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Spot-on kommt mir nicht mehr auf die Hunde... und Tabletten auch nicht. Ich habe eine Nervenstörung und bin fest überzeugt, dass sei daher kommt, dass ich früher mit meinem Hund geschmust hab und dabei allzu oft vergaß, dass er frisch Spot-on drauf hatte. Schön die Nase im Fell! Es wiederstrebt mir, dieses Zeug, das ich selbst nicht anfassen will, meinen Hunden auf die Haut zu geben. Die meiste Zeit im Jahr sind sie ohne Schutz und werden kontrolliert. Ist es (wie in diesem Jahr) ein zeckenstarkes Jahr, bekommen sie Scalibor. Pip und Muck nur während der Gassigänge, Leni zumindest anfangs auch über Tag. Das liegt daran, dass Leni Zecken anzieht. Alle drei streifen durch dieselbe Landschaft. Muck hat keine Zecke, Pip eine.... und Leni acht! Nun ja... wenn ich in der Nähe bin, sind andere auch vor Mücken geschützt. Warum soll das bei Tieren auch so sein? Daher könnte man auch darauf achten: "Neigt mein Hund zu Zecken". Wenn ja, braucht er vielleicht einen stärkeren Schutz, wenn nein, reicht vielleicht ein Schwarzkümmelöl.... In den Zeiten, wo sie das Halsband nicht anhaben, packe ich es in einen Zipperbeutel, damit es geschützt ist. Und wichtig, Susanne, wenn Gina baden geht, zieh das Halsband aus.... es verliert sonst sehr schnell die Wirksamkeit. Ein schönes zeckenfreies Wochenende in die Runde....
Scalibor ist aber der gleiche Schei......dreck wie alles andere, auch nur Nervengift. Die einen vertragen es, andere nicht. Wir haben jetzt vom TA activyl Tickplus bekommen. Zumindest im Urlaub in Italien werden wir es ausprobieren. Da sollen sich die Nebenwirkungen angeblich sehr in Grenzen halten. Da hast Du recht... allerdings sitzt das Gift vom Scalibor in der Haut... nicht in den Organen... Unwohl fühle ich mich auf jeden Fall dabei. Aber bei so vielen Zecken eben auch... Das Problem ist ja, dass die Zecken nicht nur Borreliose, sondern auch andere heftige Krankheiten wie Anaplasmose oder Babesiose übertragen, die nicht ohne sind. Da stellt sich wirklich die Frage nach Pest oder Cholera. Wir hatten in Köln immer Glück, aber hier hatte Nikan in einer Woche so viele Zecken, dass ich zur Chemie Keule gegriffen habe. Es ist ein Nervengift und ich mache es auch nur im Notfall. Andererseits ist Nikan 10 und topgesund. Als er nach Deutschland kam, hatte er Babesiose und Filariose. Eine Art, wo die adulten Würmer nach 2 Jahren absterben, sofern man die Nachkommen nicht groß werden lässt. Also gab es 2 Jahre lang jeden Monat Advocate. Außerdem sollte er von anderen Hunden separiert werden, was aber nicht ging. Das war die Empfehlung des Parasitologen. Die Alternative war so ein Nervengift und das 2 Jahre lang. Damit eben keine Mücke (dadurch werden sie übertragen) ihn sticht und anschliessend den nächsten Hund und alles überträgt.
Da ist aber auch anständig Permethrin drin. 480 mg. In Advantix sind 500. Also genau so giftig. Es wirkt aber gegen Schmetterlingsmücken und die sind richtig gefährlich um diese Jahreszeit. Wir sind aufgrund unseres Sports oft und lange im Wald unterwegs. Da fangen sich die Hunde an jeder Ecke die Zecken ein und ich (!!) auch. Wir gehen manchmal Wege, die schon seit Jahren niemand mehr gegangen ist, entsprechend hoch steht das Gestrüpp. Ich hatte letzten Sommer das erste mal im Leben eine Zecke! Das braucht kein Mensch :( Deshalb gibt es bei uns ab April Advantix SpotOn für die beiden. Das gebe ich allerdings nur alle 2 Monate und jetzt gerade vor ner halben Stunde die zweite Packung bestellt. Die bekommen sie vor unserem Urlaub und dann sollte für dieses Jahr die Zeckenplage gebannt sein - hoffe ich! Notfalls bekommen sie im Spätsommer noch mal ein SpotOn. Aber nur, wenn es gar nicht geht. Kokosflocken bekommen sie regelmäßig einen Esslöffel ins Futter und das Fell wird auch mit Kokosöl eingerieben, riecht auf jeden Fall gut. Zu Bravecto kann ich nur sagen, dass ich schon einige negative Berichte darüber gelesen habe. Da muss jeder für sich selber entscheiden ob das Mittel für den eigenen Hund gut ist oder nicht. Wir nehmen immer Kokosöl zur Prävention und wenn dann doch mal eine zubeißt hilft die gute alte Zeckenzange :D Hallo, wir fahren ja am Donnerstag richtung Andalusien, unser junger Rüde verträgt das Scalibor Halsband nicht, er gratzt sich ständig und kommt nicht zu Ruhe, nachdem ich es im wieder ausgezogen habe, ist er wieder normal. Unser älterer Rüde gratzt sich auch , aber nicht so schlimm, ist es jetzt eigentlich überhaupt noch erforderlich oder kann man auf das Halsband verzichten? LG Bernd
Das kann niemand absolut versichern. Geringer ist die Gefahr in dieser Zeit schon, vor allem wenn es windig ist Bei allen unseren Hunden (Weimaraner Langhaar) hatten wir weder mit Spot ons noch mit Scalibor Probleme. Sicher, das Halsband war, da ein neuer "Fremdkörper", schon etwas lästig. Die Versuche, es abzustreifen gibt es aber nur jeweils am Anfang. Da wir öfter nach Spanien fahren führte für uns an Scalibor kein Weg vorbei (ich habe Hunde mit Leishmaniose gesehen - das reicht mir). Wenn das Halsband dauernd drauf ist, wirkt es auch auf Flöhe, die sich ja sonst gerne verkriechen und auf bessere Zeiten hoffen. So brauchen wir unserem Hund noch nicht einmal Eier (mit Fipronil drin) geben. :mrgreen: Er hatte es 3 Tage an, in den 3 Tagen hat er Nachts anfälle bekommen und ist nicht zur ruhe gekommen, er hatte es von Juli bis ende August an, da hat er sich nur gegratzt, damit hätte ich leben können, vieleicht versuchen wir es morgen noch mal. LG Bernd
Ohje, epileptische Anfälle, oder Kratzanfälle? Juli bis Ende August sind mehr als 3 Tage. Es gibt ja mehrere Hunde, die das Scalibor leider nicht vertragen, dann merkt man es aber sofort, eben weil die Hunde sich kratzen, die Haut kann sich auch röten, dann sollte man es sofort abmachen und das Mittel auch abwaschen. Dann würde ich es auch nicht mehr ummachen und zu Advantix wechseln. Nochmal den genauen verlauf, wir haben es unseren Hunden Anfang Juli angezogen,da haben sie sich nur gegratzt, ende August haben wir es ihnen wieder ausgezogen. Jetzt habe ich es ihnen letzte Woche wieder angezogen, der ältere gratzt sich wieder nur, aber der junge hat sich gegratzt und ist aufgeregt rum gelaufen, Nachts ist er hektisch aufgesprungen und hat sich ans Kopfende gelegt, wollte auch Nachts raus. Nach 3 Tagen habe ich es dem jungen ausgezogen und er wurde wieder normal, kann ja ein zufall sein und es war etwas anderes, deshalb wollte ich es morgen im nochmal anziehen. Danke euch für eure Hilfe. LG Bernd Warum willst du es unbedingt nochmal ausprobiere wenn die Hunde augenscheinlich allergisch darauf reagieren? Ich würde das mal ganz schnell in die Tonne klappen!
Und vor allem: Pyrethroide sind tödlich giftig auf alle Kaltblüter - also auch für Fische, Schon deshalb sollte man es zum Baden entfernen. Bei Warmblütern wird es in der Regel durch Esterasen sehr schnell abgebaut. Deshalb ist eine chronische Vergiftung schwer erklärbar. Allerdings mangelt es bei Katzen an diesem Enzym, weshalb Pyrethroide für sie giftig sind. Wir haben uns nun für Vectra 3D entschieden, haben es vor 5 Tagen drauf gemacht und beide vertragen es, kein kratzen oder andere Auffälligkeiten. LG Bernd Unser letzter Hund hatte sich eine Babiose gefangen und ist dem Tod in allereltzteer Sekunde von der Schüppe gesprungen. Fast eine Woche in der Klinik auf Intensiv. Das wünsche ich niemandem. Ich bin froh, dass unser jetziger Hund das Advantix verträgt. Wir geben es morgens früh in den Nacken, zw. die Schulterblätter und reißen uns dann eben mal 2 Tage zusammen den Hund bewuster zu streicheln. Danach besteht keine Gefahr mehr. Die Halsbänder lehne ich ab. Wir selbst spielen und kuscheln mit dem Hund und viele Kinder aus dem Dorf ebenfalls. Die ständige Wirkstoffabgabe KANN meines Erachtens nicht gesund sein. Auf Grund extremen Zeckenbefalls haben wir heute wieder "Gift" im Nacken auftragen müssen. Willy hatte heute morgen nach 10 minütigen Spaziergang über 20 Zecken auf dem Fell. Wir hatten ihn extra nicht unter Sträucher gelassen, hat nichts gebracht. So viele Zecken hatten wir noch nie im Frühjahr. Ist momentan wieder extremst. Wir mähen schon alles platt, aber das sind resistente Viecher.
Wir wohnen direkt am/im Wald, wenn ich alles platt machen würde, wäre unser Revierleiter uns nicht mehr gut zugetan. :D Schwarzkümmelöl! Wir haben es jetzt getestet, unserer bekommt jeden morgen einen Teelöffel und in seinen Leckerlis ist auch das Öl. Seit 6 Wochen und kein einziger Zeckenbiss. Es sind mal 3-4 rumgekrapelt aber es sah so aus als wollten sie raus aus dem Fell. Wir wohnen im Süden also Hochburg. Und unsere Snorre streunt durch jedes Gebüsch ect. Ich kann es nur empfehlen. robeal Schwarzkümmelöl hat bei uns absolut nicht funktioniert. Waren dies Wochenende wieder unterwegs in unseren Gefielden. Kind hatte ne Zecke, auf dem Hund wimmelte es ebenso.
Wimmeln ist doch gut, so lange sie nicht andocken. Bei uns sieht es wirklich so aus als wollten die Viecher wieder weg vom Hund. Und das ohne Chemie, obendrein soll Schwarzkümmelöl auch noch sehr hochwertig sein. So Omegafettsäurenmäßig. robeal Naja, es gibt so einige an "Glaubensrichtungen" gebundene "Hausmittelchen" :roll: - Knoblauch gegen Zecken! Ist für den Hund ein GIFT!, wissen nur die wenigsten :eek: - Bernsteinhalsband, HILFT ... die Kasse des Verkäufers zu füllen, aber mehr auch nicht. Ob sich eine Zecke von dem schönen Schein blenden lässt wird bezweifelt :roll: - Irgendwelche Öle in den Hund hinein. Was da allerdings als Wirkstoff funktionieren soll konnte mir bisher keiner erläutern ... Glaubenssache halt. Evtl unterscheiden sich kathl. und evgl. Öle noch etwas :lol: Was NACHWEISLICH wirkt, das sind - Scalibor Halsbänder gegen die Sandmücke (ab Mitte Deutschland Richtung Süden inzwischen ein MUSS!), denn die Sandmückenvorkommen wandern langsam aufgrund der Großwetterlagen nach Norden. - Spot-On Produkte die AUF, aber NICHT IN, den Hund kommen, und zuverlässig Zecken abtöten. Die Wirkzeit des Giftpräparates im Spot-On liegt unterhalb der Zeitschwelle, ab der die Zecke ihren Speichel einpresst. Und bürsten, absuchen, auch mal mit dem Flohkamm durchgehen. Meine Erkenntnisse, ich lerne aber gerne dazu. Michael und Abby, 100% Zeckenfrei :) -- Hallo, ich war mal Verfechter des Bernstein Halsbandes. Bei unserem vorigen Hund hat gewirkt, beim jetzigen nich mehr. Wir benutzen nun in 2. Jahr ein Halsband von Bravesto. Bisher keine einzige Zecke . Ist 8 Monate brauchbar, Wasser resistent, aber auch teuer.
Vermutlich der Geschmack der ätherischen Öle, und so wie das Öl richt habe ich verständniss für die Zecken :)
Dass Baumharze für Zecken fatal sind, hat die Wissenschaft ja nun schon längst herausgefunden: --> Link Allerdings ist da normalerweise mit einem Zeitfaktor von einigen Milliönchen Jahren zu rechnen. Wir haben ja ein eingezäuntes Waldgrundstück, in dem unsere Chica ständig rumstreunt und sich in dieser Hitze auch mal Harztropfen im Fell einfängt. In eine dieser klebrigen Stellen fand ich neulich tatsächlich eine Zecke angebappt. Leider fehlt mir die Zeit, auf die Bernsteinbildung zu warten. Letztes Jahr hatte mein Rüde am Tag teilweise bis zu 5 Zecken. Also kam Chemie drauf. Dieses Jahr hatten sowohl die Hunde als auch der Kater bislang insgesamt 3 Zecken. Es gab seit letztem Jahr keinerlei Mittel mehr. Hätte ich jetzt Bernstein oder Knoblauch oder so gegeben, hätte ich bestimmt geschworen, dass es daran lag :ja: Kann natürlich Zufall sein, klar. Aber es gibt eine Studie in der nachgewiesen wurde das Zecken das Kümmelöl nicht mögen. Und wir waren kürzlich auf einem Cp, mittags kam die Nachbarin und fragte ob wir ein Zeckenzange dabei hätten sie hätte ihre vergessen. Als sie die Zange zurückbrachte erzählte sie von 15 Zecken die sie entfernt habe. Unserer hatte zu diesem Zeitpunkt mal eine auf dem Kopf rumlaufen. Wenn ihr lieber euren Hund und euch mit Gift behandelt, soll es mit egal sein, sind meine Erfahrungen robeal Mir persönlich steht eine Bernsteinkette nicht, deshalb trage ich keine. Schwarzkümmelöl haben wir auch schon vor zwei oder drei Jahren bei den Hunden probiert. Die Zecken im Wald lachen heute noch..... :mrgreen: Wir nehmen weiterhin Advantix, das ist für die Hunde ok - bisher keine Ausfälle oder irgendwelche Nebenwirkungen. Mir ist es extrem wichtig, dass wir die Zecken abhalten können und das funktioniert bei uns - leider - nur mit Chemie. Vielleicht liegt es ja auch an der Häufigkeit und Verweildauer in Zeckengebieten. Wir sind oft bis zu 8 Stunden in Wald und Flur unterwegs und auch schon mal querfeldein, wenn das Navi mal wieder versagt. Bei den Hunden die wir vor diesen hatten, kamen Zecken auch seltener vor, die beiden waren schon älter und konnten nicht so weit und lang in die Wälder und Wiesen. Da tat es der tägliche Spaziergang und das war halt nicht so schlimm. Das ist meine Erfahrung.
Wenn die alternative Trickkiste nicht funktioniert ist es keine Alternative! Wir haben (wieder mal) alle möglich Öle ausprobiert > sinnlos! Auch die "jährliche Statistk" in der Hundeschule ergab wieder das man schon alle möglichen Hausmittelchen ausprobieren kann. Und das man fest dran glauben muß das es ohne mehr gewesen wäre. Wir haben jetzt wieder Activyl Tick Plus und es funktioniert vom ersten Tag an wunderbar. Nicht eine einzige Zecken, und hilft auch gegen Flöhe und Sandmücken. Vorher mit allen möglichen Ölen waren es bis zu 15Stück am Tag.
Hast du eine Quelle? Man müsste mal schauen, ob die Studie unter geltenden wissenschaftlichen Rahmenbedingungen durchgeführt wurde. Meist reicht hier auch eine Studie nicht. Das ganze sollte reproduzierbar sein. Willi hat zum Beginn der Zeckenzeit Ende März eine Tablette Simparica bekommen. Wir kommten bis heute keine einzige Zecke finden. Auch habe wir keine Nebenwirkungen festgestellt. Apropos, alle natürlichen Hausmittel haben bei uns in den letzen Jahren nicht geholfen.. Hallo zusammen, hat jemand Erfahrungen mit Advantix gemacht? Weil wir im Mai für 4 Wochen in den Schwarzwald fahren (mein Mann Reha und ich mit Dackel auf dem Campingplatz) hat mir unser TA dieses Mittel gegeben. Der Schwarzwald soll angeblich FSME-Risikogebiet sein. Bisher habe ich außer Absuchen gar nichts gemacht. Viele Grüße aus dem Sauerland Angelika
Willst Du das Advantix bei Dir (wg. FSME??) oder beim Hund einsetzen? :roll: Spaß beiseite: Advantix hilft 1a beim Hund, die meisten Spot-on Präparate funktionieren gut bis sehr gut, bei einem Vorkommen von Sandmücken wäre evtl. ein Scalibor-Halsband die letzte Wahl, da Scalibor und "Hunde schmusen" sich gegenseitig ausschließen :twisted: :( Wegen der FSME Gefahr: Zum Hausarzt gehen und regelmäßig eine FSME-Schutzimpfung für sich selber (nicht für den Hund :lach: ) abholen. Zahlt die KK, sollte regelmäßig aufgefrischt werden. Ich mache das seit vielen Jahren, einfach aus Vorsicht, meine Hunde haben Dank Frontline ja sowieso keine Probleme. Wir geben unseren Hunden auch Bravecto. Die ganzen Diskussionen darum haben wir auch verfolgt und darüber mit unserer Tierärztin gesprochen. Am Ende haben wir uns dafür eintschieden die Tabletten zu geben, da es nie nachgewiesen werden könnte, dass die Probleme bei den Tieren von diesem Mittel kam. Unser Hunde vertragen das Bravecto super und wir haben keine Probleme. Werden auch dabei bleiben.
lana hat heute auch wieder bravecto bekommen es ist jetzt so schnell warm geworden, am WE kamen viele spinnen rumgekrochen, da werden die zecken auch blad aktiv werden. sie verträgt das offenbar super und jetzt für die übergangszeit perfekt. wenns ab ende mai ans mittelmeer geht kommt nich was dazu - kann mich aber gerade an das medikament nicht erinnern. und nachdem unsere tierärztin eine freundin der familie ist, seit über 40 jahren ist mein vertrauen sehr gross dass das präparat für uns / lana die beste lösung ist Gina hat Bravecto nicht gut vertragen, darum hatte ich ja diesen Tröd eröffnet und nachgefragt. Sie speichelte viel und zitterte recht häufig. Nach Wirkstoffende im Körper war sie wieder "normal". Nun hatte sie im letzten Herbst Flöhe, direkt nach Abnahme des Scalibor Halsbandes, welches eh nicht gegen Flöhe helfen soll. Da hat sie dann 3 Monate lang pro Monat eine Kautablette Nexgard bekommen. Es gab keinerlei Probleme mit Nexgard. Leider wirkt das aber nicht gegen die Sandmücke. Nun hat mir die Tierärztin Frontect empfohlen. Das ist ein Spot-on und hilft gegen jeglichen Befall, auch gegen Sandmücken. Es ist recht neu auf dem Markt. Hat jemand damit Erfahrungen? Bei der Zeckenbehandlung und den Reisen in südliche Länder besteht ja mittlerweile auch die Möglichkeit, gegen Leishmaniose impfen zu lassen. Unsere Tierärztin rät allerdings davon ab, da die Nebenwirkungen groß sind und kein 100% Schutz gewährleistet ist. Ich habe mich dazu mal eingelesen und es wird von einer Wirksamkeit von ca. 70% gesprochen. Das bedeutete ein Restrisiko von 30%. Es wird überall empfohlen, zusätzlich entweder ein Halsband oder ein Spot-on zu benutzen. Das ist mir ehrlich gesagt, zuviel Chemie. Sicher reist bei mir immer die Angst mit, dass trotz Scaliborhalsband doch mal eine Sandmücke zusticht. Laut Tierärztin bestehe auch eine Gefahr, wenn ein mit Leishmanien infizierter Hund aus dem gleichen Napf trinkt wie ein nicht infizierter. Und Leishmaniose ist eine Zoonose, das bedeutet, es gibt eine Übertragung vom Tier auf den Menschen. Auch das finde ich erschreckend. Hat denn jemand Erfahrungen mit der Impfung?
Da solltest du dich mal richtig informieren! Leishmaniose kann nur theoretisch durch eine Bluttransfusion ansteckend sein. Ansteckung gibt es ansonsten nur durch Sandmücken! Ansteckung am Napf oder von Hund auf Mensch ohne Zwischenwirt hab ich noch nie gehört! Dann dürfte ähnlich wie bei Zwingerhusten ein Leishund keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Dem ist aber nicht so. Ich kenne einige wo gesunde und Leishunde zusammenleben. Ausserdem gibt es viele Hunde die einmal richtig eingestellt eine normale Lebenserwartung haben. Man sollte nur zu einem Tierarzt gehen der sich darauf spezialisiert hat (vielleicht 1% aller Tierärzte). So fahren z.B. Leute mit Leis Hunden von Aachen zu einem Spezialisten nach Köln. Dass ist aber nur durchschnittlich einmal im Jahr nötig, den Rest kann dann der normale Tierarzt machen. Auch über Kosten für Medikamente wird immer wieder falsch informiert. Richtig eingestellt beläuft liegt das meist (es gibt Ausnahmen) im niedrigen 3 stelligen Bereich/Jahr. Es ist nicht neu, dass bewusst Falschinformationen/ Übertreibungen über Mittmeerkrankheiten verbreitet werden um vor Hundeimporten aus Mittelmeerländern abzuschrecken. Gruß Andreas Naja, so ganz entspannt sehe ich das nicht. Auch wenn die Übertragung Hund - Mensch nur sehr selten vorkommt, ist die Möglichkeit auf jeden Fall da. Und dieses steht auch so auf der Seite der Bundestierärztkammer: --> Link Zumindest bin ich äußerst skeptisch, was die Impfung anbelangt. Und da kenne ich tatsächlich jemanden, dessen Hund trotz Impfung und keiner weiteren Schutzmaßnahmen sich infiziert hat. Und unabhängig von den Behandlungskosten eines infizierten Hundes wünsche ich meinem Hund (und natürlich auch allen anderen nicht) solch eine Erkrankung. Das Leiden ist schon immens.
Da hat Peter aber komplett Recht Susanne zum einen ist die Wahrscheinlichkeit das so eine Übertragung passiert echt fast null, beschäftige Dich mal mit dem Stichverhalten der Sandmücke, und auch ihrer Lebensgewohnheit etc. Zusätzlich diese Krankheit beim Menschen meines Wissens zu 98 % behandelbar ist . Da ist jeder Zeckenbiss eine vielfach höhere Gefahr für den Menschen Und das sich die hiesigen Tierärzte nicht auskennen haben wir schon nachhaltig erfahren müssen. Ist ja aber auch kein Wunder, die Krankheit ist ja hier zum Glück eine Randerscheinung in den betroffenen Ländern ist das Wissen hierüber deutlich größer. Und sorry aber frag doch mal deine Tierärztin wie viele Hunde mit der Krankheit sie behandelt und frag dann bei Dottore Pietro nach. Und dann frag beide nochmal was sie von der Impfung halten :mrgreen: Natürlich kann man sagen das die Impfung ein 30 % Restrisiko hat, aber sie hat meines Wissens fast keine Nebenwirkungen und mir ist auch (trotz vieler Besuche in entsprechenden Foren) noch nirgends aufgefallen das es da entsprechende Hinweise gibt. Und die bekannten Nebenwirkungen sind Nach der Injektion können bei den Hunden manchmal mäßige, vorübergehende Lokalreaktionen, wie Schwellung, Knotenbildung (Verhärtung), Berührungsschmerz oder Erythem (Rötung), auftreten. Diese Reaktionen klingen spontan innerhalb von zwei Tagen bis zwei Wochen ab. Darüber hinaus können nach der Impfung für ein bis sechs Tage auch weitere vorübergehende, allgemeine Symptome wie Hyperthermie (erhöhte Körpertemperatur), Apathie (Teilnahmslosigkeit) und Verdauungsstörungen auftreten die sind aber bei keinem unserer Hunde die geimpft werden aufgetaucht , und das obwohl speziell Gizmo leider sehr empfindlich ist. Es ist aber unumstritten, dass eine Impfung den Schutz deutlich erhöht. Übrigens habe ich den Beitrag von Andreas (mit seinem ihn noch nicht bekannten Zweitnamen Peter) gemeint :mrgreen: Hallo zusammen, mal eine dumme Frage. Gibt es eigentlich eine Zusammenstellung nach Ländern worauf man achten sollte wenn man mit dem Hund unterwegs ist. Ähnlich etwa der Aufstellung welche Bedingungen für die Einreise gelten. Wir kommen mit dem Wohnmobil doch recht viel rum und ich bin mir nicht sicher, ob der Tierarzt da immer für alle Länder informiert ist. Zum Beispiel war mir das mit den Sandmücken neu. Viele Grüße Ralf und Barbara |
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