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Stuttgart setzt als erste deutsche Großstadt auf diesen Weg, um gegen die hohe Schadstoffbelastung vorzugehen. Denn nirgends sonst gilt die Luft als so stark belastet. Seit Jahren ringen Stadt und Land um Lösungen zur Verringerung der Luftverschmutzung. Auch die EU macht Druck. Denn der zulässige EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft wird in Stuttgart regelmäßig überschritten. Vor allem die Kessellage sorgt dafür, dass bei einer bestimmten Wetterlage der Luftaustausch problematisch ist. --> Link Da könnte Feinstaub-Filter (Katalysatoren) für die Feuerstellen in Häusern helfen ... gerade im Winter wenn durch Tiefdruck-Wetterlage die Luft in Tallagen wie eine Glocke sich über eine Stadt legt. Ja, es ist schon komisch, dass die Feinstaubwerte immer im Winter bei wenig Wind am höchsten sind... und wetten, die gehen auch nachts, wenn kaum ein Auto fährt, nicht runter? Aber die Heiz-Lobby scheint noch stärker als die PS-Lobby zu sein, kaum zu glauben. bis denn, Uwe Auch Heizanlagen sind betroffen, Betriebsverbot bei Alarm! Hier der korrekte Sachverhalt: --> Link Grüße Frank
betrifft aber nur Komfortkamine ... was auch immer man darunter versteht und wie wollen die das kontrollieren Das machen dann schon die Nachbarn...... :D Vielleicht noch ein Tipp: Moovel bietet über seine App VVS-Tickets an, die beim Feinstaubalarm nur die Hälfte kosten. ![]() Gruß Michael Würde man den Nahverkehr in Ballungsräumen unschlagbar günstig oder sogar kostenfrei anbieten, im Gegenzug die Parkgebühren vervielfachen ... hätte man gar nicht erst das Problem mit dem unnötigen Verkehr ...
ich bin mir -leider- sicher, dass sich viele Betuchte daran erfreuen würden, dass endlich der "Pöbel" von der Straße ist (unnötig ist nur der Straßenverkehr von anderen :) ), sie werden noch mehr das autofahren genießen, mit niemand anderem nahe sein zu müssen, Radio hören usw............... Im Extremfall zahlt die Firma bei Parkgebühren etwas hinzu, damit der Mitarbeiter immer schön flexibel ist....
Und wer beurteilt, welcher Vekehr "unnötig" ist? Das Verkehrsunnötigkeitsbeurteilungsminimsterium, bei dem jede Privatfahrt zwei Wochen vorher anzumelden und zu begründen ist? :wink: Der Prozentsatz der Leute, die bei diesem Wetter aus Spaß und ohne Ziel durch Stuttgart fahren, dürfte begrenzt sein. Also fanden die Bürger ihre Fahrten wohl nötig. Und in Anbetracht der aktuellen Sicherheitslage die Öffis als Alternative zu sehen, nun ja. Gerade in der dunklen Jahreszeit können sich Frauen aktuell auch auf Kurzstrecken nur noch im eigenen PKW einigermaßen sicher fühlen. Die Betonung liegt hierbei auf "fühlen". ... Ja die Grünen.... Sind ja bald wieder Wahlen. Fukishima ist nun gelutscht, also brauchen sie was neues, damit sie an der Macht bleiben. Der Bahnhof war ja ein Flop. Hallo, Stuttgart liegt bzw steht in einen Kessel und dann noch "Autostadt" ! Gruß Michael Wie sieht es neben den Komfortkaminen aus mit altmodischen Öfen die Braunkohlebriketts verheizen? Dem Gestank nach zu urteilen scheinen mir das schlimme Dreckschleudern zu sein. Und immer noch hat fast jeder Baumarkt Lockangebote von Braunkohlebriketts. Ich verstehe nicht warum hier nicht eingeschränkt wird. Oder täusche ich mich in meiner Beurteilung? Hallo,
ist das was mir immer wieder auffällt. Warum eigentlich nur in Deutschland ? In F z.B. hab ich noch nirgends ne Umweltzone gesehen. weil man in Deutschland gehorsam ist! Viele wenigstens. :D ... und der Feinstaub sich in D auch an die Schilder hällt ... Man muss nur die Plakette andersherum ankleben, mit der Klebefläche nach außen, dann bleibt nämlich der Feinstaub daran kleben... Sobald die Klebefläche schwarz ist, bringt man die Plakette zum Wertstoffhof in den iftmüll Container und kauft sich eine neue... Man muss erst mal drauf kommen!
politisieren ist hier nicht erwünscht! Bemühen wir die FAKTEN: Feinstaubregulierung ist EU-Recht und von dort aus ist jede Stadt in der Pflicht. Stuttgart steht kurz davor von der EU verklagt zu werden, weil sie den Feinstaub nicht runterkriegen und die EU meint, sie tun zu wenig zur Vermeidung. Von daher ist es sehr interessant zu beobachten, wie sich der grüne OB verhalten wird bezüglich strafbewehrten Verboten. Die LAGE in Stgt. ist das besondere Problem, vom grünen OB in Freiburg/Tübingen hört man dazu nichts so eindrückliches..... In Italien gibts übrigens auch immer wieder Fahrverbote.
Du kennst Dich da sicher besser aus, als ich: So weit ich weiß, gibt es verschiedene Meßmethoden. In Deutschland stellt man dann den Meßcontainer dahin, wo die Werte am höchsten sind. In anderen Ländern, ist es zwar ablosut wesentlich verschmutzter, aber der Container steht halt an einer mittelverschmutzten Stelle und schon paßt es. Die Grenzwerte wurde wohl auch eher für Mittelwerte und nicht Höchstwerte gemacht. Aber wir müssen es ja immer besser machen und dann die eigenen Bürger gängeln... Wer schon mal in einer osteuropäischen Stadt im Winter war, wird sicher nicht behaupten, daß es da sauberer ist. Aber offiziell gibt es da keine Probleme... Laut Karte der Messungen ist Stuttgart mit die sauberste Stadt in Deutschland. --> Link Die Stadt liegt aber im Kessel und bei ungünstiger Wetterlage kann es schon sein, dass es den Smog um die Messstelle konzentriert. Ein paar provokante Anmerkungen: "Komfortöfen" verbrennen nachwachsende Rohstoffe wie Holz und Holzpellets, oder? Wir werden statistisch immer älter, auch mit NOx und Feinstaub. Den gefährlichsten Teil des Tages hat man sicher hinter sich, wenn man über einen Zebrastreifen gelaufen ist, nicht wenn man dabei geatmet hat. Viele Mitbürger werfen einen Schatten wie ein Pony. Übergewicht und Bewegungsmangel bringen mehr Menschen in Deutschland um als alle anderen Todesursachen. Das einzige, was in der EU wirklich immer funktioniert: Deutschland zahlt alles. :mrgreen:
Auf Sylt in Keitum steht seit Jahren eine grässliche Bauruine: ein Spassbad am Wattenmeer im Rohbau fast fertig. Gefördert auch von der EU. Auf der Insel der "Schönen und der Reichen". Die ausserdem eine herrliche Natur hat die zu 50% der Inselfläche unter Schutz steht. Auch in Deutschland werden durch die EU weitere Projekte finanziell gefördert über die ich mich sehr wundere. :thema: Frankreich ist angeklagt und kommt vor den Gerichtshof der EU. Christel Ok Wolfgang, Du hast recht. Vorerst sind die Verkehrsbegrenzungen in Stuttgart auf freiwilliger Basis. Erst wenn das nichts nützen sollte werden die genannten Gesetze angewendet. Auch ist scharfe Überwachung angesagt. Die Schadstoffmessstelle Neckartor befindet sich tatsächlich an einer sehr kritischen Stelle im Stuttgarter Kessel. Oben auf der Höhe sieht es mit den Schadstoffen einiges besser aus. Um im Kessel einen bereits hohen Feinstaubgehalt zu vermindern brauchts kräftigen Wind. Andernfalls bleibt er auch bei vermindertem Verkehr und Heizung hoch. Da hat es Stuttgart sehr schwer die Belastung zu vermindern. Ob Fahrverbote viel bringen würden ist sehr fraglich sofern es windstill bleibt. Hallo Christel,
gibt es dafür eine Quelle ? Vielleicht sollte man im Umfeld von Stuttgart Windräder aufstellen. Wenn Wind ist produzieren die Strom den dann die elektrischen Stadtbusse verfahren können (falls Stuttgart welche hat.... :mrgreen: = Wenn aber kein Wind ist, kann man in Zeiten der Stromüberproduktion mit den Windrädern Wind machen und den ganzen Dreck einfach wegblasen :wink:
Er ist dann zwar nicht wirklich weg, aber zumindest schon mal woanders! :D Alles Panikmache und Gerldschneiderei. Der Ökostrom / Energiewende sollte ja auch alles günstiger machen für den Verbraucher - weil die "erneuerbaren" wie Wind und Solar ja kostenlos sind - die Wahrheit ist aber, der Strom hat sich drastisch verteuert für den Bürger über Umlagen und Energiesteuern. Nur wenn die Preise für Strom gesenkt werden, wird sich auch eine Elektroheizung wieder lohnen und der Feinstaub kann dann wirksam reduziert werden - der Verkehr ist nicht der Hauptverursacher. Außerdem war die Luft in den letzen 200 Jahren noch nie so sauber wie heute. Die Deindustrialisierung und Abwanderung der Wirtschaft in Billiglohnländer, der Rückgang der Schwerindustrie, die Umstellung der Heizung von Kohle auf Gas und Öl haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Wäsche draußen nicht mehr schwarz wird. Und bevor ihr wieder negative Bewertungen vergebt, weil Ihr meint, man soll nicht politisieren: das Feinstaubthema ist ein rein politisches, und die Treiber hier sind nun mal die Grünen. Wenn sie könnten, würden sie auch das Atmen verbieten lassen wegen dem CO2 Ausstoß und dem Treibhauseffekt. :lach: Da hat doch tatsächlich schon wieder einer bei xbmcg auf "negativ" geklickt, anstatt dagegen zu argumentieren, wenn man denn nicht einverstanden ist. Das finde ich nicht gut - und habe auf "positiv" geklickt :)
Das wurde nie behauptet. Es geht nicht um preiswerte Energie, sondern darum Resourcen zu schonen und kostenlose Energiequellen zu nutzen
Hat aber einen grossen Anteil. Soll man deshalb nichts dagegen unternehmen.
Das ist richtig, da seit Jahrzehnten etwas für die Luftreinhaltung getan wird. Dafür stinkts aber wo anderst gewaltig...
Nicht wirklich. Es geht um die Gesundheit, nicht um Politik. Der Start einer EU-weiten Umweltpolitik geht auf das Jahr 1972 zurück, da gabs die Grünen noch gar nicht. Und in den weltweiten Bemühungen für eine bessere Umwelt sind die Grünen auch nur am Rande vertreten. Grüße Frank Also ich sag mal, Peking oder Los Angeles - die gerne in dem Zusammenhang genannt werden - wären glücklich, die Luftqualität von Stuttgart zu haben. Die größte Zunahme der Umweltbelastung und die damit verbundene Aufregung entsteht am Schreibtisch durch das ständige Absenken der frei definierten Grenzwerte. Man darf den Laubbläser wegen Feinstaub nicht mehr benutzen, man darf bald nicht mehr Staubsaugen - die Sauger werden in ihrer Leistung begrenzt, die Glühbirne wird verboten (und durch Giftmüll erzeugende Sparlampen ersetzt) -immer neue Verordnungen als ABM Maßnahme für gelangweilet Beamte. Hätte ich überall noch Glühbirnen, bräuchte ich nicht so viel heizen und würde damit weniger Feinstaub produzieren. Würden wir mehr CO2 erzeugen, hätten wir mehr Treibhauseffekte und müssten weniger Holz / Öl verbrennen (FEINSTAUB) - weil es wärmer wird, auch müssten wir unsere Häuser nicht mehr mit so viel schadstoffbelasteter Dämmung versehen. Wir müssten nicht in den Süden in den Urlaub fahren, denn wir würden im Süden am Wasser leben. Ich bin für die globale Erwärmung - schon aus Energiespargründen. Und denkt mal an die Schäden, die der Wintersport anrichtet, wäre es wärmer, gäbe es keinen Wintersport! Der Welthunger wäre auch Geschichte, wenn es mehr CO2 in der Atmosphäre gibt, haben die Pflanzen mehr Nahrung für die Fotosynthese, ist das Klima milder, kann man mehrere Ernten im Jahr einfahren. Mehr Müsli und Tofu für alle! Auch würden nicht dauern die Wale im seichten Wasser stranden und verenden, der Meeresspiegel wäre höher und die Wale hätten mehr Platz zum Schwimmen. Natürlich kann man Endzeitpessimist sein und OOOH - Feinstaub! Die Menschen sterben wie die Fliegen in Stuttgart, es kommen mehr Menschen an Feinstaub dort zu Tode als durch den Verkehr... Wenn man wirklich was gegen das Sterben tun will, dann sollte man die Betten verbieten. Die meisten Menschen sterben im Bett. Schon mal darüber nachgedacht? Und Da ist der Knopf: ------> ;-)
willst du mir mit deinem provokativen politisieren (wohlwissend, dass das hier absolut zur Schließung führt) "meinen" Thread zerstören, willst du das wirklich? Das ist die Rubrik für die Veröffentlichung von Verordnungen usw nicht fürs debattieren, ob diese Verordnungen in deinem Sinn richtig sind. Ich bitte dich und zwar ohne Negativknopf! Ich hab nichts gegen Deinen Thread. Bei dieser Meldung kann sich Freude aber auch nicht gerade einstellen, was ist denn Deine Erwartungshaltung von diesem Post? Aber ich halte mich gerne mal heraus und schaue zu, wie sich das entwickelt... P.S.: Selbst wenn ein Tröt mal geschlossen wird, wird der ja nicht gelöscht, man kann bloß nicht mehr zum Thema weiter diskutieren.
und manche wollen GENAU DAS Mal zurück nach S: Habt ihr euch mal den Peak an Sylverster angeschaut? 134ug! XBMCG, Man kann Störer auch von der weiteren Diskussion ausschließen. Und da du dich nicht an meinen wohlgemeinten Hinweis gehalten hast, tue ich das jetzt. fred, ist die feinstaubzone egt nur im "kessel" oder auch in degerloch, Vaihingen, Zuffenhausen... früher gut - heute besser! hartmut Hallo,
Sag ich doch "Brot statt Böller!" Ist nur blöd wenn dann am Neujahrsmorgen das ganze Brot überall rumliegt :D Wenn man von Osten her auf der A8 zur CMT fährt muss man wenige km in der Umweltzone fahren. Die Messe selbst mir ihrem gewaltigen Verkehr liegt südlich ausserhalb der Zone. Sie müsste sinnvoller Weise in die Umweltzone eingeschlossen werden damit der Feinstaub optimal reduziert werden könnte. So würde ich die CMT nicht besuchen können wenn ich den Feinstaubalarm ernst nehmen würde. Die eigentlich kritische Gegend in Stuttgart ist die Tallage im Kessel sowie das Neckartal flußaufwärts. Dort wären Feinstaubeinschränkungen am wichtigsten. Die Umweltzone ist aber viel größer. Das ist alles nicht besonders einleuchtend. Diese Zone war auch einer der Gründe warum ich für über 2000 € mein Reisemobilchen zur grünen Plakette aufgerüstet hatte. Der ganze Feinstaubalarm in Stuttgart ist ein politischer Witz. Der Grenzwert ist noch lange nicht erreicht. Ausserdem finde ich auch komisch dass die Messwerte oben am Flughafen höher als unten in der Stadt sind :mrgreen: Könnte das am Kerosin liegen? Ist soweit ich weiß, bei weitem dreckiger als die Kraftstoffe für "Bodenfahrzeuge"... |
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