vorneweg meine Frage: Kann der Wandaufbau durch Dinfundierung von alleine trocknen oder komme ich um ein Aufreisen der Wand nicht drumrum?
ich habe mir einen Voltcraft Materialfeuchteindikator MF-100 gekauft und das Wohnmobil komplett durchgemessen (Dichtigkeitsprüfung):

Ergebnis:
- Über der Eingangstüre ist Wasser eingedrungen (Stelle 3)

Ich habe die Stelle über der Türe von Außen gründlich gesäubert (Hochdruckstrahler, dann mit Isopropanol nachgeschruppt) und dann abgedichtet. Dazu nahm ich die Leisten (von Außen) an der Dachhaut ab. Die Dichtmasse hatte sich tatsächlich hier gelöst (Stelle 4), es klaffte ein Loch zwischen Dach- und Seitenblech. Ich habe die Stelle (und alles unter den Leisten) neu mit Sikaflex Polyurethan-Hybrid-Dichtstoff 521 UV verklebt.

Ich vermute das auch Wasser durch die rostigen Nägel eindringen konnte, mit der die aufgesetzten Blechschalen an den Kanten aufgeschraubt waren:

Die Stahlnägel habe ich natürlich komplett durch Edelstahl-Schrauben ersetzt. Die Schraublöcher habe ich zuvor mit Dekasil gefüllt.
- Rechts am Alkovenfrontfenster ist Feuchtigkeit eingedrungen. Bis hinunter zur Ecke
Das Alkovenfenster habe von Außen provisorisch erst einmal mit UV beständigem Transparent-Band abgeklebt. Da will ich im Frühjahr dran gehen.
Meine Frage: Kann der Wandaufbau durch Dinfundierung von alleine trocknen oder komme ich um ein Aufreisen der Wand nicht drumrum?
Unten rechts am Alkoven (Siehe Stelle 2) sieht man bereits von Innen die Feuchtigkeit:

Muss das Front-Alkovenfenster komplett ausgetauscht werden oder bekommt man das 22 Jahre alte Ding auch sonst irgendwie Dicht?
Sicher kennt irgend jemand hier einen guten Link zu einem Film wo das beschrieben wird? :roll: :idea:
Zur Info: Außen habe ich die ganze alte Dichtung abgeschabt und mit Sikaflex Polyurethan-Hybrid-Dichtstoff 521 UV erneuert.

Dort wo Leisten aufgeschraubt waren, habe ich diese natürlich mit Dekasilband unterlegt.



