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Nachrüstung einer 2 Aufbaubatterie 1, 2


x-mechelaar am 27 Nov 2016 20:31:09

Hallo in die Runde,

ich möchte bei unserem Kastenwagen zusätzlich unter dem Fahrersitz eine 2.Aufbaubatterie einbauen und in das bestehende System einbinden um problemloser einen 2500 A Wechselrichter zu betreiben. Die 2.Batterie deshalb um die 1. nicht noch mehr mit de, WR zu belasten. Wenn ich sie parallel schalte und den Minus des WR an die 1.Batterie anschließe und den Plus des WR an die 2. , dann müßte ja eine bessere Lastverteilung erfolgen . Oder was meint ihr?
(die 2.Batterie wird Baugleich zur 1.)
Verbaut ist ein Truma EM 16 IU und eine Bosch L5 013 als Aufbaubatterie. Eine 2. L5 013 sollte dazu.

Viele Grüße
x-mechelaar

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brawo1 am 27 Nov 2016 21:07:00

Um Empfehlungen aussprechen zu können, solltest du erst einmal mitteilen, wie alt deine Aufbaubatterie ist und wie du unterwegs bist? Wird deine Aufbaubatterie nur durch die Lichtmaschine geladen oder steht dir auch Solar zur Verfügung?

x-mechelaar am 27 Nov 2016 21:13:16

die Batterie ist 2 Jahre alt. wir stehen fast immer ohne Stromanschluss für 3-4 Tage . die Batterie wird während der Fahrt geladen.

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Mann am 27 Nov 2016 21:14:07

wenn noch ein paar Batterieverbindungskabel benötigt werden, liegen bereit.
Kein Baumarktzeugs, hochwertige Messingklemmen.


x-mechelaar am 27 Nov 2016 21:43:41

es geht mir ja hauptsächlich um die Anschlussvariante. Materialfragen kläre ich später-

Gast am 27 Nov 2016 21:59:11

Grundsätzlich ist der Anschluß richtig - Plus von der einen, Minus von der anderen Batterie.

Wenn du aber die erste schon ordentlich beackert hast, wird sie durch ihre Schwächung die andere (neue) herunterziehen.
Deswegen gibt es ja immer die Grundempfehlung: Gleicher Typ, gleiches Alter

avm75 am 27 Nov 2016 22:03:44

x-mechelaar hat geschrieben:Wenn ich sie parallel schalte und den Minus des WR an die 1.Batterie anschließe und den Plus des WR an die 2. , dann müßte ja eine bessere Lastverteilung erfolgen


Hallo :wink:

So habe ich es auch gemacht, ja.

Bild

Bei mir hängt (noch) kein WR dahinter, sondern die gesamte Verteilung. Von der rechten Batterie geht rechts das Pluskabel zur Verteilung, von der linken Batterie sieht man unten links noch das Minuskabel weggehen...

Inwieweit Deine Batterie damit entlastet wird, kann ich Dir so nicht sagen, dazu müsste man tatsächlich noch ein paar Informationen haben.

x-mechelaar am 27 Nov 2016 22:49:12

ich muss von einem Sitz zum .anderen mit der Verbindung. Länge ca 120 cm sind das

35 mm² als Kabel und den WR mit 200 A Automat absichern, sowie die 2.Batterie auch mit Trennsicherung versehen um sie zu trennen, bei nichtgebrauch.

so die Idee

avm75 am 27 Nov 2016 23:33:36

Hmmm, bei mir ist die Verteilung unter dem Fahrersitz, die Batterien auf der Beifahrerseite. Entfernung dürfte in etwa gleich sein. Ich habe 50 qmm genommen, erst hinter dem Verteiler weniger Querschnitt. Im Verteiler sichere ich die einzelnen Ableitungen adäquat ab. Rechnerisch reicht 35 qmm, bei der Strecke würde ich in Deinem Fall trotzdem auch auf 50 qmm gehen, denke ich.

x-mechelaar hat geschrieben:...sowie die 2.Batterie auch mit Trennsicherung versehen um sie zu trennen, bei nichtgebrauch.


Warum? Strom braucht man doch immer ;D
Wenn Du vergisst, den Trennschalter wieder einzuschalten, wird die zweite Batterie ja auch nicht mit geladen. Lass' sie doch im Stromkreis hängen, schadet doch nicht...

x-mechelaar am 28 Nov 2016 18:36:20

Hallo

danke für die Tipps-
ich werde es mit 35 er Doppelisoliertem Kabel verlegen. zur Sicherheit noch absichern mit den Automaten und dann dürfte alles passen.

Und dann teste ich halt ob die Lima das alles packt und der EBL dass auch mit läd.

Grüße
aus Magdeburg

TeXas am 29 Nov 2016 07:11:31

Für die Batterien ist es besser wenn der Aufbau über kreuz angeschlossen wird. Also die Batterien schon ganz normal als Parallel Schaltung, jedoch nimmst Du von der einen den Pluspol und von der anderen den Minus Pol für deine Verbraucher.

Grüße

TeXas

partliner am 29 Nov 2016 10:09:06

TeXas hat geschrieben:Für die Batterien ist es besser wenn der Aufbau über kreuz angeschlossen wird. Also die Batterien schon ganz normal als Parallel Schaltung, jedoch nimmst Du von der einen den Pluspol und von der anderen den Minus Pol für deine Verbraucher.

Grüße

TeXas


Moin Texas,
warum ist das so? Gibts dafür eine belastbare Quelle?
Mein elektrisches Laienverständnis sagt mir, das ist Quatsch. :roll:

mv4 am 29 Nov 2016 10:52:28

ist aber kein Quatsch

Gast am 29 Nov 2016 11:20:48

x-mechelaar hat geschrieben:.... Wenn ich sie parallel schalte und den Minus des WR an die 1.Batterie anschließe und den Plus des WR an die 2. , dann müßte ja eine bessere Lastverteilung erfolgen . ...


zumal der TE das schon in seinem ersten Post selbst geschrieben hat ;D

xbmcg am 29 Nov 2016 11:38:50

partliner hat geschrieben:
Moin Texas,
warum ist das so? Gibts dafür eine belastbare Quelle?
Mein elektrisches Laienverständnis sagt mir, das ist Quatsch. :roll:


Kein Quatsch, sondern Wissenschaft.

Jede reale Verbindung wird aus einem leitfähigen Material gemacht, das einen spezifischen Wiederstand hat.
( R = rho * l / A ) mit R = Wiederstand, rho = spez. Wiederstand des Materials, L = Länge der Verbindung, A = Querschnitt der Verbindung )
Außerdem hat jede Klemmverbindung einen Übergangswiederstand.

Die Spannung ist im Gesamtsystem (Reihenschaltung aus Leitungswiederstand und Verbraucher = Spannungsteiler) U = U1 + U2 und der Strom I = I1 = I2

Wenn man die Batterien hintereinander schaltet und nur an der ersten Batterie den Strom abnimmt, wird die 2. Batterie weniger belastet,
die Spannung der 2. ist immer geringfügig höher bei Last. Je höher die Last ist, um so stärker wirkt sich der Leitungswiederstand aus.

R = U / I mit U = Spannungsabfall über die Verbindung ergibt sich: U = R * I - Je größer der Stom, um so größer der Spannungsunterschied der Batterien.
Die erste Batterie altert damit schneller als die 2. Sie wird immer mit höheren Lade / Entladeströmen traktiert und fällt schneller aus, im Vergleich
zu einer Beschaltung mit Entnahme an beiden Batterien (+ an der ersten, Minus an der zweiten) Bei dieser Beschaltung ist die 2. Batterie
immer gleich stark belastet, wie die erste, da die Ausgleichsströme zu keinem Spannungsgefälle der Batterien führen.

Ist das wissenschaftlich genug?

andwein am 29 Nov 2016 12:00:36

xbmcg hat geschrieben:..Wenn man die Batterien hintereinander schaltet und nur an der ersten Batterie den Strom abnimmt, wird die 2. Batterie weniger belastet, die Spannung der 2. ist immer geringfügig höher bei Last. Je höher die Last ist, um so stärker wirkt sich der Leitungswiederstand aus.

Redet ihr jetzt eigentlich von einer Reihenschaltung von zwei 12V Batterien auf 24V Anlage, bei der überwiegenden Anzahl von Womos eher unüblich, oder von einer Parallelschaltung zum Zwecke der Kapazitätserweiterung???
Ich frage nur, Gruß Andreas

Gast am 29 Nov 2016 12:06:30

Geht das nicht aus dem Kontext hervor? 12V, also parallel.

xbmcg am 29 Nov 2016 12:12:25

andwein hat geschrieben:Redet ihr jetzt eigentlich von einer Reihenschaltung von zwei 12V Batterien auf 24V Anlage, bei der überwiegenden Anzahl von Womos eher unüblich, oder von einer Parallelschaltung zum Zwecke der Kapazitätserweiterung???
Ich frage nur, Gruß Andreas


Nein, es geht um die richtige Entnahme des Stroms an zwei parallel geschalteten Batterien.

Mann kann das richtig machen : Batterien parallelschalten und an der minus Klemme der ersten zur Masse gehen und den Plusabgang am Pluspol der 2. Batterie abführen,
oder man mache es falsch und lässt Plus und Minusabgang an der ersten Batterie und schließt die zweite über 2 Kabel an.

Den Unterschied dieser schaltungsvarianten habe ich beschrieben.

Bei einer Reihenschaltung (24V) sollte man einen Balancer einbauen, dann leben die Batterien auch länger. Sonst driftet die eine weg und schrottet die andere.

--> Link

andwein am 29 Nov 2016 12:19:19

Sorry für meine Begriffstutzigkeit, wahrscheinlich bin ich über dies Satzstellung gestolpert:
Zitat: Wenn man die Batterien hintereinander schaltet und nur an der ersten Batterie den Strom abnimmt, wird die 2. Batterie weniger belastet,
Gruß Andreas

xbmcg am 29 Nov 2016 12:31:18

Bei einer Reihenschaltung kann man den Strom nicht nur an der ersten Batterie entnehmen ;-)

andwein am 29 Nov 2016 12:40:23

Hast ja recht, sorry dass ich gestolpert bin.
Gruß Andreas

geralds am 29 Nov 2016 13:01:32

Hallo,
theoretisch ist es richtig bei Parallelschaltung Verbraucher an minus Klemme der ersten Batterie und den Plus am Pluspol der 2. Batterie.
Aber:
Bei 35mm² und 1,2m ist der Widerstand 1,2mOhm. Wenn man die Batterien einfach parallel schaltet und die Abgänge an der vorhandenen Batterie lässt, ist die Batterie an den Abgängen um ca. 1,5% höher belastet (Identische Innenwiderstände vorausgesetzt). D.h. die den Verbrauchern nähere Batterie sinkt selbst je ca. 75A (ein angeschlossener WR soll 150A ziehen) um ca. 0,1V stärker ab als die den Verbrauchern fernere Batterie. Das kann man vernachlässigen. Da ist die Streuung des Innenwiderstands der Batterien größer, insbesondere bei unterschiedlichem Alter.
Ich würde einfach die neuere Batterie an den Platz der vorhandenen Batterie setzen und die alte Batterie über 2 Kabel (35mm² oder 50mm²) parallel an die neue hängen. Das gleicht das unterschiedliche Alter ein klein wenig aus.

Gruß Gerald

geralds am 29 Nov 2016 13:51:11

Ergänzung

Berücksichtigt man die Innenwiderstände der Batterien mit (oben nicht gemacht) steigt der Belastungsunterschied auf ca. 20 - 25%.

Gruß Gerald

partliner am 29 Nov 2016 14:09:01

geralds hat geschrieben:...
Aber:
Bei 35mm² und 1,2m ist der Widerstand 1,2mOhm. Wenn man die Batterien einfach parallel schaltet und die Abgänge an der vorhandenen Batterie lässt, ist die Batterie an den Abgängen um ca. 1,5% höher belastet (Identische Innenwiderstände vorausgesetzt)....
Gruß Gerald

Danke Gerald,

bei meinen Batts sind die Verbindungskabel nur 0,2 m lang. Also ist der Spannungsabfall noch geringer als in Deinem Beispiel.
Aber das wird dem Kollegen sicher nicht wissenschaftlich genug sein ;D

xbmcg am 29 Nov 2016 15:53:24

Funktioniert schon, so oder so. Die Frage war ja, wie man es RICHTIG macht.

Nach 2-4 Jahren kann man dann gut spekulieren, ob die Batterien länger gehalten hätten und was sie am Ende gekillt hat.

Ich bin ein Fan von Fehler vermeiden, wenn die Batteriebank dann doch früher stirbt, hat man sich nichts vorzuwerfen.

Wenn man eine neue Batterie zur alten dazuhängt, ist das auch schon per se eine lebensverkürzende Maßnahme,
dann kommt es auch nicht mehr darauf an, wie man sie verschaltet.

Gast am 05 Dez 2016 23:52:01

Ich hoffe, man erkennt die Anschlüsse.


Gruß
Klaus

berny2 am 06 Dez 2016 01:23:53

Hallo Klaus, an die einzelnen Zellen zwecks Flüssigkeitskontrolle kommt man nicht heran?

Gast am 10 Feb 2017 18:51:00

Hallo,
ich weiß, es wurde schon viel zum Thema, welche Batterien kann man zusammenschließen, gesagt.
Trotzdem bin ich jetzt einigermaßen verunsichert:

Code: --> Link
Im Sep 2016 angeschafft:
Art.- Nr.: 85253 (Schwarz)
Varta Professional Dual Purpose AGM 95Ah 12V
LA95


Code: --> Link
Im Febr. 2017 dann diese Batterie.
Art,-Nr.: 106058 ( silber)
Varta LA95 Professional Dual Purpose 95Ah AGM Batterie


Die zweite Batterie sollte passend zu der ersten Batterie sein, weil ich beide zusammen im WOMO als
Versorgungsbatterien einsetzen möchte.
Nun ist die eine Batterie schwarz und die andere silbern, außerdem verschiedene Art.- Nr.
Kann ich beide Batterien dennoch zusammenschließen oder ist das bedenklich?

Das war meine Frage an den Batterielieferanten.
Und hier die Antwort:

„... grundsätzlich und das unabhängig von der Farbe der Batterien, sollten Sie nur Batterien zusammenschalten, die aus einer Charge stammen und die gleich sind.

Bei einer Reihenschaltung kann man etwas nachlässiger sein, doch bei einer Parallelschaltung sollte man darauf achten, da ansonsten viel Arbeit mit einem Zwischenladen entstehen kann, um die Batterien nicht zu beschädigen.“

„Um sicher zu gehen, dass Batterien aus einer Charge stammen, muss man diese stets zusammen erwerben.“
„Die beiden sind definitiv nicht aus einer Charge. Eine Charge bedeutet i.d.R. ja auch, dass man Batterien erhält, die am selben Tag produziert worden sind.“

„Wie bereits angedeutet, können wir eine Parallelschaltung in keinem Fall mehr mit einer der beiden Batterien empfehlen (weil keine mehr aus derselben Charge verfügbar ist), eine Reihenschaltung aber durchaus noch möglich wäre.“


Nun meine Frage an Euch:
Muss man das tatsächlich so eng sehen? Würdet Ihr die beiden Batterien zusammenschließen oder besser nicht?
Als zusätzliches Ladegerät verwende ich übrigens das CTEK MX 10.

rolfblock am 11 Feb 2017 11:35:30

Wenn du mich fragst, würde ich die Batterien bedenkenlos parallel schalten. Und zwar die 2. Batterie an die vorhandene anklemmen. Keinesfalls würde ich die Verkabelung ändern um sie über Kreuz ans Auto anzuschließen. Bei den winzigen Strömen die MEISTENS fließen (unter 200 W) ist das nur Kosmetik. Mein EBL kann eh nur max. 50 A verarbeiten, also je Batterie 25 A. Da reicht 10 qmm als Verbindung.
für den Wechselrichter mit 150 A (Das ist mehr als die Kaffeemaschine braucht) sind es auch nur 75 A. Reicht auch 10 qmm. Dann werden die Batterien halt kurzzeitig mal ungleich belastet und gleichen sich danach wieder aus. Alles kein ernstzunehmendes Problem.

Was stört es im Übrigen, wenn die Batterien ein Jahr weniger halten aber dafür nur die Hälfte kosten.

Ulf_L am 11 Feb 2017 12:23:04

xbmcg hat geschrieben:[...]Wenn man eine neue Batterie zur alten dazuhängt, ist das auch schon per se eine lebensverkürzende Maßnahme[...]


Hallo

Das liest man zwar öfter, aber eine schlüssige Begründung dazu habe ich noch nie gesehen. Die Batterien liefern den Strom, verteilt abhängig von Ihrem Innenwiderstand. Wenn jetzt eine geringfügig anders ist, dann teilt sich das halt mal etwas ungleich auf, aber was soll daran die Lebensdauer verkürzen ? Damit beim laden nix schief geht, sollten halt beide Akkus die gleiche Technik haben, aber sonst ?

Gruß Ulf

TeXas am 11 Feb 2017 12:30:39

Und bitte keine Kabel über die Batterien verlegen und die Batteriepole durch Polkappen oder mit einer kompletten Abdeckung schützen damit es nicht aus versehen zu einem Kurzschluss kommt. (herunter gefallener Schraubenschlüssel etc.)

Grüße

TeXas

Gast am 12 Feb 2017 11:36:32

At "rolfblock"
Wenn du mich fragst, würde ich die Batterien bedenkenlos parallel schalten.


Weil Du in Deiner Antwort außerdem auf einen WR eingehst, bin ich nicht ganz sicher ob es eine Antwort auf meine Frage war.
Deshalb erlaube ich mir, noch einmal nachzufragen.

taps am 12 Feb 2017 16:25:09

Petri40 hat geschrieben:Nun meine Frage an Euch:
Muss man das tatsächlich so eng sehen? Würdet Ihr die beiden Batterien zusammenschließen oder besser nicht?

Hallo Petri,
1. Nein...
2. JAA

Die theoretischen Hintergründe sind ja schon hinreichend erläutert worden.
Ich hatte bei meinem Selbstausbau eine ÁGM-Batterie 120Ah verbaut.
Ein Jahr später habe ich eine baugleiche dazugepackt.
Nach 7 Jahren war immer noch Alles o.k.
Geladen habe ich mit Lima, Solar und Ladegerät (weiß nicht mehr, was für eins)

Gruß
Andreas

Gast am 12 Feb 2017 20:45:17

At Andreas,
natürlich ist es das, was ich gern hören wollte.
Natürlich weiß ich aber auch, dass man nicht x-beliebige Batterien zusammen klemmen sollte.
Die Lieferanteninfo allerdings erschien mir sehr überzogen, denn wie kann man überhaupt sicher gehen, stets Batterien aus der gleichen Charge zu bekommen.
Wie oder woran könnte man das erkennen?
Ich hatte bewusst den gleichen Typ nachgeordert und war schon allein deswegen verunsichert, weil die Batterien eine unterschiedliche Farbe hatten.
Mein erster Gedanke war, dass können nicht gleiche Batterien sein.
Nun, die Farbe spielt scheinbar keine Rolle.
Ich werde, nicht nur aufgrund Deiner praktischen Erfahrungen, die Batterien zusammenklemmen und in 3-7 Jahren berichten, wie es ausgegangen ist.

Falco am 15 Feb 2017 17:23:34

Hallo,

ich lese schon eine Weile mit. Auch ich möchte eine 2. Aufbaubatterie zu meiner vorhandenen einbauen. Das Fahrzeug ist ein Jahr alt und es ist eine Banner AGM mit 95 Ah verbaut. Leider gibt es diese nicht mehr sondern eine baugleiche mit 92 Ah. Kann ich die auch kaufen oder müssen die Ah exakt stimmen?
Bei meiner alten steht Banner Running Bull AGM 95AH - 850A/EN 12V und bei der neuen Banner Running Bull AGM 92AH - 850A/EN 12V.

Gruß, Falco

xbmcg am 15 Feb 2017 17:34:35

Du kannst es machen, ist aber nicht die beste Lösung. Durch das unterschiedliche Alter und Größe
würde die neue Batterie schneller altern.

Normalerweise macht man das immer mit 2 oder mehr gleichen neuen Batterien und tauscht auch
das ganze Paket aus, wenn es soweit ist.

Die ältere Batterie bestimmt die Lebensdauer des Gesamtsystes.

Falco am 15 Feb 2017 17:59:26

ok, danke für die Antwort.

Habe auch gerade mit einer netten Dame von Batterien24 telefoniert. Sie meinte das Gleiche. Sie hat mir ein Angebot gemacht
BSA AGM Solarbatterie 100Ah 12Volt das Stück für 164 Euro. Bekomme ich in der Bucht zwar für 10 Euronen weniger, aber die Dame am Telefon hat mich sehr gut beraten. Werde diese beiden dann wohl kaufen.

Gruß, Falco

Falco am 15 Feb 2017 18:03:54

Um die beiden Batterien zu verbinden sollte eigentlich ein 16mm² reichen. Würde dann auch parallel anschließen und von der einen Plus und der anderen minus belegen. Würdet Ihr noch einen Batteriewächter anschließen? Mein Womo steht schon mal 2 bis drei Wochen am Stück. Oder ist es eh besser dann lieber gleich den Natoknochen zu betätigen, oder den minuspol von der Batterie zu nehmen. Wie macht Ihr das so?

Gruß Falco

Sprintertraum am 15 Feb 2017 20:49:48

Falco hat geschrieben: ... ich lese schon eine Weile mit. Auch ich möchte eine 2. Aufbaubatterie zu meiner vorhandenen einbauen. Das Fahrzeug ist ein Jahr alt und es ist eine Banner AGM mit 95 Ah verbaut. Leider gibt es diese nicht mehr sondern eine baugleiche mit 92 Ah.


Hallo

Ich hatte vor 2 Jahren ein ähnliches Problem, bei mir war eine Aufbaubatterie vorhanden und zwei weitere sollten dazu. Ich hab mir erstmal zwei gute gebrauchte besorgt, alles verschaltet und dann erstmal meine Erfahrungen gesammelt.
Nun bin ich im 3. Jahr und fahre mit drei gebrauchten unterschiedlichen Batterien ( 3 x 100 Ah ) glücklich weiter.
Bevor ich mir 3 x NEUE kaufe, müssen die alten erstmal sichtlich Schwäche zeigen. Bis jetzt ist nichts zu merken. Und ob ich vielleicht gegen Neue Akkus 5 oder 10 Ah weniger habe, ist für meine Situation unerheblich.

MfG

berny2 am 15 Feb 2017 23:27:24

Sprintertraum hat geschrieben:Ich hatte vor 2 Jahren ein ähnliches Problem, bei mir war eine Aufbaubatterie vorhanden und zwei weitere sollten dazu. Ich hab mir erstmal zwei gute gebrauchte besorgt, alles verschaltet und dann erstmal meine Erfahrungen gesammelt.
Nun bin ich im 3. Jahr und fahre mit drei gebrauchten unterschiedlichen Batterien ( 3 x 100 Ah ) glücklich weiter.

Dann kann man nur Gute Weiterfahrt wünschen! :D

Heimdall am 16 Feb 2017 10:14:54

Sprintertraum hat geschrieben:Ich hatte vor 2 Jahren ein ähnliches Problem, bei mir war eine Aufbaubatterie vorhanden und zwei weitere sollten dazu. Ich hab mir erstmal zwei gute gebrauchte besorgt, alles verschaltet und dann erstmal meine Erfahrungen gesammelt.
Nun bin ich im 3. Jahr und fahre mit drei gebrauchten unterschiedlichen Batterien ( 3 x 100 Ah ) glücklich weiter.


Gratulation, dieses Thema wird imho auch total überbewertet und die Industrie/Handel freuen sich darüber.
Du hast den besten Beweis geliefert.
D A N K E

andwein am 16 Feb 2017 13:05:59

Heimdall hat geschrieben:..Gratulation, dieses Thema wird imho auch total überbewertet und die Industrie/Handel freuen sich darüber.

Ich finde auch, dass dieses Thema oft überbewertet wird. Bei einer 1 Jahre alten Batterie würde ich bei gleichem Typ, Hersteller und Kapazität (z.B. Varta 95/AGM) schon eine 2. zuschalten.
Das Problem sind aber die 2-3 Jahre alten Batterien. Wenn die z.B. falsch (also nicht I/UoU mit entsprrechendem C-Wert) geladen/entladen wurden können sich da schon entscheidende Unterschiede zur typ/herstellergleichen neuen Batterie ergeben. Und damit werden die Ströme bei Ladung/Entladung unterschiedlich.
Es ist halt ein Abwägungsproblem bei dem wahrscheinlich keiner sagen kann was besser ist:
Mit einer Batterie weitermachen und sie tiefer zu entladen (um 70%,) oder eine 2. parallel schalten und dann beide bei gleichem Verbrauch schonender zu laden und pro Batterie weniger tief (nur um 50%) zu entladen.
Ich weiß es nicht, Gruß Andreas

Gast am 16 Feb 2017 14:00:06

Ich finde auch, dass dieses Thema oft überbewertet wird. Bei einer 1 Jahre alten Batterie würde ich bei gleichem Typ, Hersteller und Kapazität (z.B. Varta 95/AGM) schon eine 2. zuschalten.


Das Risiko, wenn es denn überhaupt eins ist, nehme ich jetzt einfach mal in Kauf.
Auch wenn der Händler diese Aussage trifft:

„... grundsätzlich sollten Sie nur Batterien zusammenschalten, die aus einer Charge stammen und die gleich sind.“


Sicher muss er dahingehend beraten, um auf der sicheren Seite zu sein.

Selbst, wenn ich zwei Batterien gleichzeitig ordere, wie kann ich dann überprüfen ob diese aus der gleichen Charge stammen?
Hinweise dazu gibt es auf der Batterie doch keine, oder?
Es steht doch nicht einmal das Baujahr darauf. :?: :?:

Und noch eine Frage zu den AGM Batterien:
Nassbatterien werden erst vor dem Versand aufgefüllt und geladen.
Kann es bei AGM Batterien nicht sein, dass diese monatelang rumstanden, evtl. auch schon mal tiefentladen waren und dann bei Bedarf vorgeladen in den Versand gebracht werden?
Oder lädt der Händler regemäßig seinen gesamten Bestand an Batterien nach.
Wer weiß wie das läuft? :?: :?:

rkopka am 16 Feb 2017 14:06:15

andwein hat geschrieben:...können sich da schon entscheidende Unterschiede zur typ/herstellergleichen neuen Batterie ergeben. Und damit werden die Ströme bei Ladung/Entladung unterschiedlich.

Na und ?

Was sollten unterschiedliche Ströme denn anrichten ? Solange der Strom einer Batterie (oder um sicher zu gehen, der Gesamtstrom) nicht die erlaubten Werte überschreitet, ist das doch egal. Die stärkere Batterie wird einfach mehr Strom liefern und beim Laden ebenso mehr Ladestrom bekommen. Die Ladung ist ja spannungsbegrenzt, also kann da nichts passieren. Keine der beiden Batterien kann über die Ladeendspannung drüber gehen. Gleiche Chemie und Nennspannung vorausgesetzt. Durch die höhere Belastung wird sie sich langsam an die andere annähern.

Was man nicht machen sollte: 2 Batterien je mit Belastbarkeit x parallel zusammenschalten und dann 2x Strom ziehen(oder laden). Dann könnte eine Unsymmetrie schlecht sein, weil die stärkere Batterie über ihr Limit belastet wird.

Was evt. ein Problem gibt, ist, wenn eine Batterie immer schneller mit der Spannung absinkt und die andere dann anfängt sie zu laden. Dafür müssen Unterschiede und Alter aber beträchtlich sein, und man muß die Kombi so lange Zeit ohne Ladung stehen lassen, daß die Batterien fast leer sind.

Wenn man neue kauft, sollten sie natürlich gleich sein. Wenn man aber eine hat, die noch gut ist, und keine vernünftige andere Verwendung dafür, dann würde ich lieber eine dazu kaufen, als sie einfach wegzuschmeissen.
Ein LKW hat auch zwei Batterien, aber hier ist es viel kritischer, da die Batterien in Serie geschaltet sind.

RK

xbmcg am 16 Feb 2017 14:54:07

Wie gesagt, machbar ist alles.

1.) es ist einem Egal, ob die neue Batterie hält, und man hat nichts zu verlieren(billige Batterie) also warum nicht ausprobieren, man kann ja wieder neue kaufen.

2.) die 1. Batterie hat eine Vorschädigung (was zur Idee der Nachrüstung / Aufrüstung führte)
- Batterie ist sulfatiert (falsch geladen , Tiefentladung) - Der Innenwiederstand ist hoch, die Last wird ungleich verteilt, die neue wird stärker belastet, die alte sulfatiert weiter
- Batterie hat einen schleichenden Zellschluss und entlädt sich selbst (die neue Batterie wird durch Parallelschaltung kurzgeschlossen, Batterie wird heiß, Brandgefahr)

3.) man baut eine Schaltung dumherum, die die schädlichen Effekte ausschaltet und auch unterschiedliche Kapazitäten oder sogar Technologien nutzbar macht
- Benutzung von Trenndioden (Batterieseparator im Ladekreis, Batteriekombinierer auf der Lastseite) - Bedeutet Schaltungsänderung der Elektrik mit Auftrennung Lade / Lastkreis
- Benutzung eines BMS (z.B. NDS iManager), der die Batterien getrennt lädt und ans Netz schaltet und nur bei hoher Last zusammenschaltet.

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