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Chausson Challenger Alkoven - Erfahrungen?


Alkovan17 am 03 Mär 2017 00:10:19

Ich finde die o.g. Firmen ziemlich interessant, was Grundrisse, Ausstattung und auch Preis angeht.

Vorgeworfen wird den Trigano-Mobilen anscheinend oft die wenig wertige Möblierung, dafür scheinen sie relativ leicht zu sein.
Seit 2015 (Modelljahr 2016?) haben sie außerdem einen GFK-Sandwich-Boden, was meiner Pappelsperrholzallergie entgegenkommt.

Im Wohnmobilpfusch-Thread können sich die wenigen Nennungen der C/C komfortabel zwischen allen deutschen Markenprodukten verstecken. In der WoMo-Datenbank hier im Forum habe ich keine Schadensberichte gelesen, die mich schockiert hätten.

Ein Wohnmobilsanierer hat mich allerdings vorsichtig vor deutlich älteren Mobilen (frühe 2000er) gewarnt.

Ansonsten ist es im Forum immer recht ruhig um C/C. Warum? Alle im Urlaub statt in der Werkstatt?

Vielleicht können Besitzer dieser Marken (bevorzugt Alkoven-Modelle, und gerne die kurzen, z.b. flash 1 und 3, Genesis 31 und 33, C195 und C514) hier ihre erfahrungen mal zusammenschmeissen?

Wie ist es mit dem GFK-Aufbau? wie mit Holzboden? wie mit dem neuen IRP-system (mit holz nur "im" Sandwich)?

Wie haltbar/zweckmäßig/funktionsfähig ist die Inneneinrichtung, sind die Matratzen/Polster, das Bad (duschtasse??)?

Wie schlagen sich die eingebauten aggregate (AES_Kühlschrank, Dieselheizung, z.b.)?

Preis/Leistung wirklich gut? Wiederverkaufswert? Empfohlene händler im Raum Köln? (wenn so was erlaubt ist)

Vielen Dank für allen Input,
Gruß
Martin

Anzeige vom Forum

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selbstschrauber am 03 Mär 2017 05:50:08

Siehe:--> Link

LG

Selbstschrauber

partliner am 03 Mär 2017 10:39:33

Moin Martin,

ich hab Mitte 2016 einen Challenger Genesis Alkoven gekauft auf Transit Frontantrieb 140 PS (der böse) mit EZ 04/2012. Nach Ford-Datenbank ist das Chassis in der Türkei in 07/2011 vom Band gerollt.
Der Vorbesitzer hatte sich bereits um das Motorschadenthema gekümmert und von Ford in Köln eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass dieses Fahrzeug von den häufigen Motorschäden nicht betroffen sein wird.
Ganz offensichtlich ist in dem Zeitfenster 2010/2011 im Werk nachgebessert worden, sonst würde sich Ford sicher nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Zum Fahrverhalten des Transit kann ich nichts negatives sagen. Er fährt sich deutlich mehr wie ein PKW als mein Vorgänger auf Iveco-Daily.
Mit den 140 PS ist er ausreichend, aber nicht opulent motorisiert. Der Dieselverbrauch liegt bei Landstraßenfahrt bei 10 - 11 l/100 km, auf der AB mit Tempomat auf 110 km/h bei knapp 12 l/100 km.
Durch den 80l fassenden Dieseltank sind Etappen von gut 650 - 700 km möglich.
Ein Freund hat einen vergleichbar großen Dethleffs-Alkoven auf Ducato JTD. Der kommt nicht unter 14 l/100 km und muss nach spätestens 400 km (hat opulenten 60 l Tank) an die Quelle zum nachfassen.

Wie alle Frontkratzer mag er enge Kurven auf ansteigender, nasser Fahrbahn nicht wirklich. Da hat er Probleme, die unbändige Kraft vom kurveninneren Vorderrad auf den Asphalt zu bekommen.
Das Original-Gestühl des Ford gefällt mir sehr gut. Auch längere Etappen (> 500 km) sind ohne anschließende Streckbank zu fahren.
Mehr fällt mir jetzt zum Ford nicht ein, also ab in den Wohnraum.

Die Kabine ist höchst wahrscheinlich nicht holzfrei, Wände und Dach sind außenseitig mit GFK beplankt, der Boden besteht aus einer dicken Holzplatte, die unterseitig vollflächig mit einem Imprägnieranstrich versehen ist. Der Anstrich ist nach 4 Jahren unversehrt, ich werd aber prophylaktisch in diesem Jahr etwas drüberstreichen.
Wasserschäden gabs bislang keine, alle Fenster und Dachluken sind unbeschädigt und dicht.

Das Mobiliar ist zweckmäßig, man verzichtet auf die "oh-ist-das-niedlich-Gimmiks" und auf hinterleuchtete Glasvitrinen für die Plastik-Weinkelche. Auch hochglanzpolierte Chromeinfassungen sucht man vergebens.
Dimmbare und mit Farbwechseln aufwartende Ambiente-Beleuchtung gibts nicht. Dafür sind ausschließlich LED-Leuchten ab Werk verbaut.
Verglichen mit dem Mobiliar bei Dethleffs, Eura, Bürstner etc. kann ich weder bei Qualität noch bei Haptik Unterschiede ausmachen.

Die verbaute Technik sowie die eingebauten Geräte entsprechen dem Standard, den man überall anders auch findet. Die Dieselheizung find ich sehr praktisch; man schleppt deutlich weniger Gasflaschen, da der Gasverbrauch von Kühlschrank, Boiler und Herd sehr gering ist. Wenns draußen rund um den Gefrierpunkt ist und die Heizung 24/7 läuft, hab ich einen Verbrauch von gut 3 l/d.

Die Betten sind ausreichend groß und stabil. Die serienmäßigen Matratzen sind bestimmt keine 35-zonigen Kaltschaumexemplare, wir schlafen drauf genauso gut wie zuhaus.

Mehr fällt mir grad nicht ein. Wenn Du noch offene Fragen hast, meld Dich.

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papagei am 03 Mär 2017 12:20:04

Hallo,
ich habe aktuell meinen zweiten Chausson Alkoven, beide auf Ford, und beide jeweils neu gekauft.
Der erste war Bj. 2007, Heckantrieb/Zwillingsreifen, mit entsprechend gutem Fahrverhalten. Festfahren fast unmöglich.
Aktuell liefert Chausson leider keine Modelle mit Heckantrieb. Jetzt habe ich halt Frontantrieb, und was mir ganz wichtig war, Euro 6. Schließlich plane ich ein Mobil für 10 Jahre. Im Fahrverhalten hat Ford hier mit dem Maxi-Chassis einen Riesensprung gemacht, deutlich ruhiger, fast PKW ähnlich. Verbrauch ca. 2 Liter weniger als das alte Modell.
Bedenke von Anfang an die Gewichtsproblematik. Alkoven mit 3.5 to, das wird eng.
Das IRP System ist reines Marketing. Nach wie vor wird reichlich Holz verbaut im Aufbau, was aber nicht negativ gemeint ist.
Warum Chausson? Preis –Leistung stimmt für mich. Man muss sich darüber im Klaren sein, Chausson spart ganz gezielt an allen Stellen wo nur möglich bei der Herstellung. Also ist etwas nachrüsten angesagt. Beispiele: billigste Matratzen ohne Lattenrost, hier also Froli nachrüsten. Alkovenheizung? Fehlanzeige. Wasserpumpe – die allerbilligste, schön laut. Piezozündung am Gasherd- Fehlanzeige. Böden in Schränken- nicht vorhanden. Das alles ist aber nachzurüsten. Bestes Beispiel für die Sparwut aktuell ist die Dieselheizung. An guten Schlaf ist aufgrund der Lautstärke nicht zu denken. Seitens des Herstellers gibt es die Heizung als Camper Variante mit entsprechenden Schalldämpfern – hat Chausson natürlich alles nicht verbaut.
Service, eine gute Ersatzteilversorgung, oder gar Kulanz sind Begriffe, die kennt der Importeur nicht. Insgesamt bin ich aber zufrieden, und kann einen Chausson Kauf empfehlen, die wenigen Unzulänglichkeiten bekommt man mit etwas handwerklichem Geschick in den Griff.
Prüfe bei älteren Modellen sorgfältig die Alkovenrundungen an den Kanten nach Haarrissen im GFK ab. Für einen Gebrauchtkauf ist jetzt übrigens der denkbar schlechteste Zeitpunkt.
Wenn noch Fragen sind, gerne.
Gruß
Roland

gerri86 am 03 Mär 2017 17:47:59

Kann ich alles bestätigen bis auf die Diesel Heizung.
Diese stört uns 4 gar nicht, obwohl gerade ich extrem empfindlich bei Lärm in der Nacht reagiere.

Im Alkoven höre ich ein leises Ticken und leises Lüftergeräusch, was mich eher einschläfert statt stört.

Im Heckbett hört man gar nichts.

Alkovan17 am 06 Mär 2017 00:20:27

Eins ist schonmal klargeworden: wenn sie dann auftauchen, sind die C/C-Fahrer reflektiert, sachlich und extrem hilfsbereit...
Vielen, vielen Dank soweit.

Leider sind meine Wunschmodelle wenig als junge gebrauchte zu finden. Und neu sind sie ja schon deutlich teurer als die echte discounter-Konkurrenz.
Ich suche noch nach Alternativen im 6m-Alkoven-Doppelheckbett-Segment - hat jemand z.B. Erfahrung mit Sun Living A35SP, Ahorn 595 oder Hobby Siesta 555AK?
Und soweit keiner Probleme mit Torfbildung? Auch nicht bei älteren Versionen?

Roland: was genau macht diesen Zeitpunkt zum schlechtesten für den gebrauchtkauf? Und würde Dich das sogar zum Neukauf inspirieren?

Danke!

teuchmc am 06 Mär 2017 12:40:09

Alkovan17 hat geschrieben: was genau macht diesen Zeitpunkt zum schlechtesten für den gebrauchtkauf? Und würde Dich das sogar zum Neukauf inspirieren?
Danke!


Weil jetzt ALLE , die ein Womo kaufen wollen, jetzt kaufen wollen und der Markt leer ist, je nach Sichtweise(Preis/Zustand/Grundriß/etc.). Neukauf und sofort "zum Mitnehmen" gibts allerdings nur bei Bestandsfahrzeugen der Händler, was dann auch noch "passen" muß. Neukauf mit Wunschkonfiguration beim Händler kann aktuell ein Jahr Lieferzeit haben.
Sonnigen weiterhin.Uwe
Ps. Bei "meinem" Händler "umme Ecke" z.B. waren im November 16 schon div. Modelle für 17 ausverkauft.

mwdd am 06 Mär 2017 16:30:21

Ich habe seit Juni 2015 einen Genesis 33. EZ 03/2012, Fahrgestell 2,2l TDCI von 09/2011. Gefahren bisher rund 14.000km.
Bezahlt habe ich 31.000€ inkl. Winterreifen und Zubhör wie z.B. Gasflaschen.
Defekte bisher Aufbaubatterie (Lebensdauer) und großes Dachfenster (Aufstellmechanik).
Benutzt wird das WoMo als Urlaubsfahrzeug für 2 Erwachsene und unter der Woche als Pendlerwohnung (ganzjährig).
- Matratze im Alkoven unbrauchbar (habe ich durch eine Kaltschaummatratze von Ikea ersetzt)
- Kühlschrank funktioniert im Sommer nicht richtig
- Volldinette zu schmal
o Dieselheizung ausreichend kräftig, aber etwas lauter Lüfter
o Dieseltank könnte größer sein
o Heckgarage groß (wenn man das untere Bett weglässt), aber schlecht nutzbar da recht schmal
+ Fahrzeug fährt gut, Verbrauch 12-13l/100km
+ Bad für normal gebaute Erwachsene schön geräumig
+ Küche groß, sogar mit Ablage zwischen Herd und Spüle
+ Großer Kleiderschrank

Insgesamt bin ich zufrieden, für meine Zwecke und den Preis funktioniert das Fahrzeug gut.
Das nächste wir allerdings nur eine Halbdinette und ein Heckquerbett (wegen der größeren Garage) haben.

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