Der Wirkunsggard von Solarzelle auf Siliziumbasis ist physikalisch begrenzt und man ist heute schon nahe dran am Shockley Queisser Limit.
Höehere Wirkungsgard sind möglich durch Verwendung andrere Materialien und vor allem durch mehrschichtzellen die Photonen unterschiedlicher Energie besser nutzen können. Solche Zellen sind seit Jahrzehnten auf dem Markt verfügbar, ebenso enstprechende Konzentratorsysteme um sehr teure Zellffäche einzusparen. Ansonsten waren die Dinger eher was für Raumfahrt und Rennsolarmobile.
Man muss solche Zellen mit starken Konzentratorsystemen sehr genau zweiachsig nachführen und kann auch nur die direkte Sonneneinstarhlung ausnutzen. Zweiachsig nachgeführte Systeme haben einen erheblich größere Platzbedarf als fest verbaute (um Eigenverschattung morgens und Abends zu reduzieren) und in Deutschland sowie der Schweiz ist mehr als die Hälfte der Solareinstarhlung diffus, durch solche Konzentratorssysteme also nicht nutzbar.
Unterm Strich eine enorm teure und wartungsaufwändige Technologie, die in der Praxis keinerlei Vorteil bietet. Der angebliche "künftige" Kostenvorteil ist beim Preis heutiger Module auf Si Basis nicht vorhanden, wenn man mit konventionellen Modulen in günstigen Fällen an sonnigen Standorten heute Solarstrom für 3 USct/kWh erzeugen kann...
Die Mehrschichtzellen-Technologie hat sich die letzten 30 Jahre nicht am Markt etablieren können (heute werden selbst in Raumfahrt und Rennsolarmobilen meistens Si Module verbaut und Konzentratorsysteme beschränken sich auch heute nur auf Forschungs- und Demonstratoranlagen, während von Si Modulen weltweit hunderte Gigawatt verbaut wurden)
Für
Wohnmobile halte ich hochgenau nachzuführende Systeme für übrigens gänzlich ungeeignet.
MfG