|
Tut mir leid, weiss nicht, wie sie wirklich heisst. Meine den Zusatz, wenn die eigene Versicherung bei einem unverschuldeten Unfall im Ausland oder mit einem Ausländer den eigenen Schaden bezahlt und ihn sich dann bei der gegnerischen Versicherung wieder holt. Ist bei der KRAVAG mit drin, bei der Versicherung, die ich im Auge habe, nur mit Zusatzkosten. Braucht man die, kommt das oft vor, dass man da auf seinem Schaden sitzen bleibt? In 11 Jahren WOMO fahren hatten wir nur einen Schaden, genau diesen, in Tschechien mit einem Österreicher. Da hat die KRAVAG sofort unseren Schaden bezahlt. Aber vielleicht hätte der Unfallverursacher auch problemlos bezahlt, das weiss ich natürlich nicht. Die Entscheidung kann mir keiner abnehmen, aber ich würde gerne eure Meinung mal wissen. Danke Als Womofahrer, der sich häufig im Ausland bewegt, finde ich das eine super Sache. Oftmals sind die Deckungssummen niedriger als in D, dann gibt es weniger Geld. Bei Auslandsschadenschutz wird mit der eigenen Versicherung nach deutschem Recht abgerechnet. Nachdem wir vor Jahren einen Unfall in Spanien hatten, weiß ich die Vorteile einer solchen Versicherung zu schätzen. Ich möchte nicht darauf verzichten, es ist einfach sehr komfortabel. Natürlich könnte man im Schadensfall das ganze über die Rechtschutz abwickeln. Da wartet man als Geschädigter u.U. aber ne ganze Weile auf sein Geld... was machst du z.B. wenn der Unfallgegner keinen Versicherungsschutz hat? Gerade wenn man mal im Ausland ist und man von einem nicht in Deutschland versicherten Fahrzeug geschädigt wird ist das enorm wichtig! Es wird dann so reguliert als wäre der Unfall in Deutschland passiert und nach deutschem Recht abgerechnet. Wie schon gesagt wurde sind die Bedingungen und Deckungssummen in anderen Ländern oft völlig anders und recht mager, da wäre man dankbar für diesen Auslandsschutz. Das sind ja auch meine Gedanken. Bei der ESV kostet unsere Versicherung nur 307€, und diese Zusatzversicherung ( ist auch noch mehr drin, aber das brauchen wir gar nicht) dann fast 100€. Steht für mich irgendwie in keinem Verhältnis. Tendiere dazu, sie abzuschließen, aber Meinungen immer noch gerne gesehen. Hallo, ich finde sie auch sehr wichtig. Wir waren dieses Jahr in Schweden, Finnland, Norwegen, Frankreich, Spanien, d.h. mehr als 5 Monate im Ausland und nur ca. 4 Wochen in Deutschland mit dem Wohni unterwegs. Da wäre es für uns schon fast fahrlässig, wenn wir sie nicht hätten. Zum Glück noch nie gebraucht. LG Silvia
Macht das nicht auch eine Vollkasko ... :gruebel: Nein, das glaube ich nicht. Oder? Ok, wir sind nicht so viel im Ausland, wenn es danach ginge. Dieses Jahr nur eine Woche, in der regel so ca. 3 Wochen. Aber letztendlich kann es auch an einem Tag passieren. Aaaaaber. alle Eventualitäten kann man eh nicht versichern. Deswegen, was tun?
Doch ... :ja: Vollkasko macht das Leben leichter. Wie die Schuldfrage auch immer aussehen mag: Ihren Schaden am Fahrzeug trägt zur Not die eigene Versicherung. Sie kümmert sich allerdings nicht selbstständig um die Forderungen an den Unfallgegner. Einfach gesagt: Das Schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist die Höherstufung im Schadensrabatt. Quelle : --> Link Ich würde (bei bereits bestehender VK-Versicherung) einfach mal anfragen .. :idea: Extra, nur für den Urlaub geht´s nicht ! Da gilt eine Sperrfrist ( 3 Monate ?? ) ADAC, Auslandschutz Ich habe die selbstverständlich.....ich erachte die als nahezu unverzichtbar. Da ich für mein Geld hart arbeiten muss und keine Lust habe auf Grund gesetzlicher Unzulänglichkeiten schaden zu nehmen, hier schwenke ich meinen Hut mal wieder grüßend in Richtung Brüssel, habe ich mir die verpasst. Auf die paar Euro kommt es nun wirklich nimmer an. Da kann ich mich Big Pit nur anschließen.Ich habe das über die RMV,niemals ohne! Bernd Der Versicherungsschutz macht uns gelassener - das allein ist schon eine gute Investition in die Lebensqualität. Wenn wir sie nie brauchen - fein. Irgendeiner der Solidargemeinschaft wird schon profitieren. Doch Vollkasko, das ist ja sehr interessant. Da rufe ich noch mal an und frage nach. Aber warum habt ihr dann alle die Zusatzversicherung? Weil ihr es wie ich nicht wusstet? Hier mal ein Auszug aus unsren Vertragsbedingungen, vielleicht macht es das klarer: Mit dem Ausland-Schadenschutz der xxx können Sie entspannt bleiben: Wir regulieren Auslandsschäden für Sie und gleichen Schadenersatzausfälle aus. Andere Länder, andere Sitten. Das gilt leider auch für den Kfz-Haftpflichtschutz im Ausland. Nicht nur die Rechtsverhältnisse variieren von Land zu Land, auch die Leistungsverpflichtungen ausländischer Kfz-Haftpflichtversicherer entsprechen häufig nicht dem deutschen Standard. Mit unserem Ausland-Schadenschutz sichern Sie sich auch bei Schäden im Ausland den hohen Service und Leistungsstandard der xxx. Wurden Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt, übernehmen wir die Schadenregulierung mit dem ausländischen Versicherer und gleichen Schadenersatzausfälle nach deutschem Recht und deutschen Standards aus. Sie machen Ihre Schadenersatzansprüche direkt bei der xxx geltend. Ihr Vorteil im Ausland Mit dem Ausland-Schadenschutz der xxx sind Sie in allen Mitgliedsstaaten der EU (Deutschland ausgenommen) sowie in Island, Kroatien, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz versichert, egal ob Sie mit Ihrem Pkw oder Campingfahrzeug unterwegs sind. Je Schadenereignis beträgt die Versicherungssumme 12 Mio. Euro pro geschädigter Person und 12 Mio. Euro für Sachschäden. Zum Vergleich: In Griechenland liegt die gesetzliche Mindestversicherungssumme für Personenschäden derzeit bei rund 500.000 Euro, die für Sachschäden bei 100.000 Euro. LG Silvia Der wesentliche Unterschied zur Vollkasko liegt daran, dass bei der Auslandsschadenversicherung der Schadenfreiheitsrabatt nicht angetastet wird. Grüße Frank Beim ESV/HDI heißt das Premium Paket. Dieser beinhaltete Auslandsschutz wird nicht in der Form von der Vollkasko geleistet, sondern zahlt anstelle des Unfallgegners und klärt dann die Sache mit dessen Versicherung. Ein weiterer Vorteil für diesen Auslandsschutz ist m.E., dass dieser auch greift, wenn man in D mit einem ausländischen Fahrzeug einen unverschuldeten Unfall hat. Wenn ich mich so auf der Autobahn umschaue und sehe die unzähligen ausländischen LKWs und sehe dann die Fahrer schulterzuckend vor einem stehen, wenn es mal gekracht hat... Ich hoffe allerdings auch, dass das tatsächlich alles sooo läuft, wie es versprochen wird, wenn der Fall eintritt.
Da haben wir schon die übliche Fußangel. Sollte auch nur der geringste Verdacht auf eine Teilschuld bestehen, wird sich die Versicherung aus ihrer Zahlungsverpflichtung rauswinden und man rennt dem Geld trotz Zusatzversicherung wieder selber nach. Finde es echt lustig, was für ein Vertrauen hier in die Zahlungsmoral von Versicherungen gesetzt wird. Dabei sind die Fälle Legion, in denen berechtigte Forderungen solange durch die Instanzen verzögert werden, bis den Betroffenen finanziell die Luft ausgeht. Und je höher der Streitwert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherung den Rechtsweg beschreitet. Was die Vollkasko in diesem Zusammenhang angeht... ich lese da nirgendwo, dass die bei einem unverschuldeten Unfall im Ausland den eigenen Schaden ersetzt, womöglich noch nach deutschem Recht bzw. Leistungsumfang. Sie zahlt wie üblich den eigenen Schaden bei Eigenverschulden, bei Fremdverschulden ist der Unfallgegner zuständig. Je nach Vertrag greift dann vielleicht die Vollkasko, wenn der Unfallgegner nicht versichert war, aber das wird sich dann sicher hinziehen. Die Zusatzversicherung leistet sofort (ausser siehe oben) und holt sich das Geld dann wieder. Für die Versicherung ein gutes Geschäft, kostet sie wahrscheinlich 2, 3 Briefe, und dafür kann sie jahrelang die fette Zusatzprämie kassieren. Bin nicht so gut auf Versicherungen zu sprechen, merkt man das? :D bis denn, Uwe Hallo Uwe, auch wenn du keine Versicherungen magst, solltest du bei den Fakten bleiben. Wenn du im Ausland schuldhaft einen Schaden verursachst, zahlst du den Schaden selbst bzw. deine Vollkasko. Daher ist dies kein Fußangel, sondern liegt in der Natur der Sache. Weiterhin kann man auch einen Schaden, für den eigentlich ein anderer haften muss, bei seiner VK geltend machen, wennn der andere nicht zahlen kann oder will oder erst gar nicht aufzufinden ist. Das kostet allerdings SF-Rabatt. Grüße Frank
... FALLS die VK nicht oder vergeblich um Regreß bemüht ist bei jemand anderem, z.B. der lokalen Versicherung der Unfallgegners. Das tut die VK aber nicht automatisch, die muß dazu beauftragt werden. "Unsere" VK ist die Generali, die würden das offensichtlich so handhaben ... :ja: Danke für eure Antworten, auch wenn sie mich in meiner Entscheidung noch nicht weiter gebracht haben. Sollte es nur SF kosten, dann wäre ich raus. dazu müsste es erst mal zu einem Unfall mit ausländischer Beteiligung kommen, unverschuldet, der dann nicht bezahlt. 100€ im Jahr, 1000€ in 10 Jahren, da kann man schon eine Hochstufung auffangen. Bin eher so der Typ, versichern nur, was mich meine Existenz oder sonst irgendwie unbezahlbares kosten kann. Doro1 Der Auslandsschutz kostet mich fürs WoMo 25.--€ im Jahr (VHV). Muss man darüber jetzt noch diskutieren ? Nein, darüber muss du nicht diskutieren, bei uns würde sie knapp 100€ kosten, da ist mir schon eine Überlegung und ein bisschen input wichtig.
Bei der Kalkulation darfst du aber erstens deinen Selbstbeteiligung nicht vergessen und das eine Höherstufung nach einem Unfall nicht nur ein Jahr Mehrbeitrag bedeutet. [quote="palstek"]Hallo Uwe, auch wenn du keine Versicherungen magst, solltest du bei den Fakten bleiben. Wenn du im Ausland schuldhaft einen Schaden verursachst, zahlst du den Schaden selbst bzw. deine Vollkasko. Daher ist dies kein Fußangel, sondern liegt in der Natur der Sache. Weiterhin kann man auch einen Schaden, für den eigentlich ein anderer haften muss, bei seiner VK geltend machen, wennn der andere nicht zahlen kann oder will oder erst gar nicht aufzufinden ist. Das kostet allerdings SF-Rabatt. Grüße Frank[/quote :tach: Genau so ist es :!: LG Peter |
Anzeige
|