Danke für die Antworten.
at teuchmc
Plan 1 ... Da kannst Du dich richtig "entfalten" ... Teilekataloge wälzen und den Taschenrechner quälen.
Plan 1 schafft ja genau dieses Problem: für jedes Bauteil muss ich meine Anforderungen bestimmen und Kataloge wälzen, in denen benötigte Angaben oft fehlen.
Plan 2 löst das Problem für viele Bauteile, z.B. Grauwassertank: Tank, Befestigung, Zufluss, Dämmung,
Heizung u.s.w. sind vorhanden und passen zum Fahrzeug.
Buch "Kastenwagen Selbstausbau" von Ch.Grässli ... [enthält] Preiskalkulation für seine Bedürfnisse.
Das meinte ich mit "überbestimmte" Stückliste: sie enthält z.B. zum Grauwassertank nicht eine Variante, sondere mehrere (Volumen, Basisfahrzeug, Tankheizung ohne/elektrisch/...).
Ich als Anwender aktiviere je eine Variante und erhalte schließlich eine Stückliste, die (weitgehend) vollständig ist und meinen Bedürfnissen entspricht.
at gespeert
Hole Dir ne Basis und baue aus. ... Aenderst Du ein bestehendes Fz. ab, so ist es hinterher evtl. unverkaeuflich.
Plan 1 und 2 unterscheiden sich im Weg, aber nicht im Ergebnis: beides ergibt ein neues Fahrzeug, mit neuen Baugruppen.
Z.B. bei der Truma-Heizung ist es egal, ob ich diese einzeln (Plan 1) oder als Teil eines neuen Wohnmobils (Plan 2) kaufe.
Wenn moeglich und gewuenscht, nutze Aufbaunormmasse.
Leerkabinenbauer können einige Bauteile der Kabine (Windhutze und Fender) nur mit sehr hohem Aufwand in aerodynamischer Form herstellen.
Woelcke, der auch Leerkabinen anbietet, hat zwar Formen für solche GfK-Bauteile, aber bei Ducato/-Klone nur für 2,00 m Innenbreite.
Auch preisgünstige Wohnmobile, z.B. Weinsberg Caraloft und demnächst Carasuite, enthalten diese Bauteile passend zum Basisfahrzeug.
Auswahl und Kauf des geeigneten Wohnmobils ergäbe "Normmasse", die meinen Idealmaßen nahekommen und bei Plan 2 übernommen würden.
Gruß
Manfred