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Auflasten auf 4t oder nicht, Hilfe bei der Entscheidung


Gast am 22 Jun 2018 08:05:21

Hallo Forum,
ich bin gerade hin und her gerissen was das Auflasten unseres Womos angeht.
Ich habe einen Duc 244 Maxi, kann also ohne Probleme auf 3850kg auflasten und habe ein passendes Gutachten für eine Auflastung auf 4000kg (nur die falsche Zusatzluftfeder ist verbaut, das könnte aber trotzdem per Einzelabnahme klappen meinte mein Bekannter beim TÜV).

Hier mal der aktuelle Stand:

-Das Fahrzeug hat in reisefertigem Zustand 3700-3800kg
-Ich fahre zu 95% und hätte den passenden Führerschein
-Meine Frau fährt wie bereits vorgekommen, wenn ich mich im Urlaub beim Sport verletze, darf aber nur bis 3,5t
-das Fahrzeug ist optisch recht leicht, da wenig Überhang und recht viel Bodenfreiheit, sieht also nicht überladen aus

Bei einer Auflastung ginge es mir also nicht darum das Fahrzeug technisch für das Gewicht auszurüsten (technisch passt es ja bereits), sonder darum rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
Meine größte Angst ist es nicht mehr weiterfahren zu dürfen wenn wir doch mal gewogen werden, denn ich habe keine Chance so viel auszuladen, dass ich unter 3,5t komme.

Also mal kurz vor und Nachteile:
3500kg
-wir beide dürfen das Fahrzeug fahren, sind aber überladen
-keine Einschränkungen bei Maut oder Geschwindigkeit

3850-4000kg
-ich bin legal unterwegs, meine Frau fährt (wenn sie doch mal fahren muss) ohne Führerschein
-keine Einschränkung bei Geschwindigkeit, durch das leichte Aussehen falle ich nur wenig auf wenn ich mich wie ein 3,5t Fahrzeug verhalten (schneller als 110kmh wird eh nicht gefahren)
-alle Einschränkungen was Maut betrifft, sowohl Aufwand als auch Geld


1. Wie ist es wirklich mit einem 4t Fahrzeug, kann man sich verhalten wie ein 3,5t Fahrzeug?

2. Wie viele Nachteile bringen 4t wirklich mit sich was Maut betrifft?

3. Bringt es mir etwas bei einer Kontrolle, nur rechtlich, aber nicht technisch überladen zu sein?

Ich freue mich auf Antworten welche mir meine Entscheidung erleichtern.

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Gast am 22 Jun 2018 08:33:36

Welche Frage ist das?

Wenn Du weisst, daß Du "reisefertig" mit 3.700 - 3.800 kg fährst, musst Du auflasten und die Einschränkungen wie Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit und das Eine oder Andere Durchfahrverbot in Kauf nehmen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dir irgendjemand den Tipp geben wird, es einfach drauf ankommen zu lassen. Wird schon nichts passieren.

Bei Verkehrskontrollen (Wiegen) gibt es keinen Bonus für die "technischen Voraussetzungen" zur Auflastung. Da zählt nur das, was in der Zulassungsbescheinigung steht.

Bei einem eventuellen Unfall (z.B. wenn es um den Bremsweg geht) ist die Reaktion der Versicherung gewiss. Die der Behörden sowieso: Überladen.

Vielleich könnte man sich über einen Anhänger Gedanken machen.

Z.B. das hier: --> Link

....wenn´s nichts Großes sein soll.


Gruß

Frank

skysegel am 22 Jun 2018 08:37:22

Ich kann nur zu Punkt 3 was sagen: Ich möchte nicht ohne Führerschein in einen Unfall verwickelt sein. Die Auflastung wird mMn auf alle Fälle ausschließen, dass deine Frau das Auto fährt, ohne den C Führerschein zu machen.
Ansonsten stell ich mir das unterhaltsam vor, auf irgend einem Parkplatz mitten im Nirgendwo 300-400kg ablasten zu müssen, um weiter fahren zu können.

Ulli

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babenhausen am 22 Jun 2018 08:43:48

Überlege doch mal:
Was du machst und in wie weit du es verantworten musst.
Es ist alles gut so lange man nicht erwischt wird ,das sagen auch Bankräuber :razz:
Manche deiner angestellten Überlegungen lassen mir aber die Haare zu Berge stehen

3850-4000kg
-ich bin legal unterwegs, meine Frau fährt (wenn sie doch mal fahren muss) ohne Führerschein



wenn du dann noch daneben sitzst könnt ihr ja gemeinsam beim Richter erscheinen,Urteil bekommt dann jeder sein eigenes :twisted:

PittiC am 22 Jun 2018 08:52:01

Ist doch einfach, auflasten und deine Frau macht den Führerschein. Bis der Führerschein bestanden ist , eine ADAC Plus Mitgliedschaft. Die bringen euch und das Fahrzeug heim.

mafrige am 22 Jun 2018 08:57:04

... stell dir vor irgendwo schert ein Auto kurz vor dir ein und weil er sich verschätzt hat bremst er, du brauchst einen längeren Bremsweg und fährst auf.
Beweisen lässt sich sowas fast nicht!
Da du überladen bist, bekommst du ein Versicherungsproblem, bedenke das Auto vor dir kann sehr teuer sein.
Also, entweder du schaffst es auf 3,5 t zu reduzieren oder du erhöhst dein GG und deine Frau macht den Führerschein damit sie euer Wohnmobil fahren kann.

- die Kontrollen werden immer häufiger
- ich selbst bin in einer Kontrolle gekommen (Juli 2016, A5, Richtung Freiburg), man hat alle Camper heraus gewunken, Wohnwagen und Wohnmobile und gewogen, es gab keine Ausnahme! Da hatten einige Wohnwagen und ein Wohnmobil Probleme, mussten seitlich auf den Parkplatz … 8)
- im Ausland kann es mit der Rechtslage/Gutachten schwierig werden, denn ein Gutachter kann bei einer Überladung immer ein paar Meter Bremsweg dazurechnen und der Auffahrunfall wäre nicht geschehen, dann bekommst du mindesten eine Teilschuld.

kontrakatze am 22 Jun 2018 08:58:53

Hallo,
unser Womo hat 4.6to und das alte hatte 3,5to. Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, es hat sich bei der Reisezeit (Geschwindigkeit) nichts wirklich verändert. In den meisten Fällen wird die Reisegeschwindigkeit schon früh durch den Verkehr und die Straßenverhältnisse vorgegeben, solange man nicht permanent auf der Autobahn unterwegs ist. Geschwindigkeit ist daher für uns kein Thema. Zum zweiten Punkt mit dem Führerschein, ich treibe auch viel Sport, unter anderem auch das, was man so als Extremsport (Downhill Mountainbike) bezeichnet. In den letzen 6 Jahren hatte ich einmal eine Verletzung, die wirklich hässlich war (Wade aufgeschnitten). Die sorgte für eine Zwangspause von drei wundervollen Tagen am Strand und dann durfte und konnte ich weiterfahren. Sehe ich auch nicht als Problem an.
Bei dem ganzen Sportgeraffel das wir so mit uns schleppen im Zweifel an einer Raststätte auspacken zu müssen (wohin damit?), würde mir die Schweißperlen aus den Poren jagen. Das Zeug ist ja auch recht teuer, das möchte ich nicht liegen lassen müssen.

Die einzige wirkliche Alternative bei deiner Problematik wäre ein Anhänger. Das hatte wir auch für mehrere Jahre und nach den ersten Anfängerproblemen lief das ganz einwandfrei. Eigentlich war es sogar fast besser als jetzt, da man immer problemlos an alles rangekommen ist. Nur die Parklücken mussten halt größer sein, aber da kann man auch einfach den Anhänger abhängen (außer in Italien) und ihn neben das Womo stellen. Ungebremste Anhänger sind billig und nahezu wartungsfrei über Jahre. Für den Preis der Einzelabnahme, die neuen Papiere und den jährlichen TüV kriegst du auch eine Anhängerkupplung. Nur so als Idee.

Gruß,
Stephan

Magefo151 am 22 Jun 2018 09:02:45

Hallo,
Ich stand vor 2 Jahren vor der gleichen Entscheidung.
Habe die Auflastung dann auf 4 t durchgeführt.
Es wurde an der Hinterachse eine 2 Kreis Luftfederung und an der Vorderachse verstärkte Schraubenfedern eingebaut. Bis heute habe ich das nicht bereut. Das Fahrzeug fährt sich jetzt ganz anders. Ein durchschlagen der Federung bei voller Belastung findet nicht mehr statt.
Mit der Maut musst du dir in Österreich die Go Box besorgen, ist aber kein Problem. Kosten? Ich bezahle nur die gefahrenen km und nicht über die Zeit. In der Schweiz die Schwerlastabgabe für 10 Tage 32 Euro, benutzbar an beliebigen Tagen im Jahr. Ansonsten habe ich wegen Geschwindigkeit und Überholverbot bis jetzt keine Probleme.
Würde mich sofort wieder dafür Entscheiden , da ich und meine Frau den alten 3 er Führerschein haben. Es ist ein beruhigendes Gefühl, beim Gewicht im Limit zu sein. Bei der Steuer macht das 20 Euro mehr pro Jahr. Versicherung hat sich nichts geändert und sollte ein Schadensfall eintreten, so brauchst du dir keine Sorgen machen.

Gast am 22 Jun 2018 09:08:51

kontrakatze hat geschrieben:Die einzige wirkliche Alternative bei deiner Problematik wäre ein Anhänger. Das hatte wir auch für mehrere Jahre und nach den ersten Anfängerproblemen lief das ganz einwandfrei.


Die Idee hatte ich auch bereits. Hänger und Führerschein und Können (Beruflich mit Hänger unterwegs) wären vorhanden. Nur lässt sich an meinem Fahrzeug keine Anhängerkupplung montieren. Das geht wegen dem Aufbau und dessen sehr spezieller Form nicht.

Ich sehe schon auf was es hinausläuft, danke für all eure Erfahrungen und Meinungen.
Es war einfach noch der naive Gedanke EA ginge schon alles gut vorhanden....Schwachsinn

Vor allem da ja bereits alles verbaut ist was für eine Auflastung nötig ist....bis auf die passende Luftfederung. Wegen dem Allrad verlaufen an der Montageposition der im Gutachten aufgeführten 2-Balg Anlagen die Antriebswellen. Deswegen ist bei mir eine Zusatzluftfederung mit insg. 4 Bälgen verbaut

korikorakorinthe am 22 Jun 2018 09:25:34

FrankNStein hat geschrieben:Bei einem eventuellen Unfall (z.B. wenn es um den Bremsweg geht) ist die Reaktion der Versicherung gewiss. Die der Behörden sowieso: Überladen.



Also bei einem Unfall brauchst Du Dir meiner Meinung nach keine Gedanken machen solange das Womo technisch nicht überladen ist.

Wenn Du nur in Deutschland unterwegs bist würde ich an Deiner Stelle einfach mit der 3,5 to.-Zulassung weiter fahren. Die Bußgelder sind ja in D sehr sehr moderat und das Risiko einer Kontrolle sehr gering.

Was Du absolut aus Deinen Überlegungen streichen musst ist, dass Deine Frau das aufgelastete Womo dann in Notfällen fahren soll.
Das ist "Fahren ohne Fahrerlaubnis" und damit eine ganz andere Hausnummer (Straftat) als "papiermäßig" überladen (Ordnungswidrigkeit) zu sein.
Und im Falle eines Unfalles bekommst Du einen Riesenärger mit der Versicherung.

Gruß
Stefan

kintzi am 22 Jun 2018 09:30:53

Seit 9/2004 4to Knaus auf Alko ab Werk,2,8JTD, noch nie bereut. Nachteil: jährlich HU, etwas mehr Steuer, Tochter mußte den C1 (ohne Hänger, wäre C1E)machen (1400€, volle LKW-Theorie, Schulung u. Prüfung auf 6to VI ).
Massen: nackt 3180 kg , mit allem PiPaPo + vollem 120l Long-Range Tank 3500 kg, Zuladung: 0 zu 500kg, war also keine Frage.
Aber 4to als weiterer Nachteil erfordert mind. 2,8l (2,3l zu schwach) . Habe noch kurzen 5. Gang, sonst muß man zu oft v. 5 auf 4 schalten .
Spritverbrauch massebedingt auch höher, etwa 2l mehr (13,5-17l) . Empfehlenswert :Raildrucksensor v. 2,3l, Drehmoment u. Leistung ca. +15%.
Bzgl. 3850 zu 4000kg: wenn zuzügl. Kosten nicht zu hoch , lieber 4 to.
Bzgl. 3,5to beschränkte Straßen (immer häufiger F , Sp, I) : auf 150Tkm noch nie erwischt, allerdings Alk.-Womo,
sieht aspektmäßig nicht so schwer aus wie VI, TI geht auch noch.Risiko bei Kontrolle oder Unfall .
Auch Maut früher als 2 Achser in F als Kl.2 eingeschätzt, jetzt mit elektron. Höhenmessung (3,10m/Doppelboden) fast immer Kl.3.(mächtiger €-Sprung). Gr. Richi

HobiTobi79 am 22 Jun 2018 09:57:00

Morgen,
also sorry wenn ich das jetzt so sage aber meine Meinung, bewußt überladen fahren...was soll das?
Es ist nicht erlaubt, fertig. Wer mehr Last durch die Lande kutschiert soll auflasten. Schon der
Sicherheit wegen.
Warum dann auch immer wieder die Diskussion wie man an den Kontrollen vorbei kommt oder wie oft
wo geprüft wird. :nixweiss: Sorry kapier ich nicht wie man so durch die Welt fahren kann.
Finde die Entscheidung von Sebastiane richtig über eine Auflastung ernsthaft nachzudenken.

:bindafür:
Grüße
(Sir) Tobi

Gast am 22 Jun 2018 10:13:12

HobiTobi79 hat geschrieben:Schon der
Sicherheit wegen.


Da das bereits der 2. Beitrag ist welcher auf die Sicherheit und/oder den Fahrkomfort abzielt.

Wäre mein Fahrzeug nicht in der Lage "überladen" zu fahren würde ich es nicht tun, das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren wenn doch mal was passiert.

Mein Fahrzeug ist aber ein technisch dafür ausgelegtes Fahrzeug, welches in Serie 3,85t hat und alles verbaut hat um auch mit 4t klar zu kommen.

Wer sein Fahrzeug über dem technisch möglichen fährt hat auf der Straße nichts verloren.

Bei mir geht es ausschließlich darum auf dem Papier aus den 3500 eine 4000 zu machen ohne hierfür irgendwas am Fahrzeug zu ändern.

Würde ich es also theoretisch doch nicht machen, (warum auch immer) ist dies eine Entscheidung welche niemanden gefährdet ausser mein Geld und Führerschein. Das kann jeder machen wie er will meiner Meinung nach.

Aber ich werde definitiv auflasten, dem Geld und Führerschein zu liebe :ja:

andwein am 22 Jun 2018 10:45:02

Sebastiane hat geschrieben:...Wäre mein Fahrzeug nicht in der Lage "überladen" zu fahren würde ich es nicht tun, das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren wenn doch mal was passiert.

Dummerweise interessiert dies weder Polizei, noch Versicherung, noch Gerichte. Mit Gewissen hat das nichts zu tun, Überladung ist definiert und eine Versicherung wird sich freuen deinen Schaden nicht bezahlen zu müssen und den des Geschädigten eventuell später von dir einzufordern. Überladen zu fahren und es zu wissen (Argumentation hier im Forum) ist Vorsatz!
Das hat jetzt aber nichts mit Meinung zu tun, das ist gesetzlich einfach so, Gruß Andreas

flo16v am 22 Jun 2018 11:16:07

Hi,

ich finde es überhaupt nicht verwerflich darüber nachzudenken ob man auflastet oder nicht. Solange das Fahrzeug technisch sowieso für mehr Gewicht konstruiert ist bzw. es nur einem verwaltungsakt bedarf um es aufzulasten.

Hier in D ist man ja relativ Safe was kleinere Überladungen angeht. Wenn man natürlich ab und an durch Österreich fährt sollte auf jeden Fall aufgelastet werden.

Durch die 4 Tonnen Eintragung in den Fahrzeugschein kommt die Fuhre auch nicht eher zum stehen

Gast am 22 Jun 2018 11:31:46

korikorakorinthe hat geschrieben:...
Also bei einem Unfall brauchst Du Dir meiner Meinung nach keine Gedanken machen solange das Womo technisch nicht überladen ist.
...


Der richtige Sachverständige wir ihm schon vorrechnen können, um wieviel kürzer der Bremsweg (bzw. um wieviel km/h geringer die Aufprallgeschwindigkeit bzw. ob es überhaupt dazu gekommen wäre, gewesen wäre) wenn das Fahrzeug nicht überladen wäre. Aber darüber diskutiere ich nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der Tipp, in Deutschland bewusst überladen zu fahren ist jedenfalls abenteuerlich.


Gruß

Frank

skysegel am 22 Jun 2018 11:38:19

Worin besteht eigentlich das Problem, die Fahrerlaubnis auf C zu erweitern? Das geht doch nicht um einen komplett neuen Schein sondern nur um eine Erweiterung. Es werden mittlere bis hohe fünfstellige Beträge für das Auto ausgegeben. Dann können die paar Euro für den Füherschein doch eigentlich nicht das Problem sein.

Ulli

Jagstcamp-Widdern am 22 Jun 2018 11:44:03

ich würde die karre und das reisegepäck um 200 kg abspecken, um bei den 3,5t zu bleiben... :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Gast am 22 Jun 2018 11:48:34

skysegel hat geschrieben:Worin besteht eigentlich das Problem, die Fahrerlaubnis auf C zu erweitern? Das geht doch nicht um einen komplett neuen Schein sondern nur um eine Erweiterung.


Den Begriff der Erweiterung gibt es nicht. Führerscheinklasse B ist sowieso Voraussetzung um den C1 oder C zu machen.
Dieser ist dann ein ganz normaler Führerschein welcher mit allem drum und dran zu machen ist.

Beim Führerschein geht es nicht nur um das Geld, sondern vor allem um die Zeit diesen zu machen. Könnte man sich einfach 1 Woche Urlaub nehmen und diesen in einem Intensivkurs durchziehen wäre es um ein vielfaches einfacher.

Aber wie bereits gesagt, die Auflastung ist beschlossene Sache, da ich bereits den Führerschein habe und es nur um einen bürokratischen Aufwand geht.

rolf51 am 22 Jun 2018 11:55:03

Hallo,
Andreas hat recht „ Vorsatz“ , wenn man bewusst über die eingetragene Last fährt. Für mich ist auch Vorsatz wenn über die erlaubte Geschwindigkeit gefahren wird.

ThKunde am 22 Jun 2018 12:06:54

Sebastiane hat geschrieben:Beim Führerschein geht es nicht nur um das Geld, sondern vor allem um die Zeit diesen zu machen. Könnte man sich einfach 1 Woche Urlaub nehmen und diesen in einem Intensivkurs durchziehen wäre es um ein vielfaches einfacher.


Genau das ist machbar! Das versteckt sich bei den Fahrschulen, hinter den Begriff Ferien-Fahrschule. Du stellst den Antrag, wartest bis der da ist, machst dann in 1-oder 2 Wochen den Führerschein. Ich habe so in 3 Wochen, meinen Busführerschein gemacht.Hätte es auch in 2 geschafft, aber der Spezial-Unterricht, für die Technik/Bremse war nur Samstag machbar. Am Tag fährst Du deine Pflichtstunden, und Abends machst Du Theorie. Das ist schon lernintensiv. Und man brauch ne etwas größere Fahrschule, damit man häufiger zum Theoretischen Unterricht gehen kann.

skysegel am 22 Jun 2018 12:34:51

Sebastiane hat geschrieben:Den Begriff der Erweiterung gibt es nicht. Führerscheinklasse B ist sowieso Voraussetzung um den C1 oder C zu machen.

Genau das meinte ich mit Erweiterung. Deine Liebste startet nicht als Fußgängerin. Das ist insgesamt nicht aufwändiger als ein Volkshochschulkurs über den Winter. Segler können über sowas, auch was die Kosten betrifft, nur lachen.

Ulli

pipo am 22 Jun 2018 12:49:35

Sebastiane hat geschrieben:1. Wie ist es wirklich mit einem 4t Fahrzeug, kann man sich verhalten wie ein 3,5t Fahrzeug?

Ja kann man. Ich denke, Fahrzeuge bis ca. 4,5t sind rein visuell i.d.R. nicht von Fahrzeugen bis 3,5t nicht zu unterscheiden.
Ich habe schon sehr viele Wohnmobile mit einem Pickerl aus Österreich und der Schweiz gesehen. Ich habe aber auch schon etliche Wohnmobile aus Parkplätzen gesehen, die ihr halbes Wohnmobil stehen lassen mussten. Besonders in Österreich und der Schweiz ist es aber damit nicht mehr getan. Hier drohen Strafen mit denen Du ein Wohnmobillebenlang die Maut hättest zahlen können.
Nur eine Frage der Zeit, dass Deutschland hier nachzieht.

2. Wie viele Nachteile bringen 4t wirklich mit sich was Maut betrifft?

Nur das der Geldbeutel etwas mehr geschröpft wird. Das muss ich halt vorab einplanen.

3. Bringt es mir etwas bei einer Kontrolle, nur rechtlich, aber nicht technisch überladen zu sein?

Ja, siehe Punkt 1. Die Gefahr wächst, auch in Deutschland entsprechend belangt zu werden.

Urlaub soll Entspannung sein und nicht die Flucht und Angst vor Kontrollen.
Laste auf :!:

Gast am 22 Jun 2018 12:50:59

Ferienfahrschule Beispiel - auf die Schnelle gefunden: --> Link

korikorakorinthe am 22 Jun 2018 12:55:08

FrankNStein hat geschrieben:Der richtige Sachverständige wir ihm schon vorrechnen können, um wieviel kürzer der Bremsweg (bzw. um wieviel km/h geringer die Aufprallgeschwindigkeit bzw. ob es überhaupt dazu gekommen wäre, gewesen wäre) wenn das Fahrzeug nicht überladen wäre.........
Der Tipp, in Deutschland bewusst überladen zu fahren ist jedenfalls abenteuerlich.


Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es für die Verkehrssicherheit eines Womos mit einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von z.B. 3,9 t und einem tatsächlichen Gewicht von z.B. 3,8 t keinerlei Unterschied macht, ob es (papiermäßig) auf 3,5 t abgelastet (und damit "überladen" !!) ist oder nicht.
Da wird auch ein Sachverständiger zustimmen müssen.

Und mit so einem Womo in Deutschland durch die Gegend zu fahren ist dann in etwa so "abenteuerlich" wie z.B. mal kurz im absoluten Halteverbot stehen zu bleiben. Ist beides eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem ähnlich hohen Bußgeld geahndet.

Und ich will auch niemanden dazu animieren eine Ordnungswidrigkeit zu begehen.
Ich habe nur beschrieben wie ich es vielleicht machen würde und wie es vermutlich viele machen:
Sie wissen vielleicht nicht genau wieviel ihr fertig gepacktes Womo wiegt, aber sie ahnen, dass es (mehr oder weniger stark) überladen sein könnte.
Und man fährt dann halt einfach los zumal wenn man weiß, dass das Womo technisch noch Gewichtsreserven hat.

Gruß
Stefan

Gast am 22 Jun 2018 13:03:31

pipo hat geschrieben:Ja kann man. Ich denke, Fahrzeuge bis ca. 4,5t sind rein visuell i.d.R. nicht von Fahrzeugen bis 3,5t nicht zu unterscheiden.
Ich habe schon sehr viele Wohnmobile mit einem Pickerl aus Österreich und der Schweiz gesehen. Ich habe aber auch schon etliche Wohnmobile aus Parkplätzen gesehen, die ihr halbes Wohnmobil stehen lassen mussten.


Damit meinte ich im speziellen nicht die Maut prellen, sondern so schnell fahren wie mit 3,5t, die selben Straßen fahren etc.

Gast am 22 Jun 2018 13:23:32

Sebastiane hat geschrieben:Damit meinte ich im speziellen nicht die Maut prellen, sondern so schnell fahren wie mit 3,5t, die selben Straßen fahren etc.


Ja kannst du - auch die Maut prellen - ohne Probleme. Siehe meine Erfahrungen mit Tollcollect und Fahrzeugeinstufung: --> Link

Gruß Andreas

pipo am 22 Jun 2018 14:32:27

Sebastiane hat geschrieben:Damit meinte ich im speziellen nicht die Maut prellen, sondern so schnell fahren wie mit 3,5t, die selben Straßen fahren etc.

Mein Fahrzeug hat eine 4to Zulassung. Leer wiegt die Kiste 3,4 to. Im Sommerurlaub komme ich aber bestimmt auf meine 4to :mrgreen:
Das Fahrzeug liegt quasi wie ein Gokart auf der Strasse :lach: und lässt sich wirklich super fahren. Allerdings halte ich mich dann an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten, da der Bremsweg und das Verhalten des Fahrzeug beim Bremsen deutlich verzögert sind. Also verzögert zum bremsen im Leergewicht.
Und das ist auch ein Grund weshalb ich Dir rate, Dein Farzeug aufzulasten. 3,8 oder mehr mit 130km/h? Geht, aber birgt auch gewissen Risiken..

Maxbelde am 27 Jan 2019 15:33:00

wie sind denn die rechtlichen geschwindigkeits begrenzungen für dein Womo 4.ot :confused:

mafrige am 27 Jan 2019 15:44:03

Maxbelde hat geschrieben:wie sind denn die rechtlichen geschwindigkeits begrenzungen für dein womo 4.ot :confused:

In der Regel: kleiner 3,5t wie PKW, alles andere wie LKW :)

babenhausen am 27 Jan 2019 15:54:11

Eine gute Zusammenstellung der Unterschiedlichen Vorschriften
"wie Lkw" ist etwas zu pauschal
--> Link

Taunuscamper am 27 Jan 2019 15:59:42

Landstraße 80km/h, Autobahn 100km/h!

emilzwei am 21 Jul 2019 11:04:43

Habe ein Knaus SKY Wave 650 möchte auf 3,8t Auflasten was ist da zu tun, oder besser was muß am Womo gemacht werden.

wolfherm am 21 Jul 2019 11:16:15

Hallo,

mach doch bitte für deine Frage ein neues Thema auf und nenne vor allem die Daten deines Fahrzeuges. So kann dir keiner helfen.

AntonCoeln am 21 Jul 2019 11:26:22

Nur meine Meinung, ich würde es so lassen, a) ist das Fahrzeug wenn die richtige Luftfeder verbaut ist technisch für 4.0To ausgelegt und daher von technischer Seite nicht überladen. Die StVo ist Bußgeldbelegt und würde mir die wenigsten Sorgen bereiten, was mir Probleme bereiten würde wäre die Steuerhinterziehung denn dieses ist ein Straftat. Das Deine Frau wenn sie dieses Fahrzeug führt kein fahren ohne Fahrerlaubnis begeht sondern nur ein überladenes führt ist klar, der Versicherung würde ich mitteilen das das Fahrzeug 4.0To wiegt, ich glaube dies ist bei Wohnmobilen eigentlich egal. Wenn Du mit 4.0To erwischt wird sind dies knapp 15% dies läßt sich bezahlen, fürs Ausland wäre es gut wenn die 4.0To in der Zulassung Spalte (F2) für außerhalb des Anmeldestaats eingetragen wäre.

So würde ich es sehen

wolfherm am 21 Jul 2019 11:34:06

Willy,

das Thema ist schon längst durch. --> Link

Der TE hat seine Entscheidung schon getroffen.

jorgito am 21 Jul 2019 14:21:25

Aber GOBOX ist schon eine andere Hausnummer.....ja ja du bezahlst nur !! die Kilometer....aber dafür richtig. Ich zahle einmal quer durch, Salzburg nach Italien schlappe 70 Euronen bei 4 Tonner !!!



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