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Stückliste und ggf Preisliste für Selbstausbauer


LockX am 22 Jul 2017 16:09:40

Guten Tag!

Ich nutze ein Wohnmobil seit 4 Jahren auch als Büromobil und beabsichtige, ein neues Büro-Wohn-Mobil anzuschaffen.
Das Fahrzeug soll ein teilintegrierter Ducato/-Klone (neu oder neuwertig) mit Tiefrahmen, Breitspur, Radstand 3,80 m, Länge bis 7,00 m, GfK-Kabine und zGG 3500 kg werden.

Zur Herstellung möchte ich zwei Varianten vergleichen:
1. Kauf des Fahrgestells (25T€) und Kauf aller einzelnen Baugruppen,
2. Kauf eines preisgünstigen Wohnmobils (45 T€), Zerlegen, Verkauf der ungeeigneten und Kauf der fehlenden Baugruppen.
Beide Varianten erfordern viel Arbeitsaufwand und eine Leerkabine (z.B. Fehntjer oder Ormocar).

Das ergibt meine Frage und Bitte:
Gibt es für Selbstausbauer eine geeignete (ggf."überbestimmte") Stückliste, möglichst mit Preisen ?

Gruß
Manfred

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teuchmc am 22 Jul 2017 17:32:07

Moin Manfred! Wenn ich diesen Plan hätte ,würde ich zu Plan 1 greifen. Da kannst Du dich richtig "entfalten".Evtl.wäre ein guter Postkasten noch ne Alternative.
Ich habe mir mal aus Interesse und eigenen Überlegungen das Buch "Kastenwagen Selbstausbau" von Ch.Grässli gekauft.Da findet sich auch eine Preiskalkulation für seine Bedürfnisse.Kalkuliert für einen großen Iveco-Kawa wurde mit ca. 25t Euronen.
Ne grobe Kalkulation sollte ja auch schon machbar sein.Teilekataloge wälzen und den Taschenrechner quälen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

gespeert am 22 Jul 2017 18:43:35

Hole Dir ne Basis und baue aus.
Wenn moeglich und gewuenscht, nutze Aufbaunormmasse, bspw. Containerlocks.
Solltest Du die Basis tauschen muessen, klappt das auch noch nach Jahren.
Aenderst Du ein bestehendes Fz. ab, so ist es hinterher evtl. unverkaeuflich.

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LockX am 23 Jul 2017 09:39:23

Danke für die Antworten.

at teuchmc

Plan 1 ... Da kannst Du dich richtig "entfalten" ... Teilekataloge wälzen und den Taschenrechner quälen.
Plan 1 schafft ja genau dieses Problem: für jedes Bauteil muss ich meine Anforderungen bestimmen und Kataloge wälzen, in denen benötigte Angaben oft fehlen.
Plan 2 löst das Problem für viele Bauteile, z.B. Grauwassertank: Tank, Befestigung, Zufluss, Dämmung, Heizung u.s.w. sind vorhanden und passen zum Fahrzeug.

Buch "Kastenwagen Selbstausbau" von Ch.Grässli ... [enthält] Preiskalkulation für seine Bedürfnisse.
Das meinte ich mit "überbestimmte" Stückliste: sie enthält z.B. zum Grauwassertank nicht eine Variante, sondere mehrere (Volumen, Basisfahrzeug, Tankheizung ohne/elektrisch/...).
Ich als Anwender aktiviere je eine Variante und erhalte schließlich eine Stückliste, die (weitgehend) vollständig ist und meinen Bedürfnissen entspricht.

at gespeert

Hole Dir ne Basis und baue aus. ... Aenderst Du ein bestehendes Fz. ab, so ist es hinterher evtl. unverkaeuflich.
Plan 1 und 2 unterscheiden sich im Weg, aber nicht im Ergebnis: beides ergibt ein neues Fahrzeug, mit neuen Baugruppen.
Z.B. bei der Truma-Heizung ist es egal, ob ich diese einzeln (Plan 1) oder als Teil eines neuen Wohnmobils (Plan 2) kaufe.

Wenn moeglich und gewuenscht, nutze Aufbaunormmasse.
Leerkabinenbauer können einige Bauteile der Kabine (Windhutze und Fender) nur mit sehr hohem Aufwand in aerodynamischer Form herstellen.
Woelcke, der auch Leerkabinen anbietet, hat zwar Formen für solche GfK-Bauteile, aber bei Ducato/-Klone nur für 2,00 m Innenbreite.
Auch preisgünstige Wohnmobile, z.B. Weinsberg Caraloft und demnächst Carasuite, enthalten diese Bauteile passend zum Basisfahrzeug.
Auswahl und Kauf des geeigneten Wohnmobils ergäbe "Normmasse", die meinen Idealmaßen nahekommen und bei Plan 2 übernommen würden.

Gruß
Manfred

teuchmc am 23 Jul 2017 16:42:50

Moin Manfred! Mmmmhhh.......Willst Du jetzt selber ausbauen oder ein Mobil kaufen und das selber für Deine Bedürfnisse umbauen? Ich persönlich halte den Kauf
eines fertigen Mobils und den Umbau auf Deine Bedürfnisse für den ungünstigeren Weg.Ist und bleibt ein schlechter Kompromiss.
Evtl.mal bei diversen Ausbauern(Robel m.M.n.machen sowas) anfragen, was geht. Da gibt es meistens eine Rubrik Sonderanfertigung/Sonderfahrzeuge,wo z.b.Büroausbau/Rolliausbau/etc.gemacht werden.
Sonnigen weiterhin. Uwe

LockX am 23 Jul 2017 20:35:06

teuchmc hat geschrieben:Willst Du jetzt selber ausbauen oder ein Mobil kaufen und das selber für Deine Bedürfnisse umbauen?

LockX hat geschrieben:Zur Herstellung möchte ich zwei Varianten vergleichen:
1. Kauf des Fahrgestells (25T€) und Kauf aller einzelnen Baugruppen,
2. Kauf eines preisgünstigen Wohnmobils (45 T€), Zerlegen, Verkauf der ungeeigneten und Kauf der fehlenden Baugruppen.
Beide Varianten erfordern viel Arbeitsaufwand und eine Leerkabine.

Bei Variante 2 würde der Aufbau "ausgeschlachtet": die Originalkabine wird entfernt und durch eine Leerkabine ersetzt.
Das Geeignete bliebe montiert, soweit möglich (Fahrkabine, Unterflurtechnik, ...), oder würde demontiert und in der Leerkabine montiert (Gurtbock, Polster, Bad, Hubbett, ...).
Das Ungeeignete würde demontiert und verkauft.

Das ist eine -vielleicht neue- Form des Selber-Ausbauens. Zur Entscheidung bräuchte ich eine Stückliste und ggf. eine Preisliste.

Falls ich die Stückliste selbst "ausdenke", dann werde ich Vieles, was bei Variante 2 dabei ist, vergessen und folglich Variante 1 "schönrechnen".
Daher bin ich bereit, einen nicht Ordner mit allen Rechnungen eines zeitnah abgeschlossenen "echten" Selbstausbaus zwecks Stückliste auszuwerten.

Gruß
Manfred

mithrandir am 23 Jul 2017 20:44:33

Hallo,
habe heute zufällig diesen Link bekommen: --> Link

teuchmc am 24 Jul 2017 14:39:49

Hallo Manfred! Ich denke, Plan 2 funktioniert nur sehr eingeschränkt.Angepaßte Teile in eine Leerkabine mit völlig anderen Maßen und andere Raumaufteilung zu übernehmen bedeutet für mich, daß Deine spezielle Raumaufteilung nicht wirklich umgesetzt werden kann.Die Weiterverwendung der Unterflurinstallation bedingt ja auch Kompromisse in der Raumaufteilung.Ein Gurtbock kann man ja auch nicht x-beliebig in das Fahrzeug schrauben.
Mmmmmhhhhh.......schwierig,wobei ich Deinen Ansatz durchaus nachvollziehen kann.
Sonnigen weiterhin.Uwe

xbmcg am 24 Jul 2017 14:46:48

Du kannst auch in eine ganz andere Richtung denken: einen alten Wohnanhänger schlachten z.B.
und die Möbelteile, Fenster, Luken etc. verwenden. Die Elektrik würde ich neu machen, auch
die Gasinstalletion. Wasser / Abwassertank - falls vorhanden könnte man reinigen und nutzen,
das WC würde ich in jedem Fall erneuern. Es gibt so Ramschhändler oder Schrotthändler,
wo man z.B auch ein Unfallhänger oder mit Hagelschaden recht günstig als Teilespender herbekommt.

gtom am 10 Aug 2017 18:26:38

Naja...

ich bin mit folgender Variante immer sehr günstig gefahren und habe sogar beim Verkauf (bis auf eine Ausnahme) immer Gewinn gemacht:

Über das Jahr sammle ich für ein Projekt die nötigen Teile (von EBay, Kleinanzeigen, Unfallfahrzeugen usw..)
So konnte ich bereits 2x den ganz großen Dometic Kühlschrank in Neu für 800€ erwerben, ne Alde Heizung aus nem Unfall- Mobil für 600€ usw...
Wenn die Teile komplett sind wird drum herum geplant, für Möbelteile hab ich mir auch schonmal ne Couch beim Roller gekauft, die Zerlegt und nur den Polsterstoff und die Polster verwendet.

Zufälligerweise kam ich an einige Hundert m² 1,5mm GFK als B-Ware, Gelcoat Weiß, der Preis war ein Witz...
SikaForce 7710 bekomm ich zum Großhandelspreis, ebenso alles was Stahl oder Alu betrifft...

Bei der Planung achte ich darauf Normteile und Normabmessungen zu verwenden, das spart ebenfalls richtig Geld...

Klappen und Scharniere für innen kauf ich bei Hettich, für Außen mach ich die aus Alfer- Profilen komplett selbst...

Die einzige Bezugsquelle die mir immer fehlt sind Fenster, da sehe ich nicht ein für ein OEM Fenster dass maximal 70-90€ Wert ist, teilweise 500€ und mehr auf den Tisch zu legen... Seitdem stell ich auch meine eigenen Fenster her...

Einziger Nachteil dieser Variante: Der Lagerplatz wird irgendwann eng...

lg Thomas

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