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Samstag 09.09.2006
Am gestrigen Freitag ging es endlich los. Aber wir kamen spät weg von zu Hause, so daß wir unser eigentliches Ziel der ersten Etappe, den Parkplatz kurz vor der Grenze nach Luxemburg, auf dem wir schon zweimal übernachtet hatten, doch nicht mehr anfuhren. Bei Kusel verliessen wir die Autobahn und suchten uns einen Übernachtungsplatz, den wir bei der Burgruine Lichtenberg fanden. Irgendwann in meiner Schulzeit warm ich dort mal auf Klassenfahrt in der Jugendherberge. Immer noch Samstag, der 09.09.
Der heutige Morgen war windig und kühl, dafür unbewölkt und klar, wie nur ein Herbstmorgen sein kann. Und es war ein herrlicher Tag, den wir allerdings überwiegend fahrend verbrachten. 504 km haben wir am Ende zurückgelegt, allerdings nach einem kleinen überflüssigen Umweg. Ich wollte ja gleich nach Brügge, liess mich aber von meiner besseren Hälfte dann doch überreden nach Oostende durchzufahren. Dort waren alledrdings alle Womo-Plätze total überfüllt. es war ja Wochenende und ein schönes noch dazu. Und schliesslich war der Trubel in der Fährhafenstadt etwas zu groß. Also zurück nach Brügge, wo wir gleich hätten bleiben sollen. Auch dort war der Stellplatz mittlerweile übervoll, aber es fand sich noch ein Platz am Strassenrand. Ein urdeutsches Abendessen aus Hackfleisch und (belgischem) Weisskohl mit einer guten Tasse Tee machten den Tag komplett. Früher war Ostende ein beliebtes Ziel für uns, weil man gegenüber vom Visserskai direkt am Hafen stehen konnte, mit tollem Blick über den Hafen und auf die quirlige Menschenmenge auf der anderen Seite. Leider hat die Stadt diesen (inoffiziellen) SP vor etlichen Jahren für Mobile gesperrt und diesen Ausweichplatz angeboten. Der ist viel zu klein und die Boxen sind so eng, dass man kaum noch die Tür aufmachen kann. Nein - Oostende sieht uns nicht wieder, obwohl die Stadt sehr reizvoll ist.
Geht es denn bald weiter? Ich bin schon seeehr gespannt 8) Sonntag, 10. September 2006
Wir beginnen den Tag mit einem Morgenspaziergang durch das herrliche, malerische, sonnendurchflutete Brügge. An jeder Ecke, nach jeder Biegung erwarten uns neue Eindrücke und man kann sich kaum satt sehen an den Backsteinhäusern und Bauten, den Kirchen, den Grachten und dem Treiben der Viaker (keine Ahnung wie diese Pferdedroschken in Belgien heissen), den mit Schirmen oder Nummern bewaffneten Stadtführeren und den schon am frühen Morgen zahllosen Touristen, die sich Busladungsweise in die Stadt ergiessen. Brabanter Gotik, Spitzen und Pralinen.
Brügge ist ein gesamtkunswerk, ein immer währendes Gedicht, dessen vertraute Strophen doch mit jedem Reim neu klingen. Auch bei diesem zweiten Besuch dieser Stadt bin ich nicht satt geworden, habe ich noch nicht genug Verse gehört. Ja, was Brügge betrifft hats mich ganz schön erwischt! Wir verlassen Brügge nach dem "Frühstück" um halb 12! Es geht über Oostende an die Küste, der wir möglichst nah in Richtung Frankreich folgen. Die Grenze lässt sich nur erahnen. Die erste Stadt in Frankreich ist Dunkerque. Auch hier ist der Womo-Platz, dank Wochenende, gänzlich überfüllt. Nach den 500 km von gestern hab ich heute keine Lust allzu weit zu fahren. Also suchen wir einen Stellplatz. Fündig werden wir in Gravelines, wo wir auch mal wieder auf einen bekannten Namen stossen: die Befestigungsanlagen der Stadt wurden von Vauban ausgebaut. Am Port de Plaisance stehen einige Womos und wir gesellen uns dazu. Zum ersten Mal auf dieser Tour machen wir an diesem Hafenbecken die Erfahrung von Ebbe und Flut, die uns auf unserer gesamten Reise begleiten werden.
Nach einer Weile in der Sonne sitzen schwinge ich mich aufs Fahrrad um mich noch ein wenig zu bewegen. Dabei komme ich weiter draussen an einen Parkplatz am Strand, wie geschaffen für die Nacht. Sofort zurück zum Womo radeln und Stühle, Fahrzeug und Maus einpacken, und raus ans offene Meer! Hier beschliessen wir den Sonntag mit unserem ersten Sonnenuntergang über dem Meer bei Tee und Wein fast in völliger Abgeschiedenheit. Nur ein paar Jugendliche feiern Party mit lauter Musik, Pizza, Bier und Wein. Das ist wie daheim! Der Vorort von Gravelines, an dem wir übernachteten heisst Grand Fort Philippe. Deine Begeisterung für Brügge kann ich gut verstehen. Auch wir waren dort vor ein paar Jahren - die Stadt ist einfach grandios. Es gibt so viele Ecken, die man sich unbedingt anschauen sollte, dass ein Tag für eine Besichtigung auf keinen Fall ausreicht!
Zu Dünkirchen: auf welchem SP seid Ihr dort gewesen? Wir waren ja eine Woche später auf dem Parkplatz an der Rue de la Licorne, der uns hier im Forum empfohlen wurde, und dort war kein einziges Mobil :roll: Ja... ja.... Brugge ist wunderschön..... meine Rita war damals beim Besuch in Brügge von dieser Stadt derart begeistert ,dass Sie noch mehrere Monate davon geschwärmt hat..... mach weiter mit deinen tollen Bildern und dem Bericht Ich weiss nicht ob das die Rue de la Licorne war. Ich war auf der Suche nach einem Stellplatz und hab da irgendwo ein Womo-Schild gesehen, dem ich nachgefahren bin.
Hab grad festgestellt, daß das Datum auf meinen Bildern nicht stimmt. Muss ich wohl mal an meiner Kamera einstellen....ist aber für den Bericht nicht sooo wahnsinnig wichtig... Montag, 11.09.2006
Vor 5 Jahren waren wir an diesem Tag aus dem Seine-Tal kommend auf den Campingplatz im Bois de Boulogne in Paris gefahren und hatten dort bei der Anmeldung von den Anschlägen aufs World-Trade-Center erfahren. Genau 5 Jahre danach bleibt hoffentlich alles friedlich. Es war heut nur eine kurze Strecke von Grand Fort Philippe bei Gravelines nach Calais. Dort fahren wir auf den Stellplatz bei den Kanalfähren. 7 € kostet der Platz für 24 Stunden inclusive V+E. Und man kann die ein- und ausfahrenden Kanalfähren beobachten. Wir beschliessen für eine Nacht zu bleiben. Auf dem Kai an der Hafenausfahrt beobachten wir bei Flut die Kormorane beim fischen. Die Angler auf dem Kai werden blaß vor Neid. Nur einer dieser interessanten Vögel hatte sich ein bisschen übernommen. Er hatte eine Scholle erwischt und es wollt ihm partout nicht gelineg den Plattfisch runterzuschlucken, so sehr er sich auch mühte. er musste seine Beute wieder aufgeben.
Ein Stadtbummel durch Calais war danach weniger ergiebig. Außer dem im flandrischen Stil erbauten Rathaus, einer Skulptur von Auguste Rodin mit Namen "Die Bürger von Calais" der Kirche aus dem VIII. Jahrhundert, in der auch Charles de Gaulle getraut wurde und einem ebenso alten Turm ist die Stadt ziemlich "Neu". Der 2. Weltkrieg hatte hier einen Trümmerhaufen hinterlassen.
Zurück auf dem Stellplatz machen wirs uns noch ein wenig vorm Womo gemütlich, beobachten die Fähren und das Treiben auf und um den Stellplatz herum. Am Abend kann man die Lichter von Dover sehen. Ist die Tour hier schon beendet :( Oder darf ich noch hoffen :) geht schon noch weiter. hab ein bissel zeitprobleme im moment... Dienstag, 12.09.06
Wir gehen es immer noch langsam an. Gestern 35 km, heute 56. Nach Frühstück und Entsorgung verlassen wir Calais und die Kanalfähren. Am Cap Gris Nez sind wir mit 28 km, wie uns auf einer Hinweistafel mitgeteilt wird, England am nächsten. Sehen können wir nichts, aber das Handy heisst uns Willkommen beim British Telecom Partner. Auf der Küstenstrasse gehts langsam in Richtung Normandie, durch zahlreiche Orte die alle irgendwie den Namen "Plage" benutzen, bis zu unserem heutigen Stellplatz in Equihen Plage. Weitab von Rummel, Krach und Womo-Wagenburgen finden wir einen offiziell als Womo-Stellplatz gekennzeichneten Platz mit Blick aufs Meer. Mittwoch, 13.09.2006
209 km sind wir heute gefahren, ohne uns irgend etwas anzusehen. Wir haben das schöne St. Valery s/Somme ebenso links liegen lassen wie das herrliche Treport. Allerdings boten beide auch nicht gerade attraktive Parkplätze für Womo-Touristen. In St. Valery fuhren wir dem Hinweisschild "Aire de Motorcaravens" solange nach bis wir das Ortsausgangsschild erreicht hatten. In Treport lag der Womo-Platz im Industriegebiet etwa 3 km ausserhalb des Ortskerns. In dem konnte man noch nicht mal parken um einen Einkauf zu tätigen. es gab dort nämlich eine sehr interessante "Poissonerie Municipal" die es mir angetan hätte-...aber... dann eben nicht. So kaufen wir unserer Muscheln fürs Abendessen eben im Intermarche in Dieppe. Den dortigen Stellplatz verlassen wir allerdings wieder und das sehenswerte Dieppe gleich mit. Wir kannten es schon von unsrer Tour 2001. Allerdings war da der Stellplatz noch kostenlos und jetzt kostete er 7 €. Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz (einer Wiese) eines Mahnmals bei Veules les Roses mit 6 anderen Womos holländischer und französischer Herkunft. Hi, Kater eben sind wir aus unserem Herbsturlaub zurückgekommen (er führte uns an den Lago Maggiore, aber eigentlich waren wir länger im Allgäu als in Italien :D ) da finde ich deinen Frankreichbericht- wie kann eigentlich ein Mensch woanders hinfahren als nach Frankreich, frage ich mich.......
Ich freue mich drauf, noch mehr von dir zu lesen....... Der Stellplatz in Valery s/ Somme liegt zwar total außerhalb des Ortes (lange Anfahrt) aber letztendlich ist man dann doch wieder nahe am Geschehen. Sowohl zufuß als auch mit dem Rad ( ein wenig steil) ist man in wenigen Minuten in der Ortsmitte. Uns hat es dort ziemlich gut gefallen , vor allem da der Platz groß aber scheinbar niemals voll ist- und ein Bäcker kommt morgens auch...... Sehen wir uns eigentlich nächstes oder übernächstes Wochenende??? Ich bin gar nicht auf dem Laufenden....... L.G. Lena
Auf diesem Platz waren wir im Herbst auch. Da die Anfahrt so lang war haben wir als erstes unseren Roller klar gemacht, um dann festzustellen, dass man zu Fuß fast genauso schnell im Zentrum war :oops: Der Platz liegt zwar nicht sehr attraktiv, ist aber liebevoll gestaltet (inkl. V/E). Wir werden auch am Samstagnachmittag in Worms sein. Freitagabend könnten wir oben auf dem Shlossberg in Heppenheim übernachten. Mal sehen wies Wetter wird.
Donnerstag, 14.09.2006 Weiter geht es an der herrlichen Cote d ´Albatre entlang in Richtung Südwesten. Die Felsen der Steilküste begleiten uns und machen die Orte am Meer noch einmal so sehenswert. Unser erster Halt ist in St Valery en Caux. Dort gibt es einen Stellplatz mit V+E direkt unter der Steilküste an der Hafeneinfahrt. [/b] Wir leeren unser Klo und machen uns auf für einen kleinen Ortsbummel.
Ein "Maison Henri IV im typisch normannischen Fachwerkstil gehalten und um etwa 1500 erbaut verdient unsere Aufmerksamkeit. Unser nächster Halt ist dann Fecamp. Vor 5 Jahren haben wir da schon mal übernachtet. verändert hat sich nichts. Man kann mit dem Womo am Fischereihafen stehen. Eine Entsorgung gibt es auch, allerdings am Ende desd Port de Plaisance, der zum Strand hin weist. Ist aber gut beschildert.
Einen kurzen Stadtbummel gönnen wir uns auch in Fecamp. Er führt uns uner anderem auch wieder an die ehemalige Benediktiner-Abtei, die als Schnapsbrennerei zu Weltruhm gelangte (ja, ja, die Mönche und der Alkohol*). Sicherlich das imposanteste Gebäude in der Stadt. Von Fecamp aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Etretat, dem Endpunkt unserer heutigen 68 km langen Etappe. Hier hat sich was getan seit unserem letzten Besuch vor 5 Jahren. Es gibt einen Womo-Stellplatz gleich neben dem Campingplatz. Damals durfte man Tagsüber auf dem Busparkplatz stehen, aber übernachten war verboten. Die Gebühr für den neuen Stellplatz beträgt 5 €, ist also noch im Rahmen. Für 2 € gibts 10 min, Frischwasser oder 55 min. Strom.
Etretat haben wir uns für morgen vorgenommen. ein sehr schöner Bericht mit tollen Bildern.
Das würde mich auch mal reizen. Leider hat man viel zu wenig Urlaub. Bin gespannt auf die Fortsetzung. Freitag 15. September
Ein relativ ereignisloser Tag liegt hinter uns und ausser einem Bummel durch das sehenswerte Honfleur ist nichts erwähnenswert. Der Vollständigkeit halber tu ichs doch: es regnet am Morgen und der geplante Bummel durch Etretat entfällt. Das ich trotzdem ein paar Bilder habe verdanken wir dem morgendlichen Baguette-holen. bei der Gelegenheit war ich dann auch mal mit dem Rad am Strand. Die Fahrt geht weiter über Le Havre nach Gonfreville. dort ist Einkaufen angesagt im Hyper-Leclerc. Ein paar Dinge müssen ergänzt werden. Getankt wird auch noch für sagenhafte 1,01 € Dann die Fahrt über die Pont de Normandie nach Honfleur.
Dort nehmen wir Frischwasser auf. Entsorgt hatten wir am Morgen in Etretat. Den Stellplatz in Honfleur können wir nicht nutzen. kein Kleingeld für den Automaten. Stimmt uns aber nicht wirklich traurig. Aber für nen Stadtbummel finden wir einen Parkplatz. Das lohnt sich wirklich! Nur die vielen Leute stören ein wenig das harmonische Bild des imposanten Ortes. Wie überall in den Touristenhochburgen werden ganze Busladungen über die Stadt ausgeschüttet. Einen Übernachtungsplatz finden wir dann ein paar Kilometer hinter Honfleur in dem nichtssagenden Villerville. Hier war wohl früher mal ein badeort, aber wir sehen bei einem Ortsrundgang Hotels und das Casino in Strandnähe, die zum Verkauf stehen, so wie auch Villen mit Seeblick.
Möglich, daß das gegenüberliegende Le Havre mit seinen Ölhäfen dafür verantwortlich ist. Auf mich wirkt der Ort wie ein Schmuggler- und Seeräubernest. Samstag, 16. September 2006
Nach dem Seeräuber-Nest Villerville mit Blick auf die Raffinerien von Le Havre sind wir heute am "Juno-Beach" angelangt. Ab dem 01. Septembare darf man hier mit dem Womo direkt am Strand stehen, was vom 01. April bis 31. August verboten ist. Da lob ich mir die Nachsaison. Entsprechend ist der Platz von Womos frequentiert. Juno Beach war neben Gold und Sword einer der drei britischen Landungsstränden bei der allierten Invasion am 06. Juni 1944. Mit den Briten gingen hier auch Kanadier an Land, was seinen Niederschlag in einem Museum über Kanadier im 2. Weltkrieg fand.
Wir waren an diesem Morgen, wie immer, ziemlich spät aufgebrochen nach Caen. Der dortige Stadtbummel führte uns von der Abbaye aux Hommes in der sich das Grab von Wilhelm dem Eroberer befindet, über das Chateau des Ducs ...der alten Normannischen Burg, die über der Stadt thront zur Abbaye aux Dames mit dem Grab der Königin Mathilde.
Alle diese Bauten datieren aus dem 11. jahrhundert, wobei am Chateau des Ducs, der Festung der normannischen Herzöge, kräftig renoviert wird. Von Caen aus fuhren wir wieder an die Küste, der wir von Ouistreham, einem Fährhafen, dessen Womo-Stellplatz nahe den ein- und auslaufenden Schiffen zwar schön gelegen, aber überfüllt ist, folgen. Kurzer Halt zu V + E und schon gings weiter. In Courseulles sur Mer fanden wir unseren Übernachtungsplatz. Sonntag, 17.September 2006
Wir bleiben in Courseulles sur Mer. Ein Stehtag muss auch mal sein. Die Sonne ist wieder da und wir geniessen den Tag. Nach einem Jahr Pause gelingt es mir endlich mal wieder ein Bild zu malen. Am Abend gibts Muscheln, direkt am Hafen gekauft und eine Flasche Tokay Pinot Gris. Dienstag, 19. September 2006
Wenn man von Barfleur her kommend in Fermanville-Bourg dem Schild "Phare" folgt, das rechts von der D116 in Richtung Meer zeigt, findet man nach ungefähr 2 km den Leutturm am Cap Levy. Fährt man rechts daran vorbei, kommt man nach ungefähr 300 m auf einen kleinen Parkplatz mit freiem Blick aufs Meer. Hier haben wir uns fernab aller Touristenströme für heute unseren Übernachtungsplatz ausgesucht. Der zweite Stellplatz an einem Leuchtturm innerhalb von zwei Tagen, nachdem wir gestern am "Phare de Gatteville" bei Barfleur standen.
An diesem Leutturm waren wir vor 5 jahren schon mal gestanden. Wir waren gestern, am Montag, in Courseulles aufgebrochen nachdem wir dort 2 Nächte verbracht hatten. Natürlich wieder mal viel zu spät, es war fast 11 Uhr.
Erste Station für einen Bummel war Arromanches les Bains, wo wir auch V+E erledigen konnten. Ein Blick über den Strand und die unübersehbaren Spuren der Operation "Overlord", der vor 62 Jahren stattgefundenen Invasion der Alliierten in der Normandie, und dann gings weiter. Das American Memorial und den Friedhof der Amerikaner am Landungsabschnitt Omaha Beach besuchten wir und setzten dann unsre Fahrt fort über Point La Hoq und Utah Beach, wo wir vor 5 Jahren schon mal waren bis zum Leuchtturm bei Barfleur. Heute früh gings dann an den Hafen von Barfleur und wieder etwas südlich nach St. Vaast la Hogue, dem für seine Austern bekannten Ort. Auch hier machten wir einen Bummel um den Hafen und durch die Stadt, sahen uns den Womo-Platz an und fuhren dann wieder nach Norden über Barfleur hinaus an der Küste entlang bis zum schon beschriebenen Cap Levy. Hier hat man nicht nur einen wunderbaren Blick aufs Meer, sondern man kann die Hafeneinfahrt von Cherbourg sehen, kann von ferne die Fähren der Irish Ferries und die ein- und auslaufenden Fischerboote beobachten. Und nach Sonenuntergang faszinieren die Lichter von Cherbourg, der herrlich klare Sternenhimmel und der noch nicht so ferne Leutturm von Gatteville mit seinen Leuchtfingern. Klasse Lothar, bei deinem Bericht und den dazugehörenden Bildern erübrigt sich bei uns eigentlich jegliche Diskussion wo der nächste Sommerurlaub hinführt. Jaaaa....Frankreich- dabei gibt es doch so viele schöne Flecken auf der Welt...
Lena [albumimg]835[/albumimg] So richtig zum Geniessen...... Bericht und STPL sowie deine Bilder ... Klasse.... Kommt aber noch ein bissel was. Hab nur im Moment so wenig Zeit. Die "Rose von Wissembourg" hab ich nur mal zum Test von Dirks neuem Album eingefügt. :D Auch ein Zwischenlob tut der Seele gut :daumen2: Stimmt! Und danke!!! :oops: Jetzt wirds aber Zeit mal wieder was am Reisebericht zu tun. Sollte eigentlich dieses Jahr noch fertig werden.... Wir setzten also unsere Reise am 20.September fort.
Nach dem Stellplatz am Cap Levy gings am Morgen ohne Frühstück, denn die örtliche Boulangerie hatte geschlossen, weiter nach Cherbourg. Dort begrüsste uns das Reiterstandbild von Bonaparte, dessen Hand nach England weist.... Beim obligatorischen Stadtrundgang stiessen wir im Fischerhafen auf das Boot, das wir bereits am Cap Levy ausgemacht hatten. Es war mit zwei anderen dort vorbei in Richtung Hafen Cherbourg gefahren und zog riesige Wolken Möwen hinter sich her.
Die Möwen waren noch da, die Ladung jedoch bereits gelöscht. Sicherlich ein guter Fang... |
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