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Lackierung des Aufbaus


Gast am 29 Nov 2017 19:27:01

Hallo Forum, hallo an alle die selber Hand anlegen.

Ich lasse mein Wohnmobil von einem Graffiti Künstler gestalten und nun stellt sich die Frage wie der Untergrund optimal vorzubereiten ist.

Mein Aufbau ist aus selbsttragenden Sandwichplatten, die Aussenhaut denke ich ist also aus Kunststoff? Farbe weiß.

Sind diese Platten von sich aus weiß oder ist das bereits eine Lackierung?

Das Graffiti wird mit Acryllack gesprüht, ist hierfür eine Vorbehandlung des Untergrundes notwendig?
Wie sieht es mit der Verträglichkeit von Acryllack auf anderen Lacken aus (sollte sich herausstellen, dass mein Aufbau bereits eine Lackschicht hat)?

Um das ganze haltbarer zu machen dachte ich daran das ganze abschließend mit einem 2k Lack zu versiegeln. Oder gibt es hierfür bessere Möglichkeiten?

Großer Kompressor, saubere Halle und Lackierpistole (inkl. einigermaßen kompetenter Handhabung) sind vorhanden.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, auf jeden Fall schonmal Danke :)

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Gast am 29 Nov 2017 19:37:50

Ich habe von Lack keine Ahnung - aber trotzdem eine Meinung :)
Ich würde den Grafittikünstler das Kunswerk am Computer machen lassen.
Auf Folie ausdrucken und aufkleben.
No Risk und kann ohne großen Aufwand wieder rückgängig gemacht werden.

Gruß Andreas

cbra am 29 Nov 2017 19:54:58

Sebastiane hat geschrieben:Hallo Forum, hallo an alle die selber Hand anlegen.

Ich lasse mein Wohnmobil von einem Graffiti Künstler gestalten und nun stellt sich die Frage wie der Untergrund optimal vorzubereiten ist.


sehr cool, überlegen wir auch immer wieder

Sebastiane hat geschrieben:Mein Aufbau ist aus selbsttragenden Sandwichplatten, die Aussenhaut denke ich ist also aus Kunststoff? Farbe weiß.


Das solltest du eigentlich schon wissen ob es GFK oder Alu ist, wenn es alu und weiss ist dann ist es zwangsläufig lackiert / beschichtet.


Sebastiane hat geschrieben:Sind diese Platten von sich aus weiß oder ist das bereits eine Lackierung?



bei GFK gibt es weisses Gelcoat und auch decklackierungen, beides sollte i.a. gut überlackierbar sein, bei neueren produkten könnte evtl wasserlack verwendet worden sein, das macht es schwieriger. frag am besten beim hersteller nach, anonsten fahr zu einem auto oder bootslackierer und lass die das checken oder mach mit deinem wirbrusher an geeigneter stelle einen test.

die airbrusher mit denen wir gesprochen hatten wollten am liebsten eine weisse 2K lackierung (was bei uns einfach ist weil das Womo weiss 2k lackiert ist ;) )

Sebastiane hat geschrieben:Das Graffiti wird mit Acryllack gesprüht, ist hierfür eine Vorbehandlung des Untergrundes notwendig?
Wie sieht es mit der Verträglichkeit von Acryllack auf anderen Lacken aus (sollte sich herausstellen, dass mein Aufbau bereits eine Lackschicht hat)?

siehe oben - bei wasserlacken gabs tlw probleme, sonst nicht

Sebastiane hat geschrieben:Um das ganze haltbarer zu machen dachte ich daran das ganze abschließend mit einem 2k Lack zu versiegeln. Oder gibt es hierfür bessere Möglichkeiten?


die meisten airbrusher ( zumindest hier) arbeiten mit 1K farben, die vertragen i.a. einen 2K decklack nicht. es gibt aber auch 1K decklack der verträglich sein sollte, musst du aber unbedingt mit den airbrushern abstimmen, die meisten haben zu ihren farbsystemen auch geeignete klarlacke.


stell mal ein bild ein wenns fertig ist

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soul am 29 Nov 2017 23:15:50

kannst berhuhigt mit 2k lack lackieren. vorher anschleifen. nach dem airbrush musst du mit klarlack drüber gehen.
allerdings hast du als laie keine chance hier eine schöne oberfläche zu bekommen.
falls das airbrush nur partiell sein soll, ist die variante mit einem aufkleber sehr gut. habe ich dieses jahr bei meinem wowa gemacht.

obwohl ich lackieren kann, habe ich alles in der halle mit mattem 2k-lack gerollt. man hat ja doch immer wieder eine schramme, wenn man etwas abseits fährt. die ratten habe ich mir am pc von einem künstler malen lassen und dann drucken lassen.





lg

sternleinzähler am 30 Nov 2017 00:33:15

Hallo soul,
besonders die 2. Ratte find ich "rattenscharf"! :D

Jagstcamp-Widdern am 30 Nov 2017 09:59:52

meine letzte karre war auch komplett mit Graffiti bearbeitet, es war ein koffer aus alusandwich.
wir haben den vorher nur mit klarem wasser (aus der Regentonne) abgewaschen.
grob vorskizziert mit hb-bleistift, bearbeitet wurde er dann mit den billigacrylbüchsen (ca. 2,50€) aus dem "sprayerfachgeschäft".
zum schluss Klarlack auch aus der büchse drüber. ich hatte das teil dann noch 10 jahre, die Kunst hat gehalten.
mein derzeitiger eimer (blechkasten) wird 2018 wieder von --> Link schön bunt gemacht.
auch das graffiti-schild vom jagstcamp war nils...

allesbleibtgut
hartmut

andwein am 30 Nov 2017 14:35:53

Sebastiane hat geschrieben:....Ich lasse mein Wohnmobil von einem Graffiti Künstler gestalten Das Graffiti wird mit Acryllack gesprüht

Achte darauf, dass der Lack UV-beständig ist!!! Bei meiner Lackierung ist der rote Lack als Mischfarbe/ Überlackierung inzwischen verschwunden. Ist nicht so schlimm, sieht jetzt ruhiger aus, aber das war nicht im Sinne des Designers.
Gruß Andreas

Gast am 15 Jan 2018 18:10:50

Nach viel Recherche fange ich nun so langsam an und werde mehr oder weniger regelmäßig berichten.

Lackiert werden soll erst im Mai aber bis dahin sind noch diverse kleinere Arbeiten zu erledigen.

Mit der Lackierung bin ich noch etwas unsicher.
Grundierung 2k. Klarlack 2k. Soweit so klar.
Dazu gibt es ins System passende Basislack Dosen.
Der Künstler meiner Wahl arbeitet aber mit Dosen der Firma Molotow, das sind Nitro-Alkyd-Lacke.
Jeder Lackierter rät mir davon ab Alkyd Lack mit 2k zu versiegeln (bzw. prinzipiell mit Klarlack zu versiegeln). Soll nicht funktionieren.
Die Firma Molotow bestätigte mir ihre Lacke seien durch die spezielle Nitro-Alkyd-Verbindung problemlos mit 2k überlackierbar, haben sich aber aus der Verantwortung gezogen mit der Aussage "an geeigneter Stelle vorher testen".

Ich habe jetzt ein Stück GFK gekauft und werde hier meinen Lackaufbau testen und das ganze mal einem " simulierten" Langzeittest unterziehen. Heißt mal paar Stunden auf den Kachelofen, in den Gefrierschrank etc.

Sollte das ganze nicht funktionieren werde ich meinen Künstler wohl davon überzeugen müssen mit meinen Dosen zu lackieren.
Was ich aber mache wenn alles hält weiß ich noch nicht, riskieren ich es oder halte ich mich trotzdem an das passende System?

Der Anfang ist mit der Stoßstange schon mal getan.


Herculiner Ladeflächenbeschichtung. Hält überall und ist sehr einfach zu verarbeiten.
Sollte so ziemlich unzerstörbar sein :D
Hier noch in nassem Zustand und ohne UV Schutz Beschichtung.
Je nach dem wie sich die Beschichtung macht werde ich die Umlaufende GFK Schürze gleich behandeln.


Alle Übergänge von Eisen zu GFK (Türrahmen und Eckprofile) sind bei mir nicht mit einer Dichtmasse versiegelt sondern mit einer harten Masse verspachtelt. Diese hat nun nach 13 Jahren an manchen stellen ganz kleine Risse.
Habt ihr Tipps was ich hier am besten mache?
Ich dachte daran nur die beschädigten Stellen großflächig zu entfernen und mit Epoxidharz-Spachtel neu zu verfügen. Oder würdet ihr prinzipiell alle Fugen neu machen? Ca. 20% aller Fugen sind betroffen.

Desweiteren werde ich manche an den Aufbau geschraubte Dinge demontieren, zurück bleiben 5mm Löcher. Kann ich diese auch einfach mit Epoxidharz-Spachtel schließen? Natürlich vorher abschleifen.

Ich freue mich auf weitere Unterstützung durch das Forum.
Grüße aus den (noch) weißen Alpen.

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