felix52 am 15 Jan 2017 21:15:13 Moin Ingo, buerstner720a hat geschrieben:.... Der als Kastenwagen, Kleinbus und als Fahrgestell angebotene Iveco Daily Electric ist ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug. Es ist wahlweise mit einem 60- oder einem 80-kW-Elektromotor ausgestattet. Für das Aufladen der ZEBRA-Batterien werden 10 Stunden benötigt, im verkürzten Schnelllademodus 2 Stunden.
Die Vorstellung stammt aus 2015! Das sind mittlerweile "Welten" von ALLEN Voraussetzungen her. :ja: 22 kw Lader werden als "Schnarchlader" bezeichnet. 43 kw sind auch Usus. Und an den Autobahnen findest Du auch 100 bis 150 kw Lader. So schnell kann man garnicht "pinkeln" gehen. :D buerstner720a hat geschrieben:Das geräuscharme Fahrzeug wird insbesondere für Nachtanlieferungen im urbanen Raum beworben und hat eine Reichweite von bis zu 280 Kilometern.leider geben sie noch keine Akku größe an.
Der Akku liefert exakt 21,4 kw! Bei möglichen 2 Akkus ist der o.g. Wert realistisch. (Siehe "Technische Daten") buerstner720a hat geschrieben: ..und wenn ich dann mit meinem 4,5 t die Kasselerberge hochfahre denke ich das mir ordentlich an der Reichweite flöten geht.Ich habe aber mal meinen Rechenschieber bemüht;-) bei einem 3,5 t (meist verkauften) bleibt bei einen z.Zt. Akkugewicht/ Motorgewicht eine Zuladung von ca. 400 kg .
Du denkst falsch. Durch Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung lädst Du bis zu 80 % Energie wieder auf. Denn nach Berg kommt Tal. Dein Rechenschieber hat sich um die "1" links neben den 400 Kg vertan. :wink: Ich bemühe mich, hier gegenüber den Kolleg/Innen nur meine persönliche Erfahrung zu äussern. Gerade im EV-Bereich stösst das auf hartnäckige Widerstände und Vorurteile. Von vornherein möchte ich klarstellen, dass ich bei gegenläufigen Meinungen NIEMANDEN persönlich diskreditieren will. Und ein bisschen Zusatzwissen ist bei mir auch vorhanden. :wink: In diesem Sinne liebe Grüsse Felix52 :)
buerstner720a am 16 Jan 2017 14:40:52 Moin Moin Felix52,
danke für die Informationen, jetzt fehlt nur noch die Anpassung der Rechnerischen Größen an die vorliegenden Bedingungen. und dann bin ich wieder bei meinen Zahlen. Also CW,wert ist ja kein Tesla ;-) Verbraucher während der Fahrt ,- Kühlschrank Klima usw. Fahrzyklen . weil für den weg zur Arbeit habe ich ja ein E.Auto.
Aber das grundlegende, was wir hier diskutieren wollten,ist der Einführungszeitraum und ob wir dann wenigstens in Europa frei bewegen können. und vor allem wer sich so etwas wohl leisten kann.
Aus diesem Grund fahre ich mein WoMo bis der TÜV uns scheidet. ( und das wird Dauern)
Netten Camper Gruß
Ingo
Wolle55 am 16 Jan 2017 19:52:36 Das sind ja interessante Szenarien, die sicher auch für die Wohnmobilanbieter interessant sind. Hier ein weiteres mögliches Szenario: Spannend und möglicherweise sehr unangenehm dürfte es für uns Dieselfahrer werden, wenn sich herausstellen sollte, dass wir für einen Großteil von Krebs- oder Demenzerkrankungen verantwortlich sind. Das ist natürlich alles sehr spekulativ, aber Szenarien arbeiten ja mit solchen Hypothesen. Kurz vor der Fukushimakatastrophe hat auch niemand prognostiziert, dass es so schnell zu Ende gehen würde mit den AKWs, wobei schnell hier ja auch relativ ist.
partliner am 16 Jan 2017 20:13:38 Wolle55 hat geschrieben:Kurz vor der Fukushimakatastrophe hat auch niemand prognostiziert, dass es so schnell zu Ende gehen würde mit den AKWs, wobei schnell hier ja auch relativ ist.
Wenn dann die Bundesregierung mir als Betreiber eines Dieselfahrzeuges für die Stilllegung eine vergleichbare Entschädigung zahlt wie den AKW-Betreibern, würd ich mich glatt von meinem Womo trennen. ;D
willi_chic am 16 Jan 2017 22:25:21 partliner hat geschrieben:Wenn dann die Bundesregierung mir als Betreiber eines Dieselfahrzeuges für die Stilllegung eine vergleichbare Entschädigung zahlt wie den AKW-Betreibern, würd ich mich glatt von meinem Womo trennen
ich wär da vorsichtig, siehe Urteil des Bundesverfassunggericht vom Dezember 2016: --> Linkübertragen aufs Womo bedeutet das: - Ersatz für entgangenen Gewinn gibts nur für gewerbliche Vermieter, Bewertung kommt irgendwann - Deine Investitionskosten werden durch die Übernahme der Verschrottungskosten ausgeglichen - evtl kommen dazu noch die Kosten für frustrierte Investitionen die Du im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 getätigt hast grüße klaus
partliner am 17 Jan 2017 16:53:04 Uups, dann muss ich nachverhandeln :lol:
cbra am 03 Feb 2017 14:50:30 elektro LKW mit Oberleitung --> Link
willi_chic am 03 Feb 2017 15:43:16 cbra hat geschrieben:elektro LKW mit Oberleitung
gibts doch schon lange, heißt Eisenbahn grüße klaus
mk9 am 03 Feb 2017 16:03:46 ..... und wenn das AKW In Tihange / Belgien eine Katastrophe auslöst, haben wir andere Interessen als uns mit Elektroautos und Abgaswerte zu befassen. Zumindest in Aachen und im weiteren Umland und Richtung Niederrhein.
In diesem Sinne.
Gruß Manfred
airfahrt am 13 Feb 2017 18:47:23 Eigentlich ist es Zeit das es auf der Caravan Messe in Düsseldorf einen Prototyp mit Hybridantrieb zu sehen wird. Die Fa. Hymer könnte auch mal das Thema in einer Studie aufgreifen. Ich Stelle mir dabeinvor, dass das Fahrzeug ausschliesslich elektrisch angetrieben wird und der Verbrennungsmotor die Batterien puffert und dabei die Abwärme für Heizung,Warmwasser,Kühlung und weiteres genutzt wird. Ich denke,ein Aktionsradius von 400km wäre ausreichend. Für Fernreisen sollte es unterwegs z.B.an bei T&R Tauschbatterien geben.
Asterixwelt am 14 Jun 2017 13:25:28 Hallo heute gefunden, "Die Post-Tochter Streetscooter und Ford gehen eine Partnerschaft zum Bau batteriebetriebener Lieferfahrzeuge ein. Auf Basis des Fahrgestells des Ford Transit soll ein Elektro-Transporter entstehen, der größer ist als die bisher von Streetscooter gefertigten Modelle, teilt die Post mit. Die Produktion solle bereits im nächsten Monat beginnen. Bis Ende 2018 sollen dann mindestens 2500 dieser neuen Fahrzeuge bei der Post zum Einsatz kommen. Der Bonner Konzern übernehme bei Streetscooter Montage und Vertrieb der neuen Fahrzeuge, sagte ein Ford-Sprecher." es geht voran. gruß Michael
teuchmc am 14 Jun 2017 13:59:10 Gut und schön, aber es bleibt ein spezielles Kfz für einen speziellen Einsatz, wo allerdings der Einsatz von E-Autos Sinn ergibt und macht.Alles Andere halte ich immer noch für ausgedacht und aktuell für nicht alltagstauglich geschweige denn umweltfreundlich wie es die Politiker uns immer wieder suggerieren wollen. Sonnigen weiterhin. Uwe
andwein am 14 Jun 2017 14:20:03 teuchmc hat geschrieben:Gut und schön, aber es bleibt ein spezielles Kfz für einen speziellen Einsatz,
Ja, so ist es! Es geht z.B. jeden Abend an die Steckdose, wie die Elektrofahrräder der Post. Daher kleinere Batt-Kapazität, geringeres Gewicht (Leichtbau ohne Isolation) keine Schnellladung in 30 Min (die haben die gfanze Nacht) etc. etc. Aber wir sind auf einem guten Weg, wie jeder Politiker und Projektmanager sagt, wenn die Lösung noch Jahre entfernt ist. Gruß Andreas
mowgli am 14 Jun 2017 17:53:39 Und kürzlichkam im Fernsehen ein Bericht in dam auch erklärt wurde: Die Post benutzt zu 100% schmutzigen Billigstrom den sie mit Öko-Zetifikaten sauber macht. :( mowgli
Rudieins am 14 Jun 2017 19:34:28 Hallo, wenn ich voraussetze, dass ein Elektroauto umweltfreundlich ist, ist dieser Antrieb als erstes für Wohnmobile uneingeschränkt möglich. Ich denke da mal an unsern Frühjahrsurlaub nach Portugal. Im Schnitt sind wir ca. 100 km pro Tag gefahren und waren 74 Tage unterwegs. Somit könnte man entspannt in den Urlaub fahren, wenn ein Wohnmobil ca. 150 km Reichweite hat. Da Batterien im Winter weniger als die Hälfte ihrer Leistungsfähigkeit haben, ich sehe das bei meinem ebike, und überwiegend im Sommer mit einem Wohnmobil gefahren wird, passt dieser Antrieb gut zu uns. Und da in fast jedem Wohnmobil eine Gasheizung vorhanden ist, braucht man auch nicht mit Strom heizen, wenn es mal kühler ist. Gruß Rudi
cbra am 14 Jun 2017 19:40:02 wie viel % der leute haben genug freizeit um 74 tage am stück zu urlauben? und wie viele von denen wollen so langsam unterwegs sein?
für mich wäre das unvorstellbar.
kurztrips übers WE erfordern eine sichere reichweite von min 500km, und am weg in den urlaub sind tagesetappen von 1000km die regel
wenn e - womo, dann wäre eine ordentliche transportmöglichkeit in der art der ROLA auch für womos für uns wichtig.
brainless am 14 Jun 2017 20:03:12 Wie viel % der Leute wollen denn schon 1000 km Tagesetappen mit einem Wohnmobil fahren?
Volker :roll:
Beefeater57 am 14 Jun 2017 20:21:58 Nicht viele,da bin ich mir sicher.Bei mir liegt die Schmerzgrenze bei max.350 km pro Tag.Ich will Urlaub machen und keine Gewaltfahrten veranstalten.
Bernd
Rudieins am 14 Jun 2017 20:33:08 Hallo,
natürlich habe ich Verständnis, dass jeder das anders sieht.
Ich habe allerdings festgestellt, dass man bei 100 km Tagesleistung schon oft Stellen „überfährt“, wo es sich lohnt, ein paar Tage zu bleiben.
Gruß Rudi
ps. zu Zeiten, wo wir noch gearbeitet haben, hatten wir kein Wohnmobil, für die paar Wochen Urlaub haben wir das als nicht angemessen betrachtet.
rkopka am 15 Jun 2017 22:22:58 Rudieins hat geschrieben:Ich habe allerdings festgestellt, dass man bei 100 km Tagesleistung schon oft Stellen „überfährt“, wo es sich lohnt, ein paar Tage zu bleiben.
Vermutlich findet man überall etwas sehenswertes. Aber wenn man mal ein anderes Land sehen will, z.B. N oder GB, oder ans Meer will, dann kann man einfach nicht überall halt machen, oder man braucht mehr als 1 Jahr Urlaub. Dann heißt es einfach 1000km durchfahren, egal, was neben der AB so liegt. Erst am Ziel gehts dann wieder mit kleinen Schritten weiter. ps. zu Zeiten, wo wir noch gearbeitet haben, hatten wir kein Wohnmobil, für die paar Wochen Urlaub haben wir das als nicht angemessen betrachtet.
Das ist eine andere Diskussion. Dem würden wohl die widersprechen, die jedes WE unterwegs sind. RK
brainless am 15 Jun 2017 23:52:01 Weißt Du überhaupt, was "1000 km Tagesleistung" bedeuten? Da mußt Du mindestens 12 bis 14 Stunden am Lenkrad sitzen.......... Urlaub geht anders,
Volker :roll:
rkopka am 16 Jun 2017 00:36:25 brainless hat geschrieben:Weißt Du überhaupt, was "1000 km Tagesleistung" bedeuten? Da mußt Du mindestens 12 bis 14 Stunden am Lenkrad sitzen.......... Urlaub geht anders,
Ja, hab ich schon mal gemacht. Wobei ich aber für mich eher von einer gut erreichbaren Reichweite von 700-800km/Tag ausgehe, wenn die entsprechenden AB vorhanden sind. Die meisten werden aber eher mit 2 Fahrern unterwegs sein, dann ist es nicht so wild. Ist auch nicht schlimmer, als wenn man z.B. für den Urlaub nach Fernost fliegt. Das ist halt die Anreise. Sicher würde ich auch lieber in kleineren Schritten wohin fahren, aber das ist halt mit beschränktem Urlaub und entsprechenden Zielen nicht sinnvoll. Durch D tingeln kann ich ja in der Pension immer noch :-). Bis dahin ist meistens eine Küste mein Ziel und nicht unbedingt das dazwischen. Bei 3 Wochen Urlaub sind je 2 Tage An/Abreise noch OK, mehr aber eher nicht. Nicht für jeden ist der Weg das Ziel. Hier würden sich Autoreisezüge anbieten. Habe ich aber bisher nicht erwogen und sind glaube ich auch eher rar. RK
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