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hallo
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Für 2 Jahre Kanada und USA mit eigenem Mobil 1, 2


Guenni2 am 12 Jan 2018 12:58:46

Hallo zusammen,
Wir beabsichtigen, in 2018 für eine maximal Dauer von 2Jahren unser Mobil zu verschiffen. Wir werden nicht die komplette Zeit vor Ort sein sondern immer wieder mal nach Deutschland zurück fliegen, um hier nach dem Rechten zusehen. FAS Fahrzeug parkt dann in einem Storage.
Wer von Euch hat gesicherte Informationen, ob eine Verweildauer des Fahrzeugs über einem Jahr in beiden Ländern zollfrei möglich ist und woher stammt diese Information.
Reicht es aus, zwischen beiden Ländern hin und her zu Reisen?

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Canadier am 12 Jan 2018 13:27:18

Hallo Guenni,
also zu deiner letzten Frage ein klares NEIN.
Der Ami zählt den Grenzübertritt nach Kanada nicht als Ausreise.
Zu der anderen Frage kann ich keine gesicherten Aussagen machen.
Meine aber das es spätestens nach 1 Jahr ( keinenTag länger) wieder im Zollhof stehen muß für eine Rückführung nach Europa.
War aber auch schon mal hier nen Thema.

Klaus52R am 12 Jan 2018 15:03:39

Schau mal hier.....

ADAC:
--> Link
"....Reisende ohne dauerhaften Wohnsitz in den USA dürfen ihr Fahrzeug vorübergehend für maximal ein Jahr zoll - und steuerfrei einführen. Bedenken Sie, dass Sie die USA nicht ohne Ihr Fahrzeug verlassen dürfen! Nur in nachweisbaren Notfällen erteilt der US-Zoll
eine Ausnahmegenehmigung zur Ausreise ohne Fahrzeug oder zur Verlängerung der maximalen Aufenthaltsdauer!..."

U.S. Customs and Border Protection:
--> Link
"....Nonresidents may import a vehicle duty-free for personal use up to (1) one year if the vehicle is imported in conjunction with the owner's arrival. Vehicles imported under this provision that do not conform to U.S. safety and emission standards must be exported within one year and may not be sold in the U.S. There is no exemption or extension of the export requirements...."

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wolkenhimmel am 12 Jan 2018 17:13:37

Die, die wir kennen und die länger als ein Jahr unterwegs waren, haben alle zwischenzeitlich die USA in südlicher Richtung verlassen (manchmal reichte Mexiko, ein paar sind bis Guatemala und weiter ausgereist) und sind dann erneut eingereist.

VG Harriet

Canadier am 12 Jan 2018 17:22:57

Hallo Harriet,
Mexico ist aber minimum 3000Km von Kanada entfernt.
Es sei denn Guenni will auch die USA aufsuchen.
Und reicht das dann?
Du schriebst ja
ToMTuR.de hat geschrieben:(manchmal reichte Mexiko, ein paar sind bis Guatemala und weiter ausgereist) und sind dann erneut eingereist.

Das macht mich das "manchmal" ein wenig stutzig.

Guenni2 am 12 Jan 2018 17:39:07

Danke für Eure Rückmeldungen.Ja, wir wollen auch nach Kalifornien und somit ist Medico nicht weit. Aber Mexico dürfte dann auch nicht reichen. Weil "noch" NAFTA.
Guatemala oder Belize würde gehen. Aber das sind dann auch noch mal 2800 km.
Klaus, die ADAC Info war mir bekannt. Ich würde es drauf ankommen lassen, dass Mobil einzulagern.
Was mich verunsichert sind die immer wieder positiven Aussagen zum Aufenthalt von über einem Jahr. Egal, ob ich mich bei den bekannten Speditionen erkundige oder auch Kollegen befrage, die es teilweise schon mehrmals gemacht haben sprechen von keinerlei Problemen. Haben die nur Glück gehabt? Ich glaube nicht, dass die mir einen vom Pferd erzählen.
Wenn man nach Guatemala oder Belize führe, weiß jemand, wie lange man sich hier zwingend aufhalten muss?
Glaubt ihr, dass man bei den Botschaften/Konsulaten eine belastbare Aussage zur Thematik bekommt? Ich gestehe, dass noch nicht probiert zu haben.

Helmchen am 12 Jan 2018 17:45:40

Frag doch mal bei Seabridge --> Link nach.

Ein Zitat von deren HP:
"Fahrzeugeinfuhr
Touristen können ihr Fahrzeug für 12 Monate zollfrei und ohne Erfüllung der strengen US-Vorschriften nach Nordamerika (USA, Canada & Mexico) einführen. Ein Carnet de Passage oder Technische Umrüstungen sind nicht erforderlich.
Sollten Sie länger als 1 Jahr in Nordamerika bleiben wollen, sprechen Sie uns bitte darauf an."

Canadier am 12 Jan 2018 18:04:57

Hallo Guenni,
hast du auch schon über ein Visum nachgedacht?
In Kanada kannst du ja bis 6 Monate ohne Visum Urlaub machen in den USA nur 90 Tage.

Guenni2 am 12 Jan 2018 18:14:10

Ralf, wir werden mit Seabridge noch sprechen. Es gibt im April ein Treffen in Bad Königshofen. Hier werden wohl auch Mobilisten mit Reiseerfahrung anzutreffen sein.

Die Spedition Marfra?... Ich habe jetzt die Unterlage nicht zur Hand erzählte mir am Telefon, es würde reichen, wenn man beispielsweise 6Monate in Kanada verbringt und man könne im Anschluss problemlos ein weiteres Jahr die Staaten bereisen. Ja man könne dies bis auf drei Jahre ausdehnen.

Ja, wir haben ein "unlimited B2" Visum, was bereits in den 80er Jahren erstellt worden ist. Also nicht beschränkt auf 10 Jahre.

Canadier am 12 Jan 2018 18:24:20

Hallo Guenni,
aber auch da gibt es ne Neuregelung.

Leider werden aber auch Sie nicht mehr eine Verlängerung auf ein Jahr zugesprochen bekommen können. Auch wenn die Vorschriften das nicht eindeutig aussagen, ist es erfahrungsgemäss wahrscheinlich, dass die zuständige Behörde in den USA quasi im „vorauseilenden Gehorsam“ Ihren Antrag wird ablehnen müssen.

Mußte gekürzt werden!
Zu finden ist das auch hier
--> Link

Guenni2 am 12 Jan 2018 18:59:57

Ist richtig, werden wahrscheinlich nur 6Monate erteilt. Aber dass ist ja nicht das Problem, weil wir ja zwischenzeitlich zurück nach Deutschland gereist sind und dann einfach erneut einreisen.

Helmchen am 12 Jan 2018 22:28:03

Hallo Guenni,
genau das Treffen in Bad Königshofen hätte ich Dir noch empfohlen. Dort findest Du mit Sicherheit die richtigen Leute, die wissen, wovon sie reden.
Dein Beitrag macht richtig Fernweh :( Viel Erfolg bei den Recherchen.

Klaus52R am 12 Jan 2018 23:01:08

..... hier noch ein Fundstück:

--> Link

Wie oft darf ich unter einem laufenden ESTA einreisen?

Grundsätzlich darf man innerhalb der zwei Jahre die das ESTA gültig ist, so oft einreisen wie man möchte. Allerdings bedeutet eine genehmigte ESTA Application nicht, dass man an der Grenze vom Officer durchgelassen wird. Hat der Officer an der Grenzkontrolle die Befürchtung, der Einreisende möchte einwandern und in den USA bleiben, so kann er die Einreise ablehnen.

Wie viel Zeit muss ich außerhalb der USA verbringen bis ich wieder einreisen darf?
Es gibt keinen vorgeschriebenen Zeitraum, den man zwischen den Einreisen in die USA einhalten muss. Jedoch ist es wichtig drauf zu achten, dass auch hier das letzte Wort die Officer an der Grenze haben. Hat ein Officer das Gefühl Sie reisen zu oft ein und haben Einwanderungsabsichten, so kann auch hier wieder die Einreise verwehrt werden. Daher gilt als Faustregel: Lieber länger außerhalb, als innerhalb der USA bleiben. Auch wenn uns das nicht liebt ist.

Habe ich bei jeder Einreise 90 Tage maximale Aufenthaltsdauer?
Grundsätzlich bekommt man mit jeder Einreise eine 90 Tage Aufenthaltserlaubnis, allerdings gibt es ein paar Sonderregelungen wie z. B. eine Rundreise mit kurzer Ausreise nach Mexiko oder Kanada. Hier kann es bei der Wiedereinreise passieren, dass der Stempel im Pass nicht um 90 Tage verlängert wird, sondern weiterläuft wie gehabt und man keine extra Tage „gutgeschrieben“ bekommt. Des Weiteren haben auch hier wieder die Grenzbeamten die Entscheidungsgewalt. Sind Sie in den Augen der Beamten zu oft in kurzem Zeitraum eingereist, wird Ihre Gesamtaufenthaltsdauer verkürzt. Daher achten Sie unbedingt bei jeder Einreise auf den Stempel in Ihrem Pass, welcher Auskunft über das Ausreisedatum gibt.

ebi1 am 13 Jan 2018 08:24:43

Zum Thema Verschiffung...

Nein, Ihr seid nicht senil, den Beitrag habt Ihr schon mal gelesen. Weil er hier auch gut rein passt, hab ich ihn einfach kopiert:

Bei Seabridge seid Ihr gut aufgehoben.

Ich habe wegen einem Zielhafen, den Seabridge nicht auf der Website hat, auf einen Tipp hin mal bei Mafratours angefragt. Später dann auch bei Seabridge. Mafra ist je Kubikmeter 10 € billiger. Muss nicht immer so sein, anfragen kann man aber ja mal.

Was mir bei Mafrag gefällt: aktuell steht in den Bestimmungen, die Seabridge heraus gibt, dass man dem Personal bei der Verladung Zutritt zum Aufbau geben muss. Von Mafra habe ich, dass das Fahrzeug nur verladefähig sein muss. Also fahrbar und damit hat es sich. Hinten kann dicht sein.

An der Stelle noch nen Tipp: ich hatte bisher die Schlüssel für den Koffer in einem Schlüsselsafe im Fahrerhaus. Seabridge kannte die Kombination. Sollte mal was sein, kommt man so auch rein.

Grüße
Ebi

ebi1 am 13 Jan 2018 08:49:01

Noch was zu USA und 90 Tagen...

Bekannten hat man beim Grenzübertritt 180 Tage gegönnt. Sie haben sehr nett mit dem Menschen, der das entscheidet, verhandelt. Dabei auf die Mühen der Verschiffung hingewiesen und auch darauf, dass man das phantastische Land in 90 Tagen nicht erkunden könne. Der Grenzer hatte ein Einsehen. Ist keine Garantie, einen Versuch aber allemal wert.

Grüße
Ebi

Guenni2 am 13 Jan 2018 10:02:54

Danke für Eure Informationen. Nach unserem jetzt anstehenden Asienurlaub werde ich Kontakt zu den Botschaften beider Länder aufnehmen und hier berichten.
Ausserdem besuchen wir das Seabridgetreffen.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Amis uns Westeuropäer im Besonderen nicht unbedingt auf dem Kicker haben. Geht ja gerade wieder durch alle Medien.
Nun, wir werden sehen.

Canadier am 13 Jan 2018 11:28:51

Hallo Guenni,
Guenni2 hat geschrieben: Aber dass ist ja nicht das Problem, weil wir ja zwischenzeitlich zurück nach Deutschland gereist sind und dann einfach erneut einreisen.

ich will dich ja nicht bange machen aber kommt dann nicht dies zum tragen?
..vorübergehend für maximal ein Jahr zoll- und steuerfrei einführen.
Bedenken Sie, dass Sie die USA nicht ohne Ihr Fahrzeug verlassen dürfen! Nur in nachweisbaren Notfällen erteilt der US-Zoll eine Ausnahmegenehmigung
zur Ausreise ohne Fahrzeug oder zur Verlängerung der maximalen Aufenthaltsdauer!

kamikaze am 13 Jan 2018 11:40:41

Guenni2 hat geschrieben:Ja, wir haben ein "unlimited B2" Visum, was bereits in den 80er Jahren erstellt worden ist. Also nicht beschränkt auf 10 Jahre.


Habe ich auch, B1/B2 und sogar D, alle unlimitiert. War bis zu 40 mal pro Jahr beruflich in den Staaten.
Hat mir aber garnichts geholfen, als ich einen beruflichen Aufenthalt prvat verlängerte und dann nach einem Besuch in Kanada aus wieder in die USA einreisen wollte. Ich musste an der Grenze ein Touristenvisum erwerben, was sich sehr lange hinzog und mit einer peniblen Untersuchung des Autos und des Gepäcks verbunden war, und erst als ihnen meine bis dahin über 200 Ein- und Ausreisen auffielen, wurden sie freundlich und das Verfahren war kurzerhand beendet.

Ich würde wegen einer touristischen Einreise auf B-Visum ein Konsulat oder die Botschaft kontaktieren.

LG
Günter

Guenni2 am 13 Jan 2018 12:39:37

Ich sehe es nicht als Problem an, das Fahrzeug in den USA zu belassen, während wir zurück fliegen.
Weil wir nicht in die USA speditieren sondern nach Halifax/Kanada. Insofern reisen wir mit dem Fahrzeug auf dem Landweg ein. Meines Wissens werden hier nur die üblichen Zollformalitäten durchgeführt. Habe ich mit Mietmobilen schon mehrfach erlebt. Und natürlich wird je nach Officer mehr oder weniger kontrolliert.
Und wenn wir eh bei der Botschaft sind werden wir nach der Aktualität unseres Visums fragen.

Canadier am 13 Jan 2018 12:58:09

Hallo Guenni,
Guenni2 hat geschrieben:Ich sehe es nicht als Problem an, das Fahrzeug in den USA zu belassen, während wir zurück fliegen.
Weil wir nicht in die USA speditieren sondern nach Halifax/Kanada. Habe ich mit Mietmobilen schon mehrfach erlebt. Und natürlich wird je nach Officer mehr oder weniger kontrolliert.

ich glaube du bringst da etwas durcheinander.
Bei dem Mietwagen hast du ja das Land nicht ohne das Fahrzeug wieder verlassen,oder?
Wie das dann aber kontrolliert wird wenn du zwischendurch das Land verläßt weiß ich natürlich auch nicht.
Wirst ja kein Schild um den Hals tragen wo dies vermerkt ist.
Will mal nachher meinen Freund in Chiliwack (nähe Vancouver) man anschreiben vielleicht kann er da mehr zu sagen.
Ich hatte auch mal geplant mein Auto bei ihm abstellen, ging aber nicht, unter anderem auch weil ich keine Möglichkeit sah das Fahrzeug zu versichern.
Heute geht das einfacher.
( Mußte kürzen da Zitat zu lang)

Guenni2 am 13 Jan 2018 16:12:53

Canadier, vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt. Es ist selbstverständlich etwas anderes, ob man mit einem Mietmobil oder mit einem Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen die Grenze passiert. Meine Anmerkung bezog sich ausschließlich auf das Ladegut im Fahrzeug und das dieses manchmal akribischer gerade auf die mitgeführten Lebensmittel hin kontrolliert wird ist ja bekannt.
Ich glaube nicht, dass sich der Grenzer formal für unser Mobil interessiert.
Unsere Freunde in Kelowna konnten uns nicht helfen. Soll uns recht sein, wenn es bei Dir anders ist.

Und natürlich tragen wir kein Schild um, auf dem vermerkt ist, dass wir das Land ohne Fahrzeug verlassen!

Nicht desto trotz scheint es Ermessensspielräume zu geben. Diese interessieren uns im Besonderen.

Canadier am 13 Jan 2018 16:58:31

Hallo Guenni,
hab meinen Freund Tilly grad mal angeschrieben.
Mal schauen wann der aufsteht, ist ja grad erst kurz vor 8 an der Westküste.
Ich überlege auch grad wie die das den kontrollieren wollen?
Klar, nach einem Jahr werden die wohl hellhörig, aber vorher werden die sich vielleicht gar nicht drum kümmern.

Guenni2 am 13 Jan 2018 17:07:56

Das denk ich mir auch. Deswegen bin ich schon gespannt auf das Seabridgetreffen.
Aktuell sind Bekannte zum zweiten Mal drüben. Beim ersten Mal für 17 Monate durchgehend C/USA ohne Probleme.

Jetzt auch über Halfax. Dann wollten sie rüber. Der Grenzer will nur 6 Monate Aufenthalt genehmigen. Rum gedreht, 100 km weiter gefahren und an dieser Grenze vom Officer 1Jahr Aufenthalt genehmigt bekommen. Allerdings verbunden mit einigen Infos zum finanziellen Hintergrund, zur Tour an sich und den Verweis auf familiäre Bindungen in der Heimat. Jetzt bleiben Sia auch 18Monate.

Canadier am 13 Jan 2018 17:18:50

Hallo Guenni,
ja ist schon erstaunlich wie die das manchmal handhaben,
bzw. wieviel "Ermessensspielraum" die wohl haben.
Aber kann uns ja nur zu gute kommen.
Dieses Jahr ist bei uns ja erstmal Nordkap angesagt, aber dann steht Kanada wieder an und vielleicht kann ich meine Frau bisdan ja überzeugen das wir mal länger als 4 Wochen drüben bleiben "müßen".

ebi1 am 14 Jan 2018 09:00:32

Ist mir noch eingefallen...

In USA / Kanada braucht man eigentlich kein Carnet. Man kann aber trotzdem damit reisen. Das ist für zwölf Monate gut, danach müsste man über die mexikanische Grenze, ausstempeln in USA, einstempeln in Mexiko. Auf dem Weg zurück dann altes Carnet in Mexiko ausstempeln, Anschlusscarnet in USA einstempeln. Macht wieder 12 Monate. Das Fahrzeug wäre damit m.E. "safe", auf die Aufenthaltsgenehmigung für die Personen hat das natürlich keine Auswirkung, das ist ne andere Baustelle.

Sicher abstellen kann man das Mobil überall, wo die Amis auch ihre Motorhomes parken.

Fürs Carnet muss beim ADAC Pfand hinterlegt werden, oder eine Bankbürgschaft. Das Pfand wird nicht verzinst, bei der Bank bekommt man dafür aber auch nichts.

Grüße
Ebi

DirksBiMo am 14 Jan 2018 10:25:18

Moin,

einfach mal lesen ... ihr seid nicht die ersten, die das machen.
Freunde von uns sind gerade Unterwegs.

--> Link


...

oder Anita und Uwe .... die haben wir mal auf Island kennen gelernt.
Die waren 6 oder 7 Monate im letzten Jahr dort.

--> Link

Gruß

Dirk

DirksBiMo am 14 Jan 2018 10:53:46

.... habe ich gerade vergessen.

Michael erklärt auf seiner Seite die Vorbereitungen.

--> Link

Gruß
Dirk

Canadier am 14 Jan 2018 11:54:16

Hallo Dirk,
der letzte Link ist ja super. Bild
Irgendwo ließ Michael durchkringen das er wohl selbst Zöllner ist/war. Somit weiß er wovon er spricht.
Werd mir den Link zu der Seite auf jeden Fall gut weglegen, man weiß ja nie. Bild

volki am 14 Jan 2018 12:39:14

Guenni2 hat geschrieben: Ja, wir haben ein "unlimited B2" Visum, was bereits in den 80er Jahren erstellt worden ist. Also nicht beschränkt auf 10 Jahre.

Ob das ein B2-Visum war weiss ich nicht mehr, aber wir hatten ein "ewiges" Visum, das ich in den 80er und neunziger Jahren benutzt hatte. Direkt-Einreise in USA oder auch von Canada her und zurück.

Bis der Zwang zu biometrischen Pässen kam, dh ein neuer Pass war fällig. Dazu hiess es dann in der US-Botschaft in Bern: Haha , Pech gehabt, gilt nicht mehr, da Visum im alten Pass. dh das "ewige" Visum war ungültig. Gleichzeitig ja auch der Zwang, bei einem 3 Monate überdauernden Aufenthalt bereits ein "Langzeit-Visum" zu beantragen.

Die Botschaft hatte dann so grosse bürokratische, alles dagewesenen, verspottende Hürden aufgebaut, dass ich dem Vice-Consul am Telefon quasi sagte: "Sie könnten mir am A..... ......" und bin nach Neuseeland


Nach dem jetzt Trump neue Immigration-Hürden aufbauen lässt und die US-Immigration-Beamten bei der Einreise quasi machen können was sie wollen ? (Hat mir einer an der US/Can-Grenze gesagt) würde ich mich bei der US-Botschaft in Berlin bei einem kompetent Ort, genauestens erkundigen, was jetzt oder bald, Sache ist, sonst steht du an der Ankunft-Barriere und ein kleiner "König" lässt dich nicht herein.

Meiner Meinung nach, würde ich überhaupt versuchen, mit WoMo über Kanada einzureisen. Einem oder mehreren Grenzübertritte in die USA dürften dann, von Kanada aus, weniger Hürden entgegenstehen.

Anstatt den ganzen TamTam mit der Einreise mit eigenem Mobil nach Nordamerika auf dich zu nehmen, könntest du dir auch überlegen, dein WoMo mit einem US-oder Canada-Bürger auszutauschen. Es soll da entsprechende Portale geben.

Guenni2 am 14 Jan 2018 13:29:15

Liebe Leute, ihr wart ja fleißig. Werde in den nächsten Tagen alle Infos sichten und mich bei Fragen melden. Danke!
Verabschiede mich hier für den Moment und fliege kommende Nacht Richtung Asien.
Muss erst mal Sonne tanken.

Canadier am 14 Jan 2018 13:59:22

Hallo Guenni,
na dann wünsch ich dir/ euch nen schönen Urlaub .
Meld dich doch wenn du wieder zurück bist, gern auch mit nem Reisebericht. Bild

DigiMik am 16 Jan 2018 06:39:22

Moin Freunde,

durch Zufall habe ich gesehen, dass der Dirk meine Seite verlinkt hat ;-)

Ich hatte ja den Zoll angeschrieben, ob eine Verlängerung möglich ist, aber keine Antwort erhalten. An der Grenze Kanada/USA hatte ich dann nachgehakt.
Es ist nicht nur das Zollrechtliche, auch andere Bestimmungen greifen, z.B. muss das Fahrzeug nach einem Jahr auf US-Standards umgerüstet werden, bzw. Abgastests durchgeführt werden.
Nur eine offizielle Ausfuhr und Wiedereinfuhr bringt ein neues Jahr. Da Nafta-Staaten, hilft keine Ausreise nach Mexico oder Kanada. Nach Durchlesen der Vorschriften geht das zwar theoretisch auch, ist aber nur mit immensen Aufwand möglich, teuer ist es auch.

Auch wenn oft Anderes behauptet wird, die Fahrzeuge sind registriert! Ebenso an jener Grenze konnte man uns genau unsere bisherigen Grenzübertritte aufzeigen!
Die Fahrzeuge werden zwar formlos abgefertigt, aber seit Nov. 2015 elektronisch erfasst.

Einen Ermessensspielraum gibt es bei der Vorschriftenlage nicht! Sicherlich kann/mag ein Zöllner mal wegschauen können, aber bei einem Womo mit Wert im 6-stelligen Bereich wäre mir das Risiko zu groß.
Ein Pärchen, dass im September nach 1 1/2 Jahren ausgereist ist, hatte recht große Probleme. Nur mit Glück und Beziehungen sind sie aus der Kiste heraus gekommen und durften aber erst mal Cash auf den Tisch legen.

Bei einem mehrjährigen Vorhaben würde ich ein Fahrzeug erwerben. In Kanada ist das sogar einfacher als in den USA.

Wir sind Naturliebhaber, die Städte interessieren uns nicht wirklich, wir möchten frei stehen und die grandiosen Plätze sehen, wo der Normaltouri nicht hin kommt.
Unser Bimo taugt dazu gerade noch so. Zu schwer, oft zu groß und der Sprinter mit seinen Fahrradreifen und Möchtegernallrad ist nicht das richtige Fahrzeug.
Viele Strecken sind Sandig wo das 4ETS versagt und die Vorderreifen sacken so ein. Die wirklich genialen Plätze sind eh am Besten mit einem Jeep oder 4x4 PickUp erreichbar oder einem mit Absetzkabine. Titus Canyon, Schäfer-Trail und etliche Andere, insbesondere im Escalante oder überhaupt Utah möchte ich auch mit einem Expeditionsmobil nicht fahren wollen. Mag zwar gehen, aber ob das Spaß macht...
Die Amis haben schlicht andere Vorstellungen davon, was befahrbar ist oder nicht. Viele Strecken in Nationalparks sind als Highclearance 4x4 ausgewiesen, die Amis meinen damit modifizierte Jeeps, keine Wohnmobile.

Beim nächsten Mal hätten wir einen dicken PickUp mit hochbeinigen Trailer, die sind oft besser ausgestattet als manches europäisches Wohnmobil. Die Amis fahren damit überall hin wo hierzulande niemand auf die Idee käme. Anschließend das Gespann wieder verkaufen. Die Verluste dürften nicht höher sein, als der Verschleiß am eigenen Wohnmobil.
Nur so als Denkansätze...

Viele Grüße aus Yucca Valley nahe Joshua Tree NP vom Mikesch

P.S. Antworten auf diesen Post können erst nach Wochen möglich sein. Wir haben nur selten Netz ;-)

Klaus52R am 16 Jan 2018 10:52:41

DigiMik hat geschrieben:....der Sprinter mit seinen Fahrradreifen und Möchtegernallrad ist nicht das richtige Fahrzeug.


Lieber Dirk, danke für die informativen Schilderungen und weiterhin gute Reise! Allerdings meine ich, nachdem wir die Mongolei mit unserer MERI (Woelcke-Sprinter 4x4) gut gemeistert haben, dass der Sprinter nicht der schlechtete Untersatz ist. Besser/geeigneter geht natürlich immer. Wir planen für 2019 CAN-USA!

DigiMik am 16 Jan 2018 18:14:12

Klaus52R hat geschrieben:Lieber Dirk,


Lieber Klaus, Michael ist mein Name ;-)
Die Vorderräder sacken doppelt so tief ein wie die Hinterräder. Eine Tonne Gewicht/Rad bei den schmalen Reifen haben ihre Wirkung.
Das 4 ETS ist zu träge, wenn das dann viel zu hart reagiert, hat man sich schon eingebuddelt. Das 4ETS ist eine Garantie zum Festfahren im Sand, da ist es ohne Allrad nahezu besser ;-)
Auch das sind mannigfaltige Erfahrungen in DE und jetzt in den USA. Kein Ami käme auf die Gedanken, mit diesen Fahrradreifen auf die Piste zu gehen.
Die Allrad-Sprinter hier liegen unter 3,5 Tonnen und haben eine richtige Bereifung (245/75), da sackt nichts ein.
Bei leichten Sprintern mit breiten Single mag alles anders sein, aber der 5 Tonnen mit den 205ern /selbst 215), vor allem, wenn man wie wir über 5 Tonnen auf die Waage bringt, meidet man bei der Bereifung besser Sand.
Unser Sprinter ist einmal im Stand nur vorne über Nacht 5 cm eingesackt. Dazu kommt, dass die Lenkwirkung im Sand gegen null geht. Du gräbst nur tiefe Furchen, weil die Hinterräder das Fahrzeug wie einen Pflug durch den Sand schieben. Wenn Du da nicht aufpasst, hast Du dich eingegraben, da das 4ETS in dieser Situation definitiv nicht arbeitet. Alles Erfahrung ;-)

So weit ich mich erinnere, hast Du einen 3,5 Tonner, da sieht die Welt wohl anders aus. Ebenso habe ich etliche Videos von Sprintern im Sand und Modder gesehen. Nur u.A. deshalb hatte ich mich auch für einen Sprinter entschieden. Nur, das waren alles "Kleine", nicht so ein Panzer wie unserer.
Das Fahrgestell mit den Reifen liegt hier an der Grenze...

LG aus Yucca Valley vom Mikesch, der gleich in die Wüste fährt...

Klaus52R am 16 Jan 2018 19:59:44

Sorry Michael, hatte da was verwechselt. Gelobe Besserung.

Wir haben einen 5-Tonner (Woelcke) mit 215-er Reifen und hinten Zwillinge. Du wirst schon recht haben, weicher Sand ist schwierig. Haben das in Island 'überlebt', in Russland benötigten wir alleringdings einen 6x6 Kamaz, denn während der Nacht hatte es geregnet und nichts ging mehr, obwohl am Tag zuvor (trockener Sand) wir offensichtlich Glück hatten. Weicher Sand ist tatsächlich nichts. Übrigens, auch ein Iglhaut-5-Tonner auf 245-er Single mit echter Diff-Sperre kam an seine Grenzen, wie auch ein 12-Tonner MAN. Weicher Sand ist also nicht nur für Sprinter ein Thema. Einen 6x6 Kamaz müsste man haben! :wink: Mir scheint, dass das Gewicht hier relevanter ist. Weiterhin gute und sichere Reise!

Guenni2 am 18 Jan 2018 05:44:55

ät Volki:
Bezüglich des Visums dürften wir das gleiche haben. Also müsste dieses vermutlich aktualisiert werden.
Ein Mobiltausch mit jemand anderem kommt für uns nicht in Betracht.

Ein Kauf mit anschließendem Verkauf haben wir mal überlegt und auch wieder verworfen. Das Mobil zu versichern und der Weiterverkauf verlaufen sicher nicht problemlos. Und bei einem Kauf eines gebrauchten Mobils, ja selbst beim Neukauf in unseren Landen weiß man nicht wirklich, was man bekommt. Und da man ja reisen will greifen Gewähr/Garantieleistungen ebenfalls nicht.

Die Ziele, die wir anfahren wollen sind eher touristisch geprägt. Und wenn wir auch die Jeepers Jamboree fahren wollten, würden wir die Anschaffung eines dafür geeigneten Fahrzeugs überlegen. Den Gedanken brauchen wir nicht weiter zu verfolgen, weil dies nicht für uns im Focus steht.

Das es einen Ermessensspielraum zur Aufenthaltsdauer der Reisenden gibt, ist wohl hinlänglich bekannt. Ein Risiko fürs Mobil wollen und werden wir nicht eingehen. Wir werden uns keinesfalls auf nicht belastbare Aussagen verlassen. Wir warten ab, ob wir bei in den Konsulaten etwas brauchbares erfahren oder ob es auf dem SB. Treffen etwas verwertbares gibt. Ansonsten greift Plan B. Wobei der noch nicht wirklich vorhanden ist.

CaravanShippers am 04 Feb 2018 23:36:04

Man liest hier nur von Seabridge oder Mafra es gibt aber auch Caravan Shippers.
Reine Fahrzeugverschiffung spezialisiert auf Wohnmobile mit sagenhaften verbindungsmöglichkeiten nach Kanada!!
4 mal im Monat nach Halifax mit einer Transitzeit von 14 Tagen
Wir bieten euch
- Persönlicher Service vor Ort
- Maßgeschneidertes Angebot mit Festpreisgarantie
- Nur Direktverbindungen mit namhaften Reedereien

--> Link

DigiMik am 07 Feb 2018 09:49:38

Moin CaravaShippers,

ein Reinigungszertifikat für die Gaspulle oder Tank und der Rat, nichts im Fahrzeug zu haben was nahezu unmöglich ist, wäre für mich schon ein ko-Kriterium.
Dass der Aufbau und die Klappen verschlossen sein sollten, ist ja selbstverständlich. Wenn dazu geraten wird, liest sich das für mich so, als wenn ein erhöhtes Risiko bestehen würde.
Auf der Website wäre es hilfreich, dass man sich die Kosten schon im Vorfeld abschätzend ausrechnen könnte und nicht erst für mich nervige Anfragen stellen und Mails hin und her schicken muss.
Das macht halt den Unterschied vieler Anbieter zu Seabridge, alle wichtige Infos nebst voraussichtlichen Preisen auf der Website die man selbst ausrechnen kann. Die Organisation der Verschiffung ist für mich einfacher als mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
Nix für ungut... ;-)

Grüße von der Baja,
Mikesch

pit02 am 07 Feb 2018 18:00:09

Fände es auch spannend, mal zu überlegen länger in der USA rumzureisen.

Mit welchen Kosten für ein Camper von 3,5t inkl. Verschiffung müsste gerechnet werden?

Habe keinen Hinweis in den vorhergehenden Beiträgen gefunden - oder vielleicht überlesen. Würde mich interessieren, was ihr so inkl. aller Unkosten in die USA ausgelegt habt.

Lancelot am 07 Feb 2018 18:11:24

pit02 hat geschrieben: Mit welchen Kosten für ein Camper von 3,5t inkl. Verschiffung müsste gerechnet werden?

Die Kosten richten sich nach Volumen (Fahrzeug), Route (Bestimmungshafen) und Saison.
Rechne für einen (für amerikanische Verhältnisse) "kleinem Auto" mit ca. € 2.500 Transport plus 500 Versicherung plus Hafen-/Handling-Gebühr.
One - Way, natürlich.

Wenn Du´s ganz genau brauchst, wirst Du einen Anbieter anfragen müssen ...

DigiMik am 07 Feb 2018 18:26:31

pit02 hat geschrieben:Mit welchen Kosten für ein Camper von 3,5t inkl. Verschiffung müsste gerechnet werden?

Moin,
auf der Seabridge-Seite findest Rechner für die Verschiffung sowie Tabellen für die Versicherung, dann hast Du einen groben Anhalt für die Kosten, eher am oberen Level.
Dann vergleiche die Preise bei den Anbietern. Lese aber genau die Leistungen und Vorgaben der Anbieter durch, die können recht unterschiedlich sein und wichtige Aspekte beinhalten.

LG vom Mikesch von der Baja

Klaus52R am 07 Feb 2018 19:56:46

DigiMik hat geschrieben:... Reinigungszertifikat für die Gaspulle oder Tank ...


Hallo Michael, hast Du Erfahrung/Ahnung, wie man mit einem fest eingebauten Gastank verfahren muss? Muss der Tank 'nur' leer sein, oder muss er auch gespühlt worden sein? Danke im Voraus.

DigiMik am 07 Feb 2018 20:34:55

Klaus52R hat geschrieben:Hallo Michael, hast Du Erfahrung/Ahnung, wie man mit einem fest eingebauten Gastank verfahren muss? Muss der Tank 'nur' leer sein, oder muss er auch gespühlt worden sein? Danke im Voraus.


Moin Klaus,
geht bei den Tanks ja recht einfach, nur das Manometer abschrauben und schon ist er offen. Leer sollte er aber sein, hi hi...

Gute Nachricht für Dich:
Mit Seabridge, bzw. deren Partner Grimaldi muss von HH aus nichts gespült oder geöffnet sein, nur leer. Neu von Halifax aus, keine Spülung und kein Zertifikat mehr!!

Viele Grüße von der Baja, Michael

Klaus52R am 07 Feb 2018 20:58:33

Danke Michael für die schnelle und gute Nachricht! :dankeschoen:

Guenni2 am 08 Feb 2018 08:03:04

Ät Caravanshippers:
Könnt ihr denn auch was zur eigentlichen Fragestellung beitragen?
Welche Erfahrungswerte hierzu liegen vor?
Es geht ja darum, gesichert das Mobil ohne Zusatzkosten nach längerem Aufenthalt aus dem Naftabereich zu verbringen.

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