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LED-Umbau in allen Varianten leicht gemacht? 1, 2


Gast am 08 Nov 2017 13:06:16

Hallo Leute,

nachdem die Frage hier die Tage zum zweiten mal aufpoppt, hier an zentraler Stelle eine Anleitung zum Umbau beliebiger Leuchtmittel auf geeignete LED:

Aber: Erst mal ein Dank an den User Raidy (Georg) welcher die zugrunde liegende Technik als erster bekannt gemacht hat. :wink:

So:

Wichtig ist, du musst die 12V AC/DC Typen nehmen. Nur die halten im Wohnmobil. Erkennt man an den kleinen gelben Käferchen auf der Platine, das ist ein integrierter Stromregler, welcher verhindert, dass die Dinger bei höherer Ladespannung abbrennen. Übrigens sind zwischen dem Sockel G4 und GU5.3 nur geringe Unterschiede, meist funktionieren die G4 Stifte an diesem Leuchtmittel mit ein wenig biegen auch bei GU5.3 . WEil: 4 bzw. 5.3 steht für den Abstand der Sockelstifte. Findet man mit den Suchbegriffen "COB LED AC/DC 12V" bei Ebay, Amazon und Alibaba zum kleinen Preis.

Beispiel:



Nun was macht man aber bei anderem Sockel? Selbst ist der Mann!

Den Sockel erst mal von innehaftenden Altlasten befreien ... geht mit brutaler Gewalt oder mit Heissluft-Pistole ...



übrig bleibt ein leerer Sockel, in den die neue LED eingelötet werden kann. Ich habe dazu ein Beinchen vorsichtig umgebogen.




eingelötet schaut es dann so aus, es funktioniert so bereits.




Aber besonders stabil und rüttelfest ist es nicht. Deshalb habe ich die Fassung von vorne mit Silanmodifiziertem Polymer ausgegossen. (Sikaflex, usw.) ich habe das Pattex-Flextech-Polymer in transparent aus dem Baumarkt genommen, kostet 9€ die 300 ml und geht für alles ... Schaut dann so aus:



Das war es eigentlich ... ein wenig Mühe, hält aber jahrelang und macht bei minimalem Verbrauch schönes Licht. Es gibt zur Zeit Lämpchen mit 1,2 ... 2 ... 3 Watt. Entsprechend Halogenlicht mit 10, 15, 25 Watt. (ca.) (ca. 15% Stromverbrauch verglichen mit Halogen ... )

Viel Spass beim nachbasteln,

wünscht Alf

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

palstek am 08 Nov 2017 18:39:12

OK, kann man machen, aber warum? Das dürfte der Sockel BA15s sein, für den gibt es fertige LEDs für wenige Euros in verschiedensten Ausführungen zu kaufen.

Grüße
Frank

Gast am 08 Nov 2017 18:40:44

Haste mal nen Link? :D

Anzeige vom Forum


palstek am 08 Nov 2017 18:46:43

Nur mal kurz gegoogelt, ohne Anspruch, den besten und gleichzeitig günstigsten erwischt zu haben: --> Link

Gast am 08 Nov 2017 18:49:57

Riesig und "zur Zeit nicht lieferbar" ...

Haste mal nen passenden Link? :D

Variophoenix am 08 Nov 2017 20:20:15

Die Idee finde ich gut. Sicher günstiger so. Ich habe mir aber die leeren sockel mal in Schweden gekauft, da steckt man einfach die Beinchen rein. In diesem Shop auch zu sehen nur teuerer. --> Link

palstek am 08 Nov 2017 20:26:00

Passend für was? Google liefert unzählige Angebote, da wird sich sicher etwas finden. Wer will, darf natürlich auch selbst basteln, ist mir ziemlich egal.

Variophoenix am 08 Nov 2017 21:11:53

palstek hat geschrieben:Passend für was? Google liefert unzählige Angebote, da wird sich sicher etwas finden. Wer will, darf natürlich auch selbst basteln, ist mir ziemlich egal.

Nur bezahlt man für diese Cob Birnen nur 1Euro pro Stück. --> Link Und wenn man gute 25 braucht ist diese Variante sicher günstiger. Und wer gerne Bastelt wie ich perfekt.
Ich habe mir gleich auch für 24V (12-30V) bestellt und werde diese Sockelanwendung verwenden.

Gast am 08 Nov 2017 21:18:50

Es gibt übrigens die G4 -Sockelchen auch einzeln mit kleinen Drahtstückchen für den Anschluss. Das mag in manchen Fällen einfacher sein umzubauen als zu löten.

Wäre wohl auch für die alten Leuchtstofflampen einsetzbar.

Grüße, Alf

felix52 am 08 Nov 2017 21:29:12

KudlWackerl hat geschrieben:Es gibt übrigens die G4 -Sockelchen auch einzeln mit kleinen Drahtstückchen für den Anschluss. Das mag in manchen Fällen einfacher sein umzubauen als zu löten. Wäre wohl auch für die alten Leuchtstofflampen einsetzbar. Grüße, Alf

Genau das brauche ich.
Mach ma feddich, Alf..... :D
Du überrascht uns ja immer wieder. Danke und Grüsse :)

Gast am 08 Nov 2017 21:30:54

Bei Pollin z.B. gibt es über 1000 LED-Leuchtmittel günstig zu kaufen. --> Link
Ich habe meine Halogen-Leuchtmittel problemlos gegen LEDs mit passendem Sockel ausgetauscht. Ohne Löten und Kleben.. :D
Preis pro LED-Leuchtmittel so 3 bis 5.-Euro.. Funktioniert seit Jahren ohne Ausfall. :roll:

Gruss Thomas

Irmie am 08 Nov 2017 23:16:39

Hallo,

mein Mann hat solche Leds, mit passendem Sockel, ich glaube es ist der Sockel BA15s, auch als Tagfahrlicht im T5 eingeschraubt. Jetzt brennen die Leuchtmittel nicht mehr ständig durch!

Der Tüv hatte zwar gemeckert, aber die Plakette gab es dennoch! :)

Irmie

Tinduck am 09 Nov 2017 12:49:49

Bei dem TÜV-Prüfer bekommt man wahrscheinlich auch nen Wurst-Blinker eingetragen. Normalerweise geht das nicht, die Rennleitung macht ja sogar bei der LED-Kennzeichenbeleuchtung schon Ärger, wenn die keine ABE hat oder zumindest in ähnlichen Automodellen verbaut ist.

bis denn,

Uwe

Gast am 09 Nov 2017 13:06:06

Ich zeige mal wo ich das Dings aussen eingebaut habe: :lol:



Kam absolut problemlos durch den Tüv, weil die Dinger nicht von normalen Glühlampen zu unterschieden sind. Wenn ihr mal noch oben zum TO schaut auf das Bild mit dem leeren Sockel, da seht ihr die Reste der original China-Billig-Led nebendrann liegen, der Sockel stammt von einer "nicht gebastelten" LED aus China, mit Widerstand als Strombegrenzung, welche nach kürzester Zeit mit den 13,8 Volt der Lichtmaschine die Waffen gestreckt hat und schon vorher einfach nur hässliches, blauweisses Licht gemacht hat.

Ich bleibe dabei ... in diesem Fall ist Basteln besser als kaufen.

Grüße, Alf

Gast am 09 Nov 2017 18:12:38

Hier die Alternative mit den Nachrüst-Sockeln mit Drähten:



--> Link für G5.3

--> Link für G4 ... die passen dann für die kleinen COB-LED

Die gibt es auch in universell, von G4 über G5,3 bis G6.35 mit Flachsteckkontakten, Habe ich aber im Womo noch nicht probiert, ob es bei Erschütterungen hält ...



Kleines Geld!

Grüße, Alf

Gast am 18 Nov 2017 18:26:27

Diese einfachen Sachen mit den fertigen DC/AC-LED sind für Leuchten mit G4-Sockel ideal. Muss man komplexe Leuchten umbauen, wie zum Bleistift eine alte 12 Volt Energiesparlampe (Leuchtstofflampe) wird es kompliziert, aber nicht unmöglich.

Zum Glück gibt es ja alle möglichen Bauformen an LED-Chips in verscheidenen Leistungen bei den einschlägigen Portalen zu kaufen:



HIer sieht man in der Tüte kleine 10 Watt (0,8 A /12 Volt), längliche 10 Watt (0,75 A/14 Volt und kurze 3 Watt (0,3 A /10 Volt) Hochleistungs-LED. Gemeinsam ist den Chips, dass Sie keine Stromregelung an Bord haben, also MUSS immer eine passende Schaltung davor.

So schaut dann eine solche Sonderfertigung aus, 2 x 10 Watt LED auf Kühlkörper und das zugehörige Vorschaltgerät ...





Für Heimanwendungen gibt es fertige LED-Driver von 240 V AC auf xx A, xx Volt. Entscheidend ist immer die Stromangabe, die muss zum Chip passen. Man kann, wenn der Treiber genug Leistung (Spannung) erzeugen kann auch mehrere Chips in Reihe schalten, um die Gesamtleistung zu erhöhen.

Beispiel:



Hier sind drei von den 10 Watt-Chips in Reihe an einem Treiber mit 0,6 A Stromregler geschaltet. Die Chips werden somit mit reduzierter Leistung betrieben, 3 x 0,6 A bei ca. 33 Volt ergibt die 20 Watt, welche der Treiberbaustein verträgt. Dieses Set habe ich Zuhause in eine alte Leuchte eingebaut um die schöne Leuchte energiewirksam mit LED zu betreiben.

Im Wohnmobil benutzen wir DC/DC-Wandler mit Strombegrenzung. Sogenannte Step-Down-Converter, ca. 2 Euro in der Bucht. Geeignete Module erkennt ihr daran dass es zwei Potis gibt. Zuerst stellt man den (für die LED) maximal zulässigen Strom (oder etwas weniger) ein und dann die Spannung. Die Spannung muss leicht über den Nenndaten der LED sein, da diese sonst bei Kälte nicht mehr zündet.

Beispiel: LED für 0,75 A, 10 Volt ... Stellt ihr 0,7 A und 11 Volt ein.



Wichtig dabei: Die LED mit Wärmeleitpaste oder Wärmeleitkleber auf den Kühlkörper kleben und ein paar Stunden laufen lassen, dabei die Temperatur prüfen. Entweder mit Thermometer, der Kühlkörper sollte bei Zimmertemperatur unter 70 Grad bleiben oder mit den Fingern, man sollte sich nicht verbrennen. :lol:


Fortsetzung folgt ...

Grüße, Alf

Gast am 18 Nov 2017 18:27:48

Wärmeleitkleber ist sehr wichtig ...

Ich benutze Kleber aus Ebay, für 1,99 mit Versand aus Deutschland oder 70 Cent aus China, je nach Lieferzeit. Kaufe ich immer 5er weise, weil der Kleber nach öffnen gerne mal schnell fest wird.

Sucht nach:

Heatsink Plaster Thermal Conductive Glue

Thermal properties, strong adhesion.
Melting capacity: 0 (200degree celsius/ 24Hours)
Evaporation: 0.001% (200 degree celsius/ 24Hours)
Thermal conductivity: > 1.2W/m-K Thermal
Impedance: <0.06
Clotting time: 3min (25 degree celsius)
Strength of connected buildings: 25Kg
Insulation coefficient: > 5.1
Dissipation coefficient: <0.005
Temperature resistance: 200 degree celsius
Net Weight: 5g

Gast am 18 Nov 2017 18:33:43

Der Hammer (für Zuhause) sind die COB-LED für 130 Volt AC!

Hier habe ich mittlerweile LED bis 100 Watt verbaut. Schaut so aus:


50 Watt schon auf Kühlkörper montiert und Drähte angeschlossen, fertig für den Einbau in die alte Leuchte ... kommt ins Bad, die Mädels brauchen Licht zum schminken.

oder 100 Watt:


Ich habe euch mal zum Vergleich einen Kugelschreiber neben gelegt. Die Beschaffung der geeigneten Kühlkörper ist schwieriger als die des LED-Chips.

Grüße, Alf

Inselmann am 19 Nov 2017 14:41:35

Für mich stellt sich die Frage wie der CAN bus drauf reagiert. Blink Relais Frequenz usw.

thomker am 19 Nov 2017 18:10:12

KudlWackerl hat geschrieben:Der Hammer (für Zuhause) sind die COB-LED für 130 Volt AC!


Jetzt muss ich nur noch mein Hausnetz auf 130V downgraden...

Gast am 19 Nov 2017 18:34:03

Ja, ne is klar, Tippfehler. 230 V AC ... Du schaffst das! :D

Gast am 19 Nov 2017 18:38:35

Inselmann hat geschrieben:Für mich stellt sich die Frage wie der CAN bus drauf reagiert. Blink Relais Frequenz usw.


Die Led haben keinen Anschluss an CAN-Bus. (Controller Area Network)

Grüße, Alf

Inselmann am 19 Nov 2017 20:30:55

KudlWackerl hat geschrieben:
Die Led haben keinen Anschluss an CAN-Bus. (Controller Area Network)

Grüße, Alf


Wenn du ne Leuchtenkontrolle im Auto hast und keine CAN bus tauglichen LEDs in die Lampenfassungen steckst können die LEDs als durchgebrannte Birnen gemeldet werden. Oder die LEDs sind immer leicht am leuchten.

gespeert am 19 Nov 2017 21:49:00

Die LED werden aufblitzen wenn die Lampenueberwachung einen Pruefimpuls sendet.
Wird aber die Funktion mittels Datentelegramm geprueft, kann das Bordnetz Fehler anzeigen und die Anschluesse abschalten.
Dasselbe mit elektronischer Stromueberwachung und nicht erfolgter Neuparametrierung.

Dann ist da noch das Thema EMV.
Nicht nur ich reagiere allergisch auf Funkstoerungen durch unqualifiziertes Gebastel.
Da ist dann schnell ein Peiltrupp vor Ort.

rkopka am 20 Nov 2017 00:50:22

Inselmann hat geschrieben:Für mich stellt sich die Frage wie der CAN bus drauf reagiert. Blink Relais Frequenz usw.

Hast du bei der Innenbeleuchtung CAN ? Für alle Fahrzeuglampen darfst du sowieso nicht selber was basteln, die brauchen Prüfzeichen.

RK

silo am 20 Nov 2017 02:23:58

gespeert hat geschrieben:Da ist dann schnell ein Peiltrupp vor Ort.


Das war früher mal! Oder hat jemand in den letzten 10 Jahren sowas gesehen?

Gast am 20 Nov 2017 10:12:47

gespeert hat geschrieben:...
Dann ist da noch das Thema EMV.
Nicht nur ich reagiere allergisch auf Funkstoerungen durch unqualifiziertes Gebastel.
Da ist dann schnell ein Peiltrupp vor Ort.


ät Gespeert:

Naja,

den Peiltrupp möchte ich sehen, der immer gerade da ist wo (m)ein Wohnmobil stört. Da hätte ich eher den Verdacht, dass unqualifiziertes Gebastel zuhause ein Problem sein könnte.

Kannst du mal so ein Beispiel für unqualifiziertes Gebastel zeigen?

Grüße, Alf

murksmax am 20 Nov 2017 15:33:23

gespeert hat geschrieben:Da ist dann schnell ein Peiltrupp vor Ort.


silo hat geschrieben:Das war früher mal! Oder hat jemand in den letzten 10 Jahren sowas gesehen?


Moin zusammen,

hab' ich! Das letzte Mal in 2012! Habe ein Netzwerk um drei PowerLan Anschlüsse erweitert. Nach ca. 3 Monaten klingelte es und mir zeigte einer einen Dienstausweis der Regulierungsbehörde. Da hat sich ein passiver Amateurfunker (nur mit zugel. Scanner am Lauschen gewesen) in der Nachbarschaft beschwert, dass er immer einen Störsender in der Nähe habe. Daraufhin haben gepeilt und sind bei mir fündig geworden.

Nach Erklärung gab er an, dass es durchaus von diesen Geräten kommen könne. Da es sich aber um zugel. Geräte aus dem dt. Handel handelte, hat er die für eine Kontrolle mit in sein Fz. genommen. Anschließend wurden sie mit dem Verbot der weiteren Nutzung wieder ausgehändigt.

Telefonat mit dem Händler: Was, das haben wir noch nie gehabt! Schicken sie uns die mit der Bescheinigung der Reg.-Beh. zu, wir tauschen die so um.
Damit war die Störquele beseitigt :D

Es gibt also noch immer den Funkmessdienst, ehemals Telekom, ehemals Post und davor Bundespost ...

Und die Wagen sieht man gelegentlich noch immer auf der Autobahn, wenn die mal wieder zu einem Einsatz fahren. Das sind die weißen Bullis mit der ausfahrbahren Antenne auf dem Dach.

kheinz am 20 Nov 2017 15:39:38

SchwarzerKrauser hat geschrieben:Ich habe meine Halogen-Leuchtmittel problemlos gegen LEDs mit passendem Sockel ausgetauscht. Ohne Löten und Kleben.. :D
Preis pro LED-Leuchtmittel so 3 bis 5.-Euro.. Funktioniert seit Jahren ohne Ausfall. :roll:

Gruss Thomas


Das mit dem einfachen tauschen mag schon stimmen, aber wehe - Mann - nimmt ein Gerät (Belichtungsmesser) um die Lichtstärken zu vergleichen :mrgreen: dann muß - Mann - sich das im einen oder anderen Fall schon überlegen, den wechsel von Halogen zu LED`s :wink:

MfG kheinz...der schon mehrere Lampen wieder auf Halogen zurück gebaut hat.

murksmax am 20 Nov 2017 16:30:54

kheinz hat geschrieben:Das mit dem einfachen tauschen mag schon stimmen, aber wehe - Mann - nimmt ein Gerät (Belichtungsmesser) um die Lichtstärken zu vergleichen :mrgreen: dann muß - Mann - sich das im einen oder anderen Fall schon überlegen, den wechsel von Halogen zu LED`s :wink:


Moinsen,

ein typischer Beitrag für die Frauenbeauftragte: Weshalb dürfen Frauen den Lichtstrom aus den LED-Leuchtmitteln nicht messen, geschweige denn darüber nachdenken, ob ein Austausch/Wechsel von Halogen zu LED sinnvoll ist? :lol:

rkopka am 20 Nov 2017 16:38:33

kheinz hat geschrieben:MfG kheinz...der schon mehrere Lampen wieder auf Halogen zurück gebaut hat.

Gerade bei Halogen ist es IMHO noch am einfachsten. Oft gerichtetes Licht und keine so hohen Einzelleistungen. Für normale 100W Birnen z.B. gibts aber noch wenig brauchbares, das auch in alle Richtungen strahlt und erschwinglich ist. Selbst bei 60W kommen sie gerade erst. Manche Lampen sollte man am besten gleich komplett tauschen, anstatt das Leuchtmittel zu tauschen.

RK

gespeert am 20 Nov 2017 20:36:07

Ja,
Beispiele fuer Gebastel sind viele LED Lampen fuer 230V.
Schaltet da man Billigmodelle ein, ist Kurzwellenfunk teils unmoeglich.
Ein Arbeitskollege kam aus Spanien zurueck, hatte im Urlaub sein Amateurfunkgeraet dabei.
Sobald abends die Lampen angingen, hatte er Pegel von S9+25dB.
Keine Chance fuer Kurzwellenbetrieb.

Dieser Schrott ist die Pest!

basste315 am 24 Dez 2017 12:53:18

Ich halte das Tauschen von häufig benutzten Lampen auf LED für sehr sinnvoll

Was soll jedoch der Tausch auf LED in der Heckgarage bringen - wer wohnt dort stundenlang?
Das gilt auch für die Beleuchtung in Schränken und im Bad.

Wenn ich etwas neu einbaue, dann LED, klar - aber alles tauschen ist völlig übertrieben.

mantishrimp am 24 Dez 2017 12:57:22

Hallo,

wenn du vergisst das Licht in der Heckgarage auszuschalten und dir die Leuchte deine Batterie leersaugt wirst du das mit dem völlig übertrieben vermutlich anders sehen.
Die Led Leuchtmittel verhindern ein leersaugen nicht aber sie geben dir mehr Zeit dich daran zu erinnern das du vergessen hast das Licht auszuschalten :D

Canadier am 24 Dez 2017 16:26:50

Hallo Frank,
Mensch da fällt mir grad ein, hab ich meine nach der letzten Tour über den 1 Nov. eigendlich ausgemacht. ;D
Ist aber LED

berny2 am 24 Dez 2017 19:23:48

mantishrimp hat geschrieben:wenn du vergisst das Licht in der Heckgarage auszuschalten und dir die Leuchte deine Batterie leersaugt wirst du das mit dem völlig übertrieben vermutlich anders sehen.

Man könnte sie evtl. auch mit der Kontrolleuchte der ausfahrbaren Trittstufe und/oder der Handbremse kombinieren :?:

panoptikum am 24 Dez 2017 19:42:58

Huhu,
zufällig grad das hier gefunden.....

blauertacho4u

(bin noch frisch hier, daher funzt der link leider noch nicht.
Werde mich die Tage an anderer Stelle nochmal ordentlich vorstellen.)

Aber natürlich ohne ABE und trotzdem saftig im Preis.

Die Jungs mit der Richtantenne kommen übrigens 1-2 im Jahr zu mir ins Objekt, meist vom Telekomtechniker gerufen, wenn mehrere Büromieter sich verstärkt über schlechtes i-net beschweren. Und tatsächlich waren bisher immer billlige Notebook-Ladegeräte oder LED-Trafos der Auslöser.


Viele Grüße und angenehme Festtage.
Steffen

panoptikum am 24 Dez 2017 19:57:11

UPS, bei blauertacho dann nach Can-Bus suchen.......

Gast am 29 Dez 2017 18:09:24

JANSJÖ-Umbau für das Wohnmobil ...

Hi,

mal wieder eine kleine Led-Bastelei, diesmal für das WoMo zu gebrauchen.

Ihr kennt sicher alle die Jansjö-Led-Lampe von Ikea, dem großen Möbelhaus.

(alle Rechte am Bild bestimmt bei Ikea)

Für je 12.99 € vor drei Jahren beschafft, haben uns diese Lampen in großer Zahl Zuhause geleuchtet. Bis, ja bis eine der Lampen plötzlich zu flackern begann. Was hilft es, wenn die LED 50.000 Stunden halten, aber die Elektronic vorher kaputt geht?

Gewährleistung ist natürlich auch keine mehr, mal davon abgesehen dass es bis zum nächsten Markt 20 km sind.

Wegwerfen widerstrebt mir ... also mal geschaut woran der Fehler liegt. Es ist wie erwartet das Vorschaltgerät übelster chinesischer Machart. :roll: Kondensator ausgetrocknet (?)

Nun habe ich die Leuchte zerlegt, wobei "zerlegt" eigentlich nur meint, dass ich den Schwanenhals samt Lampe vom Sockel getrennt habe. Der Sockel ist im Mülleimer verschwunden und am Labornetzteil leuchtet das Ding gleich wieder einwandfrei.

Mit einem DC/DC-Wandler mit einstellbarer Strombegrenzung wurde die Leuchte nun für das Womo fit gemacht. Demnächst wird das Ding am Essplatz unter einen Hochschrank montiert und dort als sparsame Leselampe dienen.

Wie geht man dabei vor:

1. nach dem Schalter die Aschlussleitung abzwicken

2. an einen einstellbaren DC/DC Wandler anschliessen. Als Wandler benötigt man ein Gerät, bei welchem sowohl die Ausgangsspannung als auch der Ausgangsstrom einstellbar ist! Sucht nach "LM2596 DC-DC Adjustable Step Down Power Module" , zum Beispiel auf Ebay für 1,30 aus China: Link zum eBay Artikel Ihr erkennt das richtige Gerät am vorhanden sein von mindestens 2 einstellbaren Poti. (drei sind auch o.k. aber unnötig)
Zur Einstellung schliesst man am Eingang eine labornetzteil mit ca. 6 Volt / 1A max. an und stellt den Ausgang des Step-Down-Wandlers erst mal auf 4 Volt ein (messen mit Multimeter, Messbereich Spannung DC bis 20 Volt). Dann ändert man den Messbereich des Multimeters auf DC A (maximalen Messbereich benutzen) und stellt den Ausgangsstrom auf 600 mA ein. Diese Strombegrenzung ist sehr wichtig, das braucht die LED-Leuchte!


Einstellen: 4 Volt, max 600 mA !

3. Leuchte am DC/DC Wandler anschliessen und ausprobieren.

4. Zum Testen kann man am Labornetzteil die Spannung auf die im Womo maximal vorkommende Spannung (beim mir 16 Volt) hochdrehen. Die Leuchtkraft der LED sollte sich nicht ändern, sonst hat man einen Fehler gemacht.


Wie ihr auf den Bildern seht, ist das Ende des Schwanenhals schon mit 2 Buchsen und Schrauben ausgestattet, so dass der Einbau ins Womo problemlos möglich ist. Den DC/DC-Wandler schliesst man im Womo an eine abgesicherte Leitung mit Dauerstrom an (natürlich über einen fest verbauten Schalter). Den Einbau mache ich gelegentlich und stelle dann hier vielleicht Bilder ein.

Bild 1: Jansjö ohne Sockel



Bild 2: Testaufbau zum Ausprobieren der Leuchte mit Wandler:




Bild 3: Detail DC/DC Wandler mit Strombegrenzer:



Am Wandler habe ich Stiftkontakte nachgelötet damit ich mit kleinen Steckverbindern anstecken kann. Alternativ geht bei diesem Gerät auch anklemmen oder löten.

Viel Spass beim Nachbauen! :wink: Alf

berny2 am 29 Dez 2017 19:17:10

Hallo Alf, danke für die Erleuchtung...! :idea: :razz:

gespeert am 29 Dez 2017 19:51:08

Und nicht die EMV Filterung vergessen!

Hatte heute wieder mein Kurzwellengeraet an, schon durfte ich wieder einige Entstoerfilter verbauen!
Verd.. ich verbaue die Dinger schneller und haeufiger wie ich bestellen kann!

Bitte alle Funkstoerungen kompromisslos melden!
Sonst ist in einigen Jahren auch DAB am Ende (DC/DC Wandler der einfachen Art stoeren schonmal breitbandig). LED, Powerline, Schaltnetzteile sind die bekannten Verdaechtigen!
Warum sollen serioese Hersteller untergehen die sich um Filterung kuemnern!
Dieser Schrott muss vom Markt!

panoptikum am 29 Dez 2017 19:57:39

Hallo Tüftler,
deine Ideen sind genau nach meinem Geschmack und prima erklärt.
Ich hätte dazu allerdings noch ein paar Fragen:

1) werden die Wandler warm/heiß ?
2) verbaust du die so „nackig“ in deinen Installationsräumen ?
3) sind dir schon welche abgeraucht ?

Ich habe bisher leider viele schlechte Erfahrungen mit den asiatischen „high-tech“ Spielereien gemacht. Meist verdampft ein widerstand oder Transistor, und das selbst wenn die Max. Belastung bei ca. 50% liegt, da ich immer gerne Reserven habe.

Viele Grüße aus der Klingenstadt
Steffen

Gast am 29 Dez 2017 20:00:47

Hallo Namenloser gesperrt,

Danke, hab dir gleich ein Plus geklickt :lol: ... Reicht der dicke Elko am Eingang und Ausgang nicht? Was empfiehlst du konkret?

Ich gestehe, Ich habe auch ein paar Mini-Wandler, die stören.

Hallo Steffen,

Bei 600 mA wird da nichts warm. Ich verbaue nicht nackt, sondern schweisse in Schrumpfschlauch ein oder in Dosen. Abgeraucht bisher einer, der war ohne Strombegrenzung und mein Fernseher zu hungrig.

Grüße, Alf

berny2 am 29 Dez 2017 20:01:53

Bei unserem Selbsbau funktioniert die Dimmerschaltung per 12-stufen-Drehschalter dergestalt, dass zw. jedem Ausgang eine Diode 1N4001 geschaltet ist. Funktioniert seit über 25 Jahren einwandfrei.
Entschuldigt, Ihr Perfektionisten, bitte, falls ich Euch mit dieser Einfachstlösung vor die Köpfe "gestossen" haben sollte... :x

Gast am 29 Dez 2017 20:05:52

Berny,

Sehr fortschrittlich!

(ich hatte vor 25 Jahren noch gar keine LED Beleuchtung ... ) :?:

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