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Beim Kauf eines Wohnmobils über den Tisch gezogen 1, 2, 3, 4


Christel am 25 Jul 2017 17:44:07

Unser Nachbar hats erzählt. Ein Arbeitskollege hat für die Anschaffung eines gut gebrauchten Wohnmobils den Verkauf des alten Mobils und einen Kredit aufs Haus genommen. Er brauchte 45.000,00 € in bar. Er hatte sehr genaue Bilder des Mobils von innen und außen und wurde auf alle Dellen und Mängel aufmerksam gemacht. Das schaffte Vertrauen. Zuerst sollte per Überweisung oder Scheck bezahlt werden, aber da hatte der Verkäufer doch Gründe das nicht zu wollen. Man wollte sich vor Köln zur Besichtigung treffen, damit Keiner zu weit hat. Beim ersten Treffpunkt wurden sie nach kurzer Wartezeit angerufen, dass man falsch auf der Autobahn gefahren sei und verabredete einen zweiten Ort. Dort kam ein Anruf, dass man im Stau steht und man sollte zur nächsten Raststätte kommen. Man besichtigte das Fahrzeug, fand alles in Ordnung. Man kontrollierte alle Originalpapiere und schließlich kam das Geschäft zustande. Am nächsten Tag wollte die Frau das neue Wohnmobil abmelden und neu anmelden. Da passierte es. Es gab schon ein Mobil mit diesen Daten und einem ganz anderen Besitzer. Das Wohnmobil war offensichtlich gestohlen und mit schon existierenden Papieren versehen worden. Die Polizei sagte in Berlin sind vor einiger Zeit eine große Anzahl leerer Papiere und Daten entwendet worden bei einem Behördeneinbruch. Selbst die Polizei konnte die Papiere nicht als Fälschung erkennen, so gut waren sie gemacht. Die Polizei hat das Fahrzeug abgeschleppt und sichergestellt und den anderen Besitzer aufgesucht, der seit Jahren sein Wohnmobil besitzt und nichts mit der Fälschung zu tun hat. Da das Fernsehen und einiige Bedienungsanleitungen auf italienisch gefunden wurden, wird jetzt erst mal der Besitzer des Wohnmobils gesucht. In Deutschland ist er nicht als gestohlen gemeldet. Im Nachhinein sagt die betrogene Familie, dass sie hätten stutzig werden müssen, weil sie an drei Orte mußten. Wahrscheinlich wollten die Betrüger sicherstellen, dass keine Polizei im Spiel war. Jedenfalls sind 45.000,00 € hin.
Christel

Micha1958 am 25 Jul 2017 17:50:07

Das ist mehr als bitter.
Man kann wirklich nicht genug aufpassen beim Kauf.
Bei dem Preis hätte ich wahrscheinlich nicht so gezahlt, aber man soll ja nie nie sagen.

Gruß Micha

rolf51 am 25 Jul 2017 17:50:11

Hallo,
ein paar Daten mehr. Typ, Bj., Km, wären interessant, wg. dem zurzeit Tatsächlichen Wert des Womos.

Springer12 am 25 Jul 2017 18:01:05

Sorry vor solchen Verkaufsabläufe wird man doch immer wieder in den Medien gewarnt.

wolfherm am 25 Jul 2017 18:02:33

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
ein paar Daten mehr. Typ, Bj., Km, wären interessant, wg. dem zurzeit Tatsächlichen Wert des Womos.



Das hilft jetzt auch nicht. Das Geld ist weg, egal wie der KM-Stand war......

rolf51 am 25 Jul 2017 18:07:52

Hallo Wolfgang,
die Frage hat einen anderen Hintergrund.
Z.B. Hypothetisch gedacht. Das Fzg. hätte ein tatsächlichen Zeitwert von über 55000€, daher ggf. die schnelle Entscheidung auf dem Parkplatz.

wolfherm am 25 Jul 2017 18:09:00

Gut, könnte sein.

rolfwam am 25 Jul 2017 18:26:41

Anschaffungen jenseits von 40.000 tätige ich grundsätzlich auf Rastplätzen. :roll:

Rudieins am 25 Jul 2017 19:30:33

Hallo,

keiner lernt aus Erfahrungen anderer, nur aus eigenen.

Gruß Rudi

kurt2 am 25 Jul 2017 19:46:44

Christel hat geschrieben: Im Nachhinein sagt die betrogene Familie, dass sie hätten stutzig werden müssen, weil sie an drei Orte mußten. Wahrscheinlich wollten die Betrüger sicherstellen, dass keine Polizei im Spiel war. Jedenfalls sind 45.000,00 € hin.
Christel


Hallo,
das ist der Knackpunkt.
Es sind keine Einzelpersonen, sondern gewerbsmäßig agierende Banden.

Das "Kundenfahrzeug" wurde bereits am 1. Treffpunkt idendifiziert. Das Weiterschicken zu anderen Treffpunkten diente dazu, zu beobachten ob das "Kundenfahrzeug" alleine dahin fährt oder von einem oder mehreren anderen Fz`en begleitet wird (zivile Polizeifahrzeuge).

Vielleicht merkt sich das ein künftiges Opfer.

RolWi am 25 Jul 2017 20:06:41

Das ist ja heftig.
Wenn ich mir vorstelle so auf diese Art und Weise 45 TEURO´s zu verlieren...... oh mann.

Die Geschädigten tun mir leid. Aber gut, dass die Geschichte mal hier zu lesen ist. Vielleicht hilft es ja einem anderen.

Gruß
RolWi

HeikoausBaden am 26 Jul 2017 09:12:00

Ich bin sicherlich einer der "relativ armen Schlucker" hier im Forum. Für 45.000.- würde ich den Rest meiner Tage abbezahlen müssen. Diese Summe dann so abgezogen zu bekommen..... Sehr bitter!

Hundekruemel am 26 Jul 2017 09:20:16

Um das Opfer tut es mir auch leid, aber es ist immer wieder erstaunlich wie leichtgläubig manche ihr Geld hergeben.
Nie und wirklich gar nie würde ich mit so viel Barem mich irgendwo mit irgendjemandem treffen wollen.


robeal

Lancelot am 26 Jul 2017 09:34:07

robeal hat geschrieben: ... mit so viel Barem mich irgendwo mit irgendjemandem treffen wollen. l

DAS ist der Knackpunkt !

Barzahlung ist schon o.k., WENN man seinen Partner kennt (im Sinn von Perso bei Kaufvertrag), es einen Kaufvertrag gibt (schriftlich ! mit Übergabebescheinigung des Kaufgegenstands) und beim Partner zuhause, möglichst an der im Kaufvertrag angegebenen Adresse.

Hinterher ist man immer schlauer, mir hätte das vermutlich auch passieren können ... :?
Große Kacke für die Betroffenen.

Kasi74 am 26 Jul 2017 09:38:59

Ganz ehrlich die sind selbst Schuld,wie kann ich mit solchen Summen auf Raststätten rumkaspern.
Wenns darum geht einen vermeintlichen Schnapper zu machen setzt bei vielen schlagartiger Gehirnfrass ein.

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