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Eine Woche Italien, von Südtirol bis zur Adria und zurück


NB69G am 16 Dez 2017 16:52:09

Wir hatten uns vorgenommen noch ein paar Tage Sonne zu tanken und das Wetter hier gab uns recht, es regnete in Strömen. Also Wohnmobil ausparken, Wasser tanken, einräumen und ab. Ein Gutschein für ein paar freie Übernachtungen auf einem Campingplatz in Cavallino der Ende 2017 abläuft gibt die grobe Richtung vor. Ansonsten schauen wir im Wetterbericht und entscheiden wo es hingeht. Somit qualifiziert sich Südtirol für einen ersten Stop auf unserer Reise.

1. Tag

Wir starten nach dem Mittagessen - bei Regen. Schon wieder. Aber die Hoffnung auf die Sonne in Italien treibt uns an. Es geht aus dem Münchenern Westen über die A95 und die B11 über Mittenwald nach Seefeld. Und es gießt immer noch in Strömen. Den Zirler Berg runter immer schön langsam, das letzte Mal kam er mir nicht so steil vor. Das muss wohl auch am Regen liegen.

In Zirl geht es auf die A12 und dann auf die A13 Richtung Brenner. Unser Go Maut-Kasterl piepst munter unter jeder Schilderbrücke, wieder ein paar Euro weg. Aber wir werden belohnt, kaum sind wir über den Brenner reißen die Wolken auf. Manchmal können wir sogar die Sonne sehen!

Als wir an unserem Tagesziel, Gargazon in Südtirol angekommen sind, strahlt die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Was für ein Unterschied zu dem grauen Himmel zu Hause. Bis zum Brenner waren Fotos schlicht nicht möglich, es wäre nur Regen zu sehen gewesen, aber nun kann ich das erste Foto schießen.



Wir fahren zum Stellplatz am Obstbauernhof Weißhof-Keller in Gargazon. Urig und seinen Preis wert. Dort übernachten wir ruhig und erholen uns von der im ständigen Regen doch anstrengenden Fahrt.

2. Tag

Wir wollen die Ruine Hocheppan bei Andrian besuchen, es soll dort die besten Spinatknödel in der Gegend geben. Die Ruine Hocheppan soll von Andrian aus in gut 2 Stunden zu erreichen sein. Also machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg.

Der Weg hält einige schöne Ausblicke bereit und ist mit wenigen steilen Stücken gut zu gehen.





Nach deutlich über 2 Stunden auf der Ruine Hocheppan angekommen sind wir schon wieder ziemlich hungrig. Aber dem kann, wie man sieht, hier leicht abgeholfen werden.



Die Burgschänke hat Mittwoch Ruhetag, das Essen ist wirklich hervorragend und die Burg wie auch das Restaurant richtig urig. Die Preise sind ok, die Bedienung sehr flott und freundlich. Eine Besichtigung der Burgkapelle Hocheppan mit ihrem wertvollen romanischen Freskenzyklus ist ein Muss. Sie wird auch die "Sixtinische Kapelle der Alpen" genannt. Führungen sind täglich um 12 und um 16 Uhr (Zeiten, als wir im Oktober 2017 dort waren, bitte zur Sicherheit vorher bei der Touristinfo Eppan, Tel.: +39 0471 662206 oder per email nachfragen). Weitere Infos --> Link

Der Burghof ist in kleine Bereiche aufgeteilt in denen man gemütlich sitzen, essen und trinken kann.





Auf dem Weg zur Ruine und zurück gibt es viel zu entdecken. Der Weg kann auch leicht mit Kindern gegangen werden. An der Burg stehen Ziegen und auf dem Rückweg kommen wir an Wasserfällen und Weinbergen vorbei.



Immer wieder genießen wir den Blick hinunter ins Etschtal.



Als wir wieder im Tal ankommen, lesen wir, in welcher "schrecklichen" Gefahr wir uns befunden haben. Auf dem Schild „Was tun wenn, … Cosa fare, …“ ist detailliert beschrieben, was man tun soll, wenn man einem Bären begegnet. Wenn sich der Bär nähert, Rucksack und Kleidungsstücke ablegen und sich langsam zurückziehen. Und wenn sich der Bär dann immer noch aggressiv verhält, dann auf den Bauch legen und mit den Händen oder dem Rucksack (wenn man den nicht vorher abgelegt hat) den Nacken schützen. Da waren wir froh, dass wir keine Bärenspuren entdeckt haben, unsere Kleider anbehalten konnten und keinem Bären begegnet sind.



Zurück am Stellplatz und nach einer guten Brotzeit schlafen wir in den nächsten Tag.

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reisemobil.online.cx am 16 Dez 2017 17:03:45

Hallo "NB69G",
vielen Dank für den schönen Reisebericht "Südtirol bis zur Adria". Freue mich schon auf die Fortsetzung!

Gruß Michael

kurt2 am 16 Dez 2017 18:56:26

Hallo,
das ging ja flott.
Danke für`s mitnehmen.

Anzeige vom Forum


Gast am 16 Dez 2017 19:42:02

Dankeschön, perfekt für einen Kurzurlaub in meiner Reichweite.
Ich freu mich auf´s weitere Mitfahren.

Gruß Micha

goldensunshine am 17 Dez 2017 09:50:36

Sehr schöner Bericht ,freue mich schon auf die Fortsetzung.SG

NB69G am 17 Dez 2017 12:11:51

3. Tag

Wir werden wach, weil der Regen auf das Wohnmobil prasselt. Was soll’s, wir fahren heute ja weiter Richtung Süden. Nach dem Frühstück geht es wieder auf die Autobahn bis Trient, dort zweigen wir ab auf die SS47 Richtung Padua. Vorbei am Lago di Caldonazzo und Lago di Levico geht es durch das Brenta-Tal nach Bassano del Grappa, wo wir von der SS nach Asolo abbiegen. Den Regen haben wir im Norden gelassen, hier strahlt schon wieder die Sonne vom wolkenlosen Himmel.



Wie geplant fahren wir heute bis Asolo, auf den dortigen Stellplatz (Parkplatz P2 Forestuzzo) der Gemeinde. Die Anfahrt zum Platz ist gut ausgeschildert. Der Platz ist mit einer Schranke verschlossen und man muss eine Telefonnummer anrufen, damit man sich anmelden kann. Das dauert so ca. 20 Minuten, dann kommt ein netter Herr angebraust und wickelt die Anmeldung ab. Man bekommt einen Schlüssel, mit dem man das Tor öffnen sowie schließen und die Mülltonnen nutzen kann. Den Schlüssel wirft man bei der Abfahrt in einen Briefkasten. Vom gut befestigten Platz hat man einen schönen Blick auf den Ort und ins Tal.



Der Platz ist ruhig und hat Ver- und Entsorgung sowie Spülbecken und einen Grillplatz.



Nach einem kurzen Mittagsschlaf machen wir uns auf in die Altstadt. Der alte Ort Asolo ist sehr schön und vom Platz gut zu Fuß zu erreichen.







Am Marktplatz gibt es nette Restaurants, wo wir gemütlich zu Abend essen und uns ein Glas Wein zum Sonnenuntergang gönnen. Dann geht’s zurück zum Mobil und wir verbringen eine sehr ruhige Nacht.

4. Tag

Wir starten Richtung Cavallino, denn wir haben bei einem Preisausschreiben dort einen Stellplatz für ein paar Tage auf dem Campingplatz Village Cavallino gewonnen. Und die möchten wir nutzen. Wir fahren über Treviso und Jesolo in 2 Stunden nach Cavallino. Der Campingplatz Village Cavallino hat recht große Stellplätze, wir bekommen einen in der zweiten Reihe zum Meer. Die Stellplätze liegen zwischen Pinien und sind mit Frischwasser, Abwasser und Strom sowie teilweise TV-Anschluß sehr gut ausgestattet. Der Platz verfügt über ein Animationszentrum für Kinder, einen großen Pool, ein Pizza-Restaurant, eine Bar, einen Lebensmittelladen und mehrere Sanitärgebäude, die sehr sauber sind. Wir genießen die Sonne am fast leeren Strand.



An der Strandbar lassen wir uns den lokalen Vino Bianco servieren. Nach dem Abendessen in der Pizzeria gehen wir nochmal zum Strand.



Hier verbringen wir 3 Tage. Das ist mein Blick aus der Hängematte... :D



Aus dem Platz heraus nach links kommt man nach ca. einem Kilometer an die sehr nette Weinbar Uo.Zu.La.. Der weiße Hauswein, ein Chardonnay, schmeckt uns so gut, dass wir dort auch ein zweites und drittes Mal einkehren. Gut 2 km sind es bis zu einem kleinen Supermarkt mit Metzgerei, an der Weinbar rechts und dann auf der Via Fausta links. Dort nach ca. 500m auf der rechten Seite. Busse zum Anleger der Fähren nach Venedig gehen nicht weit vom Platz ab und fahren nach Punta Sabbioni. Wir spazieren stundenlang am Strand und genießen die Ruhe. Vom Platz bis zum Leuchtturm Punta Sabbioni im Westen auf der Spitze der Landzunge sind es ca. 7 km. Nahe dem Leuchtturm steht ein kleiner Kiosk, an dem man sich bei einem Espresso oder Cappuccino stärken kann. Von dort aus kann man die Jachten, die großen Fähren und die Kreuzfahrtschiffe sehen, die nach Venedig fahren.


8. Tag

Jetzt haben wir uns gerade an das Dolce Vita hier gewöhnt, da müssen wir leider schon wieder zurück. Auf dem Rückweg möchten wir noch am Pragser Wildsee übernachten.

Wir starten nach einem gemütlichen Frühstück Richtung Treviso, biegen aber kurz vor Silea auf die A27 Richtung Norden ab. Die Autobahn endet in Pian di Vedoia und auf der anschließenden SS51 ist es stellenweise ziemlich eng. Hier kommt man übrigens am Val di Zoldo mit dem Hauptort Forno di Zoldo und dem Nachbartal Val di Cadore vorbei. Wer Speiseeis liebt kennt diese Namen, denn von hier kommen die italienischen Eismacher. Weiter auf der Strecke kommen wir nach Cortina di Ampezzo, wo wir vor einer herrlichen Bergkulisse zu Mittag essen.





Weiter geht es an den „Drei Zinnen“ vorbei …



…bis zum Pragser Wildsee. Dort angekommen fahren wir auf den Stellplatz. Da der leicht abfallend angelegt ist brauchen wir unsere Keile. Der Stellplatz ist ruhig und man kann die beheizten Toiletten am Parkplatz nutzen. Der Stellplatz kostet als wir dort waren 11 Euro.



An den andere Parkplätzen dort steht deutlich, dass Übernachtung verboten ist. Anscheinend wird das von der Polizei auch kontrolliert, denn in der Nacht mussten mehrere Wohnmobile unter Polizeibegleitung vom Parkplatz unterhalb auf den Stellplatz umziehen.

Vom Stellplatz aus sind es wenige Minuten zum See. Der Weg lohnt sich, nicht umsonst wird der Pragser Wildsee als der schönste See der Dolomiten bezeichnet. Leider wissen das viele andere auch und daher machen wir uns erst am Nachmittag auf den Rundweg um den See, als die vielen Busse wieder abgefahren sind. Der Weg lohnt sich und ist einfach zu gehen.














9. Tag

Am nächsten Morgen regnet es wie zu Beginn unserer Reise, die Wolken hängen tief. Vom blauen Himmel keine Spur mehr.



Wir frühstücken und machen uns auf dem Heimweg. Wieder haben wir viel gesehen und erlebt. Eine schöne Reise geht zu Ende. Wenn Ihr noch Fragen oder Anregungen dazu habt, gerne hier oder auch als PM, wir antworten gerne.

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Gabi und Gerhard


Hier noch die im Bericht erwähnten Stellpätze:

Stellplatz am Obstbauernhof Weißhof-Keller in Gargazon, 46°35‘6“N und 11°12‘19“E
Stellplatz P2 Forestuzzo in Asolo, 45°47‘44“N und 11°54‘39“E
Camping Cavallino, Via delle Batterie 164, 30013 Cavallino
Stellplatz P3 Pragser Wildsee, 46°41‘59“N und 12°5‘7“E

Gast am 17 Dez 2017 12:19:36

Wunderbar.
Euren tollen Bericht hab ich in den Lesezeichen und werden wir mit Sicherheit nachfahren :)
Danke Euch.

Gruß Micha

Lancelot am 17 Dez 2017 12:27:10

Ein sehr schöner Bericht über eine wunderbare Region ... vielen Dank !

:dankeschoen:

pipo am 17 Dez 2017 18:22:29

Ich habe den Bericht ins Italien Forum kopiert.

Danke das ihr eure Tour mit uns teilt. Sehr schöner Reisebericht :!: :ja:

harrymobil am 17 Dez 2017 21:44:27

Danke Gerhard für den wunderschönen Bericht :ja:

Der Vegetation nach zu urteilen warst Du nicht erst die letzten Tagen unterwegs :!: :?:
Kannst Du verraten wann Ihr die tolle ausfahrt unternommen habt.

NB69G am 17 Dez 2017 22:03:52

Hallo Harry,
das freut uns, wenn Dir unser Bericht gefällt, Danke! Wir waren im Oktober auf dieser Reise.
Schöne Weihnachten und viele Grüße
Gerhard

phili am 17 Dez 2017 23:43:00

Hallo Gabi und Gerhard,

auch mir hat euer Bericht super gefallen und klasse, dass du die Stellplatzkoordinaten mit angegeben hast. Tolle Bilder und sehr kurzweilig zu lesen. Klasse geschrieben. Auch ich werde mir das eine oder andere als Reiseziel abspeichern.

Grüße

Phili

NB69G am 18 Dez 2017 00:10:40

Hallo Phili,
freut uns, herzlichen Dank! Wenn Du noch Infos brauchst, einfach KN.
Grüße
Gabi und Gerhard

kedi3001 am 18 Dez 2017 09:43:27

Hallo,
vielen Dank für den wunderschönen Bericht. Wir werden diese Route auf jeden Fall mal nachfahren. Ist für uns ja auch nicht so weit (wir wohnen im LK Garmisch, da sind wir sehr schnell in Italien).
Zu welcher Jahreszeit wart ihr dort?

LG
Conny

NB69G am 18 Dez 2017 09:48:36

Hallo Conny,
wir waren dieses Jahr im Oktober dort. Viel Spaß auf der Reise.
Viele Grüße und immer schöne Reisen wünschen
Gabi und Gerhard

Aretousa am 18 Dez 2017 10:15:18

Sehr schöner Bericht, tolle Bilder und perfekte Informationen. Vielen Dank dafür!

NB69G am 18 Dez 2017 13:31:08

Hallo Lena,
danke, das freut mich!
Viele Grüße, schöne Weihnachten
Gabi und Gerhard

Reimobil am 01 Jan 2018 19:07:52

Hallo Gabi und Gerhard,

vielen Dank für den informativen Reisebericht und die tollen Bilder! Die Koordinaten des SP am Pragser Wildsee habe ich mir notiert, will nämlich dieses Jahr im Mai/Juni ebenfalls wieder Richtung Südtirol fahren.

Rulamann am 03 Jan 2018 22:39:06

Sehr schöner Reisebericht. Hat Spaß gemacht. Vielen Dank für das Einstellen und die Mühe.

Best,

Rulamann

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