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KNAUS 708 Bodenplatte unter Heckgarage ist durch !!


KNAUS708 am 29 Aug 2006 13:40:17

Hallo Freunde,

zunächst mal hallo , denn ich bin neu in diesem Forum. Habe in den letzten Tagen schon eine Menge rumgestöbert und viele wertvolle Tipps gefunden, leider nur eine Wochezu spät. Denn letzte Woche habe ich mir ein Wohnmibil von KNAUS gekauft, EZ 2002, privat von mobile.de. Nach dem Kauf bei genauer Inspektion habe ich dann gemerkt, dass die Bodenplatte unter der Heckgarage an einer Ecke "weich" ist. Zum Glück hat das Fahrzeug einen Doppelboden und bei mir steht nicht gleich die ganze Küche auf dem durchgefaulten Brett. Von unten etwas gepopelt und "durch". Super !! Verteckter Sachmangel, davon wollte der (private) Verkäufer nichts wissen. Er habe das nie bemerkt. Vielleicht stimmts ja sogar. Was nun ?? :cry:

Erstmal zu einem freien Wohnmobilservice hier am Ort. Glückwunsch zum neuen Wohnmobil!! Mindestens 3 Tage Arbeit, wenn nicht mehr. Auf jeden Fall mehr als 1000 EURO !! Ab zum KNAUS Händler. "Wir können es mit Kulanz versuchen, aber ohne regelmäßige Dichtheitsprüfung siehts wohl schlecht aus." Und genauso wars auch. Zeit für die Repqratur habe er aber sowieso nicht. Erst nach den Ferien.

Solange schaue ich mir die durchgepopelte Bodenplatte nicht an. Also den ganzen Plastikmist rundherum entfernt. Und ??? Tatsächlich nur die Bodenplatte ! Die Rückwand ist OK. Ganz unten 1cm etwas feucht und ein ganz bisschen weich, aber ich glaube das ist einfach von der Bodenplatte da reingezogen. Im Moment steht ein Strahler zur Trocknung davor. Dann habe ich die alte Bodenplatte rausgebaut. Bei der Demontage kann man sich nur wundern wie der Hersteller so baut. Da werden qualitativ minderwertigste Schrauben verwendet und in Rahmenteile geschraubt, so dass dann nach 4 Jahren alles rostet. Die rostigen Schauben stecken auch in den Aluklappen und greufen das Alu an. Wird jetzt alles gegen Edelstahl ersetzt. Auch verbogene Schrauben wurden einfach eingedreht.

Aber nun zu meiner Frage. Was soll ich nun als Bodenplatte verwenden? Ich neige zu einer Siebdruckplatte, wenngleich teuer und schwer, aber quasi unkaputtbar. Einen Anhänger habe ich damit vor 10 Jahren beplankt. Der steht oft im Regen und den Platten machts nichts. Ich habe 3,85 to Auflastung, daher brauche ich auch nicht mit jedem Gramm zu geizen.

So recht habe ich auch den Grund nicht gefunden. Ich mutmaße durch den defekten Unterbodenschutz ist irgendwo Wasser ins Holz eingedrungen. Oben drauf war PVC und es konnte nicht raus.

Soll ich nun die Siebdruckplatte von unten mit Unterbodenschutz behandeln ? Ich habe den ganzen vodereren Teil des Wohnmobils abgeklopft und zum Glück ist nichts weich. Man kommt da nicht so gut dran und wenn da was wäre, oh Gott !!

Ich bin recht happy, dass es nur hinten war und wenn ihr nicht ganz stark interveniert, dann kaufe ich eine Siebdruckplatte und behandel sie von unten (rauhe Seite) zusätzlich mit Unterbodenschutz. Obendrauf schraube ich vielleicht noch ein Alu Riffelblech. Hat jemand eine Bezugsquelle ??

Als Anlage ein Foto meines WoMo mit ausgebauter hinterer Bodenplatte. Das Stück davor baue ich aber auch noch aus. Wenn ich schon dran bin !

von KNAUS708[code][/code]

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dokabastler am 29 Aug 2006 14:13:08

Kann Dir nur zustimmen...ich würde auch eine gescheite Platte nehmen...aber die auch gut befestigen, nicht daß die platte die halbe Wand abreißt


Ich hab auch bei meiner Totalrestaurierung (aber nicht wegen Nässeschaden, das war nur eine rel. kleine Stelle) festgestellt, daß Womos Bastelbuden ab Werk sind...zumindest für die, die sich von schnieken Kunststoff und Designoberflächen nicht täuschen lassen......es ist nur schockierend, daß Eure im vergleich zum meinem fast neuen Modele auch schon halb verfault sind...was bauen denn die Womofritzen da für DInger zusammen....die halten ja kaum 10 jahre........es gilt wohl schonbar nicht je neuer desto solider..wohl teilweise eher im gegenteil??

günter

rs270550 am 29 Aug 2006 15:02:49

Hallo Knaus,
das mit der Siebdruckplatte ist richtig, allerdings würde ich sie nicht zusätzlich mit Unterbodenschutz beschichten. Das Zeugs wird rissig, lässt wieder Wasser durch aber du siehst es nicht!! Dichte aber die Seitenkanten der Platte wirklich gut ein dann dürfte nichts mehr passieren. Va-Schrauben greifen übrigens Alu mehr an als verzinkte Schrauben.
Und jetzt ran an die Arbeit!
,
Rolf

Anzeige vom Forum


Gast am 29 Aug 2006 17:31:36

Herzliches Beileid, wir haben einen Knaus 685HFG. Der Boden hinten ist auch feucht, aber noch lange nicht durch. Nach langer Suche im Internet habe ich ein paar Knaus Leidensgenossen gefunden. Die sind sich einig, das das Wasser über die Rückwand außen abläuft und dann wegen einer nicht vorhanden Tropfkante an der unteren Kante hängen bleibt und in die Bodenplatte einzieht. Als Abhilfe haben die einen Alublechstreifen rund um an der unteren Kante angeklebt, der ca. 1cm nach unten übersteht. Find ich zwar komisch, das Tropfwasser einzieht und das Spritzwasser von unten nichts schaden soll, aber angeblich bleibt der Boden dann trocken.
Wenn Du ne Siebdruckplatte verbaust, hast du sicher die beste Wahl getroffen. Ich war bisher der Meinung, das die Hersteller das auch wissen.
Im Herbst werde ich mal meinen Garagenboden freilegen. Wenn ich deine Bilder sehe, dann wirds mir schlecht. :ooo: Das ist ein Alptraum für mich.

Viel Glück bei der Aktion. Als kleinen Trost kann ich dir aber sagen, das es im allgemeinen sonst keine Probleme mit dem Aufbau beim Knaus gibt. Das einzige was ich in der Richtung gelesen hab, betrifft. den Boden hinten. Abgesehen davon sind wir super zufrieden mit unserem Knausihausi.

aus München

Ralf... am 29 Aug 2006 19:06:12

Oh-oh, hier werde ich ganz genau mitlesen, denn mein Knausi hat die gleiche Krankheit. :(

Bodenplattenende ist 1/4 Torf, 3/4 Fest, direkt vor der Heckwand.
Fahre das Problem schon den ganzen Sommer durch die Gegend, mir graut es vor der Reparatur. Zumal ich auch nicht wirklich weiß, wie ich das Problem angehen soll. Nun hoffe ich hier auf viele Bilder und Tipps zu verwendeten Materialien. :D


Ralf

Tipsel am 29 Aug 2006 19:42:19

Oh Mann, ihr macht mir Angst. Wenn ich hinten links aufs Holz drücke, bilde ich mir ein, dass es nachgibt, aber nur an der hinteren Kante, bis ca. 3 cm Breite.

Rudi Roehrich am 29 Aug 2006 22:05:48

Habe etwas gefunden zum Thema :
Feuchtigkeitsschaden !
Schaut mal hier :


--> Link

KNAUS708 am 29 Aug 2006 22:29:15

Leute, habt keine Angst vor der Reparatur, jedenfalls solange ihr eine Heckgarage habt und eine Halle in der ihr arbeiten könnt. Es geht ganz einfach. Erst Heckleuchten ab. Dann den ganzen Plastikschnickes hinten. Die Klappen abbauen. Und dann mit etwas Verstand einfach die Platte raus. Man kann im Knaus prima arbeiten und alle ohne Doppelboden werden uns beneiden (schaut mal wie´s dem armen Goliver ergeht).

Ich denke auch, dass die Ursache an der Tropfkante liegt. Der Wassertropfen hängt da und hängt und weil sonst nichts los ist und der Sprung nach unten zu weit, verzieht er sich langsam ins Holz. Nach oben kann nichts wegtrocknen weil KNAUS richtig dickes PVC draufgeklebt hat. Also wirds untenrum langsam weich und weicher.

Ich mach mir nur Sorgen, wenn sowas nicht im Heckbereich sondern irgendwo unterm Fahrzeug passiert. Erneuert ihr dort den Unterbodenschutz ?? Aber man kommt doch eigentlich gar nicht dran !

Der Bereich meiner Garage besteht aus 2 Platten die aneinandergesetzt sind. Ich habe nun auch die vordere ausgebaut. Würd mich sonst ärgern wenn die nächstes Jahr erweicht und ich wieder alles rausreisse.

Morgen werde ich wenn ichs schaffe die neuen Platten kaufen und vielleicht kann ich dann am WE endlich mit dem neuen WoMo rumbrausen.

Meine Frau hat übrigens die Krise bekommen. Neues (4 Jahre ) WoMo und dann sowas !! Dabei waren die Leute so nett !! Na er hatte auch wohl Angst vor der Reparatur !!

Ich halt Euch auf dem Laufenden.

Knaus708

Ralf... am 29 Aug 2006 23:02:39

Na fein, Doppelboden oder Heckgarage hat meine fahrende Wochenendhütte natürlich nicht. (Die hätte ich auf der Suche nach Stauraum sicher schon entdeckt) Das sind ja Aussichten.... :roll:

Tipsel am 30 Aug 2006 01:18:04

Zum Thema Unterbodenschutz schreibt Knaus, dass da keinerlei Wartung notwendig ist. Auch unser Händler hat dies bestätigt.

Wir haben uns zur Werksbesichtigung am 4.10. in Jandelsbrunn angemeldet und ich versuch mal jemanden zu finden, den ich dann löchern kann.

Die aufgeklebte Traufe behalte ich im Auge und würde gern mehr darüber erfahren, um schlimmes zu vermeiden. Unser Knausi steht ja normalerweise mit dem Hintern hoch und das Wasser bleibt oben stehen. Aber unsre Einfahrt ist schräg und hinten links hängt er etwas runter, daher vielleicht auch dort das weiche Holz.

Gast am 30 Aug 2006 11:19:02

In dem anderen Forum (das blaue in dem es hauptsächlich um Ducato und Womo geht, auf das ja hier nicht verlinkt werden darf :oops: ) habe ich folgenden Text gefunden:


Geschrieben von Uwe aus Bayreuth am 09. April 2006 11:55:00:

Als Antwort auf: Re: Knaus 510 geschrieben von Hubert am 09. April 2006 10:22:31:

ist wirklich nicht zu unterschätzen! Ich habe auch einen Knaus und ebenso an der Kante zum Boden eine VA-Blech-Leiste angeklebt, damit das Wasser abtropft und nicht um die Ecke zieht. Der Unterboden ist in der nassen Jahreszeit ständig feucht gewesen!

Die Kisten vergammeln weil die Hersteller pfuschen! Das Deckblech muß einfach ca 15mm nach unten überstehen, damit das Wasser vom dach nicht durch Kapillarwirkung an den Boden kriecht.

Wird auch von engagierten Werkstätten / Händlern gemacht, das Problem ist brachenweit bekannt.

Die Leuchtenheckschürze mt Silikon abzudichten hält langfristig wirklich nicht. Silikon ist sowieso schlecht, wenn, dann nimm Sikaflex.

Ich habe ausserdem über jedes Fenster eine kleine VA-Blech-Regenkante geklebt, damit ablaufendes Wasser nicht an die Rundungen der Fensterausschnitte gelangt. Ich hatte hier schon Dichtigkeitsprobleme und traue der Sache langfristig nicht! Die Regenleisten stehen etwa 15 mm von der Wand weg und sind auf jeder Seite ca. 50mm breiter wie das Fenster. Dann läuft Wasser am Fenstergummi weitläufig vorbei.

Beim Ankleben darauf achten, die Leisten nicht zu knapp über dem Fenster positionieren, da man bei Fensterschaden das Fenster sehr hoch klappen muß, damit es aus der Scharnierleiste entnommen werden kann.


All das hilft vielleicht, den Verfall etwas zu bremsen.




Uwe


gebt mal als Suchbegriff "Knaus Feuchte" ein. Dann kommt da ne ganze Menge zusammen. Es geht dabei immer um die Rückwand und dem Boden hinten und um Nässe die von unten einzieht.

Ach Ja, die Scahe mit den undichten Fenstern habe ich fast vergessen. Kennt Ihr das auch, das bei richtig sattem Regen das Wasser zu den Fensterdichtungen reinkommt? Ist mir jetzt einmal passiert. Ich hoffe es hat an verschmutzten Dichtungen gelegen.


aus München

KNAUS708 am 14 Sep 2006 19:42:30

Wollte mich schon lange bei Euch melden und kurz über den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten berichten. Also ich hab das WoMo auf ein paar Balken gefahren und den Unterboden der kompletten Heckgarage rausgesägt. Danach habe ich eine 21mm Siebdruckplatte eingesetzt (eingeklebt) und die rückseitige Aluwand nach unten mit einem Alu T-Profil um ca. 15 mm verlängert. Jetzt tropft das Wasser sauber ab und kann gar nicht mehr in den Unterboden ziehen. Ausserdem habe ich mir eine Dichtung eingebaut, damit das ganze Wasser nicht immer hinter die Plastikverkleidung an der Rückwand läuft.
Alles in allem war es OK. Aber ein Wasserschaden am Unterboden unter der Heckgarage ist auch glaube ich eine der angenehmsten Stellen. Jedenfalls muss man hier nicht die Inneneinrichtung oder die ganze Küche demontieren sondern kann einfach von unten arbeiten.
Wer näheres wissen möchte, kann mich gern kontaktieren.

Knaus 708

Gast am 14 Sep 2006 20:05:30

KNAUS708 hat geschrieben:Wollte mich schon lange bei Euch melden und kurz über den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten berichten. Also ich hab das WoMo auf ein paar Balken gefahren und den Unterboden der kompletten Heckgarage rausgesägt. Danach habe ich eine 21mm Siebdruckplatte eingesetzt (eingeklebt) und die rückseitige Aluwand nach unten mit einem Alu T-Profil um ca. 15 mm verlängert. Jetzt tropft das Wasser sauber ab und kann gar nicht mehr in den Unterboden ziehen. Ausserdem habe ich mir eine Dichtung eingebaut, damit das ganze Wasser nicht immer hinter die Plastikverkleidung an der Rückwand läuft.
Alles in allem war es OK. Aber ein Wasserschaden am Unterboden unter der Heckgarage ist auch glaube ich eine der angenehmsten Stellen. Jedenfalls muss man hier nicht die Inneneinrichtung oder die ganze Küche demontieren sondern kann einfach von unten arbeiten.
Wer näheres wissen möchte, kann mich gern kontaktieren.

Knaus 708


Gratuliere zur erfolgreichen OP. Ich werde das im Herbst angehen,
vorrausgesetzt es kommen noch ein paar warme Tage.

Wie war das mit den Seitenwänden? Die Seitenwände stehen doch zur
Hälfte auf der Bodenplatte, bei mir zumindest. Hast du die abgestützt oder
hält das auch ohne Bodenplatte? Das macht mir ein bischen Sorgen.

Danke,
aus München

KNAUS708 am 14 Sep 2006 23:21:14

Du kannst die Bodenplatte ohne Probleme ausbauen. Auch die Metallkonstruktion der Seitenklappen an der Seite muss raus. Der Boden über der Garage trägt auch freischwebend. Es sieht allerdings nach dem Ausbau etwas komisch aus.

Knaus 708

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