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Hallo, an unserem Mobil ist eine Thule Omnistor Markise 3,55x2,50m verbaut mit den bekannten ausklappbaren Ausziehstützen vorne. Genaue Bezeichnung der Markise weiß ich nicht, ähnlich einer 6200 würde ich lt. Thule Homepage sagen. Der Händler war geradezu paranoid wegen Gefahr durch Windböen. Mir selber macht tatsächlich auch die Befestigung von Markise an Styroporwand Sorgen. Erste Recherche findet Thule Sturmverspannung Hold Down Side Strap Kit (2 einzelne Gurte werden in die Ausziehstützen eingehängt, ca. 30€) Thule Sturmverspannung Hold Down Kit (ein durchgehender Gurt wird über die horizontalen Arme gelegt, ca 25€) und einige kaum günstigere Plagiate. Welchen soll ich nehmen? Danke! Gruß Martin Hallo Martin,
ich habe genau diese und bin absolut zufrieden. Hält auch stärkere Böen aus. Es kommt natürlich auf die richtigen Heringe an!!! Die sind meiner Meinung nach entscheidend. Unsere Markise kommt nur bei sehr starkem Wind rein.
Ich habe "Hold Down Side Strap Kit" weil ich diesem Kit am ehesten zutraue, die Markise zu sichern, wenn es windiger wird. Erfahrungen habe ich diesbezüglich noch nicht. Aber es sind zwei anständige Heringe/Erdnägel dabei. Gut gefällt mir auch, dass die Bänder mit Federn beweglich befestigt sind. Übrigens: Der Markisentyp steht bei mir an der Innenseite des Ausfallprofils. Neben dem hinteren Gelenkarm.
Der ist nicht paranoid, sondern sehr vernünftig! Weder Stützen, noch Abspannung halten den bei einer richtigen Sturmböe auftretenden Kräften Stand. Wir reden hier bei einer 4 x 2,5m Markise von 600kg Gesamtwindkraft!!! (kg ist physikalisch nicht korrekt, aber ich will hier nicht kN anfangen).
Gar keine, weil Dir das Gerödel im Extremfall sowieso um die Ohren fliegt. Bei uns ist die Markise nur dann außen, wenn wir vor Ort Schatten brauchen. Das Ein- und Ausfahren dauert ja nur wenige Sekunden, deshalb habe ich ja das Ding. Ja doch, eine Ausnahme: bei ruhigem Regenwetter fahre ich die Markise 50 oder 60cm aus, damit es vor dem Eingang ein bisschen trocken bleibt! lg Günter Ich habe diese beiden einzelnen Gurte. Funktioniert. Aber wenn es wirklich windig wird fahre ich die Markise trotzdem ein. Nachts mache ich die Markise auch fast immer rein. Vorteil der zwei Gurte, man kann sie Aushängen, die Markise einfahren. Am Nächsten Tag braucht man sie nur wieder einzuhängen und stramm zu stellen.
Es gibt noch viel zwischen windstill und starkem Wind. Oft scheint die Sonne und der Wind geht. Oder es gibt böigen Wind, in Kroatien ist es gerne windestill und plötzlich fährt eine Böe in die Markise. Also gar keine würde ich so nicht sagen. Wir haben auch die Hold Down Kit. Die Markise kommt bei stärkerem Wind, oder wenn wir wegradeln trotzdem rein. Früher hatte ich das Set mit dem langen Gurt. Heute habe ich sowas ähnliches wie das "Hold Down Side Strap Kit". Ich nehme starke Spanngurte mit Spannschloß und einem Haken. Der paßt gut über die Ausleger. Mit dem Schloß kann man gut spannen. Die Heringe aus dem Set sind Blechteile, die sich schnell verbiegen oder verdrehen. Ich nehme welche mit massivem T-Profil, die halten länger. Bei Federn bin ich mißtrauisch. Ich hatte immer Angst, daß die nach einer Böe aus der Halterung rausspringen. Gerade bei der großen Feder direkt am Hering. Die Befestigung an der Stütze gefällt mir auch nicht so. Die Kraft tritt ja oben am Tuch auf, d.h. 2 Gelenke weiter oben. Außerdem spannt man dann die Stütze meist in einem ungünstigen Winkel gegen die Gelenke. Hier sieht man es (aus dem Schatten herausvergrößert, daher so pixelig): Das mit dem ständig einfahren (wurde immer wieder diskutiert) ist aber wohl eher eine Sache, die hier im Forum in ist. Am CP in Kroatien macht das keiner. Da wird verspannt und dauerhaft draußen gelassen. Höchstens mal, wenn sich wirklich ein Sturm ankündigt. RK Moin Moin zusammen, also wir haben eine 5,00 x 2,50 m Markise und wie haben sie sehr oft draußen, und wir haben die Fiamma abspanner. --> Link und wenn der Wind mal zu dolle um die Ecke kommt mache einfach das Seitenteil zusätzlich rein. --> Link und im Winter machen wie alles zu und haben trockene Zusatzfläche.wobei ich dann eine dritte Stütze montiere Also wir sind seid Jahren damit zufrieden ;-) :womobus: Ingo Haben für unsere Omnistor 8000 die beiden seitlichen Abspannungen von Thule. Macht einen soliden Eindruck und lässt sich gut befestigen. Bei erwartetem Starkwind oder ähnlichem fahren wir sie rein aber sonst bei leichtem Wind und Regen bleibt sie draussen. Hatten vorher einen Gurt welchen komplett über die Markise geführt wird, der zweiteilige gefällt mir besser da er das Tuch der Markise nicht beschädigen kann.
Tja, wenn man den paralell Tread bezüglich verbogener Halterung sieht --> Link ist doch sinnvoll, die Abspannung Wir haben einen LKW-Spanngurt, der über die Gelenkarme gelegt und dann mit der Ratsche an zwei 30-cm-Heringen verspannt wird. Hält sogar am Strand. Aber wenn das Tuch zu sehr flattert, kommt die Markise trotzdem rein. Über N8 auch. Wenn das Wetter beständig schön ist, lassen wir sie auch mal draussen, wenn wir nicht am Mobil sind. Aber dann immer abgespannt. bis denn, Uwe Welche Sturmverspannung ? Bei Sturm gehört das Ding eingefahren und nicht mit Verspannungen draußen . Kann auch schnell mal einige böse Beulen geben wenn das Teil im Wind flattert . Und die Stangen und Füße ans Mobil poltern . August 2002 Gardasee und ich war dabei. Ich nutze als Erdanker für die Spanngurte 6-Kant Holzschrauben in unterschiedlichen Längen. ![]()
Nur weil das 'Sturmverspannung' heisst, muss man ja nicht die Markise bis Windstärke 8 ausgefahren lassen :D es geht ja eigentlich nur darum, die Markise bei mäßigem Wind noch zu nutzen, ohne dass sie bei plötzlichen Böen aufs Dach schlägt. Ohne Verspannung sind die Dinger einfach zu instabil, wenn es windig ist. bis denn, Uwe Hallo! Mir hat letztes Jahr in Griechenland die ganze Sturmverspannung nichts genützt! Ein einziger, allerdings extrem starker Windstoss ließ eine Stütze abknicken! Dadurch Feder des Spanngurtes ausgehängt, das war es dann mit der Markise. War aber eine Fiamma. Beste Grüße Rider 11000 Verdammt. Das klingt teuer. Aber gegen sowas ist man machtlos. Man sollte auch bedenken das starke Kräfte auf die Befestigung der Markise am Fahrzeug einwirken,selbst dann wenn die Abspannung die Markise hält.Der Händler hat sich gewissenhaft verhalten und versucht seinen Kunden vor schaden zu bewahren,finde ich gut.Ich persönlich fahre die Markise trotz vorhandener Abspannung bei stärkerem Wind ein und schone so mein Material. Bernd
Ist auch so eine alte Diskussion. Was ist stärkerer Wind ? Je nach Urlaubsverhalten ist eine Markise dann nur schwer nutzbar. Vor allem wenn man wegen Sonne auch noch Seitenteile oder vorne einen Sonnenschutz montiert, ist das Einfahren keine so schnelle Sache. Und wenn man auch mal vom Womo weggeht, vielleicht mehrmals am Tag auch für 1-3h, dann ist man entweder nur mit der Markise beschäftigt oder man nutzt sie gar nicht. RK Hallo, neben der Abspannung kann man auch noch eine 3. Stützstange und oder eine zusätzliche Markisestange in der Mitte bei Thule Markiesen anbringen. gruß Michael PS. Mir ist mal meine ausgefahrene Markise bei Regen zusammengefallen ("Wassersack"). Durch eine zusätzliche mittlere Stange welche etwas gebogen ist, läuft jetzt das Regenwasser ohne Probleme ab. wir sehen jedes jahr kaputte markisen weil leute nicht abschätzen können was richtiger wind anstellt, besonders wenn noch ein düseneffekt durch eng parkende womos dazukommt, oder es besonders böig ist (bora) wenn die dellen am eigenen Womo sind ist das ein eigenfehler, aber wenn die teile rumfliegen und auch andere in mitleidenschaft ziehen - ganz schlecht. kann mich erinnern wie wir zu sechst einem nachbarn helfen mussten seine markise einzufahren - da wäre ein helm gut gewesen wie die meisten geschrieben haben - wenn ihr weggeht oder wind angesagt ist - markise bitte einfahren, und "sturmverspannungen" sind i.a. nur für leichten bis mittleren wind gebaut. Klar gibt es experten die das auch für 50kn annageln können, aber die fragen hier ohnehin nicht um rat Hallo zusammen, das Problem ist ja nicht allein die Kraft an den auf dem Boden stehenden Stützen. Die Windkraft versucht natürlich als erstes die Markise am längsten Hebelarm anzuheben, aber selbst wenn man dort extrem gute Heringe und eine Verspannung mit starken Spanngurten auf den Boden realisiert wirken die Kräfte ja auch oben wo das Markisengehäuse am WoMo verschraubt ist und dort entstehen dann Schäden die sehr teuer werden können. Deshalb bei stärkerem Wind (ab Bft 4-5) Markise einrollen und Schatten sonstwo suchen!
Wenn der Wind erkennbar stark ist oder wird, rollt man natürlich ein. Mir gehts weniger darum, daß ich sie bei Sturm draußen lassen will, als um den praktischen Betrieb. Wenn man so vorsichtig ist, wie oft empfohlen, nutzt man die Markise entweder gar nicht, oder nur wenn man direkt vor dem Womo sitzt und hat so auch keinen Schutz für Zeug, das vor dem Womo steht. Und selbst dann kann sie noch eine plötzliche Böe ausheben. Da man das Womo aber in der Praxis auch (mehr)mal(s) verläßt und zumindest meine Markise etwas mühsam zu bedienen ist (sehr hoch), bleibt immer die Frage, verläßt man sich auf die Sicherung oder nimmt man sie jedesmal weg ? Da beide Extremfälle schlecht sind, muß man einen Kompromiß finden, der aber immer ein gewisses Restrisiko vs. viel Arbeit enthält. RK Hallo Martin, um auf deine Frage zurückzukommen! Es funktionieren beide Varianten problemlos. Vorteil der 2Gurt Variante = zieht dir der Wind einen Hering raus hält der zweite Gurt. Gruß aus den Alpen Ernstl Hallo Wir fahren seit vielen Jahren ans Meer zum Surfen, ich habe dort schon viele Markisen übers Dach fliegen sehen. Deshalb im Zweifel immer einfahren. An den Armen der Markise sind mir die Gelenke zu schwach ausgelegt. Ich nehme links und rechts eine Rafterstange und unterstütze diese mit einer senkrechten Stange aus dem Vorzeltzubehör, dann mit einem langen Gurt über die Rafterstangen verspannt. Wie schon erwähnt stehen wir oft am Meer, daher kann ich aus Erfahrung sagen, dass diese Konstruktion auch stärkeren Böen standhält, aber einem Sturm sicher nicht. Nachts, oder wenn wir das Womo verlassen, fahren wir die Markise grundsätzlich ein.
:klatschen: :klatschen: Super erklärt mit der richtigen Empfehlung. Selbst wenn die Markise hält, leiden die Gelenke an der Markise erheblich. Sobald die Geräuschentwicklung ein gewisses Maß übersteigt fahre ich die Markise ein. Letztes Jahr am Chiemsee hat es nach einem Gewitter 7 Wohnmobile erwischt :!: Die Besitzer haben ziemlich lange Gesichter gemacht.. Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und bin begeistert von den vielen fachgerechten Tipps. An meinem WoMo ist eine Omnistore 5000. (über 3 Meter breit) Ich bin jetzt etwas unsicher welche zusätzliche Sicherung ich genau benötige. Da ich neu bin, darf ich noch keine persönlichen Nachrichten verfassen... ;-( PWglobe schreibt von 2 Rafterstangen - andere schreiben von einer - dann wieder einer von einer gebogenen Stange für das Tuch, damit Wasser ablaufen kann. Ich war schon auf anderen Seiten unterwegs. Diese Stangen sehen alle gerade aus und hier und da gibt es den Hinweis auf eine Montagekit für die Stangen, aber keinen Link dahin. :roll: So viele Infos - für mich als Anfänger leider etwas viel, daher die Bitte um genaue Hinweise was ich brauche. besten Dank für eure Bemühungen Hajo Ich spann die Markise grundsätzlich ab. Habe zwei Erdanker aus Baustahl und normale Seile. Bis normalen leichten Wind hält das super,bei Starkwind ist sie eingefahren. Bei Regen ist sie schräg gestellt da kann das Wasser an einer Seite ablaufen. Ich habe einmal in Norwegen eine Markise übers Womodach fliegen sehen. Da war auch kein Wind,nur diese eine Böe,und die hat gereicht. Die Schraubenlöcher der Wand sind alle rausgerissen,sah böse aus. Waren jetzt 8 Wochen unterwegs, v.a. Atlantikküste zw. Frankreich, Spanien und Portugal. Markise ist noch dran. Aus der Erfahrung würde ich sagen: - Side-strap-Kit ist besser, wg. 2 separat wirksamen Heringen, wg. dem schnellen Aushängen und der einfacheren Montage. - bei stärkerem Wind oder ungutem Gefühl ist Reinfahren v.a. am Meer immer eine gute Idee. - Bei eher schmalen Markisen (3,5m bei uns) ist es für Regenablauf völlig ausreichend, eine senkrechte Stütze niedriger zu machen. - lange Sechskantschrauben sind - v.a. auf südlichen Campingplätzen - oft der einzige Weg, eine Abspannung oder Befestigung der Stützenfüße zu realisieren. Ich hatte einen überlangen Steinbohrer, einen Akkuschrauber und eine Ratsche dabei. Im ersten Moment oft seltsame Blicke, aber in 10Min ist der bombensichere Erdanker drin! - Die Frage, wie hoch man die Stützen eigentlich einstellen sollte, habe ich für mich immer noch nicht beantworten können... Vielen Dank für Eure hilfe, LG |
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