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ich bin ja noch an mehreren Stellen am Wohmobil beschäftigt, aber hab nun wieder einen Part wo ich mir nicht sicher bin und hoffe mal auf gute Tipps von hier.
Und zwar geht es um die zwei übereinander geschraubten Alu Platten, die wohl mal nach einem Unfall so eingesetzt wurden. Leider nicht sehr proffessionell, da dahinter das Wasser stand. Wurden wohl nur am GFK überlappend genietet, mit Silikon "eingeklebt" und verschraubt...
Von Innen ist dahinter nur, was aber wohl original so ist, gelblicher Styropor.
Eigtl. würde ich gerne die Aluplatten wieder durch GFK ersetzen.
Nun meine Fragen:
Ist es überhaupt möglich/sinnvoll dort wieder GFK einzusetzen, oder sollte ich lieber wieder die Aluplatten verwenden, diesmal dann aber richtig mit Caravankleber verkleben und abdichten?
Wo bekomme ich die geeigneten Platten her und wie verarbeite ich das ganze dann am besten?
Oder sollte ich was ganz anderes dort machen?
Danke schonmal für eure Hilfe und hier kommen die Bilder ;)
das sieht jetzt nach keiner besonderen hexerei aus und ist in gfk machbar. für eine detailplanung wäre wichtig mehr bilder zu haben - wie sieht das "gelbliche styropor" aus und wie grossflächig ist der schaden - wie ist das kantenprofil betroffen
je nachdem sehe ich das in einem zeitraum von 1 WE bis 4 WE strukurell lösbar - der weitere zeitaufwand ist davon abhängig wie hübsch es werden soll.
generell würde ich das ganze betroffene styropor rausnehmen und durch XPS ersetzen und dann GFK drauf - entweder feriglaminat oder selber laminieren. die übergänge zum alten Laminat schön schäften, alles verschleifen, füller, 2K acryllack und gut isses
Elgeba am 26 Nov 2017 21:46:45
Ich würde die Platten abnehmen und dann mit Dekaseal abdichten und ankleben,muß kein Caravankleber sein kann auch Kleber aus der Sikafamilie sein.Das betroffene Styropor natürlich komplett entfernen.
Gruß Bernd
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Kajakus am 27 Nov 2017 16:16:42
Moin moin zusammen, solche Blechplatten sollten besser auch geklebt werden, denn die üblichen Blindniete sind auch Wassereinfüller. Außer, es wurden "Bechernieten" verwendet. Wenn GfK-Patten verwendet werden, bietet sich auch nur die Verklebung an. Polyesterlaminat direkt auf Styropor/Styrodurisolierung zerstört diese sofort, scheidet deshalb aus. Mit Epoxy-Harz und passendem Gewebe zu laminieren ist zwar möglich, aber sehr aufwendig und teuer. Ohne sehr viel Nacharbeit auch nicht schön. Schöne Grüße, Kajakus.
Tschnabel am 28 Nov 2017 19:49:48
Also der Schaden dahinter ist ca genau die Größe wie die Alu platten. Hinten unten das Querprofil wird komplett neu gemacht, das Seitliche Profil ist nicht betroffen.
cbra, was meinst du mit Schäften?
Hätte sonst das neuen Styropor oder XPS an das alte angeklebt und dann von außen ne GFK Platte drauf mit Caravankleber, der schäumt ja auch schön auf und anschließen die Lücken ( Schlitze) mit Gelocat gefüllt und verschliffen. Wo kann man denn so fertige GFK Platten Kaufen? Wurde da bisher nicht wirklich fündig...
Tag Tschnabel Niemals setzt man ne Platte über eine andere Platte. Da hat man immer eine abstehende Kante, in diesem Fall mit den Nieten muss da ja zwangsläufig Wasser reinlaufen. O.K., ich würde es folgendermaßen ( weil schon oft so gemacht ) reparieren. Nieten und Platte ab und Iso/Wand neu aufbauen. Welche Iso ist wurscht. Dann würde ich die bestehende GFK Wand etwas größer, also das die Nietenlöcher weg sind, rechtwinklig nachschneiden. Eine neue Platte, egal ob GFK oder Blech, bündig/eben in den Ausschnitt reinkleben. Lieber 1 cm kleiner mit kleinem Spalt. Diesen Spalt mit Sika, wieder bündig, vorläufig abdichten. So ists erstmal dicht. Klar sollte die Farbe gleich sein. Und auch klar, sollte die neue Platte rechts und unten unter die Leisten. Oben und links würde ich zur Sicherheit noch Flachleisten, mit Dekalin abgedichtet, anschrauben. Dann sieht man außer den Leisten nix mehr, kein Auftrag oder Erhöhung ist zu sehen und es ist 100 % ig dicht. Gruß Kurt
Kajakus am 29 Nov 2017 11:51:46
Moin moin zusammen, das Schäften ist bei Gfk Reparaturen die übliche Vorgehensweise, wenn der Flicken laminiert wird. Das Verhältnis sollte ca.1:40 sein. Das Laminat an der Womo-Rückwand wird kaum über 1mm dick sein, das dann auf 40 mm zu Schäften ?????? Bei dieser Reparatur wird besser nicht neu laminiert, sondern mit einer passenden Platte gearbeitet. Wenn es damit gelingen soll, kommt man um eine Überlappung wohl nicht herum. Dazu kann man einen 5-6 cm breiten GfK Streifen zur Hälfte unter die vorhandene Rückwand schieben und verkleben. Auf diese unterlegte Hilfsplatte klebt man dann die genau passende Reparaturplatte. Eine kleine Kante/Naht wird sichtbar sein. Ob dann noch lackiert werden soll, kann man immer noch später entscheiden. Dies ist natürlich wieder nur ein "Serviervorschlag" von Kajakus.
cbra am 29 Nov 2017 12:07:18
Kajakus hat geschrieben:... das Schäften ist bei Gfk Reparaturen die übliche Vorgehensweise, wenn der Flicken laminiert wird. Das Verhältnis sollte ca.1:40 sein. Das Laminat an der Womo-Rückwand wird kaum über 1mm dick sein, das dann auf 40 mm zu Schäften ...
ja klar, bei tragenden laminaten ist 1:40 perfekt, aber in dem fall wird 1:5 auch reichen
Kajakus hat geschrieben:Bei dieser Reparatur wird besser nicht neu laminiert,
ich persönlich würds laminieren, aber mMn egal
Kajakus hat geschrieben:sondern mit einer passenden Platte gearbeitet. Wenn es damit gelingen soll, kommt man um eine Überlappung wohl nicht herum. ....
stimmt - wenn platte, dann überlappung oder mit rahmen abdecken
Tschnabel am 30 Nov 2017 07:22:26
Vielen Dank für eure Hilfe, bringt mich auf jeden Fall schon ein gutes Stück weiter, wie ich diese Stelle noch angehe. Aber mein größtes Problem zur Zeit, wo bekomm ich so eine GFK-Platte her? Wo kann man die denn bestellen und gibt es da Unterschiede? Ja, 1mm dürfe hier passend sein.
gtom am 30 Nov 2017 08:06:33
Guten Morgen...
schick mir die Maße (Loch + 6cm) und die Dicke, dann kann ich dir passend das Original- Material von einer Rolle schneiden...
Zum Kleben:
Blech runter und die Dämmung wieder herstellen, neue GFK Platte auflegen, daran musst du nun mit einer Fein-Säge (ein oszillierendes Sägeblatt) genau am Rand entlang auf die Dicke des GFKs ausschneiden und den Rand vorsichtig von der Dämmung nehmen...
Jetzt sollte die neue Platte exakt reinpassen.
Wenn die Dämmung nun Plan und Intakt hergestellt ist klebst du mit Sika 7010 2K Pur die neue Platte rein, lass etwas Kleber am Rand herausquellen und drücke mit einer Holzplatte ordentlich dagegen (z.b. in der Garage mit einem Balken gegen die Wand)
Am nächsten Tag mit dem Stechbeitel die Kleberwulst entfernen und das GFK beidseitig am Schnitt auf eine Breite von ~ 5cm anschäften
Dann mit Harz + Härter (Epoxid wäre etwas einfacher zu handaben) jeweils Streifen vom Schnitt her beginnend aufbauen...
Später wird das dann wieder eben geschliffen und nun sollte die Reparatur dicht und auch technisch ok sein...
lg Thomas
cbra am 30 Nov 2017 09:08:13
perfekte reparaturbeschreibung von gtom
Kajakus am 30 Nov 2017 14:27:09
Moin moin zusammen, wenn die Klebenaht mit einem Streifen unterfüttert wird, ist es haltbar genug. Ein Laminat auf eine ebene Fläche auftragen, dann spachteln und schleifen, wie soll da eine ordentliche Fläche entstehen ? Das Laminat ist viel zu dick, der Übergang müsste dann mindestens 50 cm sein ! Sinnvoll ist eine Laminatreparatur auf GfK- Teilen erst, die mindestens 5 mm dick sind, damit geschäftet werden kann, um einen sauberen Übergang hinzubekommen. Die Laminatstärke bei den Sandwichplatten liegt nur bei 1 bis 2 mm, da kann man ordentliches Schäften, selbt mit bestem Willen, kaum schaffen. Selbst würde ich diese Reparatur NICHT mit Laminat machen, obwohl/weil ich es beherrsche, und sogar Alles dafür bereit stünde. Es darf aber, wie immer, jeder das machen, was er möchte. Viel Spaß dabei wünscht Kajakus.
gtom am 01 Dez 2017 03:23:40
Ät Kajakus:
Ich habe solche Raparaturen schon zigfach an GFK- Aufbauten gemacht und immer ein professionelles Ergebnis mit einwandfreier Funktion erhalten. Vor allem ist diese Reparaturmethode technisch 1:1 dem Originalaufbau identisch und durchaus, mit ein wenig Geschick, auch für Laien machbar.
Im Anhang mal ein Bild eines Franka i700 mit einem Seitenschaden bei dem ein passendes Stück GFK eingesetzt, laminiert und geschliffen wurde...
und so sah das nach der Überarbeitung aus...
Jede andere Reparaturmethode (ausser der Austausch der kompletten Seitenwand) kann man als "Flickwerk" bezeichnen, die genannte Methode ist die einzige Reparaturvariante die a) technisch dem Original entspricht und b) dauerhaft dicht ist !
lg Thomas
Tschnabel am 02 Dez 2017 19:41:26
So, bin gerade wieder aus der Halle da und würde grad mal am liebsten wieder alles hinschmeißen.... :cry: :evil:
Aber hilft ja nix... Also werde ich morgen erstmal hier das Holz (rot umrandet) komplett durch eine neue Latte ersetzen und die linke Latte ab der blauen linie nach unten hin neu ersetzen.
Danach werde ich mal den Boden abschleifen, weil da ist die oberste Schicht und ja gottseidank ist es wirklich nur die oberste Schicht etwas angeschimmelt. Aber da wollte ich ja eh neuen Boden rein legen... Mit was verklebt man den am besten? Reicht da so Sprühkleber?
Wie sollte ich eurer Meinung nach den Teil machen, in dem später mal wieder die Leiter verschraubt werden soll? Einfach wie auch unten mit so ner 27er Schichtverleimten Platte? Weil ins Styropor kann ich ja schlecht die Leiter verankern :lol:
So war es vorher..
Ja und hier hab ich nochmal ein Foto davon, wie es leider rein gepfuscht wurde... Hätte man vll bei der ersten Reparatur was anderes als das Silikon dahinter geklebt hätte es vll sogar ein bisschen Potenzial gehabt.
cbra am 03 Dez 2017 21:26:57
aua - das war wohl ein frustrierender tag...
cih worde das holzfrei neu aufbauen - XPS und GFK - im Bereich der Leiter XPS höhere Dichte & zusätzliches Laminat.
in jedem fall eine frickelige mistarbeit so in der ecke...
turbokurtla am 04 Dez 2017 13:40:10
Tag Unter der Halterung der Leiter würde ich ne ganze Platte reinkleben. Und Achtung. Deine Bilder und die darauf sichtbaren Wasserflecken sagen mir, dass da Wasser von weiter oben reingelaufen ist. Sollte nix mit einem Unfall zu tun haben. Gruß Kurt
Tschnabel am 04 Dez 2017 19:27:18
Meinst du die Wasserflecken auf den Bodenplatten Kurt? Also ich gehe schon davon aus, da ja hinter der Unfallstelle direkt die Duschwanne war un da drunter dann natürlich auch das Wasser gelaufen ist. Das komplette restliche Holz z.b. an der Rück und Seitenwand ist trocken und wurde auch mit nem Hygrometer zum selben Zeitpunkt wie wo unten noch alles richtig feucht war überprüft.
Oder meinst du andere Flecken?
Grüße
turbokurtla am 05 Dez 2017 08:24:48
Auf Bild 1 sieht man deutlich verfärbtes Holz in Höhe oberer Bogen des roten Kreises. An beiden, also Seiten- und Heckwand, Rahmenhölzern. Auch die Tackerklammern sind sehr rostig. Auf Bild 3 sieht man oberhalb des Ausschnittes großflächig verfärbte Platten. Das kommt alles von oben. Ob nass oder trocken sieht man nicht.
Tschnabel am 05 Dez 2017 21:53:58
Danke Kurt, für deinen prüfenden Blick. Das rot umrahmte Holz wurde inkl. der Klammern komplett erneuert, an der Seite wird es auch erneuert. Die Platte auf Bild 3 wurde komplett bis Ende der Verfärbungen entfernt und irgendwann ist ein kleiner Spalt, darüber ist alles trocken, hat sich also von unten nach oben voll gesogen. Das Bild wurde nach Entfernung der Deckplatte gemacht durch die das Wasser nach oben gewandert ist. Auch war die Alu Platte hinter der das Wasser rein lief ca. 10 cm höher als der von dir benannte Ausschnitte so dass du mit von oben nicht ganz unrecht hast.
turbokurtla am 06 Dez 2017 09:23:32
Tschnabel hat geschrieben: hat sich also von unten nach oben voll gesogen. Das Bild wurde nach Entfernung der Deckplatte gemacht durch die das Wasser nach oben gewandert ist.
Nein und nein, niemals. Außer du parkst das Mobil auf dem Kopf. Die Flecken sind auch höher als 10 cm und das Rahmenholz der Seitenwand ist stärker betroffen. Mach ein Bild von den Schnittstellen alt und neu. Gruß Kurt