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singlefreiheit hat geschrieben:[...] Bei dem DC/DC-Wandler kann man den Primärstrom (ca. 10 bis 15 A) und die Ausgangsspannung (ca. 40 V) mit Potis einstellen.[...]
Hallo Thomas
Da wollte ich nochmal kurz nachfragen, weil in der Beschreibung steht, daß der Ausgangsstrom einstellbar ist.
singlefreiheit hat geschrieben:Böse Frage: Welchen Wirkungsgrad hat ein 2000 W-Wechselrichter im Leerlauf?[...]
Es muß ja nicht immer gleich ein 2kW Wandler sein :D
[quote="singlefreiheit"] Hallo Manni, ich verwende den DC/DC-Wandler den willi_chic vorgeschlagen hat. Der Processor vom Akku braucht bei 5 V nur wenige mA, da reicht ein kleiner Spannungsregler.
Hallo Thomas
Du hast den Bosch Classic, wir haben den Performance Line mit 3Poligen Anschluß.
Vielleicht kann mir da einer den Anschluß erklären.
singlefreiheit am 14 Jul 2017 20:36:06
Ulf_L hat geschrieben:"singlefreiheit"][...] Bei dem DC/DC-Wandler kann man den Primärstrom (ca. 10 bis 15 A) und die Ausgangsspannung (ca. 40 V) mit Potis einstellen.[...]
Hallo Ulf, es wird der Primär-Strom geregelt, egal was das "Datenblatt" erzählt! Leider gibt es keine Schaltung von dem DC/DC-Wandler, aber der funktioniert wie oben vereinfacht beschrieben. Ob der Primär- oder Sekundär-Strom beregelt wird ist eigentlich egal, da beide Ströme etwa proportional sind. Die Stromregelung hat eine miserable Genauigkeit (+/- 30%) aber das ist egal, zur Strombegrenzug taugt das allemals. Wichtig ist, daß die Masse nicht unterbrochen ist und das ist hier so. Die Spannungsregelung für die Sekundärseite ist für diesen Fall genau genug (ca. +/- 2%).
Beste Gruesse, Thomas
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Tuppes am 14 Jul 2017 21:12:18
Danke, Thomas, für Deine Schilderungen :idea: . - Leider kommen sie für mich etwas zu spät, da der diesjährige Sommerurlaub kurz bevor steht. Macht aber nichts; werde also meine Pedelec-Akkus dieses mal nochmals über den Wechselrichter + Originallader aufladen :( . Aber nach der Rückkehr werde ich mir entsprechendes "Equipment" besorgen und "basteln"; meine Akkus sind allerdings von Panasonic (2 x Flyer I:SY) - und das blöde ist: ein Akku hat 26V, der andere 36V - daher muss ich z.Zt. zwei Ladestationen mit mir herumschleppen - ich denke, dass man mit deiner Technik (sollte die Ladespannung/der Ladestrom irgendwie regelbar sein) entsprechend anpassen kann. - Aber da werde ich nach meiner Rückkehr anfangen zu tüfteln. Danke für die wertvollen Anregungen - ich nehme an, dass der häufiger zitierte Powerbutler auch nicht viel anders funktioniert ( :?: ). Erhard (Tuppes)
Sunti am 14 Jul 2017 21:35:23
Hallo miteinander,
obwohl ja auch mein erster Beitrag eigentlich an der Fragestellung "laden mit Lifepo4" vorbeigeht - wir haben ja noch gar kein Lifepo4" - erlaube ich mir noch nen Nachschlag:
Tonangebend bei der Auswahl des Pedelec`s war meine bessere Hälfte und mir war klar das ich ein Fahrrad bekomme was den gleichen Akkutyp hat -
dann kann man hin und her tauschen und ist flexibler - auch & besonders was das "aufladen" betrifft
Ein Grund warum wir mit der doch bescheidenden E-Ausstattung trotzdem ohne Landstrom auskommen & natürlich max. 3/4 Tage an einem Ort
rolfblock hat geschrieben:Sommertag hat mehr als 12 Std. ab 8:00 gibt es Solarstrom. Bis 11:00 bleiben also 3 Std Laden. gegen 17:00 gehen nochmal 3 bis 4 Stunden
Ein 2. E-Bike Akku ist im übrigen nicht teurer als die notwendigen LI Akkus im Womo
Was deine Lade - Vorschläge angeht, bist du ZUU optimistisch: vor 9:00 Uhr kommt auch im Sommer so gut Nichts vom Dach. Und nach 16:30 kannst du den "Ertrag" auch vergessen. Wer hat schon eine nachgeführte Photovoltaik auf dem Dach? Aber im Sommer bei Mittagshitze zur Radeln ist bei vielen nogo.
Aber deinem zweiten Absatz kann ich voll zustimmen!
rolfblock am 23 Jul 2017 19:57:26
meine Ladevorschläge sind gelebte Erfahrung, weil ich es immer genau so gemacht hab. Ab 8 Uhr gab es bereits 1 A und die Wetterprognose versprach noch einiges. Also konnte ich tatsächlich ab 8 Uhr ohne Gewissensbisse mit bis zu 15 A (bei 13 V) umfüllen. Viele machen hier den Denkfehler, dass man abends immer alle Batterien voll haben muss. Das Optimum an Batterienkapazität erreicht man genau dann, wenn nach 6 Tagen frei stehen alle Akkus leer sind, der Wassertank leer, der Kühlschrank leer, das Klo voll, die Vorratskammer leer ist. Dann kann man (evtl. mit Sorge) den Motor starten und hoffen, dass der Ladestrom nicht über 50 A steigt. Nach wenigen Minuten kann man dann den Wechselrichter mit weiteren 20 A Verbrauch zuschalten und die E-Bike Akkus laden. Nachdem man uns am vorletzten Tag (von 9) eine Sonnenschutzplane über das Womo gelegt hatte, konnten wir trotz Kompressorkühlschrank noch einen Tag frei stehen. Bei der Abfahrt waren tatsächlich alle Akkus leer. Aber kein Problem. Die Sicherung hat die 50 A Ladestrom verkraftet.
AlexF am 27 Jul 2017 11:01:44
Hi Thomas, vielen Dank für deine Erläuterungen. Das sind genau die Infos, die ich suche!
Mein kleines, erstes Elektroprojekt hat zwar nix mit Pedelecs zu tun, aber es geht hier ja um's Li-Akkus laden…
Meine Akkuwerkzeuge (System „12V Bosch Heimwerker“ und Dremel) möchte ich auch unterwegs DC-DC laden können. Insbesondere mein Akkuschrauber fungiert im Womo als Kaffeemühle, Mixstab, Quirl und Milchaufschäumer und ein kleiner Staubsauger ist auch ne feine Sache. Leider gibt es im Handel kein 12V Ladegerät und für einen guten Wechselrichter bin ich zu geizig bzw. arm. Da ich drei AC-DC Ladegeräte habe, kam mir die Schnapsidee, eines davon „einfach“ umzubauen. Gestern hab ich mich mal hingesetzt und ein wenig gemessen. Die Akkus haben, wie von Thomas beschrieben 5 Anschlüsse, jeweils „+“ und „-“, „C1“ und „C2“ (vermutlich die Anschlüsse des CAN-Busssystems und „T.“ Die drei letzten Anschlüsse „laufen“ ebenfalls mit 5V. Das Ladegerät hat „T“ und „C1“, an denen jeweils 5V anliegen und „+“ ist stromlos, wenn kein Akku angeschlossen ist. Verbindet man „T“ „+“, „-“ und „C1“ mit dem Akku, wird geladen.
Schön wäre jetzt natürlich, wenn im Ladegerät der AC-DC Gleichrichter und das BMS auf zwei unterschiedlichen Platinen verbaut ist, oder zumindest mit zwei unterschiedlichen Mikroprozessoren angesteuert wird. Wenn ich demnächst etwas Zeit hab, baue ich das AC- Ladegerät mal auseinander (und versuche, mich dabei weder umzubringen noch etwas abzubrennen :D).
Beste Grüße Alex
hewi am 24 Aug 2018 15:34:57
Hallo E-biker und solche, die es noch werden wollen:
Vorhanden bei uns: Winston 200 Ah LiFeYPO4, Original-Ladegeräte mit 4A und 2A für 2 Boschbikes (400 und 500 Wh), Betrieb über Wechselrichter (bin kein Elektriker, der andere Lademöglichkeiten basteln könnte), 560W Solar, davon 160W 10 Jahre Alt, Rest im Febr. neu installiert. Spitzeneintrag lag hier an der Nordsee bei 536W. Man sollte sich aber nichts vormachen, der ist nur möglich, wenn die Luft (unmittelbar nach Regen) und die Zellen sauber sind und keinen Schmutzfilm (Staub, Vogelkacke usw.) haben.
Ergebnis nach Fahrradtour ca. 52 km (teilweise heftiger Gegenwind, wenig Steigungen): Ca. 40 Ah Entladung (sonstiger Verbrauch ausgeblendet). Wer noch den Kühlschrank-Absorber mit ca. 16 Ah Verbrauch angeschlossen hat, für den kann es dann ganz schnell eng werden. 10 Stunden Kühli auf 12V sind dann nicht mehr möglich. Kühlschrank muss in diesem Fall auf Gas umgestellt werden: je wechselhafter das Wetter, umso schneller. 200 Ah-Akkukapazität sind vermeintlich viel, gehen dennoch schnell zur Neige. Kleinere Akkus können aber ohne bzw. kürzerem 12V-Kühlschrankbetrieb das Aufladen von 2 Fahrradakkus verkraften, wie am oben stehenden Beispiel deutlich wird, erst recht natürlich wenn die Fahrräder nur jeden 2.Tag bewegt werden.
Ansonsten bietet der Akku ausgezeichnete Eigenschaften, weil was schnell rausgeht auch schnell wieder aufgeladen wird, wenn die äußeren Verhältnisse stimmen. Seit Einbau hat unser Akku keinen Landstrom mehr gesehen außer für 2 Tage als der Strom kostenlos war.
Grüße hewi
thomker am 24 Aug 2018 22:06:52
hewi hat geschrieben:200 Ah-Akkukapazität sind vermeintlich viel, gehen dennoch schnell zur Neige
Moin,
so ist es, wir haben auch 2 e-Bikes mit je 500 Wh Akkus. Zum Laden verbrauchen die je 40 - 45 Ah aus der Batterie über WR. Da kommt unser 400 Ah Winston Akku schon mal Richtung 30% SOC und das erst seitdem wir "Fahradfahren". Ich dachte immer 400 Ah verbrauchst man nie, jetzt weiß ich's besser. Auch eine Kompressorkühlbox verbraucht in 24 h locker 40-50 Ah. Wenn jetzt jeden Tag ca. 20 Ah mehr verbraucht werden, als Ertrag rein kommt, ist auch ein Li-Akku nach 15-20 Tagen leer, und den wieder voll zu bekommen, dauert ganz schön, oder man hat große Ladegeräte.