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Junghund mag im Wohnmobil nicht fressen 1, 2


Max22 am 26 Feb 2017 22:04:26

Hallo.

Unser Muffin (7 Monate Tibet Terrier) ist zuhause schon ein schlechter Fresser, im Wohnmobil mag er aber gar nicht fressen.
Wir haben nun vor ein paar Wochenenden einzulegen bevor es auf große Fahrt geht.Wer kann uns Mut machen das sich das Problem noch legt :? Oder hat Ähnliches erlebt ?

Viele Grüße Angela mit Hope und Muffin

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sini2000 am 26 Feb 2017 22:11:41

Ich mache Dir mal Mut. :)

Wie füttert Ihr ihn denn? Wo seid Ihr in der Zeit? Ich habe hier ein Sensibelchen, welches nicht frißt, wenn ich zu nah dran bin. Oder mich zu hektisch bewege. Ich gehe dann ein paar Schritte weg und drehe ich mich von ihm weg. Oder verlasse ganz den Raum. Im Womo ist es ja noch was enger. Wie ist es denn, wenn er vor dem Womo frißt, festgebunden am Womo? Habt Ihr das mal probiert?

Oder ganz das Futter mal wechseln, vielleicht mag er es nicht? Das Sensibelchen ;-) bekommt jetzt Nassfutter, weil Trockenfutter über Wochen nur sehr sehr zögerlich bis gar nicht gefressen wurde. Er ist jetzt älter, kann halt sein, ich habe es dann probiert und nun frisst er es. Er verträgt es einfach besser.

Tipsel am 26 Feb 2017 22:13:36

Mir hat der Tierarzt mal gesagt, je mehr Geschiss ich mache, umso schlimmer wirds, denn ein gesunder Hund würde niemals vorm vollen Napf verhungern.

Ich denke, es kostet Kraft darauf zu vertrauen, aber es wird was dran sein.

Ansonsten würde ich mal klären lassen, warum euer Butzelchen nicht fressen will, denn es kann gesundheitlich was dahinter stecken, und wenns nur Zahnschmerzen sind. Dies nur als Beispiel, denn ein Welpi wird noch keine maroden Beißerchen haben ;D

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Max22 am 26 Feb 2017 22:28:54

Hallo,

unseren letzten Urlaub am Atlantik haben wir abgebrochen weil Muffin nichts gefressen hat.
Wir sind dann in Deutschland gleich in die Tierklinik gefahren und haben Muffin untersuchen lassen, ebenfalls wurde der Urin und das Blut untersucht.Muffin ist gesund :ja:
Mit dieser Sicherheit können wir jetzt etwas beruhigter an dem Problem arbeiten.
Muffin mag am liebsten fressen wenn ich mich zu ihm setzte

Viele Grüße Angela mit Hope und Muffin

herbstfrau am 26 Feb 2017 23:31:22

Max22 hat geschrieben:Muffin mag am liebsten fressen wenn ich mich zu ihm setzte


So einen haben wir auch. Wir haben öfters (nicht immer ) mal die Situation, dass er unterwegs nichts frisst.
Er bekommt dann nach spätestens 24 Stunden gerne auch schon mal heftiges Sodbrennen.
Daher lassen wir ihn nicht lange hungern

Habt Ihr schon mal "Lieblingsspeisen" probiert?
Wir lassen dann Hundefutter Hundefutter sein und kochen.
Reis mit Thunfisch kann er meist nicht widerstehen. Die ersten Thunfischhäppchen müssen meist noch per Hand ins Mäulchen geschoben werden, aber dann frisst er.
Alternativ gekochtes oder gebratenes Hühnchen oder Rind. Leberwurstbrötchen für zwischendurch klappt auch meistens.
Nach zwei, drei solcher Mahlzeiten nimmt er meist sein Futter dann wieder an.

globulli am 26 Feb 2017 23:37:19

Aus Erfahrung kann ich berichten, dass Hunde auf Reisen manchmal ein wenig sonderbar reagieren, insbesondere mit dem Fressen. Aber nach zwei bis drei Tagen sollte sich das legen. Einfach mal einen Tag Diät einlegen - wirkt oft Wunder. Zudem ist Euer Hund ja noch sehr jung. Er sollte die Chance haben, ganz behutsam in die Reiserolle hineinzuwachsen. Vielleicht einfach mal daheim auf dem Hof im WoMo fressen lassen, dann fühlt er sich vielleicht heimischer. Wenn er dann das Mobil geöhnt ist, sollte das auch auf Reisen ganz gut funktionieren. Ansonsten -wie hier schon von einem Mitglied angesprochen- mal den Tierarzt um Rat fragen. Knn tatsächlich auch eine krankheitsbedingte Sache sein.

ABER: Kopf hoch - das wird schon. Er braucht einfach Zeit. Gebt sie ihm und er wird sich mit Euch im Mobil sehr wohl fühlen. Viel Erfolg!!!

Jonah am 27 Feb 2017 01:56:10

Hallo Angela, oder ihm schmeckt das Futter einfach nicht. Mein alter Rüde hatte immer Trockenfutter stehen und ging nur ab und zu nachts dran, wohl weil dann der Hunger zu groß war. Irgendwann habe ich die Sorte geändert, hat auch nicht viel gebracht. Erst als ich ihn frisch gefüttert habe, wurde alles sofort aufgefressen. Habe mich über mich geärgert, dass ich da nicht schon eher drauf gekommen war, ich mag selber ja auch nicht alles. Mit 7 Monaten ist ja der Zahnwechsel schon durch, oder?

Casi82 am 27 Feb 2017 08:11:32

Er ist ja auch nur ein Mensch!

Und der hat seine Gewohnheiten und einen geregelten Tagesablauf. Dein Hund ist zwar noch nicht so alt das er ein ausgeprägtes Revierverhalten haben sollte, aber sicherlich an den regulären Tagesablauf, seine Gassistrecken und seine Kollegen in der Nachbarschaft gewöhnt. Mit jeden Umzug auf 4 Rädern reisen wir ihn da wieder raus. Ein Wolf hätte damit wahrscheinlich keine so großen Probleme. :-o
Bei unserem "Kojoten" haben wir das gleiche Problem immer zu Beginn der Reisesession wenn wir ihn aus seinem Revier entführen. Umso mehr Herrchen und Frauchen dann ein großes Tohuwabohu um die Fresserei machen umso mehr denkt er sich "hier ist was Faul, jetzt geht es mir schlecht, ich fress nix!". Jeden Tag an einem anderen Ort zu sein ist dabei nicht besonders förderlich. Aber auch daran gewöhnt der Kollege sich, wenn wir uns einfach weiter normal verhalten und ihm eben nicht mit der Hand aus der Napf füttern. Und wie hier schon geschrieben wurde, ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollen Napf. :-o

Habt ihr im WoMo andere Näpfe? Ein anderes Hundekissen? Eventuell hilft es wenn ihr seine gewohnten Dinge mit ins Auto nehmt.

janoschpaul am 27 Feb 2017 08:23:46

herbstfrau hat geschrieben:
So einen haben wir auch. Wir haben öfters (nicht immer ) mal die Situation, dass er unterwegs nichts frisst.
Er bekommt dann nach spätestens 24 Stunden gerne auch schon mal heftiges Sodbrennen.


Woher weiß mann denn dass der Hund Sodbrennen hat ? Nur mal so interesse halber.

Die Womosituation ist anders, völlig klar. Da versucht man es dem jungen Hund so einfach wie möglich zu machen.
Misch doch ein bisschen geriebenen Gouda unters Futter oder etwas Hüttenkäse. Wenn er dann noch nicht frißt, würde ich weiter forschen. Gesundheit? Psyche? Aber erst dann und wie schon geschrieben wurde, ein Tag ohne Fressen schadet garnicht. Je mehr Stress Ihr Euch macht, je mehr Stress hat der Hund.

Tipsel am 27 Feb 2017 08:23:54

Ich hab grad nochmal überlegt: Wenn er zuhause schon ein Mäkeler ist, tät ich dort ansetzen und herausfinden wollen, warum er mäkelt. Manchmal stellen wir uns ein tolles gesundes "hochwertiges" Futter vor, weil wir ja das Beste für den kleinen Racker wollen, aber der Hund hat ganz andere Vorstellungen.

Versucht doch mal spaßeshalber Rinti Pansen pur, egal ob ihr von dem Futter überzeugt seid oder nicht, denn als Bruno nierenkrank war und mit dauernder Übelkeit zu kämpfen hatte, ging Pansen immer. Auch Pedigree oder die runden weichen roten Ringe - weiß nicht mehr, wie die heißen -, die man ja eigentlich garniemalsnie seinem Hund füttern würde, wurden verputzt. Ind manchen Fällen heiligt der Zweck die Mittel.

Unser Carl ist gottseidank Allesfresser, aber bei Rinti Pansen tanzt er auf den Hinterbeinen, und bei bei Pansen frisch und stinkig tät er sogar fliegen lernen, wenns möglich wäre.

Ich tät einfach mal daheim noch bissi ausprobieren, aber ohne Geschiss, also nicht die ganze Familie bangend um den Napf rum... ;D

leoline am 27 Feb 2017 09:39:31

Ein junger Hund lernt schnell, wie er seine Familie in den Griff bekommt :) . Wenn ein junger Hund mal einen Tag oder sogar 2 nichts frißt, ist das kein Drama. Ich würde es ihm anbieten, wenn er es nicht nimmt, kommts weg und wird erst zur nächsten Mahlzeit wieder gegeben. Von einer ad libitum Fütterung halte ich gar nichts, hat sich nur in seltensten Fällen bewährt.
Was, wieviel und wie oft füttert ihr denn? Ich denke nämlich auch, dass die Ursache schon zu Hause herausgefunden werden sollte. Evtl. mal einen ERnährungsberater einschalten.
Ich habe in meinem Leben (14 eigene Hunde und diverse Leih-Hunde) nur wenige Mäkler gehabt, aber ich habe auch durch Futterumstellung einiges erreichen können. Obwohl manche Hunde das ein Leben lang bleiben, die Ursachen sind noch weitestgehend ungeklärt, aber das sind eigentlich Ausnahmen.
Die Gewöhnung ans Wohnmobil würde ich auch ausweiten (soweit möglich auch mal zu Hause einen Tag und eine Nacht im Mobil verbringen :mrgreen: ), mal kurze Strecken fahren zu Stellen, die er besonders gern mag. Das kann eine nahegelegene Wiese oder ein See sein oder Besuch bei der Oma oder was sonst er immer auch besonders gern macht.
Einer meiner Mäkler hat nur einmal am Tag gefressen, dann aber richtig. Alle anderen Mahlzeiten hat er schlichtweg abgelehnt. Keine Ahung, was da in ihm vorging. Als Junghund war das noch nicht, aber mit dem Alter von einem knappen Jahr hat es angefangen - er wollte nur eine Mahlzeit. Da wir immer mehrere Hunde gleichzeitig hatten, fiel es mir schwer, zuzusehen, wie er den anderen beim Fressen zuschaute, selbst aber nichts wollte. Ich hab mich dran gewöhnen müssen.
Erzähl mal, wie es sich weiterentwickelt.
Auf jeden Fall will ich euch Mut machen, wird vielleicht ein wenig dauern, aber mit der Zeit wird das schon. Mit 7 Monaten ist er ja auch voll in der Pubertät, und da spielt sich im Hund so einiges ab, ist ähnlich wie beim Menschen. Da kann man manches nicht nachvollziehen. Aber das geht vorüber. Bei unserem Leonberger geht das nun auch seit dem 6. Monat, dass wir manchmal verzweifeln wollen :lach: , jetzt ist Nele 15 Monate alt und es wird laaangsam besser. Kann aber (besonders bei großen Hunden) noch andauern, manchmal bis zum 3. Lebensjahr :eek: . Also, nicht den Mut verlieren udn nicht in Panik verfallen, das wird schon noch.

herbstfrau am 27 Feb 2017 09:54:41

janoschpaul hat geschrieben:
Woher weiß mann denn dass der Hund Sodbrennen hat ? Nur mal so interesse halber.


Unserer stößt dann auf, springt wie von der Tarantel gestochen auf, läuft unruhig herum. Er schmatzt die ganze Zeit und sein Mäulchen ist rundherum nass.

Wir haben das auch mit dem Tierarzt besprochen. Er bekommt dann ein Mittel gegen Sodbrennen (in unserem Falle Maloxan) flüssig. Mit einer Spritze ins Mäulchen. Das schmatz er weg und i.d.R. ist es kurze Zeit später besser.

Wenn unser Hund mal eine Mahlzeit überspringt, finde ich das auch nicht weiter tragisch.
Sind es mehrere, bin ich kein Fan der Methode: lass ihn hungern, bis er frisst.
Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden.

eaglesandhorses am 27 Feb 2017 11:59:08

Max22 hat geschrieben:Muffin mag am liebsten fressen wenn ich mich zu ihm setzte



Wahrscheinlich die Wurzel allen Übels, sorry, der hat Euch voll im Griff, oder?

Nicht alle Hunde sind "Fresssäcke". Meiner übrigens auch nicht, bzw. so ab 4,5 Jahren ist es anders geworden.

Es ist ganz natürlich, dass Hunde, noch extremer Wölfe, nicht täglich und nicht immer die gleiche Menge zu sich nehmen. Ihr habt ihn gesundheitlich durchchecken lasse, also würde ich mir gar nicht so einen Kopf darum machen.

Ich füttere nie zur selben Zeit und wechsele auch oft Futterbestandteile. So kehrt da auch keine Routine ein und ich hab zB ne jammernde Sabberbacke pünktlich jeden Tag um zB 8.00 Uhr neben mir sitzen.

Gibst du immer das gleiche Futter? Dann wirklich vielleicht mal wechseln und wie gesagt: der verhungert dir nicht. Wenn es heute nicht schmeckt, dann morgen ;D oder übermorgen...
Das immer unter der Permisse, dass der Hund gesund und die Zähne ok sind.

Jonah am 27 Feb 2017 12:33:43

herbstfrau hat geschrieben:Unserer stößt dann auf, springt wie von der Tarantel gestochen auf, läuft unruhig herum.


Ja, das macht meiner dann auch und will unbedingt raus Gras fressen. Mein früherer Rüde hat dann immer hektisch den Teppich abgeleckt, oder die Fliesen und meine Hündin hat gelben Schleim gekotzt. Ich gebe entweder Sauerkraut frisch aus der Packung, oder etwas Sahne. Bei meiner Hündin trat das immer auf, wenn sie zu lange nüchtern war, da half morgens ein großer Hundekeks, oder ein Zwieback.

Tinduck am 27 Feb 2017 13:38:42

Also bei meinen Kindern hilft, Essen oder eben nicht, die nächste Mahlzeit kommt bestimmt. Wenn Hunger da ist, wird auch gegessen.

Ich weiss ja, dass Hunde angeblich die besseren Menschen sind, aber an dieser Stelle wäre vielleicht Führung statt Heititei angesagt? Ich glaube nicht, dass schon mal ein Hund vor einem gefüllten Fressnapf verhungert ist, solange was drin war, was er verdauen kann.

Er hat halt einfach eine Möglichkeit gefunden, wie er in der Rudelhierarchie über Euch gelangen kann...

bis denn,

Uwe

RichyG am 27 Feb 2017 13:48:10

Als unsere Kinder noch klein waren, sind wir mit dem Wohnwagen gereist. Unser Schäferhundmischling war ziemlich gut erzogen. Jedoch gefressen und geschlafen hat er nur draußen! Er wäre drinnen vor dem vollen Fressnapf verhungert. Und er war nur bei Gewitter drinnen. Wir haben das einfach akzeptiert und es war gut.

Dooley am 27 Feb 2017 13:59:35

Auch ich denke, dass "noch nie ein Hund vor dem vollen Fressnapf verhungert ist" wie man so sagt.
Aber natürlich macht man sich Gedanken wenn der Hund nichts frisst.
Bekommt der Kleine während des Tages Leckerlies zur Belohnung wenn er etwas gut gemacht hat und ist evtl. davon satt ??
Oder er denkt, warum soll ich Futter nehmen, wenns doch auch Leckerlis gibt?

Etwas vorsichtig wäre ich beim füttern mit der Hand! Ist nicht schlimm, aber aus eigener Erfahrung::
Unser Dooley war krank und mochte nicht fressen, also hab ich mich neben ihn gesetzt und Futter mit der Hand gegeben.
Das fand er dann so toll, dass er bis zu seinem Ableben nur noch so frass! Immerhin ca. 4 Jahre.
2 x Tgl. 1/2 Stunde. Ja, Frauchens kann man erziehen :oops: das war zur Routine geworden. Erst als er nicht mehr war, wurde mir das so richtig bewusst

Lg Renate

cbra am 27 Feb 2017 15:01:32

ich seh das wie eaglesandhorses & tinduck.

wenn der tierarzt bestätigt dass es kein gesundheitliches problem ist solltet ich euch einen coach holen der euch hilft die hierarchie wieder herzustellen.

alle unsere hunde haben überall gefressen, mit grosser bandbreite an nahrung.

derzeit erfolgt die nahrungsauswahl danach was am praktikabelsten ist und nicht stinkt - sie ist super happy, keine mahlzeit dauert länger als 30 sec - selbst unterwegs an der tankstelle.

unser hundecoach..."es ist nur ein hund"...

HeikeD am 27 Feb 2017 15:20:00

Ich würde auch darauf tippen, dass er euch im Griff hat.

Bei uns wird der Napf nach 1 Minute weg gestellt, wenn der Hund nicht fressen will (bzw. unsere beiden Hunde).
Das Futter bekommt er dann für die nächste Mahlzeit wieder hin gestellt. Bisher aber nur bei Krankheit vorgekommen.

Sahne oder Gänseschmalz hat sich bei uns als "Topseller" heraus gestellt oder auch Buttermilch oder körniger Frischkäse.

Davon etwas untergemischt und das Futter schmeckt noch einmal so gut.

Unsere bekommen Rohfutter, einen Mäkler haben wir nur was die Beilagen angeht, der eine mag keinen grünen Salat und klein gestückelte Äpfel auch nicht. Die werden aussortiert, wenn ich alles pürriere klappt es und der Napf ist leer.

brainless am 27 Feb 2017 15:22:48

Ich würde mit dem Hund erst einmal zum Heilpraktiker gehen.
Wenn das nix nutzt, dann ab nach Lourdes in die Grotte.

Armer Mensch,



Volker ;-)

Tipsel am 27 Feb 2017 15:34:04

Wenn du nichts ernsthaftes zum Thema beitragen kannst oder willst, darfst du dir gerne solche Kommentare sparen.

deedee am 27 Feb 2017 16:00:43

Hi Hi, Heike, welche Fellnase hat seinen "Papa und die Mama" nicht im Griff .... :lol: :lol: :lol:

Nee, jetzt mal im Ernst, Angela,
da gibt es im Terfutter-Laden <Leberwurst in der Tube> .... bis jetzt hab ich noch keinen Hund gesehen, der diesem Zeug hätte widerstehen können ... das Zeugs macht scheinbar "süchtig" ... Ist nix für den täglichen Gebrauch, weil hoher Fettgehalt und Geschmacksverstärker. Aber versuchs mal damit, vom Finger abschlecken zu lassen und immer ein klein wenig näher zum Napf.
Natürlich IM WOHNMOBIL.
Mit 'normaler' Leberwurst sollte es aber vielleicht auch gehen.
Scheinbar verbindet Euer Muffin Womo mit Gefahr und hat Angst oder ist unsicher .... vielleicht erst ganz langsam dahinführen und immer wieder 'belohnen', je näher er ans Womo geht .... dass dies schwindet.

HeikeD am 27 Feb 2017 16:10:53

haha... ja das stimmt, die lieben kleinen wissen, wie sie uns manipulieren können :lol:

Durch den Tipp mit der Leberwurst bin ich jetzt auch noch auf die Fährtenwurst gekommen, kannst du mal im Tierladen nachfragen. Die ist bei unseren ganz besonders beliebt. Nutze ich für die Hundeschule und Übungen zuhause. Die lieben sie!

ossi2 am 27 Feb 2017 16:29:48

Unser Junghund bekommt noch zweimal am Tag Futter (wenn er sein erstes Jahr voll hat wollen wir auf einmal am Tag umstellen).
Das Trockenfutter morgens wird zum Teil bis zum Abend gar nicht aufgefuttert, ganz selten, dass er es morgens komplett frisst.
Abends bekommt er immer abwechselnd mal ein Ei oder etwas Magerquark oder mageren Hüttenkäse zuerst in den Napf und darüber das Trockenfutter verteilt. Der Napf ist immer innerhalb von 5 Minuten komplett leer!

Ciao ossi

Casi82 am 27 Feb 2017 17:10:34

ossi2 hat geschrieben:Unser Junghund bekommt noch zweimal am Tag Futter (wenn er sein erstes Jahr voll hat wollen wir auf einmal am Tag umstellen)....


Warum? Ich würde auch noch nach dem Jahr bei 2 mal bleiben. Reduziert das Risiko einer Magendrehung. Zumindest praktiziere ich das in dem Glauben so.

HeikeD am 27 Feb 2017 17:15:31

Ja sehe ich auch so, wir füttern auch zweimal am Tag.

Bei Trockenfutter würde ich evtl. Buttemilch mit Wasser vermischt zufügen.... wenn ich in der Not mal Trockenfutter geben muss, mache ich das immer, da der Flüssigkeitsbedarf immens hoch ist.
Bei der Rohfütterung trinken sie sehr wenig, da die Flüssigkeit schon im Fleisch und Gemüse / Obst enthalten ist.

Bei einem Bekannten hat der Hund nicht mehr fressen wollen, weil das Futter (Fleisch/Obst/Gemüse) gemischt war. Seitdem er dem Hund alles separat gibt, frisst er den Napf ratzeputz leer. Manchmal sind sie so wie Menschen... :lol:

ossi2 am 27 Feb 2017 17:20:51

Steht zumindest so in unserem Appenzeller-Buch, das man mit einem Jahr auf nur noch eine Mahlzeit umstellen sollte (Welpen drei Mahlzeiten, ab halben Jahr zwei).
Da unser Hund morgens sowieso nicht besonders hungrig zu sein scheint, wollen wir es dann mit einer Mahlzeit nachmittags ausprobieren.
Ein befreundeter Schäferhund bekommt auch nur einmal am Tag sein Fressen.
Aber wir schweifen vom Thema ab. Es ging ja darum, dass ein Junghund im Womo nicht fressen will.
Und mein Tipp war, das Futter mit Ei oder etwas Magerquark oder mageren Hüttenkäse zu "verfeinern".

Ciao ossi

wolfherm am 27 Feb 2017 17:23:57

In welchem Appi-Buch? Im SSV wird schon seit vielen Jahren das Füttern von nur einer Mahlzeit gerade wegen der häufig auftretenden Magendreher abgelehnt.

ossi2 am 27 Feb 2017 17:26:36

wolfherm hat geschrieben:In welchem Appi-Buch?


Amazon Link

wolfherm am 27 Feb 2017 17:32:21

Frag lieber mal deinen Tierarzt. Das Buch ist von 2011 als 4. Auflage. Die Erstveröffentlichung ist wahrscheinlich schon lange her. Da werden alte Ansichten oft ungeprüft mitgeschleppt.

ossi2 am 27 Feb 2017 17:39:56

Ich wollte zwar nicht mehr von Thema abschweifen, aber die Ursachen von Magendrehungen sind wohl noch nicht ganz klar. Ich zitiere mal von --> Link:

"Die Ursachen für eine Magendrehung sind bis heute noch nicht ganz geklärt. Es gibt bereits einige Studien zum Thema, die immer mehr Anhaltspunkte für die Ursachen liefern. Es gibt schon einige bekannte Risikofaktoren, wobei bestimmte Ergebnisse durch neuere Studien wiederlegt wurden. So hatten beispielsweise viele Hunde mit leerem Magen eine Magendrehung, häufig kam sie auch über Nacht. Die Hunde hatten also weder gefressen, noch getobt. Das steht der Meinung, dass Hunde die große Mengen fressen und anschließend toben ein besonders hohes Risiko hätten, entgegen."

Gleichzeitig schreiben sie aber auch zum Thema Vorbeugen:
"Lieber ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen Füttern."

wolfherm am 27 Feb 2017 17:49:39

Ja, aber es gibt jede Menge Fälle, wo es anders war. Nimm mal eine Tagesration Trockenfutter und weiche die in Wasser ein und warte 30 Minuten. Du wirst dich über die Menge wundern, die da plötzlich im Napf ist. Wenn die Menge im Magen ist....


Aber jetzt sind wir weit ab vom Ursprungsthema....

Berndhaller am 27 Feb 2017 18:14:04

Wenn der Jagdhund im Womo nicht fressen mag dann stellt ihm die Schüssel doch vor das Womo.
Er trinkt ja im Womo?
Letztlich ist er sehr naturverbunden.

LG vom Bernd

Berndhaller am 27 Feb 2017 18:20:13

wolfherm hat geschrieben:Ja, aber es gibt jede Menge Fälle, wo es anders war. Nimm mal eine Tagesration Trockenfutter und weiche die in Wasser ein und warte 30 Minuten. Du wirst dich über die Menge wundern, die da plötzlich im Napf ist. Wenn die Menge im Magen ist....


Genauso ist es!
Ein Hund mit einem 100% leeren Magen dreht sich im Schlaf und hat eine Magendrehung? vielleicht Drehwürmer? :D

LG vom Bernd

deedee am 27 Feb 2017 18:48:18

Ach ja, da ist mir noch was eingefallen: unser kleiner Sausack hatte auch mal zeitweise das Futter versagt. Und auch das Wasser.
Ursache war: der Napf/die Näpfe war/en eine glänzende Chromschale.
Getauscht in dunkles Plastik ... und die Sache war gegessen .....
Nicht dass Eurer vor dem Napf Angst hat .....

Unserer geht auch heute noch nicht an eine (fremde) Chromschale ..... irgendwas schreckt ihn davor ab ....

leoline am 27 Feb 2017 18:50:12

Große Hunde sind ja häufiger von der Magendrehung betroffen als mittlere und kleine Hunde. Da die Ursache noch immer nicht ganz geklärt, läßt sich darüber nur spekulieren.
Fakt ist aber - und das wurde durch Studien belegt - dass nicht eingeweichstes Trockenfutter zur Magendrehung beitragen kann. Denn der Hund trinkt Wasser dazu. Da schwappt das schon im Magen hin und her, das TroFu oben und das schwerere Wasser unten. Bis sich das vermngt hat, kann es schon eine Weile dauern. Also bei größeren Portionen kann das durchaus zu einer MD führen.
Allerdings sind einige der MD, die ich bisher bei uns in der Umgebung und im Verein (sind ja einige Hundert, mit derenn Besitzern ich in Kontakt bin) erlebt habe, meist gegen Morgen mit mindestens halbleerem Magen passiert. Bei manchen auch mit ganz leerem Magen. Die Drehung passiert nicht unbedingt bei der Bewegung oder durch die Bewegung, sondern von den Gasen, die sich im Magen-Darm-Bereich bilden.

Aber nochmal: wenn der Hund schon zuhause ein schlechter Fresser ist, wird es im Womo nochmal schwieriger. Aber alles jetzt auf "er-hat-Frauchen-voll-imGriff" schieben kann man auch nicht.
Auch TÄe können irren. Es gab schon die merkwürdigsten Fälle von nicht erkannten Krankheiten. Klar ist noch kein Hund am vollen Futternapf verhungert und ich glaube auch nicht, dass es bei so einem juingen Hund sich um eine Krankheit handelt, wobei man nicht alles ausschliessen kann. Also ich würde es auf jeden FAll zuhause erstmal mit einer Futterumstellung probieren.
Und ja - ungeeignete Näpfe konnen auf jeden Fall auch eine Möglichkeit sein!

Jonah am 27 Feb 2017 20:48:33

leoline hat geschrieben: Aber alles jetzt auf "er-hat-Frauchen-voll-imGriff" schieben kann man auch nicht.


So sehe ich das auch, schon gar nicht bei einem 7 Monate altem Hund. Das mit dem Napfwechsel finde ich auch eine gute Idee.

Berndhaller am 27 Feb 2017 22:17:48

Man nehme den Wasser- und Fressnapf von zuhause mit.
Aber wenn Jaghunde artgerecht gehalten dann Frist er auch ohne Napf.
Es gibt viele Arten von Jaghunden, es sind Arbeitshunde, die langbeinigen erreichen wie der Wolf auch 70km/h.
Der Wolf läuft im Schnitt jeden Tag 50km zur Nahrungssuche und wird ohne Tierarzt auch im Schnitt 14 Jahre alt.
Wer seinen Hund auf Grund seiner Größe artgerecht hält, das heißt auch z.B. bei einen Wolf ähnlichen Hund auch mehrmals die Woche neben dem Rad mit lässigen 25km/h laufen läßt mit einer kleinen Distanz von 20-30km, was in einer Stunde gegessen ist und auch mal einen Sprint am Level über min. 1 Km
macht, dessen Hund hat mit der Nahrung auch keine Probleme. Heute sind wir bei 17°36km gefahren wie immer mit dem RR mit einem Schnitt von 28km/h.
4 km davon mit 55km/h. Es sind Landschaftswege asphaltiert und 90% davon läuft der Hund auf den Grünstreifen. Der Hund läuft frei und zwischen 10-20 Meter
im voraus, komme ich näher legt er automatisch an Tempo zu.
15km/h ist das Grundtempo des Hundes was für normale Menschen schon eine gute Laufgeschwindigkeit ist. Marathonläufer laufen auf den 42km einen 20er Schnitt. Mit einem großen Hund 2 oder 5 Stunden auch noch an der Leine spazieren gehen, mit 3-4 Km/h was 6 bis 20km entspricht ist dem Hund seinen Genen entsprechend ein Witz. Viele schimpfen über Zoos, aber wenn Hunde von 24 Stunden 23 Stunde rumliegen müssen dann braucht man auch sehr wenig Nahrung und Verhaltensstörungen treten nicht selten auf. Nach der Welpenzeit ist nach 2-3 Jahren es geschafft, dem Hund sein Herzmuskel und Lunge sind so geschrumpft das er sich Zwangsweise dem Leistungsvermögen seines Besitzer angepasst hat.
Ich nehme gerne den Jaghund mit auf Tour, das Problem fressen ist sehr schnell beseitigt.

LG vom Bernd

Allradmobilist am 27 Feb 2017 23:01:46

Junghund, nicht Jagdhund :D Hatte selbst auch erst Jagdhund gelesen. Der Junghund wurde vom TE als Tibet Terrier hier vorgestellt. Ist wohl eher ein Hütehund.

Gast am 27 Feb 2017 23:06:02

Ist ja schön und gut was du da geschrieben hast.
Vor allem was du zum Bewegungsmangel geschrieben hast.
Trotzdem: Es passt nicht zum Thema.
Oder meinst du der 7 Monate junge Tibet Terrier frisst nicht weil er zu wenig Bewegung hat?

Gruß Andreas

harpya am 28 Feb 2017 07:42:08

ossi2 hat geschrieben:Das Trockenfutter morgens wird zum Teil bis zum Abend gar nicht aufgefuttert, ganz selten, dass er es morgens komplett frisst.
Abends bekommt er immer abwechselnd mal ein Ei oder etwas Magerquark oder mageren Hüttenkäse zuerst in den Napf und darüber das Trockenfutter verteilt. Der Napf ist immer innerhalb von 5 Minuten komplett leer!

Ciao ossi


Mein Gott, der arme Hund.
Also unser Jackie zieht wenn erreichbar , jederzeit eine selbstgefangene Maus, Mausenest (ausgraben), Eidechse oder Frosch vor.
Große Insekten gehen auch.
Der würde sowas nur fressen aus lauter Verzweifelung, wenn wir ihn 3 Tage hungern lassen würden.
Günstige Innereien, durchgegeart gehen auch noch so durch.

leoline am 28 Feb 2017 08:15:53

Jagdhunde mit anderen Hunden (besonders Junghunden) zu vergleichen halte ich für falsch.
Außerdem kann man nicht alle über einen Kamm scheren, nicht mal innerhalb einer Rasse (wie das bei Jagdhunden ist, weiß ich nicht, da kenne ich mich nicht aus).
Wir haben im Leonberger Club sehr viele alte Hunde, für so große Hunde sind 11 oder 12 Jahre schon seeeehr alt, die immer an der Leine gingen und kerngesund sind. Also alles so zu pauschalisieren, wird den Hunden nicht gerecht. Wir haben ja nun den siebten Leonberger (nur mal so als Beispiel), und die hatten alle ganz unterschiedliche Bewegungsbedürfnisse. Ist wie beim Menschen. Nur um beim Beispiel Leonberger zu bleiben: sie gehören im weitesten Sinne zu den Lagerhunden, sind meist an Haus und Hof gebunden. Am Rad zu laufen ist für sie nicht optimal. So waren sie früher. Heute behören sie zu den "Begleithunden". Was sie leider oft überfordert. Aber das ist eben den sich ändernden Lebensbedingungen der Menschen erforderlich, dass Hund sich anpassen müssen, sonst könnten wir nicht mit ihnen zusammen leben. Und sie machen das auch.
Und Hunde benötigen sehr viel Ruhe, viel mehr, als man gemeinhin annimmt. Hier nur mal ein bedenkenswerter Artikel
--> Link .

HeikeD am 28 Feb 2017 09:11:24

Jetzt muss ich auch noch mal was dazu schreiben.

Das mit dem Jagdhund ist schon so richtig, unsere sind keine Jagdhunde dafür aber Laufhunde. Am Fahrrad (auch frei nebenher) habe ich es noch nicht probiert, da ich selber kein besonders geübter Radfahrer bin (ich hänge an meinem Leben).
Dafür machen wir Zughundesport (dogtrekking=Hundeweitwandern) und sind so 4-10 Stunden am Wochenende unterwegs, unter der Woche natürlich etwas weniger. Da bleibe ich auch fit :D

Unsere fangen sich im Notfall ihr Futter auch selber :-) wenn sie schnell genug sind.

Trockenfutter ist in meinen Augen die schlechteste Möglichkeit seinen Hund zu ernähren (wenn dauerhaft) und wenn es denn aufgrund von Allergien oder so dennoch sein muss IMMER in Wasser aufweichen! Vor einer Magendrehung habe ich sehr große Angst und nach dem Fressen müssen unsere auf jeden Fall erst mal ne Stunde Pause einlegen.

Vielleicht liegt es einfach an den Näpfen - wie schon zuvor geschrieben - einfach mal die gewohnten mit nehmen oder eine andere Futterstelle im Wohnmobil aussuchen.

quax1968 am 28 Feb 2017 09:12:57

Also um zum Thema zurückzukehren :-)
Wir füttern unsere Hunde immer vor dem Womo. Auch zuhause bekommen die das Futter immer draußen.
Vielleicht ist das auch eine einfache Lösung für Euch.

Zudem ist es ja nicht schlimm, wenn euer Hund nicht im Womo frisst.
Dann nehmt ihr halt das Trockenfutter für unterwegs mit und gebt es ihm beim Spazieren. Sozusagen als Belohnungslekkerlis...
Macht ein Spiel draus, in dem er sich das Futter erarbeiten muss. Dann darf es auch mal etwas besseres sein.

Das könnt ihr ja auch schon zu Hause alles beibringen.

cbra am 28 Feb 2017 09:23:16

HeikeD hat geschrieben:
Trockenfutter ist in meinen Augen die schlechteste Möglichkeit seinen Hund zu ernähren (wenn dauerhaft) und wenn es denn aufgrund von Allergien oder so dennoch sein muss I ...


warum?

wir waren gerade erst bei einem ernährungsseminar ( hundecoach & futterlieferant) die bieten alles an. klare aussage da war - wenns der hund gerne frisst spricht absolut nichts dagegen - mit trockenfutter bekommt der hund alles was er braucht.
unsere bekommt als futter nur trockenfutter, manchmal etwas gepimpt, manchmal einen knochen. sie frisst immer gerne und ist mMn ziemlich fit.
wir bewegen uns nur mittelviel ( ca 60-70 km / 1500hm je woche für mich, für sie ca das 3-fache ;) )

verstehe dieses trockenfutterbashing nicht

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