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Für 2 Jahre Kanada und USA mit eigenem Mobil 1, 2


DigiMik am 08 Feb 2018 08:39:14

Guenni2 hat geschrieben:Es geht ja darum, gesichert das Mobil ohne Zusatzkosten nach längerem Aufenthalt aus dem Naftabereich zu verbringen.


Moin,
ich dachte, die Frage wäre bereits geklärt...
In dem Artikel, den Dirk verlinkt hat, finden sich die Informationen, ebenso befindet sich dort ein Link zur US-Customs. Falls Du meinen Ausführungen keinen Glauben schenken magst, auch hier der Link zur US-Customs: --> Link
Scrolle herunter bis "nonresidents". Dort finden sich auch weitere Links zur Informationsbeschaffung, ist allerdings mühselig, sich durch die vielen Seiten zu zappen.

Noch mal zusammengefasst:
Zollrechtlich: Muss nach einem Jahr aus den USA/NAFTA raus, Verlängerung (theoretisch) bis 3 Jahre gegen Sicherheit möglich

aber...

Das Fahrzeug MUSS nach einem Jahr auf US-Standards umgerüstet werden.

Erste Erfahrungen von Reisenden zeigen, dass mittlerweile auf die Einhaltung der Vorschriften geachtet wird.

LG von der Baja, Mikesch

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Guenni2 am 08 Feb 2018 18:20:36

Doch, ich glaube Dir schon Mikesch. Und danke auch für den Link.

Du schreibst von ersten Erfahrungen von Betroffenen. Kannst Du sagen, was denen beim Ausreisen an Strafen auferlegt wurde oder ist es bei Ermahnungen geblieben.
Ich habe bislang noch von niemandem gehört, der bestraft worden wäre. Ich kenne nur solche, die länger als die besagten 12 Monate unterwegs waren und ohne Probleme am Zoll zurück gekommen sind.
Wobei ich für meinen Teil mich langsam damit abfinden, mit der Zeit von 12M. zu arrangieren.
So risikobereit bin ich nun auch wieder nicht.

Weiterhin eine schöne Reise!

DigiMik am 08 Feb 2018 19:04:49

Moinsen,
das Pärchen, ich schrieb das bereits oben, musste den Zoll auf den Tisch legen, sind glaub ich 17% oder 27 %des Wertes bei Einfuhr, steht auch irgendwo auf der Customs-Seite. Nach einem Jahr entsteht die Zollschuld. Zusätzliche Strafen können, müssen aber nicht verhängt werden.
Wie gesagt, es greifen zwei Vorschriften, Zoll + Zulassungsbestimmungen.

Auch dies wiederhole ich mal...
Man kann auffallen, muss aber nicht. Wenn Leute in der Vergangenheit so durchgekommen sind, mögen sie sich freuen, dass heißt aber nicht, dass man davon ein Recht ableiten könnte.
Die Vorschriften sind klipp und klar sowie eindeutig.

LG vom Mikesch, bald wieder ohne Netz

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DigiMik am 25 Apr 2018 08:38:39

Moinsen,

wir verschiffen gerade von Baltimore zurück und ich erkundigte mich bei unserem "Escort" nach den Erfahrungen...
Bei der Ausreise müssen die Frachtpapiere oder Einreisedokumente der Einreise in die NAFTA vorgelegt werden, das gilt für alle NAFTA-Länder.

Vor geraumer Zeit hatte er ein Mobil zur Verschiffung mit nur einem Tag der Fristüberschreitung.
Folge: 10.000 Dollar Strafe und Verschrottung des Mobils.

LG aus Washington, Mikesch

astor am 26 Apr 2018 17:33:20

Wir waren von Mai 2014 bis August 2015 in den USA, Mexiko und kurz Kanada unterwegs. Wir sind vorsichtshalber über Halifax, also Kanada, eingereist. Dort und auch beim Grenzübertritt in die USA hatten wir nie Probleme. Nach 1/2 Jahr haben wir das Auto in Las Vegas untergestellt und sind bis Januar 2015 nach Deutschland geflogen. Auch da gab es bei der Wiedereinreise keine Schwierigkeiten. Allerdings bekamen wir immer nur eine Aufenthaltsgenehmigung für 1/2 Jahr. Wir fuhren dann nach Mexiko. Bei der Rückfahrt in die USA fragte auch kein Zöllner nach Autounterlagen. Nach Europa verschifft haben wir aber unser Auto auch über Halifax - die Kanadier sind halt nicht unberechenbar.
Also zusammenfassend, beim amerikanischen Zoll an den Landgrenzen wurde niemals nach dem Auto gefragt.
Die Erzählung von dem Paar, dessen Auto konfisziert worden sei, haben wir auch gehört. Aber sie ist nie verifiziert worden. Hat es das wirklich gegeben?

DigiMik am 28 Apr 2018 05:56:25

Moinsen,
astor hat geschrieben: Hat es das wirklich gegeben?

das war die Aussage des Escort, der unmittelbar damit zu tun hatte, dem unterstelle ich mal keine Lüge.

In Deinem Fall mag das ja so gut gegangen sein. Grundsätzlich sind die Vorschriften in allen NAFTA-Ländern gleich. Bei Ausreise müssen die Import-Papiere vorliegen.
Ich für mich würde bei meinem Mobil halt kein Risiko eingehen, ich bin zu arm, um mal eben einen sechstelligen Betrag zu versenken.
Das Überziehen der Frist ist halt eine Art Glücksspiel ;-)

LG vom Mikesch aus New York

Klaus52R am 04 Aug 2018 11:53:08

Ein fröhliches Hallo in die Runde!

Ich sitze im kühlen Keller (draußen sind es schon wieder 30 Grad!) und denke über unsere Tour 2019 nach USA-CAN nach.

Heute möchte ich mal die Experten fragen, wie sie und warum so entscheiden würden:

Die Frage: Fährt man besser gegen den Uhrzeiger oder im Uhrzeigersinn?


Hier die notwendigen Eckpunkte:

1) Wir planen insgesamt 6 Monate mit unserem eigenen Reisemobil ein.
2) In dieser Zeit schätzen wir die Gesamtstrecke auf etwa 31.000 km.
3) Wir wollen in Nordamerika ab 1. Mai 2019 starten und Ende Oktober die Fähre zurück nach D nehmen.
4) Wir denken, dass wir uns die Route zwischen Halifax und Baltimore schenken.
5) Nachfolgend eine erste grobe Planung:
6) Bei der Route gegen den Uhrzeigersinn (also Start in Halifax und Rückfahrt ab Baltimore)....
- 1.5. - 15.7. Canada (76 Tage)
- 16.7. - 16.8. Alaska (32 Tage)
- 17.8. - 5.9. Canada (20 Tage)
- 6.9. - 27.10. USA (52 Tage)
7) Bei der Route im den Uhrzeigersinn (also Start in Baltimore und Rückfahrt ab Halifax)....
- 1.5. - 21.6. USA (52 Tage)
- 22.6. - 11.7. Canada (20 Tage)
- 12.7. - 12.8. Alaska (32 Tage)
- 13.8. - 27.10. Canada (76 Tage)
8) Ich hoffe, dass das beigefügte Bild ausreichend Auskunft über unsere geplante Route gibt.



9) Ein wesentlicher Grund für unsere Frage ist die jeweilige Jahreszeit und das damit verbundene Wetter/Klima in den "Regionen". So fragen wir uns zum Beispiel:
- Anfang Mai (noch Schnee?) kann/wird es evtl. in Labrador noch nicht möglich sein mit dem Reisemobil zu fahren. Oder ist Oktober (schon wieder Neuschnee?) besser geeignet?
- Ist der Westen der USA besser im Juni oder im September zu fahren?
- Ist Canada im Frühsommer oder im Herbst "schöner"?
- Können mögliche Wirbelstütme in USA eine Entscheidungshilfe sein?
10) Wie seht ihr unsere grobe Zeitplanung?

Ihr Experten kennt sicherlich tausend andere und gute Gründe.
Ganz herzlichen Dank im Voraus für Eure Einschätzungen und Hilfe!

tommes am 04 Aug 2018 12:07:15

Moin Klaus,

solche Runden kann ich leider noch nicht fahren. Ich war jedoch 2x in Ontario, 1x im Mai (super), 1x Ende September/Anfang Okober - da war es nachts schon sehr kalt, das Wetter auch nicht mehr richtig schön.

Bei den 2 Alternativen würde ich spontan die mit Start in Halifax nehmen, bin aber auf andere Meinungen gespannt.

Gruß Thomas

Guenni2 am 04 Aug 2018 15:24:11

Ich würde zusätzlich abwägen, wo die Einreise des Reimos und der Crew erfolgen soll.
Und hier würde ich ohne lange nachzudenken Kanada präferieren. Hier habe ich noch keinen übelgelaunten Zeitgenossen am Zoll erlebt.
Reist man dann in der Folge über Land in die Staaten ein sucht man sich einen kleinen nicht zu stark frequentierten Übergang und wenn der Zoll hier Probleme macht würde ich einfach 100km weiterfahren.

Ulli K am 04 Aug 2018 15:41:03

Lieber Klaus,
ich plane auch von ca. Mai für 1/2 Jahr durch Kanada zu reisen und schließe mich hier der Fragestellung mal an.
Die Ein- und Ausreise wird wohl über Halifax laufen.
Bei deiner Routenplanung hast du einen Tagesschnitt von ca. 180 km. Das finde ich viel, oder?
Ganz gespannt werde ich hier mitlesen

DigiMik am 04 Aug 2018 17:29:13

Moin Klaus,

wir sind ähnlich gefahren, allerdings waren wir ein Jahr unterwegs. Selbst dies war eigentlich noch zu kurz. Bei dieser Kilometerleistung bekommt man nicht viel zu sehen, sondern „heizt“ eigentlich nur durch. Viele der echten Highlights muss man erlaufen, da bleibt dann keine Zeit mehr.

Warum bis zum Polarmeer. Man bekommt nicht viel zu sehen, drischt aber 2.000 km Schotter, bekommt von Alaska trotzdem nichts zu sehen. Von den vielen LKW mal abgesehen, die mit Steinen um sich werfen. Um sagen zu können, ich war dort?

Die Strecke gen Westen durch Kanada ist lang und schnurzlangweilig, kann man machen, wenn man in Zeitnot ist.
Ebenso der Abstecher nach Neufundland, zu dieser Zeit ist es kalt und schmuddelig mit Matschwetter und vieles hat dicht.

Bei so wenig Zeit würde ich mich beschränken, entweder Alaska, alleine die Fahrt von Banff sind fast 4.000 km, oder den Westen der USA quer rüber mit Grand Circle und über die Golfküste wieder zurück. Dann aber später, so ab August los fahren.
Utah käme bei mir nur ab Oktober, eher später in Betracht, vorher wirst Du schlicht gegrillt. Zion, Arches, Kodachrome etc. oder Death Valley sind dann Glutöfen. Ist aber viel frei ;-)

Klar, ist die Tour so machbar, viele, insbesondere die, die schon in Südamerika waren, hetzen dann nur so durchs Land. Für mich wäre das nichts. Wenn ich schon einen solchen Aufwand mit der Verschiffung betreibe, möchte ich auch wirklich etwas vom Land sehen und nicht nur einige Sehenswürdigkeiten streifen.
Wir hatten einen Schnitt von 120km/Tag, resultierend durch das erste Stück USA und Kanada nach Alaska und zurück. Im Westen schafften wir oft nur 50km alle zwei Tage. Etappen von 100km waren dann schon viel.

Wenns Dich interessiert, auf meinem Blog findest Du hilfreiche Tipps, insbesondere auch über beste Reisezeiten und dazu die Reiseberichte mit den Zeiten und Entfernungen je Punkt. Im letzen Reisebericht auch eine Übersichtskarte mit jedem Übernachtungspunkt und Route.

--> Link

LG vom Mikesch

Ulli K am 04 Aug 2018 18:17:26

Lieber Mikesch,
klasse, dass du dich hier meldest, denn so habe ich durch deine Berichte wertvolles Lesefutter.

Danke dir

DigiMik am 04 Aug 2018 18:38:10

Danke Dir für das Löbchen Ulli! :)

Canadier am 04 Aug 2018 18:42:28

Hallo Ulli, zu deiner vorigen Frage!
Nein, 180km sind in Kanada ganz easy zu schaffen.

Klaus52R am 04 Aug 2018 19:42:21

Hallo lieber Mikesch!

Da hast Du aber echt investiert, auch in Deine heutige Antwort. Eine super tolle Zusammenstellung und wirklich viel Lesestoff. Man merkt sofort, das schreibt jemand, der es erfahren hat, im doppelten Sinn! Gaaanz herzlichen Dank. :daumen2: :daumen2: :daumen2:

Ich denke, dass ich das mehrmals lesen muss und werde.

Nur soviel jetzt, es scheint mir, als ob es aus Deiner Sicht mehr Sinn machen könnte im Uhrzeigersinn zu fahren, die heißen Monate Juli und August nicht im Westen der USA zu verbringen (Death Vally: Juni etwas kühler als im September? --> Link
) und die lange Strecke durch Canada ostwärts evtl. mit längeren Tagesetappen für den Rückweg einzuplanen, dabei den Indian Summer genießen? Interpretiere ich da völlig falsch?

DigiMik am 04 Aug 2018 22:17:23

Moin Klaus,

danke Dir!
In dem Link sind die Durchschnittstemperaturen angegeben. Im Mai hatten wir einmal Morgens um sechs schon 30 Grad. Jetzt zu Sylvester ebenso 30 Grad, die Tage danach um 25 Grad. Auch wenn der Juni kühler sein mag, da ist es schon muckelig. Du hast auch nirgends Schatten, da ist nichts.

Labrador würde ich jedenfalls ausfallen lassen. Selbst in Halifax wird Dich wahrscheinlich Schmuddel erwarten. Einige Seen waren noch zugefroren und es lag teils noch Matsch herum. Nur ein Tag war ganz nett, wo wir uns die nahen Sehenswürdigkeiten angesehen haben.

Im Uhrzeigersinn hast Du die Hitze in Utah mit Arches etc., da gehst Du keinen Meter. Auch der Juni ist mächtig heiß. Vor Jahren war es für uns selbst Mitte Mai, Anfang Juni unerträglich. Auch kann es dann mächtig und schwer pladdern, im Sommer fallen die meisten Niederschläge, kurz, aber heftig.
Die Pisten sind dann auch mit dem besten Allrad nicht befahrbar.
Sicher kann das Sinn machen, wenn Du nicht laufen möchtest und dich nur auf die gängigen Sehenswürdigkeiten beschränkst. Dann hättest Du in der Tat den Indian Summer.

Wie gesagt, die Zeit ist kurz und hast immer ein Wetterproblem und in der Kürze der Zeit reicht es nur für einen Abriss. Deshalb würde ich mir ja überlegen, zwei Touren mit je 6 Monaten zu unterschiedlichen Zeiten draus zu machen.
1. Nord-USA, Yellowstone, Badlands etc., dann Kanada und Alaska und zum Indian-Summer zurück.
2. Start im Oktober mit dem Süden, Südwesten und durch die Mitte zurück nach Baltimore.

Ja, die Planung ist verdammt schwierig ;-)

LG vom Mikesch

DirksBiMo am 05 Aug 2018 10:17:53

Moin,

noch mehr Lesestoff …. Freunde von uns haben das ganze in 6 Monaten gemacht.
Evtl. gibt es da ja auch noch die ein oder andere Anregung.

--> Link

Gruß

Dirk

Klaus52R am 05 Aug 2018 14:21:52

Danke Dirk! Evtl. kann dein Freund ja mit uns oder wir mit ihm in Kontakt kommen?

BeateR am 05 Aug 2018 14:51:18

Hallo Klaus,
wir sind sowohl in Kanada als auch im SW der USA schon sehr viel mit dem Womo gefahren, allerdings gemietet.

Alaska/Yukon, hat uns immer am besten Ende August bis Ende September gefallen. Du hast dort eine wunderschöne Laubfärbung, allerdings sind ab Mitte September viele CG geschlossen. Macht aber nichts, da boondocken fast überall erlaubt ist. Im Mai dagegen liegt noch Schnee in den Wäldern (nicht auf der Strasse), viele CG haben noch nicht offen, und boondocken ist kaum möglich, wg. Schnee und Matsch.

British Columbia meiden wir seit 3 Jahren, es ist total überfüllt, Campingplätze muss man Monate vorher reservieren, Parkplätze an Trailheads oder Viewpoints sind mit dem Womo kaum zu finden.

Und die Strecke Ost nach West haben wir auch sowohl in Kanada als auch in USA gefahren, das ist wirklich nicht empfehlenswert. Ist einfach zu langweilig.

Der Südwesten der USA hat uns am besten im Februar/März gefallen, allerdings kanns dann in den Höhen noch relativ kalat sein und der Tioga-Pass zum Yosemite hat noch Wintersperre. Dafür sind die Wüstenparks ((Death Valley, Joshua Tree, Anza Borego, Mojave Desert, Organ Pipe, Saguaro) voller Blüten.

Ganz nebenbei: Du weisst sicher, dass eine Ausreise nach Kanada Deine erlaubten 90 Tage USA nicht unterbrechen, da wird weitergezählt. Oder hast Du ein B-Visum?

Beate

Klaus52R am 05 Aug 2018 15:28:37

Liebe Beate.
Danke für deine Unterstützung unserer Planung. Nun werden wir leider nicht von Februar bis September in Nordamerika sein können. Ja, das mit den 9O Tagen ist bekannt. Denken daher über ein B- Visum nach. Noch würden allerdings die 90 Tage reichen.

BeateR am 05 Aug 2018 15:34:54

Klaus52R hat geschrieben:Liebe Beate.
Noch würden allerdings die 90 Tage reichen.



Nein, bei Deiner ersten Tour kommst Du auf 94 Tage,
die zweite Runde wäre sogar 104 Tage.
Die Tage in Kanada zählen nicht als Ausreise, es wird also durchgezählt.

Beate

Klaus52R am 05 Aug 2018 17:03:45

BeateR hat geschrieben:Die Tage in Kanada zählen nicht als Ausreise, es wird also durchgezählt.Beate


Liebe Beate, das kann ich mir so nicht vorstellen und habe es bislang auch anders gelesen. Ich verstehe es so, dass durch eine Ausreise nach Kanada die 90 Tage nicht durch Zurücksetzten der bisherigen Besuchszeit in USA bei Wiedereinreise in die USA neu gestartet werden können. Es bleibt aber bei insgesamt 90 Tagen!

--> Link
Habe ich bei jeder Einreise 90 Tage maximale Aufenthaltsdauer?
Grundsätzlich bekommt man mit jeder Einreise eine 90 Tage Aufenthaltserlaubnis, allerdings gibt es ein paar Sonderregelungen wie z. B. eine Rundreise mit kurzer Ausreise nach Mexiko oder Kanada. Hier kann es bei der Wiedereinreise passieren, dass der Stempel im Pass nicht um 90 Tage verlängert wird, sondern weiterläuft wie gehabt und man keine extra Tage „gutgeschrieben“ bekommt. Des Weiteren haben auch hier wieder die Grenzbeamten die Entscheidungsgewalt. Sind Sie in den Augen der Beamten zu oft in kurzem Zeitraum eingereist, wird Ihre Gesamtaufenthaltsdauer verkürzt. Daher achten Sie unbedingt bei jeder Einreise auf den Stempel in Ihrem Pass, welcher Auskunft über das Ausreisedatum gibt.


Wäre dankbar über Meinungen/Einschätzungen hier im Forum. Danke.

DigiMik am 05 Aug 2018 18:20:22

Hi Klaus,

wenn Du quer durch Kanada fährst, beginnt der Timer mit der Einreise nach Alaska, sprich die erste Einreise in die USA. Die Ausreise nach Kanada unterbricht die Frist nicht, da hat Beate völlig recht.
Ich hab ja den Link zu meiner Seite gepostet, da findest Du auch einen Artikel bezüglich Visa mit Links zu den Quellen.
Und grundsätzlich ist es so, dass Du keinen Anspruch auf irgendwas hast. Alleine der Officer entscheidet, wieviel Zeit Du bekommst!! Reiner Nasenfaktor!
Darum kommen die unterschiedlichen Berichte zusammen, ebenso, dass wir ein Jahr bekommen haben, das nun kaum mehr möglich ist.
Aber gänzlich ohne Visum eine solche Tour zu starten, halte ich für sehr gewagt.

LG vom Mikesch

Klaus52R am 05 Aug 2018 18:45:00

DigiMik hat geschrieben: Die Ausreise nach Kanada unterbricht die Frist nicht, da hat Beate völlig recht. LG vom Mikesch


:arrow: Beate & Mikesch
Dann hat sich der heutige Tag ja schon gelohnt, weil dazu gelernt. Ich bedanke mich besonders bei Beate!

Und es scheint sehr sinnvoll zu sein in Richtung eines B-2 Visums zu gehen, auch wenn hier am Ende immer noch der Zöllner 'Gott' spielen darf.

Dann scheint mir logisch, die Buchung der Fähre und den Abschluss einer Versicherung erst nach Vorliegen dieses Visums abzuschließen, oder wir habt Ihr das gehandhabt?

DigiMik am 05 Aug 2018 18:55:12

Die Planung begann schon Monate vorher und das dicke Paket mit Unterlagen war bei dem Interview dabei.
Die einfache Frage, warum Du ein Visum und eine längere Aufenthaltsdauer benötigst, solltest Du plausibel und glaubhaft beantworten können.

Fähre und Versicherung erfolgt eh erst ein paar Wochen vorher, das mit dem Visum dauert, darum ist das der erste Schritt.

LG vom Mikesch

Klaus52R am 06 Aug 2018 11:29:03

Hallo, sorry wenn ich nochmals Fragen habe, jetzt im Zusammenhang mit dem DS-160 Formular zur Beantragung eines B2-Visums.
Hier werden eine Menge Fragen gestellt. So auch zu einer in den USA wohnenden Kontaktperson (mit Detailangaben) und zum Aufenthaltsort in den USA. Wie habt ihr das gemacht?

DigiMik am 06 Aug 2018 11:44:18

Mittlerweile hat sich im Formular einiges geändert. Google und frag mal bei Leuten nach, die das gerade gemacht haben, z.B. overlandys.com (07/2018).
Demnach hatten sie ein Hotel angegeben und dessen Mailaddi eingesetzt. Weiter führende Infos gibts Du dann beim Interview ab.

Bis denne, bin jetzt ein paar Tage netzlos,
Mikesch

Klaus52R am 06 Aug 2018 13:31:04

Der Link führt zu einer tollen und hilfreichen Beschreibung. Ganz herzlichen Dank für deine Hilfe. Dir eine gute Zeit.

Canadier am 06 Aug 2018 17:18:03

Hallo Beate,
BeateR hat geschrieben:British Columbia meiden wir seit 3 Jahren, es ist total überfüllt, Campingplätze muss man Monate vorher reservieren, Parkplätze an Trailheads oder Viewpoints sind mit dem Womo kaum zu finden.
Beate

das kann ich so nicht bestätigen.
Natürlich ist es in der Hauptreisezeit (Juli-Aug.) auf der "Haupttouristenstrecke" zwischen Jasper und Banff recht voll,
aber ausser in Jasper auf dem Whisterl-CG und vielleicht noch in Banff kann man immer noch nen Platz finden.
Wenn wir Ende August bis rein in den September fahren haben wir noch nie nen Platz vorgebucht. Das gleiche gilt auch für den Mai und Juni.
Wobei Anfang Mai noch einige CG`s geschlossen haben.

BeateR am 06 Aug 2018 17:49:47

Hallo Canadier,

letztes mal als wir in B.C. waren (Mitte Sept. 2016 bis Anf. Oktober, Womo-Überführung Yellowknife, NWT nach Vancouver) haben wir genau die von mir beschriebenen Erfahrungen gemacht. Vielleicht war es auch deshalb so voll, da ja ab Mitte Sept. schon viele CG schliessen. Aber auch die Strassen und die Trails waren total überlaufen.
Deshalb sind wir heuer im Mai (wieder eine Überführungsfahrt, diesmal nach Whitehorse), auf dem allerschnellsten Weg durch B.C. gefahren.

Beate

Canadier am 06 Aug 2018 17:58:51

Hallo Beate,
man da hast du aber echt Pech gehabt.
Wie gesagt wir waren auch schon 4 mal letzte Augustwoche bis Ende September in BC und keine Probleme.
Andere Frage: Für welchen Anbieter macht ihr die Überführung?
Vielleicht aus dem Münsterland. Bild

BeateR am 06 Aug 2018 18:34:53

In Kanada werden diese Überführungsfahrten von Fraserway, über Trans-Canada-Touristic angeboten.
Die sind dann immer im Frühling von Vancouver zu den Aussenstellen und im Herbst von den Filialen zurück nach Vancouver.
Diese Fahrten sind aber immer in der absoluten Nebensaison. Und auf vielen dieser Fahrten haben wir in den letzten Jahren festgestellt, dass es von Jahr zu Jahr voller wird. Vor allem die Asiaten sind sehr stark unterwegs.

Diese Überführungstouren sind wir auch schon in USA gefahren. Da laufen sie meistens vom Hersteller in der Gegend von Chikago zu den Vermieter in SF, LA und LV. Aber auch nur in der absoluten Nebesaison.

Besorge Dir mal den Newsletter von Trans-Canada-Touristik oder Trans-Amerika-Reisen (dieselbe Firma), dann bekommst Du diese Angebote gleich mit.

Beate

Canadier am 06 Aug 2018 18:56:28

Hallo Beate,
ich habe das im Mai 17 selber schon gemacht , auch nach Whitehorse.
Deshalb wollte ich deinen Anbieter wissen, ohne für eine andere "Schleichwerbung" zu machen.
Der Winter 16-17 hat sich sehr lang gezogen so hatten wir im Mai noch einige Pässe gespeert.
Am Icefield- Pkwy ist ne Stunde nachdem wir vorbei waren noch nen Schneebrett abgegangen und hat ne 10 stündige Speerung nach sich gezogen.

Klaus52R am 10 Aug 2018 14:20:27

Hallo nochmals.
Heute eine Frage zur Einreise nach Kanada und die Aufenthaltsdauer dort.
Als Tourist aus D kann man offensichtlich ohne Visum, aber mit eTA max. 6 Monate in Kanada bleiben. Ich lese aber auch, dass mindestens 30 Tage vor Ablauf der bei der Einreise genehmigten Aufenthaltsdauer im Land ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden kann.

Nun meine Frage:
1) habt ihr hier Erfahrungen?
2) gilt hier, wie in USA, dass kurzzeitige, oder auch vierwöchige Ausreisen nach USA nicht von den für Kanada genehmigten 6 Monaten abgezogen werden. Die Uhr startet also bei erster Einreise und stoppt bei letzter Ausreise?

Danke für eure Hilfe.

Canadier am 10 Aug 2018 14:42:22

Hallo Klaus,
zu 1: Nein
zu 2: richtig, bei Ausreise in das jeweils andere Land zählt die Zeit einfach weiter.

BeateR am 10 Aug 2018 16:09:29

Hallo Klaus,

leider habe ich zu 1 auch keine Erfahrung, kenne auch niemand, der das wüsste. Und habe ausserdem noch nie was von dieser Möglichkeit gehört.

Beate

Klaus52R am 10 Aug 2018 17:12:47

BeateR hat geschrieben:.. ausserdem noch nie was von dieser Möglichkeit gehört...


Das hier hatte ich gelesen:
--> Link
"...If you want to extend your stay in Canada, you must apply to do so. Check your temporary resident status to make sure you apply before the expiry date. This will be on your study or work permit, the stamp in your passport or, if you do not have a stamp in your passport, 6 months from the day you entered Canada. You should apply 30 days before your status expires to:..."

:arrow: Canadier...DANKE!

BeateR am 10 Aug 2018 19:35:12

Puh, da sieht man mal wieder: man lernt nie aus. Von dieser Möglichkeit habe ich nie was gehört und hätte gemeint, das gibt es nicht.
So kann man immer noch was lernen. :lach:

Beate

Klaus52R am 09 Nov 2018 15:58:04

Hallo Kanadafahrer!

Heute mal eine Frage zur "Wartezeit" am Flughafen in z.B. Montreal/Kanada während der Einreise (Zoll).

Wir denken, dass wir über Frankfurt, Island nach Monteral fliegen, dann weiter nach Halifax (wo wir das Reisemobil abholen wollen). Für zwei Personen incl. Gepäck, Sitzplatzreservierungen und Essen an Bord sind wir bei knapp mehr als 1000€ angekommen (Wow und AirCanada).

Nun beträgt die Übergangszeit in Montreal "nur" 2h 40m. Haben keinerlei Ahnung, wie lange die Einreiseformalitäten, besonders wenn man längere Zeit im Land sein möchte und ausreichend Medikante dabei hat, dauern könnte. Habt ihr da Erfahrungswerte? Stellen die 2h 40m ein relevantes Risiko dar? Danke für Eure aus Erfahrungen stammenden Einschätzungen.

BeateR am 09 Nov 2018 16:51:37

Hallo Klaus,
leider kann Dir das niemand im voraus sagen. Wir haben bei der Einreise in Kanada schon mehr als 3 Stunden gewartet (und den Anschlussflieger verpasst), wir waren aber auch schon in 1 Stunde durch. Dazu kommt ja immer noch das Risiko, dass Euer Flieger ab Europa schon verspätet ist.
Wenn Ihr alles auf einem Ticket gebucht habt, dann habt Ihr zwar den Ärger, aber die Airline ist dafür verantwortlich, Euch weiter zu befördern. Das geht halt auf "den nächsten verfügbaren Flug". Der kann natürlich auch erst am nächsten Tag sein.

Wenn Du allerdings getrennte Ticket hast, dann musst Du selber schauen (und zahlen) wie Du weiterkommst.

Das ganze hat fast nichts mit der Länge Deines Aufenthaltes zu tun, oder mit der Mitnahme von Medikamenten. Du stehst in der Schlange, wie jeder andere auch.

Nach unseren öfteren schlechten Erfahrungen buchen wir für USA und Kanada keinen Flug mehr mit Umsteigezeiten unter 3 Stunden.

Beate

Canadier am 09 Nov 2018 17:56:23

Hallo Klaus,
ja Beate hat ja schon fast alles gesagt.
Es kommt auch immer darauf wo die ankommst und wer grade vor dir angekommen ist.
Wenn man zB. in Vancouver ankommt und grade vor dir sind 2 Maschinen aus der Ecke " Reisvernichtungsconnection" gelandet sind,
gehen schnell mal 2-3 Stunden ins Land. Auch die Lust und Laune der Immigrationsbeamten kann da sehr unterschiedlich sein.
PS: Air Canada sind wir auch schon des öfteren geflogen allerdings immer ab Amsterdam. Der Preis ist recht gut :top:

wolkenhimmel am 11 Nov 2018 23:51:19

Hi Klaus,

wir sind mit Condor direkt von Frankfurt nach Halifax geflogen, der Flughafen ist verhältnismäßig klein und wir saßen nach knapp 45 min im Mietwagen (nach Ausstieg aus dem Flugzeug).

Wollt Ihr unbedingt über Reykjavik?

Liebe Grüße, auch an Deine Frau!

Harriet

Klaus52R am 12 Nov 2018 00:50:45

Hallo Harriet, schön von dir zu hören. Condor fliegt leider erst ab Mai direkt nach Halifax. Wir haben wegen der Zeit (Zwischenstopp) nun ein Auge auf den Flug von Amsterdam über Toronto nach Halifax geworfen. Ist für unter 1000€ für uns beide zu bekommen. Euch eine gute, sichere und erlebnissreiche Zeit. Grüße an deinen Göttergatten, auch von meiner Frau.

Darf ich fragen, wo ihr den Seetransport versichert habt?

wolkenhimmel am 12 Nov 2018 02:45:25

Garnicht. :oops:

DigiMik am 12 Nov 2018 11:46:36

Mich hast Du zwar nicht gefragt, aber da Harriet keine hat...
ERGO, kostete 1.000,-€ für den Hin- und Rücktransport. Das Vertragsende lässt sich auch unbürokratisch per Mail verlängern.

LG vom Mikesch

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