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Erfahrungen Hubbett Challenger Chausson 6m 6,7 m


heiner57 am 03 Mär 2018 19:41:37

Hallo zusammen,

Ich suche Erfahrungen/Hinweise von Nutzern von Challenger / Chausson Reisemobilen .

heute hatte ich das erste mal die Möglichkeit, mir das Hubbett eines Chausson 530 ( baugleich Challenger 170) herunterfahren zu lassen und in verschiedenen Höhen Probe zu liegen.
Diese C&C Modelle beeindrucken mich ( uns ) seit einiger Zeit; ein RIESIGES Raumgefühl unten mit "Hubbett oben" bei nur 6m Außenlänge.

Mein Eindruck: Wenn "Einer" vor dem "Anderen" aufsteht; Kaffee kocht und am Tisch sitzen möchte; einfach das Hubbett hochfahren, sich untendrunter
setzt > bei ca 175 cm Körpergröße kein Problem.
Der "Andere" hat beim Schlafen nun etwas weniger Kopffreiheit. > sicherlich ausreichend ?

Neben dem "riesigen Wohnraum" hat uns der "Sanitärbereich" mit der sep. Dusche neugierig gemacht: sieht ( erstmal) super aus !

Natürlich ist bei der Außenlänge von 6 m keine Garage zu erwarten; wir hatten den Eindruck, das in dem hinteren "Staufach" unter dem Kleiderschrank sich aber ein kleiner Tisch und 2 "normale" Stühle verstauen lassen.

Ich freue mich über ( noch so Keine ) Meldungen zu meinem "Grundthema" ; auch andere Hinweise zu ( aktuellen) Challenger/ Chausson) "Vorteilen/Schwachstellen" ( FORD 170 PS-Automatic) würde ich gern lesen!

Grüße

Heinrich ( "Heiner" für meine fränkischen Kollegen !)

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kapewo am 03 Mär 2018 21:31:57

Wir hatten den Best of 10 (Flash 10) mit fast identischem Grundriss. Lediglich im Bad war der Schrank auf der Seite und nicht hinten.
Raumgefühl ist super.
Aber, die Hubbettgeschichte hat uns dann schlussendlich doch sehr genervt. Es gibt ja mehr oder weniger 2 Stellungen des Hubbettes. 1x oben und dann über die Leiter ins Bett oder die Polster unter den Fenstern legen und das Bett ganz runterfahren. Dann kann man auch aus dem Stand ins Bett steigen.
Wenn das Bett ganz unten ist und nur Einer will aufstehen kann der andere kaffeekochen und oder ins Bad gehen. Mehr auch nicht. Ist das Bett oben und Einer bleibt liegen kann der Andere, je nach Größe, knapp darunter sitzen, muß aber erstmal an der Leiter vorbei um in die Dinette zu kommen.
Wir waren in den 3 Jahren in denen wir den Chausson hatten teilweise bis zu 100 Tagen/Jahr unterwegs. Dafür taugt das Hubbett mit der 10cm Schaummatratze eher weniger. Um ruhig schlafen zu können muß man das Bett ganz runterlassen damit es unten auf den gelegten Polstern aufliegt. Ist es in der oberen Stellung, wird immer Einer wach wenn sich der Andere umdreht.
Die Kopffreiheit in der oberen Bettstellung ist allerdings ausreichen. Da habe ich schon anders gesehen. Den Kopf beim Aufsetzten habe ich mir noch nie gestoßen.
Wir haben schlussendlich auf einen Einzelbettengrundriss gewechselt.

Diditap am 04 Mär 2018 08:48:52

Hallo Heinrich,
ich bin jetzt schon mehrere Monate mit mit dem 610er unterwegs. Da ich keine Lust auf Umbau habe, fahre ich das Bett bis ca 3 cm über dem Tisch, d.h. bis auf Höhe der Rücklehnen ab. So kann ich noch ohne Leiter einsteigen (rückwärts mit beiden Händen abstützen) und fertig. Ich bin allerdings alleine unterwegs, wenn man sich beim Aufstehen nicht einig ist, könnte ein aufblasbares Vorzelt für Wohnmobile eine Alternative sein.
Gruss Didi

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PaulKal am 04 Mär 2018 18:11:05

Tja, die Frage des TE stellen wir uns auch.
Eigentlich gefällt uns das Hubbett sehr gut, es schafft weitaus mehr Raumgefühl als ein Festbett.
Allerdings frage ich mich- wir haben darin keine Erfahrung- ob das nicht eine wackelige Angelegenheit ist.
Daß man gewisse kleine Probleme beim Übersteigen hat, ist ja klar. Und daß man sich ggf. eine bessere Matratze besorgt, ebenfalls.

Mich interessiert vor allem, ob man tatsächlich zeitweilig mal zu viert im Wagen schlafen kann, denn wir würden schon mal unsere Enkel mitnehmen wollen.
Chausson 514, 515 oder der Sunlight T58, T59 wäre etwas das, was wir suchen.
Es gibt sicher noch andere kurze WoMos mit Hubbett....

markgraefin am 04 Mär 2018 18:30:04

Wir fahren einen 6.36 m langen Dethlefs Advantage 5701 mit Hubbett und Festbett.

Allerdings bleibt bei uns, wenn das Hubbett unten ist, die Dinette frei.
Ich muss aber mit der Leiter einstegen.
Und wenn der hinten Liegende über den Anderen aussteigen will, sollten beide man schon ganz schön schlank sein.
Viel Platz ist da nämlich nicht.
Deshalb nutzen wir beide Betten :lol:

Wenn wir nicht so verliebt in unser Wohnmobil wären, würden wir nur noch eines mit Einzelbetten nehmen.
Das gibt es aber meist nicht unter 7m.

Gruß
Markgräfin

kapewo am 04 Mär 2018 18:31:03

Zur Matratze beim Chausson sei gesagt, dass diese knapp 10cm dick ist. Am Kopfteil nur etwa 5cm über die gesamte Breite, da darunter der Motor für den Elektroantrieb liegt. Dafür einen vernünftigen Ersatz zu finden auf dem man vernünftig schlafen kann ist sehr schwierig. Jedenfalls wenn man häufig mit dem Mobil unterwegs ist. Meine Meinung und Erfahrung.
Gegen ein Hubbett zusätzlich z.B. zum Seitenbett, als Gästebett, spricht natürlich nichts.
Nebenbei schluckt ein Hubbett, auch wenn es ein gutes Raumgefühl bietet weil es tagsüber verschwindet, immer irgendwo Stauraum. Sei es weil in dem Bereich (je nach Grundriß) Oberschränke fehlen oder nur weil man auf Festbetten über Tage mal die Klamotten lagern kann.

steuertantegabi am 04 Mär 2018 21:40:08

Ich hab den 610er, und bin damit allein unterwegs.
Ab und zu kommt noch mein Sohn mit, aber selten.
Das Hubbett nutze ich immer in der tiefsten Position.

Eine neue Matratze habe ich nicht sondern die vorhandene um einen Topper ergänzt.
Ist super bequem, ich schlafe darauf besser, als zu Hause auf meiner Luxusmatratze.

Viel Spiel hat das Bett nicht, es ist ja teilweise in Schienen.

Gabi

heiner57 am 05 Mär 2018 19:40:30

Hallo zusammen,

danke für eure Rückmeldungen .

> ( Steuertante ) Gabi ; Warum hast du den 610er ( 6,7 m lang) und nicht den "kurzen" 530er ( 6m) genommen? Wegen der Garage ?

> Deinen Hinweis auf den "Topper" anstelle einer neuen teuren Matratze werden sicherlich auch andere gut finden!

Gruß

Heinrich

steuertantegabi am 06 Mär 2018 08:51:22

Der 610er bot einfach mehr Wohnmobil für`s Geld. Der Unterschied betrug durch das Sondermodell beim 610 lediglich 1000,--€, wenn ich mich richtig erinnere.
Das Bad ist größer und auch der Stauraum. Im "Kleinen" muss man mit dem kleinen Kleiderschrank und der kleinen Heckgarage auskommen, wobei der Kleiderschrank das größere Problem ist. Durch das Hubbett fehlen ja jegliche Hängeschränke.

Ich hatte vorher einen Dethleff`s mit 5,60m. Einen großen Unterschied beim Fahren macht die Länge nicht aus, nur beim parken :)

Die Dicke der Matratze ist bestimmt der Stehhöhe geschuldet. Der Topper ist ca. 5 cm dick und macht kaum etwas aus.

Gabi

PaulKal am 06 Mär 2018 18:36:01

steuertantegabi hat geschrieben:Ich hatte vorher einen Dethleff`s mit 5,60m. Einen großen Unterschied beim Fahren macht die Länge nicht aus, nur beim parken :)
Gabi


Tja, das ist für mich schon ein Dilemma.
Ich will eigentlich hauptsächlich reisen, Städtetouren, durch die Landschaften, was sehen etc. Ich frage mich, wie ein etwas größeres WoMo um die 7m sich auf schmalen Strassen behauptet oder ob da nicht generell ein Kastenwagen die erste Wahl wäre.

Vor langer Zeit sind wir mal mit einem Bully durch Schottland getourt, da waren die Straßen schon recht schmal. Überhaupt haben sie in GB und Ireland schmalere Straßen als bei uns, und wenn ich an die Dörfer in Italien denke....
Wir wissen noch immer nicht, ob es ein Kastenwagen oder ein kleiner Teilintegrierter werden soll.

bhomburg am 08 Mär 2018 18:05:04

PaulKal hat geschrieben:Ich will eigentlich hauptsächlich reisen, Städtetouren, durch die Landschaften, was sehen etc. Ich frage mich, wie ein etwas größeres WoMo um die 7m sich auf schmalen Strassen behauptet oder ob da nicht generell ein Kastenwagen die erste Wahl wäre.


Nicht nur an die Länge denken und unbedingt beachten, dass die Chausson/Challenger zwar unter 6m kurz sind - aber die Standardbreite von 2.35m haben, genau wie die Konkurrenz von Rapido (604F) mit ähnlichem Grundriss ohne Festbett. Mit Spiegeln sind das dann 2.76m! Das wird dann in Irland/Schottland/Norwegen/ italienischen oder französischen Dörfern schon seeehr bzw. zu knapp.
Hier ist ein schmaleres Modell von Vorteil, so was wie Adria Compact, Hymer Van, Hobby V60. Die Dinger sind wegen kürzerer Radstände sogar wendiger wie Kastenwagen. 6m lange Ducato-Kastenwagen haben 4035mm Radstand, teilintegrierte 6m-Womos bauen auf dem Fahrgestell mit 3450 mm Radstand auf (mit Alko-Chassis sogar noch weniger), was für spürbar bessere Handlichkeit, kleineren Wendekreis etc. sorgt. Der in meinen Augen beste Kompromiss aus Wendigkeit und Platz zum Wohnen.

Diese Grundrisse ohne Festbett bieten in der 6m-Klasse konkurrenzlos viel Platz zum Wohnen, vor allem für Alleinreisende. Zu zweit hats halt ein paar Einschränkungen mit denen man klarkommen muss. Mit unterschiedlichen Schlafrythmen ist das auf Dauer nix. Gerade hier würde ich erst mal eine längere Tour in einem Mietmobil empfehlen.
Wenn das Budget es hergibt - auch mal kompakte Integrierte ansehen. So ein Hymer Exsis 504 kommt der Quadratur des Kreises schon ziemlich nahe, und eine fahrradtaugliche Garage gibts obendrauf. Aber kostet halt... Oder den Adria Compact SLS mit Slide-out - geniale Lösung, aber auch nicht ganz preiswert.

bernie8 am 09 Mär 2018 12:28:30

Hallo,

Diese Längen-, Höhen-, Breitendiskussion ist irgendwie müßig.
Auf all diesen Straßen fahren ja auch Linienbusse, Müllfahrzeuge etc.
Wo die fahren, kommt man auch mit "jedem" WoMo durch.

Die wenigen Ausnahmen die es dann gibt sind auch für Kastenwagen nicht befahrbar.

snej am 11 Mär 2018 18:35:47

Ich fahre den 510 jetzt ein Jahr
Ich finde das Bett Bett gut.. die Elektronik ärgert mich nicht mehr da ich händisch geschalten fahre. Der Topper ist längst drin das klappern der seitlichen Dämpfer ist störend und wird kurzfristig angepasst.
Sonst bin ich zufrieden und finde das kleine Ding innen einfach riesig.
LG Jens

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