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Hallo, suche einen Ladebooster für 100er AGM Batterie. Habe noch 2x60er Solarfelder mit Sunline Controller PLR 8G/16G. Habe den Büttner MT-LB 45 im Visier. - Vielleicht soll auch noch zeitgleich eine Vectron 90er Lithium im Austausch eingebaut werden. Gibt es bessere Ladebooster als Büttner? Welche? Danke Ebbi Wozu brauchst Du den Ladebooster? Fährst Du nur Kurzsterecke? Eine 100Ah AGM zieht beim Laden um die 8-10A, die LiMa ist da vollkommen ausreichend und Deine Solaranlage macht die letzen 5-10% bis 14.8V. Für das Geld würde ich eine 2. Batterie nachrüsten, das bringt mehr.
Meine ich ebenfalls, denn der Solarertrag dürfte ja nicht mal soo hoch sein.
Der Ladebooster soll im Herbst bei wenig Licht für die Solaranlagen beim Wechsel des Stellplatzes ohne Landstrom, der höchstens 1 Stunde entfernt ist, in dieser Kurzstrecke die AGM laden. Die AGM ist dann in 1, 2 Stunden voll - ohne Booster klappt das ja gar nicht. Deshalb den Ladebooster. Ebbi, wie hoch ist denn deine Ladespannung wenn die LIMA läd? Ein Booster hebt/regelt nur die Spannung auf das eingestellte Niveau an. Die Stromstärke (A), die die Batterie aufnimmt, die bestimmt nur die Batterie selber. [/quote] Der Ladebooster soll im Herbst bei wenig Licht für die Solaranlagen beim Wechsel des Stellplatzes ohne Landstrom, der höchstens 1 Stunde entfernt ist, in dieser Kurzstrecke die AGM laden. Die AGM ist dann in 1, 2 Stunden voll - ohne Booster klappt das ja gar nicht. Deshalb den Ladebooster.[/quote] Ich habe zwar auch so ein Boosterdingens (weil ich ein techn. Spielkalb bin). Aber Vorsicht der Ladeertrag in 2h ist nicht annähernd so groß wie du glaubst wenn du die 45A auf der Boosterverpackung ließt. Die 45A kommen nur bei relativ geringem Batterieinnenwiderstand---> also leerer Batterie. Sonst dank Herrn Ohm weniger nach meiner Erfahrung so nach 2-3Tagen stehen, im Anlauf 12A die dann aber gemäß Kennlinie nach ca. 15Min. auf 6A runtergeregelt werden Greetz aus Mittelfranken Bei leerer Batterie / Batterien mit niedrigem Innenwiederstand lädt die Lima genau so schnell wie der Ladebooster. Die LiMa hat so um die 150A und der Regler regelt normal um die 13.9...14.2V ein. Der Ladebooster erhöht die Ladespannung auf 14.4V, er kann keine zusätzliche Energie erzeugen, als das was die LiMa liefert. Er hat nur den Effect, dass wenn die Startbatterie leer ist und die Bordbatterie noch relativ voll ist, die sinkende Spannung beim Laden der Startbatterie kompensiert wird und so die vollere Batterie etwas mehr Strom abbekommt. Das kommt aber recht selten vor. Dafür über 450€ auszugeben ist eher schade, dafür bekommt man 3 Stück 100Ah AGM Batterien, Alternativ gleich LiFeYPO4 umrüsten, die sorgen mit ihrem niedrigen Innenwiederstand von Haus aus für schnelles Laden auch ohne Booster. Da Du eh mit dem Gedanken spielst auf LiFeYPO4 umzurüsten, investiere lieber da in die Kapazität, statt für eine intelligente "Elektroheizung" Geld auszugeben. ;-) Ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Schau doch mal nach Votronic! Ich habe zwar auch den MT-LB 45 drin, da ich auf GEL-Batterien umgerüstet hatte und es ohne nicht ging und bin damit voll zufrieden. Als der ein Problem hatte, wurde der von Votronic repariert (lief aber alles über Büttner). Büttner ist nur umgelabelter Votronic oder umgedreht :wink:
Votronic stellt her - Büttner lässt anfertigen! ... im Wesentlichen läßt Büttner den Schriftzug und die farbliche Gestaltung der Produkte optimieren ... Moin Ebbi, lass Dich nicht von den "Bedenkenträgern" beirren. Der Ladebooster ist ne tolle Sache, um die Aufbaubatterien wieder voll zu bekommen. Wenn die Starterbatterie voll ist, lädt die Lichtmaschine ohne den Ladebooster nämlich genau 0,0 A. Falls Du ein Euro 6 Fahrzeug hast, ist ein Ladebooster sogar unumgänglich. Viele Grüße, Andreas
Hallo Andreas, kannst du mal erklären warum die Aufbaubatterie durch die Lichtmaschine bei voller Starterbatterie nicht mehr geladen werden soll. Die Spannung der Lichtmaschine ändert sich doch nicht wenn die Starterbatterie voll geladen ist. Gruss Erik
Hast du dazu was genaues? Habe gelesen das dies für WoMos nicht zutrifft ... :roll: Wenn jemand Wert auf eine wissenschaftlichere Betrachtung legt, kann ich helfen, die "Marketing-Elektrik" mal zu entwirren. Die Aussage "Wenn die Starterbatterie voll ist, ist ein Ladebooster unumgänglich" um die Bordbatterie zu laden ist so ein Unfug. Schaut Euch mal die Schaltung von Lichtmaschine, Laderegler, Trennrelais und Bordbatterie an und versucht mal die Grundlagen der Elektrotechnik dabei zu berücksichtigen (Eine Parallelschaltung ist ein Stromteiler, die Spannung ist über alle Zweige gleich). Wenn der Motor startet und die Lichtmaschine sich dreht, wird eine Spannung erzeugt, die über den Regler begrenzt wird (Durch absenken des Stromes der Erregerwicklung). Der Regler signalisiert der Bordelektrik mit dem D+ Signal, das die Lichtmaschine lädt. Dieses Signal schaltet unter Anderem das Batterietrennrelais durch, wodurch die Startbatterie mit den Bordbatterien parallelgeschaltet werden. Für die Lichtmaschine und den Regler ist die Startbatterie nun ein einziger großer Batterieblock, die Spannung ist die Spannung über alle Batterien, die leeren Batterien ziehen sie runter und bekommen auch das meiste vom Ladestrom ab entsprechend ihres Innenwiederstandes. Die "Startbatterie" ist für den Laderegler erst dann voll, wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist und der Ladestrom / Stromverbrauch des Fahrzeugs einen bestimmten Schwellwert unterschreitet, dann wird die LiMa- Spannung auf 13.8V abgesenkt (Erhaltungsladung). Solange die Bordbatterie nicht über die Ladeschlußspannung der Lima geladen ist, lädt die Lima mit allem was abgenommen wird. Eine pauschale Aussage "wenn die Startbatterie voll ist, wird ohne Ladebooster die Bordbatterie nicht geladen" ist schon deshalb Schmarrn. Ich sage ja nicht, dass der Booster nichts macht, ist sage nur, dass man für den Preis seine Anlage sinnvoller aufrüsten kann, als mit einem Ladebooster. Das ist wie beim Auto, die einen erhöhen den Hubraum, die anderen laden einen Rasenmähermotor mit doppeltem Turbolader / Kompressor auf. Bei gleicher Leistung halten die Motoren mit mehr Hubraum länger und klingen besser. Ein Ladebooster erhöht nicht die Batteriekapazität. Die Batterie stirb früher, weil sie tiefer entladen wird.
Hallo Andreas, Ja, es gibt viele Artikel mit verschiedenen Aussagen. Deshalb ist es nicht hilfreich sich nur auf einen zu berufen. Es kommt doch darauf an welches Fahrzeug mit welcher LiMi verbaut ist und das auch bei €uro 6 Motoren Einige Fahrzeuge (z. B. Sprinter) mit Euro6-Motoren haben ein sog. Energiemanagement. Das bedeutet, dass die Starterbatterie absichtlich nicht voll geladen wird. Hier wäre Deine Aussage richtig. Die meisten Fahrzeuge für WoMos haben ganz normale spannungs-geregelte Lichtmaschinen. Für die gilt das oben gesagte nicht und man kann damit ohne weiteres über Trennrelais eine Aufbaubatterie laden. Dort regelt die Lichtmaschine keinen Ladestrom, sondern nur ihre Spannung. Ich habe gelesen das die EcoJet Motoren (mit AdBlue) eine intelligente Lichtmaschine haben. Nicht aber die MultiJet mit 130 PS. Eine "intelligente" Lichtmaschine, die statt 14.2V nur 13.8V oder weniger liefert, ist bei den "modernen" Fahrzeugen auch ein Problem, vor allem, wenn dann noch die Start-Stopp Automatik dazu kommt, um Sprit an den Kreuzungen zu sparen - die ordentliche AGM Batterien voraussetzt. Und wenn die nicht schnell und vollgeladen werden, kommt man mit Start-Stopp nicht weit. Im Wohnmobil sind solche "Experimente" eher von Nachteil. Bei vielen LiMa's kann man einen externen Regler nachrüsten (häufig im Yachtbau verwendet), um bei konstanten niedrigen Drehzahlen maximale Ladeströme zu zaubern. Man kann aber auch erst das Problem schaffen und dann teuer elektronisch wieder lösen... Fangen wir doch mal andersrum an... bitten wir den TE mal um ein Datenblatt der AGM - Batterie, die er laden möchte. Einige AGM, wie zum Beispiel die von Laika verbauten NDS, verlangen eine Ladespannung von 14,7 Volt. Das kann keine Lichtmaschine, das kann nur ein Booster! Dann ist dieser nämlich unumgänglich, um die Batterie überhaupt voll zu laden, egal, wie lange man fährt. Fragen wir dann noch, wo sitzt die Bordbatterie, unter dem Beifahrersitz oder in der Heckgarage und wie dick sind die Kabel, die von der Starterbatterie zur Bordbatterie gehen. Dann können wir auch konstruktive Hinweise geben... Ein Beispiel: Ich habe mir, um verschiedene Booster zu testen und meine Kunden dann auch beraten zu können, die Möglichkeit geschaffen, einen Ladebooster mit vier Kabeln testweise in mein System zu hängen. Mit dem Votronic --> Link, der ja irgendwo baugleich mit dem Büttner ist, erhöhte sich der Ladestrom bei voller Starterbatterie und ca. 50 % entladener Bordbatterie (damals noch Nass-Blei) von 12 auf 22 A, die Spannung stieg von 13,8 auf 14,4 Volt. Der NDS-Booster --> Link brachte bei derselben Konfiguration 29 A und 14,7 Volt, also Zuviel für Nass-Blei, aber gerade richtig für NDS - AGM. LG Peter Ist eine Frage des Standpunktes. 1. Er hat eine Solaranlage, die die letzten 10% der Ladung bis 14.8V schaffen könnte, wenn er den passenden Regler hat. 2. 400€ für den 45A Booster von Büttner bei einer einzigen 100Ah AGM ist Overkill, diese Ströme werden da nicht fließen, die erreicht er vielleicht mit leeren Batterien mit 300Ah Kapazität, Der Einbau des Boosters kommt noch obendrauf (Trennrelais raus, EBL Umbauen oder D+ am Trennrelais kappen). 3. für das Geld kann er locker 2 zusätzliche 100Ah AGM Dual Use Batterien (z.B. von BSA je 135...154€ je nach Verkäufer) und hat noch 100€ für einen anständigen Solarregler übrig. Er hätte die 3-fache Kapazität zur Verfügung. 4. er kann auch 4 Stck LiFeYPO4 60Ah Zellen für die 400€ kaufen und mit einem einfachen Balancer seine Anlage Auf Lithium umgerüstet Wenn er keine Kapazitätsaufrüstung plant, kann er einen schwächeren günstigeren Booster nehmen, wenn er auf LiFeYPO4 umrüstet braucht er gar keinen Booster. Das wäre meine Einschätzung, aber es ist eine Glaubensfrage. Wenn die 100Ah AGM bei 70-80% Ladung sind, wieviel Strom liefert der Booster dann noch?
Schon mal daran gedacht, dass der TE vielleicht einen 3,5tonner an der Gewichtsgrenze hat? Richtig macht es sowieso nur mit Lithium, das weiß ich nun seit 8 Wochen... LG Peter Wer einen Booster kaufen will, denkt meist darüber nach, weil er seine Batterie wohl bei seinem Nutzungsverhalten nicht wieder voll bekommt. Mit drei Batterien wird das Problem nicht kleiner, sondern größer. Es dauert dann halt nur 2 Tage länger bis man zu dem Fazit kommt. Es kann doch jeder kaufen was er will. Die Batterie voll bekommt er mit seiner Solaranlage auch, spätestens wenn er das WoMo mal länger abstellt. Viele versprechen sich zu viel vom Ladebooster und sind dann enttäuscht, wenn es nicht so funktioniert, wie gedacht. 45A Ladebooster klingt erst mal toll, funktioniert aber nie mit einer 100Ah Batterie wie erwartet. Wenn Sie leer ist, zieht sie in den ersten Minuten vielleicht 10-15A, der Ladestrom sinkt aber dann schnell ab unter 10A, wo er auch bleibt. Auch das Schaudt Netzladegerät mit 18A lädt die Batterie selten miit mehr als 10A. Das liegt nicht an den Geräten sondern an den Batterien. Du kannst auch ein 120A Ladegerät von Victron (z.B. das MultiPlus 3000) an eine 100Ah AGM Batterie dran hängen und die zieht trotzdem nur um die 10A. Die hohen Ströme erreicht man nur mit großen Batteriebänken. Moin. Du vergisst bei Deinen "wissenschaftlichen" Betrachtungen immer wieder den Kühlschrank, der (in unserem Fall) auch 15 A haben will. Selbst wenn die Aufbaubatterie nur 10 A nimmt, sind wir schon bei 25 A. Ideale Voraussetzungen für einen 25 A Ladebooster. Wenn dann noch ein Wechselrichter betrieben wird, der die Fahrradakkus während der Fahrt lädt... Viele Grüße, Andreas
Unser Waeco-Kompressor zieht, wenn er gerade mal läuft, lediglich ~4,5A.
Sind das eigene Erfahrungen, Vermutungen oder kennst du das nur vom hören-sagen? Das mit zunehmender Ladung die Stromstärke sinkt ist bekannt und lässt sich nicht leugnen.Allerdings geschieht das erst ab ca. 80%. Bei einer leeren 100Ah AGM würde das aber immer noch bedeuten, dass die deutliche höhere Ströme am Anfang der Ladung zur Verfügung steht als von dir angenommen. Hallo Ebbi, ich hab mir den Büttner Ladebooster eingebaut und kann (für mein Campingverhalten vorallem im Frühjahr und Herbst ) nur positives berichten. Solar bringt mir wegen der tiefstehenden Sonne im Frühjahr und Spätherbst nicht viel. Ob andere Booster besser sind kann ich nicht beurteilen, ich kenne nur den Büttner. Der Preis war für mich o.k. und für noch mehr Batterien wäre auch gar kein Platz. Was sollten mir noch mehr Batterien auch bringen, die müssen ja auch erst wieder irgendwie geladen werden. Lass dich in deiner Entscheidung nicht beirren :wink:
Nein, den habe ich nicht vergessen, der hängt aber an der Startbatterie / Fahrzeugelektrik und nicht am Aufbau. Der Booster hilft dem Kühlschrank nur, wenn Du die Elektrik umgebaut hast, sonst hat der Ladebooster keine positive Auswirkung auf die Kühlung.
Auch hier kommt es darauf an, wo der Wechselrichter angeschlossen wird. Durch den Booster wird ja nicht mehr Strom erzeugt, es wird nur die Spannung angehoben und dabei Leistung der Lichtmaschine in Wärme umgewandelt. Du hast mehr Verluste / einen zusätzlichen Verbraucher an der Lichtmaschine dran. Nicht umsonst hat der Booster ein Alu-Gehäuse mit Kühlrippen, und ich glaube sogar noch einen Lüfter. Wenn Du grundsatzlich nur die Pedelec Akkus während der Fahrt über einen kleinen WR betreiben willst, häng den am Fahrzeugstromkreis / Startbatterie mit an, dann wird weniger Leistung vernichtet. P.S. Andreas, erkläre mir bitte mal den Sinn Deiner Schaltung, wenn Du mit dem Ladebooster die Spannung anhebst, um die Bordbatterie zu laden, und gleichzeitig dazu zusätzliche heftige Lasten auf diesem Kreislauf aufschaltest, die diese wertvolle angehobene Spannug wieder zunichte machen... Wenn schon Ladebooster, dann nur zur Batterieladung und nichts anderes.
Und wie willst du das trennen ? Die Ladung erfolgt nun mal an den gleichen Klemmen, an denen auch die Lasten hängen. RK Moin.
Der Ladebooster misst mit einer separaten Sense-Leitung die Spannung direkt an der Aufbaubatterie und erhöht die Spannung an seinem Ausgang so, dass die richtige Ladespannung an der Aufbaubatterie anliegt. Da ist es (fast) ganz egal, wieviel "zusätzliche heftige Lasten" zusätzlich aufgeschaltet sind. Die Wärmeverluste, die dabei entstehen, sind mir total egal, weil sie eben nicht auf Kosten der Ladung der Aufbaubatterie gehen! Ich glaube, Du hast das Prinzip eines Ladeboosters nicht verstanden. Wenn Du für Dich beschlossen hast, dass Du keinen Ladebooster haben willst, ist das ganz Okay. Es ist aber nicht Okay, anderen Leuten falsche Tipps geben zu wollen. Viele Grüße, Andreas
Das ist doch von Haus aus getrennt, der Kühlschrank sitzt im Primärkreislauf mit Lima und Startbatterie und wird über D+ von der Lima eingeschaltet, das Trennrelais muss raus / abgeklemmt werden, damit es den Ladebooster nicht kurzschließt, während der Fahrt hat man keine starken Verbraucher auf der Aufbauseite in Betrieb, deshalb geht der Sekundärkreis mit seiner ganzen Leistung auf die Aufbaubatterien. Wenn ein WR am Primärkreis angeschlossen wird, der nur während der Fahrt die Pedelec Akkus lädt, wird zwar die Eingangsspannung am Ladebooster etwas niedriger, dem WR ist das egal, solange sie nicht unter die Tiefentladegrenze sinkt. Dem Ladebooster ist das auch egal, erhebt sie eh an, ebenfalls solange die Abschaltschwelle nicht unterschritten wird. Die gesamte Leistung des Boosters steht somit für das Laden zur Verfügung.
Mir ist im Prinzip egal, wofür Leute ihr Geld ausgeben. Die Frage war nach alternativen zum Büttner MT-LB 45, und der Fragensteller hat eine Stromversorgung mit 100Ah AGM. Selbst Du als flammender Verfechter des Boosters hast einen wesentlich schwächeren mit 25A im Einsatz UND betreibst darüber zusätzlich Kühlschrank UND Wechselrichter. Da ist doch mein Kommentar gar nicht verkehrt, dass dieses Teil vollkommen überdimensioniert für die Anlage ist, oder? Selbst Deiner ist überdimensioniert, wenn Du so viel Reserven hast, dass Du darüber unnötigerweise dauerhaft den Kühlschrank betreiben kannst. Wenn es nur um die Ladeschlussspannung geht, würde ein viel kleineres Gerät reichen. Dein Booster mit 25A reicht locker für eine Anlage mit 200Ah AGM Batterien, mit dem 45A Booster kann man bis 400Ah gehen, ohne ihn wirklich auszureizen. Und ja, ich weiss wie ein Ladebooster funktioniert und auch wie sich verschiedene Batterietechnologien, wie AGM, GEL, LiPo und LiFePO4/LiFeYPO4 beim Laden verhalten, wie lange die einzelnen Phasen in etwa dauern, welche Ströme dabei fließen / für die Ladung empfohlen werden und welche Spannungen benötigt werden. Ich kann die Datenblätter durchaus lesen und verstehe auch die Angaben der Hersteller. Was bitte ist an meinem Tipp falsch?
Deine Annahme ist falsch: Ich habe den 45 A Ladebooster im Einsatz und ich habe 2 x 80 Ah Gel-Akkus. Mein Kühlschrank sitzt von Haus aus an der Aufbaubatterie und wurde per D+ aktiviert. Ich nehme an, dass dies die übliche Einbausituation ist. Das D+ Relais habe ich überbrückt, damit der Kühlschrank bei ausreichender Sonneneinstrahlung per S+ auf Strom laufen kann und den WR habe ich an der Aufbaubatterie, damit ich ihn auch nutzen kann, wenn ich nicht fahre. Deinen Vorschlag, den WR an die Starterbatterie anzuschließen, finde ich weltfremd. Aber zurück zur Frage des Thread-Erstellers: Einen Ladebooster würde ich auf jeden Fall empfehlen. Bei 100 Ah AGM ohne Wechselrichter würde auch der 25 A Ladebooster reichen. In Hinsicht auf eine spätere Erweiterung der Batteriekapazität würde ich jetzt schon den 45 A Ladebooster einbauen. Viele Grüße, Andreas Hallo Andreas, Das mit dem Kühlschrank solltest Du noch mal überprüfen. Ab Werk werden die Fahrzeuge mit einer 30A Sicherung an den LiMa / Startbatteriekreislauf direkt angeschlossen und nicht am Aufbau. Das hat folgende Gründe: In der Standardkonfiguration schaltet der Kühlschrank nur auf 12V während der Fahrt, wenn der Motor läuft und D+ anliegt. Würde man den Kühlschrank an der Aufbaubatterie anschließen, wie von Dir beschrieben, würde das Trennrelais (30A) unter Umständen durch den Ladestrom + die Last für den Kühlschtrank im EBL überlastet werden. Schaudt hat im EBL auch ein Umschaltrelais verbaut für Kompressor und Absorberkühlschränke, um sie von der Startbaterie auf die Bordbaterie umzuschalten, bzw im Stand auszuschalten. Diese Stecker werden aber von den WoMo Hersteller nicht belegt, weil das EBL / die Kontakte und das Relais zu schwach sind für die Kühlschränke und Ausfälle des EBL damit vorprogrammiert sind. Also, wenn Du oder Dein Vorgänger da nicht selbst Hand angelegt haben, dann ist der Absorber am Primärkreis angeschlossen, alles andere macht keinen Sinn - außer natürlich Du hast einen reinen 12V Kompressorkühlschrank. Moin. So langsam gehst Du mir mit Deinen ewigen Belehrungen und falschen Annahmen auf den Senkel.
Da muss ich gar nix prüfen, denn da ist alles so, wie es sein soll.
Dann gehört mein Fahrzeug wohl nicht in die Kategorie "die Fahrzeuge", denn meine Aufbaubatterie ist ab Werk mit einer 40 A Sicherung und einem D+-gesteuerten Trennrelais an die Starterbatterie angeschlossen. Der Kühlschrank ist mit einem D+-gesteuerten Relais an die Aufbaubatterie angeschlossen.
Genau das wird mit der Schaltung erreicht, die in meinem Fahrzeug verbaut wurde und im übrigen auch genau so in dem Buch "ALLGEMEINES WOHNMOBIL HANDBUCH" von Reinhard Schulz beschrieben ist. (WoMo-Verlag; ISBN 978-3-86903-058-6). Soviel zum Thema "Standardkonfiguration"!
Nein, denn das Trennrelais und die Sicherung waren ab Werk, wie eben beschrieben, für 40 A ausgelegt. Mit dem Einbau des Ladebooster sind die Kabel und die Sicherung auf 80 A geändert worden.
Was Schaudt macht, ist mir sowas von Wumpe, weil in meinem Fahrzeug kein Schaudt verbaut ist. Du solltest nicht immer davon ausgehen, dass deine Einbausituation die einzig mögliche ist. Ist sie nämlich nicht!
Wieder falsch: Ich habe nicht selbst Hand angelegt und einen Vorgänger gibt es nicht und der Absorberkühlschrank ist definitiv an der Aufbaubatterie angeschlossen. Und das das sehr wohl Sinn macht, könntest Du an diesen Vorteilen erkennen, wenn Du nicht so sehr von Dir überzeugt wärest: 1) Eine direkte Verkabelung vom Kühlschrank zur Starterbatterie entfällt. Das sind in meinem Fall ca. 5m. 2) Bei ausreichender Sonneneinstrahlung ist der Betrieb des AES-Kühlschranks mit überschüssigem Solarstrom möglich. Ich hoffe, Du willst mir jetzt nicht auch noch weis machen, dass es besser sei, den Solarregler an die Starterbatterie anzuschließen? Hallo, ich will man die teils hier beschriebenen Punkte versuchen zusammen zu fassen. 1. Bleibt die AGM-Batterie erhalten, spricht die wahrscheinlich notwendige Ladeschlussspannung von 14,7V für einen Ladebooster. 2. Wird auf eine LI-Batterie umgerüstet, könnte eventuell auf einen Booster verzichtet werden, vorausgesetzt, die Verkabelung Starterbatterie - Aufbaubatterie ist mit einem ausreichenden Querschnitt verlegt. Mit einem Booster bekommt man aber wahrscheinlich die Batterie schneller geladen und die Ladespannung kann auch genauer auf die Li-Batterie angepasst werden. Bei einem Euro-6 Mobil ist der Ladebooster notwendig. 3. Dimensionierung des Ladeboosters. 3 a) Wenn der Kühlschrank an der Starterbatterie hängt und auch keine größeren anderen Verbraucher (Laden von e-bikes) während der Fahrt versorgt werden sollen, reicht zumindest bei AGM-Batterien der 25A Booster. (Die Batterie wird größere Ströme wenn überhaupt nur kurz aufnehmen) 3 b) Wenn der Kühlschrank an der Aufbaubatterie hängt oder auch andere Verbraucher (Laden von e-bikes) während der Fahrt versorgt werden sollen, ist ein 45A Booster wahrscheinlich die bessere Wahl. Bei Li-Batterien lädt der größere Booster die Batterien schneller auf. Allgemein: Bei einer Solaranlage von "nur" 120Wp scheint mir die Leistung zu ungewiss um eine AMG-Batterie auf die eventuell notwendigen 14,7V aufzuladen. Hängt natürlich auch vom Nutzungsverhalten ab. Eine 120Wp Anlage wird nur im Hochsommer bei guter Sonneneinstrahlung den Verbrauch decken können. In der Übergangszeit oder bei bedecktem Himmel wird man auf zusätzliche Lademöglichkeiten (Netzgerät und / oder Lichtmaschine) angewiesen sein. Insbesondere da die Batteriekapazität nicht gerade üppig ist. Da kann ein Booster durchaus sinnvoll sein. Ich persönlich würde bei der vorhandenen Solarleistung und der vorhanden 100Ah AMG bzw. bei Umstieg auf ca. 90Ah LI-Batterie einen Ladebooster einsetzen. Auswahl nach den unter 3 genannten Kriterien. (Eventuell den von Votronic) Gruß Gerald zum Thema Booster und LiFe.... ich hatte bis vor 2 Jahren eine 90Ah Gel Batterie...diese wurde immer bei Fahrt über die Lima geladen...bei ca. 50% Endladetiefe sind da nie mehr als 15A bei 14,4V gemessen worden (die A schnell fallend... und diese 15A Ladung wurden auch mittels EBL erreicht...auch sehr schnell fallend) nach Umbau auf 160Ah LiFe läd die Lima mit bis zu 70Ah ....ohne damit irgend ein Kabel zwischen Lima und Batterie geändert wurde. Die 14,4V erreiche ich dort nur bei fast voller Batterie. Ein Booster hätte meine Gel auch nicht schneller vollgebracht...weil die aufzunehmende Stromstärke und Menge allein die Batterie bestimmt. Die Ladespannung lag auch bei fast leerer Batterie immer bei 14,4V. Ein Booster macht meiner Meinung nach nur Sinn wenn ich die benötigte Ladespannung nicht erreiche. Richtig mv4. Die 14.7V werden nicht mit hohen Strömen erreicht. Der Ladestrom in diese Ladephase liegt bei 2-3A bei einer 100Ah AGM, bei einer GEL dauert diese Phase (Absorption) über 8 Stunden, bei AGM Batterien sind es immer noch 2-4 Stunden. Ein Ladebooster kann diese Zeit nicht verkürzen, die Chemie braucht einfach ihre Zeit. Solarmodule und ein passender Regler, selbst mit nur 100Wp (3-5A Ladestrom effektiv) können die Spannung lange genug aufrecht erhalten, um die Phase abzuschließen. Der Booster ist nur sinnvoll / Wirksam in der I-Phase (Bulk Ladung), der soll ja gerade bei Kurzstrecke helfen. ![]()
(Du meinst sicher 70A und nicht 70Ah) Hier wäre der Booster eher ein Bremser, der würde auf 45A begrenzen (Überlastschutz) Ich hoffe, Du hast dein Batterietrennrelais durch ein stärkeres ersetzt. |
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