aqua
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Wohnkabine auf DoKa Daily 35S18 D


crono am 11 Jun 2018 20:52:01

Ahoj

Urlaube im WoMo machen wir seit ich denken kann und mit der Planung meines Projekts habe ich schon vor Monaten begonnen:

Anforderungen:
- Länge < 6m
- Max. zul. Gesamtgewicht: 3.5t
- 5 Personen (2Erwachsene, 3 Kinder)
- Zuladung ~500Kg
- 5 Sitzplätze und 5 Schlafplätze gleichzeitig, d.h. ohne Umbau zwischen "Fahren und Stehen"
- Grundausstattung mit Verzicht auf Heizung, Warmwasser und Dusche (das vermissten wir in den letzten 15+ Jahre nie)

Mir war von Anfang an klar, dass es mit diesen Anforderungen kein Mobil "aus dem Katalog" sein kann - oder gibts sowas? Und spätestens nach "5 Personen" und "3.5t zul.GG" hörten wir in den meisten Fälle "geht nicht!" - dies auch von nahmhaften Leerkabinenhersteller, die mir in der Folge schon gar kein Angebot unterbreiteten.

Ganz einfach: Ich habe es gemacht und es geht sogar recht gut! :D

Das möchte ich hier kurz vorstellen, ggf. dient es ja dem einen oder anderen als Inspiration.

Fahrzeugbasis
Schon bald habe ich mich in die DoKa-Fahrgestelle verguckt - hier habe ich immer genügend Sitzplätze und auf dem Fahrgestellt hinten noch ordentlich Platz für eine Wohnkabine. Von den Dimensionen, Gewicht und Motorisierung hat uns der Iveco Daily 35S18 ab besten gepasst. Das Fahrgestell ist ca. 5.90m lang und wiegt 2090 Kg (gewogen und nicht gemäss Prospekt und dies inkl. Reserverad, Airbags, Klima).

Alkoven-Kabine
Aufgerechnet auf die maximale Länge von 6m verbleiben auf dem Daily gute 2.7m für die Wohnkabine - diese galt es nun bestmöglich zu verplanen. Das sieht bei uns so aus:



- U-Sitzgruppe im Heck
- Kleine Küche rechts
- Schrank und TTT links
- Alkoven mit drei Längsbetten ("Kinderzimmer") -nicht auf dem Plan eingezeichnet

Ok, Umbauen müssen wir nun nicht zwischen "fahren und stehen" sondern nur noch zwischen "drinnen sitzen/essen und fahren" - i.d.R. befinden wir uns draussen und Wintercamping machen wir nicht - das passt als Kompromiss :)

Anfang Jahr wurde das Fahrzeug geliefert und ich habe es zu einem Aufbauer überführt, welcher dem Fahrgestell eine einfache Alkoven-Leerkabine verpasst hat (Länge 2.7m, Breite 2m und Höhe ca.2.2m, Alkovenlänge 1.9m). Mitte März konnten wir das Fhz. inkl. Kabine abholen - das Gewicht der leeren Kabine inkl. Türe und Fesaufbau liegt bei 470 Kg. Kommen wir in Summe auf 2560 Kg - das sollte genügend Reserven bieten für den Innenausbau! Wir verwendeten hierfür ein leichtes Balsa-Sperrholz und liessen es professionell beschichten und zuschneiden (Bei 15mm Stärke liegt das Gewicht inkl. Beschichtung bei ca. 6Kg je qm)

Den Ausbau konnten wir vor einigen Wochn abschliessen. Das Resultat:
Aussen:


Blick vom Eingang nach hinten (auf die Sitzkästen kommen noch Kissen). Der Tisch ist absenkbar und über 2 Achsen je 360° drehbar. Mit abgesenktem Tisch gibt es ein Bett mit 140*200cm:


Blick nach vorne:


Küche. Der Wasserhahn kann durch das Seitenfenster herausgezogen werden und dient so als einfache Aussendusche:


Schrank und TTT daneben:


Doppelter Boden über 2 Ebenen:


Bodenplatten offen. Unter der dritten Bodenplatte befindet sicher der Wassertank und weiterer Stauraum:


Durchgehender Stauraum/Heckgarage unter der U-Sitzgruppe. Auf der Fahrerseite liegt der "Elektro-" und auf der Beifahrerseite der Gaskasten:


Letzte Woche war ich damit auf der Waage und war doch positiv überrascht (wann gibts den sowas? :D ): Der Innenausbau wiegt 260 Kg (wie auf den Bildern zu sehen, also mit Möbel und Matratzen (30 Kg) sowie mit Gas (18 Kg) und einer 100Ah Lifepo-Batterie, ... aber leerem Wassertank)

= ergibt in Summe 2820 KG (ohne Fahrer, jedoch Diesel und AdBlue voll).

Verbleiben für uns fünf also knappe 700 Kg Zuladung. Neben allen Personen verbleiben uns z.Z. über 450Kg - das genügt für unsere Anspüche vollständig und liegt über den Anforderungen. Die Zuladung wird dann m.E auch mit fünf Erwachsenen reichen...

Also: Ein einfacher Alkoven-Ausbau für 5 Personen mit ordentlicher Zuladung ohne Kompromisse (für uns!) geht also ganz gut zu realisieren. Ggü. dem "Standard-Ausbau" fehlt lediglich eine Heizung, Warmwasser und die Nasszelle...

Mit Gruss

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

andwein am 12 Jun 2018 10:34:11

Eine saubere Vorgabe und dann eine saubere Umsetzung. Die Kinder sind während der Fahrt vorne und unter direkter Aufsicht und Erreichbarkeit und im Sommerurlaub eh immer draußen. Den Schlafplatz finde ich persönlich begrenzt, aber Kinder schlafen auch gut im mitgenommenen Zelt. Tolle Arbeit.
Viel Spass, Andreas

cbra am 12 Jun 2018 10:38:35

cooles projekt - wir fahren auch eine eigenbau kabine auf iveco doppelkabine - allerdings mehr platz fürs surfzeug und für 2 pers ausgelegt

Anzeige vom Forum


Jagstcamp-Widdern am 12 Jun 2018 11:18:40

ein echtes raum- und gewichtswunder, gefällt mir! :!:

allesbleibtgut
hartmut

teuchmc am 12 Jun 2018 11:30:34

Moin Crono! Schönett Ding.Eure Bedürfnisse und Maßgaben konsequent umgesetzt. :top: :top: :top:
Mal ne Frage. Mit was muß man in aktueller Währung pro qm rechnen, wenn man Deine Art der Ausbauplatten(Platte+Beschichting) nehmen will/möcht/o.ä.?
Sonnigen weiterhin und jute Fahrt mit Eurem Kfz.Uwe

crono am 12 Jun 2018 12:50:38

Der Entscheid zur DoKa lässt sich aus unseren Anforderungen ableiten, immer genügend Sitzplätze zu haben. Andreas zählt weitere Vorteile auf. ein wichtiger Punkt ist m.E. auch die Reisesicherheit: Reisen auf ordentlichen 3-Punkt Gurten in der 2. Reie in der Fahrzeugkabine erachte ich als sicherer als das Reisen in einem GFK-Aufbau in einer Dinette mit ggf. nur Beckengurten. Zudem ist die "Aussicht" besser als durch verblassende Kunststofffenster...

Das Bett im Alkoven ist 190x200 - das sollte eigentlich für drei Kinder genügen.

DoKas sind auch für zwei Person gut passend: Die Rückbank lässt sich mit ein paar Schrauben herausnehmen, das gibt (sicheren) Platz z.B. für Fahrräder, ein kleines Moped oder ein Schlauchboot, ...

Zu den Möbelplatten: Ich habe Banova Sperrholz verbaut (--> Link), diese kosten mit 15mm Stärke 35 CHF pro qm (bei nur 3.2 Kg!!), Die Beschichtung sind HPL Platten von Agrolite (knapp 30 CHF pro qm mit ca. 1.3 Kg). Beidseitig beschichtet kommt man so auf ca. 90 CHF bei 5.8 Kg... Das Ganze wird es wohl in DE günstiger geben :) Die Kanten in Multiplex-Optik liess ich beim Schreiner "aufschweissen". Die Bodenplatten sind in 30mm Stärke ohne Beschichtung sondern nur imprägniert/lackiert.



Der Nachteil von leichtem Holz ist natürlich die Festigkeit. Insb. für Gewicht tragende Teile muss das Ganze verstärkt werden (s. beim Tisch oder Heckbett) und es empfiehlt sich neben verschrauben ebenfalls zu verleimen..

Mit Gruss

Tinduck am 12 Jun 2018 13:59:01

Schöner Ausbau.

Zeigt aber auch mal wieder, das es in einem ‚Normalmobil‘ eben mit 5 Personen nicht so einfach ist. Wenn nämlich Dusche und Heisswassersystem doch wieder dazukommen, bist Du locker über die 6 m weg mit der Doka. Und die Gewichtsreserve schmilzt dann auch dahin. Insofern kann man sagen: Ja, es geht. Aber nur mit reduzierten Anforderungen und extremem Leichtbau.

Bezüglich Doka... das mit der Sicherheit stimmt natürlich. Aber reisetechnisch bin ich ganz froh, dass unsere Drei Reiter Der Apokalypse hinten mitfahren :D und rausgucken können sie da sogar noch besser, wir haben nämlich ein sehr grosses Dinettenfenster und sie sitzen so hoch, dass sie den vorbeifahrenden LKW-Fahrern beim Fussnägelschneiden zusehen können (Der Doppelboden machts möglich).

Im Alkoven zu dritt wäre bei uns unmöglich, dann pennen die nicht vor 3 Uhr früh vor lauter Gekasper. Teile und Herrsche :D also wird einzeln geschlafen in Dreifachstockbetten.

Aber wenns für Euch passt - alles richtig gemacht. Passt halt nicht für jeden.

bis denn,

Uwe

bernie8 am 12 Jun 2018 14:23:05

Hallo,

Sehr schön gemacht!
Wir waren früher auch mit 3 Kindern im Alkoven auf 4,70 m Länge unterwegs.
Mit Nasszelle / Toilette! Allerdings gewogen hab ich nie :D
Wir hatten auch Rundsitzgruppe im Heck, war dann auch Bett für die Eltern.
Spaß gemacht hat das allemal!

cbra am 12 Jun 2018 14:52:50

wie ist denn eure kabine auf dem rahmen verschraubt? Interessiert mich wegen der torsion - ich habe 4 querträger, der vorderste davon mit gummielementen.
das ist sehtr wichtig, weil unsere kabine ist extrem steif, das fahrwerk tordiert bei kehren auf passstrassen, schräauffahrten oder so ganz ordentlich - auf höhe des kabinendachs schätze ich die auslenkung der kabine gegen hührerhaus auf ca +- 2cm

und nachdem ich demnächst evtl etwas umbaue bin ich da gerade am recherchieren verschiedener lösungen

crono am 12 Jun 2018 15:32:45

Die Kabine hat 4 Querträger im Boden eingelassen. Diese sind mit dem steifen Leiterrahmen verschraubt - die Kabine ist nur über diese Punkte mit dem Fahrzeug verbunden. Gummiert ist nichts (habe dies aber noch nicht genau untersucht)... Beim Aufbau vertraue ich auf den Aufbauer der Kabine...

Verwindungen quer zur Fahrtrichtung zwischen Kabine und Fahrerhaus stelle ich fest (1-2cm), dies stellt aber keine Probleme dar. Weiter stelle ich bei Querrillen auf der Fahrban und hohen Geschwindigkeiten ein leichtes "nicken" des Fahrzeuges/der Kabine fest - auch nicht wirklich störend. Längsverwindungen bei Kurven o.ä. beobachte ich nicht...

Wozu dienen die Gummielemente? Und wieso nur auf dem ersten Querträger? Die fixierte / steife Kabine verwindet sich ja zusammen mit dem Rahmen ggü. des Fahrerhauses. Verwindungen von Kabine ggü. des Rahmens sollte es eigentlich nicht geben...? Die Kabine ist m.E. an den Punkten und in der selben Art und Weise mit dem Rahmen fixiert, wie dies die Pritsche auch wäre...

Mit Gruss

cbra am 12 Jun 2018 15:45:51

crono hat geschrieben:Die Kabine hat 4 Querträger im Boden eingelassen. Diese sind mit dem steifen Leiterrahmen verschraubt - die Kabine ist nur über diese Punkte mit dem Fahrzeug verbunden.


ich habe auch 4 querträgern auf denne liegt die kabine und ist mehrfach verschraubt

crono hat geschrieben:Beim Aufbau vertraue ich auf den Aufbauer der Kabine...


ich auch ;)

crono hat geschrieben:Verwindungen quer zur Fahrtrichtung zwischen Kabine und Fahrerhaus stelle ich fest (1-2cm), dies stellt aber keine Probleme dar. Weiter stelle ich bei Querrillen auf der Fahrban und hohen Geschwindigkeiten ein leichtes "nicken" des Fahrzeuges/der Kabine fest - auch nicht wirklich störend. Längsverwindungen bei Kurven o.ä. beobachte ich nicht...


das habe ich vor dem setzen des aufbaus untersucht - der hinweis kam von einem kumpel der ist fahrzeugbauer ( schotter und baustellen LKW) - pass auf die torsion auf... habe daraufhin mit schraubzwingen "messlatten" auf den rahmen geklemmt , hab mich paarmal ums haus fahren lassen und hab mir das angesehen


crono hat geschrieben:Wozu dienen die Gummielemente? Und wieso nur auf dem ersten Querträger? Die fixierte / steife Kabine verwindet sich ja zusammen mit dem Rahmen ggü. des Fahrerhauses. Verwindungen von Kabine ggü. des Rahmens sollte es eigentlich nicht geben...?


um die verscpannung in der kanine zu vermeiden . meine ist sehr steif, alle kanten sind laminiert, nicht geklebt. ich habe mich entschieden die mittleren als "fix " zu nehmen. der vordere querträger ist so gestaltet dass sich der rahmen unter dem träger verwicnden kann, das wird mit gummielemnten erreicht. der hintere wuerträger hat das nicht und hat auch gleich mal bei deiner der ersten ausfahrten gezeigt dass da brutale verindungen stattfinden


crono hat geschrieben:Die Kabine ist m.E. an den Punkten und in der selben Art und Weise mit dem Rahmen fixiert, wie dies die Pritsche auch wäre...

Mit Gruss


eine pritsche ist viel weicher als eine kabine - eine pritsche verbiegt sich "wie es gerade passt"

unsere kabine ist mit 3,3m auflage etwas länger als eure, das macht es für euch einfacher

crono am 13 Jun 2018 23:32:06

Ich verstehe deine Punkte nur teilweise.

- (Quer)Verwindung zwischen Wohnkabine und Fahrzeugkabine gibt es und diese geht m.E. in Ordnung, resp. beide haben gegeneinander freies Spiel - bei mir geschätzte 2cm auf Dachhöhe
- (Längs)verwindung zwischen linkem und rechtem Träger des Leiterrahmens (oder eben zwischen Wohnkabine und Leiterrahmen) kann ich mir bei der Konstruktion des Leiterrahmens (s. Bild unten) und dem kurzen Radstand im normalen Betrieb nicht in dieser Grössenordnung vorstellen. Wenn es diese gäbe, lägen diese Kräfte neben der Wohnkabine auch auf den drei/vier massiven Querträger des (Fhz.) Leiterrahmens an.... Und ebenfalls auf der Fahrzeugkabine - kann ich mir nicht in dieser Grössenordnung vorstellen. Oder ich verstehe dich falsch...?

mit Gruss



cbra am 14 Jun 2018 07:32:28

gutes bild

stell dir vor ( oder mach es)

zwei latten quer über den rahmen - eine hinter der kabine, eine ganz hinten

im jetzigen zustand liegen die parallel

dann stell das eine hinterrad mal auf 2 keile um eine schräge auffahrt oder so zu simulieren

der rahmen wird sich verwinden, die latten liegen nicht mehr parallel.

je länger der radstand umso schiefer

hatte ich zunächst auch nicht auf dem radar, ist aber so

Tinduck am 14 Jun 2018 08:21:25

... aus genau diesm Grund werden Kabinen für etwas geländegängigere Mobile mit einer beweglichen Dreipunktlagerung auf den Leiterrahmen geschraubt, die fängt die Torsion des Rahmens ab und die Kabine muss sich nicht mitverwinden.
Nachteile: kostet extra und das Fahrzeug wird höher, wenn man nicht die Kabine im Gegenzug flacher macht.

Da hat sogar Bimobil eine Kehrtwende gemacht und bietet das jetzt optional mit an. Gab wohl doch ein paar Probleme mit gerissenen Aufbau-Bodenplatten, wenn die Fahrzeuge im Gelände gefordert wurden.

Ich denke aber, im normalen Fahrbetrieb sollte die Kabine die auftretenden Torsionskräfte ab können, sonst würden ja reihenweise Womos auseinanderbrechen.

bis denn,

Uwe

crono am 14 Jun 2018 09:27:06

cbra hat geschrieben:der rahmen wird sich verwinden, die latten liegen nicht mehr parallel.

je länger der radstand umso schiefer

hatte ich zunächst auch nicht auf dem radar, ist aber so


Das wird unbestritten der Fall sein. Aber auch hier denke ich, ist der Effekt der Querverwindung (Kabine ggü. Fahrerhaus) wesentlich grösser. Mein Punkt war ja, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Längsverwindung in der selben Grössenordnung liegt, wie die Querverwindung... Ich werde es beobachten und mir mal die Fixierung von Kabine auf den Rahmen genauer anschauen... Wie würde sich der Effekt bei fixierter Kabine bemerkbar machen?

Ich sehs wie der Uwe. Mit dem Fhz. werde ich natürlich nicht ins Gelände gehen - max. mal auf Rasen oder eine nicht asphaltierte Piste. Bei Anforderungen nach Geländetauglichkeit, sieht das Thema natürlich komplett anders aus - hierfür ist ja schon das Basisfhz. nicht geeignet...

Mit Gruss

cbra am 14 Jun 2018 09:36:56

Tinduck hat geschrieben:....... mit einer beweglichen Dreipunktlagerung auf den Leiterrahmen geschraubt, die fängt die Torsion des Rahmens ab und die Kabine muss sich nicht mitverwinden.
....
Da hat sogar Bimobil eine Kehrtwende gemacht und bietet das jetzt optional mit an. ...


so sehe ich das auch.

allerdings nicht nur im Gelände - da fahr ich kaum hin, aber manche paassstrassen, seilbahnparkplätze etc. sind auch nicht ohne

Tinduck hat geschrieben:Ich denke aber, im normalen Fahrbetrieb sollte die Kabine die auftretenden Torsionskräfte ab können, sonst würden ja reihenweise Womos auseinanderbrechen.


das mag ich bei normalen "weichen" kabinen nicht abschätzen - meine ist extrem steif - viel kohlefaser und alle kanten laminiert, nicht geklebt, deshalb bin ich da lieber vorsichtig.

und mich interessieren da die verschiedenen lösungen, deshalb hab ich das thema hier aufgebracht

crono am 19 Jun 2020 12:14:35

Nach gut zwei Jahren ziehe ich hier mal ein Resümee:

- Unser Fahrzeug und der der Ausbau haben sich für uns (2 Erwachsene, 3 Kinder mit 4, 7 und 9 Jahren) in allen Bereichen bestens bewährt, wir haben nun bald 20 tKm runter und über 100 Übernachtungen im Fahrzeug. Weder mit dem Fahrzeug, noch mit der Kabine noch mit dem Ausbau hatten wir je ein nennenswertes Problem!

- In Zwischenzeit habe ich noch eine Omnistore Markise angebracht (3.5m, gut 20 Kg) und einen Fahrradträger am Heck (i.d.R. ist er nicht angebracht, Fahrräder nehmen wir nur für Wochenend-Trips oder kurz Ausflüge mit)
- Die TTT hat nun auch eine Entlüftung. Das System bewährt sich, auch für die weiblichen Reisenden (alle bis auch mich ;-))
- Die Gas-Installation habe ich vereinfacht und "korrekter" gemacht: Schläche durch Leitungen ersetzt und ein ordentlicher Verteiler nach der Flasche angebracht. Zudem werde ich auf kleine Flaschen umsteigen (z.B. 2 Kg. Aluflasche) - 5 Kg Gas brauchten wir nie!
- Ich überlege mir den Rückbank in der Fahrerkabine auszubauen und mit zwei einfachen Sitzen aussen zu ersetzen. Die Bank wiegt 50 Kg und nimmt viel Platz in der Mitte weg. Das gute ist, dass die 3-Punkt Gurte auf den Aussenplätzen die Halterungen am Fahrzeug /der Karosserie haben (und nicht am Sitzgestell, wie die Plätze in der Mitte). So kann ich die Bank ausbauen und die Aussensitze mit etwas leichtem ersetzen, Das gibt wohl 30 Kg. Ersparnis und viel Platz zwischen den Sitzen.

- Die Gewichtsreserven liegen im Rahmen der Kalkulation und passen gut bis gerade so: Vollbeladen nach 5 Wochen Skandinavien kommt die Waage auf exakt 3'500 Kg (alle Tanks ca. halb voll, inkl. Personen und mit recht "unbewusstem" Packen und Einkaufen). Komplett leer kommt die Wage auf unter 2.9t (!) - ohne Personen natürlich...

- Kleine Probleme gab es lediglich mit den flexiblen Solarmodulen. Beide Module musste ich bereits ersetzen (Garantie-Ersatz von Wattstunde). Nun ist noch ein 110WP Modul auf dem Dach, geht dies kaput, kommt ein leichtes festes Modul aufs Dach.

- Gute Ideen suche ich noch um die Fenster und die HeKis Mücken-dicht zu kriegen. Die standard Netze taugen ggf. für Kleintieren oder Vögel, aber sicherlich nicht für Mücken / Knots :lach: Ideen?

Aufs nächste! :-)

2019 in Lofoten, NOR

Tinduck am 19 Jun 2020 14:23:51

Es gibt dichter gewebtes Netzgewebe für Kleinstinsekten, müsste man aber wohl selbst reinbasteln. Wir hatten gegen die Midges in Schottland auch keine Chance, da half nur noch ‚Fenster zu‘. Hier waren zum Glück gerade keine da :)

Bild

Bin mir auch nicht sicher, wie es dann mit dem Rausschauen und der Lüftung aussieht...

bis denn,

Uwe

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

VW Crafter Luigi, unser Wohnmobil
Kastenwagen Abstand zweite Sitzreihe
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt