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Hallo zusammen, lange war ich der Meinung eine Zellen abhängige Abschaltung bei Über und Unterspannung wäre überflüssig. Warum, weil ich regelmäßig über meine Victron App einen Blick auf dem Zustand meine Akkus werfe. Jetzt stand mein Wohnmobil aber längere Zeit bei MB in der Werkstatt und ich hatte vergessen den Victron Multiplus auszuschalten. Als ich das Fahrzeug bei MB abholte standen die Akku bei minus 475 Ah, noch einen Tag länger und es wäre zur Abschaltung gekommen. Hallo Axel, Das ist ja wirklich gefährlich und passiert den meisten Leuten. Daher ist ein Scheck immer wichtig. Ein Aufkleber an der Türe hilft manchmal das in Erinnerung zu bringen. Wozu einen Scheck? Ich zahle bar oder mit Karte :mrgreen: Vielleicht solltest du den Victron etwas höher einstellen? Ich weiß du reizt gern die Kapazität bis zum letzten aus. :D
Das ist leider keine Option! Ein Lifepo4 Akku gibt seine ganze Kapazität bei kleinen Strömen zu 100 % ab. Würde man den Wechselrichter höher einstellen,würde dieser unter Last abschalten. Bei hohen Lasten funktioniert das sehr gut. Bei kleinen Lasten eben nicht mehr ! Das war mir in den ersten Jahren nicht klar gewesen. Kommt es zur Abschaltung hat man ungefähr 1 Ah pro 100 Ah noch im Akku drinn. Daher schreibt auch Victron bei seinen LFP ,das nach Abschaltung unbedingt aufgeladen werden muss !!! Beste Grüße Sonnentau 3 Es ist zum Glück noch mal gut gegangen, mein Akku hatte noch 11,85 Volt, aber ich weiß jetzt auch mir kann so was passieren. Und der UVP Schutz macht auch bei mir Sinn. Ich sehe mein Wohnmobil 2 Monate nicht mehr. Habe deswegen den Accu auf 80 % entladen und das Hauptrelais getrennt. Solaranlage ist auch aus. Sicher ist Sicher. Das ist hart, zwei Monate das Wohnmobil nicht mehr sehen. :lach:
Hallo, wäre es nicht sicherer alles vom LiFePO4 zu trennen, also selbst das BMS als Kleinverbraucher? Ich habe das gemacht nachdem ich den Akku aus dem Wagen holen musste und erstmal nicht mehr verwenden konnte. Nach 4 Monaten habe ich dann mal das Laborladegerät dran gehängt und jede Zelle einzeln geladen, dann 8Monate nur noch einmal pro Monat kontrolliert und ich hatte keine Änderung der Spannung in diesem Zeitraum. gruß Bei mir sind nun nur noch die Balancer dran. Und die verbrauchen soviel ich weiss nur 4mA. Das sind in 70 Tagen nur 280mA, das hält also locker diese Zeit. der Victron braucht ja schon 9W im Standby und schaltet erst bei 9,5V ab. Also schon eine gefährliche Sache wenn man den unbeobachtet lässt. Der Victron Multiplus sollte ja normalerweise aus sein. Wenn man ihn vergisst kann es gefährlich werden. Ich hörte von einem Wohnmobilisten, das er sich zwei neue Victron Akkus durch den BMV 700 zerstört hatte. Er hatte das Wohnmobil mit leeren Akkus abgestellt, alles vom Akku getrennt nur den BMV nicht und dann über Monate stehen lassen. Da waren die teueren Akku defekt.
bleibt dann überhaupt die Solarladung erhalten?
Ja weil die nicht über den Multiplus gehen. danke, wusste ich nicht.
Hallo, Weshalb auf 80% entladen? Weshalb die Solaranlage aus? Weil er LiFeYPO4 oder LiFePO4 verbaut hat! Salut, das ist eine berechtigte Frage von Berny. Was hat das mit LiFePO zu tun? Zu 100% geladene LiFeYPO4 Zellen sollen nicht gelagert werden weil das verkürzt Lebensdauer der Zellen! Grüße Gordan
Das kann man sicherlich irgendwo :idea: nachlesen... :?: Ja genau, link bitte! Wenn mein Womo länger steht werden die Batterien durch die Solaranlage ständig voll gehalten. Soll man das mit LiFeYPO4 nicht machen? Andreas Wenn es länger steht.... Kann man....muss man aber nicht! Aber wie schon geschrieben eine längere Lagerung auf oberen Spannungsniveau sollte im Interesse der Lebensdauer vermieden werden. Ein großer Unterschied zu Blei. Da die Selbstentladung sehr klein ist, ist eine Lagerung unterhalb von 100% Kapazität kein Problem. Wurde hier im Forum schon beschrieben...Bitte SuFu benutzen. War schon bei meinem Samsaung Akku vom Pedelec so. Dort stand der ausdrückliche Hinweis, im Winterlager die Akkus mit max. 80 % Ladeniveau zu lagern, Volker ;-) Hallo Hinweis von Victron für meine : " Wird ein Fahrzeug über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, wird die Lithium Batterie am besten zu 80% aufgeladen und komplett vom Netz abgeklemmt. Sollte eine Solaranlage montiert sein, musst du vorher am Regler eine Leitung von den Solarmodulen abklemmen um deinen Regler zu schützen. Eine Wiederinbetriebnahme deiner Lithiumbatterie erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Also erst die Lithiumbatterie anschließen, dann die Solaranlage. Mit dem Abklemmen ist sichergestellt, dass es zu keiner unbeabsichtigten Tiefentladung kommen kann, die Lipo so lange lagerfähig bleibt." Gruß franz Salut Franz, das heisst, Victron möchte den Akku vor Tiefentladung schützen. Victron bezieht den Hinweis, die Lagerung auf 80% der Kappa vorzunehmen, nicht auf die Lebensdauer..., so verstehen ich das. Wieso nennt Victron dann die 80% und nicht 90% oder besser noch 100%? Nein, mit Tiefentladung hat das nix zu tun, weil die Selbstentladung eh nur marginal ist, Volker ;-) Hallo, um jetzt die Verwirrung nicht ganz rauszunehmen.... Am längsten halten Li-Akkus wenn sie teilgeladen bei Kühlschranktemperatur gelagert werden. Irgendwo habe ich gelesen das Wärme das größte Lebensdauerproblem für diese Akkutypen ist, siehe dazu auch Berichte über die Zelltemperierung beim Laden oder entladen. Das dient nicht unbedingt dazu das die Akkus nicht bei unter Null°C geladen/entladen werden sollen, sondern viel mehr um diese vor Wärme zu schützen. Die Chemie im Akku macht wohl Probleme wenn diese zu warm, bzw. dauerhaft warm wird. Von der Firma Kreisel-Elektronik habe ich einen Bericht im Netz gesehen wonach deren Akkus leistungsfähiger sind wie die von Tesla, und das liegt hauptsächlich daran das Tesla ein normales "Schweissverfahren" zum verbinden der Zellen nutzt wodurch ein hoher Wärmeeintrag stattfindet, während Kreisel viel Geld in eine Laserschweissanlage investiert hat. Beim Laserschweissen findet so gut wie kein Wärmeeintrag in die Zelle statt, dadurch kann diese anders belastet werden. Laut deren Angaben sind die Zellen von Kreisel und Tesla ansonsten sehr ähnlich. Ich habe übrigens auch eine Anfrage an Kreisel gestellt ob die nicht Akkumodule mit z.b. 12V Nennspannung und je 1kWh Nutzkapa für Endkunden im Campingbereich bauen würden, immerhin kann man ja mittlerweile Heimspeicher bei denen bestellen. Die Anfrage ist auch beantwortet worden, leider nicht zu meiner zufriedenheit, denn derzeit ist das nicht geplant. grüße du wirfst Li-Io und LiFe alles gemeinsam in einen Topf... :nein:
Nicht wirklich, Tesla und Kreisel nutzen bei keine normalen Li-Ion..... Aber hier --> Link kann man eine Menge darüber lesen. Demnach gibt es bei höheren Temperaturen auf Dauer Probleme....die gibt es bei Blei aber auch. grüße was nutzen sie dann für Accus ? in Österreich war ich schon mal...zu der Zeit haben sie Li-Io Rundzellen bei Kreisel verschraubt. Temperaturen über 40°C sind für keinen Accu gut...
Nichts anderes habe ich geschrieben;)
Du wirfst hier einiges in einen Topf, was getrennt werden müsste: zu 1. Wärme ist für alle Batterien/Akkus ein lebensdauerminderndes Problem aber für eine konkrete Diskussion gehen wir mal von der "Normtemperatur" von 25°C aus. Dies ist keine Problemtemperatur, die fängt erst bei +60°C an. Aber auch Kälte ist ein Problem, die chemischen Vorgänge laufen langsamer ab, bei allen chemisch basierenden Akkus! zu 2. Bei LiFePO4 (also ohne Ytrium) wird der Ladungsträgeraustausch bei Temperaturen unter 0°C behindert, der Ladestrom muss deshalb bei unter 0°C begrenzt werden. Bei LiFeYPO4 ist das Problem nicht ganz so groß, aber Kälte hemmt jeden Akku Gruß Andreas Hallo, nur nochmal zum klarstellen für den Fall das ich mich nicht richtig ausgedrückt habe. Ich meine nicht die Temperatur bei Nutzung, sondern die Temperatur bei Lagerung! Alle Akkus haben eine Chemie, diese (ich nenne es mal) "altert" schneller wenn sie höheren Temperaturen als "Normtemperatur" ausgesetzt wird. In der Chemie ist es meistens so das höhere Temperaturen für eine größere Reaktionsfreudigkeit sorgen, also chemische Prozesse (in dem Fall Alterung) schneller ablaufen! Daher hat man früher (wo die Li-Akkuchemie noch weniger ausgereift war) empfohlen Li-Akkus teilweise aufzuladen und eingeschweisst im Kühli zu lagern wenn diese nicht benötigt werden. grüße
Mach ich heute noch, was soll sich auch geändert haben? Auf 3,8V aufladen, in's Pelicase mit nem Kieselgel-Päckchen und ab ins Gemüsefach. So halten die Zellen bei Nichtgebrauch ca. 1-2 Jahre, dann müssen sie nachgeladen werden. Meine ältestens LiIon-Zellen sind von 1998 und immer noch einwandfrei, die neuen behandle ich auch nicht anders. Ich lade allerdings wenn möglich bei 50% SOC. Die Notebook- und Handyakkus sterben aufgrund den vielen 100-0% Zyklen und zu warmen Betriebsbedingungen leider schneller.
Liegst du da nicht ziemlich daneben? 4mA x 24 Std. x 70 Tage sind nach Adam Riese 6700 mAh! |
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