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Von Laderegler an alte Versorgerbatterie?


Waldschrein am 04 Dez 2016 19:28:18

Hallo alle!

Ich grübel gerade wegen der Solaranlage, die nächstes Jahr auf's Dach soll. Ich stelle mir 2x100 Watt vor, die in zwei 120 AH AGM Batterien Strom liefern.
Frage zum Regler: Strom von Solar rein, an die Batterien raus. Und da viele Laderegler ja noch einen weiteren Ausgang haben (wie der Steca PR 2020), die bei <11V abgeschaltet werden, wollte ich von dort an meine alte Versorgerbatterie gehen. Um die halt noch noch Strom über die Solarzellen zu versorgen.

Jetzt mein Denkfehler: die zwei AGM Batterien würde ich parallel verbinden und parallel an die alte Versorgerbatterie gehen. Das ist nicht optimal, ich weiß. Aber Wert auf das maximale Maximum lege ich nicht. Ich wollte die alte Technik schlicht nur um Solar erweitern und diese Anlage bei Bedarf wieder problemlos entfernen, um Sie an einem anderen Fahrzeug zu verbauen. Das alte Ladegerät von der Versorgerbatterie wollte ich gegen ein CTEK MXS 5.0 ersetzen. Der Ladestrom während der Fahrt teilt sich auf, dafür gibts ja vom Dach noch paar Stromtierchen. Kann ich das so machen?

Merci :)

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avm75 am 04 Dez 2016 20:01:03

Hallöle :wink:

Zunächst mal eine Begriffsklärung, bitte: Meinst Du mit
Waldschrein hat geschrieben:alte Versorgerbatterie
eine Aufbau- oder eine Starterbatterie?

Auch mit dieser Formulierung habe ich dementsprechend meine Probleme:
Waldschrein hat geschrieben:die zwei AGM Batterien würde ich parallel verbinden und parallel an die alte Versorgerbatterie gehen.


Willst Du nun zwei neue AGM-Batterien einbauen und diese parallel an die alte, bereits vorhandene Aufbaubatterie anschließen? Oder meinst Du mit parallel in diesem Fall gleichzeitig (den zweiten Ausgang des Steca-Reglers nutzen)?
Im ersten Fall bräuchtest Du den zweiten Ausgang gar nicht, da ja durch die Parallelschaltung alle drei Batterien gleichzeitig geladen werden würden.

Waldschrein hat geschrieben:Das alte Ladegerät von der Versorgerbatterie wollte ich gegen ein CTEK MXS 5.0 ersetzen


Das CTEK ist ein feines Ladegerät, dürfte aber mit 2x 120Ah AGM ziemlich überfordert sein. Vielleicht kannst Du es ja parallel zu dem alten Ladegerät betreiben?
Dazu müsste man jetzt aber wissen, was für ein Fahrzeug Du Dein eigen nennst und welche Technik (sprich: Ladegerät) bereits vorhanden ist.

Waldschrein hat geschrieben:Der Ladestrom während der Fahrt teilt sich auf


Je nachdem, wie Du verkabelst :wink:

Waldschrein am 04 Dez 2016 20:39:18

Versorgerbatterie = Die Aufbaubatterie für Lampen, Pumpen etc ;)

Punkt 2: Ja das hast du richtig erkannt. Ich würde die zwei neuen AGM parallel an die alte Aufbaubatterie anschließen. Ist ein alter Ford Transit mit Eura Aufbau von 1991. Wirklich Daten gibt's dazu nicht mehr. Deswegen ja mein Bedenken wegen dem alten Ladegerät, was auch immer das für eines sein möge. Alternativ...zwei CTEK für die zwei AGM-Batterien? Hatte irgendwo gelesen, dass das MXS 5.0 das schaffen sollte. Keine Ahnung :D Aber stimmt, der zweite Ausgang vom Steca macht so gesehen wenig Sinn, wenn die Batterien durch den ersten bereits verbunden sind.

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avm75 am 04 Dez 2016 20:57:37

Warum willst Du denn die alte Batterie drin lassen?
Wenn Du Dir schon zwei neue gönnst, brauchst Du die alte doch nicht mehr. Ich würde die dann rausschmeißen. Zum einen bist Du dadurch flexibler in der Auswahl der neuen, zum anderen sparst Du Platz und Gewicht.

Zum anderen: Warum AGM?
Was für eine Batterie ist derzeit eingebaut?

Zu guter Letzt: Ich würde mal versuchen, heraus zu finden, welches Ladegerät in Deinem Eura verbaut ist. Ist irgendwo ein EBL verbaut? Wenn ja, welcher? Wie lautet die genaue Typbezeichnung Deines Eura?

Sicher wird das CTEK auch 2x 120Ah schaffen, die Frage ist, wie lange es dauert :wink:
Der maximale Ladestrom beträgt beim CTEK 5A. Bei der Kapazität der Batterien wird das Aufladen mehr als nur ein paar Stunden dauern ;D

Waldschrein am 04 Dez 2016 21:08:36

Hmm, warum eigentlich. Gute Frage. Die ist erst paar Monate alt, noch vor dem Solarplan gekauft :D Das Ladegerät ist bei dem total verbaut, ein kleines, graues Kästchen, wo der Lüfter einen ziemlichen Lärm macht :D Ein EBL war jetzt noch was genau? Das ist ein Euro 520, soweit die Infos. Sehr viel mehr gibts nicht, weil Eura Mobil wohl erst ab 1993 genauere Unterlagen hat. Da habe ich schon gefragt, Sackgasse. Das CTEK würde ja noch bisschen Unterstützung durch die Solarpanelle bekommen. Mehr als 5A aus der Dose ziehen ist mir schon wieder zu kritisch, manche Campingplätze hauen bei 4A schon die Sicherung raus. Ach und warum AGM - warum nicht? LiPo sind elende teuer und bei AGM verspreche ich mir eine konstantere Spannung durch die Solarzellen. Alles Halbwissen, hab's ja noch nie probiert :mrgreen:

gespeert am 04 Dez 2016 21:23:48

Deine Angaben sind etwas wirre, mach mal Bilder der Anlage

avm75 am 04 Dez 2016 21:58:35

gespeert hat geschrieben:Deine Angaben sind etwas wirre, mach mal Bilder der Anlage


Ja, die wären sicherlich hilfreich...

Waldschrein hat geschrieben:Ein EBL war jetzt noch was genau?

Ein Elektroblock. Im Wohnmobil sozusagen die Stromverteilung. Hier kommen alle möglichen Kabel an und oft ist auch das Ladegerät hier integriert.

Waldschrein hat geschrieben:Mehr als 5A aus der Dose ziehen ist mir schon wieder zu kritisch, manche Campingplätze hauen bei 4A schon die Sicherung raus.


Da bringst Du jetzt was durcheinander. 5A auf der Ausgangsseite, also auf Seite der Batterien entsprechen nicht auch 5A auf der Eingangsseite, also auf Seite der Campingplatz-Absicherung.

Waldschrein hat geschrieben:Ach und warum AGM - warum nicht?


Es spricht nichts dagegen. Mich interessierten nur die Gründe. Es gibt ja auch Alternativen abseits von LiFePo. Blei-Säure, Gel, Bleikristall...
Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile...

Waldschrein hat geschrieben:Alles Halbwissen, hab's ja noch nie probiert


Dann mach' Dich mal gut schlau. Halbwissen ist meist gefährlich, insbesondere, wenn es um Strom geht :wink:

Waldschrein am 04 Dez 2016 22:46:09

Der Fordi steht schon im Winterquartier in der Halle, leider nicht gerade um die Ecke :? Werde wohl das kommende Wochenende nochmal vorbeischauen zur Kontrolle. Die Elektrik versteckt sich bei meinem in der Trittstufe der hinteren Tür, sieht eher rustikal aus das Ganze :lach:

andwein am 05 Dez 2016 10:48:23

Waldschrein hat geschrieben: Ich stelle mir 2x100 Watt vor, die in zwei 120 AH AGM Batterien Strom liefern.
(wie der Steca PR 2020), Merci :)

Dir ist aber nicht entgangen, dass der Stecca 2020 zumindest lt. Datenblatt keine AGM2 Batterien vollladen kann?????
Fragend, Andreas

Waldschrein am 07 Dez 2016 23:12:44

andwein hat geschrieben:Dir ist aber nicht entgangen, dass der Stecca 2020 zumindest lt. Datenblatt keine AGM2 Batterien vollladen kann?????
Fragend, Andreas


Ja da hast du Recht, hab auch schon was anderes auf dem Schirm:

MPPT-Laderegler + Anzeige: Amazon Link

Ladegerät habe ich heute das CTEK MXS10 bestellt, damit dürfte auch genug Strom für die zwei Batterien zur Verfügung stehen, wenn ich doch mal am Netz hänge.

Das ist übrigens mein altes Ladegerät:


avm75 am 08 Dez 2016 00:09:58

Dann dürften ds hier die technischen Daten sein: --> Link

Waldschrein hat geschrieben:MPPT-Laderegler + Anzeige: --> Link

Ladegerät habe ich heute das CTEK MXS10 bestellt, damit dürfte auch genug Strom für die zwei Batterien zur Verfügung stehen, wenn ich doch mal am Netz hänge.


Ich würde eher einen mppt-Regler von Votronic nehmen. Da hast zusätzlich einen zweiten Ladeausgang für die Starterbatterie
und kannst einen Fühler zur TemperaturKompensation anschliessen. --> Link

Das CTEK kann 10A, also doppelt so viel wie das kleinere :wink:

Nachtrag: Statt einer Anzeige, also eines Solar-Computers würde ich eher Richtung Batterie-Computer überlegen...

Waldschrein am 08 Dez 2016 10:09:35

Ach du hast das rausgesucht, danke :) Ja das alte Ladegerät kommt dann erstmal in die Reserve. Für die AGM Batterien taugt das ja eh nicht.
Deine Tipps mit dem Votronic Regler habe ich mir gleich mal notiert- Wusste gar nicht, dass man darüber auch die Temperatur der Batterien abgreifen kann? Oder habe ich das falsch verstanden? Werde aus Platzgründen wohl eh mehr auf 3 kleinere AGM-Batterien setzen. Sonst würde ich den aktuellen Platz der Batterien verschwenden und falls doch mal eine Batterie das Zeitliche segnet, bricht nicht das komplette System zusammen. Parallel angeschlossen, müsste das der Regler schaffen oder?

avm75 am 08 Dez 2016 11:28:03

Waldschrein hat geschrieben:Ach du hast das rausgesucht, danke

Nicht dafür. War kein großer Aufwand: Die Zahlen und Buchstaben vom Foto abgetippt, Google suchen lassen, gleich der erste Link war ein Treffer.

Waldschrein hat geschrieben:Wusste gar nicht, dass man darüber auch die Temperatur der Batterien abgreifen kann? Oder habe ich das falsch verstanden?

Ist richtig. Man kann einen separaten Temperatur-Sensor (ich habe 18,45 € / Stk. gezahlt) an die Batterie und den Laderegler anschließen. Info bzw. Wirkung kannst Du z.B. hier --> Link nachlesen.

Waldschrein hat geschrieben:Sonst würde ich den aktuellen Platz der Batterien verschwenden und falls doch mal eine Batterie das Zeitliche segnet, bricht nicht das komplette System zusammen.

Wie viel Platz ist denn (BxTxH)?
Bleibt der Effekt nicht der Gleiche, ob nun eine von zwei Batterien das Zeitliche segnet, oder eine von drei Batterien? :wink:
Die Parallelschaltung bleibt doch die gleiche. Gut, in dem einen Fall verlierst Du 50% der Kapazität, in dem anderen Fall 33%. Etwas ändern/umbauen musst Du bei einem Defekt einer Batterie aber so oder so.

Waldschrein hat geschrieben:müsste das der Regler schaffen oder?

Der von mir verlinkte Regler macht bis zu 25,5A Ladestrom und verträgt bis zu 21A Modulstrom. Egal, welcher Laderegler (sofern er denn AGM kann), oder welches Ladergerät, die sind gemacht, um Batterien zu laden, also schaffen die das auch - jeweils in entsprechender Zeit, abhängig von der Höhe des Ladestroms. Die Frage lautet also eher, ob die 2x100Wp auf dem Dach genug Strom liefern um das zu schaffen. Wenn man z.B. von 5 A Modulstrom ausgeht (als maximalen Wert, den ein Panel liefert), dann käme man bei Parallelschaltung von 2 Panels auf ca. 10 A. Wenn die Sonne scheint, und zwar senkrecht von oben. Im Optimalfall, also ohne Leitungsverluste oder Übergangswiderstände zu berücksichtigen, entspräche das also in etwa dem, was Dein CTEK auch liefert.
Scheint die Sonne aber nicht, dann schafft auch der beste Laderegler es nicht, die Batterien voll zu kriegen.
Im übrigen ist es dem Laderegler fürchterlich egal, ob er 3 Batterien oder 2 Batterien auflädt. Entscheidend ist die Gesamtkapazität.

Waldschrein am 08 Dez 2016 15:06:44

Hehe, trotzdem danke :ja:

Also das mit dem Sensor mache ich dann auf jeden Fall auch, nette Sache :) Stimmt schon, aber mein kleiner Hüpfer ist schlicht vom Platz etwas...begrenzt. Dann den originalen Platz zu verschwenden wäre Quatsch. Bei mir passen die 80 AH rein, also wie die Varta hier: Link zum eBay Artikel

Der Regler sollte auch 3 Paneele schaffen, oder nicht? Muss schauen, ob ich das auf dem Dach irgendwie unterbringen kann und vielleicht gleich noch eines mehr nehme. Der Ladestrom bezieht sich immer auf die Stunde? Also bei optimal prächtig scheinender Sonne und vielleicht 10 Sonnenstunden wären das rund 150 AH? Das könnte ja fast eng werden :D

avm75 am 17 Dez 2016 12:55:08

Waldschrein hat geschrieben:Der Regler sollte auch 3 Paneele schaffen, oder nicht?

Das hängt vom Panel ab, und wie Du sie letztlich verschaltest.
Wenn ein Panel z.B. 5 A liefert, würde der Regler theoretisch bis zu 5 davon "schaffen".
Mir ist das zu riskant, da jetzt konkret zu antworten, für mein Gefühl ist Dein Grundwissen in Sachen Elektrik nicht ausreichend, um Raum für Interpretationen zu lassen. Du solltest Dir ggf. fachkundige Unterstützung suchen. Vielleicht gibt es einen Elektriker in Deinem Bekanntenkreis?

Waldschrein hat geschrieben:Der Ladestrom bezieht sich immer auf die Stunde?

Nein!
In einem Stromkreis fließt ein Strom, sobald zwischen den Anschlüssen der Quelle, hier also der Batterie, oder eben des Solarpanels, eine elektrische Spannung herrscht und eine leitende Verbindung besteht. Die physikalische Größe für die Intensität des Stroms ist die Stromstärke, die Maßeinheit dafür ist Ampere (A). Die Amperestunde hingegen ist eine Maßeinheit für die elektrische Ladung.
1 Ah ist die Ladungsmenge, die innerhalb einer Stunde durch einen Leiter fließt, wenn der Strom konstant 1A beträgt.

Um als auf die von Dir genannte Ladungsmenge zu kommen, müsste KONSTANT ein Strom von 15A innerhalb der angeführten 10 Stunden fließen. Das ist sehr unwahrscheinlich.

Waldschrein am 17 Dez 2016 17:24:11

Danke für deine Antwort. Elektriker leider keinen und der Dachdecker kann damit auch wenig anfangen :D Ich denke, ob 2-3 Paneele und die Batteriepower reichen, werde ich erst in der Praxis erfahren. Es wird keine Highend Lösung, sondern rein aus praktischen-/finanziellen Gründen entsprechend eine Behelfslösung sein. Muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

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