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Guten Abend liebe Forumsmitglieder, hoffentlich gibt es dieses Thema nicht schon zur Genüge - gefunden haben wir zumindest mal nichts^^ Wir würden gerne wissen ob es Erfahrungsberichte von Österreichern gibt, die ihr WoMo in Deutschland gekauft und nach Österreich geholt haben. Ist das eine gute Alternative zum heimischen Markt? Gibt es Probleme oder extreme Zusatzkosten? Liebe Grüße, Vanessa + Peter - "vanypet" Ich hatte mich mal mit einem Österreicher bei Goldschmitt in Leutkirch unterhalten: Er holte sich einen Neuwagen Knaus in Stockach am Bodensee und hat ihn selbst nach Österreich importiert und dabei fast die Nerven verloren. Seiner Aussage nach würde er dies nie wieder tun. Gutes verhandeln in Österreich wäre gleich teuer gekommen. Wenn ich mich recht erinnere war es ein VI, bei dem die Abgaswerte von Fiat nicht anerkannt wurden. Ohne Beziehungen hätte er den Test in Austria machen müssen. Für diese Kosten hätte er sich nochmal dasselbe Mobil kaufen können. Das waren die Worte eines Vorarlbergers. Wir haben die 4 Wohnmobile (neu) die wir in den vergangenen 20 Jahren alle in D gekauft haben völlig Problemlos importieren können. Der ÖAMTC hat dazu auf seiner Homepage sogar eine Anleitung zum nachlesen. Typisieren, NOVA entrichten und anmelden ist alles was man machen muss. Was soll daran kompliziert sein? Also, wie bereits gesagt, selbst erfahren und nicht nur von irgendwem vielleicht sogar nur über 3 Ecken gehört. Bei Neufahrzeugen braucht man zur Typisierung nur mit den richtigen Unterlagen "sogar ohne Fahrzeug" zum TÜV. Das kann so eine Sache sein mit dem Wohnmobil in Deutschland kaufen und nach Oestereich einführen als Private Person. Wir haben uns das auch überlegt in die Schweiz, aber zuletzt haben wir das Womo in der Schweiz gekauft, da es den gleichen Preis und Standard hat. Der Wohnmobilanbieter Stockach hätte alles organisiert zum Einführen in die Schweiz und wir hätten nichts damit zu tun gehabt. Von da her hätten wir nichts befürchten müssen ........ das hätte dann den Typenschein X bekommen und dann weiss man das das Auto vom Ausland eingeführt wurde. Wir haben im 2016 ein neues Womo in der Schweiz gekauft und sind sehr zufrieden damit und hoffen sehr dass es so bleibt !! Es ist eine Knaus und wurde in Deutschland her gestellt. einen schönen Tag vom Schneggenhaus alias Inge Service und Ansprechpartner für eventuelle Probleme haben wir in der Nähe von ca. 25 km, und müssen nicht immer nach Stockach fahren obwohl es von uns nicht so weit weg ist, ca . 2 Stunden Fahrt und man sagt den Service kann man überall machen, wenn man es zahlen muss für mich klar, aber bei Garntiearbeiten bin ich mir nicht so sicher und mit unserer Entscheidung sehr zufrieden . mit lieben grüssen Schneggenhaus Hallo, das habe ich auch überlegt, aber den Preisunterschied macht eigentlich nur die NOVA aus. Die Nachrüstung auf Luftfederung habe ich allerdings in D machen lassen.Wäre ev. eine Überlegung wert, die Anbauteile, wie z. B. Markise in D zu besorgen, dann wird die NOVA nicht auch für die Markise, bessere Heizung, Duomatic usw. berechnet! Die Überlegungen von Schneggenhaus sind nicht verkehrt. Man sollte schon genau wissen was man möchte und dann rechnen und das Angebot des österr. Händlers vergleichen. Berücksichtigen sollte man aber auch dass es bzgl. NOVA eine Neuerung gibt. Wenn man jetzt privat ein Gebraucht Fahrzeug nach D verkauft, kann man die NOVA zurückbekommen. Das macht einen Kauf in D wieder interessanter. Wenn man aber einen guten Händler in der Nähe seines Wohnsitzes hat ist das sicher einen gewissen Preisunterschied wert. Bei uns in Westösterreich ist leider der nächste Hymer Händler (nicht den besten Ruf) weiter entfernt als das Hymer Werk in Bad Waldsee. Beispiel: Unsere Freunde wollten ohne Inzahlungnahme einen Hymer (B-Klasse) kaufen und fuhren extra zu diesem österr. Händler (Fahrzeit 3 Std.) und trafen dort um 11:30 Uhr ein, sahen sich im Schauraum um und sprachen mit dem "Verkäufer". Als sie um 12:00 Uhr weitere Fragen hatten sagte dieser er müsse jetzt zum Mittagessen gehen. OK, unsere Freunde fuhren daraufhin weiter zu einem Rapido Händler und kauften dort am selben Tag einen VI Rapido um fast € 100.000,- !!!
Warum ? Doch nur wenn man vor hat, das Fahrzeug auch wieder nach D weiterzuverkaufen ? Dann könnte man einen realistischeren Preis (für D) machen. RK RK überleg doch mal. Wenn man ein WOMO in A kauft zahlt man die NOVA und bekommt sie dann beim Verkauf NICHT zurück. Wenn ich aber eines in D kaufe habe ich 2 Optionen. Kann es also auch zu einem Marktkonformen Preis in D in einem viel größeren Markt verkaufen und auch einen besseren Preis erzielen. Außerdem kann man in D auch beim Kauf bessere Preise erziehlen da die Konkurrenz größer ist. Ich hätte unsere WOMO in A NIE zu den Preisen bekommen die ich in D bezahlt habe. Sehe ich es richtig das diese Nova Steuer für einen Wohnmobil um die 25% ausmacht? Was würde passieren wenn man als Östereicher einen Wohnmobil in Deutschland registrieren lässt? Ich wohne in Dänemark fahre aber mit Deutsche Nummernschilder. Dadurch habe ich die dänische "Nova-mal-fünf" Steuer gespart und dazu kommt das die deutsche Versicherung und KFZ Steuer viel billiger ist als bei uns in Dänemark. MfG Thomas V.
Aber wiederum mit mehr Aufwand. Die Deutschen werden nur recht wenig in A suchen, außer vielleicht in den Grenzregionen. Ich kenne die Änderung nicht, aber so wie sie hier beschrieben wurde, bekomme ich die gezahlte NOVA bei einem Verkauf nach D (oder anderes Ausland?) wieder zurück. Aber das wirkt sich ja nicht auf einen Kauf aus !? Hier muß ich in jedem Fall erstmal die NOVA beim Import nach A zahlen. Was später mal bei einem Verkauf passiert, ist zu dem Zeitpunkt ja noch eher irrelevant. Sollte ich mal verkaufen, dann bekomme ich die NOVA in A indirekt zurück, weil die Preise höher sind und nach D direkt. Wobei noch die Frage ist, ob man die NOVA für beliebige Zeit in voller Höhe zurückbekommt oder ob das auch weniger wird mit der Zeit. Falls ich sie voll bekomme, wäre das bei einem älteren Fahrzeug natürlich vorteilhaft, weil ich dann u.U. mehr NOVA einnehme als Fahrzeugwert !
Dafür hast du sicher viel mehr Fahrtkosten und die schon oft beschriebenen Probleme mit Gewährleistung etc. Dort gibt es aber auch mehr Kunden. Ob das wirklich so viel bringt ? Ich hab damals nur kurz die Preise in D angeschaut und in meinem Bereich war die Differenz recht genau die NOVA. RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Gibt es eine Faustformel für die Berechnung der NOVA ? Wenn dieselbe 25% beträgt - die USt in D ist derzeit 19% d.h das WoMo wäre in A dann um ca 6 % teurer als in D - diese 6% kann man sicherlich unter Umständen beim Verkäufer als Nachlass erzielen ...
Das geht nach den Emissionen. "(CO2-Emissionswert in Gramm je Kilometer minus 90 Gramm) dividiert durch fünf (plus 20 Euro je Gramm CO2 über 250g/km) minus entsprechenden Abzugsposten." --> Link Der Abzug ist derzeit bei €300. Der CO2 Wert bei Womos ist wohl nicht so leicht zu finden. In meinen Papieren steht nichts. Aber es sollen wohl um die 200g/km sein. -> ~22% Hier noch ein Beispiel (gleiche Quelle): "d) Nettokaufpreis: 50.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) Dieselmotor mit einem CO2-Ausstoß von 240 g CO2/km Berechnung des Steuersatzes: 240 minus 90 g CO2/km = 150 dividiert durch 5 = Steuersatz 30% Berechnung der Steuer im Jahr 2014: 50.000 Euro mal 30% = 15.000 Euro minus 350 Euro = NoVA 14.650 Euro"
Leider nein. Die 20% MWSt hast du sowieso. D.h. die Womos sind etwa 20-25% teurer. Und die Rückerstattung erfolgt anteilig zum Restwert(Verkaufswert). RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. d.h. bei Einfuhr aus Deutschland einmal die USt in Höhe von 20"% dann noch die NOVA mit etwa 25% .... die USt auf den Zeitwert und die NOVA auf den CO2 Ausstoss ... Hallo, in meinem Fall (2014) hat die NOVA bei einem Kaufpreis für ein Neufahrzeug im Bruttowert von ca. € 57.000,- etwas über € 10.000,- betragen. Beinhaltet war auch sämtliche Zusatzausrüstung, d. h. auch für dieses Zubehör wurde die NOVA berechnet.
So schlau wären die Österreicher, besonders in Grenzgebieten, auch nur ist diese Vorgangsweise hier leider strafbar! :)
Hier (A) gab es vor einiger Zeit eine Aktion scharf, wo alle Fahrzeuge von (u.a.) Deutschen, die in A gemeldet sind, überprüft wurden. Nach einigen Monaten(?) müssen die umgemeldet/offiziell eingeführt(?) werden, sonst gibts eine Strafe. RK
Meine Metode ist völlig legal, allerdings darf ich nur nach vorhergehende Anmeldung (beim dänischen Finanzamt) in Dänemark reinfahren. In der Rest der Welt darf ich ganz normal fahren. Ich fahre so wie so immer nur Richtung Süden deshalb ist es für mich kein Problem. Für einen Österreicher der kein Urlaub in Östereich macht, wäre es wohl auch legal. MfG Thomas V. Wie lässt man als Österreicher OHNE Wohnsitz in Deutschland denn ein Fahrzeug in Deutschland zu? Stelle ich mir schon a bisserl schwierig vor .....
Wieso schwierig? Geht überhaupt nicht, zumindest nicht legal. Geht doch - durch ein deutsches GmbH - völlig legal MfG Thomas V.
Okay, von einer Firma bin ich nicht ausgegangen :mrgreen: , an was man nicht alles denken muss. Von einer Konstruktion wie einer GmbH war nie die Rede, die kann sich ja auch noch die Steuer holen, wenn sie vorsteuerabzugsberechtigt ist und das WoMo als Firmenfahrzeug plausibel unterbringt in der Firma, aber ich dachte, es geht um Privatpersonen.
DAS war mir schon klar, Wolf, meine Frage war ja auch ironisch gemeint :D Na ja, Möglichkeiten gibt es schon. Z.B. Wenn der Händler bei dem man ein WOMO kauft auch Leihmobile hat, kann der Händler das auf seine Fa. anmelden und dem Kunden quasi verleihen. :wink: Ein Problem sind da nur neidige Nachbarn wenn das WOMO mit D Kennzeichen das ganze Jahr sichtbar am/vor dem Haus steht. :mrgreen: Oder Schwester/Bruder/Freund etc. wohnen in D und "leihen" es dir. Der Nachbar bleibt leider derselbe. :wink: Ja klar, die Tricks sind bekannt, mich hat eben die "legale illegale" Variante interessiert, die es eben nicht gibt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Es gibt aber eine "legale legale" Variante. So wird es gemacht: Ich und einige andere Dänen haben einen Verein in Deutschland (e.V.) gestiftet. Dieser Verein hast eine GmbH gegründet. Dieser GmbH ist Halter von den Wohnmobilen von den Vereinsmitglieder. Jeder Vereinsmitglied ist Eigentümer von sein eigenes Wohnmobil und auch als solches im Zulassungsbescheinigung Teil II eingetragen. Deshalb wurde auch ganz normal 19% deutsches MwSt auf den Wohnmobilen bezahlt. Das GmbH hat einen Versicherung für sämtliche Wohnmobile abgeschlossen und hat einen überdachten und umzaunten und bewachten Stellplatz wo alle Wohnmobile stehen kann. Einzig der fahrt nach Dänemark ist wie oben beschrieben nur bedingt möglich. Transitfahrten nach Schweden z.B. ist möglich. Urlaub in Dänemark dagegen nicht. In Flensburg gibt es meines Wissen nach drei solche Vereine. Zwei sind von Dänische Wohnmobilhändler gegründet und eine ist Hersteller/Händler unabhängig. Genau das selbe könnte man in Süddeutschland für Österreicher machen. MfG Thomas V. ich wohne ja im Grenzgebiet GER / AUT und hier laufen beide diskussionen ständig. 1. import - ist i.a. keine hexerei und wurde ausgiebig besprochen. ich hatte gerade die etwas schwierigere aufgabe - gebrauchtwagen BJ1999 aus der schweiz, also nichtEU nach AUT importieren. war ebenfalls keine grosse hexerei - meine werkstatt hat erste tipps beigesteuert, die hilfe einer spedition war gut angelegtes geld und das ganze wurde problemlos abgewickelt. in dem sinne sollte der import eine Womo nach ger keine hexerei sein, im zweifelsfall bei der zulassungsbehörde, der werkstatt deines vertrauens oder einer fachspedition nachfragen - für die ist das alltägliche routine 2. auto "drüben" anmelden. bringt mMn. wenig bis garnichts und kommt sehr aufs persönliche umfeld an. ich hatte auch immer wiefder autos in GER angemeldet, seit langem aber nur in AUT weil ich meinen formensitz da habe. ein wesentlicher vorteil in AUT iBa wohnmobil sind die wechselkennzeichen - das finde ich perfekt und gibt es mWn in GER nicht. auch finde ich TÜV / Zulassungsbestimmungen deutlich entspannter als in GER. auch in meinem gesamten umfeld haben nur jene ihre autos in GER angemeöldet die auch den wohnsitz da haben, die trickserei ist aufwändig und bringt wenig. Ob die Wechselkennzeichen € 10.000,- NOVA wert sind muss man für sich entscheiden. Wir haben unser WOMO auch in A angemeldet. Der Umweg über einen Verein plus GmbH in D ist schon ein sehr umständlicher und aufwändiger Weg. Mein Vater (Österreicher) hat seinen in D gekauft. Bei einem 50.000 Euro Fahrzeug machte die Ersparnis nach allen Gebühren, Nova, etc. noch ca. 2000 Euro aus. Kann sich lohnen, aber den Zeitaufwand darf man sicher nicht kalkulieren. Er musste ihn in Österreich auch vorführen und dann gab es Probleme mit dem Zubehör und es war ne längere Geschichte mit mehreren Mails und Anrufen bis das geklärt war. Ich denke er hat es nur gemacht weil der Händler bei mir vor der Haustür ist und sich ein Besuch immer lohnt. Sonst wäre mir der Weg zum Support zu weit.
Werden nicht alle Autos in der Schweiz vom Ausland eingeführt? Wohnmobile schon, na klar ....... und dann vom Verkäufer in der Schweiz importiert und vorgeführt, dann ist es ein Schweizer Auto mit Schweizer Garantie usw. Und es gibt einen Schweizer Fahrzeugausweis, mit Garantie in der Schweiz von dem betreffenden Händler Schweizweit. Ein Fahrzeug in Deutschland gekauft und eingeführt, importiert ...... kriegt den Typenschein X und kann Problemlos in der Schweiz gefahren werden !! Aber in einem Garantiefall müsste man nach Deutschland fahren, damit man es Geldlos in Anspruch nehmen kann ...... so hat man das uns übermittelt im 2013, meinte aber in der Schweiz sollte die Garantiearbeit auch gesichert sein, ein wenig mit Fragezeichen und das hat uns gehindert das Fahrzeug in Deutschland zu kaufen, weil Komplikationen nicht ausgeschlossen waren !! Der Preisunterschied von Deutschland und Schweiz im Nov. 2016 waren sage und schreibe 500.- Franken, was soll ich da ein Womo in Deutschland kaufen wenn es keinen Unterschied gibt . Geliefert wurde unser Neues Womo Knaus Sky 650 MF im August 2016 mit Schweizer Garantie, und wir sind total Happy und freuen uns auf die nächste Tour ...... und unser vohergehiges Womo wurde anstandslos in Zahlung genommen Baujahr 2009, wäre in Deutschland nicht möglich gewesen !!! mit lieben grüssen, Schneggenhaus |
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