Hallo zusammen
Bereits am Dienstag, 9. August sind wir gestartet:
Die Tage vor unserer Abreise waren hektisch und alles andere als einfach. Aber jetzt haben wir es geschafft – um 9.00 Uhr zünden wir den Motor, atmen tief durch und fahren los. Mit lauter guten Gedanken starten wir zu unserer Skandinavienreise, die schwierigen Gedanken lassen wir zurück oder versuchen es wenigstens. Wie immer tauchen wir aber mit den ersten Metern sofort in unsere Reisewelt ein – Skandinavien wir kommen!
Unsere heutige Etappe dient wie so oft zuerst zu unserer Verschönerung. Es ist schon zur Tradition geworden, dass unser erster Weg zu Max nach Seengen führt. Der Maestro zückt seine Schere und nach je einer Stunde sind unsere Frisuren top! (Ok, Hansruedi braucht etwas weniger lang!)
Nach einigen Feierabendstaus erreichen wir kurz vor 18.00 Uhr den Stellplatz in Bad Dürrheim. Wie immer sind die Plätze P1, P3 und P4 sehr gut belegt. Aber auf dem idyllischen Platz P2 haben wir die Qual der Wahl. Nach einem kurzen Apero spazieren wir ins Städtchen und geniessen im Restaurant Rössle das erste feine Nachtessen dieser Reise.
Mittwoch, 10. August:
Wir starten mit einem Einkauf im Edeka von Bad Dürrheim. Dann geht’s ab auf die Autobahn. Die Fahrt unterbrechen wir für unser Frühstück, für einen kleinen Mittagshalt und für das Auffüllen unseres Dieseltankes. Der Verkehr nimmt im Laufe des Tages stetig zu. Ein Stau verursacht durch einen Unfall kostet uns eine gute Viertelstunde. Ansonsten kommen wir trotz vielen Baustellen recht gut durch. Das Wetter ist viel besser als vorausgesagt. Zwischendurch ein kleiner Regenschauer stört uns nicht gross. Kurz nach 16 Uhr sind wir auf dem Stellplatz bei unserem Tagesziel und erwischen einen schönen Eckplatz am Fluss - diesbezüglich startet die Reise also vielversprechend. Die deutsche Dame, die vollkommen empört meint, wir würden ihr die Sicht auf den Fluss versperren, ignorieren wir freundlich. Wir stehen auf einem offiziellen Platz und uns haben schon so viele Deutsche die schöne Sicht versperrt – wir haben gerade mal ein freundliches Lächeln für die Dame übrig. Das Nachtessen im Restaurant Anker gleich neben dem Platz ist wie immer vorzüglich. Bis jetzt haben wir auf jeder Reise in den Norden hier Halt gemacht.
Donnerstag, 11. August:
Und noch ein Tag auf deutschen Autobahnen! Heute ist es eine Baustelle, die uns doch ca. 20 Minuten Zeit kostet, ansonsten kommen wir recht gut durch und sind auch heute wieder so um 16 Uhr an unserem Tagesziel in Puttgarden. Einkaufen im BorderShop, Spaziergang an der Ostsee und zum ersten Mal kochen im Chnuschti und schnell ist es Abend.
Freitag, 12. August:
Komische Träume lassen uns beide früh erwachen und so erwischen wir bereits die Fähre um 6.45 Uhr. In Dänemark gibt es lediglich unseren Frühstückshalt und Schwupps sind wir bereits in Helsingor, wo die nächste Fähre nur auf uns wartet. Schon nach 20 Minuten reisen wir in Schweden ein. Dank wenig Reisenden gehen auch die Grenzkontrollen, die sowohl in Dänemark als auch hier in Schweden verschärft wurden schnell vonstatten und wir ziehen nordwärts. Zuerst auf der E6 und auf Höhe Halmstad schwenken wir auf die E26. Der erste Stellplatz auf unserer Route liegt nahe der vielbefahrenen Strasse, der zweite Platz an einem Golfplatz kostet für Nichtgolfer ein kleines Vermögen und so landen wir für heute etwas nördlich von Habo direkt am Vätternsee. Das nicht ganz optimale Wetter hat heute für einmal Vorteile. Bei schönem Wetter wäre der schöne Platz am See mit Tagesgästen überfüllt. Auch heute sind wir ca. um 16 Uhr an unserem Tagesziel. Eine ideale Zeit.
Ab morgen bessert das Wetter langsam. Der Vildmarksvägen (Wildnisweg) wartet auf uns und so werden wir auch morgen stetig nordwärts ziehen.
Den ausführlichen Bericht mit Bildern gibt's auf unserer Homepage: --> Link

