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eure Meinung zu meiner geplanten Elektroinstallation


Wooody am 29 Jun 2017 12:53:14

Hallo!
Ich bin an der Planung der 12V-Elektroinstallation für meinen Kastenwagen. Folgendes habe ich vor:
Einbau einer Versorgungsbatterie Gel 200-250 Ah unter der Sitzgruppe
Schaudt EBL 211 mit Kontrolltafel
Laden über Lichtmaschine und Solar, notfalls auch mal 230V
portabler Solarkoffer Aukey 100Wp (2 Stück), ca. 10m Kabel (um die Module in die Sonne stellen zu können und selbst im Schatten zu parken bzw. um im Frühjahr/Herbst einen günstigeren Winkel zu haben), vorerst mit dem mitgelieferten Einfach-Laderegler

Verbraucher wären:
Kompressorkühlbox (Waeco, Engel,..) ca. 40Liter /ca. 45 Watt / Anlaufstrom?)
2 Deckenleuchten LED, ca. 4 Watt
Tauchpumpe für Wasser
Diesel-Luftheizung 4KW
ca. 4 Steckdosen + USB-Ladedosen (hauptsächlich für steckbare LED-Beleuchtung und Handyladegerät. Später könnte mal Laptop/Fernseher etc. dazu kommen)

Dazu kommt evtl. noch ein Standby-Charger, um auch die Ladung der Starterbatterie mit Solarstrom erhalten zu können. (Oder ich kaufe alternativ gleich einen MPPT-Regler mit zwei Ausgängen. In dem Fall würde ich beide Module in Reihe schalten?!)
Ggf. später noch ein Ladebooster mit passender Kennlinie.

Ich denke auch darüber nach, zwei Außensteckdosen neben der Beifahrertür einzubauen, eine als Eingang für die Solaranlage, eine zum Außenbetrieb der Kühlbox.

Bei den Kabelquerschnitten dachte ich an 25mm² für die Verbindung Starter- Versorgungsbatterie; 2,5 mm² für die Beleuchtung und 6mm² für Kühlbox, Steckdosen und Heizung. Im Zweifelsfall lieber ein bisschen mehr. Wären die Querschnitte in Ordnung? Machen 6 mm² Probleme bei Verlegung oder Anschluss?
Welchen Durchmesser sollte das Wellrohr zum Schutz haben? Geschlitzt oder ungeschlitzt, was ist praktischer?
Alle benötigten Sicherungen sollten doch am Schaudt EBL dran sein?

Ich freue mich über alle Tipps, Anregungen und Kritik!
W.

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kiteliner am 29 Jun 2017 13:45:19

Bin kein Elektriker, sondern nur Kfz-Mech, bin gerade mit meiner Elektrik soweit durch.
Du kannst die gängigen Kabelrechner im Netz bemühen.
Es kommt immer drauf an, was und wie viel du anschließt. Eine Leuchte mit 4W macht bei 12V etwa 0,3A. Wenn du aber 10 davon an eine Leitung hängst....
Hängen alle Verbraucher auf einem Kreis, oder trennst du die?
Schau auf die Leistung, die diese Geräte abrufen müssen, rechne die benötigten A auf deinem jeweiligen Stromkreis aus und gib das Ergebnis in den Kabelrechner, nachdem du dir überlegt hat, wie viel Entfernung du überbrücken muss, als Leitungslänge und welchen Spannungsabfall du tolerieren kannst.
Den Schaudt EBL kenne ich nicht.
Meine Installation als Beispiel, allerdings habe ich insgesamt 12 Kreise.
Ich habe meine Wohn-Batterien auf 24 V auch 220AH (weil 24V Kfz) mit 50mm² angeschlossen, bei ca. 4m Leitungslänge.
LED-Beleuchtung - 1,5mm²
Was meinst du mit Steckdosen? 12V oder 230V? Würde ich mit 1,5mm², mehr verwendet man bei 230V zuhause normalerweise auch nicht.
USB-Ladedosen, die ich eingebaut habe sind bei max. 3A, da reicht mir 1,5mm², habe die 4 die ich habe aber alle einzeln verkabelt.
Für Kühlschrank/Box und Heizung schau mal was die an A ziehen. Bei meinem Kühlschrank Dometic 8555 habe ich 6mm² verwendet, weil die Zuleitung recht lang ist und das in der Einbauanleitung gefordert war.
Ich habe kein Wellrohr ich habe Kabelkanal verwendet, da kann man später noch leichter was reinziehen. Wenn Wellrohr würde ich geschlitztes verwenden, wenn du bei geschlossenem später noch was nachlegen willst, kannst du das meiner Meinung nach vergessen, sobald das einen Bogen macht, dann geht nichts mehr.
Soweit ich weiß, ist nur Litze als Kabel zulässig, mit Aderendhülsen, keine starre Leitung.
Hoffe, ich konnte helfen.

rkopka am 29 Jun 2017 14:25:12

Wooody hat geschrieben:Einbau einer Versorgungsbatterie Gel 200-250 Ah unter der Sitzgruppe
...
portabler Solarkoffer Aukey 100Wp (2 Stück)

D.h. keine fixen Solarfelder am Dach ? Dann muß du aber ständig hin und herräumen, bzw. einen Platz (CP) haben, wo man sie aufstellen kann. Und man muß sie fast irgendwie sichern, wenn man mal länger(?) nicht am Womo ist. Stellplatz ohne so eine Möglichkeit geht dann nur zeitlich begrenzt. Das mit der Ausrichtung muß man auch regelmäßig nachstellen. Und beim Schattenstehen muß dir die Sonne sehr nah sein, sonst brauchst du lange Kabel und Nachbarn, die sich nicht stören, wenn ein fremdes Kabel über ihre Parzelle läuft. Mit einfachem Regler bekommst du idealerweise etwa 4-5A pro Feld. Für den KS brauchst du dann etwa 5h gutes Licht am Tag (jeden Tag).

Bei einem Besichtigungstripp kommst du so fast gar nicht zu Strom, weil man untertags nur schwer die Panele rauslegen kann und es am Abend nichts mehr bringt. Dann wäre ein B2B Booster angebracht. Ich bin da zu faul. Ich mag die Panele am Dach, die immer laden, ohne daß ich mir Gedanken machen muß.

In dem Fall würde ich beide Module in Reihe schalten?!)

Dann müssen aber die Panele auch immer beide gut Sonne haben.

RK

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xbmcg am 29 Jun 2017 14:27:49

Bei Deiner Mini-Installation kannst Du Dir den Schaudt sparen und diskret alles (mit besseren Teilen)
aufbauen. Du brauchst einen Sicherungskasten, einen Tiefentladeschutz, der das Trennrelais ansteuert,
was Du auch manuell per Schalter an und aus schalten kannst (das wäre der Ein / Aus Schalter 12V am Panel),
dann ein 220V Ladegerät mit passender Kennlinie, das wars. Wenn Du mehr Comfort willst, dann ein
Batteriemonitor und eine Tankanzeige Deiner Wahl (z.B. von Votronic o.ä.)

Mehr macht das Schaudt EBL auch nicht.

Mit dem Batteriemonitor von Schaudt oder besser Victron kannst Du den Tiefentladeschutz programmieren
und dafür die andere Schaltung oben weglassen.

rolfblock am 29 Jun 2017 15:10:57

Nimm gleich eine Lithium rundum sorglos Batterie. Die wiegt viel weniger, hat schon den Tiefentladeschutz drin, und regelt bei Überspannung selbstständig ab. Dazu einen Regler mit Ausgang für die Starterbatterie und AES für den Wechselrichter. Und unbedingt feste Solarpanals auf dem Dach. Die pflegen deine Batterien, wenn das Womo steht.
Keine zu dicken Kabel von der Starter zur Lithiumbatterie, das kann Probleme mit zu hohen Ladeströmen machen. 10 qmm reicht!
Du sparst den Ladebooster und mindestens 60 kg Blei.

Wooody am 29 Jun 2017 20:00:39

Vielen Dank für eure Antworten! Ich werde sie in meine Überlegungen einbeziehen.

kiteliner hat geschrieben:Hängen alle Verbraucher auf einem Kreis, oder trennst du die?

Die werden getrennt abgesichert.

Was meinst du mit Steckdosen? 12V oder 230V?

12V-Steckdosen

D.h. keine fixen Solarfelder am Dach ?

Habe lange Vor- und Nachteile bedacht. Denke halt, während der Fahrt lädt die Lichtmaschine und Solar brauch ich dann nur im Stand. Notfalls mal hinter der Windschutzscheibe, wenn ich nicht vor Ort bin. Dazu kommt das Risiko von Hagel und Schneelast (habe bisher noch keinen überdachten Unterstand) Aber hier ist meine Entscheidung noch nicht endgültig gefallen.
Übrigens werde ich überwiegend frei stehen, seltener auf CP.

Dann müssen aber die Panele auch immer beide gut Sonne haben.

So wie ich es verstanden habe, ist es effizienter, wenn ich durch Reihenschaltung die Spannung verdopple?!

Bei Deiner Mini-Installation kannst Du Dir den Schaudt sparen und diskret alles (mit besseren Teilen)
aufbauen.

Im Grunde denke ich das auch. Aber mit dem EBL erhoffe ich mir als Laie halt eine einfachere Installation und weniger Möglichkeiten etwas falsch zu machen.
Das Schaudt EBL 211 ist übrigens die AGM-fähige Variante des EBL 208, ansonsten identisch.

Nimm gleich eine Lithium rundum sorglos Batterie. Die wiegt viel weniger, hat schon den Tiefentladeschutz drin, und regelt bei Überspannung selbstständig ab.

Die sind halt wesentlich teurer... Wobei das mit dem integrierten Tiefentlade- und Überspannungsschutz eine interessante Info ist. Wusste ich noch nicht.
Wobei ich gerade diese gefunden habe:
--> Link
Warum ist die soviel günstiger als Andere? Wo ist da der Haken?

W.

rkopka am 29 Jun 2017 20:23:16

Wooody hat geschrieben:Denke halt, während der Fahrt lädt die Lichtmaschine und Solar brauch ich dann nur im Stand. Notfalls mal hinter der Windschutzscheibe, wenn ich nicht vor Ort bin. Dazu kommt das Risiko von Hagel und Schneelast

Das sehe ich als gering ein. Wenn der Schnee das Panel beschädigt, ist vorher dein Womo dran. Auch Hagel sollen sie gut überstehen, wenn es nicht riesige Körner sind. In meiner Gegend haben wir viel Hagel, aber bisher ist nichts passiert. Notfalls gib halt im Stand eine Decke drauf (dann aber ohne Strom). Bei fixen 100Wp Panelen wären auch die Kosten bei einem Austausch sehr gering.
Die Lichtmaschine lädt natürlich, aber nicht so stark. Wenn man z.B. nur kleine Strecken fährt, dann wieder etwas besichtigt oder wandert, kommt da nicht viel zusammen. Hinter der Scheibe ist der Winkel ungünstig, die Ausrichtung eingeschränkt, die Scheibe kostet was und das Montieren ist lästig.

So wie ich es verstanden habe, ist es effizienter, wenn ich durch Reihenschaltung die Spannung verdopple?!

Stimmt. Allerdings geht das nur, wenn beide Panele Sonne haben. Parallel kann eines abgeschattet werden und du hast zumindest noch die halbe Leistung.

RK

Wooody am 30 Jun 2017 13:28:07

xbmcg hat geschrieben:Bei Deiner Mini-Installation kannst Du Dir den Schaudt sparen und diskret alles (mit besseren Teilen)
aufbauen. .


Hallo nochmal!
Ich denke schon über eine Installation ohne EBL nach. Kannst du da konkrete Bauteile empfehlen?
Lassen sich im Netz brauchbare Schaltpläne finden, an denen man sich orientieren kann (dass jede Installation individuell ist, ist schon klar)!

W.

xbmcg am 30 Jun 2017 15:38:43

Kommt auf Deine Präferenzen an, wenn Du einen Batteriecomputer als Anzeige verbauen willst und Dir z.B.
der Victron BMV 700 oder BMV 702 zusagt, dann könntest Du den Schaltausgang programmieren, dass es bei
Unterschreitung einer eingestellten Spannung ein Schaltsignal liefert und ein passendes Trennrelais abschaltet.

Das würde ich machen, wenn Du konventionelle Batterietechnik verwendest, dann hast Du 2 Fliegen mit einer Klappe
erschlagen.
Amazon Link



Es gibt auch einfache programmierbare Batteriewächter, mit denen Du auch ein dickes Stromstoßrelais schalten kannst


z.B.: --> Link


Bei Einsatz normaler Batterien (AGM, GEL...) kannst Du jedes bessere Ladegerät verwenden, die können
alle die Ladekennlinien, auuch bei den Solarreglern hast Du eine große Auswahl.

Wenn Du LiFeYPO4 verbauen willst, wird es teuer, aber auch super. SuperB mit 90Ah hat so viel nutzbare Kapazität
wie 2 90Ah AGM Batterien und hat die ganze überwachungslogik schon verbaut, kostet aber auch 2000€, Du
kannst aber normale Ladetechnik dafür hernehmen

Alternativ ein Eigenbauprojekt (z.B. nach Sonnentau), da kannst Du für den Preis wahrscheinlich die doppelte
Kapazität hinbekommen. Dafür musst Du natürlich auch den Rest dimensionieren / passende Komponenten wählen
(z.B. Netzladegerät, Solarregler, die Lithium Programm haben, ist aber auch nicht zwingend, die GEL Ladeprogramme
gehen auch).

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