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Oktober-Tour, Kleiner Reisebericht


reisemobil.online.cx am 18 Okt 2016 11:18:38

Herbstferien in NRW, eine gute Gelegenheit für eine kleine Reisemobil-Tour. Wir planten eine Route durch die Eifel und Ardennen nach Luxemburg, wo wir unbedingt mal das Müllerthal besuchen wollten. Zurück dann an Saar und Mosel.

Erste Stadtion war Bad Münstereifel, eine Stadt im Süden von Landes Nordrhein-Westfalen. Der Stellplatz dort war bei unserem Eintreffen am späten Nachmittag ziemlich voll, überwiegend Niederländer. Aber schnell fanden wir noch einen Platz am Rand. Um den Strom anzuschließen, der in der Stellplatzgebühr inclusive ist, benötigten wir ein langes Kabel. Dann ging es zur Anmeldung in das nahe Eifelbad. Dort erfuhren wir von einer freundliche Dame, daß man auch Kurabgabe zahlen muß und somit eine Vergünstigung beim Besuch des Bades erhalte. Außerdem beginne gleich der etwas günstigere Abendtarif (ab 18.30 Uhr). Das war doch geradezu eine Aufvorderung zum Schwimmen und unser Enkelchen war sofort Begeistert. Nächsten Morgen zog es die Mädels in das "City Outlet Bad Münstereifel" und ich versuchte mich ohne Vorbereitung an einer Mountainbike-Tour, die direkt am Stellplatz Ausgeschildert war. Leider muß ich aber irgendwo zwischendurch ein Schild übersehen haben. Die Tour wurde dann nicht so der Bringer, aber für den nächsten Tag hatten wir ja Pronsfeld (--> Link) auf dem Programm. Dort sollte ich dann Fahrradmäßig auf meine Kosten kommen.

Fortsetzung folgt

Gruß Michael

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reisemobil.online.cx am 18 Okt 2016 11:54:49

Schnell kam alles anders. Es begann zu Regnen und auch für den nächsten Tag war ein kalter, regnerischer Tag angekündigt. Ich ahnte es schon, aus meiner Fahrradtour ins belgischen St. Vith wird wohl nichts werden. In einer Werbezeitschrift für die Eifel hatten wir vom einem großen Pferdemarkt in Prüm gelesen, der auch einen Kleintier- und Bauernmarkt und verschiedene Vorführungen beinhaltet. Unser 2 Enkel (Mädchen), besonders die ältere ist ein kleiner Pferdenarr, waren sofort Feuer und Flamme und ich könne ja auch von Prüm aus losfahren. Wir starteten um uns den Stellplatz in Prüm mal anzusehen, er war in einer Stellplatz App mit nur einem Stern bewertet und so waren wir etwas skeptisch.
Der Stellpatz hinter einem Parkhaus war zwar kein Highlight, aber zum Übernachten fanden wir es völlig in Ordnung. Zumal von dort alles Fußläufig erreichbar war. Hier mal ein paar Fotos vom Stellplatz und dem Pferdemarkt.






Wegen des Wetters, es regnete öfters und war ungemütlich kühl geworden, verzichtete ich auf die geplante Radtour und machte unzählige Pferdefotos, möchte hier aber keinen damit Langweilen. Nachmittags ging es weiter in das kleine Land Luxemburg und ich bin mir jetzt nicht sicher, ob mein kleiner Reisebericht nun hier im "Deutschland Forum" weiter gehen darf?

Gruß Michael

Eifelwolf am 18 Okt 2016 13:48:18

reisemobil.online.cx hat geschrieben:...und ich versuchte mich ohne Vorbereitung an einer Mountainbike-Tour, die direkt am Stellplatz Ausgeschildert war. Leider muß ich aber irgendwo zwischendurch ein Schild übersehen haben. Die Tour wurde dann nicht so der Bringer...


Nicht unbedingt, die netten Schildchen werden gerne mal entwendet :eek: . Und da das MTB-Wegenetz ehrenamtlich betreut wird, passiert halt auch mal einige Jahre …nichts :juggle: ! So ist die zugehörige Homepage --> Link lange nicht mehr gepflegt worden. Früher, vielleicht auch noch heute, gab/gibt es zu den Touren herunterladbare GPS-Tracks und gedrucktes Kartenwerk. Das ist eigentlich schon Pflicht, wenn man die noch nie gut ausgeschilderten Routen in natura wirklich finden will.

Allerdings hast Du nicht wirklich viel verpasst. Die Nordeifel ist ein wundervolles, oft auch menschenleeres MTB-Revier, aber das MTB-Wegenetz in Bad Münstereifel ist als eine Kompromisslösung verschiedenster Interessengruppen (Forst, Jägerschaft, Gemeinde, Fremdenverkehr, Mountainbiker – nahezu in dieser Gewichtung :? ) entstanden, entsprechend ist die Routenführung unspektakulär und sehr „gesellschaftskonform“ hinsichtlich besagter mitwirkender Interessengruppen - um nicht zu sagen: langweilig :sleep: .

Da lohnt es sich, alternativ in den einschlägigen MTB-Quellen im Internet nach Tourenvorschlägen zu suchen.

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reisemobil.online.cx am 18 Okt 2016 17:32:39

Eifelwolf hat geschrieben:Allerdings hast Du nicht wirklich viel verpasst ... entsprechend ist die Routenführung unspektakulär und sehr „gesellschaftskonform“ hinsichtlich besagter mitwirkender Interessengruppen - um nicht zu sagen: langweilig :sleep: .

War halt eine kutzfristig angedachte Alternative von mir zum Bummel durch die Geschäfte, also nicht so schlimm. Aber gelernt habe ich, die nächste Tour dann wieder mit GPS-Tracks zum Mountainbiken. Ist auch einfacher, da man nicht ständig auf die Ausschilderung achten muß. :-)

Nun weiter zum Reisebericht:


Nachdem wir genug Pferde gesehen und auf dem Pferdemarkt eine Kleinigkeit gegessen hatten setzten wir unsere Fahrt fort. Ein Campingplatz in Luxemburg sollte unser Ziel für diesen Tag werden. Deshalb nun ein kleiner Abstecher in das "Luxemburg Forum" --> Link , wo es erstmal weiter geht.

Fortsetzung folgt dann wieder hier.

Gruß Michael

reisemobil.online.cx am 19 Okt 2016 15:52:43

Nach der Wanderung im Müllerthal (--> Link) noch schnell vor der Grenze nach Deutschland Diesel (96,9 Cent) und Gas (44,9 Cent) voll tanken und ab zum Reisemobilpark Saarburg, wo wir die Nacht verbringen wollten. Der Platz liegt an der Saar und nach ein paar Schritten hat man einen schönen Blick auf die Altstadt.


Am nächsten Morgen sahen wir uns noch Saarburg an, fuhren mit der Seilbahn und die Enkelkinder hatten viel Spaß auf der Sommerrodelbahn (10er Karte!). Ich drehte mit dem Rad eine Runde an der Saar und den Höhen von Saarburg.


Gegen Mittag waren alle zurück und wir beschlossen weiter ins nahe Trier zu fahren, denn die Frauern wollten dort noch mal gerne durchbummeln. Die Kinder wollten aber auf keinen Fall mehr laufen. Also teilten wir uns auf und ich ging mit den Frauen durch Trier, während der Rest auf dem rappelvollen Camping- und Reisemobilpark Treviris zurück blieb. Das Foto ist vom Reisemobil-Stellplatz in Saarburg, der uns besser gefallen hat. Der Stellplatz in Trier ist eigentlich ein ehemaliger Parkplatz, nicht schön aber Zweckmäßig. Stromsäulen gab es im hinteren Teil, wo wir noch einen Platz fanden nicht mehr und vor den Toiletten ohne Papier bildeten sich morgens lange Schlangen.

Fortsetzung folgt

Griß Michael

reisemobil.online.cx am 20 Okt 2016 13:55:55

Nach dem überfüllten Platz in Trier suchten wir einen etwas ruhigeren Platz mit etwas Natur und Platz zum toben für die Kinder. An der Mosel in Ensch wurden wir fündig.

Der Ort bietet nicht viel, ist aber durch einen Tunnel unter der Straße in wenigen Schritten erreicht. Dort findet man eine Bäckerei (6-10 Uhr) und eine wirklich gute und empfehlenswerte Metzgerei. Natürlich war es auch kein Problem frischen Federweißer, Wein und Winzersekt direkt beim Winzer zu erstehen.
Die Kinder hatten ein neues Freizeitvergnügen entdeckt, das Sammeln von Walnüssen an der Mosel.


Irgendwie scheint das Sammeln der Nüsse süchtig zu machen, denn nicht nur die Kinder fanden sofort Gefallen daran, auch viele Erwachsene gingen immer wieder die lange Baumreihe am Moselufer ab, um herunter gefallene Nüsse aufzusammeln. Von einem englischen Paar lernte das älteste Enkelchen dann gleich noch ein wenig Englich. Zum Beispiel "walnut" für Wallnuß.

Fortsetzung folgt

Gruß Michael

reisemobil.online.cx am 21 Okt 2016 10:15:56

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Brötchen von der örtlichen Bäckerei, beschlossen wir nach Traben-Trarbach aufzubrechen. Denn dort war am nächsten Tag ein Treffen mit Freunden der Kinder geplant. Die Bekannten waren auch an der Mosel unterwegs und per Whatsapp wurde die Zusammenkunft dort vereinbart. Nach unseren Erfahrungen mit vielen vollen Stellplätzen, wollten wir uns dort rechtzeitig einen Stellplatz sichern. Traben-Trarbach besteht aus den Stadtteilen Traben und Trarbach, die durch eine Brücke verbunden sind. Der Reisemobil-Stellplatz liegt in Traben und wie erwartet haben wir gerade noch 2 frei Stellplätze nebeneinander gefunden. Kurz nach 11 Uhr war alles voll. Die Stellplätze sind Parzelliert und bestehen aus einer gekiesten Fläche und einem Stück Rasen. Die Übernachtungsgebühr von 10€/24 Std. beinhaltet Strom, Entsorgung und Versorgung, Wasser, Dusche, WC und WLAN. Da kann man nicht meckern.

Zur großen Überraschung standen nach dem Stadtbummel und Mittagessen in Trarbach, die Freunde auch schon auf dem Platz. Leider gab es ja keinen freien Stellplatz mehr und so wurde ein wenig zusammengerückt. Nächsten Morgen wird bestimmt was frei und so kam es dann auch. Das Ganze wiederholte sich dann am Abend nocheinmal, als sich noch ein weiteres Wohnmobil der Familie ankündigte und natürlich wieder keinen freien Platz fand.
Wir blieben dann 3Tage dort und unternahmen eine sehr schöne Wanderung --> Link , buchten einen Ausflug in die Traben-Trarbacher Unterwelt und sogar für eine MTB-Tour --> Link blieb mir noch etwas Zeit. Die inzwischen 5 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren hatten viel Spaß und nicht nur die kleinen nutzten bei jedem Vorbeigehen die Spielplatz Seilbahn am Moselufer. Für die größeren Kinder gab es eine Stadtbesichtigung mittels Geocaching --> Link mit einen Besuch der Grevenburg, der Ruine einer Höhenburg über dem Stadtteil Trarbach.


Weitere Bilder dort: --> Link

Fortsetzung folgt

Gruß Michael

reisemobil.online.cx am 23 Okt 2016 09:57:15

Mit 4 Wohnmobilen fuhren wir von Traben-Trarbach dann zu Deutschlands längster Hängeseilbrücke.

Die Geierlay ist eine Fußgängerseilbrücke zwischen den Hunsrücker Ortschaften Mörsdorf und Sosberg. Wir Parkten in Mörsdorf (2€ pro 2Stunden/Höchstgebühr 16€) und machten uns bei traumhaft schönem, sonnigen und warmen Wetter auf zur Brücke. Natürlich lockte das schöne Wetter noch viele andere Besucher an und so war es ganz schön voll an und auf der Hängeseilbrücke.





Hier noch ein --> Link zur Brücke.

Fortsetzung folgt

Gruß Michael

DieterM am 24 Okt 2016 11:13:41

Wow, da sieht es wirklich atemberaubend aus!

reisemobil.online.cx am 24 Okt 2016 11:22:12

Die Hängeseilbrücke war dann auch das letzte Highlight unserer Tour mit den Kindern in den Herbstferien. Zum Übernachten fuhren wir dann nochmal an die Mosel zurück, denn wir wollten noch einen kleinen Kanister frischen Federweißer direkt vom Winzer mit nach Hause nehmen. Wir parkten in Valwig und machten noch einen Moselspaziergang bis nach Cochem.


Es war etwas weiter (mindestens 4 km), als gedacht. Aber die Abendsonne, auf dieser Seite der Mosel, und der tolle Bick auf Cochem und die Burg entschädigte uns.


Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt, einem Gläschen Federweißer und Wein, machten wir uns auf den Rückweg. Den Federweißer kauften wir dann nächsten Morgen bei einem netten Winzer in Valwig, bevor es wieder Heim ging.

Es war eine wirklich schöne Tour mit einigen vollen Camping- und Reisemobil-Stellplätzen, aber das war um diese Zeit, in der Gegend und zu den Ferien eigentlich zu erwarten.

In meinem Reisemobilblog --> Link habe ich inzwischen die einzelnen Beiträge hier mal zusammengefasst und ein paar Rechtschreibfehler korrigiert, da ich sie hier nicht mehr ändern kann.

Gruß Michael

rudi-m am 24 Okt 2016 15:29:32

Hallo Michael,
netter Bericht mit schönen Bildern von einem uns sehr bekannten Revier :ja: :ja:

Freundliche Grüße

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