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Welches Sperrholz normal IF oder wasserfest verleimt V100 ?


futuremax am 15 Sep 2016 09:51:25

Hallo Gemeinde,

ich habe schon viele Threads zur Repatatur von Torfschäden gelesen und habe alle Anregungen von allen und Tubokurtla bei meinen Überlegungen berücksichtigt.
Nur eine Frage konnte ich mir aus den Forumsbeiträgen noch nicht ganz zusammenreimen und der Holzhandel hat mich auf wasserfest verleimtes Sperrholz verwiesen.

Holzhandel: "Die stetig, sich ändernde Luftfeuchtigkeit soll die Sperrholz-Leimplatten auseinandern treiben."

Nimmt man für Sandwichaufbauten wasserfest verleimtes Sperrholz? Oder reicht normales IF Sperrholz + Unterbodenschutz, und oben drauf ist ja das PVC verklebt?

Als Wandverkleidung kann ich Aufgrund des Alters kein Dekor finden und würde auch 3mm Sperrholz IF verwenden wollen und danach Streichen?

Mein Aufbau:
Rimor Kayak, Boden 3mm + Styropur 22mm + 7mm = 32mm, da will ich wieder hin. Wand 3mm Dekorplatte.
Vielen Dank für euere Antworten.

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mv4 am 15 Sep 2016 10:31:31

für unten würde ich auf jedenfall DIN AW 100 nehmen...oben ist es eigentlich egal...der Leim geht ja nur bei dauerhaften Wassereintrag auseinander, und das solltest du im Mobil ja nicht haben.
die wand würde ich nicht streichen...sondern mit einen innen decor-stoff bekleben..... sieht wohnlicher aus. :wink:

Gast am 15 Sep 2016 10:41:26

...ich stehe auf dem Standpunkt das eine fachgerechte Reparatur mit den org verwendeten bzw vorhandenen Materialien und des konstruktions-Konzept weiter ausgeführt wird!

Hier kommt es auch auf die verfügbaren Stärken der Platten und Styropor an um auf die 32 mm zu kommen, 1 oder 2 mm Höhenunterschied können schonmal hässlich sein bzw Montage Probleme verursachen!

Gruss

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Scout am 15 Sep 2016 10:45:14

Ich habe für meine Sanierungsarbeiten Seekiefer Sperrholz verwendet.
Hier wurde auch darüber diskutiert. --> Link

Gruß
Scout

futuremax am 15 Sep 2016 11:13:34

Danke Scout für den Link. D.h. ja aber es steht Pappel nichts im weg, wenn es von unten dann ordentlich abgedichtet ist?
mv4 hat geschrieben:DIN AW 100

..ist wohl laut holz-ahmerkamp fast gleich mit V100, hatte nur was mit 100 noch im Kopf :?
nethunter hat geschrieben:...ich stehe auf dem Standpunkt das eine fachgerechte Reparatur mit den org verwendeten bzw vorhandenen Materialien und des konstruktions-Konzept weiter ausgeführt wird!

Das stehe ich ja auch. :)
nethunter hat geschrieben:Hier kommt es auch auf die verfügbaren Stärken der Platten und Styropor an um auf die 32 mm zu kommen,..

Da liegt aktuell mein Problem. Rimor hat zum Unterboden hin eine Folie auf die Platten geklebt, dann 3mm + 22mm Styropur + 7mm Sperrholz den Aufbau realisiert.
Ich kenn allerdings nich deren Verleimung.
Nehme ich 4mm + 20mm Styrodur + 8mm Deckschicht = 32 mm müsste ich das Holz für die Ansätze Hobeln und Schleifen zum Einpassen auf die neue Sandwichhöhe.
Leider hat mein Holzändler nur 4mm + 9mm und ich müsste 19mm Sandwichstärke bauen, bei Wasserfest.

Gast am 15 Sep 2016 11:52:56

...ich würde die 22mm Dämmung bzw Holz des innenramen beibehalten. 25 er Styropor kannst du soweit runter drücken ohne das das nach drückt.... Das geht. 22er Hölzer findet man im Baumarkt .... Nur nicht in jedem!

Somit hast du weniger Probleme bei den Übergängen!

futuremax am 15 Sep 2016 22:58:55

nethunter hat geschrieben:25 er Styropor kannst du soweit runter drücken ohne das das nach drückt.

Danke für den Tip, das werde ich mal probieren. Ich hatte jetzt an Styrodur gedacht, da es immer erwähnt wird für den Reparaturausbau und weil Caravan-Kleber darauf nich kleben soll?
Aber da sollte ich das Styropur vorher auf 22 mm pressen? In dem Rahmenverbund mit Beschwerung der Deckschickt, werde ich das bestimmt nich nach unten bekommen, bzw. ich müsste von unten auch drücken, was schwierig ist.

22er Latten ungehobelt habe ich bei Obi gefunden. Da der Holzhändler mir noch 6,5 mm Sperrholz liefern kann, werde ich wohl 3mm + die 22 (25 Styropur) + 6,5 mm Sperrholz machen.

Mein freundlicher Caravanhändler meinte auch, früher wurde nur das einfachste verbaut. :D Er würde am Ende die Ecken zum Rahmen abdichten mit Sika oder Petec Klebt & Dichtet und den Rest mit Unterbodenschutz versiegelen.

mv4 am 16 Sep 2016 08:10:24

styropur würde ich nicht mehr verbauen... und warum sollte PU-Kleber nicht auf Styrodur kleben ? Das stimmt nicht....die Klebestelle ist sogar stabiler.

Scout am 16 Sep 2016 10:16:39

Ich habe schon Styrodur und Holz mit normalem Holzleim (Weißleim, Ponal) verleimt. Um solche Sandwichplatten herzustellen müsste man die drei Platten ja pressen, was bei dir anscheinend nicht geht. Die Platten außerhalb herstellen und dann einpassen?

Ich halte PU Leim nicht für günstig. Dieser Leim hat eine relative kurze offene Zeit. Man muss schnell arbeiten. Außerdem quillt der Leim, ähnlich wie PU-Schaum. Bei zu geringem Pressdruck drückt er die Klebeflächen auseinander.
Ein wasserfester Holzleim (Weißleim) ist besser geeignet.

Gruß
Scout

mv4 am 16 Sep 2016 11:18:17

um Sandwichplatten zu bauen braucht man PU-Kleber....ich glaube nicht das normaler Holz-leim auf Styropur/Styrodur auf Dauer so hält ... Holz auf Holz keine Frage... solange es nicht nass wird!
Es gibt auch verschiedene PU kleber...Ruderer drückt zb. sehr wenig nach ...ponal PUR kleber gar nicht...der bleibt sogar etwas elastisch... JOWAT PowerPUR 687.40 eignet sich auch sehr gut für solche Verklebungen... ist aber sehr dünnflüssig ....läuft solange er nicht fest ist aus offenen spalten aus... drückt auch sehr wenig nach.
in der heimatlichen Werft wird viel mit 3M 5200 gearbeitet....aus Groß-Gebinden

und natürlich muss ich die zu verklebenden Flächen fixieren und sicherstellen das da nix nachdrückt... aber das geht immer .

Gast am 16 Sep 2016 11:41:39

futuremax hat geschrieben:Ich hatte jetzt an Styrodur gedacht....
Aber da sollte ich das Styropur vorher auf 22 mm pressen? In dem Rahmenverbund mit Beschwerung der Deckschickt, werde ich das bestimmt nich nach unten bekommen, bzw. ich müsste von unten auch drücken, was schwierig ist.

.



Für die Kanten an den hölzern wie auch den deck-Platten unten sollte dekaphon 9750 als Schutz aufgetragen werden bevor es verbaut wird. Das Zeug dient dem Schutz sowie als Primer für dekaseal und sikaflex!

Die deck-Platten oben und unten müssen über die Ansätze der neuen Hölzer drüber weg im Verbund gelegt werden... Immer min die Bodenstärke von 32mm als Mondes überlappung wählen.
Dies geht nur wenn die neuen innen-Hölzer (22mm) nen originalen entsprechen !
Das Styropor kannst du ganz einfach drücken, kommt aber auf die Qualität an. Würde hier wieder das billige aus dem Baumarkt nehmen, da brauch man nur die Platte drauf Schrauben ohne vor pressen! Gutes Styropor aus dem Baustoff Handel ist fester und ist nicht so flexibel !

Styrodur würde ich nicht mehr nehmen da es sich weder drücken noch Formen lässt , es bleiben Lücken. Styropor kann man etwas zu groß schneiden und rein drücken. Geht mit styrodur kaum!

PS:sikaflex klebt auch styropor

Gruss

Scout am 16 Sep 2016 13:59:39

mv4 hat geschrieben:um Sandwichplatten zu bauen braucht man PU-Kleber....ich glaube nicht das normaler Holz-leim auf Styropur/Styrodur auf Dauer so hält

Ich habe vor ca. 25 Jahren Platten Pappelsperrholz 12 mm – Styrodur 50 mm – Pappelsperrholz 12 mm mit Ponal Holzleim verleimt. Reste die ich davon habe halten heute noch zusammen.
Es gibt auch verschiedene PU kleber...Ruderer drückt zb. sehr wenig nach ...ponal PUR kleber gar nicht..

Für besondere Leimungen verwende ich diesen Ponal PUR Leim. Der überquellende Leim expandiert kräftig. Und wenn die Presskräfte geringer sind als die Expansionskräfte, dann wir die Platte weggedrückt.
Für die Ponalleime wird für Flächenverleimung ein Pressdruck >0,2 N/mm² empfohlen. Das erreicht man mit den Mittel wie oben beschrieben nicht, weil der Druck gleichmäßig über die Fläche verteilt sein muss. An einem Punkt ein hohes Gewicht aufbringen reicht nicht aus.
Deshalb keine Leime die beim Abbinden die Eigenschaft haben zu expandieren.

Gruß
Scout

mv4 am 16 Sep 2016 17:34:29

wenn du nur an einen Punkt Gegendruck aufbringen kannst ....dann musst eben eine größere stärkere Platte unterlegen.... weiß nicht was da so schwer sein soll...

wenn du mal in sizila bist bekommst du eine "Werksführung"

emil77b am 17 Sep 2016 23:51:16

Scout hat geschrieben:
Ich halte PU Leim nicht für günstig. Dieser Leim hat eine relative kurze offene Zeit. Man muss schnell arbeiten. Außerdem quillt der Leim, ähnlich wie PU-Schaum. Bei zu geringem Pressdruck drückt er die Klebeflächen auseinander.
Ein wasserfester Holzleim (Weißleim) ist besser geeignet.

Gruß
Scout


Hm .. und wie lange ist die offene Zeit von besagtem Weißleim, wenn man fragen darf ?

Gruss Emil

Scout am 18 Sep 2016 10:43:24

Es gibt Weißleime als Flächenleime, für die wird eine offene Zeit von 15 min angegeben.
Für Weißleim sind diese Angaben nicht eindeutig, denn diese Zeit hängt davon ab, wie saugfähig das Material und wie feucht die Luft ist.

Wenn Teile mit, Weißleim verleimt werden muss die Leimoberfläche noch feucht sein, d.h. sie darf keine Trockenhaut haben.
Das bedeutet, solange die Oberfläche feucht ist kann man auch die „offene Zeit“ überschreiten.

PUR-Leime reagieren zum Abbinden mit Feuchtigkeit, wobei es zu einem geringen aufschäumen kommt. Wenn hier die Luftfeuchtigkeit höher ist reagiert er schneller, wodurch die offene Zeit kürzer wird.

Etwas zum Verarbeiten auf Flächen.
PUR-Leim wird in Flaschen mit Tüllen geliefert. --> Link, Weißleim in Töpfchen.
Bis der PUR-Leim durch die Tülle auf der Fläche verteilt und mit einem Zahnspachtel verstrichen ist, vergeht wertvolle offene Zeit.
Bei Weißleim, den man direkt aus dem Topf nimmt geht das Aufbringen schneller.


mv4 hat geschrieben:wenn du nur an einen Punkt Gegendruck aufbringen kannst ....dann musst eben eine größere stärkere Platte unterlegen.... weiß nicht was da so schwer sein soll...


Hast Du schon mal überlegt welches Gewicht man aufbringen muss.
Nach Firmenangabe 0,2 N/mm², nehmen wir die Angabe mal ernst.
Auf jedem mm² muss ein Pressdruck aufgebracht werden der einem Gewicht von 20 p enspricht.

Jetzt betrachten wir mal eine Fläche von 25 cm x 25 cm (250 mm x 250 mm)aund berechnen welches Gewicht das aufgebracht werden müsste um den Flächendruck von 0,2 N/mm² zu erreichen.
250 mm x 250 mm = 62500 mm² x 0,2 N/mm² =12500 N.
12500 N (Newton) entsprechen ca. 1250 kp oder 1250 kg.
Und dann schreibt der TE, dass er von unten nicht abstützen kann.

Gruß
Scout

Gast am 18 Sep 2016 10:52:56

...scout,
Wenn Mann die Platten zusätzlich verschraubt sollte der Druck reichen um eine halbwegs vernünftige Leimung zu bekommen.

Um diese Sandwich Bauweise richtig herzustellen muss mit pressen gearbeitet werden.... Im reparaturfall indiskutabel !

Scout am 18 Sep 2016 11:17:46

Ich würde so eine Art Skelettbauweise machen.
Vielleicht so alle 25 cm ein Kantholz mit der Stärke der Strodurplatte anbringen. Je nach dem ob es eine mehr oder weniger belastete Fläche ist. Die Zwischenräume mit Styrodur oder Styropor ausfachen. Damit keine Hohlräume entstehen das Styrodur/Styropor unten und oben in Unterbodenschutz, der feuchtigkeitsdurchlässig ist oder eine ähnliche zähe Masse, einbetten. An den Kanthölzern mit Edelstahlschrauben verschrauben.


Gruß
Scout

futuremax am 18 Sep 2016 14:39:08

Scout hat geschrieben:Skelettbauweise...Vielleicht so alle 25 cm ein Kantholz mit der Stärke der Strodurplatte anbringen.

Ist eine super Idee. Pressen geht eventuell auch ein wenig von unten, nur nicht unter dem ganzen Fahrzeug. Nur so lange ich keine Halle habe muss ich eigentlich immer wieder wegfahren oder auf dem Parkplatz mit dem Wagenheber pressen und hoffen das er am nächsten morgen noch da steht. :)
Scout hat geschrieben:Damit keine Hohlräume entstehen das Styrodur/Styropor unten und oben in Unterbodenschutz, der feuchtigkeitsdurchlässig ist oder eine ähnliche zähe Masse, einbetten.

Du meinst, das Skelett soll den Halt bringen und das Styropur liegt nur mit unterbodenschutz eingepinselt in den Kammern, damit es kein Wasser mehr ziehen kann?

Im Ruderer Datenblatt steht leider kein Pressdruck. Bei PU-Leim von Soudal Pro P45 sehr wohl, 1 kg/cm² Kontaktdruck. (25 cm x 25 cm = 625 cm² x 1kg/cm² = 625kg)
Wenn ich mit dem Wagenheber, von unten flächig presse, da nur 3mm Sperrholz und von oben min 6,5mm verschraube, sollte das Sperrholz die Kraft halten können.

Wenn man sich jedoch das Ruderer Video ansieht zum anbringen der Seitenverblechung, --> Link dann sollte der Pressdruck nicht ganz so stark sein?

Grüße

emil77b am 18 Sep 2016 14:42:03

Habs mir schon gedacht, dass ich das Meiste falsch gemacht habe :lol: :lol:

--> Link

Gruss Emil

emil77b am 23 Sep 2016 23:44:54

Mal ehrlich,

wenn ich die Beiträge meiner Vorredner lese, kommt mir die Sprechblase " Murxmaxen unter sich " hoch .. sorry-
Hab gerade wenig Lust die Dinge im einzelnen geradezurücken, muss dazusagen, dass ich vor vielen Beiträgen meiner Vorredner höchsten Respekt, zu deren umfassenden Wissen, habe.
In Sachen Holzbau am Womo .. hm .. leider eher nicht :wink:
Gern äußere ich mich detailliert, bei Bedarf , zu den gemachten Aussagen.

Gruss Emil

futuremax am 27 Sep 2016 22:48:51

emil77b hat geschrieben:.. " Murxmaxen unter sich " hoch ..
In Sachen Holzbau am Womo .. hm .. leider eher nicht :wink:
Gern äußere ich mich detailliert, bei Bedarf , zu den gemachten Aussagen...


Ich muss zugegeben das ich deinen verlinkten Reparaturbeitrag noch nicht vollends gelesen habe. Jedoch hast du nach deinem link auch ein Skelett a 25cm gebaut. Gerne würden mich deine Details zum Holzbau interressieren.

Viele grüße

emil77b am 28 Sep 2016 10:44:37

Sandwichaufbau aus 2 Sperrholzschichten, Leisten, Styrodur passt schon. Das alles vollflächig oben und unten mit Caravankleber verklebt, hält das und ist den Anforderungen an Elastizität entsprechend.

Gruss Emil

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