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Aufwand für Einbau Ladebooster?


rossifumi am 25 Okt 2016 17:31:41

Hallole miteinander,
wie hoch ist nach Erfahrung der zeitliche Aufwand für Einbau eine Ladebooster?
Im speziellen denke ich da an einen Votronic VBCS 60/40/430 Triple bei Fiat-Basis.
Gruß
Rossi

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lisunenergy am 25 Okt 2016 20:16:33

Hallo lieber Rossi,
Überlege ob du dieses Teil wirklich verbauen möchtes . Wenn ein Bauteil kaputt geht ,geht nichts mehr ! Wäre mir persönlich zu heiß.

Gast am 25 Okt 2016 20:52:40

Ca 2 Stunden für den normalen Votronic, inklusive Ausbau des Trennrelais.

Grüße, Alf

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cbra am 25 Okt 2016 20:58:37

Ich habe für den votronic booster als elektronisch eher unbedarfter maschinenbauer ca 2h gebraucht, musste allerdings kaum kabel legen wqeil ich den booster statt meinem trennrelais eingebaut habe. die anleitung von votronic fand ich sehr gut

Gast am 25 Okt 2016 21:57:38

lisunenergy hat geschrieben:Hallo lieber Rossi,
Überlege ob du dieses Teil wirklich verbauen möchtes . Wenn ein Bauteil kaputt geht ,geht nichts mehr ! Wäre mir persönlich zu heiß.


Ich würde auch drüber nachdenken.
Aber nicht aus diesem Grund, denn die Ausfallquote ist bei votronic seeehr gering.
Wann hört man schonmal von defekten Geräten? Das ist schon äußerst selten

Wenn ich mich nicht irre, dann hast du (Rossi) LiFeYPO4.
Bei Einzelgeräten kann sich die Leistung der einzelne Geräte addieren.
Beim Triple ist das lt. Service-Hotline nicht der Fall.
Den Landstromlader wirst du dann vermutlich nicht brauchen.
Du hättest beim einzel Booster - den es auch bis 90A gibt - auch noch rund 20-25A vom Solar (basierend auf 430Watt).
Damit wäre der Ladestrom nahezu doppelt so hoch. Das würde ich mir nicht entgehen lassen.

Bei LiFeYPO4 wäre mir das wichtig, bei den anderen Batterien recht egal.

rossifumi am 25 Okt 2016 23:57:51

Danke schon mal für die Antworten.
Region 2h für den Einbau schaut ja schon mal überschaubar aus.
Der Schaltplan ist ja auch zu durchschauen, dann sollte es mit Elektriker keine so große Sache sein.
Klar, Einzelgeräte sind von der Redundanz besser, aber auch mehrfacher Einbauaufwand, größeres Fehlerrisiko und v.a. auch größere Masse (Gewicht :) ). Zur Not habe ich ja noch Moppel dabei :? .
Stimmt, seit über 10 Jahren verwende ich nur noch LiFePo bzw LiFeYPo in meinen Fahrzeugen - Ausnahme Li-Ion im Elektromotorrad :ja: .
Der 90A-Booster war auch in der Überlegung, aber bei 200Ah sollten 60A-Ladeleistung und etwas Solar bei Stilstand eigentlich ausreichend sein?!
Gruß
Rossi

kintzi am 26 Okt 2016 02:07:59

Hallo Alf, warum Trennrelaisausbau ? Lasse ich drin , insbesondere wenn EVS bei Netz Starterbatt. mit lädt, was über die 12V Ladeleitung u. Trennrelais passiert . Zur "Kreisladevermeidung" bei Boosterbetrieb werkmäßige Ladeleitung mittels D+ gesteuertem Relais
unterbrechen. Falls Booster "verreckt", kann der Werkszustand mit serienmäßiger Ladung der Versorger-Batt. über EVS durch Abklemmen v. D+
am Zusatzrelais wiederhergestellt werden. Gr. Richi

lisunenergy am 26 Okt 2016 08:05:51

Ich würde da wenigstens noch ein externes kleines Ladegerät parallel dazu bauen. Im Urlaub fernab ohne 3 Ladequellen wäre mir echt zu heiß.

Gast am 26 Okt 2016 09:30:02

Hallo Richi,

Ist zwar hier offtopic , aber für dich die Antwort:

Weil in den seltensten Fällen die Start- und die Aufbaubatterie vom gleichen Typ und im gleichen Ladezustand sind.

Zur Ladeerhaltung der Startbatterie besser einen Duo Solarregler.

Grüße, Alf

kintzi am 26 Okt 2016 10:08:11

Nicht bei intelligenter EVS, die Starterbatt. erst zuschaltet, wenn Versorgerbatt fast voll (14,2-14,3 V bei 14,4V). Tut der Starterbatt. immer gut, ohne Nachteil, erste Starterbatt bei mir über 8 Jahre. Gr. Richi

WomoTechnikService am 26 Okt 2016 18:51:57

Die bereits angegebenen 2 Stunden veranschlage ich mal, wenn der Ladebooster nicht mehr als 25 A bringt, wie der kleine von Votronic... dann kann ich die original vorhandenen Kabel nehmen. Schon beim 45 A - Booster muss ich das Kabel von der Starterbatterie zum Booster gegen ein stärkeres ersetzten, was je nach Einbauort schon mal ein oder zwei Stunden kosten kann. Der angegebene Wert auf dem Booster (25, 45 oder gar 60 A) ist ja der Ausgang bei bis zu 14,7 V zur Bordbatterie, der Strom von der Starterbatterie zum Booster kann ein Drittel mehr betragen, da der Booster je die niedrigere Eingangsspannung von ca. 12 V hochsetzten muss...

Ich liebäugle ja auch derzeit mit dem Triple von Votronic, hätte aber auch immer wenigstens einen Ersatz-Solarregler dabei.

LG Peter

Gast am 26 Okt 2016 20:10:56

WomoTechnikService hat geschrieben:..., der Strom von der Starterbatterie zum Booster kann ein Drittel mehr betragen, da der Booster je die niedrigere Eingangsspannung von ca. 12 V hochsetzten muss...


Ich sag mal: nö.
Der Büttner 45A braucht laut Anleitung eingangsseitig 720 Watt.
Mit einem Drittel mehr hättest du dann recht, weil durch 12V geteilt halt 60A bei rumkommen.
Aber es sind nicht 12V sondern 14,4V (ausgehend vom X250).
Dann ist es nicht ein Drittel, sondern weniger.
Bei 45A und 14,7 entstehen Ausgangsseitig 661,5 Watt, also eingangsseitig etwa 9% mehr als hinten rauskommt.

Basierend auf Werten die sich bei mir so in der Realität darstellen.
Verkabelt hab ich ihn natürlich mit dickeren Strippen. 25mm2 auf 4-5m, jeweils + und -.

Gast am 26 Okt 2016 22:15:44

Meine Zwei Stunden sind für den 45 A Votronic. Inklusive Kabel kürzen, Stiftkabelschuhe, neue Klemmen setzen, Relais ausbauen.

Bin aber Hobbyist, kein gewerblicher Umbauer.

Da mag es Effektivitätsunterschiede geben. :D

Grüße, Alf

kintzi am 26 Okt 2016 23:06:18

Nicht zu vergessen die individuellen Geschwindigkeit des Tätigen, das "Verbautsein" versch. Womo-Typen, die Werkzeug-Ausrüstung usw.
Noch ein Tip bezüglich Scheuern von dicken evtl. unabgesicherten Pluskabeln v. St.-Batt im Motorraum zu Booster weiter hinten: Kabel in üblichen 12mm Womo Gewebe-Wasserschläuchen verlegen (die roten oder blauen), um zusätzliche Kurzschluß-Sicherheit zu haben. Kann man auch als Leerrohr legen, "vaselinsiertes" Kabel dann durchschieben. Kommen aber wieder paar AZ-Minuten dazu.
Und Sven hat recht, wenn Trennrelaisladung fehlt bei Boosterausfall, sieht es bei schlechter Solarernte auch schlecht aus. Und wenn dann kein Netz... Hatten GsD damals 2 zusätzl. Lader mit Generator dabei. Deshalb bleibt bei mir das Trennrelais f. den Notfall drin , das Unterbrechungsrelais in der Beifahrerkonsole (Rückladung) brückt bei Entfernung der D+ Ansteuerung, so daß ursprüngliche Limaldg. wieder funktioniert u. der Fahrmotor mit Lima als Ladequelle erhalten bleibt. Gr. Richi

Gast am 29 Okt 2016 12:28:17

Hallo Richi,

Der Votronic Duo Solarregler lädt zuerst bis 1 A die Startbatterie, bei mehr als 15 Watt Solarertrag dann die Aufbaubatterie.

Bei meinen 200 Watt Peak reicht das immer um die Startbatterie zu laden, an der hängen beim Stehen nur das Radio und 2 praktisch nie genutzte 1.2 Watt LED.

Das sind meine Beobachtungen aus zwei Jahren und 40.000 km.

Deshalb: Keep it simple! :P

Grüße, Alf

Gast am 29 Okt 2016 12:46:58

Blöd nur, wenn das Wohnmobil im Winter in der Scheune übernachtet. Da kommt nämlich kein Licht hin. :eek:
Deswegen nutze ich sowohl teile meiner 300 Watt Solar als auch die Landstromladung vom EBL für die Starterbatterie nach Richis Plan.
Funktioniert seit 5 Jahren problemfrei

kintzi am 29 Okt 2016 18:12:39

Lieber Alf, wenn man so wüßte, was auf einer längeren (Auslands)-Tour so alles "verreckt" ? Wenn eine Originaleinrichtung besteht, warum sie amputieren, wenn man die Sache einfach intelligent ohne Säge und Hackebeil lösen kann?
Warum klebe ich so an meiner Schaltung ? Einfach aus der Erfahrung , als der Sterling B2B unterwegs das Zeitliche segnete !
Damals brauchte ich lediglich das D+ am Zusatzrelais in der Sitzkonsole trennen u. isolieren, der Öffner schloß dauerhaft u. der werksseitige Zustand der Ladung via Trennrelais in der EVS/EBL lag voll wieder vor.
Alles kann out of service gehen, je mehr Wege offen sind, umso besser. Auf Deine Entgegnung bin ich jetzt echt gespannt.
Gr. v. Deinem renitenten Richi

Gast am 30 Okt 2016 07:57:16

ich-bins hat geschrieben:Blöd nur, wenn das Wohnmobil im Winter in der Scheune übernachtet. Da kommt nämlich kein Licht hin. :eek:
Deswegen nutze ich sowohl teile meiner 300 Watt Solar als auch die Landstromladung vom EBL für die Starterbatterie nach Richis Plan.
Funktioniert seit 5 Jahren problemfrei


Ja,

Winterpause . Das ist wirklich blöde. :-)

Richi,

Wenn ich die Startbatterie zur Not anschließen will, brauche ich nur einen Draht umstecken (an der Spannungsanzeige Start/Aufbau).

Grüße, Alf

kintzi am 30 Okt 2016 08:24:34

Ja, bei Deiner Anlage. Meine Schaltung gilt universell f. alle Originalanlagen mit EBL-Ladung der St.-Batt, u. das dürften heute wohl die meisten sein. Gr. Richi

rossifumi am 30 Okt 2016 14:40:22

lisunenergy hat geschrieben:Ich würde da wenigstens noch ein externes kleines Ladegerät parallel dazu bauen.

Da dürfte ja das serienmäßige drinlassen wahrscheinlich passen, wenn nicht zuviel Platzbedarf.
Und das Trennrelais für den Notfall nicht ausbauen, sondern nur D+ gesteuert deaktivieren, klingt auch nicht unsinnig.
Gruß
Rossi

lisunenergy am 30 Okt 2016 18:14:27

Ich bin ja immer ein Freund von multifunktional. Wenn man z.B. ein kleines Victron Blue Power Ladegerät verwendet, kann man mittels Connector- Stecker diesen an den Lifepo4 Akku anklemmen. Den selben Stecker noch mal an den Starterakku. Das Gerät ist sehr klein und und ist sogar wasserdicht. Hat man unterwegs, oder im Altag mal einen Akku zu laden, muss man nur anstecken und schon funktioniert es. Das selbe gibt es auch noch von cetek.
Die Kabelstärke des Ladebooster ist nach Länge von Votronic, Büttner in der Bedienungsanleitung angegeben. Durch die Senseleitung wird alles genau ausgeregelt.
Hat man nach dem Wandler nicht mehr die Möglichkeit den Starterakku mit zu laden, geht auch ein kleiner Stand by charger
--> Link

kintzi am 30 Okt 2016 21:37:58

Es gibt einige Wege nach Rom, bin immer f. den narrensichersten u. Redundanz, denn vor Ausfall ist man nie sicher, s. NASA : "Houston, wir haben ein Problem" ! :razz: Gr. Richi

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