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HYMER ML-T 580 4x4 Watttiefe


fahrmalwegfan am 01 Sep 2017 10:10:02

Hallo zusammen,
war gestern auf dem Caravan Salon in Düsseldorf am Hymerstand weil mich der Allrad ML-T 580 interessiert. Da ich auch gerne abseits von Straßen fahre und hin und wieder Wasserläufe durchquere, war meine Frage an das Standpersonal, mit wie viel die Watttiefe angegeben sei. Darauf erhielt ich die Antwort, dass Hymer keine Watttiefe angibt weil der Aufbau nicht wasserdicht sei und somit das Wasser nicht höher als der Fahrzeugboden sein darf. Der angebotenen Luftschnorchel zur Erhöhung der Watttiefe (lt. Prospekt) sei lediglich optisch, ansonsten "Mumpitz".
Kann mir ein ML-T 580 4x4 Fahrer seine Erfahrung mit dem Aufbau bei Wasserdurchfahrten mitteilen, bzw. wenn es Problem mit der Watttiefe gab, wie Hymer sich verhalten hat, Danke!

Flatus am 01 Sep 2017 10:31:31

fahrmalwegfan hat geschrieben:... Der angebotenen Luftschnorchel zur Erhöhung der Watttiefe (lt. Prospekt) sei lediglich optisch, ansonsten "Mumpitz". ...

Der Schnorchel ist ja auch dazu da, staubfreie Luft anzusaugen. :idea:
Einen Schnorchel brauchst du in der Wüste, wenn du durch Fech-fech fährst.

Gruss Flatus
.

mv4 am 01 Sep 2017 12:38:30

Unbeschadet kannst du damit max bis unter-kante Radlager irgendwo wo durchfahren... du kannst auch tiefer ...aber dann musst du damit rechnen das du irgendwann folgeschäden haben kannst...
Aus einen einfachen 2x2 Antrieb wird noch lange kein Expeditionsmobil.

tztz2000 am 01 Sep 2017 12:45:44

mv4 hat geschrieben:Aus einen einfachen 2x2 Antrieb wird noch lange kein Expeditionsmobil.

Mario, es geht um den 4x4-Sprinter! :wink:

Solofahrer am 01 Sep 2017 12:50:22

Ich halte die ML-T 580 4x4 allein schon wegen des Überhanges und des Leichtbau-Aufbaus für nicht geländegängig. Für Wasserdurchfahrten von mehr als ca. 30 cm Tiefe ist das Fahrzeug nicht gedacht. Der 4x4 Antrieb ist wohl eher dafür gedacht, von einer feuchten Wiese ohne Fremdhilfe wieder herausfahren zu können.

Wenn Du gerne "abseits der Straße" offroad fahren möchtest, da gibt es bessere und geeignetere Fahrzeuge zu Genüge auf der Messe zu sehen.

fahrmalwegfan am 03 Sep 2017 10:40:54

Flatus hat geschrieben:Der Schnorchel ist ja auch dazu da, staubfreie Luft anzusaugen.
Gruss Flatus
.


Laut Hymerpospekt dient er zur Erhöhung der Watttiefe.
Da ich Skandinavien, Island etc. befahren möchte, brauche ich ein Wohnmobil, das für Wasserdurchfahrten frei gegeben ist. Lt. Mercedes ist das Fahrgestell bis zu einer Watttiefe von 61 cm ohne Schnorchel frei gegeben. Da Hymer diese Watttiefe nirgendwo einschränkt, sollte man eigentlich doch davon ausgehen, dass somit Wassertiefen bis zu 61 cm ohne Schnorchel mit dem ML-T 580 durchfahren werden können.
Die Information am Hymerstand, dass diese Wohnmobil keine Watttiefe besitz, hat mich doch sehr nachdenklich gemacht.
Leider hat Hymer bisher nicht schriftlich auf meine diesbzgl. Anfrage reagiert.

gespeert am 03 Sep 2017 10:48:43

Achte auch auf die Achs und Getriebeentlueftung, diese ist auch eine wichtige Hoehe bei der Festlegung der Wattiefe.

babenhausen am 03 Sep 2017 10:53:06

Du musst einfach trennen.
Die Wattiefe des Fahrgestells und des Aufbaus.
Mit passendem Aufbau könntest du die volle von MB angegebene Wattiefe nutzen.
Trifft halt nicht für Hymeraufbau zu der ist halt Wasserscheu.

Allradmobilist am 03 Sep 2017 11:35:44

Ich kann Solofahrer nur zustimmen. Mit diesem gewaltigen Überhang, den das Gefährt hat, kannst Du hier auf Island auch schon an flachen Gewässern scheitern, weil es halt auch mal steil hinein- und hinausgehen kann. Das Dingen ist nur was für feuchte Wiesen. Schnorchel und - hier kürzlich auf einem Stellplatz gesehen - Seilwinde sind an diesem Fahrzeug nur Gimmicks. Und zeigen Außenstehenden, dass da jemand sich was hat aufschwatzen lassen, was zum Aufbau nicht passt.

Solofahrer am 03 Sep 2017 18:12:42

fahrmalwegfan hat geschrieben:Laut Hymerpospekt dient er (der Schnorchel) zur Erhöhung der Wattiefe.
Was für ein Quatsch seitens Hymer.

fahrmalwegfan hat geschrieben:Information am Hymerstand, dass dieses Wohnmobil keine Wattiefe besitz,
Ja, und damit korrigiert Hymer schon mal die Aussage im eigenen Prospekt.

fahrmalwegfan hat geschrieben:Lt. Mercedes ist das Fahrgestell bis zu einer Wattiefe von 61 cm ohne Schnorchel frei gegeben.
Das mag ja bei entsprechender Bereifung und Vorbereitung sein, aber ohne einen Hymeraufbau.

Ansonsten wird das Beachten von der Erfahrung von Allradliebhaber Dir eine unnütze Geldausgabe ersparen.
Allradliebhaber hat geschrieben:Mit diesem gewaltigen Überhang, den das Gefährt hat, kannst Du hier auf Island auch schon an flachen Gewässern scheitern, weil es halt
auch mal steil hinein- und hinausgehen kann. Das Dingen ist nur was für feuchte Wiesen. Schnorchel und - hier kürzlich auf einem Stellplatz gesehen - Seilwinde sind an diesem Fahrzeug nur Gimmicks.


.

LongJohn am 03 Sep 2017 18:32:00

Hallo
Die Wattiefe eines 4x4 wird meißtens durch das Maß vom Boden bis zur Unterkante des Lüfterrad bestimmt. Wenn der im Wasser anspringt gibt es Bruch.

LongJohn

tztz2000 am 06 Sep 2017 07:44:59

Im Explorer Magazin Sommer 2015 ist ein Testbericht des ML-T 4x4.... evtl. die 5€ für das Heft investieren!

--> Link


Hier ist ein Video:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=YLfXTSUPSsM[/youtube]

Im Video heisst es, dass man die Getriebeuntersetzung bei Hymer nicht bestellen kann.... doch mittlerweile geht das!

Allradmobilist am 06 Sep 2017 09:46:24

Hat der auch Sperren? Die sind fast wichtiger als 4x4.

Erniebernie am 06 Sep 2017 12:24:09

soweit ich auch informiert bin, übernimmt Hymer auch keine Garantie auf den Aufbau und die Einbauten beim befahren von Schlechtwegestrecken. Auch nicht bei der Iglhaut Variante. Der hat übrigens Sperren.
Also nur ein Fahrzeug, um unwissenden Kunden das "echte Abenteuer" zu verkaufen.

Grüße
Bernhard

tztz2000 am 06 Sep 2017 13:52:15

Allradliebhaber hat geschrieben:Hat der auch Sperren? Die sind fast wichtiger als 4x4.

Zitat aus einer MB-Pressemitteilung:

Statt mit mechanischen Differenzialsperren arbeitet der Allradantrieb mit dem Elektronischen Traktions-System 4ETS: Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch mit kurzen Impulsen ab und erhöht dadurch in gleichem Maße das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion. 4ETS nutzt zu diesem Zweck die ABS-Radsensoren. Der automatische Bremseneingriff mittels 4ETS kann die Wirkung von bis zu drei Differenzialsperren simulieren: Längssperre, Hinterachs- und Vorderachssperre.

Zitat Ende.

Wer will, kann sich Sperren und / oder permanenten Allradantrieb bei Oberaigner nachrüsten lassen! :ja:

Allradmobilist am 06 Sep 2017 15:29:21

Erniebernie hat geschrieben:soweit ich auch informiert bin, übernimmt Hymer auch keine Garantie auf den Aufbau und die Einbauten beim befahren von Schlechtwegestrecken. ...

Also idealtypische Kundenverarsche. Sorry für den etwas derben Ausdruck. Mir fällt gerade nix besseres ein. :?

...Also nur ein Fahrzeug, um unwissenden Kunden das "echte Abenteuer" zu verkaufen. ...

So sehe ich das auch.

Solofahrer am 06 Sep 2017 15:34:09

Naja, schon ein gesunder Menschenverstand wird ohne große Überlegungen zu dem Ergebnis kommen, dass so ein Fahrzeug mit so einem (langen) Leichtbau-Aufbau trotz Igelhaut-4x4 nicht fürs Gelände taugt.

RichyG am 06 Sep 2017 16:47:53

Meiner Meinung nach erfüllt der o.g. Hymer halt einfach nur eine Trendnachfrage. Sozusagen der SUV unter den Wohnmobilen. Wer das braucht um aus einer feuchten Wiese zu kommen oder durch Neuschnee auf dem Brenner zu stapfen soll ihn kaufen und wird wahrscheinlich auch glücklich damit.
Wer meint damit offroad unterwegs sein zu müssen wird Lehrgeld bezahlen.
Ich denke mal die Woelckeeigner und Konsorten sind ja nicht blöd, wenn sie sich für teuer Geld ihre Einzelanfertigungen aufbauen lassen.
Wer das Fahrzeug mal in natura gesehen und befühlt hat, käme nie und nimmer auf die Idee damit offroad unterwegs sein zu wollen. Watttiefe hin oder Schnorchel her.
Meine Meinung dazu.

mv4 am 06 Sep 2017 23:59:55

tztz2000 hat geschrieben:Mario, es geht um den 4x4-Sprinter! :wink:


ich habe das schon richtig geschrieben....ein Auto ohne Sperre(n) ist für mich kein richtiger allrad... die schei.... mit dem Bremseingriff und Drehmmomentrücknahme wenn ein oder mehrere Räder durchdrehen kenne ich schon zur genüge... da schleichst du jeden Berg hoch...bis du dann auch stehen bleibst.

andwein am 07 Sep 2017 16:22:09

RichyG hat geschrieben:...Wer das Fahrzeug mal in natura gesehen und befühlt hat, käme nie und nimmer auf die Idee damit offroad unterwegs sein zu wollen. Watttiefe hin oder Schnorchel her. Meine Meinung dazu.

Aber der Schnorchel gibt optisch schon was her, oder?
Gruß Andreas

RichyG am 07 Sep 2017 16:25:00

Auf jeden Fall! :wink: Fehlen noch links und rechts Sandbleche ;D

Lancelot am 07 Sep 2017 16:38:15

RichyG hat geschrieben: Wer meint damit offroad unterwegs sein zu müssen wird Lehrgeld bezahlen.

Ein Kumpel hat den ML-T ... OHNE Schnorchel .. :roll:
Damit war er auf einem Offroad-Training für Womos : lang, ganz lang vor dem "Auto-Limit" hatte ihn der Mut verlassen - und der kann "fahren".
Ganz soo schlecht scheint´s also nicht bestellt zu sein ..

Klar : offroad ist nicht für jeden gleich :!:
Etliche Monate im Matsch im südamerikanischen Dschungel oder in Zentralafrika sind eben anders, als mal schnell über ein paar Sandbuckel und ne nasse Wiese .. 8)

Warum also nicht - für "leichtes Gelände, kurzfristig" ?

Allradmobilist am 07 Sep 2017 18:39:39

Lancelot hat geschrieben: ...Warum also nicht - für "leichtes Gelände, kurzfristig" ?

Wenn da keine Hügel sind, mit denen sich der Überhang bekannt machen möchte, kann er auch länger im Gelände unterwegs sein. :D Ob so eine elektronische Sperrensimulation im Sand oder Geröll oder Matsch wirklich was hilft? Hab' da so meine Zweifel....

Lancelot am 07 Sep 2017 18:50:02

Allradliebhaber hat geschrieben: Hab' da so meine Zweifel....

Man müßte mal einen probieren ... :D
(hier nur der normale Sprinter bezüglich Fahreigenschaften)


[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=6itZNeEvGU8[/youtube]


... und dann wär da noch die "Iglhaut - Version" des ML-T 580 :
(gut - da sind jetzt echte mechanische Sperren drin )


[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=G_jIMVP80ck[/youtube]

Allradmobilist am 07 Sep 2017 19:39:21

Bei dem Filmchen vom Freistaat konnte ich mir des öfteren ein Lachen nicht verkneifen. Musik, Schnitt, Bildschnitt, Farbfiltereffekte - als komme jetzt ein neuer Bondfilm mit Gruseleffekten, bei dem es um nichts weniger als die Rettung der Welt oder besser noch: des Universums schlechthin geht. :D :lach: ;D

Nix gegen die verbaute Technik, wirklich absolut nix, aber dass Iglhaut seinen Namen für dieses Fzg. mit diesem Überhang hergegeben hat, welches so offensichtlich für schon leichteres Gelände nicht geeignet ist, wundert mich schon. Würde Hymer die Kabine um ca. 1 m kürzen und sie vielleicht hinten noch abschrägen, wäre das schon ein interessantes Gefährt. Damit käme man z.B. auch im isländischen Hochland sehr weit.

Aber wer es auch so mag...

destagge am 01 Nov 2017 15:42:21

Hi,

Ich halte das Fahrzeug für nicht geländegängig, da wie schon geschrieben der Überhang hinten zu lang ist. Wir haben einen Kasten mit dem langen Radstand. Dessen Überhang ist deutlich kürzer als der des Hymer, und wenn wir irgendwo aufsetzen dann am Überhang. Der Lange Radstand ist im Vgl. eher unproblematisch...
Das 4ETS arbeitet recht gut, wenn man die Bedienungsanleitung liest hat man auch mit Momentreduzierung kein Problem. Für uns war der Werksallrad dennoch nicht ausreichend, die Werks-Untersetzung ist ein Witz und ab und zu benötigen wir dann doch Sperren.

Neben Iglhaut gibt es übrigens noch Oberaigner und Achleitner. Wenn man sich über gebrochenen Vorderfedern unterhalten will, spricht man einfach einen Iglhaut-Sprinter-Fahrer an...

Um ein paar Eindrücke zu bekommen was mit dem Allrad so geht, hier ein paar Videos:
--> Link
--> Link
--> Link

Und da das natürlich nur bedingt "Alltagstaugliche" Bedingungen waren, hier noch ein paar Videos von ein paar schönen Stellplätzen bzw. Wegen dahin :-)
--> Link
--> Link
--> Link

Grüße
Michael

KTM990adv am 20 Nov 2017 13:35:35

Hallo an alle Interessierten,
auch ich habe mir 2016 den ML-T 580 4x4 gekauft. Ich bin der Überzeugung, dass keiner der sich dieses Fahrzeug zulegt damit auch auf Expeditionstour gehen will. Einfach bei winterlichen Straßen, auf feuchten Wiesen und Schotterwegen nicht all zu viele Schweißperlen bekommen - ist doch gut? Dafür ist er halt da und für mehr nicht!!! Macht bitte das Fahrzeug nicht allzu madig :roll: .
Wir sind gerade zurück aus Lappland und da lag schon Schnee. Wenn man dann auf einen Freistellplatz will geht das mit diesem Fahrzeug gar nicht mal so schlecht, immer unter Beachtung des langen Überhangs.
Wir sind jedenfalls sehr zufrieden und ich glaube mir ein Urteil zur "Geländetauglichkeit" des ML-T erlauben zu dürfen da ich einiges an Erfahrung abseits der Straßen vorweisen kann.
Ich fahre seit 40 Jahren Allradfahrzeuge privat und auch beruflich. Unter anderem neun Jahre bei einer Firma für geologische Erkundung, mehrere Jahre Sibirien Pipelinebau, drei längere Afrikatouren usw. alles mit entsprechenden Fahrzeugen. Es macht nicht jedermann Spaß mit UNIMOG und Co. längere Touren zu fahren, geschweige denn die Aufbauten, die teilweise an Karnickelbuchten erinnern. Und dann sind da noch die Preise dieser "Expeditionsmobile". Bei einem preiswerten Fahrzeug liegst du mehr drunter als du fährst. Ich war 2015 auf Island mit meinem Pajero. In Hitshals an der Fähre wollten wir schon rumdrehen angesichts der dort versammelten Armada :( . Wir sind dann ca. 1500km im richtigen Hochland unterwegs gewesen und da war keines dieser Expeditionsmobile mit Sandblechen und Kanisterbatterien zu sehen. Die fuhren alle im Konvoi auf der Ringstraße. Sicher gibt es da auch hartgesottene Burschen drunter, aber viele haben Angst es könnt was kaputt gehen. Der Straßenanteil bei diesen Expeditionstouren liegt mit Sicherheit bei 99%.
Also meine Meinung, lasst jedem sein Spielzeug und sucht nicht immer gleich irgendwelche Haare in der Suppe.

Grüße von Peter

destagge am 21 Nov 2017 12:20:49

Hi Peter,
wenn ich mir den Eingangspost so ansehe und die Werbung die für dieses Fahrzeug gemacht wird (u.A. "Erhöhung Wattiefe durch Schnorchel" und glaube auch einen "Offroadtest" in Langenaltheim gesehen zu haben), finde ich es eben doch gerechtfertigt unerfahrene, potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei dem Fahrzeug eben nicht um ein Geländefahrzeug handelt.
Du siehst m.M.n. alles richtig und meiner persönlichen Meinung nach gehörst du mit deiner Erwartungshaltung eher zur Minderheit.
Grüße
Michael

KTM990adv am 22 Nov 2017 11:09:06

Hallo Michael,
also diese Werbung ist sicher ein ganzes Stück daneben und die Macher haben sich hinterher halb totgelacht. Ich denke, dass jeder Mensch der sich dann, wenn das Interesse geweckt ist und sich mit dem Fahrzeug näher beschäftigt (bevor viel Geld anfasst wird), ganz schnell auf den Boden der Realität geholt wird.
Übrigens habe ich mir den Schnorchel gegönnt. Aber ich weiß auch, eigentlich nur Optik. Der Nutzen für den normalen Luftfilter ist zu vernachlässigen. Ich wollte ihn nun mal und wie sagt die Werbung " Du willst es - Du kriegst es". Ich habe den bei Iglhaut anbauen lassen, über meine Erfahrung darüber möchte ich aber nicht öffentlich berichten. Wenn es jemanden interessiert, dann bitte über PN.

Wenn noch Fragen zu meinen Erfahrungen mit dem Fahrzeug sind, immer stellen und ich werde versuchen sie zu beantworten.

Gruß Peter

StefanDe am 23 Nov 2017 11:47:30

Allradmobilist hat geschrieben:Bei dem Filmchen vom Freistaat konnte ich mir des öfteren ein Lachen nicht verkneifen...
... welches so offensichtlich für schon leichteres Gelände nicht geeignet ist, wundert mich schon. Würde Hymer die Kabine um ca. 1 m kürzen und sie vielleicht hinten noch abschrägen, wäre das schon ein interessantes Gefährt...


Die Aufnahmen zu diesem Film müssten am 12. und 13. November letzten Jahres entstanden sein. Ich hatte das große Glück, zu den Fahrern zu gehören, die 3 Modelle 2 Tage in einem Streinbruch unter fachlicher Anleitung testen durften. Kurz gesagt: Mit der Iglhaut-Version sind Aktionen möglich, wo ich vorher gesagt hätte: "Neee, auf gar keinen Fall." Ottonormalverbraucher (dazu zähle ich mich auch) kommt eher an seine Grenze als der Hymer mit drei möglichen Sperren.

PS 1: Ich bin kein Mitarbeiter von Iglhaut oder Hymer oder vom Freistaat
PS 2: Ich wundere mich immer wieder, wie Leute sich zu Fahrzeugen, die sie selber noch nicht in der Hand gehabt haben, so überzeugend äußern können. Respekt!

TylerDurden2k am 01 Feb 2018 20:48:09

Als Wintersportler reizt mich der Ml-T 4x4 ungemein. Mein jetzigen Womo ist zwar absolut klasse aber der Frontantrieb des Ducato stößt sehr schnell an seine Haftungsgrenze. Mal eben spontan in die Alpen und an irgendeinem Lift oder an einer Passstraße stehen ist damit quasi unmöglich, zumindest aber unentspannt.

Dafür sollte der ML-T doch wie geschaffen sein? Ich meine auch vom Preis her, gut ausgestattet um die 100K gibt es doch nichts vergleichbares oder?

StefanDe am 01 Feb 2018 22:37:36

TylerDurden2k hat geschrieben:Als Wintersportler reizt mich der Ml-T 4x4 ungemein....
Dafür sollte der ML-T doch wie geschaffen sein? Ich meine auch vom Preis her, gut ausgestattet um die 100K gibt es doch nichts vergleichbares oder?


Hallo Tyler,
vielleicht hilft dir ein Blick in meine Galerie "Iglhaut Hymer" weiter.
VG Stefan

Sebastiane am 01 Feb 2018 22:51:44

Als Besitzer eines Prototypen des Weinsberg LEV gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu (wen es interessiert, in einem Fred den ich erstellt habe gibts Fotos vom Fahrzeug)

Der Hymer ist ein ganz normales Wohnmobil mit all seinen Vor- und Nachteilen, das mit den Vorzügen eines Allrads ausgestattet worden ist ohne die Nachteile eines Offroaders.

Weinsberg hat das ganze etwas anders gelöst und sich erst einmal einen Prototypen von Tartaruga bauen lassen (welche wissen auf was es bei Expeditionsmobilen ankommt) und dann anhand des Kundenfeedbacks das Serienmodell selbst gebaut. Dieses ist ganz klar einfach nur eine größere Version des Hymer mit etwas besser gelöster Hecküberhang-Problematik.

Die Unterschiede zwischen meinem "Light Expedition Vehicel" (welches dem Namen auch gerecht wird) und dem Serienmodell welches das LEV nur für Marketingzwecke trägt stecken im Detail.

-sehr schlichter und robuster Innenausbau welcher nicht auf der ersten Piste auseinanderfällt
-echter Allrad ohne Elektronik dafür mit Sperre (einfach mal nach "4ETS versagt" googeln, Iglhaut schafft natürlich Abhilfe)
-kurzer abgeschrägter Überhang, mitunter das Wichtigste

Aber gerade den robusten schlichten Innenausbau wollen LEV oder ML-T Kunden nicht.

Ich finde der Hymer ist ein sehr gutes Fahrzeug welches eine neue Nische öffnet/bedient....diese wäre aber für weniger Geld mit einem Heckantrieb mit Sperre und Bodenfreiheit genauso gut bedient

Sebastiane am 01 Feb 2018 23:58:29

Noch ein kleiner Nachtrag, meiner Meinung nach ist es Schwachsinn hier die Eigenschaften der Iglhaut Variante zu erwähnen, denn dann müsste man jedes Sprinter Wohnmobil erwähnen denn es ließe sich genauso mit Iglhaut Allrad aufrüsten.

TylerDurden2k am 02 Feb 2018 01:45:30

Danke Stefan für den Hinweis zu deinem Album. Ich denke der ML-T könnte zur not mehr als ich wirklich brauche.
Wenn jemand noch geeignete Alternativen kennt nur her damit.

Wie gesagt verschneite Berge / Strände und Festival Wiesen wären zu bewältigen. Das ganze bitte für max 100TEUR.

TylerDurden2k am 02 Feb 2018 22:38:36

Den 4x4 gibt es ja nur mit der 5G Automatik, wie schaut es denn mit dem Drehzahlniveau bei 100Km/h oder 120Km/h aus?

Karhu am 14 Jun 2018 12:04:21

fahrmalwegfan hat geschrieben:Kann mir ein ML-T 580 4x4 Fahrer seine Erfahrung mit dem Aufbau bei Wasserdurchfahrten mitteilen, bzw. wenn es Problem mit der Watttiefe gab, wie Hymer sich verhalten hat, Danke!


Hei,
wir waren mit unserem WoMo gleichen Typs im März/April 2018 im finnischen Lappland. Während wir anfangs im Norden noch -29°C hatten, ware es dann auf der Rückreise an der Südküste schon um die 0°C - d.h. wir hatten mit unseren Spikes (die fahren wir aber nur dort) zwischen vereisten Fahrbahnen und matschigen Wegen die "komplette Palette" der möglichen Fahrbahnzustände vorliegen. Der beim Fahren anprallende und sich dann festsetzende Schneematsch bzw. das Spritzwasser drang sogar bis auf die Dichtungen der Luke des Batteriefachs durch, so dass ich diese mehrfach von "Krümeln" befreien musste. Ich würde daher also auf jeden Fall Wasserdurchfahrten vermeiden, die das Fahrzeug mehr als bis Unterkante Fahrzeugboden/Batteriefachboden "eintauchen" lassen, von dann auftretender "Bugwelle" bzw. vom Spritzwasser mal ganz abgesehen. Die tiefliegenden, m.E. für Feuchtigkeitsbelastung ungeeigneten Schlösser der o.a. Luke, und nicht nur dieser, sind das zweite Problem - ich hatte ständig Schmier- und Frostschutzmittel von WD40 bis Waffenöl im Einsatz, um die Schlösser funktionsfähig zu halten.
Also Vorsicht!
Grüße Karhu

Sebastiane am 14 Jun 2018 12:26:27

Die Erfahrung habe ich auch gemacht (anderes Fahrzeug), der Boden des Aufbaus ist unbedingt von Wasser fern zu halten. Das könnte beim langen Überhang des MLT schwierig werden bei rausfahren aus einer Furt

KTM990adv am 15 Jun 2018 13:08:48

Hallo Karhu,

meine Frage passt nicht zum Thema, aber ich darf Dir noch keine PN schreiben auf Grund der Beitragsanzahl????

Bei -29°C hast Du da Probleme mit den Wassertanks gehabt?
Wenn nein, hast Du eine ALDE oder nur die normale Truma 6 ???

Vielleicht kannst Du bitte ein neues Thema eröffnen, ich hätte da noch einige Fragen.

Gruß Peter

Karhu am 15 Jun 2018 13:55:29

Hallo Peter,
nur auf die Schnelle und ganz kurz wegen der Themenabweichung. Wir haben bei diesen Temparaturen die Tanks wie auch die WC-Kassette sichertheitshalber nicht benutzt, weil wir beim Stehen immer mehr oder weniger "Landunterstützung" hatten und nicht unnötig ein Risiko eingehen wollten, d.h. wir tasten uns so langsam weiter vor und testen das Fahrzeug. (Wir hatten schon oft Temperaturen von um die -40°C, allerdings noch nicht mit unserem ML-T 580.) Ansonsten hat uns die Alde 3020 HE das Fahrzeug mit Landstrom gut auf Innentemperaturen von 15...18°C (wir wollten keine höheren Innen-Temperaturen) gehalten, auch dank Hindermann-Thermomatten auf Frontscheibe und Motorhaube beim Stehen. Wir haben oft die Fußbodenheizung dazugeschaltet und beim Fahren immer über den Wärmetauscher geheizt. Landstrom ist für uns günstiger als die anfallenden Betriebskosten bei einer großen Strecke nur zum Gasflaschentauschen ca. aller 2 Tage. Wir werden trotzdem künftig eigene finnische Flaschen haben, um auch bei Landstromausfall bzw. freiem Stehen autarker zu sein.
Wenn Du spezielle Fragen hast, ist es vielleicht sinnvoller, wenn Du ein entsprechendes neues Thema aufmachst - ich kenne ja die Fragen nicht - können ja sich auch andere mit Antworten/Meinungen beteiligen und das neue Thema vermischt sich nicht mit der Wattiefen-Thematik. Ich werde es dann ja sicher irgendwann mitbekommen.

Gruß Karhu

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