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Mein neues WoMo steht seit 14 Tagen im Freien und ich kann kein Strom anschließen. Heute habe ich die Batterie-Kapazität beider Batterien geprüft. Während die Starterbatterie noch 85% Kapazität hat ist die Aufbaubatterie auf 42% gesunken. Ab welcher Kapazität besteht Handlungsbedarf damit die Batterie nicht den Geist aufgibt? Bitte entschuldigt meine Unwissenheit. Jetzt. Stromanschließen. Greetz aus Mittelfranken Sind 42% Restkapazität schon so kritisch? Was für eine Batterie ist denn verbaut? Wenn Stromanschließen umöglich, mal eine Runde fahren. Johannes Das ist eine normale 90Ah Bleibatterie. Ich wollte das Fahren wegen Salz auf den Straßen hinauszögern.
Könnte ich auch im Leerlauf tuckern lassen? Und wie lange? Bitte nochmals meine Unwissenheit zu entschuldigen. Habe es nicht so mit KFZ-Elektrik Wie hast du denn die Kapazität der Batterien gemessen? Grüße Thorsten Von 50% abwärts etwa ist es schädlich für die Batterien. Leerlauf würde reichen, wenn es eine moderne Lichtmaschine ist, aber wenn der Motor nicht warm wird, ist es schlecht für den Motor. Besser fahren. Kannst Du nicht die Batterie rausnehmen und zuhause aufladen? Gruß, Walter
Am Kontroll-Panel
Danke, werde morgen einen Ausflug machen und danach die Batterie ausbauen Die frage wäre auch ob die Batterie eventuell defekt ist wenn sie viel Kapazität verliert oder gibt es versteckte Verbraucher?
Das muss ich prüfen. Mit Sicherheit läuft die Frostschutz-Vorrichtung und das Kontroll-Panel. Aber wieviel Strom die ziehen weiß ich nicht. Gibt es bei defekter Batterie eine Gewährleistung? Immerhin ist das neue WoMo erst 6 Wochen alt Hallo Rob, Leider kenne ich nicht das Anzeigepanel in Deinem neuen Karmann Dexter Go 620. Batterie dürfte ja bei Neufahrzeug noch nicht so schnell die Kapazität verlieren. Wie schon geschrieben ist sicherlich irgend ein Verbraucher noch aktiv. Schau mal wo in Deinem Wohnmobil das EBL verbaut ist - dort hast Du die Möglichkeit mit einem Schalter alles abzuschalten - aber voher würde ich Dir auch empfehlen die Batterie nochmals schnellstmöglich aufzuladen - ob mit herumfahren oder mit der Möglichkeit Landstrom anzuschließen. Wäre schade wenn Du bei Deinem neuen Wohnmobil die Aufbaubatterie gleich wegen Tiefendladung ersetzen müsstest. Falls das EBL keinen Zentralen Schalter haben sollte genügt es auch den Minuspol der voll geladenen Aufbaubatterie abzuklemmen. Ganz ausbauen würde ich mir ersparen. Noch ein Tip: Kauf Dir ein preiswertes Digitalvoltmeter Amazon Link um Genauere Spannungswerte Deiner Batterie zu erhalten. Was für eine Frostschutz Vorrichtung ist das? Meinst du den für den Boiler, die modernen arbeiten ohne Strom. Andere Frage, bist du schon viel mit dem Fahrzeug gefahren oder am Landstrom gehangen?
Das Anzeigepanel zeigt auch die genauen Spannungswerte an. Für mich als Laien war die Prozentangabe verständlicher. Deine anderen Tipps werde ich befolgen. Vielen Dank
Leider habe ich krankheitsbedingt das WoMo nur 5 Tage bei 1.500 km und ein Tag Landstrom nutzen können. rtiker, lass dich hier nicht verrückt machen. Du kannst so einfach die Kapazität garnicht messen, wohl aber den Ladezustand. Solange die Batterie mehr als 12,5 V hat, ist keine Gefahr im Verzug. Also kauf dir als erstes ein Digitalmultimeter; das wichtigste Messinstrument für den Energieminister im Wohnmobil. Schalte den Hauptschalter am EBL aus. Lass den Motor mal laufen, das schadet weniger als Salz an der Karosse. Und dann gönn dir eine Solaranlage, die pflegt dir die Batterien, wenn du ihr den Schnee von dem Panel fegst.
Das wird mit Sicherheit meine nächste Investition.
Das müßte aber schon eine größere Runde sein, damit da was zusammenkommt (außer mit starkem Booster). Wenn man dort keine Lademöglichkeit hat und die Batterie nicht ausbauen kann oder will, bleibt noch die Möglichkeit einer externen Stromquelle. Z.B. einen Generator für 1-2h alle paar Wochen. Oder man besorgt sich eine andere Batterie (zuhause laden) und lädt von dort aus die eingebaute Batterie. Ist halt eine ziemliche Schlepperei. Allerdings sollte man den Verbraucher finden. So schnell darf sie sich nicht entladen, wenn nichts angeschlossen ist. Augeschalteter TV ohne komplette Trennung ist auch ein beliebter Stromfresser. RK Ich schätze die Batterie ist defekt? Einfach mal im Leerlauf lassen und nochml testen Hallo, lasse den Motor 15-20min im LL laufen. Keine Angst, der Motor nimmt deswegen keinen Schaden! Würde nur deswegen das Womo nicht auf Salzigen Straßen fahren.
Danke für deinen Tipp. Hoffentlich bekomme ich keine Anzeige wegen Umweltverschmutzung. Es gibt leider viel Neider in Schland Rtiker: Wenn ich im Winter mein Kontrolpanel nicht AUSgeschaltet hätte, würde es etwa 0,5 Ah verzehren. Daher schalte ich den gesamten Stromverbrauch - bei mir an einem gut zugänglichen Hauptschalter - AUS. Die Solarpanels halten, auch im Winter, die Spannung meiner Gel-Batterien praktisch konstankt auf 14,2 bis 14,6 V. Das Kontrollpanel liefert dann automatisch Strom auch an die Starterbatterie. Landstrom benötigen daher meiner Batterien auch im Winter nicht. Danke Braun 999 Ich werde die vielen Tipps berücksichtigen. Die jetzige Aufbaubatterie kann ich wohl abschreiben (nur noch 11,2 V) wenn ich sie nicht auf Gewährleistung (erst 7 Wochen alt) ersetzt bekomme.
In welcher Zeit ? Pro h wäre das eigentlich zu viel, weil dann die übliche Batterie nach 5 Tagen schon in den kritischen Bereich käme. Am Tag macht schon eher Sinn. Dann würde Solar aber gut reichen, das zu ersetzen, selbst bei Schlechtwetterperioden. Mit Solar habe ich mir abgewöhnt, den Schalter am EBL zu benutzen. RK Moin Moin, also ich würde die Batterien ausbauen und in den Keller Bringen , dort kannst Du sie dann Laden und Lagern. Und alles ist gut. So habe ich es gemacht bis ich meinen Stellplatz am Haus fertig hatte. Gruß Ingo "Und wenn man einen Nachbarn hat, dem es "Stinkt" wenn ein WoMo im Stand läuft ist der Ärger vorprogrammiert " An rkopka: Die von mir festgestellten etwa 0,5 Ah umfassen alle heimlichen Verbraucher (also nicht nur das Kontrolpanel, das zwar am meisten "frisst"), und zwar nachts. Am Tag läd ja Solar fortlaufend nach. Die Höhe der etwa 0,5 Ah hat mich damals, als mein Womo noch neu war, schockiert. Daher liess ich einen Hauptschalter einbauen, bekam dadurch die heimlichen Verbraucher "in den Griff" und vorallem werden nun unnötige Zyklen meiner Batterien vermieden. Die Lebensdauer meiner Batterien wird folglich verlängert. Meine beiden Gel-Batterien haben zusammen 280 Ah. Würden von diesen beispielsweise 0,5 Ah während fünf Tagen ohne Solar entnommen, wären dies rund 60 Ah und somit "nur" 22 % ihrer Kapazität (sofern ich richtig rechne). Kritisch wäre dies bei Gel-Batterien zwar noch lange nicht, dennoch versuche ich während unseren Womo-Reisen nicht mehr als 10 % - aus- nahmsweise bis 15 % - zu entladen, um eben Zyklen zu sparen. Meine letzten Gel-Batterien dankten dies während mehr als 13 Jahren! Wenn jedoch die Batteriekapazität wesentlich kleiner ist - zB nur 95 Ah - dann entspräche der heimliche Verzehr von den erwähntn 60 Ah ja rund 64 % der Batteriekapaziät, was bei AGM Tiefentladung und bei Gel noch tolerierbar wäre. Rolf
OK, es sind also 0,5A Gerade bei solchen Angaben sollte man die Einheiten richtig einsetzen, weil die Angabe sonst nichts aussagt. RK
IMMER, nicht nur manchmal, sollte man die richtigen Einheiten verwenden. Es gibt KEINEN Grund auch nur einmal falsche Einheiten zu verwenden, außer man möchte seine eigene Inkompetenz unterstreichen. Es gibt auch keinen Grund Amperestunden mit großem H zu schreiben, außer man möchte seinen Fachbeitrag entwerten. Ich lese gerade die Abstimmung der negativen Bewertung. Fachlich hast du sicher recht. Ich denke bei den negativen Bewertungen geht es mehr um deinen Ton (Inkompetenz, Fachbeitrag entwerten). Hau nicht so auf den Pott und mache mit netten Worten die Dummen schlau.
Ich kann ihn verstehen. Ich nehme mich schon zusammen, aber hin und wieder muß ich dann doch was schreiben. Besonders wenn die Bedeutung dadurch nicht klar ist, oder wenn Berechnungen gemacht werden, die entweder gar nicht oder eher zufällig ein korrektes Ergebnis erzielen. Wenn man das mal gelernt hat, dann regen einen AH etc. einfach auf, bzw. kann man nicht verstehen, warum das jemand nicht richtig macht. Ist ja keine Quantenphysik und (zumindest die Einheiten) Stoff des Schulunterrichts. Und im Studium wußte jeder, wenn beim Ergebnis die Einheit nicht korrekt ist, dann spielt der Zahlenwert keine Rolle mehr, das ist einfach falsch. Und andersherum: wenn man bei den Einheiten etwas unpassendes herausbekommen hat (z.B. Geschwindigkeit mit m*s), wußte man, daß irgendwo im Rechenweg was schief gegangen ist. Besonders bei Homepages von Firmen fragt man sich schon manchmal, ob deren Professionalität wirklich gegeben ist. Nicht jeder Womobastler hat ein Studium hinter sich, klar. Aber wenn man sich mit technischen Geräten und Vorgängen beschäftigt, sind Begriffe und Einheiten die Basis ohne die man nichts erreichen wird. RK Hallo.......es gab mal hier so eine Liste mit Batteriekapazietäten von voll bis leer in Ampere und Prozent,habe meine nicht mehr gefunden.Vielleicht kann ja einer von den Fachleuten sie noch mal einstellen..Danke Ich versuch jetzt mal einen konstruktiven Vorschlag zum Thema. Rob, an Deinem Heimatort gibt es garantiert auch irgendwo einen Campingplatz oder gar einen Stellplatz. Da bringst Du dein Auto hin, investierst in zwei Tage Übernachtungskosten und machst erstmal die Batterie wieder voll. 60% Entladung ist auch für eine popelige Nassbatterie noch nicht das Todesurteil. Wenn die Batterie wieder voll ist, stellst Du sichrr, dass wirklich alle Verbraucher aus sind und alles ist gut. Allrrdings wirst Du nicht verhindern können, dass sich die Startbatterie leert. Die kann man nämlich bei modrrne Autos nicht so ohne weiteres abklemmen. Deshalb wirst Du schon allein dafür nach einer Möglichkeit suchn müssen, dein Auto im Winter so alle vierzehn Tage, deri Wochen an Landstrom anzuschließen. Die Ladung über das Ladegerät des Aufbaus ist für die Startbatterie in dem Fall nicht ausreichend. Das reicht normalerweise nur für Erhaltungsladung. Dazu müsste dss Auto dauerhaft am Landstrom hängen. Gruß Ulli Ach nochwas: Das mit dem Streusalz wird stark überschätzt. Fahr da ruhig im Winter mit rum. Wenn Du Bedenken hast, mach zusätzlichen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung. Da gibt's auch schöne lange Threads zu. Hallo Ulli, so ähnlich habe ich es auch gemacht. Bin zu einem Bekannten aufs Land gefahren und habe dort kräftig geladen. Jetzt ist alles gut. Danke
Aber du kannst es doch auch in einem vernüftigen Ton und genau darum wird es bei den Negativen gehen, nicht um das fachlich Richtige.
Wie lange hast du geladen Rob?
Hallo Axel, 1,5h Hinfahrt, 5h Landstrom, 1,5h Rückfahrt. Beide Batterien hatten nach der eineinhalb stündigen Hinfahrt wieder ihre volle Kapazität
hallo...ich meinte Volt gleich wieviel Prozent,habe was gefunden: 12,8=100% 12.5=75% 12,3=50% 12,0 leer o. defekt
Danke Andreas, so ähnlich hatte ich die Werte auch in Erinnerung (Anleitung Exide-Gel-Batterie).
Dementsprechend würde ich mir erst bei 12,3V Gedanken machen - oder legt man für Blei-Batterien andere Werte zugrunde? Diese Tabelle hatte ich mir mal hinterlegt. ![]() Ich habe mal schriftlich bei BSA angefragt wie weit man deren Gel-Batterien entladen darf ohne die Haltbarkeit zu gefährden. Die Antwort im Wortlaut: "Wir empfehlen eine Entladetiefe bei max. 11,9V". Das widerspricht recht massiv der hier gezeigten Tabellen mit 12V = 0% :-? Ich habe bisher als Grundlage immer folgende Grafik genommen. Dort wären 12V = 30%... ![]()
Danke für die Tabelle. Werde morgen mal die beiden im Keller aufbewahrten Batterien überprüfen. :idea: |
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