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Das Warten hat sich (hoffentlich) gelohnt :D Es geht wieder weiter:
Di. 21. Juni 2016, Tag 23 Wir verlassen den ruhigen Campingplatz gegen 10:30 Uhr und fahren nach Rörvik. Dort schauen wir uns das Museum Norveg an, ein interessanter Einblick in die Geschichte wird vermittelt. Wir bekommen einen Audioguide, der automatisch die Stationen erklärt, vor denen man steht.
Anschließend gibt es einen guten Cappucino für Renate und einen doppelten Espresso für mich.
Im nahegelegenen Coop kaufen wir Gummihandschuhe und Kartoffel, sowie was Süßes für die Kaffeepause. Zurück einige km auf derselben Straße biegen wir ab zum Fährhafen Hoflesja, von wo aus die Fähre nach Lund geht. Wir warten über eine Stunde auf das Schiff, die Zeit nützen wir zum Mittagessen. Pünktlich um 15:20 Uhr legen wir ab, wir zahlen Nok 316,- und sind 25 min später in Lund. Auf der 769er geht es weiter Richtung Namsos, wir biegen aber einige km vorher ab auf die Insel Otteröya. Dort fahren wir zum letzten Zipfel, bis Aglen. Wir quartieren uns auf dem gleichnamigen Campingplatz ( Pos. N 64.63436 EO 11.06118) um Nok 270,- ein. Es ist 17:50 Uhr, endlich kommen wir wieder einmal zu einer christlichen Zeit ans Tagesziel.
Wir spazieren noch 1 Stunde in der Umgebung, dann kocht Renate einen Erdäpfelkäse und dazu gibt es den selbstgefangenen Dorsch von gestern. Die Sonne scheint, aber ein starker Wind lässt es kalt erscheinen.
Frühstück, es ist geradezu warm heute, 12° schon um 09:30 Uhr. Ich habe einen Friseurtermin, auch der Bart muss dringend gestutzt werden. Bis alles fertig ist, wird es 11:00 Uhr. Wir fahren bei Sonnenschein nach Namsos, dort tanken wir wieder einmal voll und gehen auch einkaufen. Unterwegs ist wieder einmal Elchalarm.
Die Kuh steht in einer hohen Wiese und läßt sich nicht von den vobeifahrenden Autos stören. Dann nach Austratt, dort ist eine deutsche Festung zum Museum gemacht worden....
....außerdem ist in der Nähe ein Renaissanceschloss, das einer Inger gehört hat.
Wir besichtigen beides von außen, haben nämlich beide geschlossen seit 16:00 Uhr. Wir fahren zur Fähre in Brekstad, um 18:30 Uhr bringt sie uns um Nok 389,- nach Valset. Auf der 710er fahren wir weiter nach Süden, bei Orkanger finden wir wieder einen Campingplatz (Pos. N 63.34481 EO 09.96149), der uns um Nok 300,- aufnimmt. Wir essen zu Abend Bratwürste mit frischem Baguette, lecker! Dann spielen wir noch 2 Runden Skip Bo und gegen 23:30 Uhr ruft das Bett. Wir liegen schon, als von Gerald eine Nachricht eintrifft, jetzt können wir beruhigt schlafen.
Gef. 314km
Fortsetzung folgt...
lonsome am 12 Sep 2016 19:12:07
Hallo,
oh, das weckt Sehnsucht, da war ich doch auch fast überall vor zwei oder drei Wochen ... Schnüff, ich will da wieder hin!
Schöner Bericht!
Gruß Klaus
Anzeige vom Forum
alzu am 13 Sep 2016 08:49:47
Do. 23. Juni 2016, Tag 25
Sonnenschein weckt uns. Gegen 09:00 Uhr gibt es Frühstück im Freien. 15° und warmer Sonnenschein, so stellen wir uns das vor. Gegen 10:30 Uhr fahren wir ab, immer der 39er entlang. Bei der Fähre von Halsa nach Kanestraum zahlen wir Nok 131,- und sind nach 25 min Fahrzeit auf der anderen Seite des Fjords.
Dort suchen wir uns einen Parkplatz und ich versuche von der Landungsbrücke aus mein Anglerglück.
Nach 30 min. habe ich einen Köhler mit über 55cm Länge am Haken. Der macht ganz schön Druck auf das Angelzeug.
Eine weitere halbe Stunde später liegen 2 schöne Filets im Kühlschrank, für heute Abend.
Auch ein Rehbock schaut uns ganz unverwandt zu, wie wir Kaffee trinken.
Wir fahren weiter, durch einen 5km langen Sundtunnel nach Kristansund. Wir stehen auf dem Campingplatz Westcamp (Pos. N 63.12525 EO 07.74119) um Nok 250,-all inclusive. Wir wandern bei aufkommenden Regen 3 km hinunter ins Zentrum von Kristiansund, schauen uns in einem Einkaufszentrum um und kommen kurz nach 18:00 Uhr gerade zurecht zu einem riesigen Sonnwendfeuer.
Auf dem großen Schotterplatz sitzen ringsum die Leute, fast alle haben einen kleinen Einweggriller dabei, da wird gebrutzelt und getrunken. Wir gehen zurück zum Auto, heute Abend gibt es Seelachs satt.
Gef. 166km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 13 Sep 2016 09:05:38
Fr. 24. Juni 2016, Tag 26
Nach Frühstücken und Gestinke entsorgen fahren wir gegen 10:00 Uhr ab. Nicht ohne vorher das Auto notdürftig ein wenig zu waschen, irgendwas hat schwarze Flecken auf der Beifahrerseite hinterlassen. Wir suchen die Kirche in Kristiansand, finden sie nach 2 Fehlversuchen und stellen dann fest, dass es nicht die von Renate Gesuchte ist.
Durch einen 5 km langen Sundtunnel kommen wir auf den Atlantikweg. Beim ersten Parkplatz halten wir, nach der Besteigung von 2 Hügeln gibt es Kaffee, dann versuche ich mein Glück mit der Angel. Beim 2. Auswurf beißt ein kleiner Köhler, der darf noch weiterwachsen.
Wir fahren weiter zum 2. Parkplatz, direkt vor der spektakulärsten gebogenen Brücke.
Auf einem angelegten Weg gehen wir rund um die Erhebung....
....nach einer halben Stunde kaufen wir uns mitsammen ein Eis im dortigen Restaurant. Ein paar km weiter stehen wir wieder auf einem Parkplatz, Renate macht es sich im Windschatten in der Sonne bequem.
Ich gehe mit dem Kap-Drachen auf die andere Straßenseite. Leider hängen die Wolken ziemlich tief und die Kamera kratzt an den unteren Wolkenschichten.
Weiterfahrt nach Bud, wir schauen uns den Campingplatz an, der ist schön aber es ist total windig. Wir fahren auf den offiziellen Stellplatz des Ortes (Pos. N 62.90677 EO 06.91269) und stehen dort etwas windgeschützter, als auf dem CP. Strom gibt es hier nicht, aber auch keine Kosten. Wir wandern zum Hafen und hinauf zum Museum von Bud, dort sind alte Militäranlagen aus dem 2. Weltkrieg zu sehen. Durch den Ort geht es wieder zurück zum Auto.
Gef. 84 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 13 Sep 2016 19:47:13
Sa. 25. Juni 2016, Tag 27
Renate geht ins Geschäft gleich neben unserem Übernachtungsplatz und kauft frisches Gebäck für das Frühstück. Um 10:00 Uhr ist Abfahrt, leiser Nieselregen herrscht die meiste Zeit. Zuerst schauen wir uns die Rosenstadt Molde an.
Gegen 11:30 Uhr kommen wir zur Fähre nach Sölnset und zahlen für die Fahrt nach Afarnes Nok. 112,-, allerdings werden wieder unter 6m berechnet. Am Romsdalfjorden gibt es eine Kaffeepause, dann gehe ich erfolglos angeln. Gegen 15:30 kommen wir nach Andalsnes, wir schauen uns den Stellplatz an und fahren dann weiter Richtung Romsdalen.
Ca. 30km fahren wir in das enge Tal, von den Bergen ringsum donnern Wasserfälle ohne Zahl.
Beim Rückweg kommen wir am Park- und Infoplatz Trollstiegen vorbei, wir kaufen im Souveniershop ein Mitbringsel für Clemens, ein Kinderbuch über Abenteuer mit den Trollen. Dann fahren wir zurück nach Andalsnes, an einer Tankstelle gibt es eine V/E, dort entsorgen wir das Gestinke und das Grauwasser. 1 km später stehen wir auf dem SP in Andalsnes, packen unsere Siebensachen zusammen und gehen ins Ortszentrum.
Gegen 18:00 Uhr kommen wir zurück und ich gehe zum Angeln aus, aber zur Makrele, die beim 2. Versuch anbeißt, gesellt sich nichts mehr.
Gef. 169 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 13 Sep 2016 20:16:35
So. 26. Juni 2016, Tag 28
Um 08:00 Uhr werde ich munter und steige aus, man kann ringsum Berge sehen.
Wir frühstücken gemütlich und fahren dann ab Richtung Trollstiegen. Schon vorher kommen wir zu einem Bach mit imposanten Stromschnellen.
Auf den Trollstiegen selbst haben wir Glück, es herrscht kaum Gegenverkehr und wenn, dann kommt er immer im richtigen Moment, wenn die Straße breit genug ist, oder bei einer Ausweiche.
Oben ist ein Besucherzentrum, natürlich mit riesigem Parkplatz. Wir bleiben stehen, es beginnt zu regnen.
Wir gehen zur Aussichtsplattform, es ist wirklich beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wurde.
Wir lesen, dass der Bau der Anlage mit 50 Mio. Kronen geschätzt worden war, dann aber doch 200 Mio. Kronen gekostet hat. Fast wie daheim! Wir fahren zur Passhöhe und nach einem kurzen Fotostopp....
....durch das Maiadalen....
....zu einem Parkplatz im Valldalen, genauer in der Schlucht Gudbrandsjuvet, wieder mit beeindruckenden Wasserfällen.
Über Valldal fahren wir nach Stordalen, gleich am Ortsbeginn steht die Rosenkirche.
Wir zahlen Nok 30,- Eintritt (für Senioren) und bekommen eine Erklärung über die Geschichte der Kirche in die Hand gedrückt. Sie stammt aus dem 15. Jht., wurde im mittleren 18. Jht. von einer Langschiffkirche zu einer 8eckigen umgebaut und um 40 Reichskronen an einen Adeligen verkauft. Der wiederum verscheuerte ca. 40 Jahre später die Kirche an eine Glaubensgemeinschaft, der Preis war allerdings deutlich gestiegen, auf 450,- Reichstaler. Die Geldgeber der Kirche hatten Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz, sowohl auf der Männer-, wie auch auf der Frauenseite. Ende des 18. Jht. wurde die Kirche innen komplett ausgemalt, diese Malerei ist heute noch unrestauriert.
Interessant der Spruch unter den Jungfrauen, der frei übersetzt besagt, dass sie nicht so wählerisch sein sollten, da sie sonst das ganze Lebensglück verpassen könnten.
Wir fahren in den Hafen von Stordalen, dort jausnen wir zu Mittag. Dann geht es weiter nach Alesund, die Koordinaten des Reiseführers stimmen wieder einmal nicht, wir landen auf einem Lkw-Parkplatz, statt auf einem Campingplatz. Wir geben die Koordinaten für den offiziellen Stellplatz der Stadt ein und stehen wenige Minuten später ganz in der Nähe des Stadtzentrums (Pos. N 62.47653 EO 06.15952). Allmählich lässt der Regen ein wenig nach, wir gehen in die Stadt. Der Regen hat wieder eingesetzt, gut, dass Renate einen Schirm dabei hat. Wir gehen zur Touristeninfo und bekommen dort einen Stadtplan.
Über die Kirchengata gehen wir zum Hafen der Kreuzfahrer, ein Schiff hat inzwischen schon wieder abgelegt.
Wir marschieren bei strömenden Regen in die Apothekergasse und bewundern die schönen Häuser.
Bevor wir in die Kaiser Wilhelmstr. Gehen, stoppen wir in einem Irish-Pub. Ein Guinnes für mich und ein Helles für Renate zischen trotz der nicht so hohen Temperatur. Wir gehen in die Kaiser Wilhelm-Straße und dann weiter in die Fußgängerzone. Von dort aus sind es nur wenige hundert Meter bis zum Auto. Während Renate das Abendessen kocht, kann ich in Ruhe Tagebuch schreiben.
Gef. 165 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 14 Sep 2016 08:31:25
Mo. 27. Juni 2016, Tag 29
Gegen 10:00 Uhr sind wir fertig mit Frühstück, sowie der kompletten Ver- und Entsorgung. Wir stellen das Auto nochmals auf dem SP ab und schließen auch den Strom wieder an. Der Parkzettel gilt ja noch bis 16:00 Uhr. Wir ziehen uns warm an und gehen auf den Aussichtsberg Aksla, zu dem ein Wanderweg mit 418 Stufen führt.
Die Sonne scheint zeitweise und die Aussicht über die Stadt Alesund ist herrlich.
Nur der frische Wind hält uns von einem längeren Verweilen ab, wir schlendern wieder zurück zum Auto, nicht ohne in der Fuzo das eine oder andere Geschäft noch zu besuchen. Wir fahren zuerst auf der E 39, dann biegen wir ab auf die 61er und kommen kurz darauf zur Fähre in Sulesund. Die fährt alle 15 min. die Wartezeit hält sich hier in Grenzen. Für Nok. 302,- schippern wir nach Hareid, die Überfahrt dauert ca. 20 min. In Hareid suchen wir uns einen Supermarkt, wir brauchen nach dem Wochenende dringend wieder einige Lebensmittel. Eine halbe Stunde fahren wir weiter auf der 61er, dann kommen wir über eine hohe Brücke, danach ist ein schöner Rastplatz, schon auf der Insel Fosnavag. Nach einer Mittagsjause fahren wir noch eine gute halbe Stunde zum Campingplatz auf der Vogelinsel Runde, fast am nördlichen Ende der Straße (Pos. N 62.40459 EO 05.62351).
Wir melden uns an und zahlen für 2 Nächte incl. Strom Nok 430,-. Wir werden vom Platzbesitzer mit der Insel vertraut gemacht und dann auf einem schönen Platz mit Meerblick eingewiesen.
Der nette Mann legt auch gleich hölzerne Keile zum Niveauausgleich unter die Vorderräder, und als ich aussteige liegt da auch schon das Stromkabel bereit und ein Eisengitterrost liegt vor dem Einstieg. Service total! Wir besorgen uns noch Münzen für die Waschmaschine und den Wäschetrockner, dann gehen wir mit 2 Taschen mit Schmutzwäsche zur Küche. Während die Buntwäsche bearbeitet wird schaut Renate ins Internet. Nach ca. 40 min. ist das Wäscheprogramm durch, die Buntwäsche wandert in den Trockner und die Weißwäsche in die Waschmaschine. Nachdem die Programme durchgelaufen sind, beschließen wir, die Weißwäsche auf der Leine zu trocknen. Schnell ist eine Drachenleine gespannt und unser Platz sieht aus wie ein Zigeuner (korr. Roma und Sinti) lager.
Wir ziehen die Wanderschuhe an und gehen auf den 294m hohen Raudenipa.
Ein Aussichtspunkt, den kein Rundewanderer versäumen sollte. Leider regnet es die meiste Zeit, wie es wohl unserer Wäsche gehen wird?
Bei extremen Wind gehen wir an der Riffkante entlang zum Sandshornet, dabei sehen wir von Weitem die ersten Papageientaucher fliegen.
Sind ganz schön quirlig, diese kleinen Flugkünstler. Überall sind kleine Schilder, die auf „Flugplazen“ hinweisen.
Knapp unterhalb des Sandshornet geht es über eine Leiter und dann zwischen großen Felsbrocken zu einer Stelle, wo schon mehrere Profifotografen mit schwerem Gerät auf der Lauer liegen. Wir sind inzwischen über 2 Stunden unterwegs, und es ist gegen 20:00 Uhr, als wir dort ankommen. Die ersten Lundis landen jetzt schon, normalerweise kommen sie erst zwischen 21:00 und 23:00 Uhr von ihrer Jagd nach den kleinen Sandaalen zurück. Es gelingen einige schöne Aufnahmen von den possierlichen Vögeln mit dem bunten Schnabel.
Gegen 20:30 Uhr treten wir den Rückweg an. Um 21:30 Uhr gibt es dann ein schnelles Abendessen, dann spielen wir noch ein paar Runden Skip-Bo, und um Mitternacht muss ich noch einmal nach Draußen, die Lichtstimmung ist einfach zu schön.
Gef. 78 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 14 Sep 2016 08:46:11
Di. 28. Juni 2016, Tag 30
Bei herrlichem Sonnenschein werde ich gegen 08:00 Uhr munter. Beim Frühstück regnet es, nach einer Viertelstunde scheint wieder die Sonne. Nach weiteren 15 min. fallen schon wieder die Regentropfen aufs Autodach. Wir lassen uns Zeit, gegen 11:00 Uhr gehe ich zur Reception fragen, ob das Wetter heute eine Bootstour zulässt. Ich soll nach 12:00 Uhr noch einmal fragen, der Kapitän ruft dann an. Das tun wir und buchen die Tour rund um Runde für 16:00 Uhr. Wir schlüpfen daraufhin wieder in die Wanderschuhe und gehen den Ring um die 3 Seen. Wir kommen dort hinauf, wo wir gestern abgestiegen sind, wenden uns dann nach links und gehen die ganzen Vogelfelsen entlang, um dann hinter den 3 Seen wieder zurückzukommen.
Wir sind fast 3 Stunden unterwegs und kommen gerade rechtzeitig zum Auto zurück. Um 15:45 werden wir mit dem Auto zum Hafen gebracht, pünktlich um 16:00 Uhr sind wir an Bord der ca. 9m langen Aquila und los geht es. Die Wellen sind manchmal höher, als das Boot, man muss sich einen sehr guten Stand suchen, um fotografieren zu können.
Trottellummen, Basstölpel, Eiderenten, einen Seeadler und natürlich Papageientaucher haben hier ihr Jagdgebiet.
Wir fahren einige Male ganz dicht an das Felsenufer heran, hier schaukelt es besonders stark.
Am Leuchtturm vorbei geht es, vorbei am Campingplatz wieder zurück in den sicheren Hafen.
Wir werden schon erwartet und wieder zum Auto zurückgebracht. Heute gibt es Schweinekoteletten und ein Stück von der Hühnerbrust zum Abendessen. Dazu Gemüse mit Fetakäse und Kartoffel. Renate hat sich wieder selbst übertroffen, genauso wie das Wetter.
Dann steht die tägliche Mövenfütterung an.
Wir können nach langer Zeit wieder einmal draußen Essen. Wir spielen noch bis 23:45 Skip-Bo, dann fallen wir ins Bett.
Die Sonne lacht vom Himmel, aber es ist zu kalt für ein Frühstück unter freiem Himmel. Gegen 10:30 brechen wir auf, die Brücke von Fosnavag nach Gursköya ist für 20 min. gesperrt. Unter dem Rovdefjort ist eine 7 km lange Untertunnelung, bei Volda gehen wir noch einkaufen und dann geht es mit einem Zwischenstopp am Austefjord....
....und einer guten Mehlspeise und einem Kaffee im Bauch weiter nach Hellesylt am Ende des Sunnilvfjorden. Dort warten wir eine halbe Stunde auf die Fähre, die uns durch den Geiranger bringt.
Wir zahlen Nok 1330,- und können bei warmen Sonnenstrahlen die kleine Kreuzfahrt genießen. Da wir vorgehabt hatten, auf dem Geirangerfjord eine Fahrt mit dem Ausflugsboot zu buchen, haben wir kaum Mehrkosten, aber unser Auto ist auch mit.
Nach einer Stunde landen wir im kleinen Ort Geiranger und fahren Richtung Adlerstraße. Direkt darunter ist ein Campingplatz, der uns für heute um Nok 260,- aufnimmt Pos. N 62.11455 EO 07.18478). Während Renate leicht bekleidet (kurzärmelig) in der Sonne sitzt....
....versuche ich vergeblich mein Glück mit der Angel. Gegen 20:00 Uhr gibt es Abendessen, Renate macht Gourmetnudeln mit Hühnerfleich. Dann 3 Runden Skop-Bo, Renate gewinnt auch einmal.
Gef. 132 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 15 Sep 2016 10:22:09
Do. 30. Juni 2016, Tag 32
Der Tag begrüßt uns mit Regen. Aber nicht schlimm, das erleichtert uns die Entscheidung, ob wir noch einen Tag hier bleiben wollen oder nicht. Wir frühstücken erst einmal, entsorgen das Gestinke und fahren dann um 10:00 Uhr ab, in die Ortschaft Geiranger. Dort suchen wir uns einen Parkplatz, das erste Kreuzfahrtschiff, die Costa Romantica, ist gerade eingelaufen und wird festgemacht. Wir schlendern durch die Geschäfte und fahren dann ein Stück den Berg hinauf, zum Nordcenter, das an einem kleinen Wasserfall neu errichtet wurde. Ist aber für uns nicht so interessant, dass wir hinein gehen. Wir fahren weiter zu einem großen Parkplatz, von dort aus hat man einen wunderschönen Blick über Ort und Fjord Geiranger, sowie über die Adlerstraße.
Für einige Fotos klettern wir noch auf den Felsvorsprung, der auf allen Prospektbildern zu sehen ist. Wir fahren auf das Dalsnibberfjell, ca. 1200 m hoch und kommen dort wieder einmal den Schneeresten ganz nahe.
Viele Wasserfälle säumen den Weg durch das Breidalen und das Billingsdalen.
So kommen wir über Bismo,
....wo wir Kaffee trinken nach Lom. Wir besichtigen die wirklich sehenswerte Stabkirche, deren Ursprung aus dem 12. Jhd. stammt.
Dann kaufen wir bei einem Mega Coop ein, Wurst und Schinken sind knapp, auch Brot brauchen wir dringend. Es fängt an zu schütten wie aus Kübeln, dazu pfeift ein extrem scharfer Gegenwind, als wir Richtung Sognefjell fahren. Renate hat Angst, wir bleiben ein paar Minuten auf einem Parkplatz stehen. Dann wird es auch schon wieder heller und wir können unsere Fahrt fortsetzen.
Oben liegt noch viel Schnee, hinter einem halb zugefrorenen See können wir Langläufern zusehen.
Auch zu einem Skulpturenpark kommen wir wieder einmal.
Dann geht es lange und steil wieder hinunter, ringsum donnern Wasserfälle über die Berghänge hinunter, es hat 6°, da taut natürlich der Schnee, der noch auf den Bergen liegt.
Durch das Bergsdalen führt unser Weg nach Skjölden am Lustrafjorden. Wir fahren auf den Viki Fjordcamp, direkt gegenüber des beeindruckenden 218m hohen Feigefossen, Norwegens 2.größter Wasserfall.(Pos. N 61.39808 EO 07.39107). Wir kommen gegen 19:00 Uhr an, der Platzwart hat einen Zettel aufgehängt, dass er um 20:00 Uhr kommt. Wir richten uns häuslich ein und erkunden erst einmal den Platz. Nach einem 5minütigem Regenschauer liegt der Wasserfall urplötzlich in einem herrlichen Licht.
Ich schnappe mit den Fotoapparat und schieße einige Aufnahmen, da spricht mich ein Herr auf Deutsch an und meint, das ist eben norwegisches Fotolicht. Es ist der Platzwart, wie sich herausstellt und er ist gerade dabei die Reception zu öffnen. Wir zahlen Nok. 200 incl. Strom. Renate kocht wieder einmal ein ausgezeichnetes Abendessen, dann wird Tagebuch geschrieben, Mails abgerufen usw. Einige Runden Skip-Bo gehen sich auch noch aus, dann ist es wieder Mitternacht.
Gef. 206 km + ca. 6000 Höhenmeter.
Fortsetzung folgt...
Spooky am 15 Sep 2016 18:53:37
Einfach nur großartig! Danke und ich freue mich auf die Fortsetzung!!! Andreas
Winkelpicker am 15 Sep 2016 22:09:23
Servus, möchte mich Andreas anschliessen. Klasse Bericht und supertolle Bilder. Freue mich auf die Fortsetzung :)
alzu am 17 Sep 2016 08:44:25
Fr. 1. Juli 2016 Tag 33
Wir werden von hellen Sonnenstrahlen geweckt. Um 10:00 Uhr ist das Frühstück vertilgt, das Geschirr und wir gewaschen das Auto ist fertig zur Abfahrt. Entlang des Lustrafjorden und dann des Gaupnefjorden kommen wir zum Barsnesfjorden. Über Sogndalsfjöra fahren wir zum Fährhafen nach Manheller. Der Hafen liegt unmittelbar hinter einem Tunnel, der Kartenverkäufer steht gerade schon im Freien. Die Fähre ist schon da, als wir ankommen. Ich kann gerade noch die Gasflaschen zudrehen, dann geht es auch schon an Bord. Nok 102,- kostet die 15minütige Überfahrt über den Ardalsfjorden nach Fodnes. Durch einen 8 km langen Tunnel kommen wir nach Lärdal. Dort tanken wir erst einmal, dann fahren wir auf den Parkplatz, um die 160 alten Häuser zu bewundern.
Ein Besuch im Lachsmuseum und anschließend ein guter Espresso in der Cafeteria stehen auf dem Programm.
Durch den 25km langen Lärdalstunnel fahren wir nach Aurland.Wir kommen gerade recht zum Marktfest und suchen uns einen Parkplatz. 5 Standln, 2 davon mit Norwegerpullis und –Mützen, 2 mit Plastikkinderkram und eines, das gebratene Fleischspieße anbietet, das ist das „Marktfest“. Weil wir im Spar Markt kein Brathähnchen bekommen, kaufen wir um Nok 160,- 4 Spieße, die wir im Auto gleich als Mittagessen verzehren. Wir fahren durch einen 12km langen Tunnel nach Gudvangen. Der Näröyfjord, der schmalste Fjord Norwegens ist dann an der Reihe, aber leider regnet es inzwischen wie aus Kübeln, auf eine Fjordschifffahrt verzichten wir. Aber eine Tankstelle finden wir, 73 l Diesel haben wieder Platz. Wir kommen dann zu einem Parkplatz am Stahlheimenfossen.
Bei Regen machen wir uns auf den 1 km langen, sehr schön angelegten Weg zum Wasserfall.
Dann fahren wir weiter zum Tvindefossen, der eine Fallhöhe von 150 m hat.
Leider regnet es gerade da wieder ziemlich stark, das Objektiv ist voller Wassertropfen. Wir fahren nach Voss, dort soll ein schön gelegener Campingplatz sein. Die letzten Kilometer fallen uns die vielen Wildwasserkanuten auf, die alle Zeltplätze belegt haben. Auf dem Campingplatz in Voss erklärt uns die Receptionistin, dass dieses Wochenende eine große Veranstaltung sei, es ist leider kein Platz mehr frei. Auf dem Parkplatz vor dem CP könnten wir stehen, aber auch der ist inzwischen voll. Außerdem haben wir keine Lust auf die lautstarke Musik aus den Festzelten direkt vor dem Parkplatz. Wir fahren weiter Richtung Bergen und finden gleich am Beginn des Bolstadfjorden einen schönen Rastplatz (Pos. N 60.62199 EO 05.87283). 2 deutsche Womos stehen schon hier, ich besetze den letzten ebenen Platz. Abends gibt es eine dicke Gemüsesuppe, wir hatten ja mittags (so ca. um 15:45 Uhr) schon die Spieße. Mit einigen Runden Skip-Bo beenden wir den Tag.
Fortsetzung folgt...
alzu am 17 Sep 2016 09:00:38
Sa. 2. Juli 2016, Tag 34
Heute stehen wir früher auf. Die Sonne weckt uns um 08:00 Uhr, dann frühstücken wir und gegen 09:00 Uhr fahren wir ab. Durch viele Tunnels geht es Richtung Bergen. In Eidsvag fahren wir von der kurzen Autobahn ab und kaufen für das bevorstehende Wochenende ein. Dann finden wir dank der vorhandenen Koordinaten rasch den Wohnmobilstellplatz an der Bergenshallen (Pos. N60.35404 EO 05.35870), wir kommen kurz vor 11:00 Uhr an. Wir ergattern einen Stromanschluss auf einem der letzten freien Plätze. Mit der Straßenbahn fahren wir dann ca. 8 Stationen ins Zentrum.
Wir gehen zum Fischmarkt, da fängt es auch schon wieder an zu regnen.
Kein wirkliches Problem, wir sind ja wetterfest ausgerüstet. Unser erster Blick gilt der Touristeninfo, hier bekommen wir einen Stadtplan mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir gehen zu den alten Gebäuden der Brygge,
sehen die Marienkirche,
den Dom und die Johanneskirche.
Irgendwann gibt es Kaffeepause in einem der zahlreichen Cafes. Es hört zu regnen auf und beginnt zu schütten.
Auf einen Besuch auf dem Floiberg verzichten wir, wegen des sehr schlechten Wetters hätten wir ja ohnehin kaum eine schöne Aussicht.
Wir fahren mit der Straßenbahn, die unglaublich voll ist, wieder zurück zum Stellplatz. Inzwischen ist es 17:30 Uhr, wir spielen 2 Runden Skop-Bo, dann gibt es Abendessen. Renate strickt an ihrem Pullover, während ich das Tagebuch schreibe. Zwischen den Regenschauern kommt sogar sekundenlang die Sonne heraus. Dann regnet es sich wieder ein, wir spielen Skip-Bo und ich merke, dass ich nur gewinne, wenn Renate die Karten austeilt.
Gef. 93 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 17 Sep 2016 09:14:51
So. 3. Juli 2016, Tag 35
Um 07:30 Uhr werde ich wach. Der Regen trommelt auf das Autodach. Wir frühstücken und machen uns reisefertig. Gegen 09:00 Uhr hört der Regen vorübergehend auf, wir nützen die Zeit für V/E, der Grauwassertank war wohl noch nie so voll. Wir verabschieden uns von der Stadt Bergen mir einer nicht gewollten Fahrt durch ein Siedlungsgebiet mit wirklich engen Straßen und am Ende nicht die Einmündung in eine Verbindungsstraße, sondern ein Zaun. Also ziemlich eng umdrehen und wieder zurück. Wir nehmen dann doch den vom Navi vorgeschlagenen Weg und sind rasch aus Bergen draußen. Wir verlassen Bergen Richtung Süden und fahren dann Indre Arna und weiter auf der 7er. Heute ist der Tag der großartigen Wasserfälle.
Nach einem Stopp an einem Namenlosen in der Nähe von Eikedalen kommen wir zum Steinsdalen-Fossen. Ich kann mich noch erinnern, bei unserem letzten Norwegentrip vor ca. 25 Jahren schoss das Wasser genauso herunter, auch den Weg hinter dem Wasserfall gab es schon. Heute ist es ein bisschen anders, der Weg ist nicht mehr ein Natursteig, sondern betoniert mit Stufen, es gibt ein Geländer und unten ist ein riesiger Parkplatz. Dort stehen gerade 6 Autobusse mit Japanern, die von ihrem Kreuzfahrtschiff in Bergen hierher gekarrt worden sind. Es regnet ziemlich stark, wir trinken Kaffee und warten ab. Der Regen lichtet sich, die Busse sind abgefahren, wir machen uns auf den Weg.
Natürlich kommt der nächste Regenschauer und wir werden ziemlich nass. Macht aber nichts, das Kameraobjektiv ist diesmal ziemlich trocken geblieben. Wir fahren weiter den Hardangerfjord entlang zur Mautstraße über die neue Hardangerbrücke, die Spannweite zwischen den Pylonen beträgt über 1000m. Entlang des Sörfjorden fahren wir nach Odda. Zwischendurch bleiben wir immer wieder stehen, großartige Landschaft gibt es zu bestaunen.
Ein Stück südlich von Odda kommen wir zum Latefossen, auch an diesen Wasserfall kann ich mich gut erinnern. 2 Fälle stürzen tosend nebeneinander in die Tiefe, das Souveniergeschäft hat sich kaum verändert und der Parkplatz ist auch nicht größer geworden, nur die Besucher zahlreicher, als bei unserer letzten Reise.
Über die 13er fahren wir nach Röldal. Von dort geht es lange bergauf, wir fahren über das Haukelifjell. Ziemlich oben ist ein leerer Stausee, die Landschaft wirkt, wie auf einem anderen Planeten.
Die Sonne kommt durch, der Schnee blitzt von den Bergen und den umliegenden schattigen Mulden, wir fahren an reißenden Flüssen und dazwischen immer wieder reizenden Seen entlang, wir können uns kaum sattsehen.
Kurz nach 18:00 Uhr kommen wir zum Campingplatz in der Nähe von Haukeli, in Tveitegrend. (Pos. N 59.73206 EO 07.61304) und zahlen für die Nacht Nok 220,- incl. Alles. Wir sitzen noch eine halbe Stunde in der warmen Sonne, ich fahre die Markise zum Trocknen aus, dann ziehen wieder schwarze Wolken auf und wir räumen Tisch und Sesseln ins Auto.
Renate kocht Abendessen es gibt heute Steaks mit Gemüse und Vogerlsalat.
Gef. 295 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 17 Sep 2016 09:23:07
Mo. 4. Juli 2016, Tag 36
Unfassbar, als ich aufwache ist Renate schon munter und sitzt bei einem Buch! Wir frühstücken und sind um 09:45 fahrbereit. Wir kommen durch die Telemark, in Morgedal ist ein Schimuseum dem einfallsreichen Tüftler gewidmet, der statt der einfachen Schlaufe auf den Schiern auch die Schuhferse befestigt hat und so den Grundstein für den Telemarkschwung gelegt hat.
Wir sehen auch die angeblich längsten Schi der Welt.
Auf der 36er fahren wir Richtung Bö, am schönen See Seljordsvatnet entlang. Die Sonne lacht vom Himmel, wir haben 20° und ich ziehe ein kurzärmeliges Shirt an. Bei Ulefoss fahren wir zu einer Entsorgungsstation bei einer Tankstelle, das Gestinke muss entsorgt werden. Weiter geht es nach Langesund, wir stellen uns im Fährhafen hinter 2 Landsleute und gehen in das Office. Dort wird uns erklärt, dass die Fähre vollkommen ausgebucht ist, wir können aber auf Platz 3 in der Warteliste buchen (ca. Nok 1715,-), oder morgen um 11:00 Uhr wiederkommen, dann hätten wir Platz eins auf der Warteliste. Wir entscheiden uns zu warten, erfahren dass wir hinter den beiden Oberösterreichern richtig stehen und nach einer knappen Stunde werden wir auf die Fähre gewunken. Der Deutsche hinter mir, Warteliste Platz 4, hat leider Pech gehabt. Wir verlassen Norwegen und sind 4,5 Stunden später, um 19:30 Uhr in Hirthals in Dänemark. Wir fahren schnurstraks zu dem Campingplatz (Pos. N 57.58703 EO 09.94646), auf dem wir schon zu Beginn unserer Norwegenfahrt gestanden sind. Wir essen zu Abend und lassen es uns gutgehen.
Gef. 206 km.
Fortsetzung folgt...
alzu am 17 Sep 2016 09:27:17
Di. 5. Juli 2016, Tag 37
Die Sonne lacht, wie wir um 08:30 Uhr aufstehen. Gegen 10:00 fahren wir ab. Über die E 39 Autobahn geht es nach Süden, aber kurz nach Brönderslev biegen wir ab Richtung Westen. Über Thistedund und Holsterbro fahren wir nach Esbjerg. Von der Sonne ist nicht mehr viel zu sehen, entweder es regnet oder es schüttet. Ich suche eine Tankstelle, wo wir unsere letzten dänischen Kronen zu Diesel machen können. 134 Kronen ergibt 16 l Sprit, damit komme ich leicht nach Deutschland. Kurz bevor wir Esbjerg erreichen hört der Regen auf, die Sonne lässt sich aber nicht blicken. Wir besichtigen die 4 Statuen ( Mennesket ved Havet, Menschen am Meer) , je 9m hoch, die im Jahre 1995 von Wiig Hansen geschaffen wurden und jetzt das Wahrzeichen von Esbjerg sind.
Als wir nach Ribe kommen, schüttet es wieder wie aus Kübeln, so lassen wir die Stadt links liegen und fahren über die Grenze nach Deutschland. Bei einem Aldi in Braderup ergänzen wir unsere Nahrungsmittelvorräte, besonders die Grundnahrungsmittel wie Brot und Wein waren nahezu am Ende. Wir fahren noch ein paar km nach Niebüll, dort finden wir auf dem Stellplatz nahe des Ortszentrums (Pos. N 54.78859 EO 08.82446) noch Platz. Wir zahlen die Nächtigungsgebühr von € 5,- und werfen noch 2 Teuros in den Stromversorger. Mal sehen, wie weit wir mit 4 kW/h kommen. Wir gehen ins Ortszentrum und finden ein Restaurant, in dem wir hervorragend essen. Der Regen hat zwischenzeitlich wieder nachgelassen, wir schlendern noch durch die „City“. Als es wieder zu tröpfeln anfängt gehen wir zurück zum Auto. Das Tagebuch will noch geschrieben werden, dann spielen wir ein paar Runden Skop-Bo.
Gef. 439 km
Fortsetzung folgt...
alzu am 17 Sep 2016 09:52:10
Mi. 6. Juli 2016, Tag 38
Wir werden von Sonnenschein geweckt, allerdings 20 Minuten später fallen schon wieder Tropfen vom Himmel. Nach dem Frühstück fahren wir um 08:30 Uhr ab, unser heutiges Ziel ist das Thermal- und Erlebnisbad in Kaltenkirchen. Bei den ersten Schüttern verwerfen wir diesen Plan und fahren statt dessen weiter nach Northeim, schon südlich von Hannover. Wir finden dank Gps Koordinaten den Stellplatz an den Badeseen sehr leicht, und sehen eine Entsorgungsstelle. Diese nützen wir, um das Gestinke los zu werden. Dann fahren wir in die Stadt und wandern vom Parkplatz zu Fuß ins Zentrum. Eine wirklich nette Stadt, die Sonne scheint und wir vergönnen uns eine Waffel mit Vanilleeis zum Kaffee. Dann fahren wir wieder zum SP, der kostet für die Nacht € 6,-, liegt aber direkt neben der Autobahn und ist entsprechend laut. So fahren wir wieder auf die A7 und bis Hann.Münden. Dort bekommen wir einen der letzten Plätze auf dem SP neben dem Campingplatz ( Pos. N 51.41677 EO 09.64701). Wir richten uns ein und gehen dann in die Altstadt.
Viele alte Fachwerkbauten prägen das Stadtbild. Statt das Grabmal des Dr. Eisenbart zu besuchen, gehen wir lieber ins „Küsterhaus“ Abendessen. Das ist gut und reichlich, ich kann meine Portion gar nicht aufessen.
Gegen 20:45 Uhr sind wir wieder beim Auto.
Gef. 510 km.
Do. 7. Juli 2016, Tag 39
Das Frühstück fällt heute besonders reichhaltig aus, wir haben gestern noch frisches Gebäck bestellt und die Eier, die wir noch in Norwegen gekauft haben sind riesig. Wir fahren auf dem schnellsten Weg Richtung Regensburg, biegen aber nach Bad Brückenau ab und suchen uns abseits der Autobahn eine Tankstelle. Dann wieder auf die A7 und über die A73 auf die A3. Den SP am Dultplatz finden wir leicht, obwohl er nirgends angeschrieben ist (Pos. N 49.02633 EO 12.09062). Wir stellen das Auto ab und gehen zu Fuß über die Steinerne Brücke in die Altstadt.
Wir lassen uns treiben, essen ein Eis und gehen wieder weiter. Bei der Touristeninfo bekommen wir einen Stadtplan, den wir bei einem Getränk in einer Pizzeria am Haidplatz studieren. Wir marschieren dann rauf zum Schloss der Thurn und Taxis, gehen hinüber zum Dom und können die Porta Praetoria bestaunen, allerdings nur als lebensgroßes Wandgemälde, das auf der Folie aufgedruckt ist, das das Baugerüst einhüllt.
Wir gehen über die steinerne Brücke (die auch eingerüstet ist) zum Katharinenspital.
Dort fallen wir im Biergarten ein. Schweinsbraten und eine knusprig gebratene Stelze , dazu ein Helles für Renate und ein dunkles Weißbier für mich sind unser letztes Abendmahl für diesen Urlaub. In Regensburg ist die Hölle los, heute ist das Halbfinalspiel der diesjährigen Fußball EM Frankreich gegen Deutschland. Kurz vor Spielbeginn verlassen wir den riesigen Gastgarten und wandern noch einmal durch Regensburg.
Wir kommen gegen 21:30 Uhr zurück zum Auto. Nach einer Runde Skip-Bo schlüpfen wir unter die Bettdecke.
Gef. 451km.
Fr. 8. Juli 2016, Tag 40
Wir fahren noch vor 08:00 Uhr ab, gleich nach dem Kaffeekochen. In Donaueschingen kaufen wir frisches Gebäck und gleich nach dem ersten Stau fahren wir auf einen Autobahnparkplatz, um in Ruhe zu frühstücken. Dann geht es weiter, gestern Abend haben wir von einem 30km langen Stau gleich nach Passau gehört, da fahren wir doch lieber über das Donautal. Heute ist in den Verkehrsnachrichten nichts mehr zu hören, darum beschließen wir, über die österreichische A 8 zu fahren. Kaum sind wir an der Ausfahrt vorbei hören wir in den Verkehrsnachrichten von einem 30km Stau uns schon stehen wir mitten drin. Es dauert ca. 50 min. bis es wieder flüssig weitergeht. Kurz vor dem Ziel meldet das Navi noch 48 min. Verzögerung auf der A7, da fahre ich doch lieber schon in Traun von der Autobahn herunter und über Haid und das Harter Plateau, dann durch die Stadt und über die Nibelungenbrücke. Das geht so halbwegs, wir fahren noch Mittagessen und sind dann um 13:30 Uhr wieder zu Hause.
Gef. 250 km.
Noch einige Daten:
Gesamtstrecke: 9030 km.
Kosten: Sprit ca. € 800,- Fähren: ca. € 950,- Stell- und Campingplätze: ca. € 450,- Lebensmittel incl. ca. 10 Flaschen Wein) : ca. € 750,- Sonstiges (z.B. Walsafari, Bootstouren, Museumseintritte uvm.: ca. € 500,- Maut in Norwegen (inzwischen hat die Royal mail die 2. Rechnung geschickt) ca. € 85,-
Wichtiger Nachtrag: Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten, ich mache mir wieder welche.
Über ein zahlreiches Echo, auch über konstruktive Kritik würde ich mich freuen.
So, das wars, es kommt keine Fortsetzung mehr...
charly49 am 17 Sep 2016 11:52:50
Hallo Alfred, danke für Deinen super Reisebericht. Ich werde ihn für unsere nächstjährige Reise, Dank der vielen Anregungen, verwenden können. :lol:
Spooky am 17 Sep 2016 12:02:27
Hallo Alfred, besten Dank für den großartigen und umfangreichen Reisebericht. Das macht wirklich Lust, den nächsten großen Urlaub in Norwegen zu planen. Beste Grüße Andreas
Julia10 am 17 Sep 2016 12:04:08
Alfred, ein gut schriebener und informativer Reisebericht. Habe jetzt gerde mal nachgelesen und viele interessante Infos gefunden.
Vieken Dank für den gelungenen und wundeschön bebilderten Bericht.
Dein Nachtrag, Zitat:
Wichtiger Nachtrag: Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten, ich mache mir wieder welche.
gefällt mir :!: Fehler schleichen sich immer mal schnell ein. Für die Mühe, die man sich mit Reiseberichten gibt, sind sie doch eher zu vernachlässigen.
Julia
gnarz18 am 17 Sep 2016 12:11:45
Hallo Alfred, vielen Dank für diesen schönen und kurzweiligen Reisebericht. Tolle Bilder und gute Infos!
Michael
bonjourelfie am 17 Sep 2016 14:14:16
Hallo Alfred, ein ganz außerordentlich schöner Reisebericht, viieellen Dank! Meine Liebe zu Norwegen wurde bereits 1974 geweckt, da war ich Anfang 20. Mit meinem Käferle stand ich oberhalb der Stalheimstrasse, den Tunnel gab es noch nicht, dafür 20% Gefälle. Ich war noch nie im Gebirge gefahren, man, hatte ich einen Schiss, ich kam ja aus dem platten Ostfriesland! Und dann der Trollstigen, noch geschottert, aber so habe ich Autofahren gelernt. Hoffentlich schaffen wir es nächstes Jahr mal wieder nach Norwegen.
LGElfie
sidec am 17 Sep 2016 17:10:07
Durch den heutigen langen Regentag hier im Bayerwald habe ich die Zeit gefunden, deinen Reisebericht zu lesen - toll!
Würde ich auch gerne mal...
janoschpaul am 18 Sep 2016 10:44:55
Servus Alfred, ganz großes Kino ! Ein wirklich gelungener Reisebericht mit atemberaubender Landschaft, gut beschriebenen Stellplätzen und einer tollen Tour. Besser geht nicht ! Vielen Dank dafür. Norwegen ist noch eines der Länder, die wir in 10 Jahren Womo noch nicht angefahren haben. Danke Deines Berichtes kommt Norwegen oben auf die Liste.
Thommy1234 am 19 Sep 2016 21:01:53
Hallo Alfred,
Du hast mir auf meine Frage zu Norwegen Deinen Link geschickt. Ich habe einen tollen Reisebericht mit vielen schönen Fotos gelesen. Ist echt toll gemacht und bestärkt mich nur noch mehr das die erste große Fahrt nach Norwegen geht. Leider habe ich keine 6 Wochen Zeit deshalb wird meine Tour nicht so umfangreich ausfallen. Im Moment wird meine Tour wohl von Deutschland über Öresundbrücke ( wegen unserem Hund) über Oslo Richtung Stavanger entlang der Küste wieder zurück. Habe drei Wochen Zeit. Ich denke darüber nach den ein oder anderen Abstecher zu Planen, den man fahren kann wenn die Zeit es zulässt. Eins steht aufjedenfall fest, Wenn ich in Rente bin, dauert noch, werde ich Deine Route ausprobieren. Eine Frage habe ich noch, mit welcher Kamera und welchen Objektiven hast du fotografiert?
Viele Grüße und noch viele schöne Touren Thomas
alzu am 22 Sep 2016 09:11:46
Hallo, Danke für Eure Antworten, das baut auf!
Thomas: Die meisten Fotos sind mit der Panasonic FZ 1000 entstanden, manche mit einer kleinen Compakten Panasonic meiner Frau. Die Bilder vom Kap Drachen aus teils mit einer alten Gopro, teils mit einer 4 Jahre alten ganz kleinen Compaktkamera, auch eine Panasonic). Die SLR Ausrüstung mit insgesamt 15kg ist heuer daheim geblieben :) .
WoMo81 am 22 Sep 2016 09:19:52
Hey!
Wunderschön bis zum Schluss! Vom Schreibstil her, von den Bildern her und von den Erlebnissen her sowieso.
Interessant ist auch die Kostenaufstellung! Als Kaufmann bin ich ja immer ein Fan davon zu sehen wo man mit dem Geld hin ist. Ist zwar Urlaub, aber man möchte ja vielleicht dann doch mal einen Kassensturz machen!
Bekannte würden jetzt sagen, dafür kannste auch Kreuzfahrt machen oder Malediven oder dergleichen. Stimmt, aber der Urlaub dauert dann keine 6 Wochen und sein eigenes Haus hat man auch nicht dabei...
Irgendwann, ja irgendwann später einmal werden wir auch hoffentlich mal so eine Tour machen können!
Gruß, René
werzi am 22 Sep 2016 22:01:58
Hallo
Toller Bericht, Hut ab und gaaaanz Dickes Danke fürs mitnehmen.
Werner
kajakklaus am 02 Dez 2016 00:27:17
Schöner Reisebericht mit tollen Bildern
Gruß Klaus
Rudieins am 02 Dez 2016 01:14:06
Hallo,
ein schöner Bericht, der hat mir sehr gut gefallen.
Gruß Rudi
HeikeD am 02 Dez 2016 20:59:29
Danke für den Bericht. Der hat mich dazu gebracht mir ein Reisetagebuch zu bestellen (Reiselogbuch), damit ich demnächst auch so tolle Reiseberichte verfassen kann.
Vielen Dank fürs Mitnehmen nach Norwegen (steht bei uns erst in ein paar Jahren auf dem Zettel, erst kommen Polen und Irland).
alzu am 03 Dez 2016 09:36:51
Hallo Rene, Werner, Klaus und Rudi, danke für Eure aufmunternden Worte.
Hallo Heike, danke für Deine Antwort, Polen und vor allem Irland als Reiseziel kann ich gut verstehen, wird auch bei uns Zeit, diese Länder wieder einmal zu besuchen. Polen 2008: --> Link Irland 2005: --> Link Irland 2003 mit einem Hausboot: --> Link , ist aber nichts für mich, die Entschleunigung ist einfach zu stark, da lieber mit dem Womo :) .
klaus1968peter am 05 Dez 2016 00:32:28
Hallo Alfred,
vielen Dank für euren tollen Reisebericht. Wir waren zur gleichen Zeit an vielen Stellen aus eurem Bericht, jedoch war unser Urlaub kürzer, nur 4 Wochen. Als ihr nach Odda gekommen seit, hättet ihr mich dort im Krankenhaus besuchen können, da ich mir am 2.7. das Sprunggelenk 3x gebrochen hab und dort gelegen bin. Wie ich eure Bilder gesehen habe, hat mich gleich wieder die Reiselust gepackt und wenn es klappt möchte ich 2017 wieder nach Norge. Möchte auch endlich einmal auf die Lofoten kommen, das ist ein ganz großer Traum von mir. Bisher war es leider noch nicht möglich, da ich nur alleinfahrer bin und die Zeit dann zu kurz ist für die Strecke.
Viele Grüße
alzu am 05 Dez 2016 09:02:46
Hallo Klaus,
natürlich hätten wir für einen Krankenbesuch Zeit gehabt, aber Du hast uns ja nicht darüber informiert :) . Ist schon ein Pech, wenn im Urlaub so was passiert, ich hoffe, dass alles wieder gut verheilt ist. Wir haben übrigends in Andenes Leute kennen gelernt, die das in 3 Wochen absolviert haben, über Schweden rauf und runter, wem es gefällt?
Martnug am 12 Dez 2016 13:45:00
Wir lesen deinen Bericht mit Begeisterung; da wir nach 41 Jahren Wohnwagen auch auf WoMo umgestiegen sind, wollen wir in 2017 (Termin: 30.6.-15.8.2017) nach Norwegen; Fähre nach Bergen ist bereits gebucht; freuen uns über weitere Informationen;
alzu am 14 Dez 2016 09:21:02
Danke für Deine "Begeisterung". Ich wünsche Dir für nächstes Jahr eine schöne Zeit der Vorbereitung und natürlich einen unfallfreien Urlaub im schönen Norden.
marmarq am 14 Dez 2016 11:59:22
Toller Beitrag, mit viel Liebe zusammengestellt. Verm. waren wir am 10.06 zusammen auf dem Schiff (Andenes)
Auch von mir ein großes DANKE für den tollen Bericht! Für nächstes Jahr plane ich eine ganz ähnliche Tour. Auf den Bildern habe ich gesehen, dass ihr Fahrräder dabei hattet. Lohnt sich das in Norwegen? Nutzt "man" die dort tatsächlich?
alzu am 15 Dez 2016 09:08:16
Hallo mani, die Reine ist um 10:30 Uhr ausgelaufen, da waren wir wohl zusammen unterwegs.
Hallo Mefor, die Räder sind nur ein einziges Mal vom Auto gekommen, das war in Flensburg. Ich würde sie nach Norwegen nicht mehr mitnehmen, das Kanu, mit dem ich auch kein einziges Mal unterwegs war, allerdings schon. Kann ja sein, dass das Wetter mal mitspielt, dann möchte ich nicht darauf verzichten.
Multistrada am 28 Jan 2017 16:16:18
Sali Klaus
Wir waren Juni bis August 2015 bis hinauf ans Nordkap unterwegs. Werden dieses Jahr wieder für lägere Zeit durch die Nordländer reisen (mit Schwerpunkt Norwegen). Dein schöner Reisebericht hilft uns die Vorfreude bis zur Abreise zu steigern. Danke dafür.
Eine Frage habe ich zu deinen Luftaufnahmen mit Drachen und GoPro (?). Wenn ich das Bild anschaue wo die Kamera sichtbar ist, scheint es ein ziemlich grosses Behältnis zu sein. Kannst du etwas zu Befestigung der Kamera sagen? Ich habe mal überlegt eine Drohne für Luftaufnahmen mitzunehmen, aber die Drachenlösung finde ich sehr sympathisch.
Danke für Feedback. Gruss Reini
Multistrada am 28 Jan 2017 16:21:17
Upps.., sollte wohl Alfred und nicht Klaus heissen. Entschuldigung.
alzu am 28 Jan 2017 17:46:16
Hallo Reini, ich höre auf viele Namen :D Die Gopro ziehe ich nur in die Luft, wenn ich für das bessere Equipement zu faul bin und genügend Wind ist. Die muß ich nämlich fix voreinstellen (ich meine die Richtung , in die sie fotografiert). Wenn genügend Zeit ist, verwende ich diese Konstellation: --> Link , das ist eine Picavetaufhängung mit 3 Servos, einer dreht das ganze Gestell (einstellbar, bei mir 8 Stufen) um die vertikale Achse, also horizontal. Der 2. Servo kippt die Kamera auf 3 Stufen von fast waagrecht bis fast senkrecht, der 3. servo drückt auf den Auslöser. Alle 5 Sekunden ändert sich die Stellung der Kamera und da wird auch ausgelöst. Gesteuert wird das Ganze über eine kleine Elektronikplatine, die sogen. AURICO. Wenn es Dich interessiert, suche nach KAP Shop. Als Zugdrachen verwende ich vorwiegend Rokkakus zwischen 1,6 und 2,4 m Höhe.
Multistrada am 28 Jan 2017 21:26:29
Oh oh, dass ist ja spannend. Danke Alfred für die rasche Antwort.
Ich habe die Kap-Site mal durchforstet und was kann ich sagen...da jubelt das Bastlerherz. Wäre schon toll Luftaufnahmen von den eigenen Reisen zu bekommen wo man einiges der Ausrüstung selber zusammengebaut hat und am Ende auch noch den Spass des Drachenfliegens hatte. Sicher reizvoller als mit einer gekauften und surrenden Drohne aufzusteigen. Klar die Drohne hat auch Vorteile: Auspacken und losfliegen, auch wenn es keinen Wind hat. Ok, ist etwas vereinfacht dargestellt, aber ich flog früher mit Modellflugzeugen (Segel und Motor), womit die Fliegerei kein Problem darstellt.
Aber das mit den Drachen ist irgendwie entschleunigend und gut für's Gemüt (finde ich). Jetzt muss ich das mal setzen lassen. Bin selber gespannt wie ich mich entscheide.