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Fahrt von der Nordseeküste nach Tarragona


duc3000 am 11 Jun 2018 15:32:45

Hallo,
wir (2 Erw., Zwillinge 11 J) planen ab Mitte Juli unsere erste größere Auslandstour mit unserem WoMo (Dethleffs, 3,8t, 3,22m hoch !) Sind schon 4 Jahre unterwegs, aber bislang nur in Deutschland, Niederlande und Dänemark. Jetzt wollen wir mal in die "garantierte" Sonne genießen und haben uns für 2 Wochen auf den Campingplatz Playa Bara in Tarragona eingebucht.
Habe hier schon einiges gelesen, bzgl. der Anfahrt, hätte aber gern nochmal ein paar konkrete Vorschläge, da wir mit dem 3,8ter und Höhe über 3m nicht unbedingt über Mautpflichtige Straßen fahren wollen.
Wir fahren über die A31 durchs Ruhrgebiet in Richtung Frankreich / Luxemburg. Wer kann uns nun weiterhelfen ?
Ob wir nun 2 oder 3 Tage fahren ist noch offen, Gesamtstrecke beträgt ca. 1600km......

Gruß aus Ostfriesland, Klaus

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Flatus am 11 Jun 2018 16:12:00

duc3000 hat geschrieben:... durchs Ruhrgebiet in Richtung Frankreich / Luxemburg. Wer kann uns nun weiterhelfen ?
Ob wir nun 2 oder 3 Tage fahren ist noch offen, Gesamtstrecke beträgt ca. 1600km......

Ihr kommt dabei durch die schönsten Regionen Frankreichs und Nordspaniens - warum habt ihr's denn so eilig?

Gruss von der Loire
Flatus

Ganzalleinunterhalter am 11 Jun 2018 16:33:55

Mautfrei ab Luxembourg ( nochmals preiswert Volltanken ) durch Frankreich --> Link

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Orsito am 11 Jun 2018 22:02:18

Hallo Klaus,

1600 km über französische Landstrasse in zwei Tagen ist sehr sportlich! Ich fahre diese Strecke nach Tarragona von Koblenz aus. Mein Schnitt beträgt etwa 65 km/h. Fahrzeugprofil ist ähnlich. Ich bleibe dann in Torredembarra. Hintergrund ist, dass ab hier ein direkter Zug nach Barcelona oder Tarragona oder Valencia geht.

Fahrstrecke im ganz groben Zügen, fast ohne Maut:

Auf keinen Fall Freitag, Samstag oder Sonntag fahren. Auch in der Nacht mußt Du da etwa 4 bis 6 Stunden mehr kalkulieren. Du fähst in den Ferien und jede Menge Fahrzeuge aus Holland mit Wohnwagen fahren da auch.

Luxemburg (unbedingt an Raststätte vor Grenze zu Frankreich tanken) - Nancy - Toul - Langres - Dijon Nord - Stadtautobahn - Dijon Süd - Autun - Monceau les Mines - Vichy - Riom (Autobahn spart aberwitzige Kurbelei)- Clermont - A75 - Millau (Tanken geht aber nur, wenn die Brücke nicht genutzt wird) - Beziers - Perpignan - Figueres - Girona - dort abbiegen in Richtung Vic, dann aber kurz danach Richtung Sabadell auf der C35 - kurz vor Granollers auf die AP7 (Maut, nur eine Station bis zur Mautstelle). - dann weiter AP7 in Richtung Valencia bis Villa Franca Süd (nochmals kurzes Mautstück) dort N340 bis zu Deinem Campingplatz.

Die Mautstücke kosten alles zusammen vielleicht 40€, sparen aber mehrere Stunden aufreibende Kreisverkehrfahrten und Großstadtfahrten in und um Barcelona.Einige der Abfahrten in Barcelona für eine komplett freie Fahrt ohne Maut sind unterirdisch. Wenn Dein Navi da nicht präzise die Richtige Abfahrt findet, fährst Du mautpflichtig auf der C31 und folgst der Ausschilderung Flugplatz Barcelona und weiter Valencia. Die ist sauteuer. Wenn Du da dann den Irrtum bemerkst und abfährst, geht es sehr lange und aufwendig durch Stadtgebiet, meist ohne sichtbare Ausschilderung. Der blanke Horror mit einem größeren Fahrzeug.

Ich probiere bei jeder Fahrt eine modifizierte Strecke, diese scheint mir aber die Beste zusein, hat aber durch die vielen Steigungen auf der A75 einen enormen Spritverbrauch. Rechne da mal gut 2 ltr mehr auf 100km als sonst. Meiden würde ich die Strecke via Bourg - Lyon - Valence weil Du gefühlt 10.000 Kreisverkehre bis nach Montpellier hast und mit der derzeitigen Crit dÁir Regelung ab 01.07.18 nur mautpflichtig durch Lyon kommst. Für Clermont Fd würde ich die Anfahrt ausserhalb der vorgeschlagenen mautpflichtigen Autobahn unbedingt vorher prüfen.

Noch ein Sicherheitstip: Auf keinen Fall auf einem der Parkplätze der A75 übernachten oder das Wohnmobil länger unbeaufsichtigt (Essen an der Picknickbank) allein lassen.

Es gibt sicherlich jede Menge andere Ansätze, der hat für mich bisher ganz gut gepasst.

Gute Planung und noch bessere Fahrt

Orsito

etta am 11 Jun 2018 22:19:55

Hallo Klaus,wir kommen aus Großheide und fahren auch die A31 aber dann nicht durchs Ruhrgebiet.Wir fahren dann nach Venlo und dann auf der A73 nach Maastrich,Liege
weiter auf der A25 bis Abfahrt Bastonge dann auf die N30 .In Martange kann man immer billig tanken,ist an der Grenze Luxemburg.Weiter bis Arlon,dort gibt es auch einen SP.Fahren dann bei Longwy über die Grenze nach F.Dann nach Nancy. Sind die Strecke das letzte mal im Jan.2017 gefahren.
Wir fahren diese Strecke gerne.
Gruß Etta

Gast am 12 Jun 2018 04:51:28

Etwas leichter zu finden, ebenfalls in Kombination Maut und mautfrei, ist die Fahrt über Freiburg/Brsg.. Das erste Stück in Frankreich ist mautfrei. Danach kann man entweder sehr schön entlang der Doubs Richtung Besancon fahren, oder man nimmt die Autobahn, die sich von der Maut in Grenzen hält, da es nicht so viele km mit Maut sind. Ab Chalon-sur-Saone fährt man gen Westen auf der Nationalstraße und kommt so fast automatisch zu A71/A75. Den Rest hat Orsito schon ganz gut beschrieben.

Zu Luxembourg: das Tanken ist dort eine ganze Ecke billiger als in Frankreich, aber auch noch billiger als in Deutschland. Ich würde die Wahl der Strecke aber nicht davon abhängig machen. Das letzte Mal bin ich auch dort entlang gefahren, weil es von der Strecke gepasst hat, aber auch nur deswegen bin ich über Lux gefahren.

Gast am 12 Jun 2018 04:56:57

Übrigens: die von manchen Foristen genannte Abkürzung Digoin-Vichy-Riom empfehle ich nicht unbedingt allen Womo-Urlaubern. Die Strecke ist zwar schön, aber ich habe bei den letzten Fahrten leider immer wieder nicht ganz so erfahrene Womo-Fahrer gesehen, die alles andere als entspannt fuhren, inklusive riskanter Überholmanöver der Einheimischen. Die Landstraße ist zwar in gutem Zustand, aber nicht so breit. Mit den bekannten Folgen! Hinzu kommen die vielen Kreisverkehre bei der Umfahrung von Vichy.

Besser man bleibt bei Digoin auf der N79 bis Montmarault und nimmt das kurze Stück (60 km) Mautstrecke bis Riom.

Ganzalleinunterhalter am 12 Jun 2018 15:07:18

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Mautfrei ab Luxembourg ( nochmals preiswert Volltanken ) durch Frankreich --> Link

Habe mal gerade nachgeschaut > auf dieser Strecke sind 101 Kreisverkehre zu bewältigen :lenker:

Orsito am 12 Jun 2018 18:00:25

Hallo Ihr Berliner,

ich glaube mich daran zu erinnern, dass auf der A36, auf dem Stück von Mühlhausen nach Belfort, bereits vor der Abfahrt Burnhaupt darauf hingewiesen wird, dass Fahrzeuge oberhalb von 3,5 to zulGesgew auf der A36 fahren müssen. Hinter Burnhaupt gibt es eine Mautstelle, da werden alle abkassiert. Ist die Weg? Bei Google maps ist die nämlich noch da.
Die Ausweichlösung war, in Burnhaupt (Entsorgung an der Zufahrt zum Super U Supermarkt) abzufahren und dann der Ausschilderung Belfort zu folgen, bis die nächste Ausschilderung zur Autobahn über die D1083 nach Belfort kommt. Allerdings hat die Sache den Haken, dass es in La Chapelle sous Rougemont ab und an Kontrollen gab. Ich wurde da ebenfalls kontrolliert, allerdings ohne Folgen, weil da noch Chausson auf dem Alkoven prangte. Nachfolgend die Erklärung...

Früher war es in Frankreich so, dass es eigentlich kaum WoMo gab, die höher waren als 2,95m und schwerer als 3,5 to. Das ging dann immer bei der Maut als Class 2 durch. Automatisch, ohne Nachfrage! Mittlerweile haben auch die Autobahngesellschaften gemerkt, dass viele Wohnmobile höher und schwerer sind und deshalb als Class3 abgerechnet werden. Das wird dann für dieses kurze Stück richtig teuer! Die Gemeinden arbeiten da mit entsprechenden Verbotsschildern für deren Ortschaften teilweise eifrig mit.

Gibt es zu diesem Streckenabschnitt zwischen Burnhaupt und Belfort konkrete andere Erkenntnisse? Ich will da im Herbst nochmals in das französische Jura. Betrifft aber auch den Einen oder Anderen Spanienfahrer...

Gruß
Orsito

Gast am 12 Jun 2018 19:24:03

Die Mautbrücke zwischen Mulhouse und Belfort existiert weiterhin. Ob es Kontrollen auf der parallelen, ehemaligen Nationalstraße gibt, kann ich nicht sagen. Gesehen habe ich nie welche.

Wegen der Gewichtsprobleme kann ich nichts sagen. Kann sein, dass hier und da Strecken ab 3,5 oder 7,5 Tonnen gesperrt sind, wenn man kein Anrainer ist. Es geht sicher darum, die leichten und schweren Lkws aus den Dörfern zu halten, was ja auch sinnvoll ist. Dass dabei schwere Womos ebenfalls betroffen sind, liegt am System. Irgendwo muss die Grenze gezogen werden. Schade ist es aber, dass bei Womos, also camping-car, keine Ausnahme gemacht wird.

wohnmobilbenutzer am 12 Jun 2018 20:35:16

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Habe mal gerade nachgeschaut > auf dieser Strecke sind 101 Kreisverkehre zu bewältigen :lenker:


Hallo,

interessant! - diese Zahl entspricht auch so in etwa meiner "gefühlten" Kreisverkehrsanzahl auf solchen Strecken in Frankreich. Kann man denn die genaue Zahl irgendwo in Google Maps direkt ablesen?


Grüße

Orsito am 12 Jun 2018 21:20:05

Die Kreisverkehranzahl muss man wohl zählen. Die schlimmsten Kreisverkehrstrecken auf dem Weg nach Süden ist die Strecke parallel zur A6 zwischen Chalon sur Saone und Lyon und dann nochmals parallel zur A9 zwischen Remoulins - Montpellier - Beziers und Narbonne.
Wir haben mal ab Langres angefangen zu zählen und haben bei 300 aufgehört. Nicht mitgezählt haben wir die, wo irgendwo im Dorf eine gepflegte, sichtbehindernde, bunte Blumenrabatte mit dem eingepassten Kreisverkehrschild, auf einer ehemals normalen Kreuzung stand. Da hatten wir aber noch reichlich Kreisverkehre bis Lyon, denn das war bis dort knapp mehr als die Hälfte der Strecke nach Lyon.

Vielleicht zählt die mal jemand? :mrgreen:

Gruß an alle Kreisverkehrverdrossenen
Orsito

duc3000 am 24 Jun 2018 15:40:48

Luxemburg (unbedingt an Raststätte vor Grenze zu Frankreich tanken) - Nancy - Toul - Langres - Dijon Nord - Stadtautobahn - Dijon Süd - Autun - Monceau les Mines - Vichy - Riom (Autobahn spart aberwitzige Kurbelei)- Clermont - A75 - Millau (Tanken geht aber nur, wenn die Brücke nicht genutzt wird) - Beziers - Perpignan - Figueres - Girona - dort abbiegen in Richtung Vic, dann aber kurz danach Richtung Sabadell auf der C35 - kurz vor Granollers auf die AP7 (Maut, nur eine Station bis zur Mautstelle). - dann weiter AP7 in Richtung Valencia bis Villa Franca Süd (nochmals kurzes Mautstück) dort N340 bis zu Deinem Campingplatz.


Danke schon mal für die ausführlichen Routenbeschreibungen. Hab aber an "ORSITO" noch ein paar Verständnisfragen:

Fährst du zwischen >> Nancy - Toul - Langres - Dijon Nord << auf der A31 oder den Landstraßen ?

Außerdem kann ich die Beschreibung Dijon Nord / Süd nach Autun nicht ganz nachvollziehen ...?

Versteh ich das den richtig, dass die gesamte A31 und A75 mautfrei ist ?

Gruß Klaus

Gast am 25 Jun 2018 02:58:43

duc3000 hat geschrieben:Außerdem kann ich die Beschreibung Dijon Nord / Süd nach Autun nicht ganz nachvollziehen ...?

Versteh ich das den richtig, dass die gesamte A31 und A75 mautfrei ist ?

Die innerstädtische Autobahn von Dijon ist mautfrei, aber nicht die reguläre Autobahn um die Stadt herum. Die A31 ist nicht mautfrei, die A75 hingegen schon. Ausnahme: die Mautbrücke von Millau.

Um die Fahrt nicht unendlich lang werden zu lassen, kann man einzelne Abschnitte auf der mautpflichtigen Autobahn fahren. Das betrifft z.B. die Strecke Dijon nach Chalon, sowie die A71, sozusagen den Zubringer zur A75 --> Link. Das sind zwar immer noch rund 15 € Maut (Womo bis 3,5 Tonnen), aber die sind gut angelegt.

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