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Solarbatterie Gel mit Honda 20i laden


HorNa am 02 Jul 2017 23:55:03

Hallo,
ich habe mich durch das Thema Batterie laden durchgequält und noch keine passenden Antworten gefunden.
Mein Problem: Ich möchte meine Kompressor-Kühlbox Mobicool FR40 an einer Batterie betreiben. Beim 230 V Betrieb verbraucht die Kühlbox im Mittel 8W (bei sommerlichen Temperaturen zwischen 20° und 30°), pro Tag also eine Energie von 192 Wh. Ich vermute, dass ich soviel Energie auch im 12 V-Betrieb brauche. Ich besitze bereits einen HONDA 20i Stromerzeuger, der bekanntlich einen 12 V-Ausgang zum Laden einer 12 V-Batterie besitzt. Den möchte ich übergangsweise auch zum Batterieladen benutzen. Später soll ein Solarpanel für die Ladung sorgen.
Als Batterie habe ich eine Solarbatterie (Gel) mit 80 Ah oder 100 Ah in Aussicht genommen.
Meine 1. Frage ist: Brauche ich beim Laden mit dem Stromerzeuger einen Laderegler, der verhindert, dass ich die Batterie überlade? Wenn ja, was wäre ein geeigneter Regler?
Meine 2. Frage ist: Wie verhindere ich, dass beim Batteriebetrieb der Kühlbox die Batterie über die Maßen auf unter 70% der Kapazität entladen wird ? Brauche ich dafür einen speziellen Regler?
Über jeden Tipp würde ich mich freuen.
HorNa

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silverdawn am 03 Jul 2017 06:32:44

HorNa hat geschrieben:
Meine 1. Frage ist: Brauche ich beim Laden mit dem Stromerzeuger einen Laderegler, der verhindert, dass ich die Batterie überlade? Wenn ja, was wäre ein geeigneter Regler?



Verbinde den EU20 einfach mit deinem 220V Eingang, dann übernimmt dein bordeigenes Ladegerät die Ladung und Überwachung der Batterie.

Mit dem EU20 direkt laden bringt nicht viel, der Gleichstromausgang beträgt lediglich bis zu 8 Amp.

Gruß
Harald

xbmcg am 03 Jul 2017 09:23:38

Was hast Du denn für ein Fahrzeug, was ist da drin an Ladetechnik verbaut?

Wenn Du gar nichts hast, außer dem Honda, der Batterie und der Kühlbox, dann brauchst Du
folgende Komponenten:

- ein Tiefentladeschutzschalter (der schaltet die Batterie ab beim Unterschreiten einer bestimmten Batteriespannung) --> Link
- optional ein 220V Ladegerät, das zu Deiner Batterie passt (ca. 10-15A, GEL - Kennlinie, Ladeschlußspannung 14.4V)



Du kannst Die Batterie auch direkt mit dem Honda Generator laden, er hat einen eingebauten 12V Ladeausgang,
allerdings ohne Lade-Kennlinie. Du kannst damit die Batterie normal nicht überladen, ob sie richtig voll wird,
kann man aber auch nicht sagen, da bei den technischen Daten keine genauen Spezifikationen des 12V
Ausgangs gegeben sind. Der Ausgang liefert max. 8A.

Wenn Deine Bordelektrik einem modernen Wohnmobils entspricht, ist alles dafür Nötige bereits verbaut.

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HorNa am 03 Jul 2017 19:18:47

Ich habe kein Wohnmobil, hatte aber den Eindruck, dass sich viele Wohnmobilbesitzer mit dem Thema Batterie, Solar und Laderegler gut auskennen. Deshalb habe ich hier meine Fragen gepostet. Ich habe also die Kühlbox, den Stromerzeuger 20i bereits vorhanden und eine Gel-Batterie (BSA) 100 Ah bestellt. Sie sollen als Insellösung ohne Netzanschluss in einer Freizeithütte betrieben werden.
Ich meine gelernt zu haben, dass es besser ist, über den 230 V-Ausgang des Moppels ein Ladegerät zu betreiben, weil ich damit höhere Ladeströme erzeugen kann als mit dem 12 V-Ausgang. Das hat dann direkte Auswirkung auf die Ladezeit. Das Ladegerät kann doch an die Batterie-Kennlinie angepasst werden.
Da ich im Weiteren aber die Ladung über ein Solarmodul machen möchte, habe ich die Frage, ob ich einen Solarregler sowohl als Überladeschutz als auch als Lastschalter für den Verbraucher Kühlbox verwenden kann, diesen aber übergangsweise mit dem 12 V-Anschluss des Moppels speisen kann.
Ich kann das Solarpanel noch nicht dimesionieren, weil ich den genauen Standort noch bestimmen muss (Probleme mit der Beschattung, Leitungslängen, Diebstahlsicherung usw.).
Danke für weitere Tipps
HorNA

luketappe am 03 Jul 2017 21:51:46

Hat deine Kühlbox keine Abschaltung bei Unterspannung? Schau mal in der Anleitung meine hat das

HorNa am 03 Jul 2017 23:07:18

Vielen Dank für den Hinweis. Doch, die Mobicool FR 40 hat einen Batteriewächter. Nach der Anleitung sieht das sogar gut aus. Das kommt davon, wenn man noch keine praktische Erfahrung mit dem Batteriebetrieb hat.
Damit ist ein Problem gelöst!
HorNa

xbmcg am 04 Jul 2017 09:44:09

Deine Frage mit dem Solarregler kann man nicht pauschal beantworten, es gibt so viele verschiedene Regler für verschiedene Aufgaben,
sie alle sind aber auf Solarmodule ausgerichtet, die bis zum Kurzschluss belastet werden können. Was der Moppel dabei macht, weiß ich nicht.

MPPT Laderegler laufen die Kennlinie der Module ab, um so den Punkt der maximalen Leistung zu ermitteln. Diese Regelung wäre für Dein Moppel
in Verbindung mit so einem Regler ungünstig. PWM Regler schalten die Module durch auf die Batterie und wieder ab (Puls Weiten Modulation),
und das viele male pro Sekunde. Was da der Moppel dazu sagt, wäre auch spannend. Er hat ja auch einen Regler drin. Dann gibt es noch W-Regler,
die überschüssigen Strom über einen Heizwiederstand verheizen (überwiegend Solar + Windanlagen, um das Windrad zu bremsen)

Wenn Du ein Batterieladegerät hast, das mit der GEL Kennlinie laden kann, dann ist der Überladeschutz
ja schon drin. Wieso willst Du dann den Moppel über den Solarregler regeln?

nik100943 am 10 Jul 2017 15:27:17

Hallo,
erstmal ein Wort zu Deiner Mobicool FR-40.
Es fällt auf, dass diese Kompressor-Kühlbox des Herstellers Mobicool VR China nur nur in etwa 45 % des Preises kostet, den man für eine WAECO AC/DC-Kompressor-Kühlbox der Serie CF bzw. CFX hinlegen muss.
Obwohl beide Modellreihen, Mobicool FR-40 und Waeco CoolFreeze CF (CFX)-40 im Reich der Mitte und von einer Dometic-Tochter produziert werden.
Vermutlich in ein- und derselben Fabrik ... :roll:
Hinzu kommt, dass die Mobicool FR-40 vor allem von Restpostenhändlern verkitscht wird.
Natürlich geniesst die FR-40 die großzügige gesetzliche Gewährleistung von Dometic in Emsdetten binnen 2 Jahren nach dem Kauf.
Dieser Service von Waeco / Dometic funktioniert übrigens hervorragend ... !!!
Es sollte aber jedem Käufer klar sein, was er gekauft hat ... :D
Die Frage, wie man die Aufbau-Batterie(n) lädt, ist nicht einfach zu beantworten.
Da die meisten Wohnmobile eine verstärkte Lichtmaschine verbaut haben, sollte, wenn möglich, auch die Alternative überdacht werden, den Fahrzeugmotor im Leerlauf laufen und auf diesem Weg die Batterien nachladen zu lassen.
Im Leerlauf verbrauchen Dieselmotoren in etwa 0,5 - 0,7 Liter pro Stunde. Das ist weniger als die meisten "Moppel".
Und, man muss keinen Cent für Solar- und Ladetechnik investieren.
Geht natürlich nur, wenn sich Nachbarn nicht gestört fühlen. Das gilt freilich auch für den Betrieb eines "Moppels".
Hat man eine zweite Aufbau-Batterie im WoMo, empfehlen sich Kauf und Betrieb eines "Batterie-zu Batterie Erhaltungsladegerätes 12 V / 12 V DC).
Wie z.B. dieses kostengünstige Gerät:
--> Link
Will meinen: Die erste Aufbau-Batterie wird im Fahrbetrieb immer automatisch optimal mitgeladen.
Die zweite Aufbau-Batterie sollte mit einem speziellen Ladegerät permanent Spannung bei der ersten Aufbau-Batterie abgreifen und mit einem hochwertigen Batterie-zu-Batterie-Ladegerät kennfeldgesteuert optimal geladen werden. Ein 8 Amp/h - Gerät ist ideal.
Wer zwei Batterien aus Kostengründen parallel schaltet und zusammen laden lässt, wird keiner Batterie gerecht und schädigt im Endergebnis beide Batterien.
Das wird sich sowohl beim Ladezustand als auch bei der Lebensdauer beider Batterien bitter rächen.
Das Geld für ein Batterie-zu Batterie-Ladegerät sollte drin sein ... :lol:
Es gibt auch eine sehr teure Art, Geld sparen zu wollen. Das war jetzt kein Hinweis auf Deinen Kühlbox-Kauf ... :evil:
Der Betrieb von Kompressor-Kühlboxen verlangt eine gute Ausstattung mit Aufbau-Batterien. Weil der Stromverbrauch der Kühlgeräte entscheidend von der Differenz zwischen Kühlraum- und Außentemperatur abhängig ist.
Je geringer der Temperaturunterschied, je geringer der Stromverbrauch.
Niemand sollte sich blauäugig auf die Verbrauchsangaben der Hersteller verlassen.
Werden gängige "mobile" Kompressor-Kühlboxen in den Tiefkühlbereich (TK) gesteuert, wofür sie nur kurzfristig geeignet sind (!), wegs zu geringer Dämmung, steigt der Stromverbrauch exhorbitant an. Weil die Laufzeit des Verdichters prozentual stark ansteigt.
Früher hat z.B. Electrolux bei seiner hochwertigen Kompressor-Kühlbox RC 2400 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der TK-Betrieb nur vorübergehend sein sollte. Um den Verdichter nicht zu überfordern.
Jegliche Art von Stromerzeugung, die nicht mittels der eigenen Lichtmaschine erfolgt, ist eine teure Angelegenheit.
Darüber sollte sich jeder WoMo-Besitzer im klaren sein.
Ganz egal ob man den Strom mittels Brennstoff-Zelle, PV-Anlage oder Moppel erzeugt. "Betriebswirtschaftlich" kostet 1 kw/h ein Schweinegeld. Kluge WoMo-Besitzer beschäftigen sich deswegen intensiv mit der Frage, wie man Strom gar nicht erst verbraucht !!
Ich war übrigens zwischen 1985 und 1996 "am Stück" 11 Jahre in einem WoMo on tour. Bis runter nach Dakhla und rüber auf die Kanaren. Ich weiss deswegen ganz gut, wie die Ausstattung eines WoMos mit Elektro-Technik sinnvollerweise sein sollte.
Weniger ist mehr ...
Und noch ein letztes Wort zum Batterie-Typ für Aufbau-Batterien:
Bekanntlich ist nur etwa die Hälfte des in Blei-Säure-Akkus (Starterbatterien) gespeicherten Stroms auch verfügbar !
Weil danach die Spannung radikal abfällt und alle gängigen Verbraucher automatisch abschalten.
Das vergessen viele WoMo-Besitzer bei ihren Stromplanungen ... :eek:
Daher sollte die Wahl auf qualitativ hochwertige Solar-Batterien fallen. Sogenannte Gel-Akkus. Die halten deutlich länger, sind für die langfristige Abgabe kleinerer Ströme konzipiert, brauchen aber eine spezielle Ladetechnik. Und kosten leider, leider auch richtig Geld.
Grüße vom Mainzer Lerchenberg
Nik

xbmcg am 10 Jul 2017 15:48:20

... na das waren ja wieder tolle Ratschläge ...

Im Notfall kann man die Batterie natürlich über den Motor des Fahrzeugs laden, ist aber verboten wegen Umweltschutz.

Die sogenannten "Solarbatterien" sind in der Regel keine teueren GEL Batterien, sondern wartungsfreie PbCa Nassbatterien.
Die AGM Versorgungsbatterie wäre eine günstigere und leistungsstärkere Alternative, dann gibt es noch die Bleikristall Batterien
und natürlich die Nassbatterien mit und ohne Wartungsfreiheit. Dann noch die LiPo und LiFeYPO4 als teuerste Variante.

Was die Kompressorkühlschränke angeht, die hat jeder zu Hause, auch mit Tiefkühlfunktion. Dass die Campingkühlschränke
alle ein Kompromiss sind wegen dem geringen Platzangebot (Miniaturisierung, 12V - Betrieb, wenig Isolierung) ist ja wohl
jedem klar. Aber was ist die Alternative? Eine Absorberkühlbox oder Peltierelement Kühlbox frißt mehr Strom und kühlt
auch nicht besser.

Natürlich kann man einen Räucherofen mitnehmen und alles damit konservieren, vor allem wenn man in den Jungel reist.

HorNa am 10 Jul 2017 23:26:44

Hallo,
vielen Dank für die Erläuterungen. Ich hatte oben berichtet, dass ich kein Wohnmobil besitze und folglich auch nicht dessen komfortable Ladetechnik benutzen kann. Was den Preis einer wie auch immer im Inselbetrieb erzeugten Kilowattstunde angeht, ist er in der Tat sehr hoch. Aber wenn der Netzversorger eine Anschlussgebühr von 20 000 € verlangt, muss man wohl in den sauren Apfel beißen. Dazu kostet die kWh für Kleinverbraucher mindestens doppelt so viel wie für normalen Haushaltsstrom. Für 20 000 € kann man auch bei heutigen Preisen viel Benzin kaufen und einen durchaus nicht billigen, aber sehr zuverlässigen Honda EU 20i betreiben. Natürlich ist der auch nicht flüsterleise, so dass weitere Einrichtungen für den Schallschutz durchaus nötig sind.
Wie erwähnt, ist der Ladebetrieb mit dem Stromerzeuger nur eine Übergangslösung zu einer PV-Anlage.
Die Aussagen über die Kühlbox Mobicool verstehe ich nicht. Bei der Auswahl habe ich die Aussagen in anderen Foren berücksichtigt, wonach die Mobicool FR40 den Vergleich mit erheblich teureren WAECO-Kühlboxen nicht scheuen muss.
Ich habe jetzt in 14 Tagen bei durchaus sommerlichen Temperaturen zwischen 20°C und 30°C den Verbrauch im 230 V-Betrieb gemessen, um bei einer halbgefüllten Box die normale Kühlschranktemperatur von 7°C zu halten. Da komme ich auf täglich knapp 200 Wh bzw. eine mittlere Leistung von 8 W. Ob das im 12 V-Betrieb auch so ist, muss ich noch testen. Allerdings habe ich noch kein dafür geeignetes Messgerät.
Viele Grüße
HorNa

HorNa

brainless am 10 Jul 2017 23:34:18

Die Aussagen über die Kühlbox Mobicool verstehe ich nicht.




Das

und noch vieles andere von dem Geseier des Mainzelmännchens verstehe ich auch nicht. Er scheint uns vermitteln zu wollen, wie toll er ist und was er schon alles gemacht hat. Im ersten Weltkrieg scheint er nicht dabei gewesen zu sein,



Volker :roll:

geralds am 11 Jul 2017 02:28:00

Oh wie freundlich.

Also, mit dem 12V Anschluss des Honda würde ich nicht laden. Dem fehlt die Laderegelung für die Batterie(n).
Mit dem 12V Anschluss des Honda auf den Solarregeler gehen würde ich ebenfalls nicht machen. Siehe Beitrag von xbmcg. Außerdem benötigen Solarregler je nach Ladezustand der Batterie meist mehr als 15V am Eingang. Schließlich soll die GEL-Batterie bis auf 14,4V aufgeladen werden und der Regler hat auch noch einen Spannungsabfall.
Kauf die ein Netzladegerät das eine IUoU Kennlinie hat und ca. 10A - 15A pro 100Ah laden kann. Bei amazon, Fraron usw. wirst Du was finden. Das Netzladegerät speist Du dann mit den 230V vom Honda.

Gruß Gerald

xbmcg am 11 Jul 2017 12:14:59

So würde ich es auch machen. Als stationäre Anlage spielt der Lärm eine untergeordnete Rolle,
man könnte ihn auch baulich weiter unterdrücken. Wenn es nur um die Kühlbox geht, die als
Kühlschrank mit 4-7°C betrieben wird und nicht als Tiefkühler, sollte die 100Ah Batterie reichen.

Wenn Deine Messungen stimmen mit den 200Wh, dann entsprechen sie in etwa zwischen 16...20Ah
bei 12V Betrieb, da musst Du den Moppel vermutlich nur alle 2 Tage für 4-6 Stunden anwerfen,
in der Zeit kann der Kühli ja auch noch mit 220V mitversorgt werden. Die GEL Batterie braucht
einfach recht lange zum Laden, besser wäre eine AGM Dual Use Batterie, die wäre ca. 1-2 Stunden schneller voll.

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