|
Ich denke das Problem hier im Thread ist nicht das Wasser als solches, auch nicht ob genieß oder ungenießbar, meine Frage die ich mir in dem Zusammenhang stelle, schadet es dem Wassertank, Stichwort Biofilm.
Meinem ganz offensichtlich nicht! Biofilme sind nicht im Prinzip nicht schädlich. Ohne Biofilme gäbe es keine Selbstreinigung der Gewässer. Sie nehmen Schadstoffe auf, die von den Bakterien im Biofilm abgebaut werden. Im Trinkwassersytem ist es nicht ideal. Es ist ein Hinweis, dass sich zu viele Fremdstoffe als Bakterienfutter im Wasser befinden. Kommen Krankheitskeime ins Wasser verstecken diese sich im Biofilm und entwickeln sich dort. Hier ein Artikel zu Biofilm im Campingfahrzeug --> Link Gruß Scout Danke für deinen Artikel, ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich Angst vor Biofilm im Tank habe, auch dadurch begründet das ich ihn mechanisch sehr schlecht reinigen könnte, über die ganze Breite des Fahrzeugs und dafür flach siehe Bild, deshalb achte ich penibel auf Hygiene, sprich Wasserfilter und Silber. Beim Bürsti war es einfach, der Tank war unter der Sitzbank und war höher wie breiter. Dies ist meine Angst wenn ich das Wasser drinn lasse. ![]() Die einen lassen ihr Wasser drin ( auch über längere Zeiträume) und geben keinerlei negative Auswirkungen an. Die anderen lassen ihr Frischwasser nach der Reise stets ab und fühlen sich auch sicher. Diese Diskussion füllt mit schöner Regelmäßigkeit wieder viele Threads. Ob je ein fragender und unsicherer Wohnmobilist Sicherheit erlangt hat? Ob nun Silber, UV oder Gebissreiniger und Chemie zum Einsatz kommen. Schaden hat scheinbar noch niemand genommen. Und das finde ich doch erwähnenswert. Obwohl, alle die an vergiftetem Wasser verstorben sind werden dies hier ja nicht mitteilen :( Interessant wäre doch mal das ganze Wissenschaftlich zu betrachten. Hat keine die Möglichkeiten mal Wasserproben analysieren zu lassen? Das Ergebniss wäre echt mal interessant. Wasser nach zwei Monaten im Sommer im Tank einmal mit Silber, einmal mit UV und einmal ohne alles. Dann noch eine Probe aus einem Tank der zwei Monate leer war und frich aufgefüllt wurde. Das Wasser sollte da dann wenigstens eine Nacht im Tank gewesen sein. Mich würde echt mal interessieren was da für Ergebnisse raus kämen. Wir halten es eigentlich so das wir das Wasser, mit Silberfließ, drinne lassen. Bisher noch keine Probleme. Wasser wird genutzt wie zu Hause außer zum Trinken. Ich bin ja jetzt auch schon fast 30 Jahre mit meinen Fahrzeugen unterwegs. Reichlich Km gemacht und Länder bereist und habe nur ein mal Silberionen rein getan. Der Hund hats nicht getrunken, mir der Kaffee nicht mehr geschmeckt und das war´s dann mit meinen versuchen. Wasser bleibt drin und wenns zu Ende geht wird neu gefüllt. Einmal ist es mir gekippt. Schon viele Jahre her. Habe ich gleich gemerkt, hat nach Aquarium gerochen. Muss ich nicht haben, mit dem Trinkwasser so umgehen wie wenn es unendlich wäre
Schau mal hier: --> Link Seite 5 Beitrag von faxensatt. Fazit:
Letzten Endes müssten das aber wesentlich mehr Nutzer machen um ein repräsentatives ergebnis zu bekommen. Und die einzelnen Religionen (Silberioniker, Micropuristen oder Dan Klorixeriker) würden die Ergebnisse doch nicht akzeptieren, wenn die eigene Eintsllung dagegen spricht. Zumal ich daran zweifle, dass alle die Ergebnisse posten würden wenn die eigene Aussgae widersprochen würde. Jeder machts ein Ding. Mein Galubensbekenntnis: Eigentlich bedarf es keiner Tankdefinition. Leitungen im Wohnmobil trocknen nicht schnell genug aus, deswegen lässt sie so lange wie möglich gefüllt. Wenn man mal Keime drin waren (erknnbar an schwarzem Schmodder bzw. unangenehemem Geruch), wird man sie nicht mehr so schnell los (Bei mir hat der Vorbesitzer den Tank einmal benutzt, dann nicht mehr. Als ich das WoMo bekam hatte ich schwarzen Schleim. Ich mache die Chlorkur prophylaktisch und lasse das Wasser drin (außer bei Frostgefahr)) und frische vor der Tour auf. Wenn das Wasser anfängt zu müffeln --> Chlorspülung (Schwimmbadgranulat)
Ein wirklich aussagefähiges Ergebnis würde man aber nur bei identischen Ausgangsbedingungen bekommen. Sind z.B. die Tanks unterschiedlich vorbelastet so wird man kein vergleichbares Ergebnis erzielen. In "versifften" Tanks wird frisches klares Wasser wesentlich schneller belastet sein als in frisch gereinigten sauberen Tanks.
So hatte ich das prinzipiell gemeint. Man könnte theoretisch auch unterschiedliche Kategorien vorgeben: vorbelasteter Tank, neuer Tank usw. Aber hier messbare Kriterien zu finden wird schwer. Aber wie schon gesagt, das wird es grundsätzlich bei diesem Thema, weil auch viel Voodoo drin ist. Das ist wie bei der Homöopathie. Ich glaube daran, das Ergebnis gefällt mir, also funktioniert es. Wobei man zugeben muss, dass immerhin bei vielen Methoden der Abwasserbehandlung, im Gegensatz zur Homöopathie, auch wirklich nachweisbare Mechanismen verwenden. Aber Silberlöffel im Tank kommt schon nahe an Zuckerkügelchen mit Wasser getränkt :evil:
Hallo, genau darin liegt das Problem. Eine solche Meßreihe hätte in jedem Fall nur eine sehr begrenzte Aussagekraft, weil einfach die Randbedingungen bei den einzelnen Nutzern extrem unterschiedlich sein können. Wie ich schon mal geschrieben habe, spielt allein schon die schwankende Wasserqualität (mit oder ohne Desinfektionsmittelzusatz vom Versorger, Nährstoffgehalt, Keimkonzentration, Art der Keime u.s.w. ) eine ganz wesentliche Rolle. Zudem ist es so, daß man in den Fällen, in denen das Wasser schon unangenehm riecht, sich jede mikrobiologische Untersuchung sparen kann. Dann sind in jedem Fall die Keimzahlen schon jenseits von Gut und Böse und die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden mit Sicherheit überschritten. Für den Betrag, den nur eine mikrobiologische Untersuchung kostet, kann man sich schon eine größere Menge eines geeigneten Desinfektionsmittels kaufen - wenn man das denn so will !! Also letztlich haben es die Womo-Fahrer am einfachsten, die sich über diese Probleme keine großen Gedanken machen. Es ist so, daß denen, sofern sie das Tankwasser nicht als Trinkwasser nutzen, mit relativ großer Wahrscheinlichkeit auch nichts Ernstes passiert. Wenn man sich etwas intensiver mit dieser Problematik beschäftigt, hat man halt zumindest etwas mehr Arbeit bei der Pflege der Wasserversorgungsanlage und muss eventuell, wenn man ganz sicher gehen will, etwas Geld für ein geeignetes Zusatzmittelchen ausgeben. Das ist halt, wie schon öfters geschrieben habe, eine Sache der persönlichen Einstellung. Grüße
So handhabe ich es schon seit 15 Jahren und wir hatten noch nie irgendwelche Magen-/Darmprobleme. Frischwasser- und Abwassertank wurden noch nie gereinigt, aber der Frischwassertank wird nach jeder Fahrt, wenn die Pause etwa 3 Wochen dauert, abgelassen.
Wie geht denn das vor sich? Gruß Rolf |
Anzeige
|