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Wahl eines Ladeboosters - Büttner MT-LB 45 1, 2


mv4 am 03 Mai 2017 14:13:53

ja sorry ich meinte natürlich A

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geralds am 03 Mai 2017 15:23:22

Hallo Leute,
ihr geht mir von zu vielen "wenn" Voraussetzungen aus.
Zu MV4, der hat(te) Gel-Batterien, d.h. die Ladespannung von 14,4V passt, auch bei Li.
Wir wissen aber nicht welchen Typ von AGM der Threadersteller hat. Eventuell werden 14,7V benötigt, die die Lima nicht bereitstellt. Dann sind auch die Ladeströme in der Hauptladephase entsprechend kleiner. Auch tut es der Batterie nicht gut längere Zeit nicht vollständig aufgeladen zu werden.

Die 120Wp Solaranlage liefert sicher im Hochsommer genügend Ladung. Aber was ist mit der Übergangszeit? Schlechterer Sonnenwinkel, häufiger bedeckt. Die Annahme von 3-5A pro 100W wird in der Übergangszeit oft genug nicht erreicht. Wie der Threadersteller schreibt will er gerade dann das Ladeverhalten verbessern.
Eine 2. Batterie ist sicher nicht von Nachtteil, wir wissen aber nicht wie es mit den vorhandenen Gewichtsreserven bestellt ist.
MV4 schreibt, dass der Ladestrom bei Li ohne Veränderung der Verkabelung auf 70A angestiegen ist. Das muss aber nicht nur positive Effekte haben. Was ist wenn die Verkabelung und die verbauten Bauteile (z.B. Trennrelais) nur auf vielleicht 50A ausgelegt sind und die Verkabelung auch mit 50A abgesichert ist. Dann kommt die Li-Batterie rein und die Sicherung fliegt, was noch der harmlose Fall ist.
Wir wissen nicht, wie es um die Verkabelung zwischen den Batterien, zum Kühlschrank, usw. bestellt ist. Hängt der Kühlschrank an der Aufbaubatterie oder an der Starterbatterie?
(Bei meinem vorherigen Womo hing der Kühlschrank, wie heute auch, an der Aufbaubatterie, die Verkabelung Lima - Aufbau war jedoch so schwach ausgelegt, dass trotz Lima die Aufbaubatterie teilweise entladen wurde wenn der Kühlschrank auf 12V während der Fahrt geschaltet wurde).

Ich bin der Meinung die Ladespannung sollte auf die Batterie abgestimmt sein/werden. Ich würde mich gerade in der Übergangszeit nicht auf nur 120Wp Solar verlassen um die Batterie voll zu kriegen.

Nicht falsch verstehen, ich bin kein absoluter Verfechter von Boostern, habe auch selbst keinen. Bei mir liegt der Fall jedoch auch anders. Ich habe eine fast doppelt so große Batteriekapazität, habe Gel-Batterien und 360Wp auf dem Dach. Dazu kommt, dass bei meinem Nutzungsprofil ein Booster nicht wirklich hilft. Deshalb die 360Wp und 2 der 4 Module kann ich auch noch in alle 4 Richtungen kippen. Das hilft gerade bei niedrigem Sonnenstand eine ganze Menge.

Gruß Gerald

hansfranz am 04 Mai 2017 09:02:06

Habe ich etwas überlesen? Bisher hatte ich das so verstanden, dass die Spannung der LiMa am EBL 99 anliegt und dieser max. 18A zur Aufbaubatterie durchlässt. :?
Nur wenn man keinen EBL 99 hat, dann funktioniert das mit dem Trennrelais wie her beschrieben.

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rkopka am 04 Mai 2017 09:52:41

hansfranz hat geschrieben:Bisher hatte ich das so verstanden, dass die Spannung der LiMa am EBL 99 anliegt und dieser max. 18A zur Aufbaubatterie durchlässt. :?

Das EBL99 hat da aber keine (direkte) Begrenzung. Die Batterien werden einfach mit einem externen Trennrelais verbunden. Da liegt nur der Shunt dazwischen, aber nicht mal eine Sicherung im EBL. Außen die (nach Schaudt Plan) 50A Absicherungen der einzelnen Batterien.
Also gibt es dort keine Strombegrenzung, höchstens indirekt durch die verwendeten Kabel. Und vielleicht noch eine Stromgrenze, die man nicht überschreiten sollte, weil sonst das EBL Probleme bekommt.
Was mit max. 18A angegeben ist, ist der Eingang für ein Zusatzladegerät (20A Sicherung).

Grundsätzlich muß man sagen, daß das EBL99 keine Strombegrenzungen oder Spannungsauswahlen nach der Höhe der Spannung macht (Präferenz Solar, Aufbau/Starterbatterie). Die Anschlüsse werden über Sicherungen und Relais verbunden, das ist alles. Unterspannung wird kontrolliert und bei Bedarf abgeschaltet. Die Relais reagieren auf D+ bzw. 230V Eingang.

RK

xbmcg am 04 Mai 2017 09:56:52

Hast Du falsch verstanden.

Am EBL 99 ist ein Trennrelais verbaut, das alles, was von der Lima kommt auf die Bordbatterie durchläßt (50A - Sicherung ist die Begrenzung).



Das Schaudt Ladegerät liefert maximal 18A Ladestrom, wenn Du an Landstrom hängst.

ebbi am 05 Mai 2017 00:27:25

geralds hat geschrieben:Hallo Leute,
ihr geht mir von zu vielen "wenn" Voraussetzungen aus.
Zu MV4, der hat(te) Gel-Batterien, d.h. die Ladespannung von 14,4V passt, auch bei Li.
Wir wissen aber nicht welchen Typ von AGM der Threadersteller hat. Eventuell werden 14,7V benötigt, die die Lima nicht bereitstellt. Dann sind auch die Ladeströme in der Hauptladephase entsprechend kleiner. Auch tut es der Batterie nicht gut längere Zeit nicht vollständig aufgeladen zu werden.

Die 120Wp Solaranlage liefert sicher im Hochsommer genügend Ladung. Aber was ist mit der Übergangszeit? Schlechterer Sonnenwinkel, häufiger bedeckt. Die Annahme von 3-5A pro 100W wird in der Übergangszeit oft genug nicht erreicht. Wie der Threadersteller schreibt will er gerade dann das Ladeverhalten verbessern.
Eine 2. Batterie ist sicher nicht von Nachtteil, wir wissen aber nicht wie es mit den vorhandenen Gewichtsreserven bestellt ist.
MV4 schreibt, dass der Ladestrom bei Li ohne Veränderung der Verkabelung auf 70A angestiegen ist. Das muss aber nicht nur positive Effekte haben. Was ist wenn die Verkabelung und die verbauten Bauteile (z.B. Trennrelais) nur auf vielleicht 50A ausgelegt sind und die Verkabelung auch mit 50A abgesichert ist. Dann kommt die Li-Batterie rein und die Sicherung fliegt, was noch der harmlose Fall ist.
Wir wissen nicht, wie es um die Verkabelung zwischen den Batterien, zum Kühlschrank, usw. bestellt ist. Hängt der Kühlschrank an der Aufbaubatterie oder an der Starterbatterie?
(Bei meinem vorherigen Womo hing der Kühlschrank, wie heute auch, an der Aufbaubatterie, die Verkabelung Lima - Aufbau war jedoch so schwach ausgelegt, dass trotz Lima die Aufbaubatterie teilweise entladen wurde wenn der Kühlschrank auf 12V während der Fahrt geschaltet wurde).

Ich bin der Meinung die Ladespannung sollte auf die Batterie abgestimmt sein/werden. Ich würde mich gerade in der Übergangszeit nicht auf nur 120Wp Solar verlassen um die Batterie voll zu kriegen.

Nicht falsch verstehen, ich bin kein absoluter Verfechter von Boostern, habe auch selbst keinen. Bei mir liegt der Fall jedoch auch anders. Ich habe eine fast doppelt so große Batteriekapazität, habe Gel-Batterien und 360Wp auf dem Dach. Dazu kommt, dass bei meinem Nutzungsprofil ein Booster nicht wirklich hilft. Deshalb die 360Wp und 2 der 4 Module kann ich auch noch in alle 4 Richtungen kippen. Das hilft gerade bei niedrigem Sonnenstand eine ganze Menge.

Gruß Gerald


Hallo Gerald,
danke für die Ausführungen.
Noch einige nähere Angaben:
3,5t spielt eine Rolle - daher auch nur eine Batterie;
Batterie unter Beifahrersitz - daher begrenzte Größe;
EBL unter Fahrersitz - kein Platz für 2. Batterie;
Batterie: AGM green power 100Ah - Ladung müßte 14,7 sein - AGM 2;
EBL 99 und zusätzlich Schaudt Bus 1218 angeschlossen - bei 230V - mind. 28 A Ladung;
Solar 2x60W Siemens;
Laderegler: Sunline Controller PLR 8G/16G.
Wegen begrenztem Platz unter Beifahrersitz kann auch nur später eine 90er Li z. B. von Super B genommen werden.
Ist nun die Wahl eines Ladeboosters 25 oder 45 mit Li-Schalter angebracht oder bringt das gar nichts - auch in Hinsicht auf die bei Li scheinbar vorkommenden Schäden an der LIMA bei voller Starterbatterie und leerer Li.
LG
Ebbi

geralds am 05 Mai 2017 01:19:22

Hallo Ebbi,

Und wie Du richtig bemerkt hast verhindert ein Booster auch beim Einsatz einer Li-Batterie eine eventuell entstehende Überlastung der Lichtmaschine, Kabel, Sicherungen usw.. Das ELB ist ja auch nur für 50A an den Batterieanschlüssen ausgelegt. Wenn der Booster am ELB angeschlossen wird, bleibt die Strommessung im ELB in Funktion. Ich weiß natürlich nicht ob Du eine Anzeige dafür hast.

Der ELB versorgt den Kühlschrank über die Starterbatterie von daher würde auch der 25A Booster wahrscheinlich reichen. Wenn Du planst auf Li-Batterie umzustellen, geht natürlich auch die 45A Variante und Du erreichst kürzere Ladezeiten. Für die AGM hilft Die die 45A Variante nicht (oder fast nicht).

Gruß Gerald

xbmcg am 05 Mai 2017 11:45:06

Das Ding heißt EBL (ElektroBLock).

Für LiFeYPO4 brauchst Du keinen Booster, der bremst beim Laden.
Das EBL hat gar nichts zu tun mit dem Kühlschrank und der Startbatterie.
Die Sicherungen für das D+ und für den Kühlschrank sind außerhalb angebracht.

Unter dem Beifahrersitz passt eine 2. Batterie genau rein, der Einbau ist so vorgesehen,
Das Halteblech hat schon die richtige Form dafür.

Der Ladebooster braucht auch irgendwo Platz, der ist nicht gerade klein.

Wenn Du auf LiFeYPO4 umbaust, kannst Du das Kabel verstärken und das Trennrelais
und die Sicherung durch größere ersetzen, falls Du mit den 50A nicht zurecht kommst.
Ist eine einfache Übung.

Die Lichtmaschine wird nicht überlastet, sie hat einen Regler, der dafür da ist, das zu verhindern.

skytwo am 05 Mai 2017 11:51:31

xbmcg hat geschrieben:Das Ding heißt EBL (ElektroBLock).

Für LiFeYPO4 brauchst Du keinen Booster, der bremst beim Laden.

Da sagt Sonnentau und Peter aber was anderes.
LG Bernd

skytwo am 05 Mai 2017 11:55:46

lisunenergy hat geschrieben:Hallo Bernd,
Bei Schulungen wird immer wieder von überlasteten und durchgebrannten Limas gesprochen. Hier empfiehlt es sich über einen Booster nachzudenken. Ein noch wichtiger Punkt ist ein Battmonitor. Bei lifepo4 sieht man sehr schlecht den Ladezustand. Da hat victron , votronic und Büttner gute Geräte.
LG sonnentau 3

xbmcg am 05 Mai 2017 12:06:16

Der regler hat einen Temperatursensor, der regelt bei Überhitzung den Strom
der Feldwicklung runter und damitt die Leistung - zusätzlich zur Spannungsüberwachung.

Was machen eigentlich all die WoMo-Fahrer, die die Startbatterie durch eine LiFeYPO4 ersetzen?
Die müssten doch reihenweise sterbende Lichtmaschinen haben, da ist kein Ladebooster dazwischen.

Der User will ja nur eine kleine Suber-B Fertigbatterie einbauen mit 90Ah.

bestager am 05 Mai 2017 16:12:03

xbmcg hat geschrieben:Was machen eigentlich all die WoMo-Fahrer, die die Startbatterie durch eine LiFeYPO4 ersetzen?
Die müssten doch reihenweise sterbende Lichtmaschinen haben, da ist kein Ladebooster dazwischen.


Moin,

ich mache garnichts außer mich über den hohen Ladestrom zu freuen. :ja:

In meinem Sprinter (kein Euro VI) mit 180 A Lima habe ich die Anlage umgebaut in ein Einkreissystem
ohne sep. Starterakku mit 400 Ah Winston LiFePo4. Verkabelung kompl. ab Lima in 50 mm².

Der Nettoladestrom in den Akku beträgt ständig >100 A o h n e Abregelung bis er voll ist. :ja:

Gruß, Charly

xbmcg am 05 Mai 2017 16:20:57

cool :top:

Bei 400Ah kannst Du sogar bei ausgelöstem UVP durch manuelles Übersteuern noch locker Not-Starten.

ebbi am 05 Mai 2017 23:56:25

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Hallo,
welche Solarleistung ist denn bei einer 100er AGM, bei einer 90er Super-B LiFePo4 oder LiFeYPo4 optimal?
Wenn beim 313 CDI Sprinter 2 x 90er Li`s unter den Beifahrersitz passen, wäre das bei gleichem Gewicht wie jetzt AGM eine interessante Option.
Doch dann reicht wieder die Solarleistung nicht aus. Option 105er Klebepanell (3kg + Leitungen)?
LG
Ebbi

geralds am 06 Mai 2017 11:37:29

Hallo, tolle Möglichkeiten werden hier aufgezeigt und Tippfehler werden auch noch gleich berichtigt. (Das Ding heißt EBL)
Aber ansonsten wäre ich sehr vorsichtig die Vorschläge so einfach zu übernehmen!
Das was für LiFeYPO4 zutrifft, gilt nicht immer auch bei LiFePO4 der Super B!



xbmcg hat geschrieben:Für LiFeYPO4 brauchst Du keinen Booster, der bremst beim Laden .

Stimmt, kann jedoch nicht 1:1 auf LiFePO4 der Super B übertragen werden.
Die Super B verträgt über 10° einen Ladestrom von 1C, d.h. bei 90Ah 90A Ladestrom.
Bei Temperaturen darunter muss der Ladestrom begrenzt werden. Du willst doch nicht im Winter bei z.B. -10° C losfahren und dann etwas später feststellen, dass die Super B defekt ist.
Siehe --> Link

xbmcg hat geschrieben:Das EBL hat gar nichts zu tun mit dem Kühlschrank und der Startbatterie.
Die Sicherungen für das D+ und für den Kühlschrank sind außerhalb angebracht.


Block 3, Klemme 8 (Starterbatterie) oder Block 2, Klemme 1 (auch Starterbatterie) --> Kühlschrankrelais --> Block 1, Klemme1 --> Absorberkühlschrank
Habe ich da was übersehen?

xbmcg hat geschrieben:Unter dem Beifahrersitz passt eine 2. Batterie genau rein, der Einbau ist so vorgesehen,
Das Halteblech hat schon die richtige Form dafür.


Stimmt oft für Bleiakku´s Es ist zu überprüfen ob das auch für andere Akku´s gilt, oft ist die Höhe kritisch.

xbmcg hat geschrieben:Wenn Du auf LiFeYPO4 umbaust, kannst Du das Kabel verstärken und das Trennrelais
und die Sicherung durch größere ersetzen, falls Du mit den 50A nicht zurecht kommst.
Ist eine einfache Übung.

Kann man machen. Der Strom sollte aber dann nicht mehr über den EBL geführt werden. Das Trennrelais sollte dann die beiden Batterien direkt verbinden. Eine eventuell vorhandene Stromanzeige die vom Shunt des EBL abhängig ist, funktioniert dann aber nicht mehr. Das sollte jedoch kein Problem sein. Bei Li-Batterien würde ich einen Batteriecomputer einsetzen, an der Spannung kann der Ladezustand bei Li-Batterien nur noch schlecht abgelesen werden. Insbesondere wenn noch Strom durch die Batterie fließt.
xbmcg hat geschrieben:Die Lichtmaschine wird nicht überlastet, sie hat einen Regler, der dafür da ist, das zu verhindern.

Die Lichtmaschine nicht, eventuell aber die Super B. Siehe oben - Temperaturabhängigkeit.
xbmcg hat geschrieben:Was machen eigentlich all die WoMo-Fahrer, die die Startbatterie durch eine LiFeYPO4 ersetzen?
Die müssten doch reihenweise sterbende Lichtmaschinen haben, da ist kein Ladebooster dazwischen.

Der User will ja nur eine kleine Suber-B Fertigbatterie einbauen mit 90Ah.


Die nehmen wahrscheinlich keine LiFePO4 sondern LiFeYPO4!

Gruß Gerald

P.s.: Man sollte bei den Beiträgen den Kenntnisstand des Fragenden mit berücksichtigen, jedenfalls wenn er erkennbar ist.
Falsche Schlüsse sind schnell mal gezogen.
Damit will ich aber niemand zu Nahe treten.

bestager am 06 Mai 2017 13:31:22

bestager hat geschrieben:In meinem Sprinter (kein Euro VI) mit 180 A Lima habe ich die Anlage umgebaut in ein Einkreissystem
ohne sep. Starterakku mit 400 Ah Winston LiFePo4. Verkabelung kompl. ab Lima in 50 mm².


Moin,

sorry, es sollte natürlich 400 Ah Winston LiFeYPo4 heißen.

Gruß, Charly

andwein am 06 Mai 2017 14:14:16

geralds hat geschrieben:....P.s.: Man sollte bei den Beiträgen den Kenntnisstand des Fragenden mit berücksichtigen, jedenfalls wenn er erkennbar ist. Falsche Schlüsse sind schnell mal gezogen. Damit will ich aber niemand zu Nahe treten.

Das finde ich einen wirklich guten Ratschlag. Auch ich will damit niemanden zu nahe treten. Für Elektronik nahestehenden User sind viele Ratschläge interpretierbar, für einen Wohnmobilfahrer ohne elektrotechnischen Hintergrund erschließen sich die Zusammenhänge oft leider nicht.
Gruß Andreas

thomker am 06 Mai 2017 17:52:32

bestager hat geschrieben:
Moin,

ich mache garnichts außer mich über den hohen Ladestrom zu freuen. :ja:

In meinem Sprinter (kein Euro VI) mit 180 A Lima habe ich die Anlage umgebaut in ein Einkreissystem


Hi Charly,
Das finde ich mal eine kosequente (geile) Idee. Ich hab die 400er nur als Aufbaubatt. bei Standard Blei vorne, auch ohne Schnickschnack. Wo haste die hingebaut und wie verkabelt? UVP?

Gruß Thomas

xbmcg am 07 Mai 2017 12:47:31

ebbi hat geschrieben:...welche Solarleistung ist denn bei einer 100er AGM, bei einer 90er Super-B LiFePo4 oder LiFeYPo4 optimal?


Hallo Ebbi,

Kann man sio nicht sagen, jedenfalls kann man das nicht allein an der Batteriekapazität festmachen.
Du willst ja mit der Solaranlage die verbrauchte Kapazität zuverlässig nachladen.

Die Solaranlage ist von der Sonneneinstrahlung abhängig, die verändert sich im Laufe des Tages und ist natürlich witterungs-
und saisonal abhängig.

Im Mittel kann man bei nach Süden ausgerichteten Panelen 4 * die Peekleistung als Ertrag in Wh als Tagesleistung ansetzen.
Also ein 100Wp Modul liefert IM SCHNITT 400Wh pro Tag, in Amperestunden umgerechnet sind das 400Wh / 14.4V = 28Ah

Dein Panel liegt aber flach auf dem Dach, also kannst Du schon mal 30% abziehen, dann kommt man auf realistischere 18...20Ah / Tag.
Es wird wenige Tage geben, wo Du auch mal 30Ah Ertrag hast, es wird aber in unseren Breitengraden auch viele Tage geben, wo nur
10Ah Ertrag oder weniger kommen.

eine AGM Batterie hat einen empfohlenen Ladestrom (der wird aber nur erreicht, wenn die Batterie ziemlich leer ist und sinkt über die Zeit)
von 1/10C also von 10A bei 100Ah, eine LiFeYPO4 Batterie kann mit 1C geladen werden, weil sie niederohmiger ist, die 90Ah
LiFeYPO4 von Winstron verträgt also Ströme von 90A.

Das 100Wp Panel liefer einen Kurzschlußstrom bei senkrechter Bestrahlung von ca. 6A. Normalerweise wirst Du um die 4-5A um die Mittagszeit
bei Sonnenschein ernten können.

Deine AGM begrenzt den Ladestrom von allein, die Anlage kann nicht zu groß sein, die LiFeYPO4 nimmt alles, was sie kriegen kann.
Wenn Du eine Anlage von 2000Wp hättest (ist natürlich hypothetisch, Du hast nicht die Fläche dafür), könntest Du ca 90A
(unter Berücksichtigung der ca 30% Verluste auf Grund der flachen Montage) ernten, die 1C der 90Ah LiFeYPO4 entsprechen würden,
und die Batterie wäre von 20% leer auf 100% voll innerhalb 50 Minuten geladen.

Eine 100Ah AGM Batterie würde auch in 4-5 Stunden von 50% auf 100% geladen werden, die Anlage würde aber nicht voll ausgelastet
werden (nur 10A Ladestrom). Die Würdest Du auch mit einer 200Wp-300Wp Anlage vermutlich genau so schnell voll bekommen.

An einem Tag mit Mistwetter und wenig Sonnenschein würde Deine 2000Wp Anlage die AGM aber genau so voll bekommen, wo die 200-300Wp
Anlage keine Chance hätte.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, dass man eine 100Ah Batterie mit 200Wp bei gutem Wetter Abends wieder voll hat,
ich habe 190Ah AGM und eine 500Wp Anlage. Die schafft die Verbräuche im Womo von März bis Oktober zuverlässig zu kompensieren
und an guten Tagen, sowie von Juni-Oktober tagsüber den Kühlschrank zu betreiben.

Im Winter muss ich manchmal nach 3-4 Tagen mal an die Stromsäule.

Hoffe das hilft Dir weiter.

P.S. Ich habe die flexiblen Module, die altern recht schnell und verlieren ihre Leistung. Meine nächste Anlage wird wohl mit festen
Modulen gebaut. Nachlesen kannst Du die Erfahrungen in dem Tröt mit der "Erfahrungen mit flexiblen Solarpanelen"...

xbmcg am 07 Mai 2017 13:04:52

Das Rechenbeispiel oben war natürlich unter der Annahme, dass Du die volle nutzbare Kapazität
der Batterie ausreizt und wieder nachlädst. Normalerweise dimensioniert man seine Batteriekapazität
bei AGM für eine Entladungstiefe zwischen 20 und 30% pro Nacht, das heißt, Dein Ladebedarf
wäre 20..30Ah und nicht 50Ah. Bei einer LiFeYPO4 kann man im Regelfall eine Entladetiefe
von 40-50% ansetzen, dann sind noch genug Reserven drin, also um die 40Ah pro Nacht,
man lädt auch die LiFeYPO4 nur bis 90% (14.4V) und nicht, bis die OVP auslöst (15.2V).

Das verlängert die Lebenderwartung der Batterien erheblich.

bestager am 07 Mai 2017 17:42:29

thomker hat geschrieben: Wo haste die hingebaut und wie verkabelt? UVP?


Moin Thomas,

der LiFeYPo4 Akku steht bei mir in der Heckgarage wo vorher die nassen BS Aufbauakkus standen.
Verkabelung in 50 mm² läuft am Unterboden nach vorne. Wichtig ist eine Hochstromsicherung
direkt am Minuspol des Akkus weil bei einem Kurzschluß das Mobil schnell in Flammen stehen könnte.

OVP/UVP Abschaltung macht ein Philippi TSA 265-12, der verträgt den Starterstrom schon seit über
einem Jahr völlig problemlos. Bei mir schaltet er aber nur über die Akkuspannung. Die Einzelzellen
werden balanciert und mit Anzeige und akustischer Warnung überwacht.

Gruß, Charly

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