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Hallo Was denkt ihr? Lasst mal hören :gruebel: Zur Info: Drei junge Frauen, alle gut unter 30. Waren noch nie gemeinsam im Urlaub. Keine hat Wohnmobilerfahrungen. Für 16 Tage wird ein Womo gemietet und man startet in Südwestdeutschland. Fährfreie Anreise komplett über die Brücken, weil man Fähren meiden will. Folgende Tour ist geplant: Siehe Karte Gruß Petra ![]() Hallo und guten Abend, wir wollen 2 Wochen nur nach Südschweden. Auch in 16 Tagen erscheint mir die geplante Strecke zu lang. Kann man das überhaupt mit " nur Fahren" schaffen? Ihr wollt doch auch mal stehen und etwas anschauen. Nein, es geht hier nicht um mich/uns. Um andere. Aber ich wollte wissen was andere, außer mir dazu sagen. Daher sagt spontan und ehrlich und was ihr davon haltet. Wir waren vor 4 Wochen noch in dieser Gegend und ich denke in 2 Wochen diese (Tor-)Tour wird eine Skandinavienralley! Beim Womo mieten sind der erste und der letzte Tag kaum zu gebrauchen, die Strecke schätze ich mal grob auf 7.000 km, sind dann in den 14 Tagen 500/Tag! Na Mahlzeit ... 1. Zuviel vorgenommen 2. Zickenalarm? :D Stress pur! Ich war dreieinhalb Wochen nur in Südschweden unterwegs - und habe nur einen Teil gesehen. Die geplante Strecke ist drei mal so lang, dafür nur zwei Wochen .... Würde ich mir nicht antun...... Bitte noch mal überdenken bzw. überarbeiten meint AngeloMichel Unabhängig von der Tour. Wie gut kennen sich die Frauen. Wir sind eine Familie und kennen uns gut, aber im Wohnmobil sitzt man ja schon eng aufeinander. a hat man als Familie schon manchmal Mühe tolerant und friedlich zu bleiben. Manchmal schafft man das nicht, aber es bleibt in der Familie. Je nachdem welche Charaktereigenschaften da toleriert werden müssen, kann eine gute Freundschaft dabei in die Brüche gehen. Und gerade in Norwegen kann zusätzlich mieses Wetter auf die Stimung drücken. 500 km am Tag sind durchaus machbar. Wir fahren in S gerne 1000km am Tag ins Zielgebiet. So ist man in drei Tagen auf den Lofoten oder sonstwo. Aber quer durchs Land heisst das sehr viel Zeit für das Fahren einplanen. Letztes Jahr haben wir knapp 400 km am Tag auf der E45 geschafft. Viel Vergnügen Hallo, allein die Städte Kopenhagen (toller CP am Fort im Stadtnorden), Oslo und Stockholm sind mit je mindestens 2 -3 Tagen zu kalkulieren, wenn man etwas davon sehen möchte. Die tolle Küstenlandschaft in Norwegen ist alleine schon ein Erlebnis, was man nicht so eben im vorbeireiten abhaken kann. Einschätzung: machbar sicher bei 2-3 Fahrerinnen, aber für einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde reicht das ganz sicher nicht 8) , also genießt lieber das Land und haltet da an, wo es Euch gefällt. Bei Halbzeit einfach die Rückroute anders gestalten, das klappt das ohne Stress. Viel Spass im Urlaub Gruß Fred Hallo, wir haben vor einigen Jahren mit Südnorwegen in 3 Wochen gemacht, mit Anreise aus Heidelberg, das hat recht gut gepasst. Eckpunkte Fähre DK - N - DK, Preikestolen, Bergen, Geiranger (mit Fähre), Insel Runde (Vogelfelsen) Alesund, Trollstigen, Südkap. Der vorgestellte Tourentwurf ist aus meiner Sicht viel zu lang, besonders wegen der Stadtbesichtigungen. Die Realisierung wäre Stress. gerhardo Sieht aus wie eine Vorbereitung auf einen Roadmovie. Es ist toll unterwegs zu sein, doch manchmal ist es auch toll auszusteigen und inne zu halten. Für Letzteres räumt die Tour in der geplanten Zeit nicht viel Raum ein, da ihr über den Daumen gepeilt im Schnitt täglich gut 7 Stunden rollen werdet. Wenn ihr nur die Fähren bucht, könnt ihr spontan "abkürzen". Einigt Euch auf Prioritäten - das wird helfen. Nein, es geht nicht um uns!!! Das ist der Plan von anderen, die noch nie zusammen verreist sind.
Mein erster spontaner Gedanke "die reden hinterher kein Wort mehr miteinander". 3 erwachsene Frauen sollten wissen was sie tun. Und hinterher haben sie sicher ne Menge Erfahrungen gesammelt, man lernt sich sicher auch auf anderen Ebenen kennen, so eng aufeinander, (kann) muß aber kein Nachteil sein. Das Womo sollte vollversichert sein, insb. wenn vorher noch keine größeren Autos gelenkt wurden. Auch erfahrene Fahrer haben Rempler und Unfälle... Ich wünsche denen eine gute Reise! Vielleicht empfiehlt sich auch ein Schutzbrief (ADAC Plus) oder andere Anbieter. Gruß Manfred Zur Erläuterung: Es geht um eine liebe Kollegin, die mit ihrer Schwester und deren Kollegin (sie ist die Hauptakteurin) diese Tour geplant hat. Meine Kollegin kennt die Kollegin ihrer Schwester nicht wirklich gut. Mein Gedanke war dazu: Wer macht die Entsorgung? Ist ja sonst Männerarbeit :lach: Ich hatte mich sehr gefreut als ich von den Plänen hörte und habe sie sofort mit zwei Womobüchern, Reiseführer und Landkarten versorgt und dachte, dass sie damit realistisch an die Sache herangehen werden, die Vorfreude aufkommt und Plan entsteht in welche Ecke es geht. Denn zu oft lese ich dass Neulinge gerade bezüglich Skandinavien extrem überplanen - gerade wenn man erstmals mietet. Das muss das Gefühl sein, dass man vielleicht viel machen muss damit es sich bezahlt macht ein Wohnmobil gemietet zu haben. Irgendwie gehen Menschen wohl bei Gebieten die man mit dem Auto schon kennt (Italien etc) mit mehr Realismus heran. Verschwimmt manchmal die Wahrnehmung wenn man mit den Augen auf der Landkarte immer weiter nördlich wandert? Ich würde den Dreien ja wünschen dass sie die Schönheit Skandinaviens abseits der Autobahnen erkennen und entdecken und dann ganz ungeplant entschleunigen und ihre Plänen dem Genuss zuliebe herunterfahren. Kanu fahren, am Lagerfeuer sitzen, von einem Badesee zum anderen hüpfen, zum Frühstück frische Heidelbeeren sammeln, durch die Wälder tigern, einen Elch sichten (denn es begann als geplanter Schwedenurlaub. Nun ist Norwegen dazu gekommen) Die Hauptakteurin will keine Fähre fahren, daher komplett über Brücken nach Schweden. Eine Frage: Wie urlaubt man in Norwegen wenn man auf keine Fähre will??? Mein Mann wurde von mir genötigt einen Blick auf die Karte zu werfen und meinte nur trocken: Na, wenigstens lassen sie das Nordkap aus. Die Tour an sich ist schon reizvoll. Ich würde mir einfach mal bei Goolge Maps, die Route zusammen stellen. Man kann dort ja Routen berechnen lassen und immer Zwischenziele einfügen. So hat man mal einen ungefähren Angaltspunkt, wie viel Zeit allein nur fürs fahren benötigt wird und wie viel Kilometer es sind. Und wie viel Zeit für den Rest bleibt. Dann kann man ja immer noch anpassen, kürzen oder sagen klar ziehen wir trotzdem durch. Grüße Eric
Dein Mann ist mir sympatisch ;D :lach: :lach: Aber mal im ernst .... Meine erste Womotour war 2006 3500km Südfrankreich in 10 Tagen und das war ne Nummer. Dafür sollte man schon eine Schlafstörung haben. Ich bin damals oft morgens um 4 los damit wir Nachmittags noch wenigstens 3-4 Stunden was unternehmen konnten. Meine Einschätzung ..... man schafft die Strecke in der Zeit und ist danach auch geschafft Urlaub geht anders. Übrigens bei unseren Norwegentour war ich sehr skeptisch was die Höchstgeschwindigkeit von 70km/h in Norwegen angeht, bezüglich dem Verlust meines Führerscheines den 70 war für mich ein nogo....... aber es kam anders Ich bin ein sehr sportlicher und geübter Autofahrer (fahr so 40 000 km im Jahr) aber 70 war fast nie erreichbar da es sich wie 150 bei uns auf der Landstraße anfühlt. Der beste Tip hier war fahrt los und einen Tag vor Halbzeit Rückfahrt beginnen somit hat man noch einen Sicherheitspuffer der aber mit Sicherheit an schönen Plätzen vertrödelt wird :ja: :ja: Die Damen sollten aber auch wissen das es in Norwegen "keine" Autobahnen gibt. Man kann dort mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50-60kmh rechnen. Die google-Berechnungen sind für Norwegen oft unpassend. Das fahren, in Norwegen ist nochmal deutlich anstrengender als in Schweden. Die Straßen sind größtenteils schmaler und auch in schlechterem Zustand. Ich persönlich würde empfehlen: Süd-Norwegen ODER Süd-Schweden! Grüße Hallo, dieTour ist Top! Die Zeit, Unerfahrenheit, noch nie miteinander Verreist, lässt Spannende Erlebnisse erwarten. Kann mir nicht vorstellen, dass der Tourplan klappt. Also, ich denke das kann man schon so machen, aber dann ist es halt scheiße :lol: Nein, im Ernst: nichts gegen drei junge Frauen, die sich nicht ganz so gut kennen und dann mit dem WoMo verreisen wollen. Dann aber auf keinen Fall so eine Mega-Tour. Ich mag euch an den Planänderungen teilhaben lassen: Das Wohnmobil kann nun 2 Tage länger gemietet werden. 18 statt 16 Tage. Und da ja nun somit soooo viel Zeit ;D für die Tour zur Verfügung steht, werden die Mädels ihre drei Fahrräder mitnehmen für Radtouren. :gruebel: Ich frage mich nun, ob das entschleunigend wirken kann und damit die Tour sich spontan vor Ort gesund schrumpft könnte. Oder ob die Fahrräder ruckepack eine Runde durch Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen gefahren werden. Denn ich kann mir nicht wirklich vorstellen wann Zeit für Radtouren sein soll. Ich verfolge die Entwicklungen mit großem Interesse und bin echt gespannt was da kommen wird. Haben die Mädels denn ein aufgelastes Wohnmobil gemietet, also ZZG über 3,5t? Das ZZG wird von Mietern selten berücksichtigt und noch weniger vom Vermieter darauf hingewiesen. Grüße Hallo,wir sind sehr oft in DK-S-N unterwegs und auch schon in etwa diese Tour gefahren. Die Tour an sich ist schon reizvoll aber vorher sollte man im §er Bunde klären - was wollen wir? Nur fahren und die Route abfahren oder auch mal ein-zwei Tage etwas BESICHTIGEN.Ich würde mal bei Goolge Maps, die Route zusammen stellen und dann dort die Routen berechnen lassen inkl. Pausen/CP für "Servicezeiten" und Zwischenziele einfügen. Hinweise gab es genug; immer daran denken, ein WoMo ist kein PKW, also es ist ganz anders zu fahren und es kommen nur Durchschnittsgeschwindigkeiten von 50-60km/h heraus. Dann die Frage klären, wieviel Stunden am Tag wollen wir denn überhaupt fahren? Wenn es ein Urlaub werden soll, sehe ich die Strecke für zu groß an! Denn immer auch daran denken, der Abgabetag ist verbindlich und eine Überziehung wird richtig teuer. Also muss man das auch noch einplanen! Und ganz wichtig, in N wird schon bereits ab 1 km/h Überschreitung über erlaubtem Limit sofort kassiert! (So um 200€ je km/h) Für WoMo-Neulinge ist denke ich, weniger mehr!
Und auch ganz wichtig: Nicht übertreiben. :lol: 13kmh zu schnell kosten umgerechnet EUR 400,- und das weiß ich nicht nur vom hörensagen! Die Strafen sind teurer, aber auch in Norwegen gibt es Toleranzen. Aber prinzipiell gilt wie überall: Man sollte sich an die Regeln halten! Grüße Ganz ohne Fähren wird das wohl nichts. Allein schon die Strecke von Alesund nach Bergen oder andersrum, geht meines Erachtens nicht ohne Fähre, jedenfalls nicht so gerade. Und Helsingborg / Helsingör hat doch auch keine Brücke, oder? In Norwegen 250 km am Tag zu fahren, ist schon sehr zeitaufwendig. Einen Vorteil hat die kurze Zeit, man braucht nicht so viel Lebensmittel, die ja bekanntlich in N nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen sind :( Wie Blueeye schon schrieb, das wird eine Sch....tour. Aktuell ab 2017 gilt bei Überschreitung in Norwegen: Geschwindigkeit Bußgeld / Kronen Bußgeld / € 1-5 km/h .............. 750,00 NOK.............93,75 € 6-10 km/h.............2.050,00 NOK............256,25 € 11-15 km/h...........3.700,00 NOK............462,50 € 16-20 km/h...........5.350,00 NOK............668,75 € 21-25 km/h............8.300,00 NOK.........1037,50 € Also wer seinen Geldbeutel schonen will.... :eek: :oops: Wahrscheinlich nicht nur mich würde jetzt mal interessieren, wie die Reise gelaufen ist. An anderer Stelle wird von einer gescheiterten Norwegentour im Womo berichtet, da fiel mir dieser Strang wieder ein. Ja, richtig. So als gruppendynamisches Experiment wäre mal interessant, was jede Einzelne (getrennt von den Anderen) über die Tour zu sagen hat. Da das Ganze aber fiktiv ist, von dritter Hand hier eingestellt wurde, möglicherweise nie stattgefunden hat und an der Threaderstellung keine evtl. Teilnehmerin beteiligt war, bleibt das Ergebnis Spekulation. Ich persönlich würde an sowas nicht teilnehmen. Aber ich bin ja keine Frau. :lol: Gruß Frank Sind gerade auf Womo-Tour (hatten gerade 3 geniale Tage in Eisenach) und hab nur das Handy zum Schreiben. Melde mich in einigen Tagen und berichte euch gerne!!! Hach ist das schön hier in Thüringen. :ja: Hier also der Bericht: Die Tour wurde durchgezogen. 2,5 Wochen Eine war nur Fahrerin, die anderen Mitfahrer. Am ersten Tag wurde das Womo abgeholt und eingeräumt. Um 13 Uhr ging es los. Mit kaum Pausen bis nach Dänemark durch. Nach Mitternacht dann Nachtruhe und den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Die nächsten Tage nicht mehr ganz so stramm, aber sehr ähnlich. Zack zum Kjeragbolten, dann Preikestolen, hoch nach Trondheim. Rüber nach Stockholm. In Norwegen euphorische Stimmung. In Schweden war die Luft raus. Nichts konnte mehr begeistern. Schweden sei langweilig. Nichts war sehenswert. In Stockholm hatte man nach wenigen Stunden genug und fand die Stadt doof. Die Fahrerin hat quasi den Fuß vom Gas genommen und war wohl platt, die anderen wollten mehr und langweilten sich. Die Stimmung war kippelig. Der Urlaub war dann zu Ende bevor es unschön wurde. Fazit: Sei halt schade gewesen dass sie Fahrerin in der zweiten Hälfte nicht mehr so viel machen wollte wie am Anfang :D Wohnmobilurlaub sei das Beste überhaupt. Nie wieder was anderes. Wobei das so aber nun schon nicht mehr ganz stimmt ;D Danke für das ehrliche Statement. Es war Euer erster gemeinsamer Reisemobil-Urlaub und da sammelt man eben noch Erfahrungen. Hauptsache ist, dass Eure Freundschaft nicht zu Bruch gegangen ist!
Da hast du nicht richtig gelesen. Es ging nie um mich! |
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