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Mal eine "dumme" Frage: Haben wir Wohnmobilisten irgendwo eine Lobby die sich für Stellplätze etc. einsetzt? Hier in der Schweiz gibt es den Verband "Caraving Suisse", dort drin sind Händler und Hersteller. Dann gibt es noch den Schweizerischer Camping und Caravaning Verband. Im ersteren fühle ich mich nicht unbedingt richtig und beim zweiten, wenn ich sehe, dass dort zwei Campingplatzwarte im Vorstand sitzen, ja auch nicht wirklich eine Lobby für Stellplätze. Wie läuft das in Deutschland? Setzt sich dort jemand für die Wohnmobilisten so richtig ein? Gruss Rofalix Hallo, meine Antwort hierzu - wenn auch nicht zielführend, was deine Frage betrifft: Ich benötige keine Lobby für das, was ich in meiner Freizeit veranstalte. Schön, wenn es gute Angebote für SP gibt, weniger schön, wenn nicht....Die Auswahl richtet sich nach der Route. Wenn es nicht passt, gibt es meistens einen anderen Weg 8) btw lobbygibstgenuch Es gibt einige Institutionen, die sich durchaus für die Belange der Wohnmobilisten einsetzen. Aber das darf hier im Forum nicht genannt und erwähnt werden ("unerwünschter Inhalt"), da gab es wohl mal massive Werbung oder so ähnlich. Lieber Rofalix, Du hast ja mit Deiner "Büssli"-Diskussion kräftig ins Horn gestossen. Aber das nützt nichts - auch nicht die Diskussion über Lobby-Arbeit für Stellplätze. Denn die Frage, ob irgendwo ein solcher Platz genehmigt wird oder nicht, hängt stark von verschiedenen Interessenverbänden ab. Dass die Hoteliers in der Schweiz und in weiten Teilen Bayerns die Szene beherrschen, und alles dafür tun, um den Bau weiterer Stellplätze zu verhindern, das hatten wir bereits. Und da reichen schon geringste Verstösse seitens der Wohnmobilisten aus, um bestehende Anlagen wieder zu schliessen (z.B. Mörbisch am Neusiedler See oder Duttweiler in der Pfalz - und viele andere mehr). Empfehlung: Mach's einfach so wie viele kluge Mobilisten und besuche diejenigen Länder, welche uns gerne eine ausgezeichnete Infrastruktur (z.B. Frankreich, Italien oder die deutsche Nord- und Ostsee) anbieten. Die jeweilige Geschäftswelt vor Ort weiss die dadurch entstehenden Umsätze sehr zu schätzen... PS: Dort, wo ich willkommen bin, da muss ich nicht hin! :daumen2: Die beste Lobby Arbeit ist immer noch die eigene vor Ort. In fast jeder Gemeinde steht irgendwo ein Wohnmobil. Wenn dieser Wohnmobilist vor Ort einige Dinge klar darstellt (siehe anderer Beitrag - Büssli Diskussion) wird sich einiges ändern, dann wird die Hotellobby weniger Einfluss haben. LG
Das wäre zwar schön so, leider gibt es immer Möglichkeiten, daß es schlimmer wird. Die Gesetzgeber kommen auf Ideen, wie sie mehr Steuern bekommen, oder wie sie ein paar Punkte für die nächste Wahl rausschlagen können, indem sie einer Minderheit wieder etwas verbieten. Und wir sind eine Minderheit. Da braucht bloß mal einer anfangen, daß wir ja auf normalen Parkplätzen nur Steuern kosten und deshalb Womos nicht mehr auf öffentlichen Straßen oder Parkplätzen parken dürfen oder nur mehr gegen Zahlung einers Jahresbeitrages, von dem die CP einen 5% Anteil bekommen, der Rest wandert in die allgemeine Staatskasse. Oder daß die Womos so gefährlich sind, und deshalb alle auf 80km/h begrenzt werden müssen. Und dann noch alle mit Überrollbügeln für vorne und hinten ausgestattet werden müssen. Gasflaschen werden komplett verboten und müssen am Ziel CP geliehen werden. Und denke nicht, daß das einfach nur Spinnereien sind. In anderen Bereichen und Hobbys (beim Modellfliegen bekomme ich es gerade mit) gibt es genau solche Vorstöße, die keinen Sinn machen und nur zum Stimmenfang dienen. Und ohne Lobby, die tatsächlich mit den Politikern spricht und sie überzeugt, daß es genug Wähler gibt, die das nicht wollen, wird man überrollt. RK
Keine Angst, das machen wir automatisch. Aber dennoch ist doch so, dass eben die mit der grössten Lobby auch viel mehr gewinnen, als die, die keine Lobby haben, ob das jetzt sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt. Aber Beispiel Hotels/Restaurants: wenn den Hoteliers vom Hotelverband eingeredet wird, dass Womos ein Konkurrenz sind, dann glauben das 99% der Hoteliers. Wir können das so hinnehmen und akzeptieren, oder versuchen etwas dagegen zu machen. Ich bin eher der Typ, etwas dagegen zu machen. Und wenn man einigen Hotels, die für uns gut gelegen sind, z.B. das Beispiel des Schwabenhofs in Balderschwang erklären kann, bin ich überzeugt, dass man dann in der Schweiz ein paar wenige schöne Stellplätze mehr hat. Es geht doch auch darum, dass viele zukünftige "Stellplatzbetreiber" Angst vor neuem hat, Angst vor den Kosten etc. und vom örtlichen Campingverband darin noch bestätigt werden. Die örtlichen Campingvereine / Verband wird ja von der Allgemeinheit als Kompetent angeschaut, auch in Sachen Wohnmobile, aber.... Beispiel Ski-WM 2017 St. Moritz: Die hatten anfangs echt Interesse, uns Wohnmobilisten ein Stellplatz zur Verfügung zu stellen. Und was passiert: Jetzt, ein Jahr später, sind sie der Meinung, dass die Wohnmobilisten auf die umliegenden Campingplätze können. Von wem wurde da wohl etwas eingeflüstert? Was denkt ihr, wie wäre das herausgekommen, wenn es auch eine Lobby für Wohnmobilisten geben würde? Es gibt unzählige solche Beispiele.
Was genau würde denn dagegen sprechen :?: Nur damit ich´s verstehe : "beißen" CP´s ? Was ist der Grund, einen vorhandenen CP zu meiden und stattdessen einen neu zu errichtenden SP zu fordern ? Wir nutzen das vorhandene Angebot - egal ob CP oder SP oder PP.
Sie beissen sich natürlich nicht. Aber wenn ich z.B. an einer SkiWM wählen kann zwischen CP, der 5 km entfernt ist, ich die gesamte Infrastruktur bezahlen, irgendwie mit Taxi zur Talstation muss und einem Stellplatz auf einem grossen Parkplatz bei der Talstation, wo ich nichts habe und und auch weniger bezahle, reicht mir das doch völlig aus, wenn ich nur schlafen und will und den ganzen Tag die Rennen als Zuschauer verfolge. Aber die Lobby hat sich durchgesetzt und so müssen alle auf den CP PS: wir benützen vielfach CP, aber nicht einfach nur für eine Übernachtung ohne Camping
Die liegen ja nicht direkt am Veranstaltungsgelände, für mich käme dann ein Besuch der Veranstaltung nicht mehr in Frage. Wenn ich erst mit dem Bus direkt hinkomme, dauert das viel zu lange. Ich war im Mai auf einem Großevent, da gab es direkt neben dem Veranstaltungort eine große Wiese für die Leute mit Wohnmobil, Wohnwagen und Zelt. Und wenn ich jetzt zB auf einem CP 5 km entfernt übernachten muss, dann ist halt die Frage, fahre ich mit dem Bus, oder mit dem Womo dann zur Veranstaltung? Wenn es genug Wohnmobil Stellplätze gibt, wieso sollten die dann nicht über Nacht dort stehen bleiben dürfen?
Ja klar :ja: Wieso erwartet ihr denn eine Übernachtungsmöglichkeit DIREKT neben der Veranstaltung ? Das hat man doch (fast) nirgends ... (Man wird auch selten ein Hotel/Pension/Gasthof DIREKT daneben finden .. und wenn, ist´s längst ausgebucht) Hinfahren mit Öffi oder Womo oder Taxi oder Radl ... je nach Gegebenheiten. Bedenkt doch, daß da EXTRA für den Event was gebaut/eingerichtet werden müßte. Ein paar Kilometer weiter weg ist schon alles da ...
Imho war´s nicht (nur) "die Lobby", sondern evtl auch die Wirtschaftlichkeit ... :idea: Wegen eines Einmalevents pro Jahr einen SP bauen ... :nein:
In vielen Fällen brauchts ja keinen SP mit allem Drum und Dran. Mobile Klos braucht man bei großen Veranstaltungen sowieso und für Womos reicht ein Parkplatzbereich, der nicht ganz so eng zugeparkt wird. Wobei bei richtigem Zuschaueransturm so ein "normaler" CP sowieso sofort voll ist. Es bringt den CP also nicht wirklich etwas, die werden wohl so und so voll sein. Die anderen Womos stellen halt die Umgebung voll oder kommen gar nicht erst. Sogar bei einer relativ lokalen Veranstaltung (Highlandgames, klein bis mittel groß) konnte ich am Fr. Nachmittag nur noch mit viel Glück und Wohlwollen einen Platz am CP finden, da ich nicht an eine Reservierung gedacht hatte. Bei der Airpower2016 geht das anscheinend auch nicht mehr. Früher konnte man wohl am Parkplatz übernachten, jetzt nicht mehr, damit die CP auch was abbekommen. RK
Klar, kein Problem, für Leute ohne Hunde. Bei mir bleiben meine Hunde im Womo, während ich die Veranstaltung besuche. Da möchte ich gerne zwischendurch mal schnell nachsehen können, ob alles ok ist. Möchte auch die Fenster offen lassen. In Nürnberg auf der Messe war ich auf dem CP nebenan, das war ok, weil ich in wenigen Minuten zu Fuß zu den Hallen laufen konnte. Meine Hunde schlafen im Womo und warten halt, das ist auch kein Problem für 4-5 Stunden, oder auch mal 6. Wenn ich aber erst umständlich mit Bus und Bahn zur Veranstaltung käme, ist mir die Zeit zu knapp, um mir in Ruhe dort was anzusehen. Aber ok, ist ja nur meine Sichtweise, deswegen muss kein Stellplatz gebaut werden, ich wollte nur meine persönlichen Gründe darlegen, warum ich nur Verastaltungen besuche, wo ich in unmittelbarer Nähe auch mein Womo abstellen kann. Als ein Beispiel dafür, dass es unterschiedliche Bedürfnisse gibt, unter der großen Masse der Womofahrer und natürlich jeder auf der Grundlage seiner Bedürfnisse argumentiert. Es gibt immer mehr Womo Zulassungen mit zunehmender Größe und es ist nun mal so das man mit Hotelgäste viel mehr Geld verdient. Bis zum Achsenbruch mit Proviant eingedeckt sind die meisten. Tanken nur wenn es sein muss oder beim Abstecher ins billigere Nachbarland. Die Alpenländer mit ihren engen Täler haben doch Recht, Womo sind störend, man braucht sie nicht. Wollen trotz ihrer Größe die Sahnehäupchen zum Übernachten und tagsüber können die faulen PKW Touristen doch die Parkplätze außerhalb benutzen. Es wird nur die Womo Lobby Bauen und verkaufen geben obwohl das Boot schon lange voll ist. Es ist der Höhepunkt schon überschritten und es geht nur noch bergab. Grüßle Nochmals zur Grundfrage: Wer vertritt die Meinung von uns Wohnmobilisten, wenn es um neue Gesetze oder irgend etwas anderes geht?? Bei uns in der Schweiz sollte es der Campingverband machen, macht er aber nicht, da er für Camper schaut, die auf Campingplätzen übernachten sollen. Ok, das ist ein Schweizer Problem. Aber in Deutschland? Gibt es da eine Organisation die das macht? Noch schnell zu Hotelgäste lassen mehr Geld liegen. Stimmt mit Sicherheit, aber wie momentan der Fall in der Schweiz, sind sehr viele Hotel ziemlich leer, da wäre es doch besser, wenigstens ein paar Wohnmobilisten lassen auch noch etwas Geld im Ort. Aber wir haben niemand, der das den Orten und Tourismusverbänden erklärt. Wir hätten sonst sicher einige Stellplätze mehr. Wer ist die offizielle Stimme der Wohnmobilisten? PS: Jäger haben bei uns eine sehr starke Lobby, darum wird in der Schweiz Mountain-Biken in Wäldern immer mehr verboten, eine Veranstaltung im Wald durchzuführen, heute praktisch unmöglich, vor 10 Jahren ging das alles noch. Einfach als Beispiel, wenn eine Lobby fehlt, die sich für etwas stark macht. (Wir müssen jetzt nicht wieder um Events und Mountainbike diskutieren, waren nur Beispiele, die ich sehr gut kenne) Hast du es nicht gelesen? Ich habe es weiter oben bereits beantwortet: Gibt es, aber hier im Forum ist es nicht erwünscht, diese Angaben zu machen, deshalb wirst du auch keine entsprechende Antwort erhalten können. Sorry, stehe ich jetzt auf dem Schlauch? Warum sollte dies hier verboten sein?? Die Womolisten haben die selbe Lobby wie die Rad- und Motorradfahrer, Drachen- und Gleitschirmflieger usw. nämlich keine. Gehe ich in den Alpen wandern und es brettern MTB an mir vorbei, werde angemacht den Hund grundsätzlich an der Leine zuführen, auch von Fußgänger die Angst vor Hunden haben. Auf Radwegen beschimpfen sich Radler nicht nur Gegenseitig sondern auch Fußgänger und Jogger mischen kräftig mit. Viele Menschen und viele Grundbesitzer engen den Raum noch enger ein wie er schon ist. Die Jungen stören die Rentner für die sie auch noch die Rente bezahlen müssen und dann nehmen die Ihnen am Wochenende auch noch mit ihren Womoschiffen die Parkplätze weg. Sollte es beim Einkaufen auch ausgewiesene Einkaufsparkplätze überall geben mit unbegrenzter Parkdauer damit man nach dem Einkauf das essen auch dort vorbereiten kann und wenn man dort schon mal steht kann man auch gleich übernachten. Die Lobby die besonders Womolisten vertreten sollten müssten einen Jahresbeitrag vierstellig von jedem Verlangen fordern um was zubewegen. WOMO Hobby ist ein Hobby das man nicht braucht, sagt mein Womo Händler. Den Spruch macht er bei jedem und der Kaufvertrag ist so merkwürdigerweise schneller Unterschrieben. Grüßle Ich denke, wenn man keine Lobby hat - müssen wir Wohnmobilisten einfach durch unser eigenes Auftreten und Verhalten - auch auf einfachen, kostenlosen Plätzen - dazu beitragen, das wir überall gerne gesehen sind. Dann öffnen sich mit der Zeit von alleine viele Türen. Wenn ich nämlich sehe, was in Duttweiler z.B. passiert ist - mit Verlaub, weiter oben meinte einer das wären "kleine" Verstöße - für mich ist das eine riesen Sauerei. Solch ein Verhalten bringt uns alle in Verruf und sorgt dafür, das immer mehr Plätze wieder verschwinden. In Italien hab ich es selbst erlebt und hab mich dermaßen geschämt: da Übernachtet ein deutsches Paar zusammen mit uns und einem Niederländer auf einem kostenlosen, supertollen sauberen Platz, mit Entsorgungsstation. Was muss ich morgens sehen? Da wird vor die Entsorgungsstation gefahren und das Grauwasser einfach auf den Platz laufen lassen (mit verschämten Blick über die Schulter). Das Womo wird noch schön ausgefegt und der Kehrricht einfach auf den Platz in die Grauwasserbrühe gekippt. Dannach schnell aus dem Staub gemacht. Wenn ich nicht noch im Bett gelegen hätte, hätte ich denen mal meine Meinung gegeigt. Die Entsorgungsstation funktionierte einwandfrei! Der Platz hat den ganzen Tag über gestunken. Und da fühlt man sich ungerecht behandelt, wenn die Plätze wieder zugemacht werden? - Sorry, für den kleinen Ausbruch aber das musste mal raus. Den Platz in Duttweiler haben wir geliebt und diese Schw.... haben alles zunichte gemacht. Wie gesagt, was nützt eine Lobby, wenn wir selbst nicht einmal mit unserem eigenen Verhalten für uns werben können? Gabi Wegen irgendwelcher Werbung ... Zitat Admin:
Für Weiteres mußt du den Admin fragen. Hallo Leoline, ich glaube, Du hast mich falsch verstanden. Ich will hier nichts bewerben, ich meinte, wir alle, die Wohnmobilisten, sollten in der Form Werbung in den Orten die wir besuchen für uns machen, indem wir uns korrekt verhalten (siehe meine Ausführung oben) und damit beliebte Gäste werden, für die man auch gerne Geld in die Hand nimmt und Stellplätze baut bzw. bestehende Plätze ausbaut. :) Gabi Rolifax als threaderstellerb hat eine Frage hestellt und die habe ich beantwortet. Hat mit dir nichts zu tun. Als wir vor 36 Jahren mit der "Wohnmobilerei" angefangen haben, gab es in der ganzen BRD keinen einzigen Stellplatz für Wohnmobile. Heute sind es einige Tausend. Glaubt Ihr im Ernst, die sind ohne Lobbyarbeit entstanden? So ganz von alleine, weil es so ein gnadenlos gutes Geschäft ist, einen Womo-Platz zu betreiben ? Ich denke die Lobbyarbeit - betrieben von Herstellern, Herstellerverbänden, Womo-Vereinen etc. etc. - , war in D so erfolgreich, wie in kaum einem anderen Land in Europa (F. mal ausgenommen). Nur genau da, wo wir ganz individuell im nächsten Moment hin wollen, da ist die Lobbyarbeit leider noch nicht erfolgreich gewesen..... :cry: , aber kommt ja vielleicht noch :razz: Tom 2015 hat das Bundesverkehrsministerium es abgelehnt, von den Überholverboten für LKWs auf Autobahnen Wohnmobile über 3,5 t auszunehmen, obwohl diese über eine sehr gute Straßenverkehrssicherheit verfügen und die Motorleistung ein problemloses Überholen von Lkw zulässt. Die unterschiedliche Regelung im Verhältnisse zu Omnibussen, für die – auch mit vielen Menschen an Bord – das Verbot nicht gilt, hat das Bundesverkehrsministerium damit begründet, dass „Reisemobile neben der Personenbeförderung auch zum Wohnen ausgelegt sind.“ = Eine wahrlich schwachsinnige Begründung, da Wohnmobile während der Fahrt auf der Autobahn – anders als nach Ankunft am Ziel – nicht dem Wohnen dienen, sondern – genauso wie Omnibusse – der Fortbewegung. Ausnahmen sollen nur gelten, wenn die Länder das Überholverbot ausdrücklich durch eine besonderes Schild für Womos ausschließen. Warum sollten die das tun? Das kostet doch nur Geld. Wo ist hier die Wohnmobil-Lobby (Wohnmobilhersteller, Wohnmobilzeitschriften usw.) gewesen, um dieses Verbot zu kippen? Ich habe von denen in der Zeit vor der Ablehnung nichts vernommen. Oft schimpft man ja über die Tätigkeit von Lobbyisten. In diesem Fall aber wäre sie mal sinnvoll gewesen. Hoffentlich gibt es nach der nächsten Wahl einen vernünftigeren Verkehrsminister als den jetzigen Herrn Dobrindt (der auch schon diesen europarechtswidrigen Unsinn mit der PKW-Maut verzapft hat). Das schreibe ich als jemand, der - als Eigentümer eines unter 3,5 Tonner - von dem Überholverbot gar nicht betroffen ist. Ich habe mich nur über diesen Unsinn sehr geärgert und empfinde ein Mitgefühl mit denen, die – bloß weil etwas über 3,5 t – bei einem ausgeschilderten Überholverbot hinter einem LKW einen Berg hinauf krauchen oder z.B. vor dem Hamburger Elbtunnel u.U. eine halbe bis eine Stunde in der LKW-Kriechspur verbringen müssen, während voll besetzte Busse an ihnen vorbeibrausen. Haben das unsere angeblichen Lobbyisten nicht gesehen? Die Wohnmobil-Hersteller hätten sogar bei dem Wegfall des Verbots ein dickes verkaufsförderndes Argument für ihre größeren Womos gehabt. Haben sie das einfach verschlafen? Oder hat es einfach nur an einem koordinierten Vorgehen gefehlt?
Danke für dein Mitgefühl! Aber nach meiner Beobachtung "verrecke" ich öfter an überladenen oder untermotorisierten Womos mit 75 PS als richtigen LKW`s mit 500 PS. Bald kommen auch E.WOMO auf den Markt. Dann wird die Lobby für den Kampf für Lade- und Akku Austausch Stationen was zutun bekommen. Dann wird alles besser und die Währungen werden abgeschafft und die KWH Lobby regelt alles bestens. Auf jedem Stellplatz stehen Windräder und das Thema Reichweite beherrscht den Alltag. Grüßle für die sp-betreiber gibt es einen verband "in Selbstauflösung". eine "Union" für reisemobile löst sich ca. alle 2 jahre selbst auf, beschäftigt sich aber in der Hauptsache nur mit sich selbst... beide Gruppierungen verstehe ich als marketinginstrumente für die pers. Interessen derer Vorstandschaften! früher gut - heute besser! hartzmut
Das kann ich leider nur bestätigen, ich habe es gerade ausprobiert Aber egal, keine der "Lobby"-Verbände macht für sich in den Printmedien Werbung. Sie sind allerdings zumindest auf der CMT und auf dem Caravan Salon vertreten. Dort kann man sich mit den Vertretern unterhalten und sich sein eigenes Bild machen. Ich habe es getan. Ich würde mich von denen nicht vertreten lassen, die diskutieren noch über 3,5/3,8/4,2 t Führerscheinerweiterung und über LKW/Wohnmobil-Überholverbot. Das ist aber meine persönliche Meinung, Gruß Andreas Es gibt sicher nicht DIE LOBBY, aber ADAC, AvD und andere sind der natürliche Freunde des Verbrennungsmotors, dann gibt es diverse Tourismusverbände und Organisationen, die mit uns Geld verdienen, dann Fachverlage usw. Am Ende geht es meist um Privatgrund oder Gemeindegrund und die lokale Interessenlage. Die Frage ist doch Lobby wo - in der Politik in Berlin ( da gibt es ja Lobbyisten von den großen Auto-Herstellern, aber auch die Maut-Abzocker Lobby) oder die Lobby vor Ort in Hintertupfing - wo Bauer Randers seine von der EU subventionierte Brache als Stellplatz fürs Landvergnügen hergeben möchte und der Nachbar es ihm nicht vergönnt... Am Ende regelt das der Markt. Wo eine Option ist, hinreichend Geld zu verdienen, dort wird sie auch genutzt. Manchmal ist weniger mehr. die frage ist ja auch was wollen "wir" von einer lobby, bzw was wollen jene von der lobby die diese bezahlen. selbst hier im forum gibts ja zu demn meisten themen eine einhellige meinung. ich persönlich brauche keine lobby |
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