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Hallo zusammen, ich bin gerade dabei meine gelben Blöcke fertig zu machen, um sie endlich mal benutzen zu können. Dabei versuche ich natürlich auch herauszufinden, ob ich mit dem vorhandenen Laderegler auskomme, oder besser doch einen für Lifeypo4 kaufen sollte. Angegeben ist das Ding mit 14,1V Ladeschlussspannung mit anschließender Erhaltungsladung bei 13,7V mit Pulsen um den (Blei) Akku voll zu bekommen. Die 14,1V klingt bei den (aus Sicht von 100Ah gelben Würfeln) eher nach zu hoch als zu niedrig, die 13,7V nachher auch. Eventuell könnte ich den Temperaturfühler durch einen Festwiderstand ersetzen und so die Spannung nochmal um 0,3V senken. Wäre nicht 13,8V / 13,4V bei Strömen bis max. 25A sinnvoll? Dank euch schonmal Ich merke immer wieder ,das versucht wird die Spannung für Vollladung nach unten zu verschieben. Das bringt nichts und führt zu Debalancen!!! Wichtig ist eine kurze Vollladezeit . Was nicht gut ist, ist eine gepulste Ladung. Der Gedanke an das Senken der Spannung kommt von der Annahme, daß der Akku bei niedrigen Strömen voller geladen ist, bevor die Spannung nach Herstellerangaben erreicht ist. Es müsste eigentlich einen deutlichen Unterschied im Ladezustand machen, ob ich mit 50A bis 3,6V lade, oder ob ich mit 5A bis 3,6V lade. Kannst Du zur Schädlichkeit von gepulster Ladung noch mehr sagen? Es würde mich wirklich interessieren. Ich wäre jetzt eher davon ausgegangen, dass es den LI Akku die Pulse relativ wurst sind, weil er sie einfach "aufsaugt". Es stimmt erst einmal , das man es mit kleinen Strömen schafft ,einen Lifepo4 rand voll zu laden ! Zwischen 13,8volt eines vollen Akkus und 14,4 Volt liegt nicht mal eine Minute. Gute Ladegeräte laden ja mit cccv was so viel bedeutet mit vollem Strom und danach mit steigender Spannung und sinkendem Strom. Einige Ladegeräte werden über das BMS System gesteuert und bekommen die Information 0-5volt. Das macht Sinn bei Systemen in Fahrzeugen, wo eine enorm hohe Spannung durch serielle Zellen bestehen. Es tauchen immer wieder Berichte auf ,wo User von debalancierten Anlagen schreiben , wo doch extrem darauf geachtet würde nur bis max 80 % zu gehen. Unser Pionier Bernhard hatte so eine Anlage vor 10 Jahren eingebaut. Alle die dieses Thema mit verfolgen , konnten sehen, wie schlecht die Anlage lief. Erst mit dem simplen Ev-power und einem Victron Ladegerät läuft die Anlage wieder. Ich persönlich merke immer mehr, wie wichtig es ist auf 14,2-14,4 Volt zu gehen. Bei den Ladepulsen könnte ich mir vorstellen, das es für Lifepo4 Elektronik nicht förderlich ist. Megapulser dürfen in Lifepo4 Anlagen nicht eingesetzt werden. Begründen kann ich es mit meiner Anlage, die bewusst mit bis zu 14,8volt permanent im Winter beaufschlagt wird. Bis jetzt nach 7 Jahren keine Auswirkungen. Der TE nennt nur die Spannungswerte seines Solarreglers, aber nicht die verbaute Solarleistung. Ich könnte mir vorstellen, dass es für den Akku am Besten wäre, den Regler einer gegebenfalls starken Solaranlage auf eine niedere Spannung von 14,4 einzustellen und zusätzlich einen Teil der Solaranlage mittels "kleinen" Regler mit geringem maximalen Strom auf eine höhere Spannung 14,8 Volt. Idealerweise sollte dieser kleine Regler nur den maximalen Balancer Strom treiben können. Vorteil: Es wird zügig mittels Hauptregler bis zur gewünschten Spannung geladen und danach werden durch den Spannungsanstieg des kleinen Regler und das BMS noch die schwächsten Zellen sanft balanciert. Was hältst du davon? Grüße, Alf Ich denke nicht dass das wirklich Sinn macht mit starken und schwachen Quellen herumzuhantieren. Geladen wird nur, wenn eine Spannungsdifferenz besteht. Die Zellen sind bei 3.65V voll - das bedeutet Ladeschlußspannung 14.6V Viele Balancer Lösungen fangen erst bei 12.8...13V an zu arbeiten, darunter sind sie inaktiv (top-balancer). Es gibt auch dynamische balancer die immer aktiv sind - sind aber meist teurer. Wenn man eine top-balancer Lösung einsetzt und die Spannung nie in den Arbeitsbereich der Balancer steigt, kann das System langsam aus dem Ruder laufen / die Zellen abdriften. Das ist nicht sehr problematisch, denn wenn eine Einzelzelle zu stark abdriftet, wird sie irgendwann wieder eingefangen, nur die gemessenen Zellspannungen sind halt über die Zeit recht unterschiedlich. Wenn man bis zu den 14.4V lädt und auch die Spannung stehen läßt - wie im GEL Programm - werden die Zellen immer ausbalanciert sein und auch nicht über 3.6V voll werden. Wo keine Spannungsdifferenz beseht, fließt auch kein Strom. Für meine Begriffe macht eine Balancerspannung erst bei 3,6 Volt als Top Balancer Sinn. Systeme die im unteren Bereich arbeiten schaufeln sinnlos hin und her , da im mittleren Bereich kein Drift so richtig sichtbar. Für Systeme mit ständiger Tiefentladung halte ich Bottom Balancer für sinnvoll. Eine regelmäßige Vollladung bis 14,2 -14,4 Volt,(so wie es Victron , Votronic) macht halte ich für perfekt. Ich sehe es ja deutlich bei meinen Anlagen.
Das ist auch logisch. Hier sollte denke ich gelegentlich mit niedrigem Strom und Balancer geladen werden, um die auseinanderdriftenden Zellen wieder einzufangen. Sowas wird mir auf jeden Fall nicht passieren, ich werde voraussichtlich einen Junsi Celllog zur Einzelüberwachung nehmen.
Ich würde erwarten, daß der Akku den Puls aufgrund seines niedrigen Innenwiderstandes komplett glättet und die beteiligte Elektronik davon nichts mitbekommt.
Das könnte auch daran liegen, daß der Pulser bei Li Akkus keinen Sinn macht, und durch die hohe Spannungslage im Vergleich zum "12V" Bleiakku dauerhaft pulsen würde - auch wenn keine Ladung stattfindet. Der Megapulser hat hier meines Wissens eine Einschaltschwelle um 13V, so daß ein Bleiakku nur gepulst wird, während er geladen wird.
Deine Anlage lässt hoffen, daß die Winston Zellen Volladung ziemlich gut wegstecken, und das die Lebensdauer nicht ernsthaft negativ beeinflusst. Ich bin gespannt wie das weiter geht.
Das ist richtig. Ich habe 360WP auf dem Dach, halte das allerdings nicht wirklich für relevant. Zum einen kann auch eine so große Anlage nur noch ein oder zwei Amper Ladestrom liefern, zum anderen sind die Ladeströme, die aus einer Solaranlage die auf ein Wohnmobildach passt, kommen aus Sicht eines 100Ah LiFeYpo4 Akku eher ein Witz. Da ist es fast egal ob man mit 75WP oder mit 500WP antritt - den Akku wird man damit nicht beeindrucken.
Solche Überlegungen hab ich auch schon angestellt und ganz schnell wieder verworfen. Bevor ich das mache, gibt es einen guten Laderegler wie z.B. den Greencontroller, der seine Leistung einfach selbst zurückschaltet. Solche Basteleien mit 2 Ladereglern funktionieren nicht anständig, da dauernd einer der beiden Regler denkt der Akku ist voll, und sich dann schlafen legt. Vielen Dank allen zusammen. Ich weiß noch nicht was ich mit dem Laderegler mache. Vermutlich werde ich ihn zunächst lassen wie er ist, solange ich mit einem mobilen Akkublock arbeite. Erst wenn die Li Akkus im Wohnmobil fest verbaut werden, denke ich über das Thema Solarladung nochmals nach. Der LiFeYPO4 Akku höchst selbst wird den Ladestrom begrenzen, wenn die Zellspannung 3.6V erreicht. bei 14.4V ist die Spanungsdifferenz zur Summe der Zellspannungen dann gleich null. Es spielt keine Rolle, wie stark das Ladegerät ist, solange keine Spannungsdifferenz besteht wird kein Strom fließen. Das sind Grundlagen der Elektrotechnik. Ist so, wie wenn Du einen Schlauch in den Ozean wirfst (starke Ladequelle) und am Strand ein Loch buddelst und den das andere Ende des Schlauchs in Wasserhöhe hältst. (Verbundene Gefäße) Der Ozean wird nicht durch den Schlauch auslaufen. :lol: Doof nur, wenn es nicht ein Loch am Strand ist, sondern deren 4, die 4 Löcher mit jeweils genau 1/4 der gesamten zufließenden Wassermenge gefüllt werden, und eines der Löcher etwas kleiner ist als die anderen 3. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber der hier hinkt :D Problematisch ist tatsächlich nicht, wenn alle 4 Zellen gleichzeitig 3,6V erreichen, sondern dann wenn eine das früher tut als die Anderen - denn die wird dann überladen, weil der Balancer einfach keine 10A Ladestrom am Akku vorbei leiten kann. Die Zelle würde dann eben nur noch mit 8.3A geladen (ich hab 1,7A Balancer) 14,4 V- 3x3,4V = Aua / Kaputt / 4,3V Hallo, wird denn tatsächlich bei > 3,6 V (14,4V) noch mit 10 A geladen? Gruß Roland Hi, ab 14 Volt geht es bergab mit dem Ladestrom. Bei 14,4 Volt sollten keine 10 A mehr anliegen Also je höher der Ladestrom ist, um so schneller schießt die Spannung nach oben. Wenn der Balancer über den Balancerstrom gefordert wird ,schaltet das System so lange ab, bis alles im normalen Bereich ist. Die Rückschaltung funktioniert automatisch. Wenn die Zellen voher richtig balanciert worden, tritt der Effekt so gut wie nie auf.
Bernhard, du hast meine Frage und meinen Vorschlag verstanden. aber wie ist die Lösung, wenn offensichtlich alle User das nicht realisiert haben? Vielleicht möchte Sonnentau/Lisunenergie noch zur Frage aus Post vom 25 Sep 2017 09:44:55 seine Meinung mitteilen? Die Alternative zur schwachen Volladung unterhalb der Balancerströme wäre doch, dass die OVP wegen Spannungsüberschreitung der ersten balancierenden Zelle abschaltet, oder irre ich mich? Wenn OVP nur über die Batterie insgesamt wirkt, wäre das bei stark fehlbalanziertem System (Was nur bei zu geringer Endspannung vorkommen kann) schädlich? Grüße, Alf Wenn der Akku bei allen Zellen ungefähr die gleiche Spannung und Kapazität aufweist, wird das Ladegerät ganz normal den Ladestrom reduzieren , bis dieser bei steigender Spannung gegen 0 geht. Das Ladegerät geht auf Fload oder schaltet ab. Hat man an einer Zelle ein Ungleichgewicht egal welcher Art , geht die Spannung sehr schnell nach oben und wird vom Balancer eingefangen. Top Balancing. Ist das Ungleichgewicht sehr klein wird diese Zelle ( ist z.B. schon voller wie die anderen ) mittels Balancerwiederstand in Schach gehalten. Der Strom wird um diese Zelle geleitet. Die Zellen sind alle wieder gleich und das Ladegerät schaltet ab. Ist das Ungleichgewicht aber größer, wie es der Balancer in dieser Zeit schafft, schnellt die Spannung bis auf ovp an dieser Zelle an und der Ladestrom wird abgeschaltet. Das Spiel geht so lange, bis alle Zellen gleich sind. Dieser vorgang ist vollautomatisch. Damit der Balancer bei Erstbetrieb nicht 20 Ah umleiten muss, ist es sehr wichtig, die Zellen auf eine Spannung zu bringen. Dies wird bei unseren Packs über mehrere Tage durchgeführt. Einfach mal auf 3,8 Volt zu laden bringt nicht den Erfolg ! Die Annahme das die hohe Spannung schädlich ist, kann ich nicht bestätigen, so lange es nur kurz ist. Test über 7Jahre beweisen es unter realistischen Bedingungen. Anlagen wo bewusst nur bis 13,8 Volt gegangen wird, haben Ablagerungen und enorme Debalancen. Da Lifepo4 nicht gleich Lifeypo4 ist kann ich da nur von Winston sprechen. Zu viele Patente bringen unterschiedliche Eigenschaften hervor. Winston hat z.B. einige . Obwohl ich normale Solarladeregler im Test habe ,merke ich ganz deutlich das die Victron Mppt Regler den Akku viel besser in der Spannung steuern. Daher meine Empfehlung auf solche Geräte umzusteigen.
Gilt Deine Empfehlung auch für den Votronic MPP 350 Duo Dig? Ja auch diese Geräte sind sehr gut. Meine Nummer 1 ist aber Victron Mppt 100/30 oder höher. Extrem gute Geräte Sehr gute passive Kühlung. Bis 5 Jahre Garantie.will man die Starterbatterie mit laden geht das --> Link Ich muss sagen - was Victron aktuell anbietet gefällt mir ziemlich gut. Ladegeräte mit "Ladekurve" für LiFePo4, Solar Laderegler mit "Ladekurve" für LiFePo4, Programmierbare Ladekurven, App Anbindung per Bluetooth (einfach praktisch wenn man am Handy im Bett liegend den Batteriestatus prüfen kann. Die haben verstanden was die Kunden brauchen können, und die App ist gut gemacht. Das Ganze auch noch zu Preisen die nicht über den vorherrschenden Marktbegleitern liegen. Hallo, jetzt muss ich doch nochmal fragen. Mein billiges LFP 12V-Ladegerät schiebt in meine Blöcke ca. 5A rein und reduziert dann bei Erreichen von 3.55V je Zelle auf 120..150mA. Das ist der Wert, den die Balancer wegbrutzeln - dann kann ich das Ladegerät so lang dranlassen wie ich will und alles ist wirklich gleich. Würde das Ladegerät mehr reinschaufeln, dann würde eine Zelle nach oben wegdriften. Wenn ich mir jetzt bspw. die Victrons Blue/Smart-Solar MPPT ansehe, dann kann ich da die Spannungen einstellen und auch einen "Zellenausgleich" alle x Tage können die. Ich kann den Strom aber nicht begrenzen - ist also eher für Blei. Wie macht ihr das? Hofft ihr auf den Innenwiderstand und die OVP-Schutzschaltung? Gruss, NuggetAD Es würde keine Zelle wegdriften, da nicht mehr geladen wird, wenn alle Zellen in Summe die Ladespannung des Ladegerätes haben. Keine Spannungsdifferenz, kein Strom. Natürlich muss das BMS alle Spannungen kennen und bei Differenzen gezielt den jeweiligen Balancer aktivieren. Es gibt günstige Module, die einfach nur alles per Lastwiederstand und z-Diode verbraten ab einer Schwellen-Spannung. D.H. der Balancer ist unabhängig vom Ladezustand der anderen Zellen aktiv, sobald die Einschalt-Schwelle überschritten ist, mit steigender Spannung steigt auch der Strom. Am Ende verbraten alle Balancer der Batterie gemeinsam gleich viel Strom und der Ladestrom sinkt auf den Wert des Balancer Stroms... Das ist natürlich die Billig-Lösung des Problems. Der Zellausgleich ist nur für Blei-Säurebatterien (Recond) - der ist für LiFe(Y)PO4 tödlich bzw würde den OVP Fall auslösen. Ich würde auch nur bis maximal 14.3 / 14.4V laden und bei erreichen und danach sofort auf Erhaltungsladung gehen (13.6V oder Zellspannung 3.4V) Lithium Batterien mögen keine dauernde Volladung, die freuen sich mehr über 90..95% Ladung im Gegensatz zu Blei. Um den Akku optimal zu behandeln, schalten gute Ladegeräte weg und gehen auf Fload 13,4 . Billige halten die Spannung immer oben. Daher mein Rat sich gute Geräte zuzulegen die auf Lifepo4 optimiert würden. Wenn man immer nur bis 3.4V lädt, dann wird der Akku nie ausbalanciert und driftet (und verliert Nutzkapazität) bis mal OVP kommt. Deshalb möchte ich das aber 2x pro Jahr haben. D.h. täglich wird der Akku zu 95% bei 3.4V geladen. 2x pro Jahr soll der auf 3.6V laden - d.h. auf 3.55/3.55/3.55/3.55 und eben nicht auf 3.4/3.4/3.4/4.2. Und dazu darf der Ladestrom nicht über dem Balance-Strom liegen. Klar kann ich das manuell mit einem anderen Ladegerät tun - das ist aber nicht die Endkunden-Lösung. Technisch gesehen können die Ladegeräte doch CC und CV beliebig fahren - das ist doch nur eine Frage der Programmierung. Ist das ein akademisches Problem? Oder habe ich da einen mächtigen Denkfehler? NuggetAD Die Endkundenlösung sieht so aus. Der Regler beobachtet den Akku und läd auf die richtigen Werte. url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url]
Denkfehler. Es gibt Balancer / BMS , die top-balancing ab 3.3V beginnen (das ist immer die Zelle mit der höchsten Ladung, meist 0.2V Schwelle zusätzlich über die niedrigste Zelle. Die Batteriespannung ist in dem Fall 3.1V + 3.3V + 3.3V + 3.3V = spätestens ab 13.0V, wenn eine Zelle stärker ist als die anderen 3, wenn aber eine Zelle schwächer ist und dadurch die 3.3V vor den anderen erreicht (3.1V + 3.1V + 3.1V + 3.3V) = 12.6V beginnt das balancen spätestens bei 12.6V. Je größer die Differenz ist, um so früher beginnt der Ausgleich. Bei manchen BMS kann man die Mindestdifferenz für die Aktiviierung einstellen (z.B. auf 0.05V), manche BMS messen zusätzlich den Ladestrom, bevor sie das Balancieren überhaupt freigeben, auch mit einstellbarar Schwelle (z.B. Balancer aktiveieren erst ab Ladestrom > 3A). Wenn die Ladeschlussspannung von 14.4V erreicht sind die Zellen ausbalanciert mit 3.65V Zellspannung. Selbst bei Erhaltungsladung von 13.6V findet noch ein sehr langsames ausbalancieren statt, bis eine zu geringe Zelldifferenz das Balancieren stoppt (3.4V Zellspannung).. Der Balancer bremst ja immer nur die Zelle ein, die die höchste Spannung hat, und zwar wenn die erste Zelle den SOC 3.3V erreicht hat. Im besten Fall findet gar kein Ausgleich statt, weil die Zelldifferenz zu klein ist. Beachten muss man aber folgendes : im mittleren Soc ist ein Drift so gut wie nicht zu sehen. Das ist auch ein Problem bei kleineren Aktiven Balancing. Erst oben bekommt es das Bms mit und schaufelt sinnlos zurück. Gerade die einfachsten Systeme laufen bei Winston LiFeYPo4 am besten. Bei vielen kleinen Zellen kann es da schon wieder anders aussehen. Ich kann nach den vielen Jahren selbst mit viel zu höher Bleieinstellung nichts negatives berichten. Nach meiner extremen Tiefentladung über viele Tage wird sich zeigen was in Winston steckt. Bin selbst gespannt! Hallo, xbmcg: Ich würde mal behaupten, dass die allermeisten Systeme im Forum ein reines Einzel-Zell-Balancing haben. Dann wird es noch ein paar Systeme mit aktiven Balancing geben und dann vielleicht ein paar wenige Systeme mit Einzelzellmessung und dynamischer Balance-Schwelle. Aktives Balancing sehe ich eher im Bereich > 1000Ah ... Aber egal welches System - solange der Ladestrom grösser ist als der maximale Balance-Strom geht die Zelle ziemlich schnell ins OVP. Die normalen Balancer haben einen IC drauf, die bei festen Werten bestimmte Ausgänge schalten. Im allgemeinen sind das UVP, OVP und das Balance-Signal. Und bei denen wird nichts unterhalb von 3.55V gebalanced. Welches bezahlbare System macht denn dynamische Balance-Grenzen wie beschrieben? lisunenergy: Im Beispiel mit dem ve.direct geht die Spannung bis maximal 14.25V - da sprechen die Balancer von den ev-Power-Modulen noch nicht an. Die kommen laut Datenblatt bei 3.6V. Welche Parameter sind denn da eingestellt? Wahrscheinlich wirklich einfach die Ladeschluss-Spannung auf knapp 14V setzen und dann halt 2x im Jahr am Landstrom mit angeschlossenem Cell-Log einfach 300mA reinblasen bis alle Balancer blinken. (Alternativ den Ladestrom beim SmartSolar auf 1A runterkonfigurieren und die Ladespannung auf 15V (4*3.6V + x) setzen.) Das Problem ist ja gerade, dass wenn ich immer nur - akkuschoned - bis 3.4V lade, dann der Drift nicht sichtbar ist. Deshalb möchte ich ja zwangsweise ab und zu mal höher gehen. So - derzeit ist das hier eh alles akademisch, da der heutige Solarertrag eher in Micro-Ah zu messen wäre ... Gruss, NuggetAD Man kann ja auch höher gehen ,aber das bringt nicht viel. Die Ev-power fangen schon eher an und steigern sich. Es balanciert schon ganz leicht obwohl die rote LED nicht an. Am Solarladeregler kann man in der App sofort auf 14 ,4 Volt stellen. Mach ich im Sommer 2 mal um zu sehen was passiert. Bis jetzt keine Abweichungen. Wie man das macht kann ich gern mal zeigen. Bis 3,4 bringt rein gar nichts , weil bei kleinen Strömen der Lifepo4 auch hier ganz voll wird. Besser ist auf 14,2-14,4 Volt zu gehen. Das sind eh nur Sekunden . Danach sofort in kurzer Zeit runter. Lade bis 3,4 Volt mit kleinen Strömen bis der Strom gegen 0 geht. Danach auf 14,2 Volt weiter laden. Du wirst es sehen.
Nein, in der Beschreibung steht doch, dass dieser Batt.-Charger nicht für die Kombination LiPo mit Blei (Starter-Batt.) geignet ist!!! Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Für welche Zellentypen gilt das? Wissen oder Forenwissen? Bei den Winston Zellen steht nichts davon in der Herstellerdokumentation. Die Langzeiterfahrungen der drei Foristen mit Winston über 4Jahre oder älter, lassen eher vermuten, dass die Winston erhebliche Reserven haben. Grüße, Alf Hallo Alf, was genau meinst du mit erheblichen Reserven? Ich kiefle nämlich auch schon seit geraumer Zeit an diesem Thema der ständigen Vollladung und den davon abhängigen Ladezyklen.
Wurde hier diskutiert... --> Link Winston spezifiziert die Nennspannung im Ladebetrieb bis 4 Volt! Grüße, Alf
Der Stand by Charger ist wie eine Diode und durch die höhere Spannung fließt halt der Strom Richtung Starterakku . Ich empfehle daher einen Schalter einzubauen um bei Bedarf den Starterakku zu laden . Es dient ja eh nur zur Erhaltung. Wenn Ihr den Akku bis 14,4 Volt ladet und die Geräte auf 13,6 Volt runterregeln ist das so was von perfekt! Alles andere bringt nur Schwierigkeiten. Wenn in 8 Jahren und bei meiner Quälerei kein Verlust zu sehen ist , spricht es doch für sich . Es müsste ja bei mir wenigstens die Kapazität nachlassen. Macht es aber nicht !! Selbst die Tiefstentladung hat er heil überstanden. |
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