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Hallo Zusammen,
im Bereich der Wohnmobilisten bin ich absolut neu und noch richtig grün hintern den Ohren. Deshalb auch diese Fragen :roll: Was nutzt ihr bzw. wird auf den meisten Stellplätzen genutzt: Schukostecker CEE Stecker an Eurer Zuleitung (nicht am Wohnmobil - das habe ich schon bemerkt :D ). und wie lang sollte so eine Zuleitung in der Regel sein. Hans-Jürgen Hallo Hans-Jürgen,
willkommen im Forum. Ich habe an den CEE jeweils einen Schuko-Anschluß. Das Verlängerungskabel entsprechend nur Schuko. 3 und 10m in einer runden Plastikbox und nochmal 25m lose zusammengerollt. Mit der Menge hatte ich bisher noch niemals Probleme. I.d.R. haben die Stellplätze CEE-Anschlüsse. Allerdings kann im Ausland schon mal ein Schuko-Anschluß vorkommen. Deshalb flexibel sein. ;-) Hallo Hans Jürgen
Schukostecker und Adapter Schuko/CE oder CE Stecker mit Adapter CE/Schuko Auf jeden Fall muß man noch mit beiden rechnen. Kabellänge lieber 2 mal 20 Meter wie eins mit 50 Meter. Ich habe 3X1,5mm2 Kabel,aber es werden jetzt viele zu 2,5 mm2 raten. Dieter Hallo Hans Jürgen!
Am besten ein Kabel mit CEE Stecker und dazu ein kurzes Adapterkabel CEE auf Schuko. Schukostecker kommen noch häufig vor. Verschiedene europäische Länder haben ein anderes Schukosystem. Da haben die Schukosteckdosen einen Stift als Erdungskontakt. Das Gegenstück der Stecker hat eine Kontaktöffnung für den Stift. Solche Adapterkabel gibt es im Campinghandel. Wolfgang
Hallo Dieter, danke für die Info. Damit habe ich kein Problem. E-Techniker. :D Wenn ich Eure schnellen Antworten deute, dann heißt es flexibel in den Anschlüssen sein. Danke !!!!!!!!!!!!!!! Hans :wink: Hallo,
ich zitiere mal aus der VDE: Besondere Anforderungen an Verlängerungsleitungen Die Mittel zur Verbindung zwischen der Steckdose am Caravanstellplatz und dem bewohnbaren Freizeitfahrzeug sollten wie folgt kombiniert sein: - ein Stecker in Übereinstimmung mit DIN EN 60309-2 (VDE 0623-20)(gemeint sind die blauen CEE-Stecker); - eine flexible Leitung der Bauart H07RN-F (sog. mittlere Gummischlauchleitung)oder gleichwertig, mit einem Schutzleiter und mit folgenden Merkmalen: - Länge: maximal 25 m; - für Bemessungsströme 16 A: Mindestquerschnitt 2,5 mmKupfer oder gleichwertig Für höhere Bemessungsströme muss der Querschnitt so ausgewählt werden, dass ein sicheres Auslösen der Überstrom-Schutzeinrichtung durch den niedrigsten Kurzschlussstrom, der am Ende der Verlängerung errechnet wurde, erreicht werden kann. - Leiterkennzeichnung in Übereinstimmung mit DIN VDE 0293-308 (VDE 0293-308);(PE=GrünGelb, Neutralleiter=blau, Phase=braun (bei älteren Leitungen ggf. schwarz) - eine Kupplung in Übereinstimmung mit DIN EN 60309-2 (VDE 0623-20)(gemeint sind wieder die blauen CEE-Kupplungen) Quelle: DIN VDE 0100-708 (VDE 0100-708):2006-02Anhang A Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 7: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art - Hauptabschnitt 708: Elektrische Anlagen von Campingplätzen - (IEC 60364-7-708:1988, modifiziert + A1:1993, modifiziert); Deutsche Übernahme HD 384.7.708 S2:2005 Blau + Fett gleich Anmerkungen von mir. Buddy
... und sicher auch bei den Kabellängen ... 50m u.m. sind da auf 'nem SP schon mal nötig ... (hab schon bis 70m ausgerollt) ... willkommen im Club :hallo: greez ck
...dann aber hoffentlich 2,5 Quadrat, damit der 16 Ampere Automat auch noch eine Möglichkeit zum Fliegen hat. :D :D Hans ... welches Risiko schätzt Du (bzw. Ihr alle hier in der Runde) größer ein:
a): das man wegen Überladung (z.B. durch 80~100m Kabel mit 2,5mm² an Bord) blechen + ausladen darf, oder das ... b): beim zusammenstecken von div. Längen Stromkabel mit 1,5mm² das europäische Stromnetz versagt ??? (mal ganz ehrlich: hat jemand von Euch Kabel mit 2,5mm² an Bord ... ??? :D ) :explodieren:
JA, aber nur 15 Meter mit CEE :wink:
Ja, 2x25 m.
Ich habe 1,5 mm2 an Bord.Werd ich auch behalten :P Habe aber auch an den voll belegten Verteilerkästen äußerst selten je ein 2,5 mm2 Kabel gesehen. Würde sagen es steht 1 zu 50 8) Dieter Ich fahre seit 16 Jahren eine 50m Kabeltrommel vom Obi spazieren. Wenn die meine Kreissaege/ den Hochdruckreiniger am anderen Ende des Gartens schafft, dann packt sie auch mein Ladegeraet auf'm CP :D genau so siehts aus. 1,5 qmm reichen vollkommen, man sollte jedoch seine Kabeltrommel möglichst komplett abrollen, wegen Überhitzung. In jedem normalem Haushalt sind ebenfalls 3x1,5 verlegt.
mfg Michael Hai!
Ich habe mal auf der Messe einen Ratgeber bezügl. Elektro im WoMo erhalten. Dort steht drin, daß nach irgendeiner Norm für die Zuleitung 2,5 mm² vorgeschrieben sei. Ebenfalls Gesamtlänge von 25 m. 2,5 mm² haben wir, aber nach der Länge richte ich mich nicht immer. Kann sein, daß ich auch mal 2 x 25 m anschließen muß. Grund für diese Norm sei der Personenschutz im Falle einer Fehlfunktion. Bin kein Fachmann, aber es soll sich um den FI-Schalter handeln, der dann bei einer Länge über 25 m nur sehr schwer oder gar nicht ansprechen würde. Im übrigen haben wir die div. Adapterkabel, also CEE auf Schuko oder umgekehrt. CU Wolf
Oh weh, jetzt habe ich aber was losgetreten. :D Ich glaube jetzt bin ich als Neuer unten durch. Übrigens die "Norm" ist die VDE Vorschrift für Caravans, Campinplätze...... Ich hatte mit dem Hinweis auch mehr gemeint, dass man nicht unendlich lang die Leitungsroller zusammenstecken sollte. Bei zwei 50m Roller wird es für den Automaten schon eng. Hans
Nee hast Du nicht,das Thema ist schon oft und breit in diversen Foren durchdiskutiert worden. Dieter
... so'n Blödsinn ... das Gegenteil ist angesagt - und jeder neue Denkanstoss hilft weiter ... (und erspart die "Suche" :D ) greez ck :bia:
Ich grab mal den alten Thread aus, es geht um die Kabellänge von 25 mtr. Hat sich da was geändert oder ist das immer noch so kurz? Gruss Ja, 25 m 2,5 mm2 Gummischlauchleitung beiderseits CEE. Zusätzlich Adapter CEE / Schuko oder andere Stecker zB Italien, Schweiz zu empfehlen Helmut Servus, Manche wissen nicht was sie tun. Wenn die Platzinstallation nicht optimal ist, hat man ganz schnell so hohe Widerstände daß FI oder Sicherung zu spät oder gar nicht ansprechen. Wenn man sich im range 50m+ bewegt, braucht es 4² oder 6² Das aber werden die Wenigsten dabeihaben. Auf der Arbeit habe ich 5x10² in 50m Stücken im Einsatz, bei 150m Länge können wir nur noch 16A entnehmen wenn 63A eingespeist werden um zul. Spannungsfälle einzuhalten. Dies nur als Beispiel was sich bei großen Längen ergeben kann.
Ja ich aber nur 35m als Kabetrommel mit 25m und eine 10 m Verlängerung. Wenn das nicht reicht gibts halt keinen Landstrom. Hallo, Die 'einfachen' Verlängerungskabel zB 3x1,5, wie wir es mit CE-Steckern nutzen, sind nicht unbedingt geeignet, um sie quer über eine Fahrspur zu legen. So ein Steinchen wirkt da wie ein Kabelbeißer. Wir nutzen unser 3x1,5 nur fürs Ladegerät und für den Kühlschrank, wenn Strom im Preis drin ist. Wir haben keine weiteren 230V Verbraucher im Womo. . Na ja, wenn 25m nicht reichen, dann mußt du schon 50m nehmen oder du hast keinen Strom. Ich habe auch ne 50m Trommel plus knapp 10m für den kurzen Weg. Ich hänge auch weder Heizlüfter noch Kochplatten da dran, sondern das Ladegerät mit 250W für die Aufbaubatterie und auch mal den Kühlschrank. Ist aber schon viele Ausfahrten her, daß ich überhaupt Landstrom genutzt habe. Jeder kann sich seine Länge selbst raussuchen, die einen nehmen 2,5 mm² und sind glücklich, die anderen was anderes und so lange, daß es auch zum Spendersteckdose reicht. viele grüße neyoo
Moin, Das ist so nicht korrekt. Es hat schon seinen Sinn, dass die 2,5mm2 und max. 25 m Länge vorgeschrieben sind. Es geht um die Auslösemöglichkeit des RCD im Stromkasten des Platzes zum Schutz. Da ist es auch völlig egal, ob ich da eine 3Kw Heizung dran hänge, oder nur ein 250W Ladegerät. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht's häufig anders aus, bei mir auch, zwar seltenst, aber kommt vor... Gruß Thomas
Ich habe den Sinn hier --> Link erklärt. Zum einen wird der RCD ( Fehlerstromschutzschalter ) immer auslösen, wenn die Stromsumme Hin - gegen - zurück nicht identisch ist. Allerdings ist der Leitungsschutzschalter ( Volksmund Sicherung ) davon abhängig das genug Strom zum auslösen fließen kann, auch daher der stärkere Querschnitt. Weitere Gründe im Link. Hi Womo tourer , thomker , Die Denkrichtung ist schon in Ordnung. Auch ich bin auf Sicherheit bedacht. Habe einen interessanten Text gefunden, der noch mal auf das Auslösen der Sicherung bei 16A ( nicht wie im Womo mit 13A ) eingeht. Aus :
Kommentar von Helmut | 18.01.2017 Damit die Schutzmaßnahme “Schutz durch Abschaltung” im Fehlerfall funktioniert, ist es erforderlich, dass ein möglichst großer Fehlerstrom innerhalb der Fehlerschleife fließen kann. Der Fehlerstrom wird jedoch maßgeblich durch den Leitungswiderstand (z.B. aufgrund von Leitungslänge und -querschnitt) bestimmt. Je größer die Leitungslänge und je kleiner der Leitungsquerschnitt, desto größer der Leitungswiderstand. Die Schleifenimpedanz (Zs) muss laut VDE 0100-410, Abs. 411.4.4 in einem TN-System dabei so bemessen sein, dass diese zur Einhaltung der Schutzmaßnahme nicht größer wird als der Quotient aus Nennspannung (UNennspannung) des Außenleiters gegen Erde (z.B. 230 V für eine Steckdose) und erforderlichen Abschaltstrom (IAbschalt) der Schutzeinrichtung (z.B. 80 A für einen LS-Schalter vom Typ B 16 A). In einer Formel ausgedrückt bedeutet das: ZS ≤ UNennspannung/IAbschalt Als Rechen- und Messbeispiel für die maximale Schleifenimpedanz soll hier noch einmal die Steckdose mit 230 V dienen, die über einen LS-Schalter vom Typ B 16 A abgesichert ist: Zs ≤ 230 V/80 A Zs ≤ 2,88 Ω Einen Sicherheitsaufschlag von mind. 30 % (Faktor 0,7) beachten: Zs ≤ 0,7 x (230 V/80 A) Zs ≤ 2,0 Ω Cu-Draht 1,5 Qudrat hat einen Widerstand von 12.6 mOhm pro Meter. 2000mOhm/12,6 mOhm ergibt 158,7m. Schleife zwischen Außenleiter und Schutzleiter halbiert den Wert auf ca. 80 m Kabelweg. Rechnet man 20-30 m für das Kabel bis zur Steckdose ab, verbeiben noch 50m für mögliche Verlängerungskabel. Wenn man mal von der mechanischen Stabilität der 2,4 mm² Kabel absieht, spricht wegen der Sicherheit nichts gegen ein 50m Kabel, zumal Wohnmobil / Wohnwagen eh nur 13A Sicherungen haben. Diese Info ist NICHT für Menschen, die sich gerne an die Empfehlungen halten und mit 2,5 mm² bei 25m glücklich sind. Es ist für Menschen gedacht, die einfach keine andere Möglichkeit haben Strom zu bekommen, und 50m zur nächsten Steckdose haben, und sich der Gefahr? oder was auch immer bewußt sind. Also nicht nachmachen, sondern selbst entscheiden ;) viele grüße neyoo Man könnte nun Übergangswiderstände am Anfang der Steckverbindung und am Campingfahrzeug vortragen, gleiches an der Unterverteilung im Campingfahrzeug etc. Die Vorschriften sind zu Recht ergangen, da eben Unwegbarkeiten mit einkalkuliert werden müssen udn eine sichere Abschlatung immer noch möglich sein muss. Auch wir haben zwei 25 m lange Kabel mit, die wir im Bedarsfall koppeln können um auch 50 m entfernte Steckdosen zu erreichen. Strenggenommen nicht statthaft, jedoch zehn mal besser als mit 3 x 1,5 qmm Leitung. Aber wie im Link von mir erwähnt kommt auch die mechanisch wesentlich dickere Isolierung für ein mehr an Sicherheit zu tragen. |
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