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Hallo, ich wollte mal wissen, wie ihr das so handhabt. Wenn man von Luxemburg nach Valencia fährt, kommen schnell 200 Euro Maut zusammen. Die mautfreie Strecke ist 200 km länger. Macht Mautvermeiden da finanziell Sinn, wenn man wirklich ehrlich rechnet? Es geht mir hier jetzt mal nur um das rein finanzielle Thema. Was denkt ihr? Fahren die Mautvermeider über die A20 (Bordeaux) oder die A75? Liebe Grüsse Achim Hallo, ich glaube rein finanziell kann man das gar nicht betrachten. Wir fahren gerne mal Bundesstraßen, um mehr vom Land zu sehen. Autobahnen langweilen mich! Und da bei uns der Weg das Ziel ist, spielt das Geld eine untergeordnete Rolle. Vor einigen Jahren fuhren wir Lyon - Le Puy-en-Velay – Rodez – Toulouse - Andorra la Vella – Tarragona … Gruss Flatus .
rechne das km geld für dein fahrzeug aus und du weist es. wenns nur ums finanzielle geht solltest du auch deinen stundensatz für den zeitverlust einrechnen Es kommt schon darauf an wie die mautfreien Strecken beschaffen sind. Wenn ich die Wahl habe zwischen Kreisverkehr jeden Kilometer, schwierigen Ortsdurchfahrten, vielen Ampeln einerseits sowie mautpflichtige Autobahn andererseits dann wähle sogar ich die Mautstrecke. Die mautfreie Strecke die mich ständig zum bremsen, beschleunigen, lenken bis fast zum Anschlag zwingt und vielleicht noch viele Schächte in der Strasse hat dürfte im Endeffekt sogar teurer werden als die Mautstrecke. Wegen erhöhtem Fahrzeugverschleiss und evtl. erhöhtem Spritverbrauch. Ich fahre selbst auf Autobahnen nicht besonders schnell. Ist die mautfreie Alternative allerdings zügig zu fahren oder gar autobahnähnlich, dann wähle ich immer die mautfreie Strecke. Sie kann näher oder etwas weiter sein. Finanziell beziffern kann man das sicher nicht. Fahrzeit und Schönheit der Strecken mal ausgeklammert. Das km Geld ist aber nicht so leicht auszurechnen. Da gibt es sehr (zu) viele unbekannte Grössen. Geschätzt so um einen Euro??? LG Achim
naja - unbekannten grössen sind mMn aber eher vernachlässigbar wie genau du es haben willst musst du selber entscheiden - Anschaffung €70.000,-- auf 5 jahre abschreiben auf null ( oder as du darfst / meinst) - pro jahr ca 1.500,-- Service / Kleinreparaturen - Reifensatz 40.000 km - Jahreskm leistung 15.000,-- - Sprit 17/100km bei geschätzt 1,30/l - willhaben / Pimpen,... €2.000,-- jahr - steuer / Versicherung - je nachdem, bei mir 0 das wären die grüben zahlen die ich ansetzen würde Ich würde einfach zunächst losfahren und je nach Ort, Wetter und Zeitfenster aktuell entscheiden. Es gibt Wetterberichte, Veranstaltungshinweise en masse für die Strecke: "Der Weg ist das Ziel". :wink: Und dank I-net kann ich auch unterwegs entscheiden, wenn da noch was Interessantes unterwegs ist und am Zielort "Schlecht-Wetter ist". Wenn mich Terminzwang oder eigene Routenplanung treibt, ändere ich meine Planung. So sollte es doch eigentlich mit dem WoMo am Besten gehen, meine ich. :ja: Grüsse :) Hmm, wenn man das Reisen und Fahren mit dem Reisemobil auf rein finanzielle Aspekte reduzieren würde :eek: , dann sollte man wohl ganz schnell das WoMo verkaufen, bevor andere auch nachrechnen und der Markt zusammenbricht. Ich hoffe für mich und für Euch, dass wir nie in die Verlegenheit geraten werden, so auf den Cent achten zu müssen, dass wir unsere Freiheit aufgeben müssen, Entscheiden zu können, wann, wo und wie wir mit unseren "rolling homes" fahren.
Ist mir gerade erst in Italien aufgefallen. Meine Karte sagte "autobahnähnlich". Die Realität war eher eine Landstraße mit nur selten 90km/h, oft lange 50km/h in Orten, Kreisverkehre, Schlaglöcher, natürlich nur eine Spur je Richtung. Die Abnutzung dürfte erheblich sein. Nebenbei ist das Risiko auf einen Blechschaden sicher höher. Ich bin eher kurze Etappen gefahren, und nicht immer hätte es dort eine AB gegeben. Für längere Strecken wäre das IMHO unbrauchbar. D.h. man muß wissen, wie die Straße tatsächlich ist. Die Karten sind da nicht immer aussagekräftig. Meine Urlaube beinhalten meist längere Anfahrten und dann Besichtigungen oder Aktivitäten am Ziel. Für die Anfahrt kommt für mich nur eine AB in frage, außer ich weiß genau, daß da eine richtig gute, normale Straße ist. RK Mautstrecke und Alternative sollte man gegenüber stellen. Sind die mautfreien Strecken kürzer, unwesentlich länger oder gleich lang, wird man auf der Maut-Autobahn immer drauf zahlen, ausgenommen bei der Reisezeit. Je nach mehr km kann die Nebenstrecke auch schon mal eine Ecke teurer werden. das betrifft zum Beispiel die französische A75. Um zu ihr zu kommen, fährt man einen längeren Umweg, ca. 100 km. Auch wenn die Nebenstrecke oft landschaftlich reizvoller ist, so kann sie auch nerven, wenn nämlich alle paar hundert Meter ein Kreisverkehr wartet. Zudem erfreuen einen die vielen Lkws, wenn man sie nicht überholen kann. Ob man in Frankreich über Bordeaux oder über die A75 fährt, hängt einfach von Start & Ziel ab, und ob man auf der Strecke an bestimmten Punkten unterbrechen möchte. Über Bordeaux bietet sich ein Stopp am Atlantik oder in den westlichen Pyrenäen an. Fährt man die A75 lohnt das Zentralmassiv mit seinen schönen Schluchten sowie die Mittelmeerküste bei Cadaques usw., oder auch eine Besichtigung von Barcelona. Wenn die Anreise über Aachen/Luxemburg usw führt, hat man die Wahl, da sind A75 und Bordeaux ähnlich günstig. Wer aus dem süddeutschen Raum kommt, ist viel schneller und mit weniger Maut an der A75. Faustregel: für die Ziele entlang der Mittelmeerküste nördlich vom Ebro ist die A75 kürzer. Ist das Ziel südlich von Alicante, kann es über Bordeaux besser sein. Die bekannten Routenplaner helfen bei der Entscheidung. Für die Maut nehme ich die vom ADAC --> Link gut, auch wenn es geringe Abweichungen zur tatsächlichen Maut gibt. Zur Dauer der Reise: auch auf der Autobahn sind 1000 km und mehr eine lange Strecke. Ob der Zeitvorteil wirklich so immens ist, glaube ich nicht. Auf den bekannten Nebenstrecken fährt man im Schnitt zwischen 80 und 100 km/h, auf der Autobahn 100 bis 120 km/h. Wenn man als kluger Reisender Autobahn und Nebenstrecke mischt, sind die Reisezeiten zwar nicht identisch, aber ähnlich. Man sollte auch bedenken, dass die Reise auf der Maut-Autobahn keine Garantie für die zügige Anreise ist. Auf der Standardroute über Lyon durfte ich nicht nur einmal länger im Stau stehen. Da wird einem schlecht, wenn man an die gezahlte Maut denkt. Hallo Vielleicht geht's dann das eine oder andere Mal einfach auch um's Prinzip. Die Strecke Salzburg, Tauerntunnel , Arnoldstein schlägt mit Pickerl und Tunnel bei einem 7 Tage Ausflug mit ca. 35 Euro zu Buche. Mit der Go-Box geht das dann schon auf 120 bis 150 Euro (Euro V und zwei Achsen). Und das weil man vielleicht seinen 3,5 Tonner auf 3,85 Tonnen aufgelastet hat.... Da fehlt einem doch erst mal jede Verhältnismäßigkeit. Gruß Ulf Finde ich immer schlimm, wenn einer eine Frage stellt die sich ums Geld dreht und gleich unterstellt wird man hätte zu wenig davon Ich will auch immer alles genau wissen und die Frage habe ich mir auch schon mal gestellt. Aber wenn ich aus Süddeutschland nach Spanien fahre, dann ein mal die Landstrassen und seither eigentlich immer über die A75. Mich nerven die Kreisverkehre viel zu sehr :roll: :x Wenn ich gutes Wetter habe habe ich Zeit und beim derzeitigen Dreckswetter will ich schnell weit weg. Paar Tage noch Ich hab IMMER zu wenig Geld. Und wenn ich mal ganz ausnahmsweise ein bisschen zu viel hab, dann schick ich ein Spendenpaket an eine von uns geförderte Schule in Mexiko. Dann ist das Problem auch schon wieder gelöst, weil die Post für den Schneckenversandt schon 100 Euro bei 20 kg verlangt. :-) Liebe Grüsse, Achim Durch Österreich fahren wird mit >3,5 Mautfrei, ich fahre gerne solche Strecken die durch die Berge gehen und bei den Mautpreisen. In Italien dagegen viel Autobahn,die Preis sind OK und man braucht nicht alle paar km durch ein Kreisel und ganz zu schweigen von der italienischen Fahrweise. In Kroatien z.B. erübrigt sich bei der schönen Küstenstraße die Frage von selbst. Achim, du hast eine Diskussìon angeregt. Wieso nun dieser Beitrag von dir? Willst du deinen eigenen Strang kaputt machen?
Und in Frankreich / Spanien? Wenn die Strecke mit viel Kreisel o. auch durch Städte geht bevorzuge ich die AB. Bei den Landschaft schönen Strecken nehmen wir uns gerne Zeit. Ist im jedem Land gleich. Hallo butschimobil, ist doch ganz einfach: Wenns's nix kosten darf, dann ausschließlich Landstraße (Dein Navi wird Dir helfen!) - ansonsten Autobahn (ca. EUR 80,-) ... PS: Wo ist Dein eigentliches Problem? PPS: Landstraße + schnell reisen geht in Frankreich nicht!
Wie wahr, wie wahr! Gruß Andreas Manchmal ist die Maut besser und gar nicht so teuer... Habe es jetzt erst wieder in Polen erlebt... 5t-Wohnmobil, also ViaBox, vergleichbar mit der GoBox... 120 Sloty (40 €) Pfand, 120 Mindestaufladung, angeklebt und ab auf die Autobahn. Nach ca. 50km schon Doppelpiepen, also Betrag knapp... runter von der Autobahn und des Rest bis Breslau mautfreie Landstraßen durch die Prärie, schlechter Straßenzustand, schmal, dass man bei Gegenverkehr anhalten muss, rasende PKW, die unbedingt das Wohnmobil überholen müssen, das aber wegen der schmalen Straße und der Bäume nicht ganz rechts fahren kann - Alles gutgegangen, aber Nerven gelassen! Dann abends in Breslau mal bei ViaToll online geschaut und festgestellt, umsonst Nerven gelassen, die Box piept schon bei 100 Sloty doppelt, der Kilometer kostet 0,40 Sloty bei Euro 2, 1 oder schlechter, also gerade mal 10 Cent. Wir sind dann den restlichen Urlaub immer wenn es ging, Autobahn gefahren (über Graudenz und die Masuren zur Wolfsschanze, an den Elblagkanal und nach Danzig, dann über Stettin wieder nach Deutschland) und von den 120 Sloty Mindestaufladung waren beim Abgeben noch 1,78 übrig... LG Peter Ich komme auf Autobahnen in Frankreich mit einem Durchschnittstempo von 90kmh und 13l/km bei Tempomat 96 eingestellt. Gut ausgebaute Nationalstraßen meist 3 - 4-spurig geht es runter auf 75 und 14l/100km, ebenfalls 96kmh nach Tempomat. und die normalen Nationalstraßen so mit 65kmh und 15l/100km und dann gibt es noch die Strecken mit Besichtigungswert, teils ohne Mittelstreifen ca 50kmh. Man kann daraus den Verschleiß und die verlorene Energie sowie die Zeitverluste durch häufiges Bremsen und Beschleunigen durchaus ersehen. Wir fahren zwei bis drei mal jährlich von Ost-Westfahlen in die Dordogne (1200 bis 1300km) und haben schon viele verschiedene Strecken ausprobiert. Unser Favorit, wenn es sehr schnell gehen soll rein Autobahn über Venlo-Antwerpen-Lille-Paris bis Poitier. Wenns langsamer gehen darf gemischt: Autobahn bis Paris und dann Etampes-Orleans-Vierzon-Limoge-Angouleme. Wenn wir richtig Zeit haben geht es über Aachen oder Luxemburg oder Freiburg und dann quer durch Frankreich Richtung Südwesten und wo ein braunes Schild an der Straße steht, wird Halt gemacht und besichtigt. Hallo Wir sind im Herbst nach Spanien gefahren 85% der Strecke Autobahn, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten wäre das Verhältnis vielleicht umgekehrt gewesen. Die Kosten bei unserem Womo 4,5t, 3,5m hoch und Anhänger sind zwar beträchtlich, aber wir wollten schnell in die Sonne Spaniens. 8) Jeder muss für sich individuell entscheiden was ihm wichtiger ist Geld, Zeit, Weg oder welche Zwischenziel man ansteuern will. Bei „nur“ 2 Wochen Herbsturlaub war es für uns keine Frage, schnell und auf dem kürzesten Weg ans Ziel. |
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