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:thema: Sehr gute Posts von leoline und jochen muck. Es gibt ja auch den Spruch: wer heilt, hat Recht. Natürlich glaube ich nicht an Bernstein, aber ich bin auch nicht der absolute Anhänger der schulmedizinischen Medikamente. Da unser Hund Zeus vor Jahren immer relativ viele Zecken hatte, habe ich recht häufig frontline als spoton benutzt. Ich kann es zwar nicht beweisen, aber ich hatte den ernsthaften Verdacht, dass die Niereninsuffizienz unter anderem auch mit diesen Medikamenten zusammen hängt. Das heißt natürlich nicht, dass ich gegen schulmedizinische Medikamente bin, aber ein gewisses Quantum kritisches Verhalten ist nicht falsch. Wobei man übirgens aber zu Frontline sagen muss, dass it eher ein MIttel gegen Flöhe und nicht ein gezielter Abwehrstoff gegen Zecken. Nachdem Gizmo heute 3 Zecken im Gesicht hatte und ich eh mit Mucki und Franzi zur Impfung beim Tierarzt war, habe ich es nochmal angesprochen Er hat mir auch die drei "medizinischen" Möglichkeiten gegen Zecken genannt Das Halsband.........fällt bei uns wegen der Katzen komplett aus, 2 unserer Stubentieger schmusen ab und an mit Gizmo und die kleine knabbert eh an vielem rum würde so wohl das Gift aufnehmen und wohl daran eingehen Tablette ist in meinen Augen noch mehr daneben, es ist doch klar, dass da unheimlich viel Wirkstoff drin sein muss, wenn die ja 1/4 Jahr wirkt (also länger als andere MIttel) zusätzlich ist für mich ein KO Kriterium dass ich es nicht "absetzen" kann und auch das die Zecke ja das vergiftete Blut erst saufen muss also da dann doch die Möglichkeit hat Krankheiten einzubringen Bleibt noch das Advantix und genau das hat Gizmo als Welpen absolut nicht vertragen, hat sich einen Tag wie verrückt im Kreis gedreht und gewälzt weil es ihn so gejuckt hat. Was auch nicht so ungewöhnlich ist (lt. Tierarzt) da habe ich ihn damals einfach komplett abgewachen und es ist besser geworden. Wohl wissend das ich damit auch große Teile des Wirkstoffes wieder abgewaschen habe. Aber wenn es jetzt schon so viele dieser Mistviecher gibt ich weis nicht Recht :( Hm, ich weiß zwar nicht, was Akupunktur mit Zecken zu tun hat, aber nachdem Akupunktur bei einigen Erkrankungen eine statistisch signifikante Wirksamkeit bewiesen hat, gehört es für diese jetzt auch zur Schulmedizin (wie alles, was nachweislich und reproduzierbar wirkt). Ich habe auch überhaupt nichts dagegen, z.B. Homöopathie zu verwenden unter den Bedingungen: Man soll 1.) nicht fälschlicherweise behaupten, einen naturwissenschaftlich unmöglichen Wirkmechanismus zu verstehen und 2.) nicht notwendige beweisbar wirksamere Medikamente zurückhalten. Bei Zecken ist es halt so: Wenn ein Hund beim Mittel xy mal weniger Zecken hat, ist das noch lange kein Beweis für eine Wirksamkeit. - (Genausowenig wie gelegentliche Heilerfolge zum Ausspruch: Wer heilt hat recht führen sollten - auch Münzwerfer haben zu 50 Prozent recht). Ob ich zu beweisbar wirksamen Mitteln greifen will, bei denen man halt mehr oder weniger Störwirkungen in Kauf nehmen muss, hängt einzig davon ab, ob ich bei meinem Hund die mit Zeckenstichen einher gehende erhöhte Gefahr von lebensbedrohlichen Erkrankungen in Kauf nehmen möchte. Hallo, wenn ich gewusst hätte was ich mit der Empfehlung der Bernsteinkette, bei den chronischen Besserwissern auslöse, hätte ich es gelassen. Ich habe nur geschrieben, das es bei unserer ersten Hündin meiner Meinung nach gewirkt hat, und ob es beim jetzigen Hund wirkt, werden wir sehen. Keinesfalls wollte ich die Kette jemandem aufschwatzen. Wer an nichts glaubt, glaubt nichts. Hi, unser Hund bekommt Frontline. Wenn es frisch aufgebracht wird, stört es den Hund auch, es juckt wohl etwas. Aber das geht nach kurzer Zeit vorbei. Nach unsere Erfahrung (aktuell der 4te Hund), ist es das einzige Mittel was wirklich hilft. Alle genannten alternativen Mittelchen haben wir auch ausprobiert, aber mit keiner signifikanten Wirkung. Ja, es ist Chemie, aber alle unsere Hunde sind sehr alt geworden, soooo schlimm kann es also nicht sein.... Grüße Frank Unser Bruno hat genau zweimal Frontline gekriegt. Bei der ersten Anwendung schnallten wir garnicht, warum er 2 Tage leicht torkelte. Im Jahr drauf waren diese neurologischen Ausfallerscheinungen noch deutlicher, er knickte sogar einmal hinten ein. Mag sein, dass es bei Bruno Zufall war, aber nochmal wollten wir das nicht riskieren. Er hatte auch die Bernsteinkette und ich schmierte ihn ab und zu mit Kokosöl ein. Zum Fressen gabs immer mal 2 Tropfen Schwarzkümmelöl. Das hab ich auch letztes Jahr bei Carl gemacht. Angesaugte Zecken hatten wir wenige, aber Krabbelviecher jede Menge. Jetzt hab ich bei Aldi mal das biologische Spot On mitgenommen. Muss es mal in Ruhe durchlesen.
Auf der Internetseite steht: FRONTLINE® tötet Zecken innerhalb von 48 Stunden ab. Meine beiden Fellnasen bekommen das Scaliborhalsband. Es ist nach meinen Recherchen das einzige Mittel gegen Sandmücken. Da wir viel in den Süden fahren bleibt uns da nichts anderes übrig. Die Halsbänder werden gut vertragen. Zu Frontline (Fipronil) ist zu sagen, dass es "von Haus aus" nicht so gut gegen Zecken wirkt, da es - anders als die Pyrethroide - keine Repellent ist, sondern von den Biestern erst aufgenommen werden muss. In dieser Beziehung gleicht es dem Bravecto, nur dass das Fipronil bei sachgemässer Anwendung sich nur AUF dem Hund verteilt:" Durch die intakte Haut wird es nicht resorbiert, sondern reichert sich in der Epidermis und den Haarfollikeln an. Durch Anreicherung in den Talgdrüsen des Patienten wird es über deren Sekret auf Haut und Haare und über Diffusion auf der gesamten Hautoberfläche verteilt.". Gegen Flöhe scheint Fipronil dagegen besser zu wirken als Pyrethroide (z.B. Scalibor oder Advantix) - Vielleicht gerade, weil es nicht "abschreckend" wirkt und damit die Biester zuverlässiger vernichtet. Wenn ein Hund nach Frontline Vergiftungserscheinungen zeigt, ist es möglicherweise falsch aufgetragen worden (nicht zwischen die Schulterblätter), so dass er sich das Mittel hat ablecken können. Falls man mehrere Tiere hat, könnten diese es auch von einander ablecken. Ich möchte jedoch keinesfalls in Abrede stellen, dass manche Hunde besonders empfindlich sind. Glücklicherweise hatten wir das Problem noch nie (und ich habe seit 60 Jahren Hunde). Allgemein würde ich vorschlagen, nicht immer von "Chemiekeulen" zu sprechen, sondern sich immer erst über die durchaus verschiedenen Wirkstoffe und deren Wirkkonzepte zu informieren. (Allerdings war Chemie schon immer mein Lieblingsfach und mir fällt es halt leichter.) Jeder sollte die für Hund und Lebensumstände passende Lösung suchen. Wenn natürliche Mittel wirken, okay. Falls nicht, dann eben Chemie :wink: Mein Rüde bekam anfangs (damals noch Einzelhund) Frontline. Er hat es auch vertragen. Dann kam die Püppi dazu und ich wollte weg von den Spot-Ons. Damals hatte ich auch die Fütterung umgestellt auf Barfen und mich in dem Zusammenhang auch mit natürlichen Zeckenmitteln befasst. Die Hunde bekamen Rosmarin-Knoblauch-Öl (ja, ich weiss um die Toxizität von Knoblauch bei Hunden) ins Futter und Kokosöl aufs Fell. Da hat auch ein paar Jahre gut gewirkt. Vereinzelt Zecken am Hund, etwa 5 pro Jahr. Vor zwei oder drei Jahren hat sich das plötzlich geändert. Mit dem beginnenden Frühjahr hatten die Hunde vermehrt Zecken. Irgendwann hab ich dann auch eine bei mir im Bett gefunden (ja, meine Hunde schlafen bei mir im Bett :wink: ) und dann sogar eine auf mir :evil: Hinzu kamen dann noch veränderte Reisegewohnheiten und der damit erforderliche Schutz gegen Sandmücken. Da gibt es nur Advantix (Spot-On) und Scalibor so weit ich weiss. Also bekamen die Hunde beide ein Scalibor-Halsband verpasst. Sie vertragen es gut. Und seitdem KEINE Zecken mehr, weder auf den Hunden, noch im Bett, noch auf mir :mrgreen: Vielleicht ist es für die Spanienfahrwr interessant: Lilly ist ja in Spanien eingeschläfert worden, sie hatte wohl einen Lebertumor. Unsere heimische Tierärztin hatte wegen erhöhter Entzündungswerte und einem positiven Borreliosetiter auf Borreliose getippt und eine Antibiotikatherapie empfohlen. Leider stellte sich ja dann in Spanien etwas anderes heraus. Ich habe mich mit der deutschen Tierärztin in der Nähe von Denia über Borreliose unterhalten und sie sagte, dass es die in Spanien gar nicht gibt. In Spanien sind die Zecken von einer anderen Rasse. Natürlich gibt es in Spanien die Sandmücken und vielleicht noch anderes Ungeziefer, daher kommt man sicher um das Scalibor Halsband nicht drumherum.
Höchstselbst habe ich im Februar dieses Jahres südlich von Alicante einen Gemeinen Holzbock von unserer Chica abgeklaubt, (war allerdings schon wegen des Halsbandes etwas groggy - die Zecke, nicht ich) - Vielleicht eingeschleppt? Sonst ist es schon richtig, dass die normale Zecke dort die Braune Hundezecke ist.. --> Link die sieht unserer Auwaldzecke etwas ähnlich, ist nur nicht so bunt. Die Hundezecke ist wohl kaum von Borrellien befallen. Aber sie ist - wie die Auwaldzecke - mit Sicherheit eine Überträgerin der Babesiose und diverser anderer netter Sachen wie --> Link Und der --> Link Die spanischen Zecken sollten also auch nicht unterschätzt werden...... Es gibt ja Zecken dort, aber die haben nach Aussage der Tierärztin nichts mit Borreliose zu tun, ist eine andere Sorte, die übertragen die Borreliose nicht.
Daher habe ich ja auch etwas von Scalibor geschrieben. Das mag für die Borreliose gelten. Aber es gibt genug andere Krankheiten, die (auch in Spanien) von Zecken übertragen werden: --> Link
Aber du hast schon bemerkt, dass dein Link von der Pharmamafia lanciert ist, damit sie ihre Chemiekeulen verkaufen kann? :mrgreen: Der durch Facebook aufgeklärte Hundehalter setzt weiterhin auf Kokos- oder Schwarzkümmel- oder Schlangenöl. Achtung: Mein Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten. Mein aufrichtiges Beileid gilt allerdings den Wuffibesitzern, deren Tiere nachweislich keine wirksamen Stoffe vertragen. Das gibt es natürlich. Gerade heute Vormittag wurde von der Apotheke das Advantix geliefert. Ich habe mir die Packungsbeilage nochmals durchgelesen. Ja es ist ein Mistzeug, Ja es kann Nebenwirkungen haben, dennoch, da wir am Waldrand leben, um uns herum nur Wiesen und Wald ist ist Vorsorge angeraten. Die Wiesen werden vom Bauern höchsens 2x im Jahr gemäht, dass Gras wird also hoch. Darüberhinaus queren 2 Bäche unseren Gassiweg. Neben den scheiß normalen Zecken gibt es da unter Umständen auch die Auwaldzecke. Dann fahren wir 1x im Jahr an die französischen Küsten. Ich MUSS also was machen. Die Scaliborhalsbänder kommen nicht in Frage. diese geben über die ganze Zeit die Wirkstoffe ab. Mit unserem Hund spielen Kinder, wir toben und schmusen auch mit Ihr und aufs Sofa zu Herrchen/ Frauchen darf sie auch. Dann lieber 1x alle 4-5 Wochen morgens früh mal eine Tube Advantix in den Rücken, mal 1 Tag was aufpassen und es ist ausgestanden. Unsere Lizzy verträgt es gut, Abeja vorher ebenso. Nachdem sie die Babiose gerade so überlebt hatte, verabreichten wir auch Ihr das Advantix. Was die Bernsteinkette anbelangt, die will ich auch. Lizzy findet die auch Chic :-) Man soll halt nie seinen Hund sowas mit ansehen lassen..................... Kannst Du eigentlich nicht lesen? Daher tendiert meine Empfehlung ja auch zu SCALIBOR. Und jetzt wissen wir alles, was Du weißt. Es reicht eigentlich.
Mein Post bezog sich auf diesen Beitrag.
Hepatozoonose? Das ist ja auch so eine gemeine Erkrankung, von "aufgefressenen" Hundezecken übertragen, die noch nicht lange bekannt ist. In meinem "Suter" von 1994 (7. Auflage) war sie noch nicht drin, in der 10.Ausgabe von 2006 (eine neuere habe ich noch nicht) jedoch inzwischen eingefügt. In der Gegend von Malaga soll es inzwischen eine der häufigsten Hundekrankheiten sein. Was die Hundezecke besonders für die dortigen Straßenhunde so gefährlich macht: Nach dem Saugakt lassen sie sich nicht einfach fallen wie der Holzbock, sondern sie verleben praktisch ihre gesamten Entwicklungsstadien auf den Hunden. Noch eine Bemerkung von mir: Scalibor ist zwar für den Menschen nicht "freigegeben". Aber ich hefte die überschüssigen abgeschnittenen Halsbandstücke grob innen in die Hosenbeine meiner Jagdhosen. Da müssen die Zecken erstmal dran vorbei. DAS IST KEINE EMPFEHLUNG !!! Wir benutzen bei unseren Tibet Terriern seit einiger Zeit Quassia Spray, wird vor jedem Spaziergang aufgesprüht und wirkt recht gut. Außerdem kann man das Spray auch sehr gut für Menschen verwenden, ist super als Mücken- und Wespenabwehr. --> Link Hallo Leute Wir nehmen schon seit Jahren Scalibor Halsbänder und zusätzlich gibt es schon seit 2001 Knoblauch Pellets von Trixi(jeden Tag 1mal ins Futter)Wir sind damit zufrieden .. Meine Hunde haben zwar auch mal ne Zecke, aber das kann man an 1Hand abzählen im Jahr . Viele Grüße Gladys und die Jungs
Man sollte schon unterscheien, ob es in den Süden geht oder ob man nach Nordeuropa fährt ;-). Unsere Hunde hatten in Köln keinerlei Schutz und auch keine Zecken, 1 oder 2 im ganzen Sommer. Jetzt wohne ich 10 Kilometer weiter auf dem Land und Nikan hatte diese Woche direkt 3. Wenn wir Richtung Süden fuhren und Bayern reichte da :D , habe ich immer Zeckenmittel gegeben, weil das Risiko einfach grösser ist. Die Zecke, die Leishmaniose überträgt, wurde mittlerweile in Deutschland nachgewiesen - in Süddeutschland. Babesioe ist auch verbreitet usw. Nicht jedes Zeckenmittel deckt übrigens auch die Babesiose Zecke mit ab (Dermacentor Zecke offiziell) Das Scalibor Halsband ist nicht verkehrt, weil man es ausziehen kann, aber man kommt auch selbst ständig damit in Kontakt und es gibt Hunde, die sehr allergisch mit der Haut reagiert haben. Deckt aber alles ab. Wir hatten immer Advantix ohne Nebenwirkungen. Nun haben wir seit letztem Jahr Vectra 3D, was wohl besser sein soll laut TA. Wichtig ist aber für alle die in den Süden fahren, dass der Hund auch gegen Filariose geschützt wird. Vorher und 1 Woche nach Rückkehr. Das sind Würmer, die sich im Hund absetzen, gibt welche die sind in den Nieren usw., am Schlimmsten ist der Herzwurm. Und mal zum Gift an sich: Nikan kam mit 6 Monaten zu uns und der Mittelmeertest ergab Babesiose und Filarose. Der Parasitologe sagte, separieren von anderen Hunden. Gegen die Babesiose wurde er behandelt. Die Filarose war aber so eine, wo die adulten Würmer nach 2 Jahren von alleine absterben, sofern man dem Hund JEDEN Monat Advocate gibt. Advcoate sorgt dafür, dass die Nachkommen sofort getötet werden. Nikan bekam auch Advantix jeden Monat über 2 Jahre lang. Denn damit konnte verhindert werden, dass ihn ein Parasit erwischt, der sich anschließend auf die anderen Hunde stürzt. Nikan ist 10, kerngesund trotz Chemie über 2 Jahre. Doppelte Chemie! Ich muss schon sagen: Chapeau.... Sehr ausgewogene Kommentare hier. Das Entscheidendste ist die Erkenntnis, dass die "Erfahrungen" die man als Hundebesitzer mit dem Mittelchen x beim dem Hund y in der Umgebung z machen kann, leider wenig dazu geeignet sind, ein Mittel hervorzuheben oder andere zu verdammen: Es bleiben immer Episoden ohne wenig Aussagekraft. - Auch das Schlagwort:"Wer heilt hat recht" hat für Einzelfälle nicht die geringste Bedeutung. Zu verschieden und nicht wirklich reproduzierbar sind die äußeren Umstände, die eine Zecke (wenn sie denn überhaupt da ist) dazu bringen, anzudocken. Was bleibt: Bei einer ernstzunehmenden Gefährdung unserer Hunde durch Zoonosen jeder Art (die allerdings von den äußeren Haltungsbedingungen des Hundes abhängen: bei uns sehr aktiver Hund, in D in einem Waldgrundstück von 4000 m² und mehrere Spanienfahrten im Jahr) würde ich es für leichtsinnig halten, mich auf Grund von persönlichen Erfahrungen oder Internethinweisen an ein Mittel heran zu tasten, das dann tatsächlich wirken "könnte". Das sind dann schon Versuche am eigenen lebenden Tier. Ich beurteile zunächst also die Lebensumstände des Hundes und gehe (ggfls. mit dem Tierarzt) die Risikofaktoren durch: Bei wenig Spaziergängen und überwiegender Wohnungshaltung in Nordeuropa ab und zu mal eine Zecke, die ich beim 2x täglichen "abzeckeln" (Ich hatte noch keinen Hund, der das nicht liebt) rechtzeitig finde: Dann braucht der Hund gar nichts, bzw. kann Bernsteinketten und Schwarzkümmelöl verwenden, was auf dasselbe hinauskommt. Streunt mein Hund auf der Finca in Andalusien rum und kommt in reichlich Kontakt mit Sandmücken und Hundezecken, dann braucht er zum gesunden Überleben das wirksamste aller Mittel und ich bin verpflichtet, damit zu beginnen und zu überprüfen, ob er es verträgt. Und dann muss natürlich berücksichtigt werden, ober noch Kleinkinder im Haus sind, ob Katzen mit dem Hund schmusen usw. Wenn es dadurch kompliziert wird, sollte man sich schon an einen TA wenden. Leider gibt es auch da Flachpfeifen, die nicht wirklich naturwissenschaftlich, sondern eher esoterisch unterwegs sind. Deswegen darf ich auch nicht sagen:" Weil für uns Scalibor am Besten geeignet ist, kann ich es euch generell empfehlen", sondern nur: "Es wirkt nachweislich (in Feldversuchen bewiesen), wirkt offenbar auch bei unserem Hund. Wie bei den allermeisten Hunden wird es auch von ihm gut vertragen. Und wenn eurer Hund vergleichbare Lebensumstände hat, sollte es erwogen werden. " Diskussionen darüber, was pflanzlich, biologisch oder was - Gottogott - chemisch ist, haben für mich das Niveau der "Mütter vom Kollwitzplatz", wo die eine zur anderen sagt: "Bei biologischen Waffen würde ich ja nichts sagen,- aber chemische Waffen gehn ja gar nicht". Kann (darf) diese Zeichnung leider nicht verlinken. So - das ist ja nun etwas länger geworden. Aber ich liege mit Männerschnupfen im Bett und habe sonst nix zu tun. Bisher haben wir die letzten zwei Jahre Scalibor Halsbänder verwendet die noch unserer Meinung gut gewirkt haben. Wir wohnen in Bayern und das auch gleich am Forst. Auch sind wir viel im Süden unterwegs und demnächst noch mehr. Ende Mai geht es nach Frankreich. Beim letzten Arztbesuch hat meine Frau ein Halsband von Seresto bekommen. Das hat er jetzt seit ein paar Wochen an und bisher hat er drei Zecken gehabt. So wie ich das gelesen habe deckt dieses Seresto auch alles ab war aber sehr teuer. Wie sind da die Erfahrungen? Er wiegt knapp 35 kg und hat reichlich Haare. Da findet man die Biester nicht so einfach. Leider Er ist jetzt drei Jahre alt. Udo
Ich mach mal nen Lagebericht: Nach dem Durchlesen hab ichs draufgemacht. Wir sind jetzt 2 knapp Wochen im Fränkischen und im Allgäu und jetzt in Hessen unterwegs. Carl ist täglich durch alle Wiesen gewetzt und ich hab genau eine einzige Zecke krabbelnd auf dem Kopf gefunden. Carl hat mit seinen Dackelbeinen übrigens die passende Größe, um alles was da kreucht und fleucht aufzusammeln. Ich geh davon aus, dass dieses Neem-Öl - nix anderes ist das Aldi-Zeugs - tatsächlich wirkt.
Scheinbar ist es aber nicht gegen Sandmücken. Anders als das Scalibor. Danke Danny, werden dann wieder auf Scalibor umschwenken. Udo Wir reiben unser kleinen seit über 3 Jahren in der Zeckenzeit ein bis zweimal mit Kokosfett ein. Seit dieser Zeit hatte er nicht eine Zecke mehr und als gute Nebenwirkung hilft das Kokosfett auch gegen Würmer. Wir nehmen auch Scalibor, lassen es aber, da wir ein Rudel haben nicht 24 Std. an. Die Kleene spielt mit dem Rüden und da hätte sie es dauernd im Mäulchen. Lena hat zwar dichtes Fell ist aber blond. Da kann man viele Zecken schon absammeln, wenn man nach dem Spaziergang durchkrabbelt. Pharoh ist zwar schwarz aber dünn befellt und ohne Unterwolle. Da sieht man die rötlichen Zecken quasi durchschimmern. Meist erwischen wir sie zwar angedockt aber noch nicht gesaugt. Nur bei Pipp ist es schwieriger. Wo beginnt eigentlich "Süden"? (Im Ernst) Sind die norditalienischen Seen schon "Gefährdungsgebiet" für Mittelmeerkrankheiten? (Sandmücke)
Auf jeden Fall hinter den Alpen. Guck mal hier, da ist bei jeder parasitären Erkrankung eine Verbreitungskarte dabei und da ist ganz Italien Gefährdungsgebiet: --> Link Lieben Dank, Michaela. Das ist ja sehr informativ. Hab ich mir gleich mal abgespeichert. Wir wohnen ja auch direkt im /am Wald, wir treten aus dem Haus und sind schon in diesem. Emma und Willy hingen bereits vor paar Wochen voller Holzböcke, wir haben jeden Abend zich solcher Tierchen aus der Haut/Fell gezogen. Seit nunmehr 3 Wochen hat meine Frau eine Receptur mit verschiedenen Kräutern angesetzt und mit dieser seit ca. 2 Wochen das Fell vor dem wandern damit eingesprüht. Wir finden zwar noch ab und zu einen im Fell, aber keine mehr in/auf der Haut. Dauert aber paar Tage bis es wirkt. verschieden T-Ärzte haben uns dringend davon abgeraten, die chem. Keule wieder zu benutzen. Setze in den nächsten Stunden die Receptur rein, dann könnt ihr es auch mal probieren.
Das wäre super :ja: Das würde mich natürlich auch brennend interessieren. Unsere Nele scheint auf die Viecher zu reagieren, sie hat schon zwei ziemlich schlimme Stellen, wo vorher Zecken drin waren. So meine Lieben, hier der Link: --> Link Zeckenmittel selbermachen! Juli 2010 zecken Jedes Jahr fragen wir uns im Fleisch-Shop erneut wie man in der Zeckensaison gegen die Plagegeister auf Hund und Katze am sinnvollsten vorgehen soll. Systemisch wirkende Gifte (wie Exspot, Scalibor o.ä.) die üblicherweise schnell und gerne vom Tierarzt empfohlen werden, haben über die Jahre bei vielen Tieren inzwischen zu massiven Gesundheitsproblemen geführt, und werden (Gott sei dank) nicht mehr so gern wie noch vor einigen Jahren vom Hundehalter benutzt. Folgeerkrankungen wie „Hot-Spots“, Ekzeme, Bindehautentzündungen, Hautreizungen und neurologische Störungen im Bewegungsablauf vieler Tiere haben gezeigt, dass nicht nur die Zecke unter dem Nervengift Probleme mit der Gesundheit bekommt…. Wir haben uns in diesem – ja sehr zeckenreichen Jahr – dazu entschlossen nicht mehr nur noch „abzusammeln“, sondern zusätzlich selber ein Zeckenspray für unsere Fellnasen herzustellen, das auf natürlicher Basis – also allein durch den Geruch – abschreckend wirkt und so dem Hund die ein oder andere Zecke erspart, ohne seine Gesundheit dabei zu gefährden. Im Selbstversuch haben wir dieses – in jeder Küche schnell herzustellende Spray – gestest, und konnten tatsächlich feststellen, dass die Zecken sowohl an unseren eignenen Armen und Beinen, als auch an den Körpern unserer beiden Golden Retriever nicht mehr mit so viel Begeisterung saugen mochten, wie ohne selbiges. Somit trauen wir uns Ihnen das Rezept für dieses Spray – ohne den Anspruch auf Wirksamkeit, belegte Studien oder statistische Quoten der Abschreckung – hier einzustellen, und hoffen Ihrem 4-beiner die ein oder andere Zecke dadurch auf natürlichem Wege zu ersparen. Bei uns und unseren eigenen Hunden sprühen wir es direkt vor jedem Spaziergang auf Beine und Arme, und bei den Fellnasen natürlich auch zusätzlich noch auf die Brust und das Bauchfell, sowie einen Hub zwischen die Schulterblätter. Sollte Ihr überraschter 4-beiner mal schnell an seinem Fell lecken wollen, so stellt das natürlich kein gesundheitliches Problem für ihn dar! Nach 3 Tagen (ohne zwischenzeitliche Schwimmgänge) haben wir die festgebissenen Zecken pro Hund damit von 6-8 Stck. immerhin auf nur noch 1-2 Stck. pro Tag reduzieren können. Das Absammeln nach einem jeden Spaziergang haben wir aber natürlich weiterhin verfolgt. Hier nun also unser selbst hergestelltes Zeckenmittel, das Sie am Besten im Kühlschrank in einer Sprühflasche aufbewahren können. Zutaten: – 1 große Bio-Zitrone – je 1 Beutel Pfefferminz-, Melissen- und Salbeitee – 5-10 Tropfen reines Lavendel- und Nelkenöl – 1 Eßl. Rosmarinnadeln getrocknet – 1 Eßl. Eukalyptusblätter getrocknet (Apotheke) Zubereitung: Die Zitrone waschen, in kleine Stücke scheiden und in einen Mixer geben. Je 1 Eßl. Eukalyptusblätter und Rosmarinnadeln zugeben 5-10 Tropfen Lavendel- und Nelkenöl zutropfen (Achtung Nelke riecht sehr intensiv!) und alles zerkleinern bis eine Art Brei entsteht. Sofern Sie keinen Mixer haben, ist auch ein Pürierstab hierfür gut zu nutzen! 1L Wasser zum Kochen bringen und aus den o.g. Teebeuteln (Pfefferminz, Melisse und Salbei) einen aromatischen Tee kochen (etwa 5min. ziehen lassen). Den Tee mit dem „Zitronenbrei“ vermischen und in einem verschließbaren Gefäß (Flasche) über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag wird das „Zeckenmittel) 2 Mal über einen Kaffeefilter abfiltriert und in einer Sprühflasche im Kühlschrank aufbewahrt. Es hilft übrigens auch ganz gut gegen Mücken;o) Viel Erfolg bei der Zubereitung und einen zeckenarmen Restsommer wünschen wir, und freuen uns jetzt schon über Ihre Erfahrungberichte damit! Es ist zwar bißchen " Arbeit", denn vor fast jedem Gassi gehen sollte man kurz das Fell besprühen, aber es hilft wirklich. Wir haben ja nun seit gestern endlich wieder mal 2 stellige Temperaturen, aber keiner dieser Böcke konnte im Fell gefunden werden.
Das ist doch mal eine Aussage..... Erhebt sich nur die Frage, wie man den Begeisterungsgrad bei Zecken feststellt bzw. misst. Hallo nulpe, du hast mich nicht richtig zitiert, dein zitiertes stammt von den "Herstellern" . habe extra viel Platz gelassen, was ich geschrieben habe.
Tschuldigung, bin eben noch aus der Steinzeit, wo man das Zitat in "Zitat" setzte, um es von selbst Erlebtem zu unterscheiden. ....Dann geht diese Frage eben an die Entwickler dieses Rezeptes. Da diese ja (wie ich lese) auch Bach-Blüten im Verteiler haben, sind es ganz sicher ernst zu nehmende Leute. ....Dabei betrifft meine Kritik sicher nicht die Idee mit dem Nelkenöl. Unsere Vorfahren bestickten (besteckten) die Schlafkleider ihrer Kinder ja auch mit Näglein (Nelken) ...siehe "Guten Abend, gute Nacht". Weil sie wussten, dass der Nelkenduftstoff zumindest etwas die Mücken vertrieben, die damals auch hierzulande die Malaria verbreiteten. Ob das gegen Zecken wirkt? Die Wissenschaft nimmt jedenfalls an, dass Zecken jedenfalls nicht in unserem Sinne breitbandig "riechen" können. Deren Haller-Organ an den Vorderbeinen ist nur zur Diagnose weniger Stoffe ausgelegt, zu denen Nelken imho nicht gehören. Eindeutig messen lässt sich dagegen ein "Fußrückzieheffekt" gegenüber z.B. Chrysanthemen-Pulver. Als Dalmatinisches Insektenpulver schon den Römern bekannt: --> Link
Im ZDF habe ich mal einen Beitrag gesehen, wo Studenten mit weißen Tüchern im Gras nach Zecken gefischt haben, dann wurden noch Mäuse, Igel und ein Hirsch auf Zecken untersucht. Auf dem Hirsch wurden 1000! Zecken gefunden. :eek: Dann gab es noch viel Wissenswertes drumherum und lange Rede kurzer Sinn, da wurde erzählt, dass unsere Zecken auf den CO2 Ausstoß von Säugern reagieren und auf die Körperwärme. Sprich, wenn die Kohlenstoffdioxid "riechen", sie sich fallen lassen. Daher fand ich es damals ganz logisch, dass man mit diesen Kräutereinsprühdüften, die Zecken teilweise überlisten kann. Habe dann auch mal sowas gemischt und meinen Hunden aufs Fell gesprüht, aber zuverlässig wirkt das natürlich nicht. Aber einen Versuch ist es sicher wert, jedenfalls für hiesige Gefilde.
Zecken lassen sich nicht fallen, das hat man früher geglaubt. Mittlerweile weiß man, dass sie sich abstreifen lassen und dann zu warmen Körperstellen krabbeln. Ich glaube auch nicht an die Dufttheorie. Evtl. ist das selbst gemachte Spray einfach nur unangenehm wegen der Konsistenz (ölig?) Allerdings müsste man das ganze tatsächlich mal in einer randomisierten Doppelblindstudie testen. Einzelerfahrungen ohne Berücksichtigung diverser Nebenparameter sind nicht nützlich. Hallo nulpe: das man Zitate extra "Kennzeichnen " sollte, hatte man uns nicht gelehrt, als ich in die Schule ging hatten wir noch Steinzeit :lach: Zitat nulpe"schuldigung, bin eben noch aus der Steinzeit, wo man das Zitat in "Zitat" setzte, um es von selbst Erlebtem zu unterscheiden." Ich hoffe es ist so korrekt und in deinem Sinne.
Richtig, deshalb müssen Zecken auch nicht auf Bäume krabbeln. Die sitzen auf niedrigen Sträuchern oder im Gras, halten sich dort mit den Hinterbeinen fest und halten ihre Vorderfüße (an denen spezielle Chemorezeptoren sitzen) griffbereit in die Luft. Kommt was, das nach CO2, Buttersäure oder Ammoniak riecht oder warm ist, greifen sie zu. Widerhaken an den Vorderbeinen sind dafür nützlich. Also nach der derzeitigen warmen Witterung greifen die Zecken wieder an, das Mittel hilft nur begrenzt - wenn überhaupt. Mußten heute zum TA und haben wieder Mittel für den Nacken geholt. Es war nicht mehr zu stemmen, was Willy für Zecken anschleppt. Bei Emma fast keine, woran das liegt keine Ahnung. Ich stelle mal das Rezept meiner Mutter (eine Hobbykräuterhexe :D ) rein, die ein "Antizeckenöl" für unsere Pudelies gemacht hat. Wirkung 1 Jahr getestet und festgestellt, dass mit Öl keine Zecken zu finden waren, aber ohne das Öl sich die Zecken im wahrsten Sinne des Wortes Pudelwohl gefühlt haben. 74ml Lavendelhydrolat 20ml Weingeist 3ml Neemöl 2ml Lemongras 1ml Lavendelöl (wir nehmen Prima Vera "Lavendel fein") Ich habe bei meinem 1. Hund das Scaliborhalsband verwendet. Er hatte zwar keine Zecke, aber mit fast 12 Jahren einen so schweren Epileptischen Anfall, dass wir ihn gehen lassen mussten. Außerdem habe ich Kinder und selber MS. Ich gebe nur ungerne Chemiekeulen, außer sie lassen sich nicht vermeiden. Für unseren Sommerurlaub muss ich echt was einfallen lassen. |
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