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Gelbatterie für Solar?


Nasenbär am 31 Okt 2006 22:40:56

Hallo, da ja meine Akkus kaputt sind, brauche ich neue.
Gelakkus wären mir als Wohnraumbatterie wegen der nicht vorhandenen (?) Ausgasung lieber. Da ich später vorhabe, mir eine Solaranlage zu installieren und ich in Verbindung mit Solar immer nur Säureakkus sehe, meine Frage: Ist Gel mit Solar ohne Nachteile (außer Preis) machbar?

Warum sind in den Katalogen als Solarakkus immer nur die Säuretypen aufgeführt? Haben die technische Vorteile als Solarspeicher?

Beste , Heinz

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agu am 31 Okt 2006 22:43:25

Hallo Heinz,
ich hatte 3 Jahre lang einen Gel-Akku mit Solaranlage. Da gabs keine Probleme. Wichtig ist natürlich, daß das Ladegerät auch für Gel tauglich ist.

Nasenbär am 31 Okt 2006 22:49:44

André, die Ladegeräte meiner letzten Womos konnte man umschalten. Wie das beim Laika ist, kann ich erst sagen, wenn ich das Teil gefunden habe. :oops:

, Heinz

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agu am 31 Okt 2006 23:01:59

Genau - das Umschalten nicht vergessen.
Ich habe jetzt übrigends keine Gel- sondern Nassbatterien und in 1,5 Jahren musste ich schon 2x Destilliertes Wasser nachfüllen. :?
Das nervt, weil man an die Dinger nicht gut ran kommt.

Nille am 31 Okt 2006 23:18:39

Nasenbär hat geschrieben:André, die Ladegeräte meiner letzten Womos konnte man umschalten. Wie das beim Laika ist, kann ich erst sagen, wenn ich das Teil gefunden habe. :oops:

, Heinz


Moin Heinz,

bei meinem Ex Laika (Bj. 01) saß das Ladegerät unter dem Fahrzeug hinter dem rechten Hinterrad. Es war wasserdicht vergossen und ließ sich nicht umschalten.

Nasenbär am 31 Okt 2006 23:23:01

Danke Nils für die Info. Das wär aber echt blöd. Was haben die sich denn dabei gedacht?
In meinem Handbuch ist das Ladegerät in einem Schrank oder Staufach abgebildet. Ist aber weiter nicht beschrieben. Jedenfalls steht in der Beschreibung, dass im Inneren eine Schmelzsicherung ist, die das Gerät schützt. Aber nicht, wo sich das Teil befindet. Und nichts von einem Umschalter. :?

, Heinz

Nille am 31 Okt 2006 23:27:57

Nasenbär hat geschrieben:Was haben die sich denn dabei gedacht?


Das habe ich mich auch gefragt...wahrscheinlich habe die gar nicht gedacht...

Sonst war der Laika aber super....

Nasenbär am 31 Okt 2006 23:30:10

Ja, weiterhin ist das Ladegerät, wie dort zu lesen ist, für Batterien von 100 AH "geeicht" :?:

Mir fällt ein, dass ich im Elnagh damals ein Ladegerät hatte, dass IU1U2 oder so unterstützt hat. Man konnte Nass und Gel laden, konnte auch nichts umschalten. Ich hatte mehrere Jahre einen 120 AH Gelakku in Gebrauch damit. Den habe ich letztens leider über ebay billig verkauft :(

Kann denn noch jemand was zur Eingangsfrage schreiben. :)

, Heinz

Gast am 01 Nov 2006 00:56:45

hallo nasenbär,

lies mal hier, da sind eigentlich alle vor- und nachteile der verschiedenen batterietypen aufgeführt:

--> Link

rainer

Eileen am 01 Nov 2006 01:07:05

Heinz,

Mein Laderaet ist in einem Schrank in einer Aussparung hinter einer Wand verbaut. Ohne den Schrank zu zerlegen komm' ich da nicht dran. Ladegeraete unzugaenglich anzubringen hat bei Laika scheint's Tradition.

Nasenbär am 01 Nov 2006 20:16:11

Hallo,
das Ladegerät sitzt hinter der Verkleidung des Fernsehfaches und ist rel. leicht zu erreichen, wenn das Fach leer ist. Ist nicht umschaltbar, hat 20 Ampere und scheint ein Schaltnetzteil zu sein. Auf dem Typenschild ist keine Kennlinie angegeben. Habe dem Hersteller SME Components in Italien wegen eines Schaltplans/Manuals eine E-Mail geschrieben. Mal sehen, ob die antworten.

, Heinz

Bergbewohner1 am 01 Nov 2006 20:40:49

Hallo Heinz, bei meinem sind im Aufbau 2 Gelb.a. 100 Amp. verbaut und im Fahrzeug eine 90 Amp Säureb. Bei Ebey gibt es die Batterien zum halben als beim WoMo Händler. Wenn Du Solar aufbauen willst, dann müßten schon Gelb. eingebaut werden, mit dem Ladegerät das weißt Du ja schon.

dieterrudi am 01 Nov 2006 21:07:20

Servus Heinz,
wenn Deine Aufbauakkus im Wohnbereich sind und keine Entlüftungsleitung ins Freie haben, solltest Du wieder gasdichte Akkus einbauen.
Ich verwende die gasdichten DRYFIT-Akkus von Moll, die in moderner Vlies-AGM-Technik sind (Akkus sind unter dem Fahrersitz montiert).
--> Link
Nach Info von Moll Ladegerät- und Solarreglereinstellung wie bei GEL-Akkus
Gekauft bei:
--> Link

Nasenbär am 01 Nov 2006 21:16:23

Wegen der Gasdichte wollte ich ja wieder Gel nehmen. Muß nur mal sehen, ob das Ladegerät das mitmacht.
Schätze, im Allgemeinen werden die Nass-Solarbatterien wegen des günstigeren Preises genommen, oder?
Ehrlich gesagt, ich habe mir die Links noch nicht durchgelesen. Ist immer so viel. :oops:

, Heinz

Gast am 01 Nov 2006 21:51:32

Nasenbär hat geschrieben:Ehrlich gesagt, ich habe mir die Links noch nicht durchgelesen. Ist immer so viel. :oops: , Heinz



Heinz, ich rate Dir tue es.

Ich habe nichts gegen die GELs aber bitte da wofür sie auch konzipiert waren.
Einen Entlüftungsschlauch zu legen ist nun nicht das große Problem oder?
Und eine halbjährige Kontrolle der Füllstände, ich bitte Dich, da nervt mich zB. eine Fahrzeugwäsche mehr.

Und wie ich hier immer lese, einfach das Ladegerät umschalten, wer verwendet eigentlich wirklich die Temperaturkompensation (Thermofühler an den Batt.) die bei Gel sehr wichtig ist???

Für mich sind Nass-Solarbatterien selbst wenn sie teurer als Gelbatt. wären fürs Womo die erste Wahl.
Aber nur weil Panzerplattenakkus wirklich sehr teuer sind, sonst kämen die bei mir rein. :wink:

--> Link

Nasenbär am 01 Nov 2006 22:03:07

Mario, das war doch mal eine Ansage. :gut:

Das mit dem Wärmefühler bei Gel wird wohl den Hintergrund haben, dass man da ja nichts nachfüllen kann. Und vermehrt verdunsten wird das Wasser in der Nassbatterie ja nicht ohne Grund.

, Heinz

Gast am 01 Nov 2006 22:26:14

Heinz, erst mit Einsatz der Thermogesteuerten Ladung ist die Gelbatt. Ladung wirklich gut. Zu mindestens im Mobilen Einsatz, da sich die Temperaturen nun mal nicht so stabil verhalten wie in einem Batterieraum einer Notstromanlage.
Auch das beste Ladegerät hat keine hellseherischen Fähigkeiten. :D
Aber nur die wenigsten schließen wenn möglich Sensoren an.

Nasenbär am 04 Nov 2006 14:29:47

Ich hatte ja eine Mail wegen der technischen Details des 220V Laders an den Ladegerätehersteller in Italien (SME) geschickt. Leider meldet sich da keiner. Muß ja wissen, ob das Ladegerät IUoUI (Ladekennlinie) fähig ist.
Wird wohl so laufen, dass ich doch zwei Nassbatterien a 105 Ah einbaue. Sind ja auch einiges leichter bei gleicher Amperezahl. Zwei 105er wiegen 34 kg gegenüber 45 Kilo einer 120 Ah Gel. :eek:
Aber erst mal sehen.
Nassbatterien können auch höhere Ströme als die Gel schnell abgeben. Ist zwar bei mir nicht so ausschlaggebend, weil ich den 1000/1500 Watt Wechselrichter nicht im Grenzbereich betreiben werde. Ist mir mit Stromaufnahmen um die 100 Ampere nicht ganz geheuer.
Gelbatterien brauchen in Verbindung mit Solar spezielle Regler. Die gewährleisten, dass statt bei Nass mit 13,8 V diese mit 14,1 Volt geladen werden. Sonst würde die Gel nicht vollgeladen werden können. So ein Elektriker, der sich mit der Thematik eigentlich gut auskennt. Wenns Quatsch ist, bitte melden. :wink:

Eigentlich haben die Gelbatterien außer geringerer Selbstentladung noch die Gasungssicherheit. Das ist vor Allem bei Kajütbooten ein Thema, weil man ja hier anders als in Wohnmobilen nicht so einfach ein Loch für den Gasungsschlauch bohren kann. :)

Die Batterie unter dem Sitz hat ab Werk einen Lüftungsschlauch. Damit wäre ja gewährleistet, dass nichts ins Fahrzeug gast, oder? Die zweite Batterie sitzt in einem Staukasten. Hier würde ich dann noch einen Schlauch nach draußen legen. Ist bisher noch nicht vorhanden.

Übrigens wegen der defekten Batterien stellt sich der Verkäufer dumm. :? Ev. wollte er mir günstiger als üblich neue besorgen. Dessen Sohn hat einen Campingzubehörladen (GVB-Handel) Dort sind die Preise allgemein etwa 10% niedriger als in den üblichen Katalogen.

btw: Ich kann die PDFs der Links von weiter oben nicht direkt öffnen. Muß erst im PC abspeichern, dann geht es. Ist das bei noch jemanden so?

Gast am 04 Nov 2006 18:21:33

Hallo Heinz

Letzteres zuerst, liegt an Deine Browser-Einstellung.

Alle guten Solarladeregler haben die Umstellung Nass/Gel, bessere sogar den Lade-Temperaturausgleich (Sensoranschlüsse).
Ansonsten liegt die Ladespannung bei Nass zwischen 14,2-4 Volt und bei Gel nicht termogeregelt 0,4Volt darunter.

Optimal ist aber für beide Typen:

Bei höheren Temperaturen muß die Ladespannung gesenkt werden, um eine Beschädigung der Batterie zu vermeiden. Gerade Gelbatterien sind hier besonders kritisch da sie nicht gasen sollten!
Gasen von Gelbatt. verringert die Lebensdauer extrem.
Folgende Grafik zeigt den prinzipiellen Ladespannungsverlauf für eine Gelbatterie
Bild

Nasenbär am 04 Nov 2006 18:43:21

Danke Mario, dann ist das mit den 0,4 Volt ja genau umgekehrt, wie von mir oben geschrieben. Mir wurde das (mein Schwager, Elektriker, Segelbooteigner mit Gelbatterie :) ) so erklärt, dass die Gel mit 0,4 mehr geladen werden muß.

Wenn sich das Ladegerät nicht umschalten läßt, was passiert dann mit der Batterie?

Ein guter Solarregler würde auch dazu beitragen, dass nicht ständig Wasser bei der Nassbatterie nachgefüllt werden muß, oder?
Wenn hier ständig Gasungsverluste auftreten, liegt das am billigen Regler?

Realtime am 04 Nov 2006 18:49:37

Hei!

Bei bimobil werden grundsätzlich Gelbatterien verbaut, daher hatten unsere beiden bimobile auch solche. Und selbstverständlich ist ein (im Alten) oder zwei (im neuen bimobil) Solarpanel(e) montiert. Im ersten bimobil war kein Netzladegerät vorhanden, darum habe ich mal bei EXIDE mit einem Techniker die Ladestrategie ausbaldovert. Für ihn war's kein grosses Problem, auch ohne Temperaturfühler zu laden, Hauptsache die Lade-Kennline und -Strategie stimmt. Und das ist IMHO entscheident. Mich grausst es schon bei Ladegeräten, die vom NiCd-Akku über Blei/Säure bis Gel alles laden können. Dann lieber ein Spezialteil, was auch funktioniert.

Beim zweiten bimobil war schon alles (auch ein spezielles Gel-Ladegerät und ein Batteriecomputer) komplett. Der grosse Vorteil an den Gelzellen ist die niedrige Selbstentladung. Das haben wir an der Husky-Kabine feststellen können: Teilweise stand die 3-4 Monate beim Bauern, der Akku reichte aber immer noch aus, um die Stützen einzukurbeln. Toll.

Mein Fazit: Nur noch mit:
* Gelbatterien
* Solarpanels
* Batteriecomputer
(und natürlich bimobil ;-) ).

Marc

Gast am 04 Nov 2006 19:23:45

Hallo Heinz

Der Solarladeregler hat nichts mit dem Bord-Ladegerät zu tun, der arbeitet parallel dazu.
Mal von dem Billigschrott abgesehen haben die meisten bessere Ladekennlinien als die meisten Ladegeräte.


Gelbatt. dürfen nicht heiß werden und brauchen auch keine Elektrolyt-Durchmischung, deshalb ohne Temp. Regelung die etwas niedrige Ladespannung.

Was mich an Gel stört, noch mal ganz deutlich, auch bei der Stromabgabe erwärmt sich ein Akku. Je höher desto wärmer.
Auch das kann bei zu klein bemessener Batt-Kapazität zur ungewollten Gasung führen.
Wenn ich sehe das immer noch Womo mit ner lächerlichen 70 oder 90 Amph Batt verkauft werden, aber ne Mikrowelle mit WR drinn haben.

Um diese Nachteile gegenüber Nassakk. (da kann ich eben doch mal wenn es sein muß Wasser nachfüllen) auszugleichen, bracht man einfach mehr Akku (= mehr Gewicht) bei gleichen Verbrauchsgewohnheiten.
Das betrifft natürlich Leute ohne Groß-Ampere-Abnehmer nicht. da ist das völlig egal.

Bestes Beispiel ist immer wieder für mich unser Freund Heiko, der hat eine riesige Gelakku. Amp. Menge in seinem Schlachtschiff, da spielt das Gewicht keine Rolle, also alles prima.(bin immer wieder Begeistert :D )

Aber für uns Kleineren, mit weniger Gewichts und auch Platzreserven, ist das ein entscheidener Unterschied, wenn eben aber doch Großverbraucher betrieben werden sollen.

Ich will hier auch nicht missionieren, sondern einfach mal aufzeigen für wen was, aus welchen Gründen, geeignet wäre.

Jeder kann und soll mit seinem Womo machen was er will.
Hauptsache er ist Glücklich.
:nixweiss:

Nasenbär am 04 Nov 2006 19:48:23

Mario, das mit den beiden Reglern ist mir schon klar :)
Danke nochmal für deine Einschätzung. Bin auch schon mehr bei der Nassversion. :) Auch schon wegen des geringeren Gewichts. Und weniger kompliziert ist das Ganze.

Hatte schon mal nach ca. 6 Monaten Betrieb einen großen Gelakku geschlachtet. War nicht mehr zu laden. Gottseidank wurde der kostenlos umgetauscht, obwohl nicht auszuschließen war, dass durch die Ladetechnik das Teil geschrottet wurde.

Gast am 04 Nov 2006 19:55:30

Heinz, das Du mich verstehst weiß ich spätestens seit Dresden. :D

Aber hier lesen auch andere mit die vielleicht denken was hat der gegen Gel, wie gesagt nichts, dort wo es angebracht ist.


Ps. wenn ich Dich nicht kennengelernt hätte, würde ich wahrscheinlich auch manchmal denken, "was für ein Spinner" wenn Du mal wieder dein Womo getauscht hast. :D

Nasenbär am 04 Nov 2006 21:15:38

Mario, was mögen dann blos die Leute von mir denken, die mich nicht persönlich kennen. :eek: :D

Wenn sich kostenneutral Verbesserungen (unseren Bedürfnissen nach) durch Womotausch realisieren lassen, habe ich damit kein Problem. Dran hängen tu ich nicht besonders. :)
Hab ja auch nicht soviel dran gearbeitet wie manch einer von euch. Da würde ich ein besonderen Bezug zum Womo schon verstehen. :)

Gast am 05 Nov 2006 18:12:17

So nach ungewollter Zwangspause :D


Heinz, ich weiß zwar jetzt nicht ganz genau wie es Dir da geht, aber im Grunde genommen heißt es bei mir "Leben und Leben lassen" oder "Jedem Tierchen sein Pläsierchen".
Und wer mich nicht verstehen will, macht ja auch nichts, deswegen lerne ich jetzt aber nicht auch noch Timbuktu. :D

Das Ergebnis zählt, und Deins ist erst mal Spitze, mal sehn wie lange. :wink:

Bergbewohner1 am 05 Nov 2006 18:30:25

Also Heinz, wir kenne uns nicht persönlich, aber ich denke nur Gutes von Dir, das Du spinnst glaube ich nicht, eher der sucht noch ! Werner

Nasenbär am 05 Nov 2006 18:37:01

Gottseidank gehts weiter :D

Dann gehts ja :wink:

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