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Billige Batterie im neuen Optima 1, 2


silo am 10 Dez 2017 18:49:54

Hallo Fachleute,

in meinem (fast) neuen Wohnmobil Hobby Optima sind im Aufbau nicht die Batterien eingebaut, die eigentlich dahin gehören.

Ich fand AGM-Batterien des Typs "EXIDE EK950".
Dieser Batterietyp ist jedoch laut Aussage des Herstellers EXIDE ausdrücklich nur für den Einsatz als Starterbatterie in Fahrzeugen
mit Start-Stopp-Betrieb und regenerativer Bremsenergie vorgesehen und hat nicht die für den Einsatz als Versorgungsbatterie
im Aufbau eines Wohnmobils erforderliche Zyklenfestigkeit.

Eine "EXIDE EK950" kostet auch nur ca. €160, nur gut die Hälfte im Vergleich zu AGM-Batterien, die für diesen Einsatz geeignet sind.
Über €300 habe ich für die zweite Aufbaubatterie bezahlt, aber nur diese billige Variante erhalten.
Das habe ich sowohl beim Hersteller als auch beim Händler reklamiert, ohne Erfolg.
Hobby hat überhaupt nicht darauf geantwortet.
Der Händler sieht keinen Mangel, denn die Batterien funktionieren ja.

Was haltet ihr davon?
Muss man sich damit zufrieden geben oder haben rechtliche Aktionen Erfolg?
Welche Aufbaubatterien sind bei euren (fast) neuen Wohnmobilen verbaut? Gel, AGM1, AGM2 oder was auch immer.


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Taunuscamper am 10 Dez 2017 18:59:42

In den neuen Wohnmobilen ist die Batterie verbaut die man bestellt. Steht im Katalog. Wenn man eine 2. bestellt sollte diese mit der ersten übereinstimmen. AGM 95 Ah ist für diesen Händler halt AGM 95 Ah. Wenn er dafür dann 300 € bekommt hat er einen guten Schnitt gemacht.

alpi1 am 10 Dez 2017 19:16:02

An Deiner Stelle würde ich sowohl den WOMO Hersteller als auch den Verkäufer mit der Aussage von Exide konfrontieren und um eine schriftliche Stellungnahme bitten.
Habs überlesen. Hast Du ja schon gemacht.


Gruß


Udo

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alpi1 am 10 Dez 2017 19:28:24

Bei den Fahrzeugen der WOMO Kollegen die ich kenne, das älteste der Fahrzeuge ist ein Jahr alt, waren ausschließlich Gel Akkus eingebaut. Das waren allerdings Wunschausstattungen.


Gruß


Udo

Taunuscamper am 10 Dez 2017 19:51:14

Habe gerade mal nachgeschaut, LMC hat diese Batterie auch als Aufbaubatterie verkauft! So verkehrt scheint der Händler also nicht zu liegen (oder LMC), ausser beim Preis!

ManfredK am 10 Dez 2017 20:33:10

Ich würde mir als erstes die nach DIN bestimmte Zyklenzahl der Exide Start Stopp AGM und der AGM Dual von Exide beschaffen.

Wenn es nennenswerte Unterschiede gibt und wenn man bereit ist, sich auf einen Rechtsstreit einzulassen würde ich bei einem falschen Batterietyp (hier AGM Start-Stopp) meinen Händler in die Gewährleistung nehmen und ihn auffordern die Batterie innerhalb einer Frist von 14 Tagen gegen eine AGM Dual Batterie auszutauschen.

P.S. in meinem 2017er LMC ist eine Varta Dual AGM verbaut.

proff56 am 10 Dez 2017 20:42:04

silo hat geschrieben: Dieser Batterietyp ist jedoch laut Aussage des Herstellers EXIDE ausdrücklich nur für den Einsatz als Starterbatterie in Fahrzeugen
mit Start-Stopp-Betrieb und regenerativer Bremsenergie vorgesehen und hat nicht die für den Einsatz als Versorgungsbatterie
im Aufbau eines Wohnmobils erforderliche Zyklenfestigkeit.

Nun ja, so beschreibt es aber der Hersteller nicht, sondern (Zitat):
"Sie sind ideal geeignet für Fahrzeuge mit Start-Stop und/oder regenerativem Bremssystem."


Ich konnte auch nirgends finden, wo und welche Kriterien den Einsatz als Versorgungsbatterie im Wohnmobil ausschließen oder die Nutzung unverhältnismäßig behindern. Ich verstehe die Panik nicht, denn meines Wissens ist EXIDE kein BIllig-Hersteller; und die genannte ist sogar eine AGM-Batterie; gegenüber einer (üblichen) GEL-Batterie hat dieser Typ m.E. sogar einige Vorteile (stärkere Entladung möglich, wichtig u.a. bei 230V-Wandler)

silo hat geschrieben:Über €300 habe ich für die zweite Aufbaubatterie bezahlt, aber nur diese billige Variante erhalten.

Vermutlich ist dieser Preis einschließlich Einbau? Dann gehört auch die Verdrahtung dazu .... und dann ist es nicht überhöht teuer. :roll:

Es gibt selbstverständlich auch bessere und für Wohnmobil je nach Anforderung auch bessere Batterien, aber dafür bezahlt auch mehr. Auch in meinem neuen WoMo wurde keine bessere Qualität geliefert, und in der Regel dürften die meisten damit gut zurechtkommen. Solche Dinge sollte man vor Bestellung klären; oder wurde etwas besseres versprochen? Dann kann ich den Frust verstehen.

andwein am 11 Dez 2017 11:14:43

silo hat geschrieben: Ich fand AGM-Batterien des Typs "EXIDE EK950".

Die Batterie wurde von Exice klar als Starterbatterie (850A CCA) für Pkw eingestuft. Für Start/Stop Betrieb ja, aber keine definitiv darauf konzipierte Versorgerbatterie. Leider konnte ich auch keine Angaben finden über die Ladeschlussspannung und über den C-Wert, weder im Exide-Katalog noch bei anderen Anbietern. Diese fehlenden Angaben deuten auf weniger "Versorger-Batt Eigenschaften und mehr Start-Batt Eigenschaften
Ob eine Start/Stop AGM Batterie als Versorgerbatterie verwendet werden kann möchte ich offen lassen, die Grenzen sind schwimmend. Was mich viel mehr irritiert ist die Ladeschlussspannung des Laders und die der Batterie. Wichtig ist halt, dass beide Angaben gleich sind, aber wenn man die im Exide Katalog nicht findet, findet sie vielleicht auch der Händler nicht?? Eine Vermutung vielleicht, würde ich aber überprüfen.
Gruß Andreas

kurt2 am 11 Dez 2017 11:56:06

silo hat geschrieben:Hallo Fachleute,

in meinem (fast) neuen Wohnmobil Hobby Optima sind im Aufbau nicht die Batterien eingebaut, die eigentlich dahin gehören.
Muss man sich damit zufrieden geben oder haben rechtliche Aktionen Erfolg?



HAllo Silo,
um einen rechtl. Erfolg deines Anliegens zu prognostizieren, wären wesentlich mehr Angaben nötig. Insbesondere, woher du die Erkenntnis nimmst, dass die in deinem WoMo verbauten Batterien "da nicht hingehören".

Der "Hobby"- Homepage entnehme ich der Beschreibung der Bordtechnik lediglich:
"Der intelligente Batteriesensor IBS liefert alle wichtigen Daten wie Ladezeit, Ladestrom und Ladespannung sowie im Autarkbetrieb die Restlaufzeit und den Entladestrom der Starter- und Aufbaubatterie (GEL oder AGM)".

Exkurs (muß natürlich nicht zutreffen):
Es soll schon Händler gegeben haben, die vor dem Verkauf die teuren Gel- Batts ausgebaut und günstige AGM oder Nass- Batterien eingebaut haben. Die Gel wurden dann einzeln zu guten Preisen im Laden verkauft.

willi_chic am 11 Dez 2017 13:36:31

eigentlich muß man sich entscheiden wie man seine Batterie nutzen will

- Gel mag keine hohen Ströme
- AGM will dagegen gequält werden

also für Leute die gerne 2000W für den Espressoautomaten aus dem Akku ziehen brauchen AGM, Filterkaffeetrinker brauchen Gel

hat man den falsche Batterietyp, leben beide nicht lange

grüße klaus

proff56 am 11 Dez 2017 14:06:04

kurt2 hat geschrieben:Exkurs (muß natürlich nicht zutreffen):
Es soll schon Händler gegeben haben, die vor dem Verkauf die teuren Gel- Batts ausgebaut und günstige AGM oder Nass- Batterien eingebaut haben. Die Gel wurden dann einzeln zu guten Preisen im Laden verkauft.


Mein WoMo-Händler hat mir ebenfalls eine zweite Aufbaubatterie nachgerüstet und die Varta "LFD75" (Nassbatterie) eingebaut, und bis jetzt ging ich davon aus, dass dieselbe vom Hersteller in der Grundausrüstung geliefert wurde. Obige Idee verleitet mich nun zu der Spekulation der Vermutung eines Betrugs .... ich überlege nun, den Hersteller meines WoMos zu kontaktieren, welcher Batterietyp original eingebaut wurde und darf mich auf diesen Thread beziehen. Danke! :lol:

Und dabei fällt mir auf, dass Varta die LFD75 beschreibt als (Zitat) "speziell entwickelt für ältere Wohnmobile ... ". Ich habe aber ein neues Wohnmobil, demnach wurde eine unpassende Batterie geliefert .... auch wenn vertraglich nichts spezifiziert wurde. Zudem ist dies ein weiteres Indiz für die oben von Kurt2 ausgesprochene Andeutung, denn ich darf doch davon ausgehen, dass der Hersteller vor Einbau sich schlau gemacht hatte, für welchen Zweck Varta diesen Batterietyp empfiehlt.
:lol:

chrisc4 am 11 Dez 2017 14:40:29

Mann muss das mal aus der Perspektive des Händlers betrachten. Denen werden auf Fachmessen von den Herstellern Staffelpreise angeboten, je größerer die Abnahme pro Artikel, je günstiger der Einkaufspreis und später auch der Gewinn.
Das trifft für alle gängigen Zubehörteile zu, Batterien, Satanlagen, Fahrradträger usw. Diese Teile sollen möglichst universell einsetzbar sein, damit sie möglichst oft verkauft werden können.
Wenn dann z.B. eine zusätzliche Batterie, ohne genauere Vorgaben eingebaut werden soll, wird natürlich die genommen die im Lager steht. :D

Tinduck am 11 Dez 2017 14:55:47

Da hat der Hersteller halt reingeschmissen, was gerade angeliefert wurde.

Leben kann man damit wohl schon, es gibt genug Leute hier im Forum, die sogar gebrauchte Starterbatterien vom Schrott als Versorger verbauen und damit wohl ein einmaliges Kosten-Nutzen-Verhältnis haben...

Ich würd sie nutzen, bis sie platt sind, und dann was Besseres einbauen. Einen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang würd ich für vielleicht 500 Euro nicht anfangen.

bis denn,

Uwe

kurt2 am 11 Dez 2017 16:45:47

proff56 hat geschrieben: .... auch wenn vertraglich nichts spezifiziert wurde.


Das dürfte auch für den Thread- Ersteller das Problem sein. Wenn nirgens, also weder im Verkaufsprospekt noch im Kaufertrag ein bestimmter Batterietyp, geschweige denn Marke zum zugehörigen WoMo genannt wurde, fürchte ich, hast du schlechte Karten. In diesem Fall kann der Hersteller den für ihn günstigsten Weg gehen.

Vergleiche:
Wenn du ein Auto kaufst hat man auch kein Anrecht auf eine bestimmte Reifenmarke. Stimmen Tragfähigkeit, Größe und Höchstgeschwindigkeitsindex mußt du nehmen was der Hersteller gerade montiert, außer man schreibt die Marke explizit in den Kaufvertrag. Dann ist die Reifenmarke ein zugesicherter Bestandteil des Vertrages.

proff56 am 11 Dez 2017 17:41:08

Ja, so sehe ich es auch .... es muss eine Vereinbarung nicht eingehalten worden sein. Wie beim Beispiel PKW-Reifen müsste bei der gewählten Batterie nachgewiesen sein, dass sie die Aufgabe des Verwendungszweck nicht erfüllen kann, oder z.B. gegen allgemein anerkannte technische Regeln verstößt. In diesem Fall könnte ein Verstoss z.B. sein, wenn mit Einbau der zweiten Aufbaubatterie dann zwei verschiedene Batterien/-Typen parallel geschaltet sind. Aber gemäß erstem Beitrag ist letzteres ja wohl nicht der Fall.

Wie schon zuvor gesagt: Ich würde diese ärgerliche Situation akzeptieren, ich sehe keinen Hinweis auf irgendwelchen Betrug oder einer Bevorteilung oder eine unverhältnismäßige Überteuerung.

PS: So nebenbei erwähnt ..... mein vorheriger Beitrag ist nicht mein ernstgemeintes Vorhaben :lol: :mrgreen: :oops: :roll: ;D

berny2 am 11 Dez 2017 19:06:02

Tinduck hat geschrieben:Ich würd sie nutzen, bis sie platt sind, und dann was Besseres einbauen. Einen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang würd ich für vielleicht 500 Euro nicht anfangen.

So würde ich das ebenfalls machen. :D

IchBinsWieder am 11 Dez 2017 20:01:47

Tinduck hat geschrieben:Da hat der Hersteller halt reingeschmissen, was gerade angeliefert wurde. ....


Das wiederum glaube ich nicht. Keiner lässt sich auf den Hof stellen, was er selbst nicht bestellt hat.
Das macht auch kein Womo-Hersteller. Denen ist es doch schittegal was in den Fahrzeugen verbaut ist.
Vermutlich ist ne Überproduktion zum Schnupperpreis angeboten worden und der Zahlendreher beim Produzenten hat sich gefreut den Fitsch der Woche gemacht zu haben. Hauptsache es läuft bis die Garantie durch ist.

Natürlich ist es eine Frage ob es sich lohnt das Ganze durchzufechten.
Aber wenn es keiner macht, werden wir weiterhin suboptimale Klamotten nach dem Zufallsprinzip in den Womos haben.
Falls eine RS-Versicherung besteht, sollte man das ruhig mal angehen.

silo am 11 Dez 2017 23:14:18

1. nur zu Klarstellung: die 2. Batterie wurde nicht vom Händler eingebaut, sondern ist von Hobby wie die erste Batterie ausgewählt und eingebaut

2. Gerade auch wegen der von Hobby so plakativ beworbenen Batteriesensoren und dem damit einhergehenden Versprechen, die Batterien optimal zu behandeln, habe ich mich für diesen Hobby Optima entschieden.
Und nun das: billige Batterien eingebaut und generell zweitklassige Ladetechnik (s.u.)

3. Den Rechtsweg werde ich nicht gehen, ist viel zu riskant.
Aber ich wollte das zumindest publik machen.
Vielleicht beschweren sich dann auch andere und wir machen gemeinsam Druck gegen solche Machenschaften.

4. In diesem Zusammenhang sind auch folgende Probleme zu sehen:
Die eingebauten Exide-Batterien sind nicht hinsichtlich Ladeendspannung spezifiziert. Exide gibt mal an 14,4V, mal heisst es "max. 14,7V".
Das eingebaute Netzladegerät erlaubt nur 14,4V, da es eine spezielle Hobby-Firmware hat und nicht einstellbar ist.
Die gerühmte durch Batteriesensoren unterstützte Ladetechnik hält die notwendige Zeitdauer für die Ladeschlussspannung nicht ein
(habe ich mit Spannungs-Logger nachgemessen).
Auf welchen Wert soll ich nun den vom Händler nachgerüsteten Solarlader einstellen: 14,V oder 14,7V ?
Der während der Fahrt generierte Ladestrom pendelt zwischen 10A und 15A - nicht genug, um in annehmbarer Zeit die Akkus vollzukriegen.
Die Nachrüstung eine Ladeboosters scheitert, da es von Hobby dazu keine Unterstützung oder Empfehlung gibt.
Schaltpläne sind nicht verfügbar und die vorgefundene CIBus-gesteuerte Elektronik ist so komplex und proprietär, dass zumindest die Gewährleistung beim kleinsten Eingriff hin ist.
Ich werde wohl mit dem, wie es so ist und wie es so weit von der Perfektion entfernt ist, leben und fahren müssen und hoffen, dass es so einigermaßen funktioniert.
Und das tut es bisher - wenn man nicht so genau hinsieht.

berny2 am 12 Dez 2017 00:09:15

silo hat geschrieben:Ich werde wohl mit dem, wie es so ist und wie es so weit von der Perfektion entfernt ist, leben und fahren müssen und hoffen, dass es so einigermaßen funktioniert. Und das tut es bisher - wenn man nicht so genau hinsieht.

So sehe ich das ebenfalls...

Tinduck am 12 Dez 2017 11:12:46

Einen Booster sollte Dir aber ein Hobby-Händler mit guter Werkstatt unter Erhalt der Gewährleistung einbauen können. Ist ja schliesslich kein Hexenwerk.

bis denn,

Uwe

Gast am 12 Dez 2017 11:31:59

silo hat geschrieben:Ich werde wohl mit dem, wie es so ist und wie es so weit von der Perfektion entfernt ist, leben und fahren müssen und hoffen, dass es so einigermaßen funktioniert.
Und das tut es bisher - wenn man nicht so genau hinsieht.


Don`t Panic :wink:

So schlimm sehe ich das alles nicht ... ;D

AGM-Start-Stop-Batterien weisen gegenüber den einfachen Starter-Batterien dickere Platten auf und sind so für (ein Herstellerzitat) "nochmals gesteigerte Zyklen-Lebensdauer geeignet und immer dann von Vorteil, wenn spezielle Einsatzbedingungen, z. B. bei Taxis, oder eine hohe Anzahl von Verbrauchern mit hohem Strombedarf im Auto die Batterie zusätzlich besonders fordern (Standheizung, komfortables Infotainment, Frontscheibenheizung, im gewerblichen Bereich Nutzung der Starterbatterie als Versorgungsbatterie etc.). " geeignet.

Weitere Vorteile:

- Ventilregulierte Vliesbatterie (VRLA) ... Es besteht keine Korrosions bzw. Verätzungsgefahr durch die Dämpfe
- Dreifache Zyklenfestigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Starterbatterien: höchste Einstufung E4/M3 gemäß EN 50342-1
- Auslaufsicher dank im Glasvlies gebundenem Elektrolyt (AGM = Absorbent Glass Mat)
- Absolut wartungsfrei dank Rekombinationstechnik (wenn nicht überladen wird! )
- Höchste Rüttelfestigkeit V3 gemäß EN 50342-1
- Hohe Startleistung dank sehr niedrigem Innenwiderstand ... also für Wechselrichter geeignet
- Einbau in Seitenlage möglich, aber nicht empfehlenswert (max. 90° Neigungswinkel)
- Flexibler Einsatz als Starter- und Bordnetzbatterie (Vorteil für den Hersteller)

Unter den AGM-BAtterien ist es wohl die noch am besten fürs WoMo geeignete Bauform.

Nachteile:

- spezielle Ladetechnik erforderlich, Ladespannung 14,6 bis 14,8 Volt ...

Womit auch deine Frage nach der Einstellung des Solarladers beantwortet ist. :!: Mit einer Solarnanlage brauchst du auch keinen Booster ... Ausser du willst im Winter freistehen.

Grüße, Alf

xbmcg am 12 Dez 2017 14:17:08

Wenn der Batterietyp nicht in Deiner Bestellung drin seht, hast Du schlechte Karten.
Die Batterien werden mindestens 2-3 Jahre halten, zumal Du ja 2 davon hast.

Da ist die Gewährleistung / Garantiezeit längst rum.

Start-Stopp Batterien sind nicht die schlechteste Wahl.

krischan am 12 Dez 2017 15:07:27

Hier werden Sie geholfen: --> Link
Wenn man mal die Preise aller Teile auf dem Bild zusammen zieht, wird man nicht viel unter 300€ bleiben. Einschließlich Hella Batterie Sensor!
Gruß
krischan

andwein am 12 Dez 2017 18:25:16

silo hat geschrieben:..nur zu Klarstellung: die 2. Batterie wurde nicht vom Händler eingebaut, sondern ist von Hobby

Ich würde gerne einmal auf die Punkte eingehen:
2. Gerade auch wegen der von Hobby so plakativ beworbenen Batteriesensoren und dem damit einhergehenden Versprechen, die Batterien optimal zu behandeln, habe ich mich für diesen Hobby Optima entschieden.
Und nun das: billige Batterien eingebaut und generell zweitklassige Ladetechnik (s.u.
)
Das ist halt Katalogmarketing und keine "zugesicherte Eigenschaft" Ob "billige Batts" und "zweitklassige Ladetechnik" kann man aus deinen Aussagen nicht beurteilen, solange ist es eine subjektive Meinung.

3. Den Rechtsweg werde ich nicht gehen, ist viel zu riskant. Aber ich wollte das zumindest publik machen.
Vielleicht beschweren sich dann auch andere und wir machen gemeinsam Druck gegen solche Machenschaften
.
Welche Machenschaften? Du konntest das Womo doch anschauen, oder ?

4. In diesem Zusammenhang sind auch folgende Probleme zu sehen:
Die eingebauten Exide-Batterien sind nicht hinsichtlich Ladeendspannung spezifiziert. Exide gibt mal an 14,4V, mal heisst es "max. 14,7V"
.
Sorry, eigentlich klar, also eine Ladeschlussspannung zwischen 14,4 und maximal 14,7V. Bei beiden Spannungen werden die Batterien voll, nur die Zeit und die Lebensdauer ist unterschiedlich.

Das eingebaute Netzladegerät erlaubt nur 14,4V, da es eine spezielle Hobby-Firmware hat und nicht einstellbar ist.
Die gerühmte durch Batteriesensoren unterstützte Ladetechnik hält die notwendige Zeitdauer für die Ladeschlussspannung nicht ein (habe ich mit Spannungs-Logger nachgemessen)
.
Wie ist die Ladezeit und die Restladung den angegeben? Die Ladezeit hängt ja nicht nur von der Spannung sondern auch vom zur Verfügung stehenden Stzrom und der Restkapazität zum Beginn der Ladung ab! Oder ist das ein Gefühl nach zwei Stunden Fahrt?

Auf welchen Wert soll ich nun den vom Händler nachgerüsteten Solarlader einstellen: 14,V oder 14,7V ?
Wie du möchtest: entweder 14,4V und damit längere Ladezeit, oder nur zu 80% geladen aber mit längerer Lebensdauer, oder
mit 14,7V, kürzerer Ladezeit und kürzerer Lebensdauer.

Der während der Fahrt generierte Ladestrom pendelt zwischen 10A und 15A - nicht genug, um in annehmbarer Zeit die Akkus vollzukriegen.
Ja, da leistet die Lima zuwenig oder das Chassis nimmt zuviel. Das ist heute bei vielen Chassis mit Standart-Lima so
Ich hoffe, ich konnte bei der Einschätzung faire/unfaire Kaufabwicklung helfen.
Gruß Andreas

Gast am 12 Dez 2017 18:38:33

Sorry, muss ich leider widersprechen.

Optima schreibt eine Kennlinienladung mit 14,7 Volt Ausgleichsladung für diesen Batterietyp vor. Einfach mal das Datenblatt ansehen, besser vor einer Falschberatung. --> Link Siehe D. CHARGING (using charging devices) war nur einen Beitrag weiter oben von Krischan verlinkt.

Der Solar Regler ist also im konkreten Fall auf 14,7 Volt einzustellen. Das vermindert nicht die Lebensdauer der Batterie.

Grüße, Alf

proff56 am 12 Dez 2017 20:01:34

KudlWackerl hat geschrieben:Optima schreibt eine Kennlinienladung mit 14,7 Volt Ausgleichsladung für diesen Batterietyp vor. Einfach mal das Datenblatt ansehen, besser vor einer Falschberatung.

Sorry, aber in der gelinkten Exide-Anleitung steht das, was Andreas schreibt. :roll:

Es ist im Deutschen und Englischen Text unter "D1" von 14,4V Batterieladungsspannung die Rede: 14,7V wird lediglich als maximale Ladespannung erwähnt (nur im deutschen Text), und bei Schnellladung werden max.15V erwähnt.

Gast am 12 Dez 2017 20:03:23

Ließ es nochmal genau ... der englische Text ist das Original. D ist für das Wohnmobil. D1 IST FÜR DIE ERSTE Ladung (Initial loading)

Grüße, Alf

proff56 am 12 Dez 2017 20:27:54

KudlWackerl hat geschrieben:Ließ es nochmal genau ... der englische Text ist das Original. D ist für das Wohnmobil. D1 IST FÜR DIE ERSTE Ladung (Initial loading)

Da lese ich andere Kapitelinhalte. Beziehen wir uns eventuell auf verschiedene Gebrauchsanweisungen? Meine ist EXIDE V2.06-14 (AGM VRLA-Typen) :roll:
Zitat:
D. CHARGING (using charging devices). // D. AUFLADUNG (bei Benutzung eines externen Ladegeräts).
D1. Charging: // D1. Aufladung:

Gast am 12 Dez 2017 20:52:22

Ich finde, das ist Teil des Problems.

Man muss richtiggehend suchen um an eine Betriebsanleitung oder Datenblatt für einMassenprodukt wie eine Batterie zu kommen. Hat man es gefunden, ist es so verschwurbelt und mehrdeutig, dass Fachleute sich über die richtige Auslegung in die Haare kriegen. (Könnten :D )

Da muss man sich doch nicht wundern, wenn ein angelernter Womo-Verkäufer mit der Materie überfordert ist und der Mechaniker die falsche Kennlinienladung einstellt. :(

Ich habe damals zum Glück auf der Webseite des Händlers die Daten für meine Batterie gefunden. Mittlerweile ist das Datenblatt verschwunden, die Batterie hat einen anderen Aufkleber, der Händler hat eine neuen Webshop. ... man kommt sich verarscht vor.

Bei einem Label wie Exide sollte man vielleicht den Vertrieb des Herstellers mit diesen Fragen konfrontieren? Mailadresse steht im Impressum.

Grüße, Alf

mithrandir am 12 Dez 2017 21:49:09

Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber ich frage mich folgendes:
Hätte es dem TE überhaupt ein Händler Recht machen können? Oder andersherum gefragt:
Wenn die Technik/Batterie drin gewesen wäre, die den Wünschen entsprechen, wäre dann hier ein Thread erschienen, der über Wucher klagt?
Wie schon im anderen Batteriethread (ständig Landstrom oder nicht) geschrieben, alles eine Mischkalkulation. Preis scheint zu passen und es funktioniert.
Wenn du nach zwei Jahren neue Batterien brauchst, steht hier: "Habe ich gewusst". Halten Sie länger heißt es "Glück gehabt".
Wie gesagt, nix für ungut, aber die Meinungen hier gehen wieder weit auseinander und alle haben einleuchtende Argumente (zumindest für mich als Nichtexperte).
Mir persönlich wäre das den ganzen Stress nicht Wert. Wäre es nicht sinnvoll erst mal den Händler zu fragen, was er sich beim Einbau gedacht hat? Immer gleich Betrug zu unterstellen...das verstehe ich nicht.
Als ich mein WoMo (von privat) gekauft habe, hat der Tisch gefehlt. Ich habe das gar nicht bemerkt. Eigentlich gekauft wie gesehen. Aber die Nachfrage beim Vorbesitzer ergab, dass er den Tisch ausgebaut und "verlegt" hatte. Wir haben uns auf Teilung der Kosten geeinigt. Da mache ich doch nicht ewig rum und denke an Rechtsstreit.

proff56 am 13 Dez 2017 09:56:45

mithrandir hat geschrieben:Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber ich frage mich folgendes:
........ Da mache ich doch nicht ewig rum und denke an Rechtsstreit.

Danke, passende Worte, denen ich gerne zustimme. Sie könnten ein schöner Abschluss dieses Threads sein. :ja:
Man bedenke, zudem gibt es häufig zwei Sichtweisen - wie beim Fettfleck, hell oder dunkel ........ beide Meinungen(Ansichten) haben Recht.

rkopka am 13 Dez 2017 11:41:44

mithrandir hat geschrieben:IHätte es dem TE überhaupt ein Händler Recht machen können? Oder andersherum gefragt:
Wenn die Technik/Batterie drin gewesen wäre, die den Wünschen entsprechen, wäre dann hier ein Thread erschienen, der über Wucher klagt?

Sie wurde ja anscheinend vom Hersteller eingebaut und als besonders gut beworben. Allerdings wohl mit eher schwammigen Aussagen. Wenn sich dann jemand aus diesem Grund (für mich eher unverständlich) für das (neue) Womo entscheidet und statt toller Technik nur ganz normales Zeug, das evt. nicht mal die Hersteller empfohlene Ladespannung schafft, vorfindet, dann ist klar, daß er sauer ist. Rechtlich ist das wohl nichts zu machen, aber es fördert nicht gerade das Image. Und für die Zukunft muß man sich eben angewöhnen, alles bis ins Detail zu hinterfragen und auch schriftlich fixieren zu lassen. Wenn das nicht geht...

RK

surfoldie11 am 13 Dez 2017 12:06:08

Es ist nicht zu fassen, hier diskutieren selbtsernannte Fachleute um des Kaisers Bart.

Und: Ich stimme mitra..... voll zu. Nur gefasel!

Wenn "Mann" schon keine Ahnung von Accus beliebiger Bauart hat, wäre eine Info-Suche im Netz VOR der Fragestellung sicher hilfreich. Die BDA gibt alles her, aber nein, zunächst sollen die WF-User doch alles suchen und möglichst vorlesen.
Erst informieren, dann ggf. fragen vor einer neg. Behauptung zum Produkt.
Was bitteschön ist an einer Exide EK950 schlecht???? Dieser Accu ist stabil, hält locker diverse Zyklen. Ist durch seine Bauart sogar besser als ein Standart-Accu. Auch an EBL mit max 14,4V.
In einem unserer Fahrzeuge werkelt er im übrigen im 7.Jahr - in doppelter Ausführung.
Gruss Paul

Mann am 13 Dez 2017 12:17:27

surfoldie11 hat geschrieben:

Wenn "Mann" schon keine Ahnung von Accus beliebiger Bauart hat


prinzipiell hast du ja Recht, aber ich habe mich an der Diskussion doch gar nicht beteiligt, und jetzt bin ich traurig. :wink:

andwein am 13 Dez 2017 12:29:58

surfoldie11 hat geschrieben:Es ist nicht zu fassen, hier diskutieren selbtsernannte Fachleute um des Kaisers Bart.
Und: Ich stimme mitra..... voll zu. Nur gefasel!

Hallo Paul,
es wäre nett wenn du ein wenig sachlicher und differenzierter schreiben würdest.
1. Niemand hat sich hier selbst zum Fachmann/Fachfrau ernannt
2. ich würde den Beitrag von "mithrandir nicht als Gefasel abtun. Wenn du was anders meintest, dann schreibe deutlicher
3. Zu welchem Thema wird hier "um des Kaisers Bart" diskutiert?? Thema Katalog, Kaufvertrag, Ausstattung oder bei dem Thema
"welcher Unterlage entnehme ich die korrekte Lade- und Ladeschlussspannungen" und wo finde ich diese Unterlagen?
Ich finde, dass dieses Forum sehr gute und fundierte Beiträge liefert, dein Beitrag stützt diese Aussage meiner Meinung nach allerdings weniger.

Hallo "KudlWackerl",
Vielleicht habe ich ja was falsch verstanden. Ich dachte der TE meint sein Hobby Womo Typ Optima mit einer eingebauten Exide-Batterie. Bei deiner Antwort "Optima schreibt eine Kennlinienladung mit 14,7 Volt Ausgleichsladung für diesen Batterietyp vor. Einfach mal das Datenblatt ansehen habe ich den Eindruck dass du damit die Batterie "Optima" meinst.
Trotzdem nette Grüße an alle, Andreas

brainless am 13 Dez 2017 12:39:31

surfoldie11 hat geschrieben:Was bitteschön ist an einer Exide EK950 schlecht???? Dieser Accu ist stabil, hält locker diverse Zyklen Ist durch seine Bauart sogar besser als ein Standart-Accu. Auch an EBL mit max 14,4V.



Das ist "Gefasel" in Reinkultur:
- "Dieser Accu ist stabil"
- "..hält locker diverse Zyklen."
- "Ist durch seine Bauart sogar besser als ein Standart-Accu"
- "Auch an EBL mit max 14,4V."


Volker :roll:

rodiet am 13 Dez 2017 18:23:59

Lustig, lustig, wie im Kindergarten!! :D

kintzi am 13 Dez 2017 21:02:51

Andreas Andwein:
Der während der Fahrt generierte Ladestrom pendelt zwischen 10A und 15A - nicht genug, um in annehmbarer Zeit die Akkus vollzukriegen.
Ja, da leistet die Lima zuwenig oder das Chassis nimmt zuviel. Das ist heute bei vielen Chassis mit Standart-Lima so

Lieber Andreas, bin nicht Deiner Meinung ! Liegt am Spannungsabfall an den zu dünnen Lade- Leitungen u. deren Länge
u. damit am zu geringem Spannungsgradient am Batt-Terminal. Heutige Limas haben durchweg 120A, also ausreichend, auch eine 200A Lima ändert nichts. Kann man durch Hochregeln der Spannung kompensieren, die Wirkung eines Boosters oder Laders; meist mit Monitoring der an der Batt. ankommenden Spannung (Meßleitung), der Parameter f. die Regelung der am Booster abgehenden Ladespannung zum Ausgleich des Leitungswiderstandes.
Gruß Richi

andwein am 14 Dez 2017 12:11:52

Hallo Richi/Kintzi,
Klar, auch das ist möglich. Aber wir werden es hier am PC nicht auflösen können. Der TE hat ja gemessen, wie und wann ist offen.
Für wirklich techn. fundierte Antworten gibt es aber nicht genügend Futter.
Vielleicht gibt es noch mehr Infos
Gruß Andreas

Tinduck am 14 Dez 2017 13:45:43

Et ceterum censeo.... als Fussnote sei noch bemerkt, dass dieser Fall mit seiner Diskrepanz zwischen Katalog und Realität mir recht typisch für die Firma Hobby erscheint. Als wir damals einen Wowa suchten, schien mir Hobby immer aus ziemlich viel Fassade mit ziemlich wenig dahinter zu bestehen. Bei uns ist es damals ein Fendt geworden (gleicher Mutterkonzern!), der ausstattungsbereinigt ca. 10% teurer, aber auch in allen Belangen besser war. Er hatte natürlich keine beleuchtete Vitrine, war ja auch Saphir-Basislinie :D aber dafür dickeren Wand- und Bodenaufbau, höhere Nutzlast, dickere Polster, bessere Matratzen, mehr Stauraum usw. usf.
Bei Womos soll Hobby ja besser sein als im Wowa-Bereich, aber dieser Thread lässt mich daran ein wenig zweifeln.

bis denn,

Uwe

kintzi am 14 Dez 2017 13:49:12

Hallo Andreas, wenn man die techn. Veröffentlichungen v. Hobby über ihr digitales ci-Bus-System liest, bezieht sich die
Batt.-Sensorik auf das intelligente Ladegerät, dessen Einsatz Landstrom erfordert. Steht aber während der Fahrt nicht zur Verfügung. Daher hundsvulgäres Lima-Laden der Batts durch Parallelschalten bei herkömmlich 12V Netzspannungsregelung (Basis Fiat),was zu der bekannten geschilderten Ladeschwäche führt, mit Sicherheit vorliegend. An einer individuell batteriegerecht geregelten Lade-Spannungserhöhung über Bordnetzniveau führt nichts vorbei. Und dies ist am einfachsten im ordentlichen Booster zu finden. Ich meine, beruht nicht auf leistungsarmer Lima oder besonders gefräßigem Bordnetz, welches die Lima überfordert.
Schrieb ich nicht, um Dich zu ärgern oder zu schulmeistern,(da bist Du bei mir zu wertvoll u. über jeden fachlichen Zweifel erhaben). Wollte nur die falsche Erklärungs-Richtung vermeiden, wobei ich dem TE empfehle, mit dieser obigen techn. Fragestellung an Hobby heranzutreten, um wenigstens das " Offline-Laden" zu beschleunigen. Wenn es tatsächlich so ist, wie ich annehme, so sollen sie einem Boostereinbau ohne befürchtetem Garantieverlust zustimmen, um diesen Punkt zu beheben.
Bzgl. der anderen Schwäche ("Online-Ladung", an 230V damit gemeint) nützt vielleicht eine Softwareüberarbeitung.
Die SS-Batts soll er in Gottes Namen verbrauchen , so mies als Verbraucher-Batts werden sie schon nicht sein.Und dann Neue seiner Wahl einbauen.
Und von wegen 10 Jahre für AGMs ?!? Bei häufigem rauhen Womo-Betrieb mit entsprechender Zyklenzahl mit kräftger Ah-Belastung sind mehr als 3-4 J. , meist weniger, nicht drin. Eigene Erfahrung mit Exide GEL 80Ah:
Nach 2 Jahren nur noch 70% Kapaz. bei grenzweriger initialer Gesamt-kapazität von 160 Ah u. 50- 70 %iger Entladung im Zyklus (100Ah)),sind mir dann 112 Ah Gesamtkapazität zu wenig. Die Batts führen dann bei mir (wie bekannt) ihr 2. Leben (mit Erfolg trotz "Ungeeignetheit") als Starterbatts in den Benziner-PKWs . :razz:
Gruß Richi

andwein am 14 Dez 2017 18:22:58

kintzi hat geschrieben:...wenn man die techn. Veröffentlichungen v. Hobby über ihr digitales ci-Bus-System liest, bezieht sich die
Batt.-Sensorik auf das intelligente Ladegerät, dessen Einsatz Landstrom erfordert. Schrieb ich nicht, um Dich zu ärgern oder zu schulmeistern Wollte nur die falsche Erklärungs-Richtung vermeiden. Gruß Richi

Hallo Richi/kintzi,
dazu sind die Diskussionen im Forum ja da um alle Seiten /Meinungen zu beleuchten. Das ist weder schulmeistern noch ärgern!
Aber zum Thema, egal wie Hobby baut, ich glaube erstmal nicht, dass die so dünne Leitungen von Lima/Startbatt zu EBL verbauen dass da nur 15A durchgehen bzw. soviel abfällt. Es ist zwar nur eine 95Ah Batterie, aber wenn die zu 60-70% geleert wurde, werden die 55-60Ah mit den 15A der Lima relativ schnell (5-7h) wieder aufgeladen. Ich denke der TE hat das in Betracht gezogen, oder?
Ich drücke mich mal deutlicher aus: Die techn. Hintergründe und Erklärungen (Lima zu schwach) meinerseits sollten eigentlich dazu führen dass der TE seine Angaben überprüft!. Ich habe eigentlich mehr den Eindruck, dass da kein technisches Problem vorliegt. Mein Eindruck, die Angaben des TE sind mehr auf Klagen als auf Daten fokusiert.
Gruß Andreas

silo am 14 Dez 2017 22:38:47

Nur mal so zur Klarstellung und weiteren Info:

1.) Wenn zwei 95Ah-Batterien zur Hälfte entladen sind und während der Fahrt durchschnittlich 12,5A Ladestrom fließen, braucht es fast 8 Stunden, bis die Batterien wieder voll sind.
Ein Ausflug von Hannover nach Nürnberg reicht da so gerade.
Aber immerhin sind es nach meinen Beobachtungen immerhin meist über 10A. Nach Berichten hier und in anderen Foren bringen so manche EURO6-Diesel noch weniger. Die Gründe sind woanders schon hinreichend dargestellt. Es sind zumindest nicht „zu schwache Lichtmaschinen“ oder „zu dünne Leitungen“, denn beim Letzteren könnte man ja einfach abhelfen.

2.) Das Problem bzgl. Nachrüstung mit einem Ladebooster stellt sich wie folgt dar:
Auf Anfrage erhielt ich vom Hersteller Hobby keine Hilfe oder Empfehlungen. Da kam lediglich der Verweis auf die Vertragshändler.
Von denen kommt nur der Verkäufer in Frage, der lehnt aber ab („braucht man nicht“).
Eine Nachrüstung bei anderen Verkäufern wird nicht von der Garantie gedeckt. Ob Hobby hinsichtlich der Gewährleistung einspringen würde, ist sehr fraglich.
Ich habe mir die Einbausituation bei meinen technischen Analysen angesehen und muss auch sagen, dass man davon die Finger lassen sollte:
absolut eng, unübersichtlich, komplex, unüblich verschalten, alles bedingt durch die CI-Bus-gestützte Zentralsteuerung.
Es sind dazu keine Pläne oder Beschreibungen verfügbar.

3.) Um sich, wie vorgeschlagen, vorher genau anzusehen, was man da kauft, wäre ein Fluxkompensator hilfreich:
Bei der Bestellung des Wohnmobils stand natürlich ein Vorführwagen bereit. Aber ich konnte doch nicht die Sitze ausbauen, um zu sehen, was da drunter verbaut ist.
Was dann ein Jahr später geliefert wurde, konnte ich leider ohne den o.a. Fluxkompensator nicht begutachten.

4.) Das Netzladegerät ist eine Sonderausführung für Hobby, ist nicht einstellbar und hängt auch am CI-Bus.
Durch Messung mit einem loggendem Voltmeter habe ich nachgemessen, dass weder Ladeendspannung noch Zeitdauer für eine AGM2-Batterie eingehalten werden.
Die Frage, inwieweit das die Lebensdauer der Batterie beeinflusst, wird so verschieden wir nur was beantwortet. Das ist wohl mehr Glauben als Wissen unterwegs.
Oder hat jemand nachprüfbare Referenzen, z.B. von Batterieherstellern? Ein „Fachmann“ von Exide sagte mir, dass wenn das nicht eingehalten wird, hungert die Batterie aus!!!???

Gruß
Konrad

kintzi am 15 Dez 2017 11:55:10

Hallo Silo, welches Basisfahrzeug hast Du denn ? Ich nehme an einen EURO6 Fiat der aktuellen Baureihe.
Alle EURO6 Ducatos f. "Warentransport" , auch die Womo-Basis, haben im Gegensatz zu den Fiat EURO6 Diesel-PKW u. Duc-Busse (diese mit SCR= selektive katalytische Reduktion mittels Harnstofflösung = Ad Blue) zur Stickoxid-Minderung LPEGR = Low Pressure EGR eingebaut.Von den Motoren her: 2,0l mit 115 PS, 2,3l mit 130 PS , 2,3l mit 150 PS (TL mit variabler Turbinengeometrie u. hier SCR) und letztlich der 2,3 l mit 180 PS (3,0l gibt's nicht mehr als Diesel) . Wenn es seitens Brüssel weiter zu einer Verschärfung der Abgasnormen kommen sollte, was als sicher anzunehmen ist, ist EGR ausgereizt u. alles läuft dann auf SCR (EURO 7, nächste Generation?!?).
Die 115, 130 u. der 180 PS heißen MultiJet und haben normale spannungsgeregelte Limas !
Der 150 PS "EcoJet" mit diversen spritsparenden Veränderungen, ein spezielles BatterieManagement (intelligente Lima). Dies von DB zuerst im Sprinter eingesetzte System wirft die Limalast bei über 80% Starter-Batt.-Füllung ab, heißt, keine Ladung. Diese gibt es beim Bremsen (rekuperatives Verfahren), ebenso bei Schiebebetrieb oder
Batt-Füllung < 80% wieder. Ist natürlich nichts für Ladebetrieb der Aufbaubatts , deshalb m u ß zwingend ein "Booster" eingesetzt, um die St.-Batt dauernd durch "Stromsaugen" unter 80% gehalten werden.
Wenn Du also ein MultiJet hast, hast Du W-Kennlinie, wobei die Spannung selten 14,4 V, erreicht, die Ursachen will ich hier nicht mehr wiederholen. Und: ich sage es immer wieder- heiße Lima im Windschatten des Quermot.läßt spätestens bei 100°C Limatemp.Lima zur Schonung ihre Leistung zurückfahren. Und ich bleibe dabei: meistens sind
vom Aufbauhersteller 4-6, auch mal 10 mm² Kabel eingebaut, alles zu dünn, um anständig Leistung zu übertragen. Selbst 16mm² waren bei mir zu dünn .Und Chassismasse unzuverlässig f. höhere Ströme.
Gruß Richi

silo am 15 Dez 2017 16:19:12

Hallo Richi,
da mal herzlichen Dank für diese geballte Ladung an fundiertem Fachwissen.
Das muss ich erstmal verarbeiten und schlussfolgern. Ich melde mich dann wieder.
Gru
Konrad

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