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Wohnmobil-Crashtest - Frontalaufprall mit schlimmen Folgen


Gast am 04 Apr 2017 19:41:06

Dieses Wohnmobil prallt mit 40 Kilometern pro Stunde frontal in eine Mauer. Im Innern des Fahrzeugs sind fünf Dummies platziert: Zwei Erwachsene angeschnallt auf dem Fahrer- und Beifahrersitz. Hinten im Wohnmobil liegen zwei Kinder auf dem Bett und ein weiteres sitzt auf einem Platz in der Mitte des Wagens.

Die Folgen sind verheerend. Nicht nur wegen der Wucht des Aufpralls, sondern auch wegen der ungesicherten Gegenstände im Wohnmobil.

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Rockerbox am 04 Apr 2017 19:45:27

So einen Test gab es vor vielen Jahren schon mal, mit einem Kinderdummy im Alkoven. Der Dummy ist durch das Alkovenfenster rausgeflogen .......

Ungesichert und nicht angeschnallt sollte ein NO-GO sein, nicht nur im WoMo, in jedem Fahrzeug!

brauwe am 04 Apr 2017 19:57:14

Moin,

ich habe in einem früheren Leben ja mal Autos verkauft, neue VW und Audi. Wir haben einen Film zu sehen bekommen, wie ein T4 Caravelle (9-Sitzer) besetzt mit 6 Dummies (zwei je Sitzreihe) gegen eine Wand gefahren wurde. Die beiden vorderen und die beiden aus der Mittelreihe sind durch die Frontscheibe, für die beiden von hinten war dort kein Platz mehr, die haben sich zwischen den beiden aus der Mittelreihe und dem Dach festgekeilt.

Diesen Film habe ich damals unseren Kindern gezeigt - danach durfte ich nie wieder losfahren, bevor sie sich korrekt angeschnallt hatten - es kam immer ein Ruf von hinten "ICH BIN NOCH NICHT RICHTIG ANGESCHNALLT".

Gruß
Uwe

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ENTDECKER am 04 Apr 2017 20:37:41

Aber der Aufbau schon noch richtig gut aus. Ich hatte Schlimmeres erwartet.

Gruß,
Christian

AntonCoeln am 04 Apr 2017 20:41:33

Das Fahrzeug ist aus dem letzten Jahrhundert, ob solche Test mit 20 oder mehr Jahre alte Fahrzeuge heute noch aussagekräftig sind bezweifele ich doch

hansdampf am 04 Apr 2017 20:48:32

Das hat gar nix damit zu tun ob ein Fahrzeug "aus dem vorigen Jahrhundert" ist
ich hole regelmäßig Exitus-Fahrzeuge rein - die Bilder willst Du wirklich nicht sehen.....! und das sind manchmal Moderne Neue Fahrzeuge
Es wirken da Kräfte die schier unvorstellbar sind, in Sekundenbruchteilen - die tollsten Helferlein nutzen nichts - manche haben Glück......

ENTDECKER am 04 Apr 2017 20:57:16

Alte Fahrzeuge müssen nicht immer schlecht abschneiden. Ich vermute, dass die sogar noch stabiler gebaut sind. Nicht so auf Leichtbau.
Wie gesagt ich vermute.

Gruß,
Christian

Lancelot am 05 Apr 2017 00:00:35

ENTDECKER hat geschrieben:Alte Fahrzeuge müssen nicht immer schlecht abschneiden. Ich vermute, dass die sogar noch stabiler gebaut sind.

Frage ist halt, wie sehen die Insassen aus ?

Mit einem alten BMW Barockengel hast du die Mülltonne umgemangelt : Kratzer am Koflügel, Beule am Kopf.
Heute mit modernem Auto : Vorderwagen im Eimer, Airbag und Gurtstraffer ausgelöst, Insasse unverletzt.

Knautschzone, passive Sicherheit wäre Stichwort.
Lieber ist die Kiste hinüber, nicht die Passagiere !

Gast am 05 Apr 2017 06:11:36

Der Podcast aus der Sendung "Kassensturz" von gestern Abend im SRF1 zu diesem Thema:

--> Link

Dass die Kommentatorin den Unterschied von Wohnwagen und Wohnmobil nicht weiss.... na ja! :?
Aber die Filmaufnahmen aus dem Innenbereich während des Aufpralls sind schon eindrücklich.
Und nicht zu übersehen, es waren NUR 40 km/h!


Wer etwas übersetzt haben will.... bitte melden! :D

Lancelot am 05 Apr 2017 08:12:19

tztz2000 hat geschrieben: Aber die Filmaufnahmen aus dem Innenbereich während des Aufpralls sind schon eindrücklich.

Ja - schon !
Aber verursacht in erster Linie durch die beiden Kinder-Dummies, deren Masse und Impuls für Zerstörung sorgte.
Die verstauten Güter waren schön in den Schränken geblieben .. :gut:

Wie realistisch so ein Test ist ... :nixweiss:
Eine uralte Mühle mit weichem Aufbau wird frontal gegen die Wand geschossen, Kinder liegen ungesichert auf dem Bett ... :?
Klar : ein Womo kann´s sicherheitstechnisch nicht mit modernen PKW aufnehmen !

Aber manchmal drängt sich der Eindruck auf, solche Versuche werden (auch) wegen Effekthascherei unternommen und veröffentlicht.

fotoLux am 05 Apr 2017 08:37:13

Ich halte diesen Bericht für fahrlässig! Und zwar, weil im keinen Wort auf das Thema Gesamtgewicht eingegangen wird. Es wird suggeriert, dass mit einem korrekt beladenen und mit fünf Personen besetzten Womo in einem 3 t - Womo (?) alles okay sei. Dabei ist das mit fünf Personen nicht einmal mit einem 3.5t Fahrzeug zu machen. Selten hat der Kassensturzt eine so schlecht recherchierte Sendung gebracht.

Gast am 05 Apr 2017 08:39:21

Lancelot hat geschrieben:Eine uralte Mühle mit weichem Aufbau wird frontal gegen die Wand geschossen, Kinder liegen ungesichert auf dem Bett ... :?
Klar : ein Womo kann´s sicherheitstechnisch nicht mit modernen PKW aufnehmen !

Ok, ich kann bei fahrenden Wohnmobilen natürlich nicht reingucken....

.... aber wenn ich in PKWs sehe, wie viele Kinder während der Fahrt auf der Rückbank herumturnen....

.... dann sind die Aufnahmen durchaus realistisch! :ja:


Letzlich geht's doch darum, dass die Fahrer für die möglichen Probleme sensibilisiert werden. Wenn's passiert, dann passiert's halt, aber möglichst mit geringen oder gar keinen Personenschäden. Meiner Frau z. B. habe ich auch abgewöhnt, die Füsse auf's Armaturenbrett zu legen.... sicher ist das bequem, aber beim Aufprall eher suboptimal.

Gast am 05 Apr 2017 08:52:34

fotoLux hat geschrieben:Ich halte diesen Bericht für fahrlässig! Und zwar, weil im keinen Wort auf das Thema Gesamtgewicht eingegangen wird. Es wird suggeriert, dass mit einem korrekt beladenen und mit fünf Personen besetzten Womo in einem 3 t - Womo (?) alles okay sei. Dabei ist das mit fünf Personen nicht einmal mit einem 3.5t Fahrzeug zu machen.

Ich habe schon mehrfach gesehen, dass 3,5 to Mietfahrzeuge mit zwei Erwachsenen und drei Kindern, dazu noch 5 Fahrräder unterwegs waren.

Jagstcamp-Widdern am 05 Apr 2017 10:23:44

die Basis ist doch ein 280er oder 290er ducato, also vor bj. 1994.
im film geht ein fahrerairbag auf - haben ducs vor 1994 airbags :?:
oder nur in der schweiz?

alleswirdgut
hartmut

tantefrieda am 05 Apr 2017 11:18:25

AntonCoeln hat geschrieben:Das Fahrzeug ist aus dem letzten Jahrhundert, ob solche Test mit 20 oder mehr Jahre alte Fahrzeuge heute noch aussagekräftig sind bezweifele ich doch


Für Fahrer und Beifahrer hat sich die Sicherheit in den letzten Jahren sicher ständig verbessert.

Für die Mitfahrer im Aufbau hat sich - meiner Ansicht nach - die Situation durch den Versuch immer noch leichter zu bauen eher verschlechtert.
Und egal ob Person oder Ausstattung in PKW oder Wohnmobil, was ungesichert ist, wird im Falle eines Unfalls einfach zu einem gefährlichen Geschoß.

Darum ist es schlichtweg fahrlässig und unverantwortlich, wenn Kinder/Mitfahrer während der Fahrt im Alkoven oder Bett liegen oder auch umangeschnallt an der Dinette sitzen, mir sträuben sich auch die Nackenhaare, wenn Katzen munter auf dem Armaturenbrett Spazierengehen oder gemütlich dort schlafen. Während der Fahrt muss einfach alles fest angeschnallt oder verstaut sein, damit das Risiko so gering wie möglich gehalten werden kann.

Tinduck am 05 Apr 2017 12:47:42

Tja, mit allen Insassen ordentlich angeschnallt und den Kindern in geeigneten Rückhaltesystemen wäre es ja aber ein langweiliger Crashtest geworden...

Und zu ,nur 40 km/h': mit der Wand als Unfallgegner st das ungleich schlimmer als ein Auffahrunfall mit wesentlich höherer Geschwindigkeit, weil die Verzögerung sehr abrupt passiert. Eher ein unrealistisches Szenario, so oft fahren Womos nicht vor den Brückenpfeiler...

bis denn,

Uwe

Alter Hans am 05 Apr 2017 18:46:24

Zu Uwes Aussage:
PKW Crashtests werden mit 64 km/h , das ergibt 2,5 mal so hohe Kräfte, durchgeführt. Auch gegen eine starre Wand.
Im gezeigten Womotest hats immerhin schon den Kühlschrank rausgerissen und das halbe Bad ist zerfleddert. Man kann einen Aufbau mit Wohneinrichtung nicht stabiler konstruieren ohne dass er sündhaft schwer wird.

Quintessenz: fahrt so defensiv wie möglich und schnallt alle Insassen an - normal auf den Plätzen sitzend und nicht Beine hochgelegt damit man unter dem Gurt evtl. durchtaucht. Schwere Gegenstände an den Boden und möglichst an eine Wand (davor) stellen. Besser in Stauräume rein.

Tinduck am 06 Apr 2017 07:12:53

Alter Hans hat geschrieben:Zu Uwes Aussage:
PKW Crashtests werden mit 64 km/h , das ergibt 2,5 mal so hohe Kräfte, durchgeführt. Auch gegen eine starre Wand.
.


Äh, das stimmt schlicht nicht. NCAP-PKW-Crashtests simulieren einen teilüberdeckten Frontalaufprall zweier Fahrzeuge. Das 'gegnerische' Fahrzeug wird durch einen verformbaren Block aus Aluwaben simuliert, der wie ein echter Unfallgegner Energie durch Verformung abbaut.

Gegen starre Hindernisse verlaufen Unfälle viel schlimmer, siehe auch die vielen Landstrassen-Toten nach Kollision mit Bäumen o. ä. Insofern sind die Aussagen der Crashtests mit Vorsicht zu geniessen, weil in der wirklichen Welt die Unfallbedingungen viel härter sein können.

Das ändert natürlich nichts daran, dass man alle anschnallen, vernünftig fahren und Fracht ordentlich verstauen sollte. Aber auf der Autobahn wird man dann doch wieder von Spezialisten überholt, die mit 140 über die linke Spur kacheln, während Omma hinten Schnittchen macht. Anscheinend gelten die ganzen Tips bei vielen nur für andere, weil man selbst Christopherus, nen Schutzengel oder den guten Stern auf allen Wegen gepachtet hat.

bis denn,

Uwe

Alter Hans am 06 Apr 2017 07:26:47

Tinduck hat geschrieben:Äh, das stimmt schlicht nicht. NCAP-PKW-Crashtests simulieren einen teilüberdeckten Frontalaufprall zweier Fahrzeuge. Das 'gegnerische' Fahrzeug wird durch einen verformbaren Block aus Aluwaben simuliert, der wie ein echter Unfallgegner Energie durch Verformung abbaut.
Gegen starre Hindernisse verlaufen Unfälle viel schlimmer,
Uwe


Hast recht,
das mit der starren Wand ist Vergangenheit. Mit der 2,5 fachen Energie durch den Geschwindigkeitsunterschied dürfte stimmen.

cbra am 06 Apr 2017 09:07:05

u.a. aus diesen überlegungen haben unsere eigenbauten immer eine pritsche als basis, keinen durchgang in den wohnbereich und beim fahren sitzt auch niemand im wohnbereich - ist aber wohl nicht massentauglich dieses konzept.

Biggi51 am 06 Apr 2017 09:21:07

Hallo,
bereits 2010 hat der Touring Club Schweiz TCS einen WoMo Crashtest veröffentlicht,
unter youtube befindet sich der Zusammenschnitt, inkl. slow motion video

Fiat Ducato Camper "Wohnwagen" (48 Km/h) Frontal Impact
--> Link

Wildhaus 2011 DEKRA Crash Test Camper vs Auto
--> Link

Unfall auf der A44: Wohnmobil zwischen Lastwagen eingeklemmt
--> Link


Und was jetzt folgt … ist m.E. nicht für jeden Betrachter geeignet …
Das was ihr hier lest bzw. seht, das war 100%-ig kein Crashtest … hier starben zwei Menschen.

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 352 kurz vor dem Autobahndreieck zur A7 ist am Montagnachmittag, 20.04.2015 gegen 14Uhr 45 ist ein Paar aus Finnland ums Leben gekommen, ein weiterer Mensch wurde schwer verletzt. Die A352 musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

--> Link

--> Link

auf den folgenden Fotos ist zu erahnen wo sich der Styropor-WoMo-Aufbau befindet.
Schaut genau hin … auf dem vorausfahrende Muldenkipper

--> Link

Ich bin der Meinung einem neuen Thread für das Thema:
„Fahr-Sicherheit an und ums WoMo“

Gruß Biggi51

PittiC am 06 Apr 2017 09:36:18

Biggi51
Das Fahrzeug dürfte in diesem Fall egal sein.
Mit einem PKW oder Kastenwagen wäre das Ergebnis vermutlich identisch gewesen.

rkopka am 06 Apr 2017 11:05:16

Tinduck hat geschrieben:Aber auf der Autobahn wird man dann doch wieder von Spezialisten überholt, die mit 140 über die linke Spur kacheln, während Omma hinten Schnittchen macht. Anscheinend gelten die ganzen Tips bei vielen nur für andere, weil man selbst Christopherus, nen Schutzengel oder den guten Stern auf allen Wegen gepachtet hat.

Selbst wenn wir es glauben, tun das viele andere nicht. Das Sicherheitsbewußtsein ist eine komische Sache. Ich war vor Jahren mal mit 3 Freunden unterwegs für eine längere Nachtfahrt über die AB und obwohl mir grundlegend klar war, daß das Schlafen in der umgebauten Dinette nicht sicher ist, konnte ich sie nicht davon überzeugen und die Bequemlichkeit hat gesiegt. Auch bei meiner Mutter muß ich immer aufpassen, daß sie nicht anfängt hinten rumzugeistern während der Fahrt.
Vermutlich passiert einfach noch ZU WENIG um ein Gefahrenbewußtsein aufzubauen.

Viele haben die Videos gesehen, daß ein üblicher Abstand auf der AB nie reicht um einen Unfall zu vermeiden. Trotzdem wird ständig dicht aufgefahren und jeder hält sich für Michael Schumacher. Auch ich muß mich bewußt dazu bringen, den Abstand größer zu lassen. Und mein stärkster Antrieb ist noch, daß ich mal wegen zu wenig Abstand zahlen mußte.

RK

HeikoausBaden am 06 Apr 2017 11:19:57

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:die Basis ist doch ein 280er oder 290er ducato, also vor bj. 1994.
im film geht ein fahrerairbag auf - haben ducs vor 1994 airbags :?:
oder nur in der schweiz?


Also dieser Frage schließe ich mich mal an....

volki am 06 Apr 2017 12:12:11

Erstens, es ist klar: der "Kassensturz" ist eine tws. reisserisch aufgebauschte "TV-Konsumentenschutz-Sendung".

Wer bei dieser Test-Anlage federführend war, ist mir nicht ganz klar, ob es DCT, der TCS, Euroconsumers oder Kassensturz war? Wer bezahlt, befielt :!:

Auf alle Fälle, der kompetente mit-organisierende "Schweizerische Touring-Club" (TCS), analog zum ADAC, schreibt folgendes:
--> Link

Ich habe auch ein "altes" Wohnmobil (Jahrg. 2000) Aber zwischen Wohnraum und Führerhaus hat es eine stabile Stahlschranke die auch den Kopf schützt. Airbag hat es leider nur im Lenkrad, Mitfahrersitz-AB gab es damals nicht. Dafür schon ABS und ASR, usw.
Wer als Mitfahrer die Füsse UEBER einen sich entfaltenden Airbag hält, ist aber auch selber schuld. Diese Situation ist schon sei den ersten Airbags, als gefährlich bekannt

In der Testanlage bemängle ich, dass das Kind, das mit dem Laptop, angeschnallt in Fahrtrichtung am Tisch sitzt, bei mir auf dem gegenüberliegenden Sitz hätte sitzen müssen, also mit Rücken zur stabilen Zwischenwand. Ich bin sicher, dass dann diesem Kind praktisch nichts passiert wäre und der Laptop dem Fahrer nicht an den Kopf geflogen wäre :!:

Bei allen Tests kommt es immer drauf an, wer die Testkriterien festlegt

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