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Norwegentour für Angler


archie01 am 04 Mär 2017 22:11:40

Hallo
Ich plane für den Juni/Juli eine etwa 4wöchige Tour durch Norwegen.Ich fahre alleine und möchte gerne an vielen verschiedenen Stellen die Möglichkeit zum Angeln nutzen. Ich hatte an eine zügige Anreise durch Schweden, bis auf Höhe Lofoten gedacht um dann langsam runter in die Mitte und vielleicht in den Süden zu touren.

Mein Hauptaugenmerk ist dabei die Natur, auf Städtebesuche stehe ich nicht. Würde ganz gerne vorwiegend auf Stellplätzen und frei übernachten , bevorzugt natürlich am Wasser. Beim Angeln habe ich vor allen Dingen an die Uferangelei gedacht, wenn ich aber eine Mitfahrgelegenheit finde, wäre ich einigen Bootstouren auch nicht abgeneigt.Gerät dazu ist vorhanden.
Wer hat so was schon mal gemacht und hat Tipps zu Plätzen, Angelplätzen und "must see" Punkten.

Gruß
Archie

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Beefeater57 am 04 Mär 2017 23:59:52

Hallo, Archie

Wenn Du schon zu den Lofoten fährst würde ich eine Walsafari vorschlagen,das Meer rund um die Lofoten ist fischreich und ein gutes Angelrevier auch vom Ufer aus.Schwere Pilker,Wobbler oder Blinker sind hier das richtige Gerät.Auch das angeln in den Fjorden ist meist erfolgreich,Gerät wie oben.Die Lachsflüsse gehen nur mit meist recht teuren Lizenzen.
Must see ist so eine Sache,ich würde mal sagen das Aquarium auf den Lofoten in dem alle dort vorkommenden Fischarten gezeigt werden,dann natürlich Geiranger und der Sognefjord.Die Stabkirchen sind ebenfalls sehr sehenswert,Preikestolen.....die Liste liesse sich endlos fortsetzen.Da empfehle ich den kauf eines guten Reiseführers,ist sinnvoll ausgegebenes Geld.

Bernd

archie01 am 05 Mär 2017 09:46:11

Hallo Bernd
Die "üblichen" Stellen kenne ich natürlich , ein Reiseführer wird sicher nicht fehlen. Aber den Preikestolen werde ich mir sicher schenken , so gut zu Fuß bin ich leider nicht mehr. Es wird also kein Urlaub mit Schwerpunkt wandern :D
Aber auch von den Stabkirchen reicht mir eine kurze Außenansicht , es sollte mehr Richtung Natur gehen.
Sehr interessant wären gute Angelstellen vom Ufer aus , ggfs auch mit Köderempfehlungen.Idealerweise mit direkter Möglichkeit dort das Womo abzustellen.
Auch über Kn`s würde ich mich freuen, falls jemand die genannten Stellen nicht öffentlich machen will.

Gruß
Archie

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Beefeater57 am 05 Mär 2017 09:57:50

Da ist jede Mole,jede vorspringende Landzunge geeignet,bei dem Fischreichtum in den Fjorden ist so ziemlich jeder Platz gleich gut oder schlecht.Zu den Ködern habe ich im vorigen Beitrag geschrieben,ich habe mit großen Blinkern die besten Erolge gehabt.

Bernd

rolfwam am 05 Mär 2017 10:09:48

Beefeater57 hat geschrieben:Schwere Pilker,Wobbler oder Blinker sind hier das richtige Gerät.

Bernd

Bis auf die schweren Pilker bin ich da voll bei dir. Denn diese versenkt du kiloweise vom Ufer aus.
Ich würde da lieber Fischfetzen oä. benutzen.

Ulf_L am 05 Mär 2017 11:52:27

Hallo

Wenn's schwerpunktmäßig um das Angeln geht, wäre im Anglerboard --> Link auch viel Lesestoff zu finden.

Gruß Ulf

archie01 am 05 Mär 2017 12:20:40

Ulf_L hat geschrieben:Hallo

Wenn's schwerpunktmäßig um das Angeln geht, wäre im Anglerboard --> Link auch viel Lesestoff zu finden.

Gruß Ulf


Hallo
Da bin ich natürlich auch aktiv , aber wenn es um Norge geht ist fast immer von den Camps und Bootsangeln die Rede....
Und das ist hier halt nicht meine Priorität , kann ich wohl nur machen , wenn ich mal eine Mitfahrgelegenheit finde.

Gruß
Archie

Beefeater57 am 05 Mär 2017 13:28:45

Hallo, Rolfwam

Die Pilker sollte man nur von weiter in den Fjord ragenden Molen benutzen,die findet man öfters an kleinen Fischereihäfen,da geht es weil das Wasser da schon tief genug ist.Mein Tip bleibt aber der große Blinker,mit dem habe ich so manchen schönen Dorsch gefangen.

Bernd

wippi63 am 06 Mär 2017 08:00:57

Wenn du bis zu den Lofoten fährst kannst du die RV 17 fahren eine von den Landschaftsrouten immer an der Küste entlang. Dort gibt es viele Möglichkeiten mit dem Womo zu stehen und zu angeln. Am besten habe ich mit Blinker und kleinen Pilkern vom Ufer gefangen.

archie01 am 09 Mär 2017 22:05:46

Hallo nochmals
Zum Sußwasserfischen habe ich jetzt per KN viele nützliche Tipps bekommen ( Danke Volki ) .
Auch zu den passenden Locations , jetzt wäre etwas ähnliches zum Küstenfischen optimal 8)
Haut ruhig in die Tasten.

Gruß
Archie

fsfranky am 09 Mär 2017 22:41:38

Etwas südlich von Bodö an der RV17 liegt der Saltstraumen, ein tolles Naturschauspiel und ein Hotspot für Angler. Stellplätze unter der Brücke und ein Campingplatz sind auch vorhanden. Auf den Lofoten am Raftsund entlang der Rv868 in Richtung Digermulen gibt es auch einen Stellplatz direkt am Wasser mit guten Angelmöglichkeiten. Bei Ködern schau im Supermarkt vor Ort nach dem Angebot an Kunstködern und die Reeker aus der Tiefkühlung muß man nicht alle selbst essen.
Ich wünsche Dir eine schöne Zeit.

Rudieins am 10 Mär 2017 00:20:53

Hallo,

wir sind früher immer nach Norwegen zum Angeln gefahren. Mit dem Auto und Wohnwagen. Ein Holzboot von 4,8 x 1,2 Meter hatten wir auf dem Dach. Ein 6 PS Viertakter im Kofferraum.

Überwiegend sind wir zwei Stellen angefahren. Bei der einen konnte man vom Ufer auch sehr gut angeln und ein kleiner Hafen, wo wir unser Boot zu Wasser lassen konnten, gehörte zum Platz. Der Fjord war auch klein genug, dass er für das kleine Boot passte. Wir haben da ein Wohnmobil getroffen, der war Vereinsvorsitzender vom Angelverein. Er habe noch nie so einen guten Platz gesehen, sagte er uns. Und sein 12-jähriger Sohn hat da an der Stelle einen Pollock von 118 cm gefangen. Bilder davon habe ich noch.

Ein kleiner Straumen war auch in der Nähe. Wir haben auch schöne Forellen und Aale im Fjord gefangen, weil aus einer nahen Fischfarm auch viele ausgebrochen sind. Einen Lachs haben wir da nie fangen können. Auch vom Boot war es oft sehr gut für Kabeljau und kleine Köhler und große Plattfische. Anfang Juli war das normale angeln vorbei. Der Fjord war dann voller Makrelen und der Köder unserer Angeln wurde von diesen sofort abgefangen. Zu dem tiefer stehenden Kabeljau oder Pollock ließen die Makrelen den Köder nicht durch. Aber eine frisch gefangene Makrele, die haben wir immer direkt vor dem Wohnwagen vom Ufer aus gefangen, filetiert, mit Salz und Zucker bestreut und über Nacht mariniert, war so zum Frühstück eine Delikatesse. Beim filetieren sieht man leicht ob die Makrele Nematoden hat, die braucht man dann ja nicht roh essen. Ein kleiner Supermarkt war auch dich dabei, da bin ich morgens mit dem Fahrrad und Hund zum Brötchen holen hingefahren.

Bei der anderen Stelle konnte man nur vom Boot gut angeln. Vom Ufer war wenig los, Pollock schon, die sind oft in den Tankwäldern ufernah. Um den Fjord zu überqueren um zu einem Straumen zu fahren, empfanden wir unser Boot nicht groß genug. Dazu trauten wir uns nicht. Unsere Nachbarn hatten ein großes Schlauchboot mit mehr PS, einen Hänger mit Tiefkühltruhe und ein Wohnmobil. Die fuhren jeden Tag über den Fjord zu einem Straumen und kamen mit den Filets zurück. Die wurden eingefroren und zuhause wurden die Bestellungen bedient. Dieser Missbrauch der norwegischen Gastfreundschaft wurde durch ein Gesetzt inzwischen verboten.

Allerdings war in der Nähe ein Straumen zwischen dem Festland und einer Insel. Da konnte man mit dem Auto direkt hinfahren und sehr erfolgreich angeln. Schön war der Platz aber nicht, weil er auch unter einer hohen Brück war, die die Insel mit dem Festland verbunden hat.

Das war alles Nordfjord und weiter südlich davon. Wenn man weiter zum Norden fährt, werden die Fische größer und zahlreicher, aber ich kenne keine wirklich gute Stelle, die da ohne ein richtiges Angelboot geht. Unsere Nussschale ist dafür zu klein, die Fjorde dafür zu rau, auch vom Wellengang. Die hohe Berge fehlen in Nordnorwegen die in Fjordnorwegen den Wind abhalten und das Angeln angenehmer machen.

Vor zwei Jahren waren wir mit dem Wohnmobil für 2 Monate in Norwegen. Vom Fischen her war das nicht so gut. Da wo man unterwegs angeln konnte, haben wir keinen Platz zum Parken gefunden. Und da wo wir gut parken konnten, war das Wasser zu flach zum Angeln. Wir waren bis zu den Lofoten hoch gefahren. Am besten sind natürlich die Straumen und seien sie auch noch so klein und kaum bekannt. Zu den bekannten Straumen sind wir nie gefahren, wir stellen uns nicht gerne in Reihe mit anderen auf um zu angeln. Da braucht man meistens auch ein Boot, vom Ufer ist es teils auch schon mal gefährlich, wenn man ausrutscht und auf nassen Steinen den Abgang macht. Die meisten Angler fahren ja zu Angel Centern, da buchen sie die Unterkunft und ein geeignetes Boot. Das ist meist im Norden, da wo die Fische größer werden.

Auf einem Campingplatz direkt an einem Hafen haben wir ein Ehepaar mit Kastenwagen und Boot getroffen. Es waren Deutsche und sie lebten in Schweden. Die kamen da an die Küste und fuhren mit ihrem Boot bis zur Schelfkante, das war ca. 40 Minuten Vollgass mit viel PS. Die haben sehr gut gefangen und haben die Truhe vollbekommen, wir haben da im Hafen von der Mohle geangelt und nichts gefangen. So einfach ist Norwegen auch wieder nicht, man braucht die Info für einen guten Platz und das passende Wetter. Allerdings haben sind auch die Erwartungen sehr verschieden. Wir fischen auch ein bisschen mit der Fliege, aber bei diesem Urlaub fehlte oft das Wasser in den Flüssen, wir hatten 2 Monaten Sonne pur. Aber viel Spass hat es trotzdem gemacht.

Gruß Rudi

willite am 12 Mär 2017 15:12:02

Hallo Archi,

ich habe in diesem Jahr etwas ähnliches vor, allerdings habe ich noch Frau und Hund dabei. Schwerpunkt Natur genießen und Angeln.
Wenn der Frühling nicht so lange auf sich warten lässt (wir starten am 7.Mai) geht es durch Schweden bis zum Saltstraumen und dann gemütlich die RV17 runter. Wenn es noch zu kalt ist habe ich einen Alternativplan für Mittelnorwegen (zw. Bergen und Kristiansund).

Wie schon gesagt sind Straumen immer eine gute Wahl, aber auch Fähranleger sind im Allgemeinen gute Angelstellen. Oft gibt es dort einen Parkplatz auf dem man auch Übernachten kann. Für die Suche nach möglichen Angel-/Übernachtungsplätzen habe ich mir die Route bei Google-Maps angeschaut und wo es ging interessante Stellen mit Streetview näher betrachtet (ja, der Winter war lang und die Vorfreude groß :) ).
Leider ist das Kartenmaterial oft nicht sehr gut und die Streetview-Ansichten schon relativ alt. Eine gute Alternative ist --> Link , dort gibt es nicht nur besser aufgelöste Satelitenbilder (Flyfoto), sondern auch eine Tiefenkarte (Sjokart) mit der man die potentiellen Angelplätze besser beurteilen kann.
Campingplätze verleihen in der Regel auch Boote und in der Vorsaison sollte es auch ohne Reservierung möglich sein eins zu bekommen. Die Preise sind für einen Einzelnen allerdings meist zu happig, aber vielleicht findest Du ja einen Gleichgesinnten und ihr könnt euch ein Boot teilen. Ich hatte bisher da leider noch kein Glück. Tipp: Sjøbakken Gårdsferie an der RV17 in Levang, 14 Fuß-Boot mit 10 o. 15 PS für 280 Kronen sind ein gutes Angebot, daß ich mir sicher gönnen werde.

Zu den Angelmethoden:
Ich bevorzuge vom Ufer Gummifische von 8-12cm mit Bleiköpfen 20-50g (je nach Tiefe und Strömung). Man kann sie Grundnah führen ohne gleich Hänger zu haben oder massenhaft Kraut einzusammeln. Weiterhin kleine Pilker (40-60g), Zokker, Wobbler und Küstenblinker, aber auch Spinner sind immer einen Versuch wert. Wenn es die Stelle hergibt habe ich immer eine oder zwei Ruten mit Naturködern im Wasser. Reker sind immer eine gute Wahl, aber es gehen auch Fischfetzen (bevorzugt Hering o. Makrele) und Tintenfisch. Da es dort im Norden auch Sandstrände gibt werde ich dieses Jahr mal schauen ob man auch Wattwürmer graben kann.

Ich wünsche Dir viel Freude in Norwegen und auch ohne Fisch ist das Angeln dort ein besonderes Erlebnis.

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